Navigation

Wirtschaft & Tourismus / News

Förderprogramm »Neustart Tourismus 2022« startet

(Medieninformation des SMKT vom 29.06.2022)

Das Förderprogramm Neustart Tourismus des Sächsischen Tourismusministeriums geht am 29. Juni 2022 in die zweite Runde und Anträge können ab dem 1. Juli 2022 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Touristische Einrichtungen in Sachsen können damit auch in diesem Jahr Unterstützung erhalten, um an ihren wirtschaftlichen Erfolg vor der Corona-Pandemie anzuknüpfen.

Gefördert werden Maßnahmen im laufenden Jahr 2022, die für die Wiederaufnahme des Betriebs einer touristischen Einrichtung nach coronabedingten Einschränkungen erforderlich sind. Das sind zum Beispiel Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten oder kleinere Investitionen, die für den Erhalt der Einrichtung oder zur Vorbereitung der kommenden Saison erforderlich sind. Unterstützt werden auch die Entwicklung und Umsetzung von Hygienekonzepten, die zur Wiederaufnahme touristischer Einrichtungen erforderlich sind, wie etwa zur Gästelenkung.

Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen, von Vereinen und von kommunalen Unternehmen gestellt werden. Alle Antragsteller müssen gewerbliche Dienstleister auf dem Gebiet des Tourismus sein. Die Maßnahmen dürfen nicht über die Corona-Unternehmensprogramme des Bundes förderfähig sein.
Über Einzelheiten wird die Website der SAB rechtzeitig zum Programmstart informieren. Anträge können bis zum 31. August 2022 gestellt werden.

2. Förderaufruf für klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 15.06.2022)

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat den zweiten Förderaufruf im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur (KsNI) veröffentlicht. Ergänzt wird die zweite Runde des erfolgreichen Förderprogramms durch einen zusätzlichen Aufruf für Sonderfahrzeuge und Infrastruktur.

Im zweiten Förderaufruf sowie dem zusätzlichen Aufruf speziell für Sonderfahrzeuge werden konkret jeweils drei Elemente gefördert:

  • Förderung der Anschaffung von neuen alternativen, klimaschonenden Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3 in Höhe von 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug.
  • Förderung der für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben.
  • Förderung der Erstellung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung bzw. Erweiterung entsprechender Infrastruktur in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben.

Nähere Details der Förderung regeln der Richtlinientext sowie der zweite Förderaufruf und der Sonderaufruf vom 15.06.2022, abrufbar auf der Website der Bewilligungsbehörde Bundesamt für Güterverkehr (BAG) sowie auf www.klimafreundliche-nutzfahrzeuge.de.

Die Antragsstellung wird für beide Aufrufe ab dem 29.06.2022 möglich sein. Zusätzlich besteht bei diesen Förderaufrufen die Möglichkeit, Wasserstofftankinfrastruktur zu beantragen.

Um offene Fragen zur Antragsstellung zu klären, wird es am 27.06.2022 um 14 Uhr ein Online-Seminar, durchgeführt vom BAG, BMDV sowie der NOW, geben.

Beratungsangebot "Förderung Unternehmensnachfolge" in den SAB-Kundencentern Leipzig, Chemnitz und Dresden (21.-23. Juni 2022)

Über tausend Firmen im Freistaat Sachsen sind jährlich mit der Nachfolgefrage konfrontiert.

Um abgabewillige Unternehmer und Nachfolger optimal auf die Unternehmensnachfolge vorzubereiten, finden vom 20. bis 24. Juni 2022 die „Sächsischen Aktionstage Unternehmensnachfolge“ statt.
Die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB) beteiligt sich mit einem speziellen Beratungsangebot in Leipzig, Dresden und Chemnitz vom 21. bis 23. Juni 2022 an den Aktionstagen. Vorgestellt werden hierbei die Fördermöglichkeiten des Freistaats sowie als ein wichtiger Baustein bei der Übernahmefinanzierung auch der „Sachsenkredit“ der SAB.

23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau vom 1. bis 3. Juli 2022 im Prima Einkaufspark PEP Grimma

Der Prima-Einkaufspark Grimma wurde in den zurückliegenden Monaten einer Verjüngungskur unterzogen und erstrahlt nun im neuen Glanz. Die Silhouetten von Grimma in grün-weißen Farben versprühen mit ihrem einladenden Charme Vorfreude auf ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Wir laden Sie recht herzlich ein – vom 1. bis 3. Juli bei der 23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau dabei zu sein. Die Neuheit dabei ist, dass die beiden Schauen gleichzeitig stattfinden – einerseits werden regionale Produkte vorgestellt, andererseits präsentieren die Handwerker ihr Können.

Die Herkunft der Produkte wird für die Verbraucher zunehmend wichtiger. Das was auf dem Teller landet, soll nicht mehr 10.000 km durch die Welt fliegen, sondern am besten zu Fuß erreichbar sein. Brot und Brötchen vom Bäcker aus der Umgebung, den Gerstensaft aus der Brauerei direkt von nebenan, das Steak von der Weide um die Ecke. Das ist die heutige Vorstellung der Kunden auf dem regionalen Marktplatz. Nicht utopisch, sondern regional, nachhaltig und machbar; das beweisen die Aussteller der diesjährigen Produkt- und Handwerkerschau.

Die Grundidee der Produkt- und Handwerkerschau ist es, den Blick für die Erzeugnisse und Leistungen vor Ort zu schärfen und die Weichen für eine kundenorientierte und anwendungsbezogene Entwicklung der Produkte und Leistungen zu stellen. Suchen Sie den persönlichen Kontakt zu den Herstellern, überzeugen Sie sich von der Qualität aus der Region und genießen Sie die Atmosphäre im PEP Grimma.

Der Schirmherr der 23. Muldentaler Produktschau ist Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig .

Eröffnet wird die Schau am Freitag, den 01.07.2022, um 10.00 Uhr.

Öffnungszeiten der Produktschau:
Freitag, 01.07. – 9.00 bis 19.00 Uhr
Sonnabend, 02.07. – 9.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 03.07. – 13.00 bis 18.00 Uhr

Bio-Erlebnistage 2022 bieten Öko-Betrieben Plattform, sich zu präsentieren

(Medieninformation des SMEKUL vom 01.06.2022)

Auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft in Kooperation mit dem Bündnis Ökolandbau Sachsen finden vom 4. September bis zum 9. Oktober die Bio-Erlebnistage 2022 statt. Mit dem Format, das im vergangenen Jahr erfolgreich als Öko-Aktionswochen durchgeführt wurde, soll sächsischen Betrieben des Öko-Landbaus und der Verarbeitung von Öko-Lebensmitteln eine Plattform geboten werden, sich zu präsentieren.

Das SMEKUL begleitet die Bio-Erlebnistage 2022 mit Werbemaßnahmen, darunter mit Anzeigenschaltungen, Social-Media-Werbung sowie Plakaten. Angemeldete Veranstaltungen werden zudem auf der Webseite https://www.bio.sachsen.de veröffentlicht.

Im Rahmen der Förderrichtlinie Absatzförderung (AbsLE/2019) ist es möglich, Unternehmen der sächsischen Landwirtschaft mit angeschlossener Direktvermarktung über den Fördergegenstand »Produktpräsentationen, Ausstellungen und Märkte« für Aktionen zur Öffnung ihrer Unternehmen zu unterstützen.

Interessierte Betriebe, die an den Bio-Erlebnistagen teilnehmen möchten, können sich bis zum 30.06.2022 unter https://mitdenken.sachsen.de/1027832 anmelden.

Investitionsförderung zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur neu aufgestellt

(Medieninformation des SMWA vom 31.05.2022)

Das sächsische Kabinett hat die Neufassung der GRW RIGA für die Förderperiode ab 2022 beschlossen. In der kommenden Woche soll dann die GRW Infra folgen.

Das Förderprogramm GRW RIGA unterstützt Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Unternehmen der Tourismuswirtschaft bei ihren Investitionsvorhaben zur Errichtung oder Erweiterung von Betriebsstätten, zur Ausweitung der Produktpalette oder auch beim Erwerb einer geschlossenen oder von Schließung bedrohten Betriebsstätte.

Die Beantragung von Fördermitteln ist nach Veröffentlichung der Richtlinie im Sächsischen Amtsblatt voraussichtlich Ende Juni elektronisch über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) möglich.

Auf Expansionskurs: Huboo entscheidet sich für Standort im Landkreis Leipzig

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH vom 23.05.2022)

Der britische E-Commerce Fulfillment-Dienstleister Huboo eröffnet im Landkreis Leipzig eine neue Niederlassung. Das stark wachsende Unternehmen leitet damit die nächste Phase seiner Entwicklung ein: den Zugang zum deutschen und osteuropäischen Markt.

Das 2017 von Martin Bysh (CEO) und Paul Dodd (CTO) gegründete Unternehmen Huboo hatte von Anfang an die Vision, das Onlinegeschäft für Händler mit einer Mischung aus Multichannel-Dienstleistungen und technischer Innovation zu revolutionieren. Huboo´s Wachstumskurs fußt einerseits auf der erfolgreichen Idee, durch die eigens entwickelte Software hochkomplexe Vorgänge als nutzerfreundliche End-to-End-Dienstleistung für Kunden anzubieten. Andererseits profitiert das Unternehmen von den Entwicklungen im E-Commerce-Markt.

Der neue Standort im Landkreis Leipzig ist logistisch perfekt gelegen: optimal an das Straßennetz angebunden und nur wenige Kilometer entfernt vom zweitgrößten Frachtflughafen Deutschlands und Top-4-Cargo-Hub in Europa sowie dem Güterverkehrszentrum. Diese Kriterien machten die Entscheidung, einen Standort in Leipzig zu eröffnen, leicht. “Leipzig ist ein Knotenpunkt für Logistik, Supply Chain, eCommerce, Tech-Start-ups und innovative Unternehmen. Damit passt es perfekt zu unserem innovativen Geschäftsansatz, basierend auf unserer führenden Technologie und unserem weltweit einzigartigen Micro Hub-Modell.“, sagt der CEO Martin Bysh über die Standortwahl.

Der Mietvertrag, für den mit 10.000 m² bisher größten Standort von Huboo, wurde Anfang April unterzeichnet, nun geht es daran die Fläche mit Leben zu füllen. Huboo ist bestrebt, vor Ort auch die lokale Wirtschaft zu stärken. Das lässt sich auch daran erkennen, dass Huboo sich für die Anmietung der Halle des lokal stark verwurzelten, mittelständischen Speditionsunternehmens LOTH entschied. Das Unternehmen möchte mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten und neue Arbeitsplätze schaffen. An allen Standorten begreift sich Huboo als Teil des lokalen Standortes. Perspektivisch sollen in der Region Leipzig 250 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bundesumweltministerium startet neue Förderrunde der „Exportinitiative Umwelttechnologien“ (EXI)

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 10.05.2022)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat eine neue Förderrunde der “Exportinitiative Umwelttechnologien” (EXI) gestartet. Projektskizzen können ab sofort eingereicht werden. Für den Bereich „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien fungiert die NOW GmbH als Ansprechpartner. Das Förderprogramm unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der internationalen Marktvorbereitung.

Gefördert werden Projektideen in den Bereichen
• Wasser- und Abwasserwirtschaft,
• Kreislauf-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Ressourceneffizienz,
• Umweltmanagement und nachhaltiger Konsum,
• umweltfreundliche Mobilitätslösungen,
• nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung,
• „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sowie
• innovative Querschnittstechnologien.

Insbesondere deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – ausdrücklich auch kleine und mittlere Unternehmen -, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können sich mit ihrer GreenTech-Projektidee um eine Förderung bewerben.

Projektskizzen können bis zum 20. Mai 2022 eingereicht werden. Förderinhalte und -bedingungen können Sie der Förderrichtlinie entnehmen und den Informationen für Antragstellende.

Die EXI-Projekte sollen wegweisend sein hin zur Anwendung smarter GreenTech-Komponenten und innovativer Lösungen im Bereich der Umwelttechnologien „Made in Germany“. Der Transfer von deutschem Know-how, Produkten und Dienstleistungen im GreenTech-Bereich kann so zur Umsetzung höherer Umweltstandards und gesetzlicher Vorgaben beitragen. Die Projekte der BMUV-Exportinitiative Umwelttechnologien tragen durch die Unterstützung geeigneter Infrastrukturen dazu bei, grüne Daseinsvorsorge und umweltgerechte Dienstleistungen weltweit zu implementieren.

Steigende Energiepreise - Was ist zu tun? Was bietet die Sächsische Energieagegentur Unternehmen an?

(Medieninformation der SAENA vom 05.05.2022)

Eine Vielzahl von Unternehmen fragt sich, was angesichts dramatisch steigender Energiepreise zu tun ist. Was ist sinnvoll für mein Unternehmen und wo erhalte ich entsprechende Informationen? Eine Quelle ist die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH.

»So verständlich in der aktuellen Situation der Wunsch nach kurzfristigen Lösungen ist, müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden. Als Landesenergieagentur können wir Unternehmen bei ihren aktuellen Sorgen und Fragen bezüglich Energie und Klimaschutz in vielerlei Hinsicht unterstützen.« so der Geschäftsführer der SAENA Dr. Tilman Werner
«In einem Informationsteil auf unserer Internetseite wollen wir kompakt und klar zeigen, wo und wie das möglich ist”, so Werner weiter.

Zudem wurden zusammen mit den IHKs aus Chemnitz, Dresden und Leipzig die vorhandenen Möglichkeiten, Angebote und notwendige zukünftige Maßnahmen besprochen.

Dazu gehören Antworten auf sehr häufig gestellte Fragen wie z.B.:
• Wie können wir unsere Energiekosten langfristig und nachhaltig reduzieren?
• Unser Unternehmen möchte in 2030 einen klimaneutralen Standort betreiben. Was sind dafür die ersten Schritte?
• Wir möchten den Anteil an Eigenenergieerzeugung am Standort erhöhen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Für die Beantwortung solcher, aber auch sehr individueller Fragen in den komplexen Themenfeldern Energie und Klimaschutz können Unternehmen die kostenfreien Informations- und Beratungsangebote der SAENA und der IHKs nutzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SAENA .

Bei Fragen kontaktieren Sie die SAENA unter
Beratertelefon: 0351 4910 3179
E-Mail: info@saena.de

Start für Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS)

(Medieninformation des SMWA vom 02.05.2022)

Fragt man nach den größten Herausforderungen für Unternehmen in Sachsen, antworten die meisten der überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen: Fachkräfte! Ob Klempner, Pflegekraft, Ingenieurin oder IT-Spezialist – das Thema Fachkräftebedarf steht in vielen Branchen ganz weit oben auf der Agenda. Fachkräftesicherung, Fachkräftegewinnung und die Schaffung bestmöglicher Arbeitsbedingungen in Unternehmen zählen deshalb seit mehreren Jahren zu den zentralen Anliegen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). Um die vielfältigen Aufgaben noch effektiver umsetzen zu können, hat Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig heute in Chemnitz das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) eröffnet.

Als Institution, die sich ausschließlich mit den zentralen Herausforderungen der Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie der Gestaltung guter Arbeitsbedingungen befasst, wird das ZEFAS eine wichtige Unterstützungsstruktur für Unternehmen, Beschäftigte und Akteure sein. Als landesweite Servicestelle kann sie die bestehenden Angebote zusammenführen, bekannter machen, passgenau vermitteln sowie die Akteure stärker zusammenbringen und vernetzen. Zu den konkreten Aufgaben des ZEFAS zählen neben der Tarifauskunft auch die Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte, die Unterstützung bei Aus- und Weiterbildungsfragen, die Beratung zu gesunden und sicheren Arbeitsbedingungen sowie die Unterstützung bei der strategischen Personalarbeit und bei der Positionierung sächsischer Unternehmen als attraktive Arbeitgeber.

Weitere Informationen unter www.zefas.sachsen.de

Energie ist teuer geworden! Und woher kommt zukünftig der Strom? SAENA stellt neues Solarkataster für Sachsen bereit und zeigt Ertragsmöglichkeiten

(Medieninformation der SAENA vom 29.04.2022)

Energie ist teuer geworden! Lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe? Ist ein Elektroauto die Alternative? Und woher kommt der Strom? »Für den Strom können viele Menschen selber sorgen! Mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach oder mit einer Investition in eine Bürgersolaranlage bestehen vielfältige Möglichkeiten.« sagt Stefan Thieme-Czach von der Sächsischen Energieagentur – SAENA. Zur Orientierung, ob sich das eigene Hausdach oder eine Freifläche dafür eignet, Solarstrom zu erzeugen, hat die SAENA diese Woche das Informationsportal unter https://solarkataster-sachsen.de veröffentlicht.

Mit dem für den gesamten Freistaat Sachsen zur Verfügung stehenden sogenannten Solarkataster kann nun jeder, der sich diese Fragen stellt, eine Antwort finden. Über eine einfache Kartenanwendung im Informationsportal können Interessierte sich Dachflächen von Häusern oder andere Flächen anschauen und erhalten eine Einschätzung zu Eignung und Ertrag der jeweiligen Fläche. Mithilfe eines im Portal integrierten Rechenmoduls ist es möglich, belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Photovoltaikanlage zu be-rechnen und weitere Schritte für Ihr Projekt einzuleiten. Auch können Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge oder Stromspeicher in die Berechnung einbezogen werden. Die Rechenmodule sind mit Hintergrundinformationen und Planungstipps (bspw. zur Nutzung von Batterien) hinterlegt. Es ist wichtig zu wissen, wie Heizung, Strom und Mobilität in Zukunft zusammenspielen. Mit dem Online-Rechner des Solarkatasters lässt sich dies bereits heute abbilden und in Investitionsentscheidungen einbeziehen. Ein 10-Schritte-Plan beschreibt Schritt für Schritt den Weg zur eigenen Solaranlage.

Machbarkeitsstudie schlägt länderübergreifendes Wasserstoffnetz Mitteldeutschland vor

(Pressemitteilung der Europäischen Metropolregion vom 28.04.2022)

Mehr als ein Dutzend Industrieunternehmen, Energieversorger, Netzbetreiber und kommunale Partner haben eine gemeinsame Studie für den Aufbau eines mitteldeutschen Wasserstoffnetzes vorgelegt. Die von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und dem Wasserstoff-Netzwerk HYPOS koordinierte Untersuchung sieht ein 339 Kilometer langes Netz zur Verbindung der Erzeuger und Nachfrager von grünem Wasserstoff in der Region Leipzig-Halle-Bitterfeld-Leuna-Zeitz-Chemnitz vor.

Im Rahmen der von der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und INFRACON Infrastruktur Service GmbH & Co. KG erstellten Machbarkeitsstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland“ wurden die potenziellen Bedarfe industrieller Akteure an grünem Wasserstoff und mögliche Erzeugungskapazitäten mittels Wind- und Solarstrom erfasst. Auf dieser Grundlage untersucht die Studie den Aufbau eines Wasserstoffnetzes zur Verknüpfung potenzieller Erzeuger und Abnehmer unter Einbindung der bestehenden Erdgasinfrastruktur sowie die damit verbundenen Kosten.

Für die Verbindung der identifizierten potenziellen Erzeuger und Nachfrager von grünem Wasserstoff skizziert die Studie ein mitteldeutsches Wasserstoffnetz mit 13 Leitungsabschnitten auf einer Gesamtlänge von 339 Kilometern. Basis für dieses Netz sind die Projektideen der an der Studie beteiligten Unternehmen. Für den Fall eines kompletten Neubaus wären damit Gesamtkosten in Höhe von rund 610 Mio. Euro verbunden. Diese ließen sich durch die Umwidmung bestehender Erdgasleitungen und mögliche Trassenbündelungen auf rund 422 Mio. Euro reduzieren. Bei optimalen Planungs- und Baubedingungen geht die Studie von einem Realisierungzeitraum von rund fünf Jahren pro neuem Leitungsabschnitt aus. Für die Umstellung bestehender Leitungen werden zwei bis drei Jahre veranschlagt. Einzelne Teile des geplanten Netzes sollen dabei parallel gebaut bzw. umgestellt werden, so dass regionale Wasserstoff-Cluster bereits vor Fertigstellung des Gesamtnetzes in Betrieb gehen können. Um den über die regionale Wasserstofferzeugung hinausgehenden Bedarf, insbesondere der industriellen Kerne in der Region, durch Importe zu decken, soll das Netz an den entstehenden European Hydrogen Backbone angeschlossen werden. Dies würde zusätzlich zu den genannten Kosten weitere Investitionen notwendig machen.

Die von der Metropolregion Mitteldeutschland koordinierte und vom Wasserstoffnetzwerk HYPOS fachlich begleitete Machbarkeitsstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland“ wurde im Auftrag von mehr als einem Dutzend regionaler Akteure und Unternehmen erstellt. Zu den Kooperationspartnern gehören BMW Group Werk Leipzig, DHL Hub Leipzig GmbH, Siemens AG, VNG AG, Südzucker Gruppe, Flughafen Leipzig/Halle GmbH, Leipziger Gruppe, Stadtwerke Halle GmbH, MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH, MITNETZ Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH, ONTRAS Gastransport GmbH, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG und die Stadt Leipzig.

Die Studie zum Download.

Führendes Unternehmen der Fertigungsindustrie BANTBORU kommt in den Landkreis Leipzig

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH)

4 von 100 weltweit hergestellten Automobilen sind mit BANTBORU-Produkten bestückt. Das türkische Familienunternehmen BANTBORU San. Tic. A.S. ist einer der fünf weltweit etablierten Global Player in der Entwicklung und Produktion von Präzisionsrohren, die in der modernen Automobil- und Kühlindustrie eingesetzt werden. Jetzt hat sich das Unternehmen für eine Ansiedlung in die Region Leipzig entschieden.

Hauptschwerpunkt des Unternehmens ist das Entwerfen, Entwickeln und die Fertigung von Präzisionsbauteilen für die Industrie. Als Lieferant weltweit führender Automobilmarken, wie BMW, Ford, Mercedes, Magna, Peugeot oder Renault hat sich BANTBORU einen Namen gemacht und beteiligt sich an wichtigen Produktionsprogrammen, einschließlich der neuen Generation von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Nicht nur in der Türkei ist das Unternehmen ebenso im Bereich „Weiße Ware“ bekannt und Partner großer Namen wie Arçelik, BSH (Bosch Siemens Hausgeräte), Bundy Refrigeration oder Vestel.

Am Standort in Machern, OT Gerichshain, ist geplant, die hochkomplexen Maschinen, die die Stahlrohre herstellen, eigens zu produzieren, um diese anschließend in die Türkei zu exportieren. Dafür sucht BANTBORU Fachkräfte im Bereich Feinwerkmechanik sowie technisches Produktdesign, Mechatronik, Maschinenbau (Ingenieure) und Logistik. Hier kann das Unternehmen auf den Fachkräfteservice der IRL zählen. Mit intensiver Recherche im Bereich Fachkräfte-Support und der Vernetzung mit der Arbeitsagentur und dem Berufsförderungswerk Leipzig (BFW) ist der nächste Schritt zur Realisierung der Standorteröffnung getan. BANTBORU zeichnet sich durch einen hohen Wertekodex aus. „Unser Unternehmen wächst mit seinen Mitarbeitern. Abschlussnoten sind bei uns nicht ausschlaggebend, auf die Fähigkeiten und Lernbereitschaft kommt es an. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen, welche wir gerne einstellen.“, bestätigt Herr Bruno. Er selbst blickt auf eine jahrelange Erfahrung als Ausbilder und Dozent zurück, sodass in Gerichshain zukünftig auch ein Ausbildungsbetrieb entstehen könnte. BANTBORU setzt klaren Fokus auf Flexibilität und Dynamik, Nachhaltigkeit und Diversity, nimmt seine sozialen Verpflichtungen ernst. So hat das Unternehmen beispielsweise eine aktuelle Frauenquote von 35% und ist Member der WEPs / Women Empowerment Principals UN Global Compact. Zu den Hauptschwerpunkten des Engagements von BANTBORU für eine nachhaltige Umwelt und als Mitglied des Global Compact Turkey sowie als Climate Ambition Accelerator, gehört die Verringerung des CO2-Fußabdrucks. Dafür setzte es im Jahr 2021 eine Million Euro in Umweltinvestitionen ein und deckte z.B. 35 % des Energieverbrauchs aus erneuerbarer Solarenergie.

Leipziger Gründungsnacht 2022 – Jetzt bewerben!

Gesucht werden wieder die pfiffigsten Gründungsideen und die erfolgversprechendsten Existenzgründungen der Jahre 2019 - 2022. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro ausgelobt. Alle Gründer:innen und Jungunternehmer:innen aus der Stadt Leipzig und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen können sich ab sofort bewerben. Das regionale Gründungsevent wird getragen von SMILE – die gründungsinitiative an der Universität Leipzig, der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13, der Sparkasse Leipzig, dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.

Für die Kategorie „Idee“ können sich alle bewerben, die einen innovativen Plan für eine Gründung und ihren Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Mai 2022. Für die Kategorie „StartUp“ können sich Existenzgründer:innen, Jungunternehmer:innen und Freiberufler:innen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung bewerben. Bedingung ist, dass die Bewerber:innen ihren Standort in der Stadt Leipzig oder in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen haben und die Gründung zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 1. Mai 2022 erfolgt ist. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai 2022. Weitere Informationen sowie die Onlinebewerbungsformulare für beide Wettbewerbe gibt es unter: https://www.leipziger-gruendungsnacht.de/wettbewerb/

Die Leipziger Gründungsnacht wird am 5. Juli 2022 im Mediencampus „Villa Ida“ stattfinden. Sie ist eine Prämierungsveranstaltung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer der Leipziger Wirtschaftsregion. Ziel ist es, ein positives Klima für Existenzgründungen in unserer Region zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.

SAB-DIALOG: Auf dem Weg zur digitalen Transformation - Möglichkeiten einer Förderbank

Die Digitalisierung ist ein starker Treiber für die mittelständische Wirtschaft in Sachsen. Welche Herausforderungen und Investitionsbedarfe gibt es dabei? Wir laden zum SAB-DIALOG in die Gerberstraße 5, 04105 Leipzig am Donnerstag, 5. Mai 2022 von 17.00 bis 19.00 Uhr ein. Sie haben aber auch die Möglichkeit den SAB DIALOG als Liveübertragung mit zu verfolgen.

Programm sowie Anmeldung finden Sie auf der SAB-Website.

Virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig – 1. Online Zukunftsmesse „Stay Here“ am 03. Mai 2022

Am 3. Mai 2022 findet von 8:00 bis 14:00 Uhr im Rahmen des digitalen Projektes „Virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig“ zur Fachkräftesicherung und -gewinnung die 1. Online-Zukunftsmesse „Stay Here“ statt. Unterstützt wird das Event von der Oberschule Markkleeberg und der Stadt Markkleeberg. Die virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig und damit die 1. Online Zukunftsmesse „Stay Here" sind ein Projekt des Landkreises Leipzig, der Agentur für Arbeit Borna und der KlickNet GmbH, welche im Rahmen der Fachkräfteallianz Landkreis Leipzig vom Land Sachsen gefördert werden.

Unternehmen sind herzlich eingeladen mit einem kurzen Beitrag von 15 min kostenfrei an der Messe teilzunehmen. Jedes Unternehmen erhält die Möglichkeit Ausbildungsstellen, Praktika oder Jobs online kurz zu präsentieren, bspw. In Form von einer Powerpoint-Präsentation, einem Video oder einem Talk (Frage/Antwort) mit der Event-Moderation.
Bei Interesse wenden sich die Unternehmen bis zum 06. April an Frau Klickermann von der KlickNet GmbH (Tel.: 0160/97319937 | E-Mail: g.klickermann@klicknet.de), die auch gern für Rückfragen zum Ablauf zur Verfügung steht. Für Unternehmen wird vorab eine technische Einführung, Beratung und ein Briefing stattfinden.
Weitere Informationen zur Fachkräftesafari und zur Veranstaltung werden demnächst auf der Website veröffentlicht.

7-Seen-Wanderung: 80% der thematischen Touren ausgebucht

In rund einem Monat ist es wieder soweit: Hunderte von Wanderfans werden sich vom 6. bis 8. Mai auf die rund 74 Wanderstrecken bei der 7-Seen-Wanderung begeben. Auch wenn bereits 80% der thematischen-, Kinder- und Gesundheitstouren ausgebucht sind, kommen immer noch neue, spannende Wanderungen dazu. So kann man seit ein paar Tagen die T20 MIBRAG-Tagebautour, die urbane Geocaching Tour K17 oder die G6 Sportexperten-Wanderung mit umfassenden Outdoor-Markentests buchen.

Zusammen mit dem Markkleeberger Stadtfest laufen nun seit Monaten die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wir sind momentan dabei die Wanderbuttons drucken zu lassen, die Wanderstrecken und Markierungen zu prüfen und unsere vielen Partner und Vereine zu briefen“, so Henrik Wahlstadt Vereinsvorsitzender des Sportfreunde Neuseenland e.V. „Zum Start im Mai erwarten wir keine G-Regeln mehr und schauen nun positiv in die Zukunft. Wir möchten gerne mit diesem traditionellen Event ein Zeichen der Normalität und Stabilität senden, und freuen uns sehr auf unsere Wanderfreunde aus der gesamten Republik. Bisher sind alle Kontrollpunkte mit großer Freude dabei, und wir geben unser Bestes, das wir allen ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen können“, freut sich Wahlstadt.

Start und Ziel ist, wie im letzten Jahr, an der Elektrotechnischen Sammlung in Markkleeberg. Der erste Startschuss fällt um 16 Uhr zur Maikäfertour für die Kleinsten. Die Langstreckenwanderfreunde, welche bis zu 105 Kilometer in bis zu 32 Stunden zu Fuß das Leipziger Neuseenland erkunden, starten als letzte Gruppe im Massenstart um 18 Uhr. Jeder angemeldete Teilnehmer*in erhält einen Gutscheincode von Intersport Hübner und einen Code für die Wanderregion Leipzig für die Wanderapp komoot. Somit ist die Navigation auf den individuellen Strecken gesichert, und niemand kommt vom Wege ab. Unterwegs werden die Teilnehmer*innen mit regionalen Leckereien, wie der traditionellen Puddingsuppe vom Seepark Auenhain oder der Kartoffelsuppe in Thierbach versorgt. „Wir reagieren auch auf die Ansprüche und Wünsche unserer Wanderer und bieten nun tendenziell mehr vegetarische Gerichte an“, so Wahlstadt.
Gesucht werden noch fleißige Helfer*innen, welche als Dankeschön gerne eine Wanderung Ihrer Wahl laufen können. Momentan sind noch Positionen als Wanderbegleiter bei der W5-Mondschein West oder der W3-Costa Cospuda offen. Helfende Hände für die Startkarten- und Urkundenausgabe werden ebenfalls noch gesucht. Bewerben kann man sich gerne unter info@7seen-wanderung.de

Die Anmeldung ist noch bis kurz vor dem Event möglich.

Europa fördert Sachsen – neuer Internetauftritt zu den Strukturfonds EFRE/ESF in Sachsen

Die Website präsentiert u.a. allgemeine Informationen zu den Strukturfonds sowie konkrete Informationen zum aktuellen Förderzeitraum 2021-2027. Außerdem ermöglicht die integrierte Projektdatenbank eine sachsenweite Übersicht zu bereits geförderten Projekten.

7. Förderaufruf für erfolgreiche sächsische Gründungsförderung InnoStartBonus ist gestartet

(Medieninformation SMWA vom 17.03.2022)

Bewerbungen sind bis zum 11. Mai 2022 möglich!

Der Freistaat Sachsen stärkt mit der Gründungsförderung InnoStartBonus seine innovative Gründerszene. Seit dem Auftakt im März 2019 haben bereits sechs Förderaufrufe (»Calls«) stattgefunden. Heute ist der nächste Call gestartet, sodass nun Gründungsinteressierte mit einer innovativen Geschäftsidee bis 11. Mai 2022 die Möglichkeit haben, sich zu den neuen Konditionen mit ihrer innovativen Geschäftsidee für den InnoStartBonus zu bewerben. Sowohl die Förderhöhe als auch der Kinderbonus wurden um 50 Euro pro Monat erhöht – auf fortan 1.050 Euro bzw. 150 Euro. Eine Nebentätigkeit von bis zu 20 Wochenarbeitsstunden ist nunmehr neben dem Gründungsvorhaben möglich.

Begleitend zum Bewerbungszeitraum tourt die futureSAX GmbH mit der »GründenRoadshow – InnoStartBonus« durch Sachsen, um den InnoStartBonus vorzustellen und die Fragen der Gründungsinteressierten zu beantworten. Sowohl reine Informationsveranstaltungen als auch Expertensprechtage und Workshops sind geplant. Neben gemeinsamen Events mit Partnern aus dem »futureSAX-Start-up-Partner-Netzwerk« vor Ort finden zwei Frage-Antwort-Sessions (»Q&A«) online statt. Immer mit dabei sind Geförderte der bisherigen Calls, die ihre Geschäftsidee vorstellen und ihre Erfahrungen, aber auch Tipps zur Bewerbung teilen.

Q&A für Bewerbende I für individuelle Fragen zum InnoStartBonus

• 29.03.2022 | 15.00 – 16.00 Uhr | Online
• 26.04.2022 | 16.00 – 17.00 Uhr | Online

Mit dem Ende des Bewerbungszeitraumes folgt die Bewertungsphase, in welcher das vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) berufene Fachgremium aus Expertinnen und Experten die eingereichten Konzepte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren bewertet. Nach einer Vorauswahl der besten Geschäftsideen werden die ausgewählten potenziellen Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen im Rahmen eines Pitchs am 29. bzw. 30. Juni 2022 zu präsentieren und sich den Fragen des Gremiums zu stellen.

Im Ergebnis wird das Votum zur Förderwürdigkeit vergeben, mit welchem die ausgewählten potenziellen Gründerinnen und Gründer schließlich ihren formalen Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) bis spätestens 7. Juli 2022 einreichen können. Mit dem geplanten Förderbeginn im August 2022 beabsichtigt der Freistaat Sachsen die dann ausgewählten Gründerinnen und Gründer in Höhe von jeweils 1.050 Euro pro Monat zuzüglich eines monatlichen Kinderbonus in Höhe von 150 Euro pro unterhaltspflichtigem Kind zu unterstützen. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten. futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet dabei die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell.

Ideen gefragt: «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” geht in die zweite Runde

(Medieninformation SMWK vom 03.03.2022)

Mit der zweiten Runde von «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” werden erneut kreative Ideen für die nachhaltige Weiterentwicklung von Kultur und Tourismus im Freistaat Sachsen gesucht. Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (3. März 2022) die Akteure in Kultur und Tourismus dazu aufgerufen, sich kreativ für den wirtschaftlichen Aufschwung in der Branche zu engagieren und am Wettbewerb zu beteiligen.

Bei den einzureichenden Ideen und Konzepten kann es sich um ganz neue oder die Weiterentwicklung und Aufwertung vorhandener touristischer Angebote sowie um Lösungen für eine verbesserte touristische Leistungsfähigkeit handeln, die einem zukunftsorientierten, nachhaltigen Tourismusmanagement gerecht werden. Die Bewerbungen sind in sieben Kategorien möglich wie zum Beispiel Digitalisierung, Fachkräftegewinnung oder innovative Erlebnisangebote.

Der Zeitraum für den «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” erstreckt sich vom 3. März bis 2. Oktober und ist damit großzügiger angelegt als im Vorjahr. So erfolgt er nach Auskunft der federführend zuständigen Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) in zwei Stufen. In der ersten Phase von März bis Mai wird aus allen Bewerbungen eine Vorauswahl von bis zu 50 erfolgversprechenden Ideen getroffen, die alle mit einer «Entwicklungsprämie” in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet werden. Das Geld fließt in den Ausbau ihrer Ideen. Zusätzlich wird allen Bewerberinnen und Bewerbern in dieser Entwicklungsphase eine Mentorin/ein Mentor an die Seite gestellt - unter anderem in einer eintägigen Innovationswerkstatt. In der zweiten Phase wählt die Jury daraus im Oktober bis zu 25 weiterentwickelte Ansätze aus und prämiert diese nach erfolgreicher Präsentation durch die Bewerberinnen und Bewerber im Dezember mit Prämien von 10.000 bis 25.000 Euro.

Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine und Verbände, Kommunen und Regionen sowie alle Unternehmen und Anbieter aus den Bereichen Beherbergung und Gastronomie, Freizeit und Kultur, Gesundheit und Wellness, aber auch aus den Bereichen Event, Messe und Kongress. Zur interdisziplinär zusammengesetzten, fachkundigen Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter der Tourismus-, Kreativ- und Kulturbranche, der sächsischen Wirtschaft, des Sächsischen Landtags sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Bewerbungsplattform gibt es auf der Website www.sachsen-geht-weiter.de. Bewerbungen können ab sofort über dieses Portal erfolgen.

BMUV-Förderprogramm für nachhaltigen Strukturwandel in Braunkohlegebieten geht in die 2.Runde

(Pressemitteilung BMUV vom 16.02.2022)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützt mit dem Förderprogramm "Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) die nachhaltige Strukturwandelpolitik in Braunkohlegebieten und stellt insgesamt 100 Millionen Euro als Fördermittel für Kommunen und andere lokale Akteure zur Verfügung.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: "Der Strukturwandel stellt insbesondere die Braunkohlereviere vor große Herausforderungen. Die Politik ist gefordert, hierfür Lösungen zu finden. Mit dem Förderprogramm KoMoNa unterstützen wir Kommunen und die Menschen vor Ort dabei, diesen Wandel auf einen nachhaltigen, ökologischen und damit zukunftsfähigen Weg zu bringen und neue Chancen zu schaffen. Damit wollen wir gemeinsam die Lebensqualität und Attraktivität in den Regionen sichern und weiterentwickeln. Die große Resonanz auf den ersten Förderaufruf hat gezeigt, dass dies ein erfolgreicher Ansatz ist."

KoMoNa fördert schwerpunktmäßig investive Maßnahmen wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung von Flächen und Gewässern sowie die Entsiegelung von Flächen oder die Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen. Auch Projektideen im Sinne eines nachhaltigen Tourismus oder für mehr Umweltgerechtigkeit in Quartieren und Stadtteilen werden durch das Förderprogramm unterstützt. Neben investiven Projektideen fördert das BMUV auch konzeptionelle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) umzusetzen. Hierzu gehören etwa kommunale Nachhaltigkeitskonzepte, Personalstellen für ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, Projektideen zur Vernetzung und solche, die das bürgerschaftliche Engagement stärken. Des Weiteren können außerschulische Bildungs- und Kulturprojekte mit Fokus auf der Stärkung des Bewusstseins und Engagements von Jugendlichen ("Empowerment"), im Bereich Bürgerwissenschaft (Citizen Science) oder nachhaltigkeitsbezogene Wettbewerbe und Kampagnen gefördert werden.

Kommunen, kommunale Zusammenschlüsse, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Akteurinnen und Akteure aus den drei Revieren können sich bis zum 15. Mai 2022 mit ihren Projektskizzen für die 2. Förderrunde bewerben. Ausgewählte vielversprechende Projektansätze werden dann im zweiten Schritt im Herbst 2022 zur Antragstellung aufgefordert. Der Start der bewilligten Projekte ist ab dem zweiten Quartal 2023 geplant. Über das Förderprogramm KoMoNa und die Ausarbeitung der Projektskizzen wird in zwei digitalen Informationsveranstaltungen am 22. Februar und am 1. März 2022 informiert. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG), die mit der Orientierungsberatung und Betreuung von KoMoNa beauftragt ist.

23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau

Wollen auch Sie als Aussteller mit Ihrer Firma dabei sein?

Vom 01. – 03. Juli 2022 findet die Schau der Handwerker und Gewerbetreibenden im PEP Prima-Einkaufspark in Grimma unter dem Motto „Gemeinsam für die Region mit Qualität von hier“ statt. Insbesondere einheimische Unternehmen, sollen hier eine Chance erhalten, ihre Leistungen und Erzeugnisse zu präsentieren, um den potentiellen Kunden zu sagen – wir sind noch da. Kaufen sie regional vor Ort.

Wenn Sie interessiert sind, dann melden Sie sich bitte in der Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung (telefonisch unter 03433/241-1054 oder per Mail an martina.klugmann@lk-l.de).

Hier finden Sie auch das Anmeldeformular(PDF, 46 kB) für die Teilnahme.

Gesine Sommer
Leiterin der Stabsstelle des Landrates

Endspurt für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022

Noch bis 14. März 2022 können neuartige Produkte, Dienstleistungen und Verfahren für den 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland eingereicht werden. Welche positiven Effekte eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb mit sich bringt, zeigt das Beispiel der Leipziger eCovery GmbH.

„Die zentrale Aufgabe des IQ-Wettbewerbs ist es, Sichtbarkeit für Innovationen aus Mitteldeutschland zu schaffen. Die erfolgreiche Teilnahme geht mit großer öffentlicher Wahrnehmung einher. Potenzielle Bewerberinnen und Bewerber sollten deshalb jetzt die Chance nutzen, um von zusätzlichem Schub für die Finanzierung und Markteinführung ihrer Innovation zu profitieren“, ruft IQ-Projektleiterin Hanka Fischer von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland zur Teilnahme auf.

Die positiven Effekte einer erfolgreichen Teilnahme am IQ Innovationspreis Mitteldeutschland kann auch Benedict Rehbein, Geschäftsführer und Mitgründer der eCovery GmbH, bestätigen: „Der Sieg beim lokalen IQ-Wettbewerb Leipzig war ein großer Werbeeffekt für unsere Arbeit. Dank der Teilnahme sind sofort passende Partner auf uns zugekommen und wir konnten unser Projekt schneller voranbringen.“ Die eCovery GmbH bietet mit ihrer gleichnamigen App medizinisch fundiertes Physiotherapie-Training für zuhause. Patientinnen und Patienten mit Gelenkschmerzen erhalten maßgeschneiderte Trainingspläne und Übungsvideos, um die Lücke zwischen dem Heimtraining und der Behandlung beim Physiotherapeuten oder Arzt bestmöglich zu schließen und die Genesung zu fördern. Inzwischen hat das Leipziger Startup zahlreiche namhafte Partner aus der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung sowie weiteren Versicherungsunternehmen gewonnen. So übernehmen unter anderen die Audi BKK, Signal Iduna, Hallesche und Barmenia die Kosten der Therapie-App für ihre Versicherten.

Noch bis zum 14. März 2022 können Bewerbungen für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 und die lokalen Innovationspreise Halle (Saale) und Leipzig online eingereicht werden. Der mit insgesamt über 60.000 Euro dotierte Wettbewerb ist in den fünf Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie ausgeschrieben. Die Preisträger des 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 30. Juni 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft der Region. In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Der Sächsische Gründerpreis ist gestartet - jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022

Mit dem 22. Sächsischen Gründerpreis prämiert der Freistaat Sachsen 2022 die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte – unabhängig davon, ob diese bereits am Markt umgesetzt werden oder die Gründung noch bevorsteht. Der Wettbewerb ist branchen- und technologieoffen.

Die Teilnehmenden erhalten die Chance auf insgesamt 50.000 Euro Preisgeld, steigern ihre Reichweite durch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und profitieren vom Zugang zu den über 8.500 Kontakten des futureSAX-Netzwerkes – u. a. mit zahlreichen Kapitalgebenden.

Jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022.

Sachsen führt Programm »Regionales Wachstum« fort

(Medieninformation SMWA vom 08.02.2022)

Der Freistaat setzt das stark nachgefragte Investitionsprogramm »Regionales Wachstum« fort. Zielgruppe des Programms sind kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz und Sitz oder Niederlassung in den Landkreisen des Freistaates Sachsen. Die Förderung unterstützt deren Investitionsvorhaben zur Errichtung, Erweiterung oder Modernisierung einer Betriebsstätte mit dem Ziel, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes zu steigern. Dafür stehen 2022 rund 11,7 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Die Beantragung bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ist voraussichtlich ab 1. März 2022 möglich.

Der Freistaat bezuschusst Maßnahmen zur Erweiterung des Angebotes, der Umsatzausweitung, der Prozessoptimierung (z. B. durch Digitalisierung) oder Verbesserung der Angebotsqualität mit bis zu 50.000 Euro. Die Höhe des Fördersatzes beträgt in der Regel 25 Prozent. Die Höhe der Investition muss mindestens 20.000 Euro betragen. Für Neuinvestitionen nach Betriebsübernahmen gilt ein erhöhter Fördersatz von 40 Prozent. Die Förderung ist auch bei der ausschließlichen Sicherung vorhandener Arbeitsplätze möglich. Der Absatzradius der geförderten Unternehmen muss weniger als 50 Kilometer betragen. Einzelne Wirtschaftszweige sind aus beihilferechtlichen Gründen nicht förderfähig (u.a. Land- und Forstwirtschaft, Bergbau, Stahlindustrie, Schiffbau, Kunstfaserherstellung, Verkehrssektor).

Kabinett verabschiedet Richtlinie zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft

(Medieninformation SMWA vom 08.02.2022)

Das sächsische Kabinett hat die Richtlinie zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft verabschiedet. Damit können die unter dem Dach von KREATIVES SACHSEN entwickelten Maßnahmen für verbesserte Rahmenbedingungen der kultur- und kreativwirtschaftlichen Unternehmen projektbezogen weiter gefördert werden. Mit der Förderrichtlinie bekennt sich der Freistaat Sachsen klar zur gezielten Wirtschaftsförderung der Kultur- und Kreativwirtschaft und bietet ihr auch in den kommenden Jahren die so wichtige Unterstützung. Für die Förderung stehen allein im Haushaltsjahr 2022 rund eine Million Euro zur Verfügung.

Zukünftig soll der Wissenstransfer zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Wirkungsfeldern – sei es im Bereich der Wirtschaft, bei der Gestaltung des Strukturwandels oder in der innovativen Regionalentwicklung – mehr Gewicht im Wirkungsprofil des Zentrums erhalten. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt aufgrund der Verwendungsbreite und der vielfältigen Einsatzbereiche ihrer Produkte, Dienstleistungen, Arbeitsformen und Arbeitsmethoden als Innovationstreiber und Katalysator für Innovationsprozesse. Die Branche verfügt im Rahmen der Digitalisierung und im Bereich von nichttechnischen Innovationen über großes Transformationspotential. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und Unternehmen aus anderen Branchen führt oft zu innovativen Lösungen. Hier spricht man von sog. Crossover, Sekundär- oder Übertragungseffekten sowie von Cross Innovationen. Vor diesem Hintergrund soll die geplante Förderung gezielt die positiven Effekten der Branche auf das Innovationsökosystem am Standort Sachsen stärken.

Digitalagentur Sachsen (DiAS) eröffnet

(Medieninformation SMWA vom 03.02.2022)

Digitalminister Martin Dulig und die neue Beauftragte der Staatsregierung für Digitales (Chief Digital Officer – CDO), Staatssekretärin Ines Fröhlich, haben heute in Dresden die neue Digitalagentur Sachsen (DiAS) eröffnet. Als Denkfabrik sowie als ein zentraler Dienstleister und Ansprechpartner zu Fragen der digitalen Transformation wird die DiAS ein vielseitiges Aufgabenspektrum bedienen. Gemeinsam mit dem Projektträger des Bundes wird die Agentur den Breitbandausbau in Sachsen begleiten – insbesondere durch die Beratung von Kommunen. Damit gehen die Aufgaben des einstigen sächsischen Breitbandkompetenzzentrums auf die DiAS über. Als marktunabhängiger Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen soll die Agentur außerdem bei der Suche nach passenden Unterstützungsangeboten helfen.

An der Schnittstelle zwischen der Landesverwaltung, der sächsischen Wirtschaft und Gesellschaft begleitet die Agentur außerdem Beteiligungsprozesse zur Digitalpolitik im Freistaat Sachsen. Alle Interessierten können ab heute an der Weiterentwicklung der sächsischen Digitalstrategie mitarbeiten.
Perspektivisch soll bei der DiAS zudem in Umsetzung der Künstlichen Intelligenz (KI)-Strategie des Freistaates Sachsen eine KI-Kompetenzstelle etabliert werden. Damit ist eine zentrale Plattform vorgesehen, über die KI-Akteure vernetzt sind und sich zu KI-Themen in Sachsen informieren und austauschen.

Zur Website der DiAS.

Freistaat führt erfolgreichen »InnoStartBonus« fort

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Neue sächsische Gründungsförderung übertrifft die Erwartungen.« – Nächster Förderaufruf ab 17. März 2022

Das einstige Modellprojekt »InnoStartBonus« ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden. Deshalb hat das Kabinett heute die vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) vorgelegte neue Förderrichtlinie zur Weiterführung des Programms bestätigt. Sowohl die Förderhöhe als auch der Kinderbonus werden um 50 Euro pro Monat erhöht – auf fortan 1.050 Euro bzw. 150 Euro. Eine Nebentätigkeit von bis zu 20 Wochenarbeitsstunden ist nunmehr neben dem Gründungsvorhaben möglich. Erstmals können Gründungsvorhaben zu den neuen Konditionen im Zeitraum vom 17. März bis zum 11. Mai 2022 im Bewerbungsportal der futureSAX GmbH eingereicht werden. Bewilligungsstelle der Förderung ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).

»Der InnoStartBonus hat die Erwartungen übertroffen und die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht«, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. »In den insgesamt sechs Förderaufrufen der abgeschlossenen Modellphase haben 771 Interessenten aus zwölf verschiedenen Branchen 297 Konzepte eingereicht. Diese große Resonanz auf den InnoStartBonus beweist: Der Optimismus zur Umsetzung eines Gründungsvorhabens ist in Sachsen ungebrochen. Menschen mit dem Mut zum Gründen brauchen wir in dieser schwierigen Zeit umso mehr. Existenzgründungen stärken die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ich wünsche den Gründerinnen und Gründern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.«

Hier finden Sie die komplette Medieninformation SMWA vom 01.02.2022.

Kurzarbeiterregelungen werden bis 30.Juni 2022 verlängert

(Medieninformation SMWA vom 01.02.2022)

Minister Dulig: »Wichtige Maßnahme zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Unternehmen«

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute angekündigt, den vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis zum 30. Juni dieses Jahres zu verlängern. Die erleichterten Bedingungen wären sonst am 31. März ausgelaufen. Verlängert wird auch die mögliche Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitergeld von 24 auf bis zu 28 Monate und die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und siebten Bezugsmonat.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig, der sich für eine Verlängerung der Sonderregelungen eingesetzt hatte, begrüßt den Schritt: »Mit dieser wichtigen Entscheidung können viele Beschäftigte und vor allem kleinere Unternehmen aufatmen. Die Sonderreglungen für die Kurzarbeit sichern Arbeitsplätze und Unternehmen. Die pandemiebedingte Krise ist für manche Branchen noch nicht vorbei. Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, in der Veranstaltungswirtschaft, in der Reisebranche, im Einzelhandel und in der gewerblichen Wirtschaft aufgrund unterbrochener Lieferketten wird die Kurzarbeit weiter benötigt. Sie ist das wirksamste Instrument zur Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung und hat bisher hunderttausende Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer vor drohenden Entlassungen geschützt.«

Nach wie vor stabilisiert die Kurzarbeit den sächsischen Arbeitsmarkt. Im Oktober 2021 waren nach Angaben der Bundeagentur für Arbeit 37.765 Personen in 5.788 Betrieben von Kurzarbeit betroffen (2,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen).
Für den Zeitraum November bis Januar werden nochmals steigende Zahlen prognostiziert, da etwa 9.000 Betriebe für 88.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld neu angezeigt haben – die meisten davon in der Gastronomie, der Beherbergung, den persönlichen Dienstleistungen und im Einzelhandel.

Außenwirtschaftliche Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH 2022

Auch unter den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen unterstützt die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) sächsische Unternehmen bei der Erschließung von Absatzmärkten und dem Aufbau internationaler Kooperationen. Dazu hat die WFS gemeinsam mit ihren Partnern im In- und Ausland erneut ein umfangreiches Programm außenwirtschaftlicher Veranstaltungen geplant. Dieses umfasst Unternehmerreisen, Markteinstiegsprojekte, Informations- und Kooperationsveranstaltungen sowie Firmengemeinschaftsstände auf international bedeutenden Messen.

Hier können Sie die Übersicht der geplanten außenwirtschaftlichen Angebote 2022(PDF, 161 kB) herunterladen. Diese sowie alle weiteren Projekte der AWIS-Partner finden Sie auch in dem Online-Veranstaltungskalender.

Die Sächsische Außenwirtschaftswoche, die von der AWIS - Außenwirtschaftsinitiative Sachsen organisiert wird, findet dieses Jahr vom 4. April bis 8. April 2022 statt und vermittelt Unternehmen aller Branchen Informationen rund um das erfolgreiche Auslandsgeschäft.

Vom Hof zum Handel – Agentur unterstützt Absatz regionaler Erzeugnisse

(Medieninformation SMEKUL vom 28.01.2022)

Mit einem drei Personen umfassenden Team stärkt AgiL – Sächsische Agentur für regionale Lebensmittel künftig den Absatz sächsischer Agrarerzeugnisse im Lebensmitteleinzelhandel des Freistaates und in der Direktvermarktung. Die Agentur, die nach der Beauftragung am 1. Januar nun ihre Arbeit aufgenommen hat, soll regionale Marken stärken und die Verarbeitung sächsischer Rohprodukte durch regionale Handwerks- oder andere Verarbeitungsbetriebe ausweiten helfen. AgiL informiert, berät, vernetzt und unterstützt dafür Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf regionalen Bio-Produkten.

Die Agentur AgiL hat ihren Sitz in Leipzig und ist mit drei Stellen ausgestattet. AgiL bietet allgemeine Beratung, Workshops, Schulungen und Exkursionen an und stellt Informationsmaterial zur Verfügung. Sie vernetzt Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gruppen von Unternehmen mit dem Ziel, Wertschöpfungsketten zu organisieren und zu entwickeln. Die Agentur unterstützt somit Marktkooperationen und Vermarktungsstrukturen.

Weitere Informationen.

Von der Idee zum erfolgreichen Geschäftsmodell mit den futureSAX-Gründerforen

(Medieninformation futureSAX vom 27.01.2022)

Mit den drei futureSAX-Gründerforen im Frühjahr 2022 haben Gründende die Möglichkeit, ihre innovativen Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und im Austausch mit Expertinnen und Experten wichtige Impulse und Erfahrungen dazuzugewinnen. Die Veranstaltungen sind zudem eine gezielte Vorbereitung für die Teilnahme am Sächsischen Gründerpreis 2022.

Gründerforum I: Geschäftsmodelle entwickeln und kommunizieren
03. Februar 2022 | 15:00 - 17:30 Uhr | online
Die erste Veranstaltung thematisiert Fragen rund um die Geschäftsmodellentwicklung. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie sie innovative Ideen in tragfähige Geschäftskonzepte umwandeln und weiterentwickeln, welches das passende Geschäftsmodell ist und wie sie es erfolgreich kommunizieren.
Alle Informationen zur Online-Veranstaltung und zur Anmeldung.

Gründerforum II: Ein investorenfähiges Finanzierungskonzept entwickeln
03. März 2022 | 15:00 - 19:00 Uhr | online
Das zweite Gründerforum dreht sich rund um das Thema Finanzierungskonzepte. Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Gründungen und Erwartungen potenzieller Kapitalgebenden an das Konzept, aber auch, was den perfekten Pitch ausmacht, werden Schwerpunkte der Veranstaltung sein.
Alle Informationen zur Online-Veranstaltung und zur Anmeldung.

Gründerforum III: Die eigene Idee überzeugend präsentieren
03. Mai 2022 | 11:00 - 19:30 Uhr | Leipzig
Im Gründerforum III erfahren die Teilnehmenden, wie sie ihre innovative Geschäftsidee erfolgreich kommunizieren. Neben Impulsen von Kommunikationsexpert/-innen steht das praktische Trainieren der eigenen Präsentationsfähigkeiten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Nominierten des Sächsischen Gründerpreises 2022 erhalten zudem ein spezielles Pitchtraining in Vorbereitung auf die zweite Wertungsrunde des Sächsischen Gründerpreises.
Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung.

Der Freistaat Sachsen prämiert bereits zum 22. Mal die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis. Das Bewerbungsportal ist bis zum 9. März 2022 geöffnet.

Kabinett macht Weg frei für Landeszuschuss »Sachsen Plus«,

(Medieninformation SMWA vom 25.01.2022)

Die Landesregierung hat weitere Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht. Das Kabinett stimmte dem vom Wirtschaftsministerium (SMWA) initiierten Programm »Corona-Zuschuss Sachsen Plus« zu, das für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Freiberufler eine Lücke schließen wird. Sachsen finanziert das Programm mit Landesmitteln, die für das im Frühjahr 2021 gestartete Härtefallprogramm bislang nicht abgerufen wurden.

Das Zuschuss-Programm richtet sich an Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, Selbstständige und Angehörige der freien Berufe in Sachsen, die aufgrund der Corona-Notfall-Verordnung im Dezember 2021 mindestens 70 Prozent coronabedingte Umsatzeinbrüche verzeichneten. Wegen niedriger betrieblicher Fixkosten erhalten sie lediglich geringe Zuschläge (Personalkostenpauschale und Eigenkapitalzuschuss) zur fixkostenorientierten Überbrückungshilfe des Bundes. Unternehmen, die mehr als einen Mitarbeiter (ein Vollzeitäquivalent) beschäftigen, sind im Bundesprogramm »Neustarthilfe« nicht antragsberechtigt.

Der Freistaat Sachsen wird die Überbrückungshilfe in den drei Monaten auf jeweils mindestens 1.500 Euro aufstocken. Da nur ein Teil der Überbrückungshilfe angerechnet wird, kann der Gesamtbetrag aus Überbrückungshilfe und Landes-Zuschuss auch deutlich über 1.500 Euro pro Monat liegen. Die Personalkostenpauschale und der Eigenkapitalzuschuss – das sind frei verwendbare Aufschläge auf die Überbrückungshilfe – werden nicht angerechnet, sondern gehen ungemindert an das Unternehmen.

Auch die anteilige Erstattung der Kosten für Auszubildende sowie für Hygienemaßnahmen und für Marketing- und Werbekosten, des Wertverlusts von verderblichen Waren und Saisonwaren sowie die branchenspezifischen Hilfen – etwa für die Veranstaltungs- und Kulturwirtschaft sowie die Reisebranche – erhält das Unternehmen zusätzlich.

Förderaufruf „Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe einschließlich Garten- und Weinbau“ – Anträge bis 14. April 2022 einreichen

(Medieninformation SMEKUL vom 21.01.2022)

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat am Donnerstag (20.01) einen neuen Aufruf für den Bereich Investitionsförderung in landwirtschaftlichen Betrieben (RL LIW/2014) gestartet. Zur Verfügung stehen insgesamt zwölf Millionen Euro.

Gefördert werden Unternehmen mit Betriebssitz in Sachsen. Das Mindestvolumen für eine Antragsstellung liegt bei 20.000 Euro, die förderfähige Höchstsumme pro Betrieb wurde aufgrund der langen Übergangszeit, von drei auf fünf Millionen Euro angehoben. Der allgemeine Zuschuss beläuft sich auf 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Gefördert werden beispielsweise umweltschonende und innovative Spezialtechnik, Investitionen in Gebäude und Anlagen, Technik der Innenwirtschaft und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in den Bereichen Nutztierhaltung, Pflanzliche Erzeugung und Verarbeitung und Vermarktung. Im Bereich Nutztierhaltung entfällt die Basisförderung, d. h. es werden ausschließlich Vorhaben im Bereich Premium gefördert.

Die bewilligende Stelle ist das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Weitere, ausführlichere Informationen zur Richtlinie und Antragsstellung finden Sie hier.

Interessierte Betriebe sind dazu aufgerufen, Ihre Anträge fristgerecht bis zum 14.04.2022 bei der Bewilligungsstelle einzureichen (es zählt der Posteingang in der Bewilligungsstelle, daher ist die Dauer des Postwegs zu beachten).

Online Veranstaltung: Die Welt ändert sich und wir mit ihr. Betrieb und Gesundheit in schwierigen Zeiten

Die andauernden Herausforderungen, wie sie die Corona-Pandemie mit sich bringt, macht vor keinem Lebensbereich halt. Im unternehmerischen Kontext gibt es in diesen Zusammenhang unzählige sofort umzusetzende Verordnungen, Regelungen und stetige Anpassungen. Für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen steht das Thema Gesundheit mehr denn je im Fokus. Das Seminar soll Raum geben, sich über dieses so wichtige Thema auszutauschen, die persönliche Widerstandskraft als wichtige Ressource zu erkennen und zu stärken sowie zu erfahren, wer Sie unterstützen kann.

Die Welt ändert sich und wir mit ihr.
Betrieb und Gesundheit in schwierigen Zeiten.

Organisator: Informationsstelle Gesundheit in der Arbeitswelt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V.
Termin: Mittwoch, 09.02.2022, 9:00 – 12:30 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: bis zum 07.02.2022 hier

Weitere Informationen können Sie dem Programmflyer(PDF, 409 kB) entnehmen.

Förderaufruf Existenzgründung und Hofnachfolge

(Medieninformation SMEKUL vom 19.01.2022)

Für das im September 2021 verabschiedete Förderprogramm für Existenzgründungen und Hofnachfolgen (RL EHP/2021) können ab Mittwoch (19.01.) Anträge eingereicht werden. Mit der Förderung werden sächsische Landwirtinnen und Landwirte bei der Neugründung und der Übernahme bestehender landwirtschaftlicher Unternehmen unterstützt. Förderanträge können bis zum 20. Juli 2022 beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Junglandwirtinnen und Junglandwirte in Sachsen (Einzelunternehmen oder Personengesellschaften), die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 40 Jahre sind, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügen und sich erstmals in einem landwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsinhabende niederlassen. Gefördert wird die Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebes anhand eines fünfjährigen Geschäftsplans. Die Förderung beträgt 70.000 Euro als Einkommensunterstützung. Die Auszahlung erfolgt degressiv in drei Raten über fünf Jahre.

Die Förderrichtlinie ist hier zu finden.

Sachsen beschließt Wasserstoffstrategie

(Medieninformation SMEKUL vom 18.01.2022)

Sachsens Kabinett hat am Dienstag (18.01.) die Sächsische Wasserstoffstrategie beschlossen. Mit ihr wird das Ziel des sächsischen Koalitionsvertrags umgesetzt, eine Wasserstoffwirtschaft mit möglichst geschlossenen, sächsischen Wertschöpfungsketten aufzubauen. Die Strategie zeigt auf, welche zusätzlichen Maßnahmen in Sachsen über die Angebote von EU und Bund hinaus dafür benötigt werden. Ein Maßnahmenkatalog mit 24 Vorhaben unterstützt die Akteure vor Ort, damit das bereits bis 2030 erreicht werden kann und damit die Voraussetzungen geschaffen werden können, grünen Wasserstoff als Energieträger zu verwenden.

Die Strategie enthält folgende Teilziele für die Bereiche Energie, Wissenschaft, Industrie, Mobilität und Strukturentwicklung:

• Wasserstoff in Wissenschaft und Forschung stärken
• Wasserstoff in Industrieanwendungen vorantreiben
• Wasserstoff in Mobilitätsanwendungen forcieren
• Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale der Wasserstoffwirtschaft nutzen und Wasserstofftechnologien ausbauen
• sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) einrichten
• regionale, landesübergreifende und europaweite Wasserstoffinfrastruktur ausbauen, Importmöglichkeiten sichern
• Referenzprojekte beschleunigen und Förderung ausbauen
• Wasserstoff als Chance für Strukturwandel und Standortentwicklung nutzen
• politische und technische Rahmenbedingungen für Wasserstoff verbessern

Als zentrale Einrichtung soll eine sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) aufgebaut werden, die zeitnah ausgeschrieben wird. Sie koordiniert zukünftig alle Wasserstoffakteure und -projekte und die Vernetzung zu Sachsens Nachbarländern und -staaten.

Link zur Wasserstoffstrategie: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/38820

Sachsen schließt Förderlücke für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Freiberufler

(Pressemeldung SMWA vom 22.12.2021)

Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums (SMWA) hat sich das sächsische Kabinett mit einer frei verwendbaren Betriebskostenpauschale befasst. Damit möchte der Freistaat sächsische Unternehmerinnen und Unternehmer, die von den fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen kaum oder nicht profitieren können, unterstützen. Die Unterstützung soll sich auf pauschal 4.750 Euro je Antragsteller belaufen: insgesamt 4.500 Euro für drei Monate plus einmalig 250 Euro für Steuerberater-Ausgaben. Die Finanzierung des Programms »Sachsen Plus« soll aus den im Mai 2021 gestarteten Corona-Härtefallhilfen erfolgen, die je zur Hälfte vom Bund und Freistaat Sachsen getragen werden. Deshalb muss der Bund der Einführung der neuen Hilfe noch zustimmen.

Das Kabinett hat das SMWA beauftragt, die Abstimmungen mit dem Bund vorzunehmen. Die geplante Unterstützung »Sachsen Plus« soll die bestehenden Hilfsinstrumente aus Überbrückungshilfen für Unternehmen und Neustarthilfen für Soloselbstständige ergänzen und pauschal für drei Monate gewährt werden. Voraussetzung ist, dass ein coronabedingter Umsatzrückgang von mehr als 60 Prozent im November oder Dezember 2021 im Vergleich zu 2019 vorgelegen hat.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Der Bund ist den Ländern in der vierten Infektionswelle durch die Verlängerung der Überbrückungshilfe einschließlich der Neustarthilfe bis März 2022 entgegengekommen. Weitere Bundesprogramme sind derzeit nicht geplant. Niemand soll aber durch das Raster fallen. Deshalb nehmen wir mit ,Sachsen Plus‘ auch die ganz kleinen sächsischen Unternehmen fest in den Blick und schließen damit eine noch verbliebene Förderlücke.«

Das trifft etwa auf Unternehmen zu, die kaum Fixkosten ansetzen können, aber Personalaufwendungen haben (z. B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker). Ebenso auf den Freiberufler, der kaum Fixkosten hat, aber Angestellte – und somit keine Neustarthilfe beantragen kann.

»Die geplante Unterstützung ist für viele Unternehmer sicherlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen auf grünes Licht durch den Bund und verständigen uns innerhalb der Landesregierung zugleich über weitere Hilfen«, so Dulig weiter.

Das sächsische Kabinett soll die entsprechende Richtlinie »Sachsen Plus«, welche derzeit erarbeitet wird, Mitte Januar beschließen. In dem Zeitraum erfolgt auch eine Abstimmung mit dem Bund. Eine Antragstellung über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – soll dann zeitnah ermöglicht werden.

Wirtschaftsministerium veröffentlicht Standortbericht Sachsen 2021

(Pressemeldung SMWA vom 12.12.2021)

Martin Dulig: "Sachsen bleibt ein attraktiver Standort für Investitionen und wird gestärkt aus der Krise hervorgehen."

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat die Broschüre »Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2021« veröffentlicht. Sie zeigt auf 80 Seiten in über 100 Tabellen, Diagrammen und Landkarten den Entwicklungsstand Sachsens im deutschen und europäischen Vergleich. Dargestellt werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, der Arbeitsmarkt, die sektorale Entwicklung und regionale Struktur, Mittelstand, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Energie, Außenwirtschaft und öffentliche Finanzen.

Die sächsische Wirtschaft steht weiterhin vor enormen Herausforderungen. Nahezu alle Branchen sind durch die Corona-Pandemie und deren Begleiterscheinungen beeinflusst. Durch die fortlaufende Anpassung und Ausweitung der Wirtschaftshilfen ist es jedoch gelungen, die jeweiligen Wirtschaftsbereiche weitgehend zu stabilisieren und die Konjunktur zu stimulieren. Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Die sächsischen Unternehmen und wir als Staat und Gesellschaft werden diese Herausforderungen meistern und die aus der Krise und der weiteren Entwicklung entstehenden Chancen nutzen. Ich bin zuversichtlich, dass Sachsen vom zu erwartenden Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren besonders profitiert.«

Die Voraussetzungen hierzu wurden in den vergangenen Jahren geschaffen. Der Bericht attestiert dem Freistaat infolge einer im bundesweiten Vergleich außerordentlich hohen Investitionsquote eine hervorragende Infrastruktur. Die sächsische Straßennetzdichte liegt sowohl flächen- als auch einwohnerbezogen deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Ähnliches gilt in Bezug auf die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Breitbandversorgung. Hier ist der Freistaat insbesondere bei der vor allem für Unternehmen im EDV-Bereich wichtigen Versorgung mit Glasfaser optimal aufgestellt. Hervorzuheben ist in diesem Kontext ebenso die im Freistaat sehr gut ausgebaute Forschungs- und Entwicklungslandschaft (FuE). Der Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,0 Prozent; hier erreicht Sachsen im bundesweiten Vergleich den siebten Platz. Nahezu die Hälfte aller FuE-Beschäftigen in den neuen Bundesländern ist dabei in Sachsen angestellt.

Minister Dulig weiter: »Wir werden die Corona-Pandemie bewältigen und die sächsische Wirtschaft weiterentwickeln. Mit der Kombination aus einem gewachsenen industriellen Kern, einer ausgebauten Forschungs- und Innovationslandschaft sowie qualifizierten und hochmotivierten Fachkräften werden wir die positive Entwicklung Sachsens fortschreiben."

Hintergrund:

Die Broschüre »Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2021« erscheint zum 18. Mal. Sie ist in Deutsch sowie in der komprimierten englischen Fassung »Location of Saxony in comparison with other regions 2021« verfügbar.

Der Sächsische Gründerpreis ist gestartet - jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022

Mit dem 22. Sächsischen Gründerpreis prämiert der Freistaat Sachsen 2022 die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte – unabhängig davon, ob diese bereits am Markt umgesetzt werden oder die Gründung noch bevorsteht. Der Wettbewerb ist branchen- und technologieoffen.

Die Teilnehmenden erhalten die Chance auf insgesamt 50.000 Euro Preisgeld, steigern ihre Reichweite durch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und profitieren vom Zugang zu den über 8.500 Kontakten des futureSAX-Netzwerkes – u. a. mit zahlreichen Kapitalgebenden.

Jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022.

Bund unterstützt sächsische Unternehmen und Soloselbstständige auch in der 4. Pandemie-Welle

(Pressemeldung SMWA vom 24.11.2021)

Auch Händler auf Weihnachtsmärkten können Überbrückungshilfe III Plus beantragen – Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware – Hilfen bis 2022 verlängert

Der Bund hat die bewährten Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, wird das aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die aktuell geltende Neustarthilfe Plus für Selbstständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgesetzt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachtsmärkten die Überbrückungshilfe III Plus erhalten; für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware. Hierbei geht es aber nicht um steuerliche Abschreibungen, die Gewinne und damit die Steuerlast im kommenden Jahr reduzieren. Vielmehr sind die Beträge Grundlage für die Berechnung der Überbrückungshilfe und werden im Rahmen der Fixkostenerstattung berücksichtigt. Gleichzeitig erleichtert der Bund im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV den Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten. Künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen.

Sachsen lobt Wettbewerb für Pop-Musik aus

(Pressemeldung SMWA vom 24.11.2021)

Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN startet den neuen Wettbewerb für Popularmusik in Sachsen. Gesucht werden kreative Konzepte, neue Kooperationen und beispielhafte Vorhaben, die zur Stärkung der Wertschöpfungspotenziale der Musikwirtschaft am Standort Sachsen beitragen. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt den Wettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro.

Der Wettbewerb für Pop-Musik in Sachsen gibt den Musikerinnen und Musikern sowie Musikschaffenden die Möglichkeit, die persönliche Professionalisierung zu vervollkommnen und Impulse zur Umsetzung beispielhafter Ideen und Vorhaben für die sächsische Musikwirtschaft zu setzen.

Am Wettbewerb können Musikerinnen und Musiker, selbst produzierende DJs und Musikschaffende sowie Unternehmen aus der Musikwirtschaft (zum Beispiel Labels, Booking-Agenturen, Musikverlage, Management) teilnehmen. Voraussetzungen sind, dass sie sich den Bereichen Rock, Pop, Jazz oder Elektro zuordnen, volljährig und in Sachsen ansässig sind.

Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Dezember 2021. Die Gewinnerinnen und Gewinner erwarten Preisgelder zwischen 1.500 Euro und 12.000 Euro in insgesamt fünf Kategorien: »Neue Künstlerinnen und Künstler auf Sachsens Bühnen«, »Album-Kooperationen«, »Beispielhafte Marketingformate«, »Internationale Kooperationen« und »Ideen für die Popularmusik in Sachsen«.

Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Website von KREATIVES SACHSEN zu finden.

Aufruf für HeimatGenuss im Schaufenster

Beim Projekt HeimatGenuss handelt es sich um ein flächendeckendes, länderübergreifendes „Genusstourismus-Konzept“, das Netzwerke schafft und mit einer gemeinsamen Werbe- und Qualitätsoffensive die Attraktivität der gesamten mitteldeutschen Region verbessert. Das Projekt verbindet Gastronomen und Einzelhändler mit lokalen Primärerzeugern, Lebensmittelhandwerkern, Winzern und Manufakturen. Einheimische und Touristen sollen für regionale Genuss-Angebote begeistert werden. Der Innenstadthandel soll belebt und die heimischen Gastonomen und Erzeuger gestärkt werden.

Initiiert von Christine Klauder und Thomas Marbach wurde das länderübergreifende HeimatGenuss-Projekt beim öffentlichen Ideenwettbewerb Unternehmen Revier, ausgeschrieben von der Metropolregion Mitteldeutschland und dem Burgenlandkreis, von der Jury aus allen beteiligten 9 Regionen als Siegerprojekt ausgewählt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Vom 15. bis 28. November finden in allen drei Bundesländern die HeimatSchaufenster-Wochen statt. Damit soll das Genussnetzwerk auch in den Regionen sichtbar gemacht werden. Regionale Produkte sorgen dann in den Schaufenstern von Fachhandel, Kultur- und Gastronomieorten oder Hofläden für Hingucker, unterstützt mit besonderen Regalen und Aufstellern. Bei der Aktion sollen mindestens 5 regionale Spezialitäten zusammen mit Handwerks- und Manufakturprodukten der Region in einem echten Schaufenster, oder Präsentationsmöbeln oder Angebotsflächen zum Kennenlernen, probieren und kaufen präsentiert werden. Zusammen mit den ausgewählten Manufakturempfehlungen soll die Schaufenster Aktion in 9 Regionen an vielen verschiedenen Präsentationsorten zu einer einzigartigen Genussreise durch Mitteldeutschland entführen.

Bei Interesse an einer Heimatschaufenster-Teilnahme wenden Sie sich gern bis zum 12.11. um 16 Uhr an Christine Klauder (Tel.:0160/94968121,
Mail: thueringer-genuss@t-online.de).

Die Kriterien für die Teilnahme können Sie hier(PDF, 322 kB)herunterladen.

IQ-Wettbewerb 2022 startet mit Auftakt-Event in Leipzig

(Pressemeldung IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vom 29.10.2021)

Am 6. Dezember startet der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 mit dem offiziellen Auftakt im Kupfersaal Leipzig. Im Mittelpunkt der Hybrid-Veranstaltung steht das Thema „Nachhaltige Finanzierung“ für Startups und Gründer. Bewerbungen für den IQ sind bis zum 14. März 2022 möglich.

Der Auftakt zum IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 findet im hybriden Format statt. Neben der Präsenzteilnahme im Kupfersaal Leipzig wird die Veranstaltung auch per Livestream unter www.iq-mitteldeutschland.deübertragen. Die Anmeldung für beide Formen der Teilnahme ist bis zum 24. November 2021 unter www.mitteldeutschland.com/iq-auftaktmöglich.

Mit dem Wettbewerbsstart können bis zum 14. März 2022 Bewerbungen in den fünf Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie online eingereicht werden. Prämiert werden marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Preisträger werden im Frühjahr in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 30. Juni 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

Mit dem Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb mit regionalem Fokus bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Halle (Saale) und Leipzig ein.
Alle weiteren Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 finden Sie hier.

Die Wasserstoffregion Mitteldeutschland stellt sich vor

Auf dem 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress am 2. November 2021 präsentieren die Metropolregion Mitteldeutschland und der HYPOS e.V. die vielfältigen Aktivitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und fördern die länderübergreifende Vernetzung der regionalen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Wasserstoff-Region Mitteldeutschland.

Das Programm des 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongresses wird ergänzt durch eine begleitende Poster-Ausstellung. Sie gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die Wasserstoff-Projekte und -Akteure in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen .

Datum: 2. November 2021 (11.30-17.30 Uhr)
Ort: cCe Kulturhaus Leuna (Spergauerstraße 41A, 06237 Leuna) + Livestream

Programm und das Anmeldeformular.

Für eine digitale und grüne Zukunft: Sachsen fördert »Transformationsmanagement« in Unternehmen

(Medieninformation SMWA vom 20.10.2021)

Im Rahmen der Technologieförderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) ab sofort das »Transformationsmanagement« in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das geförderte Personal hat die Aufgabe, im Unternehmen ein Projekt zur Unterstützung der Krisenbewältigung und zur Vorbereitung einer digitalen, grünen und stabilen Erholung der Wirtschaft durchzuführen.

Das neue Förderprogramm knüpft an die bestehende ESF-Förderung an und ermöglicht die Beschäftigung von hochqualifiziertem Personal in KMU. Wie in der bisherigen »ESF-Technologieförderung 2014 – 2020« werden Unternehmen mit einem Personalkostenzuschuss von bis zu 50 Prozent für Projekte bis zum Jahresende 2022 unterstützt. Da es sich hierbei um ein Sonderprogramm handelt, ist die Umsetzung der Projekte auch mit Bestandspersonal möglich. Die zusätzlichen Mittel bilden eine Brücke zur kommenden Förderperiode, die im Jahr 2022 starten wird.

Anträge können ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Alle relevanten Informationen zum Transformationsmanagement, wie die notwendigen Voraussetzungen und entsprechenden Formulare, finden Interessierte auf der Homepage der SAB.

WirtschaftsDialog am Morgen (07.10.2021): Klima 2021 - Chancen & Risiken für regionale Unternehmen

Die aktuelle Klimasituation beeinflusst auch das Handeln der wirtschaftlichen Akteure im Landkreis Leipzig. Landrat Henry Graichen lud deshalb regionale Unternehmerinnen und Unternehmer zum gemeinsamen Austausch über künftige Entwicklungen und Fördermöglichkeiten ein. Beim Klimawandel seien alle gefragt, auch die Verwaltung, so der Landrat in der Begrüßung. "Wir übernehmen seit Jahren verstärkt Verantwortung für Energieeinsparung und Klimaschutz. Dabei spielen auch für die Verwaltung und die angegliederten Betriebe immer die wirtschaftliche Situation und die Fördermittel eine Rolle", so Graichen.

Wie sich die Klimaveränderungen im Landkreis für jedermann nachvollziehen lassen, verdeutlichte Falko Haak, Klimaschutzmanager des Landkreises, anhand lokaler Messwerte. "Seit 2013 ist die Parthe an der Messstelle Albrechtshain nahezu trockengefallen, der Grundwasserpegel Colditz unterschreitet seit 6 Jahren auffallend häufig den Niedrigwasserstand und seit 1850 stieg die mittlere Lufttemperatur an der Wetterstation Leipzig-Holzhausen von 8,5°C auf 10,2°C", so Haak. Mit jedem Zehntel Grad Erwärmung steige die Wahrscheinlichkeit für Hagelschäden, Sturmextreme, Sturzfluten und Überschwemmungen an. In der neuen Klimawirkungs- und Risikoanalyse bewerte das Bundesumweltamt die verschiedenen Branchen. Bei den naturnahen Wirtschaftsbereichen seien die Risiken wie Ernteausfälle oder sich ausbreitende Krankheitserreger offensichtlich. Aber auch naturferne Bereiche, wie das produzierende Gewerbe, müssen sich auf klimabedingte Unsicherheiten einstellen, wenn etwa Wetterextreme die Produktion stilllegen oder schlicht die Arbeitsleistung der Belegschaft nachlässt, so Haak.

Auf der Chancenseite stehen Innovationen und Investitionen, um die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Unternehmen modernisieren zu können, darüber war sich die Teilnehmer einig. Dennoch herrscht eine gewisse Verunsicherung, wann welche Technik zum Zug kommen könne. "Meistens bringt ein Unternehmensbesuch vor Ort entscheidende Erkenntnisse, die die Unternehmen dann weiter voran bringt", so Sven Börjesson vom Umwelt- und Transferzentrum der Handwerkskammer zu Leipzig. Sowohl HWK als auch IHK bieten inzwischen professionelle Hilfe und Vernetzung bei den Themen Energietechnik und den neuen Klimaregularien. Börjesson rief dazu auf, die Angebote der zuständigen Kammern rege zu nutzen und Termine mit den Beratern auszumachen.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Pressemeldung zur Veranstaltung.

Invest Region Leipzig auf der EXPO REAL 2021

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH vom 06.10.2021(PDF, 361 kB))

Die Invest Region Leipzig GmbH präsentiert eine der dynamischsten Regionen Deutschlands auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa.

Leipzig/München, 6. Oktober 2021 – Nach coronabedingter Zwangspause im letzten Jahr findet vom 11. bis 13. Oktober mit der EXPO REAL in München die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa wieder statt. Wie in den Jahren zuvor nimmt auch die Invest Region Leipzig (IRL) erneut mit einem Stand an der Großmesse teil und präsentiert vor Ort eine der dynamischsten Regionen Deutschlands – als Premium-Partner im Flächenpool der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland.

Mit der Invest Region Leipzig GmbH ist der Wirtschaftsraum Leipzig auf der EXPO REAL zum wiederholten Male bestens vertreten. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der regionalen Gesellschaft und den lokalen Wirtschaftsförderungen können Leipzig und sein Umland kontinuierlich Ansiedlungserfolge verzeichnen, die maßgeblich zur enormen Dynamik des Standorts beitragen. Seit 2013 gewinnen, beraten und betreuen die Branchenspezialisten der IRL Unternehmer, Gründer und Investoren, die sich in der Region Leipzig ansiedeln wollen.

Rundum-Sorglos-Paket für Ansiedlungen in der Region

Grundlegend für Ansiedlungen im mittlerweile dreistelligen Bereich sind vielfältige Service-Leistungen, mit denen die Invest Region Leipzig Unternehmen und Investoren auf ihrer Suche nach dem optimalen Wirtschaftsstandort unterstützt. Dieses – im Übrigen kostenfreie – Leistungsspektrum reicht von der Standortauswahl über die Organisation von Terminen mit Behörden und Ämtern bis zur Kontaktvermittlung zu Fördermittelgebern und Vernetzung bei der Fachkräftegewinnung. Als Experte vor Ort hilft die IRL dabei, die bestehenden Strukturen und Potenziale der Region voll auszuschöpfen und Investitionen zum Erfolg zu führen.

Synergien zwischen Metropole und Umland

Zentral für die Aktivitäten der Invest Region Leipzig ist der regionale Gedanke, den sie verkörpert. Sowohl die Stadt Leipzig als auch die Landkreise Leipzig und Nordsachsen nutzen erfolgreich gemeinsame Synergien. Während die Menschen in den umliegenden Gemeinden von der Infrastruktur sowie dem Sport- und Kulturangebot der Metropole profitieren, genießen die Leipziger die Natur im Umland, wo sie mitunter auch arbeiten. „In Kombination verfügen Leipzig und die beiden Landkreise über einen einzigartigen Schatz an attraktiven Gewerbe- und Büroflächen zu erschwinglichen Preisen und bieten eine tolle Lebensqualität“, fasst IRLGeschäftsführer Michael Körner einen der großen Standortvorteile der Region zusammen. Projekte wie EThrila in Thallwitz oder das Großprojekt der KAPPIS-Gruppe Generationenpark in Bad Lausick werden als Beispiele für diese Win-Win-Situation im Rahmen der EXPO REAL potenziellen Investoren vorgestellt.

Laut Hamburgischem Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) gehört die Stadt Leipzig neben München in Deutschland zu den Metropolen mit den größten Zukunftschancen. Die Messestadt bietet demnach das höchste Wachstum bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unter allen 30 bewerteten Städten. Dem Prognos-Zukunftsatlas 2019 zufolge sind Leipzig und Umland gar die dynamischsten Regionen Deutschlands. Die Kombination aus Synergien zwischen Stadt und Umland einerseits und der professionellen Unterstützung durch die Invest Region Leipzig andererseits bildet einen entscheidenden Faktor für diese agile Standortentwicklung in und um Leipzig.

Über die Invest Region Leipzig GmbH: Als Gesellschaft der Stadt Leipzig, der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie der Landkreise Nordsachsen und Leipzig ist die Invest Region Leipzig GmbH als offizielle Ansiedlungs- und Akquisitionsagentur für die Wirtschaftsregion Leipzig aktiv.

Kontakt Invest Region Leipzig GmbH:

Susann Laue
Tel. +49 341 2682 7774
E-Mail:s.laue@invest-region-leipzig.de

Pressekontakt:

Jan Zimmermann
Tel. +49 341 9809090
E-Mail: zimmermann@agenda17.de

Sachsen fördert Existenzgründungen und Hofnachfolgen in der Landwirtschaft

(Medieninformation SMEKUL vom 22.09.2021)

Sachsen fördert Existenzgründungen und Hofnachfolgen mit einer eigenen Förderrichtlinie. Mit der Förderung werden sächsische Landwirtinnen und Landwirte bei der Neugründung und der Übernahme bestehender landwirtschaftlicher Unternehmen unterstützt.

Antragsberechtigt sind Junglandwirtinnen und Junglandwirte im Freistaat Sachen (Einzelunternehmen oder Personengesellschaften), die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 40 Jahre sind, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügen und sich erstmals in einem landwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsinhabende niederlassen. Gefördert wird die Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebes anhand eines fünfjährigen Geschäftsplans. Die Förderung beträgt 70.000 Euro als Einkommensunterstützung. Die Auszahlung erfolgt degressiv in drei Raten über fünf Jahre.

Die Förderrichtlinie ist hier zu finden.

Sachsen beteiligt sich am Zukunftsprogramm Kino der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

(Medieninformation Sächsische Staatskanzlei vom 21.09.2021)

Sachsen wird sich am Zukunftsprogramm Kino der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) beteiligen. Insgesamt werden vom Freistaat für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 je 250.000 Euro als Kofinanzierung zur Verfügung gestellt.

Mit der Förderung aus dem Zukunftsprogramm werden die Kinos in Sachsen bei der Finanzierung von Investitionen unterstützt. Die Förderung ermöglicht unter anderem Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem SARS-CoV-2-Virus, die Verbesserung der Barrierefreiheit und die Modernisierung der Projektions- und Tontechnik. Erfasst sind auch Investitionen in eine Aufwertung der Ausstattung der Besucherbereiche sowie energieoptimierte Heiz- und Lüftungsanlagen sowie nachhaltiges Wasser- und Verpackungsmanagement (Grünes Kino).

Förderberechtigt sind ortsfeste Kinos mit bis zu sieben Leinwänden, die ihren Sitz in einer Gemeinde mit maximal 50.000 Einwohnern haben oder sich durch ein besonderes Engagement für die Kinokultur auszeichnen.

Antrags- und Bewilligungsstelle für das Zuwendungsverfahren ist die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation der Sächsische Staatskanzlei vom 21.09.2021.

Sechs Millionen Euro REACT-EU-Mittel für Förderprogramm "Berufliche Weiterbildung Sachsen" - Antragsstellung ab 15. September

(Medieninformation SMWA vom 12.09.2021)

Sachsen steht vor einem tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt. Die fortlaufenden technologischen Entwicklungen führen zu einer automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt bei gleichzeitig größer werdenden ökologischen Herausforderungen. Weiterbildung ist zentral für die Bewältigung dieser Transformationsprozesse. Die COVID-19-Pandemie hat zu Einschnitten auf dem Arbeitsmarkt geführt und auch die berufliche Weiterbildung erheblich beeinträchtigt. Es fehlen u. a. erforderliche Qualifikationen, um die Krisenbewältigung und den Aufschwung der Wirtschaft mit voller Kraft voranzubringen. Hier setzt das neue Förderprogramm »Berufliche Weiterbildung Sachsen« an.

Das neue Förderprogramm »Berufliche Weiterbildung Sachsen« unterstützt bis 2023 die Teilnahme an Angeboten der beruflichen Weiterbildung, insbesondere zum Erwerb, Auf- und Ausbau digitaler Kompetenzen sowie von fachlichen und fachübergreifenden Kompetenzen, die für den ökologischen und strukturellen Wandel benötigt werden. Dabei werden insbesondere Zielgruppen mit einem erhöhten Förderbedarf unterstützt. Es werden Maßnahmen der individuell berufsbezogenen und der betrieblichen Weiterbildung gefördert, die den spezifischen Bedarfen der Beschäftigten beziehungsweise der Unternehmen und sonstigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern entsprechen.

Anträge können ab dem 15. September 2021 bei der SAB gestellt werden.

Corona-Hilfsfonds für sächsische Start-ups ausgeweitet: MBG hat bis Jahresende insgesamt 40 Millionen Euro an Jungunternehmen im Freistaat zu vergeben

(Medieninformation SMWA vom 03.08.2021)

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) unterstützt pandemiebetroffene Start-ups im Freistaat nun mit noch mehr Kapital. Der von der MBG verwaltete Corona-Start-up-Hilfsfonds (CSH) wurde zwischenzeitlich auf 40 Millionen Euro aufgestockt und die maximale Finanzierungssumme auf 2 Millionen Euro pro Start-up angehoben. Dafür hatten sich die MBG, die SAB, das Land und der Bund gemeinsam eingesetzt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Laufzeit des Fonds ausgedehnt: Gründerinnen und Gründer können noch bis zum 31.12.2021 von dem Hilfsfonds profitieren.

Mit dem CSH sollen die finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie abgefedert und der sächsische Wirtschaftsnachwuchs gestärkt werden. Der Fonds richtet sich gezielt an junge Unternehmen, denen es oftmals an Sicherheiten für Bankkredite und Eigenkapitalrücklagen mangelt. Die Finanzmittel stammen vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), vom Freistaat Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB) und der MBG. Anträge werden von der MBG entgegengenommen, die den Fonds aktiv managt.

Weitere Informationen zum CSH sowie den Antrag finden Sie hier.

Kennzeichnung sächsischer Produkte mit dem Regionalfenster startet

(Medieninformation SMEKUL vom 18.07.2021)

Ab sofort steht Landwirtschaftsbetrieben und Unternehmen der Lebensmittelbranche das neue Sächsische Regionalfenster als Kennzeichen für die regionale Herkunft von sächsischen Produkten zur Verfügung.
Um die regionale Herkunft zu garantieren, finden unabhängige, mit bereits vorhandenen Kontrollsystemen verschränkte Kontrollen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette statt. Die Herkunft aller Zutaten wird in einer Datenbank erfasst.

Die Voraussetzungen, nach denen die Produkte das Zeichen tragen können, sind klar geregelt: Bei so genannten Monoprodukten wie Äpfeln bestätigt das Zeichen, dass das Produkt aus Sachsen kommt. Bei verarbeiteten Mischprodukten müssen die erste Hauptzutat und wertgebende Zutaten vollständig aus Sachsen stammen.

Der Leitfaden „Sächsisches Regionalfenster“.

Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben: Förderrichtlinie und Förderaufruf veröffentlicht

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 03.08.2021)

Die vom Bundesverkehrsministerium zur Notifizierung vorgelegte Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben kann nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission starten. Damit steht für batterie-, brennstoffzellen- und (Oberleitungs-) hybridelektrische Fahrzeuge, entsprechende Tank- und Ladeinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien ein attraktives Förderprogramm bereit.

Konkret umfasst die Förderrichtlinie als Teil der Umsetzung des Gesamtkonzepts klimafreundliche Nutzfahrzeuge drei Elemente:

Förderung der Anschaffung von neuen klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3,
Förderung der für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur,
Förderung der Erstellung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung bzw. Erweiterung entsprechender Infrastruktur.

Weitere Informationen rund um Förderrichtlinie und Förderaufruf.

NOW-Online-Seminar: Förderung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge

Datum: 12. August 2021, 14.00-15.00 Uhr

Anmeldung: hier

Der erste Förderaufruf des Förderprogramms für klimafreundliche Nutzfahrzeuge wurde veröffentlicht. Wie genau diese Förderung aussieht, wer sich fördern lassen kann und was beachtet werden muss, erfahren Sie am 12. August 2021 in einem kostenfreien Online-Seminar mit dem Bundesamt für Güterverkehr und der NOW GmbH.

Nähere Informationen zum Seminar.

Weißbuch „Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen“ erschienen

(Medieninformation SMWA vom 25.07.2021)

In Sachsens Nahrungsmittelwirtschaft arbeiten rund 32.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in etwa 360 Betrieben und erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund sechs Milliarden Euro (Stand 2020). Gerade in den ländlichen Räumen sind diese Unternehmen oft ein Anker für Beschäftigung, Wirtschaftskraft und regionale Wertschöpfung. Damit kommt der Branche nicht nur für die Versorgung, sondern auch für Sachsens Wirtschaft insgesamt eine große Bedeutung zu. Zugleich steht die Nahrungsmittelindustrie als wachsender Wirtschaftszweig mit steigenden Beschäftigten- und Umsatzzahlen vor großen Herausforderungen. Treiber für Veränderungen in den Unternehmen und der Branche sind der demografische Wandel und damit einhergehend die Fachkräftesicherung, die Digitalisierung sowie die ökologischen und regionalspezifischen Erfordernisse.

Das Weißbuch »Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen« wurde im Rahmen des Projekts »Qualifizierung der Mitbestimmung in der Nahrungsmittelindustrie Sachsens (QuMiNaSa)« erstellt. Zentrale Aspekte sind zum Beispiel: Wertschätzung der Lebensmittel, der Arbeitskräfte und der Unternehmen in der Branche, eine breite Beteiligung und Einbeziehung von Akteuren in den Wandel, transparente Wertschöpfungsketten, das Setzen eines ordnungspolitischen Rahmens sowie ein höheres Akzeptanzmanagement zur Mitnahme aller Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess.

Das Weißbuch „Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen“ können Sie hier herunterladen.

Aufholprogramm: Jetzt nach Ferienpraktika suchen

(Medieninformation SMK vom 05.07.2021)

In den Sommerferien startet das Kultusministerium die »Offensive Ferienpraktika«. Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen, die pandemiebedingt noch kein reguläres Betriebspraktikum absolvieren konnten, können sich ab sofort um einen Praktikumsplatz bemühen. Dazu wurde eigens eine online Praktikumsbörse eingerichtet. Die Plattform soll die Suche in der verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien erleichtern. Schülerinnen und Schüler müssen zur beruflichen Orientierung von der 7. bis zur 10. Klasse mindestens ein Pflichtpraktikum absolvieren.

Um Schülerinnen und Schüler vorrangig im ländlichen Raum den finanziellen Aufwand zu verringern, gibt es vom Kultusministerium einen Fahrtkostenzuschuss für Ferienpraktika von bis zu 30 Euro pro Schüler. Der Zuschuss kann direkt beim Kultusministerium beantragt werden. Antragsformulare gibt es an den Schulen sowie über das Praktikumsportal.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMK vom 05.07.2021

Förderstart für Lastenfahrräder

(Medieninformation SMWA vom 28.06.2021)

Seit März dieses Jahres kann ein Förderzuschuss für die Anschaffung eines Lastenfahrrads oder Lastenpedelecs beantragt werden. Um den Einsatz von Lastenrädern weiter voranzubringen, fördert der Freistaat Sachsen Lastenfahrräder als modernes Verkehrsmittel für den städtischen Raum. Antragsberechtigt sind Vereine, kleinere und mittlere Unternehmen, Kommunen und Zweckverbände.

Gefördert wird die Neuanschaffung von fabrikneuen Lastenfahrrädern und elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern (Pedelecs) bis 1 Kubikmeter Transportvolumen und/oder bis 150 Kilogramm Nutzlast. Für die Anschaffung eines Lastenfahrrads gibt es einen Zuschuss in Höhe von bis zu 500 Euro. Der Zuschuss je Lastenpedelec beläuft sich auf bis zu 1.500 Euro. Je Antragsteller sind jährlich bis zu fünf Lastenfahrräder oder Lastenpedelecs förderfähig. Die Räder können als baulich einspurige oder mehrspurige Fahrräder konstruiert sein und müssen eine Lasten-Zuladung von mindestens 40 Kilogramm (zuzüglich Fahrergewicht) ermöglichen.

Von Antragstellung bis zur Auszahlung der Fördermittel

Die Antragsformulare stehen auf der Webseite des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) zum Download zur Verfügung. Die Antragsteller reichen die ausgefüllten Förderanträge beim LASuV ein.

Nach Prüfung eines eingereichten Förderantrages wird dem Antragsteller das Prüfergebnis (förderfähig bzw. nicht förderfähig) mitgeteilt. Mit Vorliegen eines positiven Prüfergebnisses (entspricht zugleich der Eingangsbestätigung) kann der Antragsteller das beantragte Lastenfahrrad/Lastenpedelec kaufen und anschließend die Rechnung im LASuV einreichen.

Im nächsten Schritt erhält der Antragsteller einen Zuwendungsbescheid. Sobald dieser rechtskräftig ist (Verwaltungsakt mit einer einmonatigen Widerspruchsfrist), erfolgt die Zahlung. Erklärt der Antragsteller aktiv einen Widerspruchsverzicht kann die Auszahlung nach Vorlage dieser Erklärung auch eher veranlasst werden.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 28.06.2021

Neues Landesmesseprogramm 2022 – Unterstützung bei Erschließung wichtiger Auslands- und Branchenmärkte vor allem für KMU

(Medieninformation WFS vom 23.06.2021)

Mit dem neuen Landesmesseprogramm 2022 können sich sächsische Unternehmen im kommenden Jahr auf 47 Messen der verschiedensten Branchen präsentieren. Etwa die Hälfte dieser Messen findet in attraktiven Auslandsmärkten statt, wo Produkte »Made in Saxony« gefragt sind und gute Exportchancen bestehen. Ergänzt wird das Programm durch wichtige internationale Messen und Weltleitmessen in Deutschland. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren dabei von einem direkten Zugang zu einzelnen Märkten und vom persönlichen Kontakt mit potentiellen Geschäftspartnern.

Das Landesmesseprogramm besteht aus Firmengemeinschaftsständen und -beteiligungen des Freistaats Sachsen und der sächsischen Kammern, die im Rahmen der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) die Unternehmen gemeinsam bei der Erschließung internationaler Märkte unterstützen. Neben der WFS organisieren auch die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die sächsischen Handwerkskammern zahlreiche Firmengemeinschaftsstände im Rahmen dieses Landesmesseprogramms.

Außerdem können sich Anbieter von Tourismusleistungen an den Gemeinschaftsständen, die die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWKT) organisiert und durchführt, anschließen und unter dem Motto »Sachsen. Land von Welt!« ihre Angebote präsentieren und um neue Gäste werben.

Das vollständige Landesmesseprogramm 2022 steht Ihnen hier zur Verfügung.

Regionalprodukte aus dem Leipziger Muldenland per App

(Pressemitteilung der LEADER Region Leipziger Muldenland vom 04.05.2021)

Immer mehr Verbraucher schätzen gesunde und hochwertige Lebensmittel aus der Region. Gerade in diesen Zeiten werden sie sich der fragilen Lieferketten globaler Netzwerke bewusst und suchen gezielt nach Versorgungsstrukturen abseits von Discountern und Supermärkten. Um ihnen den Zugang zu regionalen Erzeugnissen zu erleichtern, hat sich das Regionalmanagement der LEADER-Region Leipziger Muldenland im September 2020 zu einer Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung entschieden und lässt seitdem die Daten zahlreicher regionaler Partner in die RegioApp integrieren.

Bei der RegioApp handelt es sich um eine bundesweit erfolgreiche Anwendung für Smartphones, Notebooks und Tablets, die dem Nutzer eine schnelle und umfangreiche Suche nach regional erzeugten und verarbeiteten Produkten ermöglicht. Sie ist für alle Direktvermarkter aus der Land- und Forstwirtschaft und dem Lebensmittelhandwerk, das heißt Obst- und Gemüsebauer, Gärtner, Tierzüchter, Fleischer, Bäcker usw., für alle Verkaufsstellen, wie eigene Hof- oder ein Dorfladen, Wochenmärkte und kleine Geschäfte mit regionalem Angebot aber auch für gastronomische Betriebe, die sich auf die Verwendung und Verarbeitung heimischer Produkte spezialisiert haben, gedacht.

Betriebe, die ihren Sitz in der LEADER-Region Leipziger Muldenland haben, steht das innovative Marketinginstrument zur Verfügung. Sie werden kostenlos in die App aufgenommen. Der Aufnahmeprozess ist sehr kurz: vom Einreichen der Unterlagen bis zur Freischaltung für die Öffentlichkeit vergehen meist nur ein paar Stunden.

Alle Direktvermarkter aus der Region, deren Angebot noch nicht in der App auffindbar ist, sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls registrieren zu lassen und ihr regionales Angebot so digital sichtbar zu machen. Interessenten für die RegioApp melden sich bitte beim Regionalmanagement der LEADER-Region Leipziger Muldenland unter Telefon 03437 707071 oder per E-Mail regionalmanagement@leipzigermuldenland.de.

 

Informationsveranstaltung
Additive Fertigung im Mittelstand – für Industrie und Handwerk

Sie haben „Scheu“ vor 3D-Verfahren?
Aus Sorge vor zu hohen Kosten verpassen Sie die Entwicklung?
Sie denken, 3D-Verfahren passen nicht in Ihren betrieblichen Kontext?

Am 21. Juli 2021 richtet die bsw-Fachschule für Technik Leipzig mit Unterstützung des building-3D e.V. eine Infoveranstaltung zum Thema Additive Fertigung im Mittelstand - für Industrie und Handwerk aus. Unternehmen, die sich für die Thematik interessieren, sind eingeladen, sich über die Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen Geschäfts mithilfe von 3D-Technologien zu informieren.

Die kostenlose Veranstaltung findet sowohl in Präsenz als auch online statt.

Weitere Informationen sowie die Agenda können Sie dem Flyer(PDF, 3,6 MB) und der Website der bsw-Fachschule entnehmen.

 

Strukturwandel-Studie empfiehlt Jokerflächen für Ansiedlungen und „grüne“ Gewerbestandorte

Die Metropolregion Mitteldeutschland und ihre Partner haben eine Potenzialstudie zu Industrie- und Gewerbeflächen im Mitteldeutschen Revier erstellt. Die Untersuchung analysiert zukünftige Flächenbedarfe und gibt Handlungsempfehlungen für die abgestimmte Entwicklung von Gewerbestandorten in der Region.

Die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Portfolios an Industrie- und Gewerbeflächen ist ein wichtiger Impulsgeber des Strukturwandels und bietet ansässige Unternehmen sowie Neuansiedlungen Möglichkeiten der Expansion. Die vorliegende Potenzialstudie zeigt u.a. detailliert auf, dass die vorhandenen Flächen gezielt weiterentwickelt werden müssen. So sollten bereits heute sogenannte Jokerflächen von 200 Hektar planungsrechtlich vorgehalten werden, um der sich abzeichnenden Angebotsverknappung in besonders nachgefragten Teilregionen entgegenzuwirken und auch in Zukunft größere Ansiedlungen zu ermöglichen.

Die im Rahmen des Strukturwandelsprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ erarbeitete Studie analysierte die Flächenangebote und zukünftigen Bedarfe an Industrie- und Gewerbeflächen in den Landkreisen Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie den Städten Halle (Saale) und Leipzig. Danach stehen für Ansiedlungs- und Erweiterungsvorhaben insgesamt 146 bestehende und geplante Standorte (ab 5 Hektar Fläche) mit einer Gesamtfläche von 3.870 Hektar für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung. Davon kommt 35 Standorten mit insgesamt rund 2.400 Hektar Fläche aufgrund ihrer Größe, der überregionalen Verkehrsanbindung und ihrer Lage an einer der Entwicklungsachsen der Region eine besondere Bedeutung für den Strukturwandel zu. Demgegenüber prognostiziert die Studie bis zum Jahr 2038 einen Bedarf an Industrie- und Gewerbeflächen zwischen 2.545 und 2.840 Hektar. Dabei fällt die zukünftige Flächennachfrage in den einzelnen Teilregionen unterschiedlich hoch aus und konzentriert sich vor allem auf den Ballungsraum Leipzig – Halle (Saale) – Bitterfeld-Wolfen. Im Ergebnis der Analyse gibt die Studie eine Reihe an Handlungsempfehlungen für die Industrie- und Gewerbeflächenpolitik bis 2038:

▶ Etablierung eines einheitlichen Gewerbeflächenmonitorings für die gesamte IRMD
▶ Umsetzung einer bedarfsgerechten Flächenentwicklung
▶ Vertiefende Untersuchung und Beseitigung von Verwertungsbeschränkungen
▶ Erarbeitung von Standortprofilen als Steuerungsinstrument der Ansiedlungspolitik
▶ Interkommunale Zusammenarbeit – Koordinierte Flächenpolitik und -entwicklung
▶ Strategischer Flächenerwerb
▶ Umsetzung einer nachhaltigen und flächenschonenden Standortentwicklung

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Kurzfassung(PDF, 1,1 MB).

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in der Langfassung.

SAENA – Informationsveranstaltungen zu Energie- und Klimaschutz für Unternehmen

Die Sächsische Energieagentur (SAENA) bietet im Mai zwei Informationsveranstaltungen für Unternehmen zum Thema Energie- und Klimaschutz an:

Steuerliche Aspekte bei der Nutzung von Solarstrom im Unternehmen

Datum: 19.05.2021, 15:45 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Anmeldefrist: 18.05.2021
Anmeldung: hier

Mit der Installation einer Photovoltaikanlage können Unternehmen ihre Stromkosten senken und leisten zudem einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Im Vorfeld sind verschiedene Fragen zu klären, so u.a. zur Statik, zur Dimensionierung oder zur Finanzierung. Nicht zuletzt sind auch steuerliche Fragen bzw. Begünstigungen zu berücksichtigen. Die Veranstaltung informiert zu den zu berücksichtigenden steuerlichen Aspekten im Zusammenhang mit der Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage. Das Online-Seminar richtet sich an Unternehmen die eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung errichten sowie an Photovoltaik-Installateure für Ihre Kundenberatung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Veranstaltungen finden Sie hier.

Online-Workshops für Energie- und Klimaschutz in sächsischen Unternehmen 2021

Datum: 26.05.2021, 14:00 bis 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Anmeldung: hier
Thema: Aktuelle Entwicklungen im Energierecht.

Das Jahr 2021 stellt die sächsischen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Neben der Energieeffizienz kommen Themen wie Klimaneutralität, CO2-Abgabe und eine größere Flexibilisierung in den Fokus, um die aktuelle Krise zu überwinden und die Zukunft zu gestalten. Um dies umzusetzen sind auch aktuelle Förderprogramme und die energierechtlichen Entwicklungen nicht zu vernachlässigen. In der gemeinsamen Workshopreihe der Sächsischen Energieagentur und der Sächsischen Industrie- und Handelskammern werden diese Themen aufgegriffen und durch Vorträge, Interviews und Diskussionsrunden werden praxisbezogene Wege für mehr Energie- und Klimaschutz in Sachsen gezeigt. Die Workshops sind kostenfrei.

Die Veranstaltungsreihe der SAENA finden Sie hier.

 

»ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE« widmet sich der Nachvollziehbarkeit von Lieferketten

(Medieninformation SMWA vom 07.04.2021)

Die »ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE«, initiiert vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA), untersucht in ihrem aktuellen »ZukunftsImpuls« die zentralen Treiber und die Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung von Lieferketten. Im Fokus steht, mittels welcher Technologien eine Lieferkette nachvollziehbarer und damit potenziell resilienter gestaltet werden kann.

Hier finden Sie den vollständigen Zukunftimpuls zur Nachvollziehbarkeit von Lieferketten.

Vom LKL gesucht – Imagekampagne zur Fachkräftegewinnung startet in die 4. Runde

Die Imagekampagne Vom LKL gesucht, hinter der der Landkreis Leipzig und die ZAROF GmbH stehen, startet dieses Jahr bereits in die 4. Projektphase. Ab sofort ist eine Bewerbung auf eine Teilnahme an der Kampagne möglich.

Sie sind ein kleines, mittelständisches Unternehmen mit Standort im Landkreis Leipzig? Sie suchen dringend Fachkräfte und wollen Ihre Sichtbarkeit für Bewerber und Bewerberinnen erhöhen, haben aber kaum Kapazitäten für Marketing und PR? Dann passen Sie perfekt zur Imagekampagne 2021.

Zwischen Frühjahr 2021 und Ende 2022 erfolgt die Umsetzung. In dieser Zeit besucht ein Team aus zwei medienaffinen Werkstudenten Ihr Unternehmen vor Ort, führt Interviews und sammelt Foto- und Videomaterial. Daraus entsteht ein Unternehmensprofil sowie Reportagen, die über Social Media und die Projektwebsite veröffentlicht werden.

Nutzen Sie Ihre Chance und präsentieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber des Landkreis Leipzig!

Sie möchten ein Teil der Kampagne werden? Dann melden Sie sich mit einer Interessensbekundung bis 22. März 2021 bei: Lara Klar | ZAROF GmbH (klar@zarof-gmbh.de)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kampagne.

Verbesserter Schutzschirm des Bundes für Ausbildungsplätze

(Medieninformation SMWA vom 17.03.2021)

Das Bundeskabinett hat heute die Verlängerung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" gebilligt. Ziel ist es, die betriebliche Berufsausbildung zu stabilisieren und zu stärken. Ausbildungs- und Übernahmeprämien werden verdoppelt. Die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit und die Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung werden verbessert und ein Sonderzuschuss hilft Kleinstunternehmen. Kosten für externe Vorbereitungskurse werden anteilig übernommen.

Die wichtigsten Änderungen können Sie hiernachlesen.

KOFA- Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Aufbau eines innovativen und modernen Personalwesens. Dazu zählt die gesamte Wertschöpfungskette von der Situations- und Unternehmensanalyse über die Positionierung als Arbeitgeber bis hin zum Finden, Binden und Qualifizieren von Fachkräften.

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern sowie Medienwirtschaftlern erheben Zahlen zur Fachkräftesituation in Deutschland, erstellen wissenschaftliche Studien, praxisnahe Handlungsempfehlungen sowie Checklisten und berichten von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen. Diese werden auf der Website der KOFA veröffentlicht und über Social Media Plattformen und den Newsletter verbreitet.

Zu den spannenden und aktuellen Themen zählt zum Beispiel Ausbildungsmarketing über Social Media oder die Durchführung von Online-Schüler-Praktika.

Daneben organisiert das Team Veranstaltungen und Vorträge zu Personalthemen. Die aktuelle Veranstaltungsübersicht finden Sie hier.

Grüner Wasserstoff als Schlüssel für den Strukturwandel

Der Landkreis Leipzig initiiert zusammen mit dem HYPOS e.V. und dem Center for Resposible Research and Innovation(CeRRI) des Fraunhofer IAO das WIR!-Bündnis H2‑Transferregion Leipzig, dass vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ gefördert wird, um ein Konzept für den innovationsbasierten Strukturwandel in der Region zu entwickeln. Das Bündnis setzt dafür auf Grünen Wasserstoff als Schlüsselenergieträger für die Energiewende und den erfolgreichen Strukturwandel in der Region.

Anfang Februar fand der Leitbildworkshop des Projekts statt. Dieser wurde online mit mehr als 50 interessierten und engagierten Teilnehmern durchgeführt, um eine Vision und Ziele im Rahmen von sechs Handlungsfeldern zu erarbeiten. Einen kurzen Bericht zu dem Workshop können Sie hiernachlesen.

Fortan finden Sie das Projekt H2-Transferregion Leipzig auch auf unserer Website im Bereich Wirtschaftsförderung – Netzwerktätigkeit

Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

(Pressemitteilung BMWi vom 10.02.2021)

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit heute Nachmittag freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Pressemitteilung des BMWi vom 10.02.2021

Industry‘s Hidden Champions Conference 2021

Am Puls der Transformation – Wie Weltmarktführer Resilienz & Innovation verbinden

Die Konferenz findet als virtuelles Format am 2. März 2021 im Rahmen der Leipziger digitalen Messen „Intec/Z connect“ vom 2. bis 3. März 2021 statt. Thematisch geht es diesmal um die Kombination von Widerstandsfähigkeit und unverminderter Innovationskraft speziell in Krisenzeiten. Best Practices und Use Cases weltweit führender Unternehmen zeigen auf, wie eine nachhaltige und stabile Organisation über alle Unternehmensgrößen und Organisationsformen hinweg möglich ist. Ziel ist es, vom Wissen sowie den Methoden echter Hidden Champions zu profitieren, um selbst in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten schlagkräftig zu bleiben.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Die Frist für die Registrierung ist der 01.03.2021.

Den Link zur Registrierung und weitere Informationen finden Sie hier.

Mehrwert-Initiatve "Nachhaltig aus der Krise" (SMEKUL)

Einen Mehrwert für Sachsen schaffen. Die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Mit diesem Ziel hat das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) die Mehrwert-Initiative „Nachhaltig aus der Krise“ gestartet.

Gesucht werden innovative, beispielhafte oder modellhafte Projekte, welche insbesondere die nachhaltige Land-, Forst und Fischereiwirtschaft stärken, Klimafolgen bewältigen oder in die zukunftsfähige Energieversorgung investieren. Dafür stehen im Rahmen der Förderrichtlinie „Nachhaltig aus der Krise“ insgesamt 26,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Projekte können bis einschließlich 31. März 2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

IOSax – Internationalisierungsoffensive Sachsen

Ein Projekt der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen - AWIS

Sachsen ist Exportland. Allein 2019 wurden Waren im Wert von über 40 Milliarden Euro von hier aus in alle Welt ausgeführt. Gleichzeitig sind aber nur rund 8% der heimischen Unternehmen exportaktiv (Stand 2016). Hier setzt die Internationalisierungsoffensive (IOSax) an.

Die Partner der Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOSax) unterstützen Ihr Unternehmen bei den ersten Schritten ins Auslandsgeschäft und knüpfen mit Ihnen Kontakte zu potentiellen Kunden und Partnern. Für sächsische Unternehmen sind die meisten Leistungen kostenlos oder zumindest förderfähig. Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern.

Weitere Informationen und Ihren Ansprechpartner.

20 neue Forscheraufträge und Experimente auf der Schulplattform der SAENA

(Medieninformation Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH vom 08.02.2021)

Mit Kreativität, abstraktem Denken und nachhaltigen Ideen Schülerinnen und Schüler auch zu Hause fördern

Wie können Energiethemen einfach und spielerisch das Home-Schooling ergänzen, ohne dass Pädagoginnen und Pädagogen viel Zeit und Aufwand in die Recherche und Aufbereitung der Themen stecken müssen?

Auf der Schulplattform der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH stehen mittlerweile 20 Aufgabenpakete unter der Rubrik »Aufgaben des Monats« zum Download zur Verfügung. In Form von Experimenten, Forscheraufträgen, Rätseln und Infoseiten rund um die Themen Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz können sich Schülerinnen und Schüler ausprobieren und Fragen wie: Warum kann man aus Milch Schneemänner bauen? Wie wird aus Wind Strom gewonnen? und Biogas im Glas – geht das eigentlich? nachgehen.

Die Schulplattform der SAENA wurde im Herbst 2020 mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Menschen die Energiewelt vorzustellen, ihnen verantwortungsvolles Handeln aufzuzeigen und sie durch «learning-by-doing” für den Klimaschutz und die Energieeffizienz zu begeistern; denn: die Energiewelt ist komplex, technologisch vielfältig und oft erklärungsbedürftig. Das Lernangebot der SAENA richtet sich dabei an Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Jahrgangsstufen.

»Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand«: Sachsen belegt im Bundesvergleich den zweiten Platz

(Medieninformation SMWA vom 07.02.2021)

Sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind beim »Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand« (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiter sehr erfolgreich. Im Zeitraum 2015 bis 2020 konnten sie über 500 Millionen Euro Fördermittel für innovative Entwicklungsprojekte einwerben. Im Bundesvergleich belegt der Freistaat Sachsen damit den zweiten Platz hinter Baden-Württemberg. Wirtschaftsminister Martin Dulig zeigt sich erfreut über diese Erfolge: »Ich bin stolz auf den Ideenreichtum und das Innovationspotenzial unserer sächsischen Unternehmen als auch der Forschungseinrichtungen sowie deren bundesweite Kooperationen und internationale Vernetzung, die mit dem ZIM-Programm gefördert werden. Wir danken dem Bund, dass er mit diesem Förderprogramm Unternehmen gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie unterstützt.«

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 07.02.2021

Endspurt im sächsischen Ideenwettbewerb »Innovationszentren der ZUKUNFT«

(Medieninformation SMWA vom 05.02.2021)

Freistaat will regionale Kooperationen zwischen Innovationszentren und Industrie stärken. Wirtschaftsminister Dulig: »Wollen den vielen Akteuren, die das Innovationsland Sachsen ausmachen, eine Bühne geben.«

Der Countdown läuft: Noch bis zum 15. März 2021 können sich Technologie- und Gründerzentren, Acceleratoren, Hubs, Inkubatoren oder vergleichbare Innovationszentren beim sächsischen Ideenwettbewerb »Innovationszentren der ZUKUNFT« einbringen. Gefragt sind Ideen, die neuartige Kooperationen zwischen Innovationszentren und der vor Ort ansässigen Industrie anregen und stärken, um noch nicht ausgeschöpfte Potenziale zu heben. Die »ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE«, initiiert vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), organisiert diesen im November 2020 gestarteten Wettbewerb. Dafür sind insgesamt bis zu 30.000 Euro ausgelobt.

Die Antragsteller sollen innovative Ansätze oder erweiterte Dienstleistungsportfolios entwickeln sowie neue Kooperationspartner, die bislang keine Berührungspunkte zu Innovationszentren hatten, identifizieren. Ein wichtiges Ziel ist dabei, Kooperationsgeflechte – insbesondere mit industriellen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den sächsischen Regionen – aufzubauen und den Mehrwert für die vor Ort ansässige Industrie zu beschreiben. Im Ergebnis sollen positive Synergieeffekte für die ansässige Industrie generiert und somit regionale Innovationsstrukturen gestärkt werden.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 05.02.2021

Exzellent, visionär, interdisziplinär: Sächsisches Projekt »SaxoCell« ist einer der Gewinner im BMBF-Wettbewerb um Zukunftscluster und erhält Millionenförderung

(Gemeinsame Pressemitteilung von SMWK und SMWA vom 03.02.2021)

Aus exzellenter Forschung sollen technologische und soziale Innovationen der Zukunft entstehen, die schneller im Alltag der Menschen ankommen: Dafür steht der Zukunftscluster-Wettbewerb (Clusters4Future) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Heute gab das BMBF die Gewinner der ersten von insgesamt zwei Wettbewerbsrunden bekannt. Einer der sieben Gewinner ist das sächsische Projekt »SaxoCell«, mit dem in Sachsen ein Zentrum für Zell- und Gentherapie entstehen soll.

Im Cluster »SaxoCell« haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um neue Anwendungsgebiete und Produktionsmethoden für personalisierte Gen- und Zelltherapeutika, so genannte »lebende Arzneimittel«, zu erschließen. Das Cluster will dazu die Bereiche Gen- und Zelltherapie, Künstliche Intelligenz, Automatisierung sowie regulatorische Bereiche aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen.

Das Zukunftscluster »SaxoCell« wird koordiniert von der TU Dresden; Partner sind Universität Leipzig; Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig; Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden; Universitätsklinikum Leipzig.

Vielfältige Unterstützung für Sachsens Gründungsszene, Transferakteure und Innovatoren

(Medieninformation SMWA vom 03.02.2021)

In diesem Jahr richtet futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, erneut die drei Sächsischen Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation aus. Die Wettbewerbsausschreibung wie auch die vielfältigen Unterstützungsangebote sollen der sächsischen Gründungsszene, Transferakteuren und Innovatoren gerade in der aktuellen Krisenzeit Mut und Zuversicht geben, Ideen und Visionen weiterhin zu verwirklichen. Einreichungsfrist der Bewerbungen für die Staatspreise ist der 7. März 2021. Begleitend dazu finden die futureSAX-Gründerforen, die Sächsischen Transfer Roadshows und das futureSAX-Innovationsforum statt, um Austausch und Vernetzung im sächsischen Innovationsökosystem intensiv zu fördern und Sachsens Innovationskraft sichtbar zu machen.

Modellprojekt beendet: Erfolgreicher "InnoStartBonus" wird fortgeführt

(Medieninformation SMWA vom 02.02.2021)

Neue sächsische Gründungsförderung übertrifft die Erwartungen – nächster Förderaufruf ab 11. März 2021

In der heutigen Kabinettssitzung hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) den positiven Abschlussbericht über den Verlauf des »Modellprojekts Gründerförderung InnoStartBonus« vorgelegt. Der InnoStartBonus ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden und hat die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht. Deshalb wurde das SMWA heute durch das Kabinett beauftragt, die Fortführung dieses Projektes zu konzipieren. Im Übergangszeitraum bis zur Verstetigung wird ein weiterer Förderaufruf umgesetzt, der am 11. März 2021 startet. Bis zum 9. Mai 2021 können neue Gründungsvorhaben eingereicht werden.

Im Bewerbungszeitraum vom 11. März bis 9. Mai 2021 tourt futureSAX mit der »GründenRoadshow – InnoStartBonus« durch Sachsen, um in allen Regionen des Freistaates die Gründungsförderung InnoStartBonus vorzustellen und die Fragen der Gründungsinteressierten direkt zu beantworten.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 02.02.2021

Abschreibungen für Saisonware: Bund setzt Forderung aus Sachsen um

(Medieninformation SMWA vom 20.01.2021)

Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III – Wirtschaftsminister Dulig: »Sonderabschreibungen sind jetzt endlich möglich!«

Der Freistaat Sachsen und die Bundesregierung unterstützen die von der Corona-Pandemie betroffenen sächsischen Unternehmen und Selbstständigen mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Eine besonders wichtige Säule ist dabei die Überbrückungshilfe, die seit Anfang der Pandemie zur Verfügung steht und als Überbrückungshilfe III bis Mitte 2021 verlängert wurde. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hatte sich in den vergangenen Wochen beim Bund für Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III eingesetzt und u.a. bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nachdrücklich Abschreibungsmöglichkeiten für Saisonware gefordert. Auch auf diese sächsische Initiative hin hat der Bund die Überbrückungshilfe III nun entsprechend angepasst.

Unternehmen können nun bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten. Der Höchstbetrag der Abschläge wird auf 100.000 Euro angehoben, um Unternehmen schnell und effektiv helfen zu können. Für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/21 (z. B. Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper, Winterkleidung) wird eine Sonderregelung eingeführt: Einzelhändler können ihre Warenabschreibungen zu 100 Prozent als Fixkosten ansetzen.

Wo liegen Potenziale für Sachsens Industrie?

(Medieninformation SMWA vom 05.01.2021)

»Themenmonitor« der ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE gibt Antworten

In welchen Bereichen sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Freistaat Sachsen besonders stark aufgestellt? Wo liegen Potenziale für die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Sachsen? Mit diesen Fragen hat sich die vom sächsischen Wirtschaftsministerium initiierte ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE befasst und dazu den »Themenmonitor: Industrierelevante Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Sachsen« erarbeitet. Die Studie liefert einen Überblick über die thematische Ausrichtung wissenschaftlicher und industrieller Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Freistaat.

Sachsen profitiert von einem breiten und hochentwickelten Innovationssystem, was sich auch in den Ergebnissen der Studie widerspiegelt. Die wichtigsten sind:

Sachsen verfügt weiterhin über eine im nationalen Vergleich ausgeprägte Spezialisierung, insbesondere in den für die sächsische Industrie wichtigen Technologiefeldern Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnik, Fertigungstechnologie sowie Material- und Werkstoffforschung.

Die Innovationslandschaft im Freistaat differenziert sich zunehmend aus. Sächsische Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen erweitern ihr Kompetenzspektrum erkennbar, insbesondere im Hinblick auf die Megatrends »Digitalisierung« und »Nachhaltigkeit«.

Aus dieser Differenzierung ergeben sich erhebliche Potenziale für eine Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Freistaates. Dabei können künftig vor allem Synergien aus der sektorübergreifenden und interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsarbeit genutzt werden. Für Sachsen ergeben sich demnach vor allem in den Feldern »Nachhaltige Fertigungstechnik« und »Lösungen für transparente Liefer- und Wertschöpfungsketten« neue Chancen.

Hier finden sie die komplette Studie.

 

Studie Arbeit 4.0 in Sachsen

(Medieninformation SMWA vom 29.12.2020)

Minister Dulig: »Digitalisierung ist Umbruch und den müssen wir gestalten«

Der sächsische Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Fachkräfte sind gesucht und Unternehmen werben um Auszubildende. Auch die Arbeit selbst befindet sich im Wandel und durch die Corona-Pandemie haben Home-Office, digitale Vernetzung und flexible Arbeitsformen einen zusätzlichen Schub erhalten.

Vor allem die Digitalisierung prägt mittlerweile unseren Arbeitsalltag. Sie bildet die Grundlage für neue Produkte, Produktions- und Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Zahlreiche Tätigkeiten verändern sich grundlegend oder fallen weg. Gleichzeitig entsteht neue Beschäftigung mit veränderten Anforderungen an Kompetenzen und Qualifikationen von Beschäftigten und auch für die Unternehmensführung.

Mit der Studie »Arbeit 4.0 – Wie gestalten sächsische Unternehmen gute digitale Arbeit?« hat das SMWA anhand von qualitativen Fallanalysen in 60 sächsischen Unternehmen konkrete Lösungen für diese Fragen untersucht. Dabei interessierten die Sichtweisen sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber auf die »digitale Arbeit« zu Themen wie flexible Arbeitszeiten und -orte, neue Belastungen und Arbeitsschutz, Mitbestimmung und Führungskultur, berufliche Weiterbildung, Datenschutz und die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 29.12.2020

Produkt- und Handwerkerschau wird auf 2021 verschoben

Die 23. Schau vom 6. - 8. 11. 2020 im Prima Einkaufs-Park (PEP) Grimma wird nicht stattfinden. Die gesetzlich vorgeschriebenen Hygieneregeln für Veranstaltungen mit Publikumsverkehr, so u. a. 1,5 m Abstand und die Festlegung einer Obergrenze für die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen, sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im PEP Grimma nicht realisierbar.

Geplant ist, die Schau auf das Wochenende vom 05. - 07.11.2021 zu verschieben.

Wir freuen uns dann auf ein Wiedersehen und bitte bleiben Sie gesund.

Sommer
Leiterin der Stabsstelle

Coronavirus 2019/2020 - BVMW Wirtschaftstag 2020 verlegt

Landkreise Burgenlandkreis/Leipzig/Altenburger Land

Der Veranstalter des BVMW Wirtschaftstages hat auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes und gemeinsam mit den Initiatoren des Mittelstandsverbands BVMW entschieden, den diesjährigen BVMW Wirtschaftstag zu verlegen. Das Netzwerktreffen sollte am 19.03.2020 im Chemie- und Industriepark Zeitz/Alttröglitz stattfinden. Hintergrund sind die, mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus, veröffentlichten, umfassenden Maßnahmen der Gesundheitssicherung auf Veranstaltungen. Fiebermessstationen am Eingang oder auch eine umfangreiche Überprüfung von Besuchern stehen dem störungsfreien Charakter und dem Veranstaltungszweck eines Netzwerktreffens entgegen. Veranstalter sowie Initiatoren sind den Partnern, Ausstellern und Besuchern verpflichtet und kommen mit der präventiven Verlegung ihrer Sorgfaltspflicht und Verantwortung nach. Man hofft auf Verständnis und positives Feedback bei den beteiligten Akteuren. Das Organisationsteam wird zeitnah den neuen Termin für den traditionellen Mittelstandstreff bekannt geben.

Ideenwettbewerbe der Sächsischen Mitmach-Fonds starten am 1. Februar 2020

vergrößern Im Rahmen der Sächsischen Mitmach-Fonds sucht der Freistaat Sachsen in diesem Jahr zum zweiten Mal Ihre Ideen! Bewerben Sie sich zu den Themen zivilgesellschaftliches Engagement, Mobilität, Musik, Sport, Kunst, Soziales und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Gesucht werden Projekt- und Geschäftsideen, die den Strukturwandel in der Braunkohleregion Mitteldeutschland (u.a. Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Stadt Leipzig) positiv gestalten.

Aus den Erfahrungen der Ideenwettbewerbe 2019 wurden nur leichte Modifizierungen für die zweite Runde vorgenommen. Projektideen können wie bisher in den Kategorien "ReWIR" zur Förderung des Miteinander und Zusammenlebens der Menschen sowie "Zukunft MINT" zur Förderung von Kindern und Jugendlichen eingereicht werden. Mobile Projektideen mit einem Fokus auf ein besseres Zusammenleben oder auf eine bessere Erreichbarkeit von Kinder- und Jugendangeboten bewerben sich ebenfalls in den Kategorien "ReWIR" sowie "Zukunft MINT".

Zwei Neuerungen gibt es in diesem Jahr: mit der neuen Kategorie "Kommunen" öffnen sich die Ideenwettbewerbe der Sächsischen Mitmach-Fonds für Projekte der kommunalen Ebene. Hier werden Projektideen von Kommunen und kommunalen Einrichtungen prämiert, welche die Vernetzung mit den Bürgern und somit die Lebensqualität sowie Mobilität in der Region verbessern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der interkommunalen Kooperation.

Neu hinzugekommen ist zudem die Kategorie "Existenzgrüner" als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase. Es werden regionale innovative Geschäftsideen prämiert, welche nachhaltig zur Aufwertung der Region Mitteldeutschland beitragen und somit einen positiven Einfluss auf den Strukturwandel haben.

Machen Sie mit beim Strukturwandel!
- www.mitmachfonds-sachsen.de aufrufen und von den Preisträgern 2019 inspirieren lassen
- Projektideen entwickeln und vom 1. Februar bis 15. März 2020 per Online-Formular bewerben
- Eines von über 200 Preisgeldern im Wert von 15.000 € gewinnen

(Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel des Freistaates Sachsen auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes)

Rege Beteiligung beim Forum der Wirtschaftsförderer am 27.11.2019

vergrößern Gut 60 Besucher - Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Wirtschaftsförderer der Kommunen und darüber hinaus, Ansprechpartner für Wirtschaftsthemen aus Landkreis und Freistaat Sachsen - verzeichnete das Forum dieses Jahr im Landratsamt.

vergrößern Im Fokus standen Themen wie das aktuelle sowie zukünftige Vorgehen für einen gelingenden Strukturwandel, vorgetragen durch Landrat Henry Graichen sowie Jörn-Heinricht Tobaben, Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland GmbH. Der Breitbandausbau, das Klimaschutzkonzept sowie die Fachkräftesicherung im Landkreis schlossen sich inhaltlich an.

vergrößern Für detailliertere Informationen finden Sie nachfolgend die Präsentationen zu den Themen des 2019er Forums der Wirtschaftsförderer der Landkreises Leipzig:

Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier_Europäische Metropolregion Mitteldeutschland GmbH(PDF, 2,5 MB)
Klimaschutz im Landkreis Leipzig_Seecon Ingenieure GmbH(PDF, 2,2 MB)
2 Projekte Fachkräftesicherung Landkreis Leipzig_ZAROF. GmbH(PDF, 3,3 MB)

Ihr Team der Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung.

1. Kleingartenwettbewerb des Landkreises Leipzig im Jahr 2019 - "Schönste Kleingartenanlage"

vergrößern Vorrangiges Ziel des Wettbewerbes besteht in der Förderung des ländlichen Kleingartenwesens. Kleingärten haben im Landkreis bedeutende soziale, ökologische und stadtplanerische Funktion. Sie prägen nicht unerheblich die kulturelle Entwicklung und das Miteinander in den Städten und Gemeinden. Das gesamte Kleingartenwesen wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Funktionsträger nicht vorstellbar.

Weitere Informationen(PDF, 447 kB) u.a. zu den Bewerbern und Preisträgern sowie einer erneuten Auflage des Kleingartenwettbewerbes.

Kostenloses PendlerTicket - MDV unterstützt nachhaltige Klimapolitik

Die Verkehrsunternehmen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) wollen einen weiteren aktiven Beitrag zur Erreichung der Klima- und Umweltziele der Stadt Leipzig sowie der angrenzenden Landkreises Leipzig, Nordsachsen und Altenburger Land leisten.
Darum haben sie ein kostenloses PendlerTicket speziell für Autofahrer initiiert, die von oder nach Leipzig pendeln.

Weitere Informationen im ausführlichen Presseartikel.

"Digitalisierung beginnt im Kopf" - Unternehmerforum des Landkreises Leipzig gibt "digitale" Denkanstöße

vergrößern Die Entwicklung sowie Umsetzung von Lösungsansätzen für die digitale Transformation kleiner und mittlerer Betriebe (KMU) ist das Ziel der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe DigiTransSachs an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Die Zielgruppe KMU basiert dabei auf der überwiegend kleinteilig geprägten Wirtschaftsstruktur Sachsens. Weil sich genau diese Kleinteiligkeit auch im Landkreis Leipzig darstellt, setzte sich das diesjährige Unternehmerforum der Wirtschaftsförderung des Landkreises Leipzig mit diesem Forschungsvorhaben am 04.07.2019 im Nieper-Bau der HTWK auseinander.

Lesen Sie für weitere Informationen die Zusammenfassung zum Unternehmerforum "Digitalisierung beginnt im Kopf"(PDF, 198 kB).

"Vom LKL gesucht" - Imagekampagne zur Branchenvielfalt im Landkreis Leipzig

Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen? Haben keine Kapazitäten für Marketing und PR? Sie suchen nach Fachkräften auf Augenhöhe und haben Ihren Hauptsitz im Landkreis Leipzig? Dann ist genau Ihr Unternehmen das, was wir suchen!

Für die Ausweitung der Imagekampagne zur Sichtbarmachung von Unternehmen und Institutionen im Landkreis Leipzig suchen wir 10 Unternehmen, die sich als attraktive Arbeitgeber/innen präsentieren wollen und für die Zusammenarbeit mit Studierenden offen sind.

Im Rahmen der Imagekampagne "Vom LKL gesucht" entstanden bereits in den vergangenen Monaten 5 zielgruppenorientierte Unternehmensportraits mit Fokus auf Arbeit, Selbstverständnis und Heimatgefühl der Betriebe, die zudem die Brachenvielfalt des Landkreises Leipzig als gewinnbringenden Wirtschaftsstandort wiederspiegeln.
Mehr Informationen zu den Portraits und der Kampagne finden Sie unter: www.vom-lkl-gesucht.de

Weitere Informationen bietet Ihnen ebenso der Flyer zur Imagekampagne(PDF, 192 kB).

22. Muldentaler Produktschau vom 01. bis 03.11.2019

Besonders die klein- und mittelständischen Unternehmen sind angesprochen, sich an der traditionellen Schau der regionalen Produkte im PEP Prima-Einkaufspark Grimma zu beteiligen.

Nutzen auch Sie diese Plattform im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung, um den Kunden Ihre Erzeugnisse sowie heimischen Spezialitäten zu präsentieren.
Der persönliche Kontakt zwischen Verbrauchern und Erzeugern zeichnet die besondere Atmosphäre im PEP Grimma aus, dessen stationäres Angebot an diesen 3 Tagen durch die Produkte der Aussteller ergänzt wird. Die Schau ist ein Publikumsmagnet und zieht Kunden aus nah wie auch fern an.

Ausgenommen dem Baugewerbe können sich alle Produzenten von Produkten mit regionalem Bezug um einen Standplatz bewerben. Haben Sie Interesse als Aussteller dabei zu sein, so melden Sie sich bitte in der Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung per E-Mail (Martina.Klugmann@lk-l.de) oder telefonisch (03433 - 241 1054) an.

Energieeffizienzförderung vereinfacht

(Medieninformation SMWA vom 14.04.2019)

Mit der Richtlinie Energie/2014 des SMWA gewährt der Freistaat kleinen und mittleren Unternehmen u.a. Zuwendungen für Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Nutzung erneuerbarer Energien, zur Speicherung von Energie und zur Errichtung intelligenter Energienetze. Darüber hinaus werden innovative Modellvorhaben gefördert. Nichtinvestive Maßnahmen, wie die Evaluierung von Modellvorhaben oder der Sächsische Gewerbeenergiepass können ebenfalls gefördert werden.

Ab sofort wird das Förderverfahren z.B. für Innenraumbeleuchtungsanlagen (Umrüstung auf LED-Beleuchtung) oder Brennwerttechnik (Heizkesseltausch) vereinfacht. Mithilfe eines Berechungstools kann der Antragsteller sofort sehen, ob er mit einer Förderung und mit welcher Zuschusshöhe er rechnen kann.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation von SMWA vom 14.04.2019(PDF, 53 kB).

Konzept zur Qualifizierung vorhandener Gewerbe- und Industriegebiete aus regionaler Sicht

Eine regionale abgestimmte Gewerbeflächenentwicklung ist insbesondere in Verdichtungsräumen eine Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Seit dem Jahr 2009 existiert in der Region Leipzig/Halle die interkommunale Kooperation zur Gewerbeflächenentwicklung, bei der die Abstimmung bei der Planung und Entwicklung von Gewerbeflächen im Vordergrund steht.

Die Interkommunale Kooperation zur Gewerbeflächenentwicklung wird von verschiedenen Gremien getragen. Bereits seit 2009 existiert eine Steuerungsgruppe, in der sowohl Kommunen und Landkreise als auch Regionalplanungen und Landesbehörden vertreten sind. Mittlerweile sind dieser Kooperation über 20 Gebietskörperschaften aus der Region Leipzig/Halle beigetreten.

Jüngstes, bereits abgeschlossenes, Projekt ist das "Konzept zur Qualifizierung vorhandener Gewerbe- und Industriegebiete aus regionaler Sicht". Diese Studie soll dazu beitragen, durch eine weitere Qualifizierung der Analysen zu vorhandenen Gewerbeflächen planerische Entscheidungen hinsichtlich vorhandener Flächenangebote und sich vollziehender bzw. abzeichnender Nachfragen aufeinander abzustimmen.

Für weitere Informationen finden Sie hier die komplette Studie(PDF, 8,2 MB).

Neue Gründerförderung: Richtlinie InnoStartBonus ist im Sächsischen Amtsblatt erschienen

(Medieninformation SMWA vom 14.02.2019)

Auftaktveranstaltung und erster Förderaufruf mit Staatsminister Dulig am 20. März 2019

Im Sächsischen Amtsblatt ist die neue Richtlinie des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) über die Gewährung von Zuwendungen für innovative Unternehmensgründungen (Richtlinie InnoStartBonus) erschienen. Dazu erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig:

"Wir wollen die innovative Gründerszene in Sachsen weiter beleben. Mit dem neuen InnoStartBonus fördern wir innovative Gründer und ergänzen damit die bereits vorhandene Programmfamilie, die für besonders wissensintensive Gründer zur Verfügung steht. Damit verfolgen wir konsequent unseren strategischen Ansatz der Förderung von besonders innovativen Geschäftsideen und Geschäftsmodellen weiter. Wir sind der festen Überzeugung, dass es hier in Sachsen noch eine Menge weiterer zukunftsträchtiger Geschäftsideen gibt. Diese Potentiale wollen wir heben!"

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 14.02.2019(PDF, 56 kB).

Die Förderrichtlinie sowie weitere Informationen zum KickOff finden Sie hier.

LEADER-Förderung künftig einfacher - Umfangreiche Nachweise entfallen in Zukunft

(Medieninformation SMUL vom 28.01.2019)

Die Förderrichtlinie LEADER wird für private Antragsteller und Unternehmen künftig einfacher. Sie müssen für die umfassende Sanierung von Gebäuden keine Berechnungen oder Nachweise ihrer Ausgaben mehr einreichen. Künftig richtet sich die Förderung nach einem Festbetrag pro m². Eine entsprechende Änderung der Förderrichtlinie hat Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt jetzt in Kraft gesetzt.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMUL vom 28.01.2019(PDF, 61 kB).

Freistaat Sachsen unterstützt kleinere Unternehmen mit insgesamt 27 Millionen Euro - beschlossene Förderrichtlinie "Regionales Wachstum" stärkt Wirtschaft im ländlichen Raum

(Medieninformation SMWA vom 22.01.2019)

Das sächsische Kabinett hat heute die Förderrichtlinie "Regionales Wachstum" beschlossen und ebnet so den Weg, kleine Unternehmen in den kommenden zwei Jahren gezielt bei Investitionen zu unterstützen. Das sächsische Wirtschaftsministerium setzt damit das mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 vom Landtag beschlossene Programm um. Insgesamt stehen damit Landesmittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereit.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 22.01.2019(PDF, 58 kB)

 

21. Muldentaler Produktschau

Regionale Produkte sind in, da sie für Frische, Qualität und Geschmack stehen. Aktuell ist dieser Trend ungebrochen, immer mehr Verbraucher fragen danach.

Die Produktschau leistet hierzu ihren Beitrag, indem regionale Produkte in das Blickfeld der Kunden gerückt werden und die Verbraucher mit den Herstellern ins Gespräch kommen. Aufbauend auf der guten Tradition der vergangenen Jahre stehen diese drei Verkaufstage wieder unter dem Motto "Qualität von hier".

Mehr zur 21. Muldentaler Produktschau finden Sie hier(PDF, 202 kB).

7. Unternehmerforum Landkreis Leipzig

Über die fünf Megatrends, die maßgeblich die Zukunft der Arbeit beeinflussen, referierte Prof. Dr. Hannes Zacher (Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Leipzig) vor etwa 60 Teilnehmern in den Räumlichkeiten der LAV Markranstädt GmbH. Anschließend wurden bei einem Podiums-Publikums-Gespräch diverse Chancen als auch Herausforderungen dieser Megatrends diskutiert.

Hier(PDF, 307 kB) finden Sie eine Zusammenfassung des 7. Unternehmerforums der Wirtschaftsförderung des Landkreises Leipzig in Kooperation mit der Sparkasse Leipzig und dem BVMW.

23. Tag der Erneuerbaren Energien "Elektromobilität erFAHREN" am 28. April 2018

...entdecken, testen und erleben. Ein Tag voller Erlebnisse für Groß und Klein.

Samstag, 28. April 2018 (ab 10 Uhr) in der Eisenmühle in Elstertrebnitz.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zum 23. Tag der Erneuerbaren Energien(PDF, 300 kB).

12. BVMW Wirtschaftstag am 22. März 2018 in Altenburg

Weitere Informationen, u.a. das Programm, entnehmen Sie bitte dem Flyer zum 12. BVMW Wirtschaftstag(PDF, 6,2 MB) wie auch der Homepage.

13. Muldentaler Handwerkerschau

Ob für große Herausforderungen der Zukunft oder die kleinen Probleme des Alltags - das Handwerk hat immer eine Lösung parat.

Davon können Sie sich gern bei der diesjährigen Muldentaler Handwerkerschau, die bereits zum 13. Mal stattfindet, im PEP Prima-Einkaufspark Grimma überzeugen.

Weitere Informationen zur 13. Muldentaler Handwerkerschau finden Sie hier(PDF, 47 kB).

7. Forum Wirtschaftsförderer Landkreis Leipzig

Am 16.11.2017 wurden die zahlreich erschienenen Förderer der Wirtschaft im Landkreis Leipzig wieder durch eine Reihe interessanter Kurzvorträge zu aktuellen Themen informiert.

Lesen Sie für mehr Informationen den Kurzbeitrag zum 7. Forum Wirtschaftsförderer(PDF, 73 kB).

Leipziger Gründernacht 2017

Für Gründerinnen und Gründer der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen wurde am 14. September 2017 wieder der rote Teppich ausgerollt. In den Mediencampus der Villa Ida waren zur Leipziger Gründernacht - dem jährlichen Treff der regionalen Start-up-Szene - mehr als 400 Gäste geladen.

Die Sparkasse Leipzig, SMILE (Selbst Management Initiative Leipzig) und ihre Partner sowie Förderer feierten die Entrepreneure der Region und prämierten die erfolgsversprechendste Existenzgründung des Jahres 2016 sowie die besten Ideen. Außerdem wurden die Preise "10 Years After" und "Lebenswerk" vergeben.

Lesen Sie für weitere Informationen den Artikel zur Leipziger Gründernacht(PDF, 26 kB).

Expo Real 2017

Auch dieses Jahr präsentiert sich die Region Mitteldeutschland vom 4. bis 6. Oktober 2017 wieder auf Europas größter internationaler B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die jedes Jahr in München stattfindet.

Mehr zur Expo Real 2017 erfahren Sie hier(PDF, 126 kB).

6. Unternehmerforum Landkreis Leipzig

Für tausende Unternehmer/innen allein in Sachsen, deren Inhaber/innen in den Ruhestand gehen, müssen Nachfolgeregelungen gefunden werden. Zahlreiche Fragen wie "Steigen die eigenen Kinder in das Geschäft ein, gibt es eine Führungskraft im Betrieb, die unternehmerische Verantwortung übernehmen möchte oder übernimmt ein Investor?" weisen auf die enorme Brisanz des Themas sowie die notwendige Aufmerksamkeit hin, die es verdienen muss.

Darüber zu Wort kamen Experten beim Unternehmerforum Landkreis Leipzig, einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Landkreis Leipzig in Kooperation mit der Sparkasse Leipzig, am Abend des 25. April 2017 im Backhaus Hennig in Zwenkau.

Weitere Informationen zum diesjährigen Unternehmerforum Landkreis Leipzig finden Sie hier(PDF, 323 kB).

Die 4. Industrielle Revolution

Unter dem Titel „Die Herausforderung: Unternehmen 4.0 – oder einfach digital“ trafen sich am 7. Juni 2016 etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft auf Einladung von Landrat Henry Graichen zum 5. Unternehmerforum Landkreis Leipzig (UFO) bei der Hoffmann Fördertechnik GmbH in Wurzen.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 361 kB).

10. BVMW-Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig, Altenburger Land und Burgenlandkreis

Den etwa 450 Besuchern und 60 Ausstellern bot sich am 10. März 2016 in der Stadthalle Zwenkau unter dem Motto „Mittelstand Digital“ ein erneut interessanter Wirtschaftstag.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 143 kB).

Zugang zu Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge

Mehr Infomationen im Überblick finden Sie hier(PDF, 175 kB).

„basic-Drehsitz-Kombination“

„basic-Drehsitz-Kombination“ wurde - als optimale Lösung zur Überwindung von Barrieren in Wohnungen - im Rahmen des bundesdeutschen Wettbewerbs aller Bundesarbeitsgemeinschaften der Wohnungsanpassungen prämiert.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 1,1 MB).

4. Unternehmerforum Landkreis Leipzig

Das Unternehmerforum war am 05.05.2015 mit dem Thema „Wissens- und Innovationstransfer für Unternehmen“ zu Gast in den Räumen der TDE Personal Service GmbH in Espenhain. Dort begrüßte Landrat Dr. Gerhard Gey etwa 60 Gäste, darunter eine Vielzahl heimischer Unternehmerinnen und Unternehmer.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 252 kB).

Praktische Tipps rund ums Bauen - digitale Bauherrenmappe online

Ein Leitfaden für private Bauherren u.a. zu den Themen Planungsgrundlagen, energieeffiziente Gebäudetechnik, Förderung und Finanzierung eines Bauvorhabens, aktuellen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) steht mit der digitalen Bauherrenmappe der Sächsischen Energieagentur nun auch online zur Verfügung.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 186 kB).

Beratungsstelle Digitale Offensive Sachsen

Die Beratungsstelle ist ein Kernelement in der Umsetzung von Hochgeschwindigkeitsprojekten im Rahmen der Digitalen Offensive Sachsen (DiOS).

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 430 kB).

9. Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig und Altenburger Land

Am 19. März 2015 findet von 10:00 - 16:00 Uhr in der Ostthüringenhalle Schmölln der nunmehr 9. Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig und Altenburger Land und der Kreisverbände des BVMW Landkreis Leipzig und Ostthüringen statt.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 132 kB).

"Begeistert Unternehmerin – Frauen überholen anders"

Gründerinnenprojekt - 18.11.2014 in Zusammenarbeit mit der IHK zu Leipzig und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Leipzig, Amt für Wirtschaftsförderung, Sparkasse Leipzig im Unternehmensgründerbüro Leipzig.

Kick off“ für Frauen mit Gründungsabsicht, Gründerinnen, Unternehmerinnen und Führungskräften.

Machen Sie mit, wählen Sie das passende Modul aus und „pushen“ Sie den weiblichen Unternehmergeist und eine lebendige Gründerinnenszene in der Region Leipzig. Weitere Informationen finden Sie hier(PDF, 39 kB).

Fachkräfteansprache in Polen, Tschechien und der Slowakei - Work-in-Leipzig Roadshow Osteuropa 2014

Die Invest Region Leipzig GmbH als gemeinsame Gesellschaft der Stadt Leipzig, der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen führt vom 15. September bis 3. Oktober eine Roadshow zur Mobilisierung und Direktansprache internationaler Fachkräfte für die Region Leipzig durch.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 84 kB).

EU-Projektförderung für kleine und mittlere Unternehmen im Bereich Forschung und Innovation (HORIZON 2020)

Die förderfähigen Themengebiete sowie einen Überblick über den Aufbau und die Inhalte der einzelnen Projektphasen finden Sie hier(PDF, 56 kB).

3. Unternehmerforum Landkreis Leipzig

Am 14.05.2014 fand das 3. Unternehmerforum Landkreis Leipzig zum Thema „Investment Fachkraft - gewinnen, trainieren, halten“ in der Sparkasse Muldental in Grimma statt.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 155 kB).

8. Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig und Altenburger Land „Wirtschaft 2020 - Entwicklungstendenzen“

55 Aussteller und über 400 Gäste nahmen am 20.03.2014 am 8. Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig und Altenburger Land im Sportpark Tresenwald in Machern teil.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 413 kB).

Mehrwert 50plus - Vorsprung durch Erfahrung

„Unternehmen mit Weitblick“ - mit diesem Titel wurden Thomas Böse und Sven Steinbach für ihr Unternehmen Auto Böse & Steinbach GmbH ausgezeichnet.

Mehr dazu finden Sie hier(PDF, 535 kB).

Anpassung der Förderpraxis für Investitionsvorhaben über die GRW-Infra

Um künftig den regionalen Höchstfördersatz zu erreichen, wird die GRW-Infra neben der regionalen Fördergebietskulisse um folgende Kriterien erweitert: hier lesen Sie mehr(PDF, 207 kB).

Alle bis zum 30. Juni 2013 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingegangenen vollständigen Anträge (also einschließlich notwendiger Genehmigungen) können mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den derzeit geltenden GRW-Konditionen bis zum Jahresende 2013 beschieden werden.

Die bis zum 30. Juni 2013 bei der SAB eingegangenen unvollständigen Anträge können mit großer Wahrscheinlichkeit zu den derzeit geltenden GRW-Konditionen beschieden werden, sofern die Antragsunterlagen bis 31. Dezember 2013 vollständig bei der SAB vorliegen und die durch die Bundesregierung zu beantragende Verlängerung der Fördergebietkulisse durch die Europäische Kommission genehmigt wird. Eine Bewilligung ist bis zum 30. Juni 2014 vorgesehen.

Für vollständige Anträge, die nach dem 30. Juni 2013 bei der SAB eingereicht werden, sowie für Anträge die bis zum 30. Juni 2013 eingereicht wurden, aber bis zum 31. Dezember 2013 nicht vollständig vorliegen, kann aktuell keine Aussage getroffen werden, ob diese Anträge nach derzeitig geltenden GRW-Konditionen oder nach den ab 1. Juli 2014 geänderten beihilferechtlichen Bestimmungen beschieden werden.