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Wirtschaft & Tourismus / News

Regionale Wirtschaftsförderung: Bundeswettbewerb „Zukunft Region“ – Zweiter Förderaufruf „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ einen zweiten Förderaufruf zum Oberthema „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“ gestartet. Zielgruppe des Förderaufrufs sind insbesondere strukturschwache Räume. Antragsberechtigt sind Kommunen.

Ein Teil der Fördermittel steht im Sinne einer präventiven Strukturpolitik aber auch für Vorhaben in nicht strukturschwachen Räumen zur Verfügung. Die Frist für die Einreichung von Antragsskizzen endet am 24. Mai 2024 um 15:00 Uhr.

Weitere Informationen zum 2. Förderaufruf

Aufruf zum Einreichen von LEADER-Vorhaben bei der Lokalen Aktionsgruppe Leipziger Muldenland e.V. für das Handlungsfeld „Natur & Umwelt“

Die Lokale Aktionsgruppe Leipziger Muldenland e. V. ruft im Rahmen der Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie zwischen dem 29.01.2024 und 22.03.2024 zur Einreichung von Vorhaben im Handlungsfeld Natur & Umwelt auf. Alle notwendigen Informationen.

Aufruf zum 12. Kreiswettbewerb im Jahr 2024

Es ist wieder soweit! Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung hat den 12. Sächsischen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgelobt. Damit fiel auch der Startschuss für den Kreiswettbewerb im Jahr 2024, gefolgt von dem Landeswettbewerb im Jahr 2025 und dem Bundeswettbewerb ein Jahr später.

In diesem Wettbewerb steht der Zusammenhalt, die Kreativität und die Entwicklung des Dorfes im Mittelpunkt. Die Menschen in den Dörfern sollen motiviert werden die Zukunft ihres Dorfes in die Hand zu nehmen und sich für die wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Entwicklung ihres Dorfes einzusetzen. Bei diesem Wettbewerb ziehen alle im Dorf an einem Strang, um die innovative Projekte und kreative Ideen auf die Beine zu stellen.

Der Kreiswettbewerb läuft unter der Leitung der Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung. Ihre Ansprechpartnerin, Frau Gesine Sommer, Leiterin der Stabsstelle, ist unter der Tel. 03433/241 1050 oder per E-Mail: gesine.sommer@lk-l.de bei Fragen für Sie erreichbar.

Anmeldeschluss ist der 05.05.2024

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen

Auftakt für effiziente Nutzung biologischer Ressourcen

Pressemeldung Landkreis Leipzig vom 10.11.2023

Landkreis Leipzig macht sich für Kompetenzzentrum Bioökonomie stark

Mit einem Kompetenzzentrum will der Landkreis Leipzig die Bioökonomie und damit die Kreislaufwirtschaft in den Fokus rücken. Die Bioökonomie zielt darauf ab, durch nachwachsende Rohstoffe die herkömmlichen fossilen Rohstoffe zu ersetzen. Beispiele hierfür sind Bau- und Dämmstoffe aus Pflanzenfasern oder biogene Reststoffe, die zur Erzeugung von Düngemittel und Energie genutzt werden. Ein aktuelles Versuchsprojekt in der Region ist die Herstellung von Pflanzenkohle aus biogenen Abfällen durch die Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV).

Um diese Entwicklung zu unterstützen, lud Landrat Henry Graichen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung nach Neukieritzsch. Vorgestellt wurde die Idee eines Kompetenzzentrum, das bei den Themen Fördermittel, Pilotprojekte, Netzwerke, Wissenstransfer und eine Stoffstrombörse den Weg in die Bioökonomie gezielt unterstützt. Die Projektgruppe skizzierte ein "Mitmach-Zentrum", das die Erfahrungen und Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft bündelt.

Wie Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft funktionieren kann, dazu lieferte Dr. Bernhard Wagner, Geschäftsführer des zur L-Gruppe gehörenden Wassergut Canitz viele praktische Beispiele, zeigte aber auch die Hürden bei der Verwertung von Reststoffen auf. Der zweite Praxisteil zum Projekt Pflanzenkohle musste wegen Erkrankung leider entfallen.

Weitere Informationen: Pressemitteilung und Unterseite Bioökonomie Landkreis Leipzig

Mit „Kohle“ aus der Kohle: Der JTF und seine Möglichkeiten (30.11.2023)

Das Mitteldeutsche Revier befindet sich im Wandel, genauer gesagt im Strukturwandel. Diese Tatsache wirft viele Fragen bei den ansässigen Unternehmen auf:
Wohin geht die Reise? Wie stark bin ich betroffen? Wie sollen die nötigen Maßnahmen finanziert werden? Gibt es Fördermittel für mich, die meine Investitionen unterstützen? Wie und wo kann ich diese beantragen?

Das sind nur einige der Fragen, die hiesige Unternehmen im Zusammenhang mit dem allgegenwärtigen Veränderungsdruck bewegen. Mittlerweile gibt es etliche Programme, welche zur Förderung der Strukturentwicklung ins Leben gerufen wurden. Für die Wirtschaft ist der europäische Just-Transition-Fund (JTF), der Fonds für einen gerechten Übergang, eines der wichtigsten Programme. Lernen Sie es kennen!

In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dem Landkreis Leipzig, dem Landkreis Nordsachsen, der Handwerkskammer Leipzig, der Industrie- und Handelskammer Leipzig, dem Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung und der Sächsischen Aufbaubank (SAB) lädt das Revierwende-Büro Pegau Sie recht herzlich zur Teilnahme ein:

am 30.11.2023, 9:00 Uhr
Kulturhaus Böhlen - Leipziger Straße 40, 04564 Böhlen

zurAnmeldung

Sächsischer Digitalpreis 2024

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) wird im kommenden Jahr zum zweiten Mal den „Sächsischen Digitalpreis“ verleihen. Bewerbungszeitraum ist 1. Oktober 2023 bis 15. Dezember 2023.

Der „Sächsische Digitalpreis“ ist insgesamt mit bis zu 165.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Wirtschaft“, „Gesellschaft“ sowie „Open Source“ vergeben.

Dieses Jahr wird der Preis an Bewerbungen verliehen, die Digitale Lösungen im Bereich Rohstoffe und Energie zum Thema haben.

Gesucht werden dem diesjährigen Thema entsprechend beispielhafte Leistungen, welche die digitale Transformation im Freistaat Sachsen beschleunigen und durch die Anwendung moderner, innovativer Technologien Impulse zur Nutzung digitaler Lösungen setzen. Hierbei werden sowohl anwendungsorientierte und erprobte Lösungen, Maßnahmen sowie Dienstleistungen – die mittels digitaler Prozesse die Abläufe in verschiedenen Lebensbereichen verbessern – als auch Produkte und Geschäftsmodelle auf Soft- und Hardwarebasis prämiert. Der Fokus dieser Lösungsansätze liegt auf der Erzielung eines besonders hohen Innovationsgrades oder in der Bereitstellung eines großen gesellschaftlichen Mehrwerts – bei gleichzeitiger Beachtung der Informationssicherheit.

Weitere Informationen.

24. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau (2. - 4.11.2023)

Nach einem abwechslungsreichen Sommer freuen wir uns auf ein besonderes Highlight im letzten Quartal des Jahres. Die Produkt- und Handwerkerschau kehrt zurück an ihren traditionellen Platz in der Vorweihnachtszeit. Natürlich in den PEP Prima-Einkaufs-Park in Grimma.

Wieder wollen wir unter dem Motto: "Gemeinsam für die Region mit Qualität von hier" regionale Anbieter und Verbraucher zusammenzubringen. Die Schau setzt aber nach wie vor insbesondere auf Lokales. Die zurückliegende Zeit hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, sich auf die Ressourcen aus der näheren Umgebung zu besinnen. Seien es Werkstoffe, Technologien oder Lebensmittel. Entscheiden auch Sie sich für Produkte von hier. Damit werden die regionale Wirtschaft gestärkt, Arbeitsplätze gesichert und Ausbildungsplätze geschaffen.

Überall wo individuelle Lösungen gefragt sind, kommt das Handwerk ins Spiel. Denn die Meister ihres Fachs garantieren die Umsetzung der Kundenwünsche. So auch die Aussteller im PEP Grimma. Von Donnerstag bis Samstag geben sie im persönlichen Gespräch gern ihr fundiertes Wissen an Interessierte weiter.

Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Angebote aus den Bereichen Modernisieren, Sanieren und Bauen, gleich wo nach Ihnen der Sinn steht: ein neues Dach, schallgedämmte Fenster, schützende Markisen, einbruchsichere Türen oder ein neues Haus. Alles zu finden im PEP Grimma.

Selbstverständlich werden auch die kulinarischen Genüsse nicht fehlen und warten auf die Besucher: frisch gebrannter Kaffee, leckere Schokoladenkreationen, knusprige Grillhähnchen, Kräuterlikör, Teearrangements oder Backwaren aus der Region.

Der PEP Grimma ist an diesen drei Tagen bei jedem Wetter ein Besuch wert. In heller und freundlicher Atmosphäre laden die Aussteller auf beiden Etagen zum Kaufen und Bummeln ein. In den neu gestalteten Ruheinseln lässt es sich prima entspannen und eine Auszeit vom Einkauftrubel genießen. Ein Dreh am Glücksrad mit Gewinngarantie rundet den Besuch im PEP Grimma ab.

Gern ist die Werbegemeinschaft im PEP wieder Gastgeber für die Aussteller und Besucher und freut sich auf maximale Besucherströme an diesen besonderen drei Tagen.

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 02.11.23 von 10 bis 19 Uhr
Freitag, 03.11.23 von 10 bis 19 Uhr
Sonnabend, 04.11.23 von 10 bis 18 Uhr

Befragung zur Entwicklung und Gestaltung des Kompetenzzentrums Bioökonomie des Landkreises Leipzig

Wir laden Sie ein, aktiv an der Zukunftsgestaltung des Landkreises Leipzig teilzunehmen. Im Jahr 2022 haben wir gemeinsam mit der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV) das Projekt "Bioökonomie – Entwicklungsgesellschaft für innovative Bioökonomie im Kohlerevier Mitteldeutschland" ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, die Bioökonomie als treibende Kraft und Teil der Kreislaufwirtschaft für einen nachhaltigen Strukturwandel in der Region Mitteldeutschland zu etablieren und mit einem sich in der Aufbauphase befindenden Kompetenzzentrums zu verankern.

Das Kompetenzzentrum dient der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen und richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Potenzialen. Ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse sind für uns wertvolle Ressourcen, die wir nutzen möchten, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Ihre Beteiligung an dieser Umfrage ermöglicht es uns, Ihre Perspektiven besser zu verstehen und gezielt in die Projektentwicklung einzubeziehen. Ihre Ideen fließen aktiv in unsere Umsetzungsstrategie ein. Wir sind überzeugt, dass die Vielfalt Ihrer Anregungen die Zukunft der Bioökonomie bereichern wird.

++ Link zur Umfrage ++

Ihre Unterstützung hilft uns dabei, die Zukunft der Bioökonomie im Landkreis Leipzig erfolgreich zu gestalten – sowohl wirtschaftlich als auch inhaltlich.
Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre wertvolle Mitarbeit!

Starthilfe für sächsische StartUps: 1. Projektaufruf läuft bis 31. Oktober 2023 (Akzeleratoren-Programm)

(Medieninformation SMWA vom 17.08.2023)

Das sächsische Kabinett hat Ende April mit der »Förderrichtlinie Akzeleratoren« ein einzigartiges Angebot zur Stärkung der Gründerlandschaft in Sachsen beschlossen. Dafür stehen bis 2027 rund 30 Millionen Euro zur Verfügung – davon 25 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 5,3 Millionen Euro aus Landesmitteln. Nun startete der 1. Aufruf zum Aufbau und Betrieb von voraussichtlich drei neuen Akzeleratoren.

Akzeleratoren sind Einrichtungen, die Start-ups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Start-up-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten. In Sachsen ist es bisher nur wenigen Einrichtungen gelungen, ein wirtschaftlich tragfähiges Akzeleratoren-Programm aufzubauen.

Das Programm besteht aus drei Modulen. Modul 1 ermöglicht den Aufbau von voraussichtlich bis zu drei neuen Akzeleratoren in Sachsen. Über den heute gestarteten Projektaufruf wird interessierten zukünftigen Betreibern von Akzeleratoren die Möglichkeit gegeben, ihre Konzepte vorzulegen. Die Abgabefrist endet am 31. Oktober 2023. Die Konzepte sind über das Onlineportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) einzureichen und werden anschließend durch ein Gremium bewertet. Im Modul 1 beträgt die maximale Zuwendung 900.000 Euro bei einem Fördersatz von 50 Prozent.

Modul 2 unterstützt bestehende Akzeleratoren, während Modul 3 eine Anlaufbeihilfe für Start-ups in den geförderten Akzeleratoren ermöglicht. Anträge für Modul 2 oder Modul 3 können fortlaufend bei der SAB eingereicht werden. Die Antragstellung ist demnächst möglich. Nähere Informationen dazu folgen auf der Webseite der Sächsischen Aufbaubank.

Weitere Informationen.

Learning Journey Schweiz: Milchverarbeitung, Käsequalität & Ökolandbau (20.-24. November 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) plant im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) eine Learning Journey „Milchverarbeitung, Käsequalität & Ökolandbau“ in die Schweiz.

Eine aktuelle Studie zu Wertschöpfungs-Potenzialen und Handlungsmöglichkeiten der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft formuliert für den umsatzstarken Milchsektor in Sachsen als Hauptziele die Erhöhung des regionalen Angebots an Milch und Milchprodukten sowie die Steigerung der Nachfrage danach. Die geplante Reise nimmt diese Thematik in den Fokus.

Die Reise richtet sich an Unternehmen der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft, an Käse-Manufakturen, größere und kleinere (Hof-)Verarbeiter sowie an landwirtschaftliche Betriebe mit Direktvermarktung.

Weitere Informationen zu Programm, Anmeldung etc.

7. Life Sciences-Forum Sachsen am 27. September 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Das 7. Life Sciences Forum SACHSEN! in Hoyerswerda stellt in diesem Jahr Innovationen für die digitale Transformation des Gesundheitswesen in den Mittelpunkt - von der Transformation zum smarten Krankenhaus, über Telemedizin bis hin zu Digitalen Gesundheitsanwendungen als Lösungen zur Sicherung der Gesundheitsversorgung - vor allem im ländlichen Raum.

Bedingt durch die traditionell starke Branchenkompetenz auch in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Sensortechnik, 5G-Mobilfunk sowie 3D-Druck-Verfahren entwickelt die sächsische Life Sciences-Branche eine wachsende Kompetenz für Smart Medical-Anwendungen. Sei es im Bereich Telemedizin, Point-of-Care-Diagnostik, computerassistierte Chirurgie bis hin zum Pflegeroboter – interdisziplinäres sächsisches Know-how ist eine wichtige Erfolgskomponente.

Das Life Sciences Forum dient der Standortbestimmung, analysiert aktuelle Entwicklungen und fördert den branchenübergreifenden Informationsaustausch. Es bietet auch Diskussionsmöglichkeiten zur weiteren Verbesserung des Innovationsprozesses im Bereich Life Sciences in Sachsen. Ziel ist die weitere Vernetzung der Akteure und die Weiterentwicklung von Projekten.

Akteure aus sächsischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsversorgern und Politik stellen im Rahmen des Forums am 27. September 2023 aktuelle Entwicklungen, aber auch strategische Ansätze und Visionen zur Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft vor. Pitches und eine Begleitausstellung geben darüber hinaus Einblick in das sächsische Know-how. In der abschließenden Diskussionsrunde wird die Entwicklung des Gesundheitsmodell-Region Lausitz in den Fokus gestellt. Ergänzt wird die Veranstaltung um das Forum Gesundheitswirtschaft vonHEALTHY SAXONY – Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e.V. Im Forum werden amBeispiel von Versorgungsmodellen im ländlichen Raum anderer Bundesländer die Hindernisse undFaktoren für die erfolgreiche Etablierung und digitale Transformation von regionalenVersorgungstrukturen in Sachsen gemeinsam diskutiert.

Weitere Informationen.

Mit Kreislaufwirtschafts ans Ziel (21. September 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Am 21. September 2023 lädt das Innovationscluster Circular Saxony in Zusammenarbeit mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern zu der Veranstaltung "Mit Kreislaufwirtschaft ans Ziel" ein. Unter dem Motto „Inspirieren, Initiieren, Implementieren“ bauen die Organisatoren mit dieser Veranstaltung die Brücke zwischen Theorie und Praxis, um Ihr Unternehmenauf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft lösungsorientiert zu unterstützen.

  • Erhalten Sie Impulse für die Vereinbarung Ihrer wirtschaftlichen Interessen mit der Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft.
  • Entdecken Sie innovative Ansätze entlang Ihrer Wertschöpfungsketten und Unternehmensprozesse.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen in Sachsen.
  • Suchen Sie gezielt nach Kooperationspartnern für Ihre zirkulären Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse oder Ideen.
  • Finden Sie Lösungen zur Verwirklichung Ihrer Projekte.

Nutzen Sie dieses Angebot und beteiligen Sie sich am "Call for Pitches" und der Vorstellung von Best-Practice-Beispielen aus der Kreislaufwirtschaft. Einreichung entsprechender Projektideen ist bis zum 19. August 2023 möglich.

Weitere Informationen (u.a. Anmeldung)

Förderprogramm für Ganzjahrestourismus in Sachsen gestartet

(Medieninformation SMWK vom 13.07.2023)

Für das neue Förderprogramm zur Entwicklung des Ganzjahrestourismus in Sachsen können ab 14. Juli 2023 Anträge bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Das Sächsische Tourismusministerium stellt über die Förderrichtlinie 7,2 Millionen bereit, um die Anzahl touristischer Ganzjahresangebote, insbesondere in traditionellen Wintertourismusregionen zu erhöhen. Mit Ganzjahresangeboten soll besonders die Abhängigkeit der touristischen Unternehmen von Schneefall und Beschneiung verringert werden.

Das Programm zielt auf bestehende Anbieter im Winter- und Sommertourismus mit ihren Betriebsstätten in den sächsischen Landkreisen, die betriebliche Veränderungen in Richtung eines Ganzjahrestourismus vornehmen wollen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen, eingetragene Vereine sowie kommunale Unternehmen, die gewerbliche Dienstleistungen auf dem Gebiet des Tourismus erbringen.

Weitere Informationen.

Internationale Fachkräfte in KMU - aktuelle KOFA-Studie

(Website Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA))

Die aktuelle KOFA-Studie zeigt: Ausländische Fachkräfte werden von der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen als Bereicherung angesehen. Doch rechtliche Regelungen und langwierige Anerkennungsverfahren stellen sich als große Probleme dar. Auf der Website der KOFA finden Sie Tipps, wie Sie dennoch erfolgreich internationale Fachkräfte für Ihr Unternehmen gewinnen können.

Online-Förderfinder für CoWorking-/ Makerspaces, Digitallabore etc.

(Website Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Förderlandschaft in Sachsen ist vielfältig. Das gilt insbesondere auch für Betreiber z. B. von Coworking- und Makerspaces, Fabrication Laboratories oder Digitallaboren. Oftmals fehlt es an Zeit, Kapazität und Expertise, die detaillierten Programme zu durchsuchen und passende Unterstützung für das eigene Projekt ausfindig zu machen. Als Hilfestellung ruft die Digitalagentur Sachsen den Förderfinder "Lokale Innovationsräume für Digitalisierung (LIfD)" ins Leben. Das Tool ermöglicht das gezielte Auffinden von Förderprogrammen für die LIfD-üblichen, speziellen Bedarfe (z. B. Raum-, Ausstattungs- oder Personalkosten).

Gleichzeitig bietet der Förderfinder einen ersten Einstieg in das Thema Förderungen für "Lokale Innovationsräume für Digitalisierung".

Weitere Informationen.

Unterstützung von Unternehmen bei Lieferantensuche in europäischen Märkten

(Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) vom 12.07.2023)

Aufgrund geopolitischer Krisen und Konflikte mit unterbrochenen Lieferketten sowie Material- und Produktionsengpässen haben viele sächsische Unternehmen Beschaffungs- und Produktionsstrategien auf den Prüfstand gestellt. Um Risiken und Abhängigkeiten in diesem Bereich zu minimieren sowie eine größere Stabilität und mehr Diversifizierung in den Lieferketten der Betriebe zu erreichen, bietet die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) einen neuen Service. Künftig unterstützt die WFS sächsische Unternehmen bei der Gewinnung europäischer Lieferanten.

Die WFS startet den neuen Service Ende Juli mit einem Projekt für die Lieferantensuche in Portugal, da sich das Land für mehrere Branchen zu einem attraktiven Beschaffungsstandort entwickelt hat.

Weitere Informationen.

WETEX 15. - 17. November 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die WETEX-Messeschwerpunkte Wasserwirtschaft, Umwelt- und Energietechnologien bieten eine attraktive Plattform für sächsische Anbieter im Bereich Kreislauf- / Wasserwirtschaft und Erneuerbare Energien. Aktuelle Themenfelder wie Digitalisierung und Energieerzeugung stehen im Fokus.

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) organisiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) zum zweiten Mal eine sächsische Beteiligung im Rahmen des German Pavillon (mit Bundesförderung) auf der Messe.

Die Anmeldung ist ab sofort bei der WFS möglich.

ISS GUT 5. - 7. November 2023 in Leipzig (Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk)

Nutzen Sie den führenden Branchentreff in Ostdeutschland, um Ihre Zielgruppe zu treffen, neue Kunden zu gewinnen und Ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.

Weitere Informationen.

DBI-Fachforum Wasserstoff-Infrastruktur (25. - 26. Oktober 2023)

Das DBI-Fachforum Wasserstoff-Infrastruktur bildet die Neuauflage des DBI-Fachforums Energiespeicher, das seit 2010 jährlich in Berlin stattfand. Die Teilnahme ist vor Ort in Leipzig oder online möglich. Informieren Sie sich zu folgenden Themen:

  • Ordnungsrahmen und aktuelle Perspektiven für Wasserstoff
  • Überregionale Wasserstoff-Strategien und Wasserstoff-Projekte
  • Ergebnisse aus laufenden und abgeschlossenen Projekten
  • Podiumsdiskussion "In welchen Sektoren nutzen wir zukünftig Wasserstoff und wie wird er bereitgestellt?"

Vorgesehen sind u.a. Vorträge von ONTRAS, Gascade Transport GmbH sowie dem DWW e.V. Außerdem findet eine Exkursion in das Wasserstoffdorf im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen statt.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

anuga 7. - 11. Oktober 2023 - Gemeinschaftsbeteiligung Sachsen

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) organisiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) die Gemeinschaftsbeteiligung für die sächsische Ernährungswirtschaft auf der "anuga" - internationalen Fachmesse für Handel und Gastronomie / Außer-Haus-Markt.

Große und kleine Unternehmen, junge und etablierte Unternehmen – die Anuga als internationaler Messestandort bietet sich für diese gleichermaßen als Handelsplatz an, auf dem sich Hersteller, Importeure und Großhändler austauschen können. Branchentrends und visionäre Themen werden zusätzlich vielfältig beleuchtet und analysiert.

simul+-Forum: Digitalisierung in der Holzwirtschaft

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Holzwirtschaft ist eine der nachhaltigsten Industrien überhaupt. Nachwachsende heimische Rohstoffe mit minimalem Kohlenstoff-Fußabdruck werden zu hochwertigen Produkten veredelt. Digitale Werkzeuge sorgen für hocheffiziente Prozesse und ermöglichen die Weitergabe entscheidender Nachhaltigkeitsinformationen aus dem Forstbereich an die nachgelagerten Verarbeitungsstufen und die Endkunden. Doch wie kann Digitalisierung und digitale Technologie bestehende Prozesse optimieren und den Nachhaltigkeitsvorteil weiter erhöhen?

Im Mittelpunkt des anwendungsorientierten, interaktiven simul⁺Forums Digitalisierung in der Holzwirtschaft folgende Schwerpunkte:

  • Digitale Herkunfts- und Nachhaltigkeitsinformationen für transparente Lieferketten
  • Individualisierte Produktion und Erfüllung der Kundenwünsche in Losgröße 1.
  • Effizienter Holzbau: Digitalisierung über den Gebäudelebenszyklus
  • Digitalisierung in der Produktion: Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle und Maschinensysteme

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

Sächsischer IT-Summit 27. September 2023 in Leipzig

(Website Cluster IT - Informationstechnologie Mitteldeutschland)

Für Geschäftsprozesse sind digitale Lösungen und neue Technologien unverzichtbar. Der „Erfolgsfaktor IT“ hilft Unternehmen, effizienter, vernetzter und transparenter zu arbeiten. Das Cluster IT will die Digitalisierung gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern vorantreiben. Inwieweit digitale Lösungen die Geschäftswelt in der Praxis bereits transformiert haben, welchen Herausforderungen wir noch mehr ins Auge sehen müssen, welche Innovationen schon bereitstehen und wie sie in der Wirtschaft Anwendung finden – all das wird beleuchtet unter dem Thema: ZUKUNFT DIGITAL - Zeigen, wie es geht!

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

Lebensmittelforum Sachsen am 20. September 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Das Lebensmittelforum Sachsen ist eine Veranstaltung zu den Themen Lebensmittelrecht, Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelhygiene und Qualitätsmanagement. Sie richtet sich an Erzeuger und Verarbeiter von Lebensmitteln und fördert den Austausch zwischen den Unternehmen, den Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie den Akteuren der Lebensmittelüberwachung und -kontrolle. Erfahren Sie Neues über gesetzliche Regularien, Möglichkeiten der Lebensmittelanalytik und Forschungsthemen und tauschen Sie sich aus.

Weitere Informationen zu Anmeldung etc.

Startschuss für Studie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0“

(Medieninformation Metropolregion Mitteldeutschland vom 05.07.2023)

Im Auftrag von 54 privatwirtschaftlichen und öffentlichen Partnern haben die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland, das Wasserstoffnetzwerk HYPOS, die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH sowie die INFRACON Infrastruktur Service GmbH & Co. KG ihre gemeinsame Studie für ein regionales Wasserstoff-Verteilnetz in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gestartet. Neben potenziellen Trassenkorridoren und deren Anbindung an das nationale und europäische Wasserstoffnetz werden auch die zukünftigen Bedarfe an grünem Wasserstoff sowie potenzielle Erzeugerquellen in der Region untersucht.

Aufbauend auf der am 22. April 2022 publizierten Basisstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland“ wird die neue Studie den bisherigen Untersuchungsraum Leipzig-Halle-Leuna-Bitterfeld deutlich ausweiten und große Teile der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfassen (siehe Karte). In mehreren Arbeitspaketen werden dazu potenzielle Nutzer von grünem Wasserstoff und deren zukünftige Bedarfe sowie das Erzeugungspotenzial für Grünstrom in der Region, insbesondere durch Wind- und Solarparks, ermittelt. Außerdem wird die Studie mögliche Trassenkorridore für ein großräumiges Wasserstoff-Verteilnetz in Mitteldeutschland untersuchen, welches eng in das ab 2032 geplante, nationale Wasserstoff-Kernnetz sowie dem European Hydrogen Backbone eingebunden ist, um den Import von grünem Wasserstoff für regionale Verbraucher sicherzustellen. Die Planung berücksichtigt dabei bereits geplante Wasserstoff-Infrastrukturprojekte, etwa „Green Octopus Mitteldeutschland“, „Doing Hydrogen“, „TH2ECO“ sowie lokale Vorhaben wie den „H2-Hub-BLK“. Darüber hinaus sind auch die Finanzierung und wirtschaftliche Tragfähigkeit des länderübergreifenden Infrastrukturvorhabens sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen Bestandteile der Untersuchung. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen.

Sachsen bietet Programm "Regionales Wachstum" mit großzügigen Konditionen an

(Medieninformation SMWA vom 04.07.2023)

Der Freistaat setzt das Investitionsprogramm »Regionales Wachstum« fort und baut gleichzeitig die Förderbedingungen aus. Das Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag die vom Wirtschaftsministerium (SMWA) vorgelegte Richtlinie beschlossen. Die Förderung unterstützt Investitionsvorhaben zur Errichtung oder Erweiterung von Betriebsstätten, zur Diversifizierung der Produktion von Betriebsstätten in vorher dort nicht hergestellte Produkte oder zur grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte. Ziel des Programms bleibt es, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Investitionstätigkeit der Unternehmen zu steigern.

Das Programm besteht künftig aus zwei Teilen. Einerseits wird die Förderung mit Landesmitteln fortgesetzt. Hinzu tritt ein Programmteil, der mit Mitteln des Just Transition Fund (JTF) ausgestattet ist. Diese Förderung richtet sich an Unternehmen in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Leipzig und Nordsachsen sowie in der Stadt Chemnitz. Sie soll dabei helfen, den durch den Ausstieg aus der Braunkohle bedingten Strukturwandel zu meistern. Hier gelten gegenüber der Förderung aus Landesmitteln bessere Konditionen.

Im Doppelhaushalt 2023/2024 stehen für das Programm fast 55 Millionen Euro aus Landesmitteln für Bewilligungen zur Verfügung. Hinzukommen bis zum Jahr 2027 weitere 100 Millionen Euro aus dem JTF.

Die Beantragung bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – ist voraussichtlich ab Ende der 29. Kalenderwoche möglich.

Weitere Informationen.

Eine Viertelmilliarde Euro für Energiewende und Klimaschutz in Sachsen

(Medieninformation SMEKUL vom 04.07.2023)

Sachsens Kabinett hat am Dienstag (4.7.) ein neues und umfassendes Förderprogramm zur Bewältigung der Energiewende, zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung im Freistaat Sachsen (Förderrichtlinie Energie und Klima – FRL EuK/2023) beschlossen. Bis einschließlich 2028 stehen hierfür 242,8 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Das Programm enthält derzeit vier Module:

  • Anwendungsorientierte Energie- und Klimaforschung
  • Energieeffizienz und Reduzierung von Treibhausgasemissionen
  • Stärkung der Anpassung an die Folgen des Klimawandels
  • Zukunftsfähige Energieversorgung

Voraussichtlich ab September 2023 können u.a. Unternehmen, Kommunen, Zweckverbände, Genossenschaften, Stiftungen und Vereine aus Sachsen bei der Sächsischen Aufbaubank Zuwendungen für entsprechende Vorhaben beantragen. Nähere Erläuterungen u.a. zu den wesentlichen Inhalten der Förderschwerpunkte finden Sie hier.

Weitere Informationen.

4. Industriedialog: Neue Mobilität Sachsen

(Website Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Der Industriedialog "Neue Mobilität Sachsen" 2023 thematisiert die Transformation durch Vernetzung und Automatisierung im Straßenverkehr. Schwerpunkte sind industrielle Wertschöpfungspotenziale für die sächsische Automobilwirtschaft und Anwendungsmöglichkeiten in Sachsen.

Durch vernetzte Infrastrukturen und automatisierte Fahrzeuge kann der Straßenverkehr effizienter, sicherer und umweltfreundlicher gestaltet werden. Multimodale und intermodale Verknüpfungen lassen sich verbessern. Gleichzeitig können neue Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden.

Sie haben im Rahmen des Industriedialogs die Gelegenheit, sich mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen innerhalb der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie branchenübergreifend, beispielsweise aus der Informations- und Kommunikationstechnik, zu vernetzen.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.). Anmeldeschluss ist der 22. August 2023.

3. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress (30. August 2023)

(Medieninformation Metropolregion Mitteldeutschland vom 30.06.2023)

Am 30. August 2023 laden die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und HYPOS zum 3. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress nach Freyburg (Unstrut). Ab heute ist die Anmeldung für die zentrale Veranstaltung der mitteldeutschen Wasserstoffwirtschaft möglich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress im Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei erwartet ein spannendes und hochkarätig besetztes Programm. In fünf Session werden aktuelle Themen rund um den Markthochlauf von grünem Wasserstoff diskutiert und aktuelle Projekte aus der Region in jeweils fünfminütigen Pitches vorgestellt.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

EEX entwickelt Handelsplattform für Wasserstoffmärkte

(Pressemitteilung Website EEX vom 26.06.2023)

Hintco, Tochterunternehmen der H2Global Stiftung, und EEX unterzeichnen Absichtserklärung über die Nutzung der Plattform

Die European Energy Exchange (EEX) hat eine Plattform entwickelt, die zukünftig staatlichen als auch privatwirtschaftlichen Akteuren die technische Umsetzung von Verkaufsauktionen und anderen Handelsformaten für Wasserstoff und dessen Derivate ermöglichen soll. Die EEX wird die Plattform im Auftrag für diese Akteure bereitstellen und betreiben.

Mit dem Leipziger Unternehmen Hintco, Tochterunternehmen der H2Global Stiftung, hat die EEX bereits den ersten Auftraggeber für die Nutzung der Plattform gewonnen. Beide Unternehmen unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird die EEX der Hintco die Nutzung ihrer neugeschaffenen Handelsplattform für Wasserstoffprodukte ermöglichen. Damit kann die Hintco Auktionen für aus erneuerbaren Energien hergestellten Wasserstoff und dessen Derivate wie Ammoniak, Methanol und Flugbenzin wettbewerblich, transparent und diskriminierungsfrei durchführen und somit den erneuerbaren Wasserstoff-Markthochlauf kosteneffizient umsetzen.

Weitere Informationen.

Ostdeutsches Energieforum am 13. + 14. September 2023

(Medieninformation der Metropolregion Mitteldeutschland vom 16.06.2023)

Auf dem 12. Ostdeutschen Energieforum am 13. und 14. September 2023 diskutieren namhafte Akteure aus Politik, Energiewirtschaft, Wissenschaft und ostdeutschem Mittelstand über die Umsetzung der Energiewende zwischen Politik, Populismus und Planfeststellungsverfahren. Mitglieder der Metropolregion Mitteldeutschland erhalten bei der Anmeldung einen exklusiven Rabatt auf den Frühbucher- sowie den regulären Preis.

Das Programm der zweitägigen Veranstaltung im Kunstkraftwerk Leipzig sowie im Livestream umfasst hochkarätig besetzte Keynotes, Impulse und Podiumsdiskussionen zu den Themen Versorgungssicherheit, Erneuerbare Energien, Bürokratieabbau und Wärmewende. Darüber hinaus präsentieren sich innovative Unternehmen aus Ostdeutschland im Rahmen von Kurzvorträgen.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

Bioökonomie-Werkstatt Sachsen (6. September 2023) - Bioprozesse für die Bioökonomie

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Im Fokus des Workshops stehen die Bioprozesse der Bioökonomie als Basis für eine erfolgreiche biobasierte Wirtschaft in Sachsen.

In mehreren Impulsen werden zunächst mikrobielle Verfahren zur Verwertung von CO2-Zuckern oder industriellen Reststoffströmen vorgestellt. Auf dem Marktplatz für industrielle Rohstoffe & Bioprozesse und beim Matchmaking für Rohstoffe & Technologien lernen Sie neue Partner mit ihren Produkten kennen. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Besichtigung der Biowerk Sohland GmbH. Das Unternehmen produziert im Koppelverfahren Biodiesel.

Anmeldung ist möglich bis zum 01.09.2023. Weitere Informationen.

Smart Energy mit dem Fokus Wasserstoff - Delegationsbesuch nordischer Unternehmen (4. - 7- September 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Mitteldeutsche Region verbindet mit dem Thema Smart Energy und nordischen Ländern bereits gute Erfahrungen bzgl. erfolgreicher Investitionen und die Aufmerksamkeit auf dieses zukunftsweisende Thema. Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind wichtige Ziele der Region mit Blick auf das Thema Smart Energy und Wasserstofftechnologien / -anwendungen.

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH veranstaltet in Kooperation mit der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) im Auftrag von Germany Trade & Invest (GTAI) im Rahmen des Programms zur Internationalisierung der Regionen im Strukturwandel (ISW) eine Delegationsreise nordischer Unternehmen ins Mitteldeutsche Revier. Die teilnehmenden nordischen Unternehmen sind Energieversorger, Technologieanbieter sowie Branchencluster für Wasserstoff & erneuerbare Energien.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldung etc.)

7. Mitteldeutscher Ernährungsgipfel am 31. August 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Der Mitteldeutsche Ernährungsgipfel unter Federführung der Ernährungsnetzwerke der drei mitteldeutschen Bundesländer ist als jährliches Branchenhighlight fest etabliert. Unternehmen der Ernährungswirtschaft, Forschungseinrichtungen und starke Partner der Lebensmittelwertschöpfungskette tauschen ihre Perspektiven zu Herausforderungen und Chancen der Branche aus und knüpfen dabei wertvolle Netzwerke. Inzwischen kommen jährlich rund 300 Teilnehmer zusammen, um sich über die Zukunft der Mitteldeutschen Ernährungswirtschaft auszutauschen. Die Ernährungsindustrie ist in allen drei Bundesländern ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Für Akteure der Branche gibt es attraktive Pakete, um sich im Rahmen des Gipfels zu präsentieren.

Weitere Informationen.

Green Health Forum am 4. Juli 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Soziale und ökologische Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit und umgekehrt. Der Klimawandel stellt unser Gesundheitswesen in diesem Spannungsverhältnis vor nie dagewesene Herausforderungen.

Das erste Green Health Forum soll als Fach- und Networking-Event einem nachhaltigen Gesundheitswesen dienen.

Folgende Themen werden in den Fokus gerückt:

  • Klimawandel und Gesundheit
  • Nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen
  • Globale und branchenübergreifende Impulse

Neben Vorträgen erwarten die Teilnehmer Hands-On-Workshops sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten mit Experten – gipfelnd in einem exklusiven Abend-Networking-Event.

Weitere Informationen.

Agri-Photovoltaik-Forum Sachsen am 28. Juni 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV oder APV) macht es möglich, den landwirtschaftlichen Betrieb mit der Bereitstellung von erneuerbarem Strom zu verbinden und somit einen Beitrag zur Entspannung des globalen Flächenkonflikts zu leisten. Wie können Nahrungsmittel und Strom gleichzeitig auf einer Fläche produziert werden? Darüber informiert das erste Agri-Photovoltaik-Forum Sachsen. Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft stellen hierzu bauliche Lösungen vor und geben einen Einblick in verschiedene Projekte.

Die Fachtagung richtet sich an Landwirte, Berater und Planer sowie Kommunalvertreter. Zusätzlich soll Firmen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Agri-Photovoltaik aktiv sind, die Möglichkeit gegeben werden, auf der Tagung auszustellen.

Anmeldung möglich bis zum 21. Juni 2023.

Weitere Informationen.

Technologieförderung und Markteinführung: Sachsen unterstützt innovative Unternehmen bis 2027 mit 740 Millionen Euro

(Medieninfo SMWA vom 24.05.2023)

Seit Beginn des Jahres 2023 hat der Freistaat Sachsen eine Reihe von Förderprogrammen für innovative Unternehmen neu aufgelegt. Für neue Technologien und deren Markteinführung stehen mit Unterstützung der Europäischen Union rund 740 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Summe verteilt sich auf die EFRE/JTF-Technologieförderung, das MINT-Fachkräfteprogramm ESF Plus und die EFRE-geförderte Markteinführung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen.

Mit der »EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027« ermöglicht Sachsen auch weiterhin die Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und deren Kooperationspartnern im Freistaat. Bis Ende 2027 stehen 600 Millionen Euro für FuE-Projektförderungen, die Technologietransferförderung und zur Gewährung von InnoPrämien zur Verfügung. Darüber hinaus wurde die bislang eigenständige Förderung von Pilotlinien auf dem Gebiet der Schlüsseltechnologien nach der Förderrichtlinie »KETs-Pilotlinien« in die neue Förderrichtlinie integriert.

Mit dem »MINT-Fachkräfteprogramm ESF Plus 2021-2027« fördert der Freistaat die Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte in sächsischen KMU. Bis 2027 soll ein bewährtes und optimiertes Förderangebot bestehend aus Innovationsassistent, »InnoManager«, Transferassistent und »InnoTeam« die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft stärken. Hierfür werden rund 100 Millionen Euro eingesetzt.

Bei anschließenden Markteinführungsvorhaben unterstützt Sachsen KMU sowie junge, innovative Firmen (Start-ups) auch in der laufenden EU-Förderperiode. Hierfür stehen im Rahmen des Programms »Markteinführung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027« rund 40 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln zur Verfügung.

Vorhabenideen und Förderanträge können digital über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – gestellt werden.

Weitere Informationen.

Sachsen und Tschechien starten ersten Förderaufruf für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

(Medieninfo SMWA vom 19.05.2023)

Freistaat Sachsen stellt 5 Millionen Euro bereit

Am 19.05.2023 startet der sächsische Förderaufruf für gemeinsame deutsch-tschechische FuE-Verbundprojekte zum Thema »Intelligente, sichere, nachhaltige und resiliente Mobilität und Verkehrssysteme für Personen und Güter«. Der Aufruf richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen aus Sachsen im Rahmen der sächsischen Förderrichtlinie »EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027«. Für die tschechischen Partner wird es einen synchronen Förderaufruf der Technology Agency of the Czech Republic (TACR) im Rahmen des tschechischen Förderprogramms »DELTA 2« geben.

Hintergrund: Im Sommer 2021 haben Martin Dulig und der damalige tschechische Minister für Industrie, Handel und Verkehr, Karel Havlíček, vereinbart, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich innovativer Verkehrssysteme und smarter Mobilität auszubauen. Das Sächsische Staatsministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr (SMWA) und die TACR verständigten sich daraufhin in einem Memorandum of Understanding, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsverbundprojekte (FuE) zu diesen Themen zu unterstützen. Nun erfolgt der erste Förderaufruf, für den auf sächsischer Seite insgesamt fünf Millionen Euro bereitstehen. Der Freistaat setzt dafür Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) – Förderperiode 2021 bis 2027 – und Landesmittel ein.

Weitere Informationen.

1. Sächsischer Holzbautag am 28. Juni 2023

(Medieninfo SMR vom 18.05.2023)

Am 28. Juni 2023 lädt das Holzbaukompetenzzentrum Sachsen zu seinem ersten großen Fachkongress – dem Sächsischen Holzbautag – in die Messe Dresden ein. Der neue Branchentreff widmet sich in seinem ersten Jahr dem Thema »Modernes Bauen« und bildet den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe. Mitausrichter sind die Architektenkammer Sachsen, die Ingenieurkammer Sachsen und die EIPOS GmbH.

Architektur- und Ingenieurbüros, Bau- und Handwerksbetriebe, Bauforscher, Stadtplanerinnen sowie Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Baubehörden, Verbände und Kammern erhalten an diesem Tag geballtes Wissen zu erfolgreichen Holzbauprojekten aus dem In- und Ausland sowie zu aktuellen Innovationen beim Einsatz des Baustoffes Holz. Darüber steht die Frage im Fokus, wie nachhaltig das Bauen mit Holz ist und welche Möglichkeiten der Baustoff bietet.

Der Ticketverkauf ist bereits gestartet. Interessierte Unternehmen und Hersteller aus der Fachbranche können im Ausstellungsbereich Standflächen buchen, um sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu präsentieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen auf der Website zum Sächsischen Holzbautag.

Der Ausbau des Marktes für grünen Wasserstoff aus Leipzig heraus gewinnt an Fahrt

(Medieninfo SMWA vom 12.05.2023)

Leipziger Wasserstoffhändler HINT.CO erhält Finanzierung mit Förderung des Freistaates Sachsen

Das sächsische Wirtschaftsministerium treibt den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette voran. Ein nächster großer Schritt auf dem Weg des internationalen Markthochlaufs von grünem Wasserstoff ist nun gemacht: Der Freistaat Sachsen unterstützt die weitere Tätigkeit des 2021 in Leipzig gegründeten Wasserstoffhändlers HINT.CO GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Hamburger H2Global-Stiftung, mit einer Finanzierung ab und unterstützt so bei der Umsetzung des innovativen H2Global Förderinstruments.

Der Freistaat – insbesondere Leipzig als eine der ersten Wasserstoffregionen Europas, mit Sitz der European Energy Exchange AG und der HINT.CO GmbH – bietet ein weltweit einmaliges Umfeld für den Aufbau des Handels von Wasserstoff. Die zwei zusätzlichen Finanzierungssäulen ermöglichen es der HINT.CO GmbH, das derzeit größte Förderprogramm Deutschlands für den Markthochlauf von grünem Wasserstoff in neue Dimensionen zu bewegen. Die Mittel dienen dem weiteren strukturellen Ausbau des Unternehmens. Ziel von H2Global ist es, den internationalen Markthochlauf für nachhaltige Wasserstoffprodukte über ein innovatives und effizientes Förderinstrument zu beschleunigen. »Wir freuen uns, mit der LBBW und BBS / MBG zuverlässige und entschlossene Finanzierungspartner an der Seite zu haben. Mit dieser Unterstützung können wir uns voll auf die Umsetzung der Bieterverfahren konzentrieren", sagt Timo Bollerhey, Geschäftsführer der HINT.CO GmbH.

Weitere Informationen.

»Europa fördert Sachsen«: Freistaat informiert am 24. Mai in Leipzig über Fördermöglichkeiten für innovative Unternehmen

(Medieninfo SMWA vom 11.05.2023)

Seit Beginn des Jahres 2023 hat der Freistaat Sachsen eine Reihe von Förderprogrammen für innovative Unternehmen neu aufgelegt. Für neue Technologien und ihre Markteinführung stehen mit Unterstützung der Europäischen Union rund 740 Millionen Euro zur Verfügung. Unter dem Motto »Europa fördert Sachsen« informiert das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) am Mittwoch, 24. Mai, in Leipzig über die Technologieförderung und Unterstützungsmöglichkeiten für die Markteinführung innovativer Produkte. Interessierte Unternehmen können sich für die Dialogveranstaltung kostenfrei anmelden. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich.

Staatsminister Dulig und die SAB-Vorstandsvorsitzende Dr. Katrin Leonhardt werden die Veranstaltung eröffnen. Christian von Olshausen, Gründer und CTO der Sunfire GmbH, wird den Teilnehmenden Einblicke in das innovative, von Bund und Land geförderte sächsische Elektrolyse-Unternehmen geben.

Weitere Informationen.

ISS GUT! - Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk (5. - 7. November 2023)

(Website ISS-GUT)

Nutzen Sie die größte Fachmesse für Ernährungshandwerk und Gastronomie in Mitteldeutschland, um Ihre Zielgruppe zu treffen, neue Kunden zu gewinnen und Ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.

Weitere Informationen zur Anmeldung etc. finden Sie auf der Website der ISS GUT!

Fördermittel für Weiterbildungen nutzen

(KOFA - Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung)

Das Video der KOFA zeigt, unter welchen Bedingungen Unternehmen Fördermittel für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter in Anspruch nehmen können.

Hintergrund: Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, Fachkräfte zu finden, attraktive Arbeitgeber zu werden sowie mit qualifizierten Belegschaften wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. mit der Umsetzung, Durchführung und Fortentwicklung des Projektes Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung beauftragt.

Gründungsförderung InnoStartBonus - Bis zum 11. Oktober 2023 bewerben

(Website futureSAX)

Machen Sie aus Ihrer Idee eine Erfolgsgeschichte.

Mit dem InnoStartBonus unterstützt der Freistaat Sachsen sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen in der Phase vor und zu Beginn ihrer innovativen Existenzgründung. Auch Gründungen aus dem Nebenerwerb sind möglich.

Zur Förderrichtlinie.

Weitere Informationen auf der Website von futureSAX.

Bio-Erlebnistage 2023 (2. September - 8. Oktober)

(Website SMEKUL)

Damit die sächsischen Bio-Erlebnistage 2023 zum Erfolg werden, sucht das SMEKUL Bio-Betriebe oder -Verarbeiter in Sachsen, die den Verbrauchern in ihrer Region gerne zeigen, was hinter der Erzeugung oder Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln steckt.

Ziel Ihrer Veranstaltung bei den Bio-Erlebnistagen ist es, Verbrauchern Bio-Lebensmittel näher zu bringen, indem sie Einblicke in Anbau, Tierhaltung, Verarbeitung bis hin zur Vermarktung erhalten. Und hier können Sie als Betrieb ins Spiel kommen:

Egal ob großes Hoffest, gemeinsame Ernte-Aktion oder kleiner Workshop - für die Verbraucher bieten die Bio-Erlebnistage die perfekte Möglichkeit, mehr über die in ihrer Region erzeugten Lebensmittel zu erfahren. Dabei in den direkten Austausch mit Ihnen als Erzeuger oder Verarbeiter gehen zu können, ist also nur die Kirsche auf der Sahnetorte.

Weitere Informationen auf der Website des SMEKUL.

46 Millionen Euro für Business-Angel-Bonus und Akzeleratorenförderung in Sachsen

(Medieninformation SMWA vom 01.05.2023)

Der Freistaat unterstützt privates Wagniskapital und innovative Gründungen auch in der aktuellen, bis 2027 dauernden EU-Förderperiode mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF). Das Kabinett hat die entsprechenden Förderrichtlinien »Business-Angel-Bonus« und »Akzeleratoren EFRE 2021-2027« bestätigt. Dafür stehen insgesamt rund 46 Millionen Euro aus EFRE- bzw. JTF-Mitteln und der Kofinanzierung des Landes zur Verfügung.

Mit den Förderrichtlinien schafft das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) neue Angebote im EFRE und JTF im Rahmen einer innovativen Gründungsförderung. Mit Hilfe der Akzeleratorenförderung sollen Aufbau und Markteintritt junger Unternehmen beschleunigt, unternehmerisches Know-How vermittelt und durch gezielte Vernetzung die Grundlagen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung geschaffen werden.
Akzeleratoren sind Einrichtungen, die Start-ups für drei bis zwölf Monate in sogenannte Start-up-klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten.

Ziel des »Business-Angel-Bonus« ist es, privates Kapital für die Finanzierung von Start-up-Gründungen in den vom Kohleausstieg betroffenen sächsischen Regionen zu erschließen. Die Unternehmensgründungen sollen zum Aufbau von Wertschöpfung und Beschäftigung in zukunftsfähigen Geschäftsfeldern beitragen.
Zu diesem Zweck können aus dem JTF unter anderem produktive Investitionen in Start-ups gefördert werden, die zur Diversifizierung, Modernisierung und Umstellung der Wirtschaft auf Geschäftsmodelle und Produktionsverfahren dienen, die in Zukunft wettbewerbsfähig sind. Der Fokus liegt auf digitalen und grünen Geschäftsfeldern.
Das Fördergebiet des JTF umfasst im Lausitzer Revier die Landkreise Bautzen und Görlitz, im Mitteldeutschen Revier die Landkreise Nordsachsen, Leipzig und die Kreisfreie Stadt Leipzig sowie die Kreisfreie Stadt Chemnitz.

Weitere Informationen.

Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen: Doppelnutzung geeignet? Online-Seminar am 27.04.2023

(Medieninfo SAENA vom 25.04.2023)

Am 27. April lädt die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH 14.00 – 16.00 Uhr zur kostenfreien Onlineveranstaltung «Landwirtschaftliche Flächen doppelt nutzen: Möglich durch Agri-Photovoltaik?” ein. Über 50 Teilnehmende haben sich schon angemeldet.

Zur Anmeldung.

MSV Brünn 10. - 13. Oktober 2023 - Gemeinschaftsstand Sachsen

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die MSV - Internationale Maschinenbaumesse gilt als die bedeutendste Industriemesse in Mitteleuropa mit Ausstrahlung nach Österreich, MOE und SOE.

Neben den Hauptthemen Digitalisierung und 3D-Druck werden folgende Schwerpunkte vorgestellt: Materialien und Komponenten für den Maschinenbau, Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Sensortechnik, Messgeräte und Robotertechnik für die Automation.

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert eine sächsische Gemeinschaftsbeteiligung. Anmeldeschluss für den Gemeinschaftsstand ist der 31. Mai 2023.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

SINDEX 5. - 7. September 2023 - Gemeinschaftsstand Sachsen

(Veranstaltungskalender der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die SINDEX gilt als die führende Schweizer Messe für industrielle Automatisierung. Der wichtigste Treffpunkt der Branche zeigt Trends, Innovationen und Schlüsseltechnologien von morgen und deckt dabei sowohl einzelne Komponenten als auch Gesamtlösungen ab. Die Veranstaltung führt mehr als 400 Aussteller mit rund 15.000 Besuchern zusammen und schafft so Raum für einen persönlichen Austausch und den Ausbau des Branchen-Netzwerkes.

Die WFS organisiert hierfür einen Gemeinschaftsstand Sachsen. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2023.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

Autonome mobile Arbeitsmaschinen - simul+Forum (3. Juli 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Mobile Arbeitsmaschinen sind überall zu finden, ob in der Kommunaltechnik, der Landschaftspflege, dem Obst- und Gemüsebau oder der Land- und Viehwirtschaft. Heute bedient der Mensch die Systeme und setzt sie ein. Wie wird die Zukunft dieser Systeme bei steigenden Anforderungen an Effizienz, Umweltschonung und Flexibilität aussehen?

Neue elektronische Steuerungen und Datentechnik ermöglichen eine neue Art des Einsatzes von Arbeitsmaschinen. In Zukunft können mehrere Systeme im Verbund zusammenarbeiten, der Einsatz von Robotern für viele Anwendungsfälle ermöglicht eine hohe Flexibilität. Der parallele Einsatz erlaubt es, in aufeinander abgestimmten Arbeitsprozessen die Qualität und Effizienz wesentlich zu steigern. Arbeitskräfte müssen die Maschinen nicht mehr beim Einsatz bedienen und können sich wichtigen Aufgaben zuwenden, dem Fachkräftemangel wird nachhaltig begegnet. Im Projekt Feldschwarm® wurden die Grundlagentechnologien für autonom operierende Systeme entwickelt.

Das einzigartige Ökosystem „Feldschwarm“ geht nun den nächsten Schritt und wendet sich erstmalig dem automatisierten und gleichzeitigen Betrieb mehrerer Maschinen sowie moderner Roboter zu. Im Zentrum stehen dabei die Bediener, die den Arbeitsprozess überwachen und jederzeit eingreifen können.

Im simul⁺Forum sollen die bisherigen Entwicklungsergebnisse vorgestellt, diskutiert sowie die Ansätze und Vorhaben für den nächsten Entwicklungsschritt präsentiert werden.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

3. Bioökonomie-Werkstatt Sachsen: Kreislaufwirtschaft und Nährstoffrecycling

(Veranstaltungskalender der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum gGmbH und die Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH laden Sie zur dritten Bioökonomie-Werkstatt Sachsen am 24. Mai 2023 nach Markranstädt ein. Im Fokus des Workshops stehen die Themen Kreislaufwirtschaft und Nährstoffrecycling mit ihren Schnittstellen in die Bioökonomie.

Es erwarten Sie interessante Vorträge, Impulse, Ideenworkshops und praxisnahe Einblicke.

Die Anmeldung ist möglich bis zum 17. Mai 2023.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

Arab Health 2024 (29.01.-01.02.) - Gemeinschaftsstand Sachsen

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die ARAB HEALTH ist eine der wichtigsten Medizintechnikmessen der Welt und führend im arabischen Raum. Dieser wachsende Markt bietet sächsischen Unternehmen positive Geschäftsaussichten. Zudem treffen sich hier Aussteller und Besucher aus nahezu allen Regionen der Welt. Die Messe zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Entscheidern vor Ort aus. Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert erneut eine sächsische Gemeinschaftsbeteiligung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Bei Interesse einer Beteiligung finden Sie auf der Website der WFS weitere Informationen.

Medical Japan 11. - 13. Oktober 2023 - Gemeinschaftsstand Sachsen

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Medical Japan in Tokio hat sich mit fast 800 Ausstellern und über 25.000 Besuchern zu einem der wichtigsten Branchentreffpunkte in Japan entwickelt. Sie umfasst insgesamt acht Fachausstellungen und deckt das gesamte Spektrum der Medizintechnik- und Gesundheitsbranche ab: Medical Devices & Hospital Equipment, Hospital BPO Services, Medical IT, Clinics, Pharmacy Solutions, Medical Device Development, Elderly Care & Nursing und Community Care.

Die Medical Japan ist eine Geschäftsplattform, die Sie mit den Entscheidern (Importeure, Distributoren, Einkäufer usw.) zusammenbringt, um in den Markt einzutreten bzw. das Japan-Geschäft weiter auszubauen.

Bei Interesse einer Beteiligung finden Sie auf der Website der WFS weitere Informationen.

Wissenschaft und Forschung als Treiber des Strukturwandels: Jetzt für Jahreskonferenz anmelden!

(Medieninformation der Metropolregion Mitteldeutschland vom 20.04.2023)

Am 25. Mai 2023 laden die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und der Stifterverband zu ihrer gemeinsamen Jahreskonferenz unter dem Titel „Wertschöpfung durch Innovation: Wissenschaft und Forschung als Treiber des Strukturwandels?“ in Leipzig ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Wissenschaft und Forschung konkret zur erfolgreichen Gestaltung der aktuellen Transformationsprozesse beitragen können.

Einen Überblick zu den geplanten wissenschaftlichen Leuchttürmen in der Region, deren Potenziale für Unternehmen und Gesellschaft beleuchten und die Vernetzung zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fördern, ist Ziel dieser Veranstaltung.

Ab sofort können sich Interessierte für die Teilnahme unter online anmelden.
Dort finden Sie außerdem das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung.

simul+-Werkstatt: Holzbasierte Industrieverpackungen

(Veranstaltungskalender der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Termin: 25. April 2023, 09:30 - 16:00 Uhr

Mit den simul+-Werkstätten bieten das SMR und die WFS die Möglichkeit, neueste Entwicklungen, Anwendungen, Ergebnisse und Perspektiven kennenzulernen, die Unternehmen bei der kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung ihrer Prozesse und Produkte helfen können. In der Veranstaltungsreihe "Wertschöpfung durch Ressourceneffizienz" stellen das SMR und die WFS in Zusammenarbeit mit dem LignoSax e. V. die Technologiekette Forst-Holz-Papier in den Mittelpunkt der Diskussion um die Prozessanforderungen und Lösungsansätze für kreislauffähige Wirtschaftsweisen in Sachsen.

Schwerpunkte der Diskussion am 25. April 2023 sind:

  • künftige Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft in der holz- und papierbasierten Verpackungsindustrie
  • Lösungsansätze für papierbasierte Verpackungen
  • innovative Verarbeitungstechnologien
  • holzwerkstoffbasierte Industrieverpackungen.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

Regionale Netzwerke bündeln Kräfte unter „Haus der mitteldeutschen Wirtschaft“

(Medieninformation der Metropolregion vom 06.04.2023)

Zusammen mit acht Clustern und Netzwerken aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat die Metropolregion Mitteldeutschland die Marke „Haus der mitteldeutschen Wirtschaft“ ins Leben gerufen. Ziel des gemeinsamen Auftrittes ist die stärkere Wahrnehmung des Standortes Mitteldeutschland und der hier angesiedelten Branchen.

Der Sitz des Hauses der Mitteldeutschen Wirtschaft befindet sich in Leipzig (Schillerstraße 5, 04109 Leipzig). Dort sind neben der Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland folgende Partner ansässig: Cluster IT Mitteldeutschland e.V., Bundesverband eMobilität e.V. (BEM), Building 3D e.V., HYPOS Hydrogen Power Storage & Solutions e.V. Zu den assoziierten Partnern zählen darüber hinaus das Automotive Cluster Ostdeutschland e.V. (ACOD), das Netzwerk Logistik Mitteldeutschland e.V., der VDMA-Landesverband Ost sowie der OptoNet e.V.

Zur Präsentation des gemeinsamen Auftritts wurden sowohl der Außen- als auch Innenbereich des Co-Working-Spaces der Metropolregions-Geschäftsstelle neugestaltet.

Zur Online-Präsenz "Haus der mitteldeutschen Wirtschaft"

IFAT 2024 (Weltleitmesse für Umwelttechnologie) - Sächsischer Firmengemeinschaftsstand

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Auf der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologie in München, werden vom 13. Mai bis 17. Mai 2024 zukunftsweisende Technologien, Innovationen sowie maßgeschneiderte Strategien und angepasste Lösungen für die jeweiligen Marktbedürfnisse präsentiert.

Für sächsische Unternehmen der Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft organisieren die sächsischen Industrie- und Handelskammern eine Firmengemeinschaftsbeteiligung. Anmeldeschluss ist der 13. April 2023.

PHARMED & HEALTHCARE VIETNAM 13. - 16. September 2023 - Gemeinschaftsstand Sachsen

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Pharmed & Healthcare Vietnam in Ho-Chi-Minh-City ist die größte Fachmesse für Medizintechnik und Pharmazie in Vietnam. 2022 kamen 8.100 Besucher sowie 350 Aussteller aus 16 Ländern (z.B. China, Deutschland, Indien, Korea, Polen, Schweiz, Taiwan, Tschechien, USA) zur Messe. Die Messe ist eine ideale Gelegenheit, einen dynamisch wachsenden Markt kennen zu lernen bzw. die Geschäfte dort auszubauen.

Anmeldung möglich bis zum 26. Mai 2023.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

Projekt-Werkstatt: Industrieller 3D-Druck - Technologien und Anwendungspotentiale

(Veranstaltungskalender der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Termin: 04. Mai 2023, 10:30 - 16:30 Uhr

Was bereits geht und wo die derzeitigen Grenzen der verschiedenen Technologien liegen bzw. wie die Herangehensweise an die konstruktive Gestaltung ist, wollen die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ und das Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in der Projektwerkstatt am 04. Mai in Zittau mit den Teilnehmern diskutieren.

Ziel ist die Erschließung der additiven Fertigung für den sächsischen Mittelstand mit Blick auf das produzierende Gewerbe unterschiedlichster Branchen. In der Projektwerkstatt wollen die Veranstalter Anwendungsbereiche bereits verfügbarer und neuer innovativer 3D-Druck-Technologien, wie dem granulatbasierten Großformat-3D-Druck, zeigen.

Zum einen sollen bereits anwendbare Lösungen und Best Practice-Beispiele Inspiration für die Möglichkeiten im eigenen Betrieb bieten. Zum anderen sollen Ansatzpunkte herausgearbeitet werden, damit auf dem bestehenden Know-How für weitere Anwendungsfälle wirtschaftlich sinnvolle Lösungen entwickelt werden.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

2. Bioökonomie-Werkstatt Sachsen: Digitale Modelle - Datengetriebene Wertschöpfung

(Veranstaltungskalender der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

In dieser Ausgabe der Bioökonomie-Werkstatt Sachsen werden verschiedene Ansätze zur Digitalisierung regionaler Wertschöpfungsketten vorgestellt und sich mit neuen Ideen auseinandergesetzt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Themen Lieferketten-Tracking, Vermarktungsmodelle sowie Ökobilanzierung in der Agrar- und Lebensmittelbranche.

Anmeldung ist möglich bis zum 21. April 2023.

Weitere Informationen auf der Website der WFS.

Jetzt bewerben: Bund fördert F&E-Projekte rund um digitale Anwendungen für die Mobilität der Zukunft

(Medieninformation der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) vom 27.03.2023)

Mit der Innovationsinitiative mFUND fördert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität der Zukunft. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Ab sofort können im Rahmen des 11. Förderaufrufs der mFUND-Förderlinie 2 wieder datenbasierte Projektvorschläge und Ideen zur Förderung eingereicht werden.

Gesucht werden Verbund- und Einzelvorhaben mit einer maximalen Förderung von drei Millionen Euro zu verschiedenen Themenschwerpunkten und Einreichungskategorien:

  • Kategorie A: mFUND-Weiterentwicklungen aus der Förderlinie 1, den KMU-Calls sowie von Ideen aus dem 5. BMDV Datarun. Einreichungszeitraum: 15. Mai 2023 – 31. Juli 2023
  • Kategorie B: Verschiedene Prioritätsthemen, z. B. zu verkehrsträgerübergreifenden Anwendungen, immersiven Technologien oder offenen Schnittstellenstandards. Einreichungszeitraum: ab sofort bis 31. Mai 2023
  • Kategorie C: Dateninnovationen und Open Data für smarte Mobilität in Europa, z. B. zu Fragen der grenzübergreifenden Datenbereitstellung bzw. -harmonisierung. Einreichungszeitraum: ab sofort bis 31. Mai 2023
  • Kategorie D: Andere Themen zu Dateninnovationen für die Mobilität der Zukunft (themenoffen). Einreichungszeitraum: ab sofort bis 31. Mai 2023

3. Förderaufruf für mFUND-Projekte in Braunkohlerevieren verlängert

Noch bis zum 30. Juni 2023 können im Rahmen des 3. mFUND-Förderaufruf "Digitalisierung und datenbasierte Innovationen für Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren“ (§ 17 S.1 Nr. 2 InvKG) wieder datenbasierte Projektvorschläge und Ideen zur Förderung eingereicht werden – für beide Kategorien wurde eine neue Einreichfrist ergänzt.

Weiter offen: der Förderaufruf der Förderlinie 1

Am 01. Januar 2023 ist die Förderung in der Förderlinie 1 in die nächste Runde gegangen: Im Rahmen des 3. Förderaufrufs der Förderlinie 1 werden neue Projekte mit einem maximalen Fördervolumen von 200.000 Euro und einer maximalen Laufzeit von 18 Monaten zur Förderung gesucht.

Weitere Informationen auf derWebsite der WFS.

Kleine und mittlere Unternehmen erwirtschaften 61 Prozent des landesweiten Umsatzes

(Medieninformation SMWA vom 15.03.2023)

Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) hat die Broschüre »Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2022« veröffentlicht. Sie zeigt auf fast 80 Seiten in über 100 Tabellen, Diagrammen und Landkarten den Entwicklungsstand Sachsens im deutschen und europäischen Vergleich. Dargestellt werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, der Arbeitsmarkt, die sektorale Entwicklung und regionale Struktur, Mittelstand, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Energie, Außenwirtschaft und öffentliche Finanzen.

Ausgewählte Kennzahlen aus dem neuen Standortbericht:

  • Die Arbeitsplatzdichte ist in Sachsen mit 508 Erwerbstätigen je 1.000 Einwohner mit Abstand die höchste der ostdeutschen Flächenländer.
  • Der Mittelstand spielt eine zentrale Rolle innerhalb der sächsischen Wirtschaft. Von den rund 133.000 Betrieben verfügen etwa 95 Prozent über weniger als 50 Beschäftigte. Fast 72 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verdienen ihr Einkommen in kleinen und mittleren Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten. Kleine und mittlere Unternehmen, also solche mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro, generieren 61 Prozent des landesweiten Umsatzes. Der Mittelstand bildet damit das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Er ist der wichtigste Arbeitgeber und Ausbilder.
  • Das Handwerk hat mit 56.335 Betrieben einen starken Anteil in den verschiedenen Branchen im Verarbeitenden Gewerbe, der Bauwirtschaft sowie bei Handel und Dienstleistungen. Dabei ist die Handwerksdichte in Sachsen außergewöhnlich hoch: mit 13,9 Betrieben pro 1.000 Einwohner liegt sie klar über dem deutschen Durchschnitt von 12,4 Betrieben pro 1.000 Einwohner und zugleich an vierter Stelle der Bundesländer.
  • Die hohe Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft lässt sich an der anhaltend hohen Exportquote festmachen. Diese lag für Sachsen bei über 33 Prozent und damit deutlich über dem Schnitt der anderen neuen Länder mit rund 23 Prozent.

Weitere Informationen.

Fördermittel für Planung von Gewerbegebieten: Förderanträge bis 14. April 2023 möglich

(Medieninformation SMR vom 23.02.2023)

Sachsens Kommunen können sich ab sofort um Fördermittel für die Planung von Gewerbegebieten bewerben. Die entsprechenden Seiten im Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) wurden vergangene Woche freigeschaltet. Das Kabinett hatte die Förderrichtlinie RegioPlan Anfang Januar beschlossen. Im Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 stehen insgesamt zehn Millionen Euro für die Förderung zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt der Förderung liegt bei Bebauungsplänen für gewerbliche Ansiedlungen in einer Größe von mehr als 50 Hektar. Der Fördersatz liegt aktuell bei 75 Prozent und wird in den kommenden Jahren schrittweise sinken. Bebauungspläne für Ansiedlungen von zehn bis 50 Hektar sowie Flächennutzungspläne, die eine gewerbliche Ansiedlung von mindestens zehn Hektar Größe vorsehen, werden in den Jahren 2023 und 2024 mit 50 Prozent unterstützt. Auch hier reduziert sich danach der Fördersatz.

Um die besten Anträge für die Förderung auswählen zu können, enthält der Aufruf folgende Rankingkriterien, anhand derer die Anträge beurteilt werden:

  • landes- und bundespolitisches Interesse / Zukunfts- und Schlüsseltechnologien,
  • Strukturwandel / Strukturentwicklung,
  • Energieeffizienz / Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Rückführung von Flächen in den Flächenkreislauf,
  • Stärkung von Wertschöpfungsketten,
  • Machbarkeit bzw.
  • Bedarf.

Anträge sind bis zum 14. April 2023 möglich. Zum Antrag bei der SAB. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie RegioPlan.

Regionalmarketing-Akademie | Änderungen im Verpackungsgesetz – Chancen für Mehrweg

(Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel(AgiL))

Am 19.01. hat die Regionalmarketing-Akademie “Änderungen im Verpackungsgesetz – Chancen für Mehrweg” das Thema Mehrweg näher beleuchtet, das nicht nur für Direktvermarkter:innen interessant ist.

Folgende Themen wurden dabei besprochen:

1. Rechtliche Grundlagen – was ändert sich im Bereich Mehrweg seit 2023?
2. Mehrweglösungen für Verpackungen – zwei praktische Beispiele
3. Ausnahmen erleichtern – und erschweren – die Handhabung

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

"SAXONY!VISIT" - Delegationsbesuch in Sachsen im Bereich Robotik

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert und betreut verschiedene reale und virtuelle Wirtschaftsdelegationsbesuche in Sachsen.

Vom 04. - 08. September 2023 werden diverse Entscheidungsträger aus dem Bereich Robotik-Anwendungen in Sachsen zu Gast sein. Geplant sind Unternehmensbesuche und Networking-Veranstaltungen.

Sächsische Unternehmen sind zur Vorstellung ihrer Lösungen und zur Teilnahme am Kooperationsaufbau eingeladen und können ab jetzt Interesse bekunden.

Weitere Informationen.

7. Mitteldeutscher Ernährungsgipfel 2023 und Nachwuchspreis 2023 - 23. August 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Der Mitteldeutsche Ernährungsgipfel unter Federführung der Ernährungsnetzwerke der drei mitteldeutschen Bundesländer ist als jährliches Branchenhighlight fest etabliert. Unternehmen der Ernährungswirtschaft, Forschungseinrichtungen und starke Partner der Lebensmittelwertschöpfungskette tauschen ihre Perspektiven zu Herausforderungen und Chancen der Branche aus und knüpfen dabei wertvolle Netzwerke. Inzwischen kommen jährlich rund 300 Teilnehmer zusammen, um sich über die Zukunft der Mitteldeutschen Ernährungswirtschaft auszutauschen. Die Ernährungsindustrie ist in allen drei Bundesländern ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Für Akteure der Branche gibt es attraktive Pakete, um sich im Rahmen des Gipfels zu präsentieren

Nach erfolgreicher Premiere in 2022 präsentierten die Veranstalter auch in diesem Jahr das Nachwuchsforum und prämieren wegweisende Abschlussarbeiten mit Bezug zur Erzeugung, Verarbeitung oder Vermarktung von Lebensmitteln sowie mit ausgeprägtem Transferpotenzial für kleine und mittelständische Unternehmen der Ernährungswirtschaft mit einem Nachwuchspreis.

Absolventen / Studenten können sich bis 02. Juni 2023 bewerben.

Weitere Informationen.

Internationales Kooperationsforum "Welcome to Saxony" am 7. März 2023

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Im Rahmen des Messetrios intec / Z / GrindTec organisiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) gemeinsam mit europäischen und zentralasiatischen Partnern das Internationale Kooperationsforum "Welcome to Saxony". Sächsische Unternehmen lernen mögliche internationale Geschäftspartner, insbesondere aus Kasachstan, Polen, der Slowakei, Tschechien, der Türkei, Ungarn und dem Vereinigten Königreich kennen und können im Rahmen bilateraler Kooperationsgespräche gemeinsame Ansätze für Projekte und für das Exportgeschäft ausloten. Daneben sind Impulsvorträge zu Themen wie der Zusammenarbeit in Transformationszeiten und zu den Auswirkungen der aktuellen Weltlage auf den sächsischen und internationalen Maschinen- und Anlagenbau geplant.

Anmeldung ist bis zum 24. Februar 2024 möglich.

Weitere Informationen.

Von Weltmarktführern profitieren: Dritte Industry's Hidden Champions Conference lädt zum Erfahrungsaustausch nach Leipzig ein (7. März 2023)

(Medieninformationen SMWA vom 16.02.2023)

Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) lädt am 7. März 2023 zur dritten »Industry’s Hidden Champions Conference« (IHCC) in das Congress Center der Messe Leipzig ein. Die Halbtagesveranstaltung (14 Uhr bis ca. 17:30 Uhr) rückt vergleichsweise unbekannte mittelständische Weltmarktführer und deren Erfolgsgeheimnisse in den Mittelpunkt. Unter dem Titel »Am Puls der Transformation – Weltmarktführer in unsicheren Zeiten?!« organisiert Sachsens größtes Hightech-Netzwerk, Silicon Saxony e. V., im Auftrag des SMWA dieses Event. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Registrierung im Bürgerbeteiligungsportal möglich.

Weitere Informationen.

Schaufenster der Wasserstoffregion: Neue Webseite „HYPOWER Mitteldeutschland“ geht online

(Medieninformation Metropolregion Mitteldeutschland vom 02.02.2023)

Das Wasserstoffnetzwerk HYPOS und die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland haben gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) das Onlineportal HYPOWER Mitteldeutschland gestartet. Ab sofort gibt die neue Webseite mit über 50 Industrie- und Forschungsprojekten und über 75 beteiligten Partnern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Wasserstoffregion Mitteldeutschland.

Weitere Informationen.

AGRITECHNICA 2023 - Sächsische Gemeinschaftsbeteiligung (12. - 18. November 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS))

Auf der Weltleitmesse für Landtechnik präsentieren führende Unternehmen der Branche ihre Neuheiten und Innovationen. Die AGRITECHNICA ist Treffpunkt der Entscheider und führender Business-
Marktplatz. Sie ist Schaufenster der globalen Landtechnikindustrie und Forum für die Zukunftsfragen der Pflanzenproduktion. Interessierte sächsische Unternehmen können sich bis zum 17.02.2023 bei der WFS anmelden.

Messe intec 2023 - Sächsischer Firmengemeinschaftsstand (07. - 10. März 2023)

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH(WFS))

Im Mittelpunkt der erfolgreichsten ostdeutschen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, der Intec 2023, steht die Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung, angefangen bei kompletten Bearbeitungszentren über Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Umformtechnik bis hin zur Einzelfertigung. Die Anmeldung ist noch bis zum 07. Februar 2023 möglich.

Freistaat unterstützt Planung von Gewerbegebieten für Industrieansiedlungen

(Medieninformation SMR vom 10.01.2023)

Kabinett beschließt Förderrichtlinie RegioPlan

Der Freistaat Sachsen unterstützt ab diesem Jahr Kommunen finanziell bei der Planung von Gewerbe- und Industriegebieten. Im Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 sind dafür zehn Millionen Euro vorgesehen. Am 10. Januar 2023 hat das Kabinett die Förderrichtlinie RegioPlan beschlossen.

Mit Hilfe der Förderung erhalten die Kommunen eine Zwischenfinanzierung, wenn ihnen hohe Kosten bei der Planung von Gewerbe- und Industriegebieten entstehen, sie die einzelnen Grundstücke aber noch nicht vermarkten können.

Der Schwerpunkt der Förderung ist auf eine schnelle Planung von Bebauungsplänen für gewerbliche Ansiedlungen in einer Größe von mehr als 50 Hektar gerichtet. Der Fördersatz liegt in diesen Fällen bei 75 Prozent. Um einen Anreiz für ein schnelles Handeln der Kommunen zu setzen, gilt dieser hohe Fördersatz für die ersten drei Jahre. Ab dem Jahr 2026 wird er schrittweise sinken. »Ausdrücklich unterstützen wir es auch, wenn Gemeinden über ihre Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Für die zusätzlichen Aufwendungen, die in solchen Fällen für die Projektkoordination entstehen, haben wir einen um fünf Prozent höheren Fördersatz vorgesehen,« so Minister Schmidt weiter.

Bebauungspläne für Ansiedlungen von zehn bis 50 Hektar sowie Flächennutzungspläne, die eine gewerbliche Ansiedlung von mindestens zehn Hektar Größe vorsehen, werden in den Jahren 2023 und 2024 mit 50 Prozent unterstützt. Danach reduziert sich die Förderung jährlich um zehn Prozent.

Förderanträge für Projekte können nach Aufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung gestellt werden. Aktuell besteht keine Antragsmöglichkeit. Ein erster Förderaufruf ist bis Ende März vorgesehen. Weitere Informationen zu u.a. Fördervoraussetzungen.

Neue Richtlinie zur Beratungsförderung von KMU

(Pressemitteilung BMWK vom 28.12.2022)

Ab dem 1. Januar 2023 kann die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen zu allen Fragen der Unternehmensführung durch Zuschüsse gefördert werden. Dies regelt die neue Richtline zur Förderung von Unternehmensberatungen, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

"Mit der neuen „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ können Zuschüsse für die Einholung professioneller Beratung zu allen Fragen der Unternehmensführung gewährt werden. Das ist eine Chance, die eigene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“, so der Beauftrage für den Mittelstand und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Michael Kellner.

Die Förderung wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

Weitere Informationen und Antragsmöglichkeit.

Landestourismusverband Sachsen (LTV) startet neue Digitalisierungumfrage

(Website LTV Sachsen vom 03.01.2023)

Das Projekt „Tourismus 360Grad Digital“ des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. ist mittlerweile ein Jahr aktiv in den sächsischen Tourismusunternehmen, um diese bei ihren digitalen Herausforderungen zu unterstützen. Ein wichtiger Baustein der Arbeit, welcher maßgeblich zum Aufbau des bestehenden Beratungsangebots für touristische Unternehmen beigetragen hat, war die Umfrage zum Digitalisierungsstand im sächsischen Tourismus am Anfang des Jahres 2022. Jetzt gibt es ein Reload der Umfrage, um daraus eine Entwicklung der Digitalisierung in den sächsischen Tourismusbetrieben ableiten zu können.

Weitere Informationen, u.a. die Umfrage finden Sie hier.

„Änderungen im Verpackungsgesetz - Chancen für Mehrweg" | Regionalmarketing-Akademie

(Website AgiL - Sächsische Agentur für regionale Lebensmittel)

Die AgiL lädt alle sächsischen Produzent:innen, Speisenhersteller:innen sowie alle Interessierten, die Verpackungen für verzehrfertige Speisen nutzen, zu dieser Online-Veranstaltung ein. Dabei soll es um die neuen Anforderungen für Gastrobetriebe aus dem Verpackungsgesetz gehen, aber auch die Chancen, die sich durch innovative Mehrwegsysteme bieten.

Termin: 19. Januar 2023, 10-11:30Uhr via Zoom

Weitere Informationen zu Inhalt, Anmeldung etc.

Tag der offenen Hochschultür in Sachsen am 12.01.2023 - vor Ort oder online

(Medieninformation SMWK vom 08.01.2023)

Am 12. Januar 2023 öffnen die staatlichen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen ihre Türen – ebenso die Evangelische Hochschule Dresden, die Hochschule Meißen und die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) am Campus Rothenburg/O.L. Der traditionell im Januar stattfindende Tag ist für die Sekundarstufe II in Sachsen schulfrei.

Die Hochschulen haben ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Projektpräsentationen, Besichtigungstouren durch die modernen Lehrgebäude sowie Workshops und Experimente vorbereitet. Außerdem gibt verschiedenste Angebote von Live-Chats mit Studierenden und Lehrenden, individuelle Online-Sprechstunden mit Studienberaterinnen und -beratern, Online-Lehrveranstaltungen bis hin zu Info-Videos, virtuellen Campus-Touren und Einblicken in Bibliotheken oder den Hochschulsport.

Weitere Informationen.

BioOst 2023 - Sächsische Gemeinschaftsbeteiligung

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH)

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) die sächsische Gemeinschaftsbeteiligung auf der Fachmesse BioOst in Leipzig.

Die BioOst spricht vor allem den Selbstständigen Einzelhandel (SEH) an. Dies sind Fachhändler von Bio-Lebensmitteln, zertifizierter Naturkosmetik und Reformwaren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den zentralen Themen Naturkost und Nachhaltigkeit.

Nach dem erfolgreichen Standortwechsel von Berlin nach Leipzig in 2019 soll zukünftig die positive Bilanz der Messe weiter ausgebaut werden. Seit 2015 wird die Messe klimaneutral durchgeführt. Die Zulassungskriterien der BioMessen orientieren sich an den Richtlinien des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren e. V. (BNN) als Schirmherren. Die BioOst bringt bundesweite und regionale Akteure aus Herstellung und Handel sowie Multiplikatoren vor Ort zusammen.

Veranstaltungsdatum: 2.April 2023
Veranstaltungsort: Leipzig

Weitere Informationen zu bspw. Anmeldung.

Sächsischer Gründerpreis 2023

(Auszug Website futureSAX)

Zum 23. Mal prämiert der Freistaat Sachsen die besten Geschäftsideen und Gründungskonzepte. Der Sächsische Gründerpreis sucht innovative Geschäftsideen und Gründungskonzepte, unabhängig davon, ob diese Ideen bereits am Markt umgesetzt sind oder noch realisiert werden. Bei dem branchen- und technologieoffenen Wettbewerb werden Gründende und junge Unternehmen dabei unterstützt, Ihre Idee oder ihr Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.

Bewerbungszeitraum für den Gründerpreis 2023: 1. Dezember 2022 bis 8. März 2023

Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen, Bewerbung etc.

SMEKUL-Projektwerkstatt Ernährungswirtschaft vor Ort:
Energie als Schlüsselfaktor für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Lebensmittelproduktion

(Veranstaltungskalender Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH)

Die Energieeffizienz ist in der Lebensmittelproduktion von der Nachhaltigkeits- zur wirtschaftlichen Überlebensfrage geworden. Taugt diese Situation zum Treiber für nachhaltigere klimaneutrale Produktionsmethoden und innovative Energiekonzepte, um für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt zu sein?

Anwender, Wissenschaftler und Technologieentwickler hinterfragen etablierte Prozesslösungen, diskutieren neue Konzepte und Erfahrungen beim innerbetrieblichen Umwelt- und Energiemanagement und entwickeln Ideen für mehr Ressourcenschonung und Energieeffizienz.

Die Veranstaltung richtet sich an die Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung und des Food-Service ebenso wie an Ausrüster und Technologiegeber. Ziel der Projektwerkstatt ist es, das Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu diskutieren, etablierte Prozesslösungen der Lebensmittelproduktion zu hinterfragen und Ideen für mehr Ressourcenschonung und Energieeffizienz zu entwickeln.

Veranstaltungsdatum: 18. Januar 2023
Veranstaltungsort: LeRo Food GmbH, Groitzsch und Landgasthof Michelwitz, Groitzsch

Weitere Informationen bspw. zur Anmeldung.

IOSax (Internationalisierungsoffensive Sachsen) - Online Marketing Challenge

(Auszug Website IOSax)

Analysieren Sie Ihre internationalen Zielgruppen im Netz - im Team mit Studentinnen und Studenten und kreativen Profis.

Bei der Online Marketing Challenge arbeiten sächsische Unternehmen zusammen mit ausländischen BWL-Studenten aus Sachsen und Experten aus der sächsischen Kreativwirtschaft eine digitale Vertriebskampagne aus, um neue internationale Kunden zu gewinnen.

Mit 500€ Werbebudget (vom Unternehmen gestellt) finden die rund zehn Teams heraus, welche Online-Kanäle sich am besten eignen, um Marke und Produkte zu bewerben und zu handeln. Darüber hinaus ziehen sie wertvolle Erkenntnisse über die Ansprache, das Verhalten sowie Vorlieben der ausländischen Zielgruppen aus der Kampagne. Die Challenge dauert drei Monate. Das Team mit der effektivsten und kreativsten Kampagne gewinnt.

Durch die Zusammenarbeit in interkulturellen Teams kommen die Unternehmen zudem in Kontakt mit motivierten und qualifizierten Studenten und damit potentiellen künftigen Mitarbeitern.

Anmeldungen sind bis zum 31.12.2022 möglich.

Weitere Informationen zur Online Marketing Challenge.

Modellhafte Transferprojekte gesucht - Wettbewerbsauftakt für den Sächsischen Staatspreis für Transfer 2023

(Medieninformation futureSAXvom 23.11.2022)

Erneut suchen das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie futureSAX - die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen zukunftsweisende Wissens- und Technologietransferprojekte für die Prämierung im Rahmen des Sächsischen Transferpreises. Bis zum 8. März 2023 sind Bewerbungen über das Online-Portal möglich.

Der Startschuss für die Bewerbungsphase um den Sächsischen Staatspreis für Transfer, kurz Sächsischer Transferpreis, fiel auf dem Sächsischen Transferforum am 23. November 2022. Ab sofort können Bewerbungen sowie Empfehlungen für den Sächsischen Transferpreis 2023 eingereicht werden. Mit dem Sächsischen Transferpreis ehrt der Freistaat Sachsen Wissens- und Technologiegebende, die in besonderer Weise zum Gelingen eines Transferprozesses von der Wissenschaft in die Wirtschaft beigetragen haben und somit maßgeblich die Innovationskraft des sächsischen Mittelstandes stärken. Hierbei stehen nicht nur das Endprodukt, sondern auch die Gestaltung sowie Effektivität des Transferprozesses im Mittelpunkt. Neben dem Zugang zum futureSAX-Netzwerk mit über 10.000 Kontakten aus Wissenschaft und Wirtschaft winken ein Preisgeld in Höhe von bis zu 30.000 Euro sowie eine umfassende begleitende Öffentlichkeitsarbeit und die Vorteile des futureSAX-Innovationsnetzwerkes.

Gesucht werden in dem branchen- und technologieoffenen Wettbewerbsverfahren jegliche Formen des Transfers. Dazu zählen sowohl Aus- und Neugründungen, Auftrags- und Verbundforschung, Lizenz- oder Patenterwerb bzw. -übertragung sowie die Bereitstellung einer transferunterstützenden Infrastruktur oder von entsprechenden Weiterbildungsangeboten. Mit dem Sonderpreis für Technologiemittelnde wird zusätzlich das Engagement um die Begleitung und Unterstützung eines Transferprojektes gewürdigt.

Die Bewerbung für den Sächsischen Transferpreis erfolgt gemeinsam durch einen Technologiegebenden (Einzelperson) aus einer Hochschule bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtung und einem Unternehmen mit Sitz in Sachsen (Technologienehmenden). Der Beginn bzw. die Durchführung des Transferprozesses darf dabei maximal drei Jahre zurückliegen. Technologiemittelnde können im Rahmen der Bewerbung für den Sonderpreis vorgeschlagen werden.

Über das onlinebasierte Bewerbungsverfahren können sich Interessenten ab dem 23. November 2022 bis zum 8. März 2023 unter https://www.futureSAX.de/transferpreis bewerben. Die Prämierung der Preistragenden erfolgt am 4. Juli 2023 auf der Sächsischen Innovationskonferenz.

Alle weiteren Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Geschäftsmodelle entwickeln und innovieren in Sachsen– Das Sächsische Gründerforum am 1. Dezember 2022 in Leipzig

(Medieninformation von futureSAX vom 23.11.2022)

Auf dem Sächsischen Gründerforum am 1. Dezember 2022 erwartet Gründungsinteressierte von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr im Leuchtenbau Leipzig ein Mix aus Expertenvorträgen, Fachdiskussionen und persönlicher Austausch rund um das Thema »Geschäftsmodelle (weiter-) entwickeln und innovieren«. Am Ende des Tages wird der Wettbewerb um den Sächsischen Gründerpreis 2023 eröffnet.

Anfang Dezember lädt futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen ein, zum ersten Gründerforum im Rahmen des Wettbewerbs um den Sächsischen Staatspreis für Gründen 2023. Durch inhaltliche Impulse von Expertinnen und Experten sollen die Bewerbenden der Gründungsförderung InnoStartBonus, des Sächsischen Gründerpreises sowie weitere interessierte Gründende und Gründungsinteressierte einen konzeptionellen Kompass zur Strukturierung ihrer Geschäftsidee bzw. zur Erschließung von Optimierungspotential ihres Geschäftsmodells erhalten.

Das ausführliche Programm finden Sie unter: https://www.futureSAX.de/gruenden

Wie kommt die Ware ins Regal? Ergebnisse der Regionalmarketing-Akademie der AgiL mit REWE

(Meldung der AgiL vom 15.11.2022)

Am 8.11. lud die AgiL zur 1. Veranstaltung der Regionalmarketing-Akademie zum Thema „Der Weg in den sächsischen Lebensmittel-Einzelhandel mit REWE“ ein. Der Einladung folgten interessierte Produzent:innen sowie Vertreter:innen von Vermarktungsgemeinschaften aus Sachsen.

Frau Schulz – REWE Lokalitätsbeauftragte für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, erläuterte ausführlich den lokalen Listungsprozess und was dafür benötigt wird, z. B. Zertifizierungen, Versicherungen und eine GTIN (ehemals EAN). Die gute Nachricht: Für lokale Lieferant:innen wurde ein vereinfachter Prozess eingeführt und zusätzlich wird noch einiges geboten: Werbliche Unterstützung, keine Vertragslaufzeit, kostenlose Listung und eine persönliche Begleitung durch den Prozess. Diese Vorteile bestätigte auch Frau Sucholas vom Pfarrgut Taubenheim (Hofmolkerei, Hofbäckerei, Hofladen), ein langjähriger lokaler REWE-Lieferant.

Die Regionalmarketing-Akademie „Mein Weg in den sächsischen Lebensmittel-Einzelhandel mit REWE“ können Sie unten und bei youtube nachschauen. Die Kontaktdaten der Ansprechpersonen finden Sie hier und im Video.

Sächsische Innovationsbörse "Mobilität der Zukunft"

Gute Ideen verdienen starke Partnerschaften! Auf der Sächsischen Innovationsbörse finden Nachfragende und Anbietende innovativer Lösungen schnell eine gemeinsame Basis für die Kooperationsanbahnung

Die sächsische Innovationsbörse bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Skalierungs-Start-ups und Projektkonsortien die Möglichkeit, sich anhand konkreter Technologietrends aus dem Bereich Mobilität auszutauschen und Wettbewerbsvorteile durch die Anbahnung von Kooperationen zur generieren.

Nach einer Paneldiskussion zu aktuellen Herausforderungen im Mobilitätssektor mit Vertretern von im Bereich aktiven Unternehmen werden den Teilnehmenden in kurzweiligen Pitches konkrete Produkt- und Technologieneuheiten sowie deren potenzielle Anwendungsfelder vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, in den individuellen Austausch zu treten und Kooperationen zu initiieren.

Termin: 08. Dezember 2022, 10 - 13 Uhr
Ort: Region Landkreis Bautzen
Anmeldung: hier

Das Programm der Veranstaltung sowie weitere Informationen sind auf der futureSAX-Website zu finden.

SMEKUL-Werkstatt – Potenzialpflanze Hanf

Mit der Veranstaltung "Potenzialpflanze Hanf" möchten das SMEKUL und die WFS in Zusammenarbeit mit dem AGRONYM e. V. und dem Sachsen-Leinen e. V. das wirtschaftliche und ökologische Potenzial des Nutzhanfs als Basis für regionale Wertschöpfung beleuchten.

Ziel der Präsenzveranstaltung ist es, den aktuellen Wissensstand aus der Perspektive der Landwirtschaft/ Landtechnik und aus der Perspektive der Verarbeitung und Verwertung darzustellen, die jeweiligen Herausforderungen kennenzulernen, Ideen zur Technologieentwicklung aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Im Fokus des interaktiven Workshops stehen Ansätze für eine wirtschaftliche Wertschöpfungsstruktur auf der Basis des Nutzhanfs im Freistaat Sachsen.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Landwirte mit Interesse an neuen Kulturen und erweiterten Fruchtfolgen, Erfahrungsträger im Bereich Hanfanbau und Verarbeitung sowie Spezialisten/Forscher und Industrievertreter der Landtechnik, Maschinenbau, Textilindustrie, Bauindustrie, Papierindustrie und weiterer Fachrichtungen mit Interesse an der Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe.

Termin: 06. Dezember 2022, 10 - 17 Uhr
Ort: Besichtigung: Zwickauer Kammgarn GmbH, Schneeberger Str. 135, 08112 Wilkau-Haßlau / Tagung: KulturWeberei, Seilerstraße 1, 08056 Zwickau
Anmeldung: hier - Anmeldeschluss ist der 02. Dezember 2022.

Weitere Informationen, wie das Programm der Tagung, finden Sie hier.

»Sachsen Digital – Mit Frauen in Führung« - Teilnahmeaufruf für das neue Programm für weibliche Nachwuchsführungskräfte

(Medieninformation der Digitalagentur Sachsen vom 25.10.2022)

Das Pilotprogramm "Sachsen digital – Mit Frauen in Führung" wird über ein Jahr weibliche Nachwuchsführungskräfte unterstützen, die beabsichtigen, in naher Zukunft Führungsverantwortung im Bereich Digitale Transformation zu übernehmen. Es bietet diesen Frauen die Möglichkeit, sich intensiv mit Führungsthemen speziell in der IT-Branche zu beschäftigen, andere Ansätze und Blickwinkel kennenzulernen, neue Perspektiven einzunehmen und sich mit Patinnen und den weiteren Teilnehmerinnen in einen intensiven Austausch zu begeben.

Im Fokus des Programms stehen Workshops mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten und ein vertrauensvoller Austausch der Teilnehmerinnen mit erfahrenen Patinnen zu Themen wie Führungskultur in der digitalen Transformation, erfolgreiche Kooperation und Vernetzung sowie Karriereentscheidungen von Frauen im Berufsfeld IT und Digitalisierung.

Bewerben können sich Frauen mit einem MINT-Ausbildungshintergrund (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie Quereinsteigerinnen, die über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im Bereich IT bzw. Digitalisierung verfügen. Als Teilnehmerin sollten Sie eine Führungsposition anstreben oder bereits erste Führungserfahrungen in Unternehmen gemacht haben. Grundsätzlich sollten Sie ein hohes Engagement zur Persönlichkeits- und Karriereentwicklung mitbringen und in Sachsen leben und arbeiten.

Das einjährige Programm beginnt im Februar 2023 und ist für zehn Teilnehmerinnen konzipiert. Bewerbungen werden ab dem 25. Oktober 2022 entgegengenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 21. November 2022 (23:59 Uhr).

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich online über die Website der Digitalagentur Sachsen. An dieser Stelle werden auch alle relevanten Informationen veröffentlicht.

„Kohle“ für den Kohleausstieg – Start des JTF in Sachsen

Die sächsischen Braunkohleregionen stehen wegen des Kohleausstiegs vor enormen Herausforderungen. Unterstützung kommt in Milliardenhöhe vom Bund. Aber auch die Europäische Union richtet ein neues Förderinstrument ein: den „Fonds für einen gerechten Übergang“ (Just Transition Fund – JTF). Der JTF wird neuer Bestandteil der Kohäsionspolitik im Förderzeitraum 2021 bis 2027. Er soll Menschen, Wirtschaft und Umwelt in den Gebieten unterstützen, die aufgrund des Strukturwandels schwerwiegende sozioökonomische Herausforderungen bewältigen müssen. Schwerpunkt der Unterstützung ist die Förderung von Unternehmen. Darüber hinaus stehen die JTF-Gelder für Investitionen in Forschungs- und Innovationstätigkeiten, Energieeffizienzmaßnahmen, die Kreislaufwirtschaft u.v.m. zur Verfügung.

Am 14. November 2022 bietet das SMWA von 10.00 bis 13.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum JTF (Just Transition Fund) an. Die Veranstaltung findet hybrid in Weißwasser und parallel als Zoom-Meeting statt. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit ist unter folgendem Link zu finden.

1. Energiewerkstatt für sächsische Unternehmen

Welche Herausforderungen müssen Unternehmen angehen, um mit den Entwicklungen des Energiemarktes Schritt halten zu können? Und wie können mögliche Wege aus der Energiesackgasse konkret aussehen? Diese und noch viel mehr Fragen werden Inhalt der 1. Energiewerkstatt sein.

Termin: 01. November 2022, 16.00 - 19:30 Uhr
Ort: Firma Framus & Warwick, Gewerbepark 46, 08258 Markneukirchen
Anmeldung: hier

In gemeinsamen Workshops sollen die Themen

Eigenstromversorgung in Unternehmen – aus Wind und Photovoltaik
Strategische Energiebeschaffung - Vorgehensweise bei Strom und Gas sowie
Handlungsoptionen zur Senkung des Energieverbrauches
vorgestellt und diskutiert werden. Dafür wurden verschiedene Fachexperten eingeladen. Es werden sowohl aktuelle Herausforderungen als auch individuelle Lösungsansätze und Ideen besprochen.

Darüber hinaus wird die renommierte Meisterwerkstatt vom Founder Herrn Hans-Peter Wilfer Einblicke in das Unternehmen gewähren. Seit mehreren Jahren setzt sich der Musikinstrumentenbauer intensiv mit Eigenstromversorgung aus erneuerbaren Energien auseinander. Wie er das tut, und was er da genau macht, wird er im Rahmen eines Firmen-Rundganges durch die moderne Manufaktur zeigen.

Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sowie alle anderen Interessenten. Das produzierende Handwerk soll sich in besonderem Maße angesprochen fühlen.

Weitere Informationen gibt eshier.

Veranstaltung "Digitalisierung und Homeoffice - Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation"

Termin: 24. November 2022, 17.00 Uhr
Ort: Felix-Klein-Hörsaal der Universität Leipzig, Augustusplatz 10-11, 04109 Leipzig
Anmeldung: hier - Anmeldeschluss ist der 15. November 2022

Wie kann Digitalisierung in Einrichtungen und Unternehmen gelingen?
Wie können negative Effekte und Risiken abgemildert werden?
Was sind notwendige Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für Telearbeit?
Expertinnen und Experten der Arbeits- und Organisationspsychologie präsentieren Trends, Gesamtergebnisse und Handlungsempfehlungen aus mehrjähriger Forschungstätigkeit im Projekt „Zentrum digitale Arbeit“ und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Freuen Sie sich u. a. auf einen Gastbeitrag von Prof. Laura Venz (Leuphana Universität Lüneburg) und auf die erstmalige Präsentation des im November neu erscheinenden Buchs „Homeoffice“ von Martin Zeschke und Prof. Dr. Hannes Zacher (Universität Leipzig). Die Veranstaltung ist die finale Präsentation des Projektpartners Universität Leipzig im Projekt „Zentrum digitale Arbeit“ unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Posselt und Prof. Dr. Hannes Zacher.

Weitere Informationen finden Siehier.

Projektwerkstatt Robotik Sachsen! - Anwendungen für den Mittelstand

Die Projektwerkstatt ist Bestandteil einer Initiative der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) und weiterer sächsischer Partner (Netzwerk VEMASinnovativ, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V., Westsächsische Hochschule Zwickau) die darauf abzielt, die Robotik für den sächsischen Mittelstand mit Blick auf das produzierende Gewerbe unterschiedlichster Branchen und durch Einbindung sächsischer Lieferanten von Systemen (Anlagen, Maschinen, Komponenten, Sensoren, Software) zu erschließen.

In der diesjährigen Projektwerkstatt wird der Fokus auf Robotik-Anwendung liegen. Zum einen sollen bereits anwendbare Lösungen Inspiration für die Möglichkeiten im eigenen Betrieb bieten. Zum anderen werden Anforderungen herausgearbeitet, damit noch mehr praktikable Lösungen entwickelt werden können. Sie erhalten Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, realisierte Anwendungsfälle und Möglichkeiten zur praktischen Erprobung zu informieren. Diskutieren Sie mit Experten über künftige Herausforderungen und Vorgehensweisen bei der Umsetzung von Robotik im Mittelstand.

Termin: 24. November 2022, 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Kraftverkehr Chemnitz, Fraunhoferstr. 60, 09120 Chemnitz
Anmeldung: hier- Anmeldeschluss ist der 04. November 2022

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie das genaue Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Internationale Handwerkermesse 2023 - Gemeinschaftsstand Sachsen

Im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums plant die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) gemeinsam mit den sächsischen Handwerkskammern einen Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Handwerksmesse vom 08. bis 12. März 2023 in München. Interessierte sächsische Unternehmen können sich bis 11. November 2022 bei der WFS melden. Informationen, Ansprechpartner der WFS und die Anmeldeunterlagen finden Sie hier.

Die Internationale Handwerksmesse (IHM) ist sowohl der gewerkeübergreifende Treffpunkt für das Handwerk als auch die Messe für alle Privatbesucher, die sich rund um die Themen Bauen, Sanieren und Modernisieren informieren wollen. Auf einer Fläche von rund 74.000 Quadratmetern präsentierten im Jahr 2019 über 1.000 Aussteller einen umfassenden Leistungsquerschnitt. Zum Messeangebot gehören mehrere Leistungs- und Sonderschauen, auf denen Handwerker aktuelle Themen, Produktneuheiten und herausragende Arbeiten präsentieren.

Workshop: Nachhaltige Stoffkreisläufe in der Baustoffindustrie

Das Bauwesen und die Baustoffindustrie sind in der Pflicht, einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Klima- und Ressourcenziele zu leisten. Einen besonderen Stellenwert haben dabei das umweltverträgliche und gütegesicherte Recycling von Baustoffen wie auch die Entwicklung nachhaltiger Stoffkreisläufe im Bauwesen.

Im Workshop "Nachhaltige Stoffkreisläufe im Bauwesen und in der Baustoffindustrie" erörtern Unternehmen gemeinsam mit den Netzwerken C³ – Carbon Concrete Composite, recomine und Circular Saxony eine Zusammenarbeit der Akteure des Bauwesens und der Baustoffindustrie. Ziel des Workshops ist die Identifikation und Strukturierung von Gemeinsamkeiten und potenziellen Synergien zwischen sächsischen Bündnissen und deren Projekten zur Bewältigung der Herausforderungen auf dem Gebiet des Recyclings von Baustoffen und der Wiederverwendung von mineralischen Reststoffen beispielsweise aus dem Bergbau. Angestrebt wird insbesondere ein Erfahrungsaustausch über Technologien zur Aufbereitung und Sortierung von mineralischen Reststoffen des Bergbaus und diese branchenübergreifend – so auch für die Carbonbetonbauweise – anzuwenden.

Termin: 01. November 2022, 9.00 - 14.00 Uhr
Ort: Alte Mensa Freiberg der TU Bergakademie Freiberg, Petersstr. 5, 09599 Freiberg
Anmeldung: hier

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie das genaue Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Workshop zum Regionalportal Regionales.Sachsen 2022

Am 09.11.2022, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr findet der Online-Workshop „Das Regionalportal 2022 – Entwicklungen, Ideen, Perspektiven“ statt.

Mit dem alljährlichen Workshop wird über die Neuheiten im Regionalportal informiert und gemeinsam sollen Ideen und Anregungen zur künftigen Verbesserung und Gestaltung des Portals erarbeitet werden. Ergänzt wird unser Workshop durch einen kleinen Fachvortrag zum Thema „Wenn Bilder sprechen… – Regionalität mittels Fotos visualisieren“.

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit sind hierzu finden.

Ideas2Business – die futureSAX-InnovationSchool führt Jugendliche an das innovative Unternehmertum heran

(Medieninformation der futureSAX vom 20.10.2022)

Am 26. und 27. Oktober 2022 lädt die futureSAX-InnovationSchool gründungsinteressierte Jugendliche zu interaktiven Workshops, Impulsen und zum Austausch ein, um die eigene Idee zum Geschäftsmodell weiter zu entwickeln.

Einmal in die Rolle der Chefin bzw. des Chefs schlüpfen und die eigene Geschäftsidee entwickeln – das ermöglicht die futureSAX-InnovationSchool. Hier werden (gründungs-)interessierte Jugendliche an die Themen Gründen und innovatives Unternehmertum herangeführt und probieren aktiv aus, wie aus einer Idee ein tragbares Geschäftsmodell entwickelt werden kann. Bereits zum dritten Mal findet das Impuls- und Austauschtreffen statt, dieses Jahr sowohl als Online- wie auch Präsenzveranstaltung.

Die Teilnehmenden erwarten im Online-Event am 26.10.2022 von 9:00 – 16:00 Uhr spannende Impulsvorträge und moderierte Workshops u. a. mit Prof. Dr.-Ing. Marius Brade von der Fachhochschule Dresden, Alexander Bresk von der WAKU Robotics GmbH oder Laura Kunze von der Fusion Bionic GmbH aus Dresden, die zusammen mit weiteren Mentorinnen und Mentoren zu Themen wie Markt- und Zielgruppenanalyse bis hin zur konkreten Entwicklung von Geschäftsideen Impulse und Feedback geben.

Am 27.10.2022 treffen sich die Teilnehmenden ab 9:00 Uhr im Impact HUB Dresden (Trompeterstraße 5, 01069 Dresden) zum Austausch in verschiedenen Workshops, in denen die Jugendlichen aktiv in die Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee einsteigen und diese in einem Pitch-Finale präsentieren. Am Ende der Veranstaltung wird der »Pitch des Tages« durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gekürt.

Anmelden können sich Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen das Einverständnis ihrer Eltern (weitere Informationen).

Alle weiteren Informationen zum Event, das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier.

SMEKUL-Projektwerkstatt Ernährungswirtschaft vor Ort: "Energie - Schlüsselfaktor für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Lebensmittelproduktion"

Die Energieeffizienz ist in der Lebensmittelproduktion von der Nachhaltigkeits- zur wirtschaftlichen Überlebensfrage geworden. Taugt diese Situation zum Treiber für nachhaltigere klimaneutrale Produktionsmethoden und innovative Energiekonzepte, um für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt zu sein?

Anwender, Wissenschaftler und Technologieentwickler hinterfragen etablierte Prozesslösungen, diskutieren neue Konzepte und Erfahrungen beim innerbetrieblichen Umwelt- und Energiemanagement und entwickeln Ideen für mehr Ressourcenschonung und Energieeffizienz.

Termin: 03. November 2022, 10.00 - 16.00 Uhr
Ort: LeRo Food GmbH, Groitzsch und Landgasthof Michelwitz, Michelwitz Nr. 14, 04539 Groitzsch
Anmeldung: hier

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie das genaue Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Mit der Veranstaltungsreihe "Ernährungswirtschaft vor Ort" arbeiten das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) und die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) gemeinsam daran, durch einen kontinuierlichen Transferprozess die nachhaltige Entwicklung der Lebensmittelwertschöpfungsketten zu fördern und die Resilienz der Unternehmen durch innovativen Ressourceneinsatz zu stärken.

Zuschüsse zur Markteinführung und Digitalisierung: Europa und Sachsen fördern Mittelstand und Start-ups mit fast 95 Millionen Euro

(Medieninformation des SMWA vom 04.10.2022)

Der Freistaat unterstützt Digitalisierungs- und Markteinführungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie junger, innovativer Firmen (Start-ups) auch in der neuen, bis 2027 dauernden EU-Förderperiode mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Kabinett hat am Dienstag die entsprechenden Förderrichtlinien »Markteinführung Zuschuss« (FRL MEP-Z) und »Digitalisierung Zuschuss« (FRL Digi-Z) auf den Weg gebracht. Dafür stehen insgesamt rund 95 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln und der Kofinanzierung des Landes zur Verfügung.

Für den Digitalisierungs-Zuschuss sind in der EU-Förderperiode bis 2027 rund 55 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln eingeplant. Davon können voraussichtlich rund 3.600 Projekte gefördert werden. Für den Markteinführungszuschuss stehen im gleichen Förderzeitraum rund 40 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln zur Verfügung. Etwa 440 Projekte können von dieser Förderung profitieren.

Eine Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – soll noch 2022 möglich sein.

Beide Zuschussangebote sollen jeweils mit komplementären Darlehen ergänzt werden, um auch größere Projekte unterstützen zu können. Die Darlehensangebote sollen in einer eigenen Förderrichtlinie zusammengefasst und dem Kabinett im Herbst vorgelegt werden.

ADFC-Fahrradklima-Test: Mitmachen noch bis zum 30. November!


Der ADFC führt in diesem Jahr wieder den bundesweiten ADFC-Fahrradklima-Test durch und widmet sich mit fünf Sonderfragen diesmal dem Radfahren im ländlichen Raum.

Bis zum 30. November 2022 können Radfahrende in ganz Deutschland die Radverkehrsbedingungen in ihren Städten und Gemeinden bewerten. Die Ergebnis stellt der ADFC mit dem BMDV im Frühjahr 2023 der Öffentlichkeit vor. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Orts nach sechs Ortsgrößenklassen sowie diejenigen Städte und Gemeinden, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.
Beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test 2020 nahmen fast 230.000 Menschen an der Befragung teil. Über 1.000 Orte konnten in die Bewertung aufgenommen werden. Die Ergebnisse erfreuen sich hoher Anerkennung in Fachkreisen und erheblicher Aufmerksamkeit in den Medien. Die Testergebnisse ermöglichen eine Standortbestimmung zur Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden. Identifizierte Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen Orten können für gezielte Maßnahmen und Programme genutzt werden.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) und unterstützt wird es vom Deutschen Städtetag (DST) sowie vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB).

Jetzt mitmachen beim Fahrradklima-Test www.fahrradklima-test.de

3. Öffentlicher Ideenwettbewerb startet: Metropolregion Mitteldeutschland und Burgenlandkreis suchen innovative Strukturwandelprojekte von Unternehmen

(Pressemitteilung der Innovationsregion Mitteldeutschland vom 08.09.2022)

Vom 14. September bis 25. Oktober 2022 sind Unternehmen aus dem Mitteldeutschen Revier dazu aufgerufen, ihre Projektideen beim 3. Öffentlichen Ideenwettbewerb im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ einzureichen. Dafür stehen 1,6 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung.

Dazu Henning Mertens, Projektleiter Strukturwandel der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland: „Mit dem 3. Öffentlichen Ideenwettbewerb wollen wir die Erfolgsgeschichte von „Unternehmen Revier“ fortschreiben. Seit 2017 konnten wir mit Hilfe des einzigen Strukturwandelprogramms, das unternehmerische Investitionen direkt fördert, 48 Projekte mit insgesamt 5,7 Millionen Euro unterstützen. Mit dem neuen Ideenwettbewerb fokussieren wir uns stärker als bisher auf zentrale Zukunftsfelder der Region, um die positiven Effekte der geförderten Vorhaben auf den wirtschaftlichen Wandel im Mitteldeutschen Revier weiter zu stärken“, so Henning Mertens weiter.

Fokussierung auf Zukunftsfelder:

Der Schwerpunktsetzung zu Grunde liegen die Ergebnisse des im Sommer 2022 veröffentlichten Strategiepapiers „REVIERKOMPASS“, in dem die maßgeblichen Zukunftsfelder für den Strukturwandel in Mitteldeutschland identifiziert worden waren. Entsprechend liegt der Fokus des diesjährigen Förderaufrufs auf Projekten mit bundesweitem Modellcharakter und einem konkreten Bezug zum wirtschaftlichen Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier zu den folgenden Themen:

  • Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft Sicherung & Entwicklung der Rohstoffbasis | Transfer von innovativen biobasierten Verfahren oder Produkten in die Anwendungssektoren | neuartiger Einsatz biobasierter Ressourcen | Stärkung regionaler Stoffströme | neuartiger Einsatz von Reststoffen und Koppelprodukten in bestehenden und neuen Produkten
  • Digitalisierung Einsatz von Data Analytics zur Produkt- und Prozessoptimierung und neue Wertschöpfung | Ausbau des Kompetenzfeldes Cybersicherheit
  • Themenoffen Qualifizierung und Fachkräftesicherung | Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Mitteldeutsches Revier | Cluster- und Innovationsmanagement

Bewerben können sich privatwirtschaftliche Unternehmen und unternehmensgetragene Netzwerke mit Sitz oder einem Standort in den Landkreisen Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis und den Städten Halle (Saale) und Leipzig. Gefördert werden investive und nicht-investive Projekte mit einer Laufzeit von 2 Jahren, Unternehmen können eine Förderquote von bis zu 60 % erreichen. Einzelprojekte erhalten eine Fördersumme von max. 200.000 Euro, bei Verbundprojekten ist eine Gesamtfördersumme von max. 800.000 Euro (bis zu 200.000 Euro pro Verbundpartner) möglich. Machbarkeitsstudien und Konzeptentwicklungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Die eingereichten Projektideen werden nach der Bewerbungsphase anhand eines Kriterienkatalogs vorgeprüft und durch das Regionale Empfehlungsgremium (REG) für die Förderung ausgewählt. Die Vorhaben können nach Einbindung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in den Bewilligungsprozess dann voraussichtlich im Frühjahr 2023 starten.

Alle Informationen und Formulare zum aktuellen Ideenwettbewerb finden potenzielle Bewerber unterwww.innovationsregion-mitteldeutschland.de/unternehmen-revier.

Freistaat unterstützt sächsischen Anschluss an europäisches Wasserstoffnetz

(Medieninformation des SMWA vom 07.09.2022)

In seiner Sitzung am 30. August hat das sächsische Kabinett grünes Licht für die sächsische Kofinanzierung zweier Projekte der Leipziger ONTRAS Gastransport GmbH im Rahmen des europäischen IPCEI*-Wasserstoff gegeben. Heute hat auch der Haushalts- und Finanzausschuss des sächsischen Landtages seine Zustimmung erteilt. Auf dieser Grundlage unterzeichnet Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig nun zwei Verwaltungsvereinbarungen mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) zur Umsetzung der Projekte. Die sächsische Förderung soll rund sechs Millionen Euro und damit 30 Prozent der Fördersumme für den sächsischen Teil der Pipelines betragen. Der Bund übernimmt 70 Prozent der Förderung.

Die beiden Projekte der Leipziger ONTRAS Gastransport GmbH verfolgen den Neubau sowie die Umstellung vorhandener Erdgaspipelines hin zu Wasserstoffpipelines und binden Sachsen an das deutschland- und europaweite Wasserstoffnetz, das sog. »European Hydrogen Backbone«, an. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung sowie den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird Sachsen damit an die künftigen Wasserstoff-Importhäfen an der Ostsee und in den Niederlanden sowie an die entstehenden Wasserstoffspeicher angebunden. »Unser über 900 Kilometer Leitungen umfassendes H2-Startnetz verbindet bis 2030 die ostdeutschen Wasserstoffzentren. Die Einbindung Sachsens ins europäische Wasserstoffnetz schafft Versorgungssicherheit und vermeidet einseitige Abhängigkeiten«, betont Ralph Bahke, ONTRAS-Geschäftsführer.

Martin Dulig: »Wasserstoff wird zu einem verknüpfenden Element der Wertschöpfung und Energieversorgung. Die notwendigen Herstellungs- und Verteilanlagen sowie entsprechende Transportsysteme bilden die Grundlage für den Aufbau einer übergreifenden und in sich vernetzten Wasserstoffwirtschaft, wie es auch die sächsische Wasserstoffstrategie vorsieht. Die Projekte von ONTRAS bilden für den Freistaat Sachsen die Basis zur Teilnahme am Markthochlauf der europäischen Wasserstoffwirtschaft und sind daher von besonderer Bedeutung für den Freistaat und somit wichtige Vorhaben zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Sachsen.«

* IPCEI: Important Project of Common European Interest – ein Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse, das mittels staatlicher Förderung einen wichtigen Beitrag zu Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und Wirtschaft leistet.

BIS 21. OKTOBER BEWERBEN: SCIENCE4LIFE BUSINESSPLAN-WETTBEWERB

(Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH vom 06.09.2022)

Der Science4Life-Businessplan-Wettbewerb startet mit der Ideenphase in die 25. Wettbewerbsrunde. Auch zum Jubiläum werden High-Tech-Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie in allen Phasen der Gründung begleitet. Geschäftsideen können bis 21. Oktober 2022 online eingereicht werden.

Am 1. September 2022 startete die neue Wettbewerbsrunde des Businessplan-Wettbewerbs von Science4Life mit der Ideenphase. Gründerteams aus Life Sciences und Chemie können ihre Idee beim Science4Life Venture Cup einreichen, Energie-Start-ups beim Science4Life Energy Cup. In der 25. Wettbewerbsrunde haben die teilnehmenden Teams Zugang zu Online-Seminaren, Events, Netzwerkkontakten und Branchenexperten aus mehr als 200 Unternehmen und die Chance auf insgesamt 85.000 Euro Preisgeld sowie individuelle Coachings im Rahmen der Science4Life-Academy. Teams können sich bereits jetzt online registrieren und ihre Ideenskizze online bis 21. Oktober 2022 einreichen. Jede Einreichung erhält eine ausführliche Bewertung durch Branchenexperten; die besten Teams werden auf dem Academy-Day einen Tag lang individuell gecoacht und arbeiten mit Experten die Stärken, Schwächen und Zukunft ihres Geschäftsmodells heraus.

Drei Wettbewerbsphasen für maßgeschneiderte Unterstützung
Um sich den individuellen Fragen und Anforderungen von Start-ups in jeder Phase der Gründung bestmöglich zu widmen, ist der Businessplan-Wettbewerb in drei Phasen gegliedert: In der ersten Phase des Wettbewerbs, der Ideenphase, werden die Geschäftsidee und deren Marktpotenzial genau unter die Lupe genommen. Dadurch können Gründer Chancen früh erkennen und ihre Strategie entsprechend anpassen. In der anschließenden Konzeptphase wird das Geschäftsmodell erarbeitet und gemeinsam mit Experten feinjustiert. In der letzten Phase planen Start-ups ihr konkretes das Go-to-Market im Detail, in Form eines Businessplans oder Read-Decks. Interessierte und Gründende können in jeder Phase einsteigen oder an allen Phasen teilnehmen.

1.400 Start-up-Gründungen: Eine erfolgreiche Public-Private-Partnership
Bereits seit 1998 begleitet der Science4Life e. V. Gründerteams auf ihrem Weg von der Idee bis zum erfolgreichen Start-up. Die Bilanz zum 25. Jubiläum unterstreicht den Wert der Initiative: Aus über 8.500 Teilnehmern wurden 1.400 Unternehmen erfolgreich gegründet.

Mitteldeutsche Bildungskonferenz - Bildung! Motor für die Region im Wandel

Klimawandel, demografischer Wandel und Digitalisierung verändern unser Leben. Mit Bildung lässt sich dieser Wandel gestalten. Sie kann zum Motor für eine ganze Region werden. Auf der Mitteldeutschen Bildungskonferenz wird diskutiert, wie Bildung und Bildungsmanagement unter den Einflüssen von demografischem Wandel, Digitalisierung und Klimakrise handlungsfähig bleiben.

Termin: Dienstag, 11. Oktober 2022, 9:30 Uhr–16:00 Uhr
Ort: Veranstaltungszentrum Schloss Köthen, Schloßplatz 4, 06366 Köthen (Anhalt)

Eine Teilnahme an der Mitteldeutschen Bildungskonferenz ist nur nach vorheriger Anmeldungbis spätestens 26. September 2022 möglich.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Netzwerktreffen Industriekultur am 6. September

Zum vierten Mal findet das Netzwerktreffen Industriekultur in Leipzig statt und eröffnet in diesem Jahr das Industrie|Kultur|Festival #7 und die 10. Tage der Industriekultur. Das Netzwerktreffen bringt Akteure der Industriekultur aus Mitteldeutschland zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und diese zu diskutieren. Das diesjährige Thema »Industriekultur als Standortfaktor« soll im ersten Teil aufzeigen, wie Industriekultur wirken kann in einer Zeit, in der Resilienz wieder notwendig geworden ist. Im zweiten Teil werden die Entwicklungen der Bergbaufolgelandschaften in Mitteldeutschland im Kontext des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen betrachtet. Dazu gehören drei Orte bzw. Regionen der Industriekultur in den drei mitteldeutschen Bundesländern, die sich mitten im Strukturwandel befinden.

IV. Netzwerktrefffen Industriekultur
Zeit: Di, 06.09. 2022, 10:00 - 17:00
Ort: ENK 6, Spinnereistraße 7 (Halle 6c), 04179 Leipzig

Weitere Informationen und Anmeldung: hier

Infoveranstaltung zu Unternehmen Revier

Der Ideenwettbewerb für innovative Projekte zum Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier geht am 14. September 2022 in die nächste Runde. Im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz stehen hier für die Region jährlich Fördermittel über insgesamt ca. 1,6 Mio. Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projektideen, die über einen Bezug zu einem der ausgelobten Themenschwerpunkte verfügen.

Zur Einstimmung sowie zur Erläuterung von Neuerungen findet eine Informationsveranstaltung „Unternehmen Revier“ am Dienstag, 6. September 2022, 14:30 bis 16:30 Uhr (online) statt.

Im Rahmen der Veranstaltung erfahren Sie u. a.:

Welche Projekte sind bei Unternehmen Revier grundsätzlich förderfähig?
Welche Rahmenbedingungen sind inhaltlich und fördertechnisch zu beachten?
Was ist bei der Finanz- und Ausgabenplanung zu beachten?
Welche Förderschwerpunkte werden verfolgt und an welcher Stelle könnte Ihr Projekt in das Programm passen?
Wie ist das Wettbewerbsverfahren gestaltet?

Als regionale Partner wird der Ideenwettbewerb wird durch den Burgenlandkreis ausgeschrieben und von der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH inhaltlich begleitet.

Erste Informationen zu Unternehmen Revier finden Sie unter www.innovationsregion-mitteldeutschland.com/unternehmen-revier

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist hiermöglich.

Aktionstag der Handwerkskammer zu Leipzig "Robotik im Handwerk: Lösung für den Fachkräftemangel?"

Roboter und Handwerk? Das scheinen zunächst zwei Themen zu sein, die nicht zusammenpassen. Doch es gibt mittlerweile viele Beispiele, wo gerade in kleineren Handwerksbetrieben Roboter schwere, gefährliche oder monotone Tätigkeiten abnehmen, so die Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig den Fachkräftemangel abpuffern. Der geniale Ansatz: Der Roboter ersetzt nicht den Handwerker, sondern arbeitet ihm hilfreich zu. Sieht man "Kollege Roboter" als einen weiteren Mitarbeiter im Betrieb, der vorbereitende beziehungsweise zuarbeitende Tätigkeiten ausübt, dann liegt auf der Hand, dass sich die anfänglich hohen Investitionskosten schnell amortisieren. Zudem bietet sich die Möglichkeit, dass für den Roboter geeignete Tätigkeiten bereits nachts, im 24-Stunden-Einsatz und ohne Ausfall ausgeführt werden können.

Der kostenfreie Aktionstag am 1. September 2022 von 14 bis 18 Uhr im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig, Steinweg 3, 04451 Borsdorf, bietet einen Einblick, wie Roboter heute unterstützend im Handwerk eingesetzt werden. Dazu sind Handwerksunternehmen eingeladen, die von ihren Erfahrungen aus der Praxis berichten. Unter anderem werden Beispiele aus dem Dachdeckerhandwerk, Metallbaubereich und der Kanalreinigung vorgestellt, anhand derer die folgenden Fragen geklärt werden: Warum Roboter einsetzen? In welchen Bereichen lohnt sich das? Wie ist der Stand der Technik und welche Kosten kommen auf Betriebe zu? Die Veranstaltung wird flankiert von einer Ausstellung mit Robotik- und Software-Herstellern, die für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.

Die Anmeldemöglichkeit sowie die Agenda finden Sie hier.
Anmeldeschluss ist am 29. August 2022.

Georeferenzierte Karte zu kommunalen Vorhaben und Landesprojekten des Strukturwandels

(Medieninformation der SAS GmbH vom 19.08.2022)

Seit dieser Woche ist auf der Onlinepräsenz der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) eine georeferenzierte Darstellung aller bereits durch die Regionalen Begleitausschüsse (RBA) der beiden sächsischen Braunkohlereviere positiv beschiedenen kommunalen Vorhaben und der Landemaßnahmen zu finden. Auf der interaktiven Karte ist jedes einzelne Projekt mit den wesentlichen Eckdaten hinterlegt und wird mit Bild- und teilweise bereits Videomaterial der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Jörg Mühlberg, Geschäftsführer der SAS: »Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich stets aktuell und fortlaufend über den Stand der Projekte ihrer Region informieren zu können. Für die Zukunft ist geplant, dass der Fortgang der einzelnen Vorhaben verfolgt werden kann und somit der Strukturwandel für die Menschen in den Regionen sichtbar und nachvollziehbar wird.«

Zur Veröffentlichung der Karte Mitte August 2022 finden sich bereits mehr als 100 kommunale Vorhaben und mehr als 20 Landesprojekte auf der Karte im Mitteldeutschen und Lausitzer Revier. »Mit der Karte bilden wir nun auch visuell ab, wohin die Gelder aus dem Strukturwandelfonds fließen und welche Projekte sich in welchen Kommunen in der Umsetzung befinden. Wir werden in einigen Jahren sehen, wie sich Cluster in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen thematisch ausbilden und der Transformationsprozess Form annimmt«, erklärt Mühlberg.

Weitere Informationen

Sachsen sucht seine Tourismushelden

(Medieninformation von SMKT und dem Landestourismusverband Sachsen e.V. vom 15.08.2022)

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) und die Messe Stuttgart als Veranstalterin der Touristik & Caravaning Leipzig suchen gemeinsam mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie mit dem DEHOGA Hotel- und Gaststättenverband Sachsen e.V. (DEHOGA SACHSEN) und der Jugendberufsagentur die Tourismusheldinnen und -helden aus Sachsen.

Folgende Kategorien stehen zur Auswahl: Gastronomie, Beherbergung, Reise- und Touristikbranche, Kultur- und Freizeitwirtschaft, Nachwuchs / Next Generation, Engagement in Tourismusorten und -regionen. Für Beiträge, die besonders herausstechen, können Sonderpreise vergeben werden, über welche die definierten Partner entscheiden. Vorstellbar sind beispielsweise Sonderpreise zu Themen wie u.a. Flüchtlingshilfe, Kreativangebote oder Nachhaltigkeit.

Die Nominierungen für Tourismusheldinnen und -helden, seien es Einzelpersonen oder Teams, können bis 18. September onlineeingereicht werden. Danach entscheidet eine Jury, bestehend aus den Partnern des Wettbewerbs, welche Nominierungen die Kriterien (bspw. Tätigkeit im sächsischen Tourismus) erfüllen und wer am 17. November 2022 zur TC Leipzig ausgezeichnet wird.
Alle Informationen einschließlich des Nominierungsformulars.

Fahrradboom - und nun? Befragung zur Fahrradnutzung

Das Team Radverkehrsmanagement der Ostfalia Hochschule untersucht die Hintergründe des "Fahrradbooms" in Deutschland.

In den letzten Jahren sind so viele Fahrräder verkauft worden wie nie zuvor. Auch auf den Straßen kann man mehr Räder beobachten. Daher stellt sich die Frage: Ist dieser Fahrradboom der Beginn einer Mobilitätswende? Eine Umfrage des Teams rund um die Professur für Radverkehrsmanagement an der Ostfalia Hochschule soll hierzu Hinweise liefern.

Zum Hintergrund: Prof. Jana Kühl und ihr Team der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Rad-Stiftungsprofessur arbeiten für das Ziel, den Radverkehr in Deutschland zu fördern und Hemmnisse für die Nutzung des Fahrrades zu identifizieren.
Mit der aktuellen Befragung möchte das Forschungsteam Radverkehr der Ostfalia Hochschule erfahren, welche Gründe ausschlaggebend für einen Fahrradkauf sind und wie das Fahrrad genutzt wird.
Ende des Jahres werden die Ergebnisse auf der Internetseite der Ostfalia veröffentlicht.

Hier gehts zur Umfrage.

Konferenz im Mitteldeutschen Revier: Von der Kohle zur Energieregion – RevierWENDE-Konferenz rund um den Tagebau am 26.09.2022 in Hohenmölsen (Save the Date)

Das Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) wird im August zwei Jahre alt, erste Fördermittel wurden übergeben. Daher ist es aus Sicht des gewerkschaftlichen Projekts „Revierwende“ an der Zeit zu fragen: Wo stehen wir im Strukturwandel? Wie gestaltet sich der Umbau zur nachhaltigen Energieregion insbesondere in den Landkreisen um die Tagebaue? Wie können Beschäftigte betriebliche Veränderungen im Zuge der Transformation aktiv gestalten? Wir möchten diese Fragen im Mitteldeutschen Revier mit Betriebsräten, Gewerkschaften, Entscheidungsträger*innen aus Land und Region sowie der Zivilgesellschaft diskutieren. Nach einem Begrüßungstalk mit Dr. Mehrdad Payandeh (Vorsitzender des DGB Bezirks Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt) und Daniela Kolbe (stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen) stehen folgende Themenschwerpunkte auf der Agenda:

• Energieumbau in Krisenzeiten – Was braucht es im Betrieb?
u.a. Michael Kellner (Parlamentarischer Staatssekretär, BMWK), Vertreter*innen der Landesregierungen und Matthias Lindig (Betriebsrat, MIBRAG mbH)
• Revierkompass der Metropolregion Mitteldeutschland für Innovationen und Wertschöpfung
• Zukunftsperspektiven mit Guter Arbeit und Mitbestimmung
u.a. mit Betriebsräten unterschiedlicher Branche, Dr. Mehrdad Payandeh (Vorsitzender des DGB Bezirks Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt), Susanne Wiedemeyer (Landesleiterin, DGB Sachsen-Anhalt), Daniela Kolbe (Stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen) Vertreter*innen der Mitgliedsgewerkschaften sowie Zivilgesellschaft

Sie sind zur Teilnahme herzlich eingeladen:

Wann: Montag, den 26.09.2022
Uhrzeit: 10.00 – 16.15 Uhr
Wo: Bürgerhaus Hohenmölsen
Dr.-W.-Friedrich-Str. 2,
06679 Hohenmölsen

Für Informationen zum Programm und der Anmeldung (bis zum 09.09.2022) wenden Sie sich bitte an halle@revierwende.de

Verlängerung Aufruf 4. BMDV Startup Pitch

Verlängerung der Einreichphase des zum diesjährigen BMDV Startup Pitch bis zum 25.08.2022

Was ist der BMDV Startup Pitch?
Der 4. BMDV Startup Pitch ist der Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Dieser findet als abendliches Highlight im Rahmen der mFUND-Konferenz 2022 am 13.09.2022 statt. In diesem Jahr sucht das BMDV bis zum 25. August (Einreichfrist) innovative Projektideen als Beitrag zu einem erfolgreichen Strukturwandel in den Braunkohlerevieren. Dafür hat der mFUND ein eigenes Programm-Modul. Informationen dazu gibt es hier.

Für wen ist der BMDV Startup Pitch?
Sie sind Gründer, Jungunternehmerin oder arbeiten mit Ihrem Startup an einer konkreten Lösung, einer konkreten Anwendung oder einer ausgearbeiteten Idee, um den Strukturwandel in den Braunkohlerevieren voranzubringen? Ihre Ideen haben mit Mobilität, digitalen Innovationen oder Open Data zu tun? Dann bewerben Sie sich! Nutzen Sie als Innovatorinnen und Innovatoren die Möglichkeit, Ihre Projektideen vor einer hochkarätigen Jury und dem Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, zu präsentieren. Die Einreichfrist wurde bis zum 25.08.2022 verlängert.

Was sucht der BMDV Startup Pitch?
Gesucht werdern Projektideen als Beitrag zu einem erfolgreichen Strukturwandel in den Braunkohlerevieren. Dies kann ein Service für multimodale Mobilität auf dem Land, eine Anwendung zur Stärkung der Verkehrsinfrastruktur oder ein nachhaltiges Tourismuskonzept mit E-Bussen sein. Ziel sind Ideen, durch die die Kohleregionen zu innovativen Pilotregionen werden können, die sich durch hohe Lebensqualität auszeichnen.
Besonders willkommen sind Ideen in einer frühen Phase (Early Stage Innovation), die ein sinnvoller Mosaikstein im großen Bild des Strukturwandels sein und einen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten können.

Übrigens: Die Einreichenden selbst müssen selbst nicht aus den Braunkohlerevieren stammen. Was hingegen zählt: Die Projekte sollen perspektivisch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und positiven Beschäftigungseffekten in den Braunkohlerevieren leisten.

Die drei Teams mit den überzeugendsten Pitches erhalten jeweils 10.000 Euro Förderung aus dem mFUND für die Umsetzung ihrer Ideen. Der Pitch, der beim Publikum am beliebtesten ist, gewinnt einen Publikumspreis und zusätzliche 10.000 Euro Förderung.

Alle vor Ort Teilnehmenden erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Ideen in einer mFUND-Sonderkategorie einzureichen, in der Projekte mit bis zu 3 Millionen Euro unterstützt werden können.

Weitere Informationen

Der Weg in den sächsischen Lebensmittel-Einzelhandel - Regionalmarketing-Akademie
8. & 15. November 2022

(Medieninformation der AgiL - Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel)

In den Supermärkten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) sind immer mehr regionale Produkte zu finden. Inzwischen gibt es bei EDEKA und REWE schon lange Regional-Regale und groß beschilderte Regionalangebote.
Auch im Freistaat Sachsen können Klein- und Kleinstlieferant:innen ihre Produkte im LEH platzieren.

Doch meist stellt sich die Frage: Wie bekomme ich meine Produkte ins Regal und wen kann ich ansprechen?

In dieser digitalen, zweiteiligen Veranstaltungsreihe „Der Weg in den sächsischen Lebensmittel-Einzelhandel“ können Sie direkt mit den Ansprechpersonen des LEH ins Gespräch kommen.

Alle sächsischen Produzent:innen und Erzeuger:innen, die den LEH als Klein- oder Kleinstlieferant:in beliefern wollen, sind herzlich eingeladen

Die Veranstaltungen finden digital über Zoom statt.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.

Weitere Informationen zum Programm und den Anmeldemöglichkeiten.

InnoStartBonus Sonderaufruf II ist gestartet

(Medieninformation von futureSAX vom 11.08.2022)

Mit dem InnoStartBonus unterstützt der Freistaat Sachsen sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen in der Phase vor und zu Beginn ihrer innovativen Existenzgründung. Auch Gründungen aus dem Nebenerwerb sind möglich. Jetzt startet der zweite Sonderaufruf und richtet sich an innovative Geschäftsideen speziell im oder für das Handwerk.

Zweiter Sonderaufruf auf Grundlage von neuer Richtlinie InnoStartBonus

Parallel zum branchenübergreifenden Call 8 der Gründungsförderung InnoStartBonus läuft ab dem 11. August 2022 der zweite Sonderaufruf (https://www.futuresax.de/news). Dieser basiert auf der Förderrichtlinie InnoStartBonus vom 3. Februar 2022 und richtet sich an potenzielle Gründerinnen und Gründer sachsenweit mit innovativen, z. B. digitalen Geschäftsideen speziell im oder für das Handwerk. Ziel ist die tatsächliche Unternehmensgründung mit Gewinnerzielungsabsicht innerhalb von zwölf Monaten.

Die zugrundeliegenden Dienstleistungen und Produkte sollen sich insbesondere durch ein oder mehrere der folgenden Merkmale auszeichnen:
• Sie heben sich von bestehenden Angeboten durch eine deutliche Weiterentwicklung (radikal bzw. disruptiv, inkrementell, markt-evolutionär, technisch-evolutionär) ab.
• Sie unterstützen durch ihren Schwerpunkt der geschäftlichen Tätigkeit das Handwerk.
• Sie sind grundlegend skalierbar und zielen auf Innovation im Handwerk ab.

Bis zum 7. September 2022 haben Gründungsinteressierte die Möglichkeit, sich mit ihrer innovativen Geschäftsidee unter https://www.futuresax.de/InnoStartBonus für den InnoStartBonus zu bewerben.
Sowohl die Förderhöhe als auch der Kinderbonus wurden kürzlich auf 1.050 Euro bzw. 150 Euro erhöht. Eine Nebentätigkeit kann nun bis zu einer Höhe von 20 Wochenarbeitsstunden erfolgen.

Weitere Informationen u.a. zur Bewerbung sowie dem Bewertungs- und Auswahlverfahren

Finanzielle Beteiligung von Kommunen und Bürgern bei Erneuerbare-Energien-Projekten:
8 Möglichkeiten, wie es gelingen kann

(Medieninformation der SAENA GmbH vom 11.08.2022)

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist neben der Sicherstellung der Gasversorgung DAS Thema in 2022. Nur wie die Kommunen und Bürger* mit ins Boot holen und Vorteile aus dem Ausbau nutzen? Wie es gelingen kann, vor Ort Projekte für Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen umzusetzen beschreibt unser neues nunmehr 14. »Werkzeug« im Werkzeugkasten für sächsische Kommunen. In dem digitalen 16-Seiter «Finanzielle Beteiligung an Energieprojekten: Wie Bürger und Kommunen am Klimaschutz profitieren können.” werden 8 finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt. Verfügbar ist dieser als Download unter www.sachsen-erneuerbar.de. Weitere Beratung und Informationen dazu erhalten Kommunen und Bürger unter sachsen-erneuerbar@saena.de oder unter 0351 4910 3168 bei der Dialog- und Servicestelle für erneuerbare Energien der SAENA.

»Mit unseren digitalen Werkzeugen möchten wir die Kommunen unterstützen, erneuerbare Energien mit bestmöglichen Ergebnissen hinsichtlich finanzieller Teilhabe und Akzeptanz im eigenen Gebiet umzusetzen.« sagt Stefan Thieme-Czach, Seniorberater bei der SAENA. »Interessierte Kommunen können sich bei uns melden und gemeinsam besprechen wir passende Schritte und Möglichkeiten«, so Thieme-Czach weiter.
Je früher im Planungsprozess die Themen gemeinsame Gestaltung und (finanzielle) Teilhabe ins Spiel kommen, umso besser. Denn schon bei der Flächenausweisung kommen die ersten Diskussionen auf. Sowohl die Projektierer als auch die Kommune sollten deshalb frühzeitig darauf hinwirken, dass kooperative Gestaltungs- und Beteiligungsmodelle angeboten werden. Ob daran überhaupt Interesse besteht, kann in einer unkomplizierten Befragung der Bürgerschaft festgestellt werden. Einen Musterfragebogen dazu stellt die SAENA zur Verfügung.

Deshalb gibt es in dem neuen »Werkzeug« Hinweise zu folgenden finanziellen Beteiligungsmöglichkeiten:

… für Kommunen:
– Gewerbesteuer-Einnahmen für Kommunen
– Einnahmen aus Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von Flächen
– Finanzielle Teilhabe über den § 6 EEG (0,2 Cent-Regelung)
– Partnerschaftliche Kooperation zwischen Kommune und Betreiber
– Kommunale Projekte und lokale Betreibergesellschaften

… für Bürger:
– Einnahmen aus Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von Flächen
– Bürger legen Geld in Ökostrom-Fonds an, Betreiber bieten Beteiligungsmodelle an
– Bürger investieren aktiv Geld in regionale Projekte oder werden selbst zum »Energieerzeuger«

Weitere Informationen

Bayern und Sachsen sind Spitze im Standortvergleich

(Medieninformation der WFS GmbH vom 04.08.2022)

Bayern (Rang 1) und Sachsen (Rang 2) sind Spitzenreiter beim erstmals ermittelten Bundesländerindex der Stiftung Familienunternehmen. Er untersucht und vergleicht Standortbedingungen für diesen Unternehmenstyp. Im föderalen System werden sie zu einem guten Teil von der jeweiligen Landespolitik bestimmt. Sachsen kann durch außerordentlich gute Rahmenbedingungen in den Subindizes „Arbeit und Humankapital“ und „Finanzierung“ punkten.

Ob Corona-Regeln, Home-Schooling oder digitale Verwaltung – die vergangenen beiden Jahre haben die Rolle des Föderalismus in Deutschland in den Vordergrund gerückt. Vier Landtagswahlen in diesem Jahr richten das Augenmerk zusätzlich auf die Stärken und Schwächen der 16 Bundesländer und auf die Güte der jeweiligen Landespolitik.

Sachsen kann durch außerordentlich gute Rahmenbedingungen in den Subindizes „Arbeit und Humankapital“ und „Finanzierung“ punkten. Bei "Arbeit und Humankapital" steht Sachsen sogar an der Spitze des Index unter allen Bundesländern. Hier zahlen das überdurchschnittlich gute sächsische Bildungssystem - das Bundesland ist immerhin seit 16 Jahren in Folge Bildungsspitzenreiter in Deutschland (1) - und die hervorragende Kinderbetreuung auf die Top-Platzierung ein. Der Subindex "Finanzierung" legt den Fokus auf die Finanzlage der Bundesländer (Sachsen weist hier einen besonders niedrigen Schuldenstand auf) und auf ihre Fähigkeit, Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern.

Am Ende des Rankings der Flächenländer finden sich Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz.

Der erstmals vorgelegte Bundesländerindex der Stiftung Familienunternehmen untersucht die Standortqualitäten der deutschen Bundesländer. Das ZEW Mannheim hat unter Leitung von Professor Friedrich Heinemann eine Vielzahl von Einzelindikatoren betrachtet und gewichtet.

Daraus haben die Wissenschaftler fünf Indizes zusammengefügt: Steuern, Arbeit und Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur und Institutionen. Die fünf Subindizes haben sie dann als gewichteten Durchschnittswert zu einem Gesamtwert zusammengeführt.

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(1) Quelle: Bildungsmonitor 2021, Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

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Bis 02. September Projektideen für die Landwirtschaft von morgen einreichen

(Medieninformation der WFS GmbH vom 01.08.2022)

Das WIR!-Bündnis DMPL - Diversitäts-Management und & neue Prozessqualität für nachhaltige Landwirtschaft" ruft zum Einreichen von Projektideen bis zum 02. September 2022 auf, die sich auf die DMPL-Innovationsbereiche beziehen. Besonderes Interesse besteht an praxisorientierten Verbund-Projekten, mit klar erkennbarem FuE-Charakter.

Besonderen Stellenwert haben dabei die Themen:

Agri-Photovoltaik
Frühe Nachwuchsgewinnung für die Landwirtschaft (landwirtschaftliche Bildung)
Wertschöpfungskette vom Erzeuger zum Verbraucher
Wertschöpfungskettenorientierte Ökosystemleistungen für die Landwirtschaft
Wertschöpfungssteigernde Agroforstsysteme
Feldrobotik und Schwarmsysteme
Ziel ist es, durch die Unterstützung industrieller, wirtschaftlicher, landwirtschaftlicher und / oder wissenschaftlicher Partner im westlichen Sachsen einen Beitrag zur DMPLStrategie zu leisten und den Strukturwandel in der Region zu befördern.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der freien Wirtschaft und der Landwirtschaft (insbesondere Start-ups und KMU), Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Vereine, Stiftungen und Verbände. Die antragstellenden Organisationen / Institutionen sollten Ihren Sitz in der Regel in der DMPL-Region (Westsachsen) haben.

Hintergrund des Aufrufs ist der gewonnene Zuschlag im Förderprogramm "WIR!" für das Innovationsbündnis DMPL und damit seit Begin der Umsetzungsphase im Januar 2022 die Möglichkeit der Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE) entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Erzeuger zum Verbraucher, mit dem Schwerpunktthema Landwirtschaft.

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Jetzt für den 2. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress anmelden!

(Pressemitteilung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland vom 29.07.2022)

Am 16. September 2022 laden die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und der HYPOS e.V. zum 2. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress an den Flughafen Leipzig/Halle. Im Mittelpunkt der zentralen Wasserstoff-Veranstaltung der Region stehen die geplanten Infrastrukturprojekte zur weiteren Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft in Mitteldeutschland sowie industrielle Anwendungsvorhaben in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist jetzt möglich.

Weitere Informationen, wie das vorläufige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung, sind auf dieser Website zu finden.

Innovationswettbewerbe zu Energiespeicherung und Computing-Konzepten

(Pressemitteilung der WFS GmbH vom 29.07.2022)

Die in Leipzig ansässige Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIN-D wird in diesem Jahr mit zwei weiteren Innovationswettbewerben starten. Ziel der „SPRIND Challenges“ ist es, technologieoffen nach neuen Lösungen für große Herausforderungen zu suchen. Bei jeder der beiden SPRIND-Challenges erhalten die ausgewählten Teams über zwei bis drei Jahre hinweg mehrere Millionen Euro zur Weiterentwicklung ihrer Projekte.

"Die SPRIND-Challenges haben sich in kurzer Zeit als wirkungsvolles, neues Finanzierungswerkzeug bei Forschern und Gründern zur Überbrückung des ‚Tal des Todes‘ zwischen Grundlagenforschung und Marktreife etabliert“, erklärt Dr. Jano Costard, Challenge Officer von SPRIND. „Indem wir über mehrere Jahre hinweg unterschiedliche Lösungsansätze finanzieren und deren Entwicklungsfortschritt evaluieren, können wir die beste Lösung herausfiltern.“

In der „Long-Duration Energy Storage“-Challenge sollen sprunginnovative technologische Ansätze identifiziert werden, die eine langfristige, effiziente und kostengünstige Energiespeicherung ermöglichen. Solche Speicher sind ein Schlüsselelement der Energiewende, denn ein hoher Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung kann nur erreicht werden, wenn mit Speichern auch Tage oder Wochen ohne nennenswerte Stromerzeugung aus Wind- oder Solarenergie möglich sind.

Ziel der „New Computing Concepts“-Challenge ist es, grundlegend neue Computing-Konzepte in der Theorie zu entwickeln und stufenweise in die Praxis zu überführen. Die Ansätze müssen einen großen Hebel in der Anwendung erzielen. Nachdem praktisch alle heute genutzten Computer auf einem etwa 80 Jahre alten Konzept von John von Neumann beruhen, geht SPRIND mit dieser Challenge neue Wege, um Zukunftskonzepte zu ermöglichen, die deutlich mehr Leistung und weniger Energieverbrauch realisieren.

Die Teilnahme an den SPRIND-Challenges steht Start-ups, etablierten Unternehmen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Europa offen. Über Kollaborationen können darüber hinaus Partner weltweit in die Projekte eingebunden werden. Spezielles Forschungsantrags-Know-how ist für die Teilnahme nicht nötig, da SPRIND ein einfaches, unbürokratisches und schnelles Verfahren zur Finanzierung der Teams nutzt.

Bewerbungen für die beiden SPRIND Challenges können ab 25. August (New Computing Concepts) bzw. 30. August (Long-Duration Energy Storage) über ein Online-Formular in englischer Sprache eingereicht werden. Bewerbungsschluss wird Anfang bzw. Mitte Oktober sein.

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Erneute 158 Millionen Euro für Städtebauförderung

(Medieninformation des SMR vom 22.07.2022)

Staatsminister Schmidt unterzeichnet Bund-Länder-Vereinbarungen zur Städtebau- und Sportstättenförderung

Sachsens Städte und Gemeinden können auch in diesem Jahr wieder mit erheblichen Mitteln durch die Städtebauförderung unterstützt werden. Nachdem der Zustimmung des Kabinetts hat Staatsminister Thomas Schmidt die beiden entsprechenden Verwaltungsvereinbarungen des Bundes mit den Ländern unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für Fördermittel in Höhe von 158 Millionen Euro.

Allein 149 Millionen Euro stellen Bund und Freistaat Sachsen zu gleichen Teilen über die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2022 bereit. »Die Gemeinden können mit Hilfe der Förderung vielfältige städtebauliche Maßnahmen umsetzen und so das Lebens- und Arbeitsumfeld ihrer Einwohnerinnen und Einwohner deutlich verbessern«, sagte Staatsminister Thomas Schmidt. »So können weiter Gebäude saniert werden, städtische Plätze neugestaltet, Grün- und Freiflächen ausgebaut, aber auch Familienzentren, Kindertagesstätten oder Freizeittreffs für Jugendliche saniert oder neu geschaffen werden.«

»Dass die Mittel in dieser Höhe durch den Bund bereitgestellt werden, war gerade in diesem Jahr keine Selbstverständlichkeit. Auch der entschlossene Einsatz Sachsens hat mitgeholfen, dass es von Seiten des Bundes nicht zu Kürzungen gekommen ist«, so Schmidt weiter.

Über die Verwaltungsvereinbarung zum Investitionspakt Sportstätten 2022 erhält Sachsen vom Bund weitere fünf Millionen Euro, die in diesem Jahr mit vier Millionen Euro vom Freistaat Sachsen kofinanziert werden. Gefördert werden können damit Investitionen zur Sanierung von Sportstätten, vorrangig innerhalb städtebaulicher Gesamtmaßnahmen. Der erforderliche kommunale Eigenanteil an den Investitionen beträgt lediglich zehn Prozent.

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Staatsregierung beschließt neues EU-Programm JTF für sächsische Braunkohleregionen
Weg frei für EU-Fördermittel in Höhe von 645 Millionen Euro

(Medieninformation des SMWA vom 19.07.2022)

In der Kabinettssitzung am 19.07.2022 hat die Sächsische Staatsregierung das Programm für den neuen EU-Fonds zur Förderung des Strukturwandels in den Braunkohleregionen, den Just Transition Fund (JTF), beschlossen. Wesentliche Bestandteile des Programms sind der Plan für einen gerechten Übergang sowie die Mittelausstattung.

Für den Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen erhält Sachsen von der EU bis 2027 Fördermittel i.H.v. 645 Millionen Euro. Im Lausitzer Revier sollen davon 375 Millionen Euro eingesetzt werden, im Mitteldeutschen Revier 200 Millionen Euro und in der Stadt Chemnitz 70 Millionen Euro.

Die EU-Förderung wird durch private und Landesmittel ergänzt, so dass die Gesamtinvestitionssumme bis zu 1,3 Milliarden Euro beträgt. Für Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig ist das ein starkes Zeichen an die Menschen in den vom Kohleausstieg betroffenen Gebieten: »Wir wollen die Strukturwandelregionen zu leistungsfähigen und innovativen Wirtschaftsregionen entwickeln, in denen Fachkräfte moderne und gut bezahlte Arbeitsplätze finden und wo die Menschen gut und gerne leben. Damit die Reviere auch nach dem Kohleausstieg Energieregionen bleiben, sollen klimaschonende Technologien zur Energieversorgung und –speicherung entwickelt und an den Markt gebracht werden. Mit dem JTF können wir diese Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie Investitionen in neue Verfahren bzw. Anlagen und innovative Geschäftsideen unterstützen.«

Um diese Ziele zu erreichen, hat die Staatsregierung die Förderung von Unternehmen zum zentralen Förderschwerpunkt des JTF gemacht. Neben der direkten Wirtschaftsförderung für kleine und mittlere Unternehmen sollen Projekte zur Energie- und Rohstoffversorgung gefördert werden, die diesen Unternehmen ebenfalls zugutekommen. Damit das Lausitzer und das Mitteldeutsche Revier auch weiterhin Energieregionen bleiben und die Stadt Chemnitz als künftiger Standort des Nationalen Wasserstofftechnologiezentrums überregionale Strahlkraft erlangt, sollen hierfür insgesamt 440 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

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Sächsischer Digitalpreis wird erstmalig verliehen

(Medieninformation des SMWA vom 19.07.2022)

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) verleiht in diesem Jahr zum 1. Mal den »Sächsischen Digitalpreis«.

Der Sächsische Digitalpreis ist insgesamt mit bis zu 165.000 Euro dotiert. Er wird jeweils in den Kategorien »Wirtschaft«, »Gesellschaft« sowie »Open Source« vergeben.

Bewerben können sich alle, die ein passendes Projekt und ihren (Unternehmens-)Sitz im Freistaat Sachsen haben. Wettbewerbsbeiträge müssen im Freistaat Sachsen durch die Bewerberin/den Bewerber entwickelt und umgesetzt worden sein. Bewerbungen können ab heute bis zum 2. September 2022, 10 Uhr, über das Beteiligungsportal unter folgendem Link eingereicht werden.

Eine vom SMWA berufene Jury aus Expertinnen und Experten wählt aus den eingegangenen Bewerbungen zunächst die Nominierten aus. Im anschließenden Publikums-Voting werden die Plätze 1 bis 3 vergeben. Hierfür werden für die Nominierten Kurzfilme produziert und auf der Website des Sächsischen Digitalpreises präsentiert. Das Publikums-Voting ist für den November 2022 geplant. Die Preisverleihung erfolgt auf der Veranstaltung forum.sachsen.digital, am 14. Dezember 2022.

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InnoStartBonus – 1. Sonderaufruf ist gestartet

Der erste Sonderaufruf speziell für innovative Geschäftsideen im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft und sozialem Unternehmertum startet heute.

Mit dem InnoStartBonus unterstützt der Freistaat Sachsen sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen in der Phase vor und zu Beginn ihrer Gründung. Auch Gründungen aus dem Nebenerwerb sind möglich. Jetzt startet der erste Sonderaufruf und richtet sich speziell an innovative Geschäftsideen im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft und sozialem Unternehmertum.

Erster Sonderaufruf auf Grundlage von neuer Richtlinie InnoStartBonus

Sieben Calls und immer neue Bewerbungsrekorde in den letzten Jahren zeigen: Der InnoStartBonus erhöht die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee ab der Vorgründungsphase signifikant. Deshalb hat das Kabinett die vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) vorgelegte neue Förderrichtlinie InnoStartBonus zur Weiterführung des Programms am 3. Februar 2022 bestätigt.
Parallel zum branchenübergreifendem Call 8 läuft vom 7. bis 28. Juli 2022 der erste Sonderaufruf. Dieser richtet sich an potenzielle Gründerinnen und Gründern sachsenweit mit innovativer Geschäftsidee speziell im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie sozialem Unternehmertum und dem Ziel einer tatsächlichen Unternehmensgründung mit Gewinnerzielungsabsicht innerhalb von zwölf Monaten. Der erste Sonderaufruf basiert auf der Richtlinie Gründungsförderung InnoStartBonus vom 3. Februar 2022.

Bewerbung mit innovativer Geschäftsidee bis 28. Juli 2022 möglich

Im Zeitraum vom 7. Juli 2022 bis 28. Juli 2022 haben Gründungsinteressierte die Möglichkeit, sich zu den neuen Konditionen mit ihrer innovativen Geschäftsidee unter für den InnoStartBonus zu bewerben.

Weitere Informationen sowie Details zur Bewerbung

Förderprogramm »Neustart Tourismus 2022« startet

(Medieninformation des SMKT vom 29.06.2022)

Das Förderprogramm Neustart Tourismus des Sächsischen Tourismusministeriums geht am 29. Juni 2022 in die zweite Runde und Anträge können ab dem 1. Juli 2022 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Touristische Einrichtungen in Sachsen können damit auch in diesem Jahr Unterstützung erhalten, um an ihren wirtschaftlichen Erfolg vor der Corona-Pandemie anzuknüpfen.

Gefördert werden Maßnahmen im laufenden Jahr 2022, die für die Wiederaufnahme des Betriebs einer touristischen Einrichtung nach coronabedingten Einschränkungen erforderlich sind. Das sind zum Beispiel Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten oder kleinere Investitionen, die für den Erhalt der Einrichtung oder zur Vorbereitung der kommenden Saison erforderlich sind. Unterstützt werden auch die Entwicklung und Umsetzung von Hygienekonzepten, die zur Wiederaufnahme touristischer Einrichtungen erforderlich sind, wie etwa zur Gästelenkung.

Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen, von Vereinen und von kommunalen Unternehmen gestellt werden. Alle Antragsteller müssen gewerbliche Dienstleister auf dem Gebiet des Tourismus sein. Die Maßnahmen dürfen nicht über die Corona-Unternehmensprogramme des Bundes förderfähig sein.
Über Einzelheiten wird dieWebsite der SAB rechtzeitig zum Programmstart informieren. Anträge können bis zum 31. August 2022 gestellt werden.

2. Förderaufruf für klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 15.06.2022)

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat den zweiten Förderaufruf im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur (KsNI) veröffentlicht. Ergänzt wird die zweite Runde des erfolgreichen Förderprogramms durch einen zusätzlichen Aufruf für Sonderfahrzeuge und Infrastruktur.

Im zweiten Förderaufruf sowie dem zusätzlichen Aufruf speziell für Sonderfahrzeuge werden konkret jeweils drei Elemente gefördert:

  • Förderung der Anschaffung von neuen alternativen, klimaschonenden Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3 in Höhe von 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug.
  • Förderung der für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben.
  • Förderung der Erstellung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung bzw. Erweiterung entsprechender Infrastruktur in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben.

Nähere Details der Förderung regeln der Richtlinientext sowie der zweite Förderaufruf und der Sonderaufruf vom 15.06.2022, abrufbar auf der Website der Bewilligungsbehörde Bundesamt für Güterverkehr (BAG) sowie auf www.klimafreundliche-nutzfahrzeuge.de.

Die Antragsstellung wird für beide Aufrufe ab dem 29.06.2022 möglich sein. Zusätzlich besteht bei diesen Förderaufrufen die Möglichkeit, Wasserstofftankinfrastruktur zu beantragen.

Um offene Fragen zur Antragsstellung zu klären, wird es am 27.06.2022 um 14 Uhr ein Online-Seminar, durchgeführt vom BAG, BMDV sowie der NOW, geben.

Beratungsangebot "Förderung Unternehmensnachfolge" in den SAB-Kundencentern Leipzig, Chemnitz und Dresden (21.-23. Juni 2022)

Über tausend Firmen im Freistaat Sachsen sind jährlich mit der Nachfolgefrage konfrontiert.

Um abgabewillige Unternehmer und Nachfolger optimal auf die Unternehmensnachfolge vorzubereiten, finden vom 20. bis 24. Juni 2022 die „Sächsischen Aktionstage Unternehmensnachfolge“ statt.
Die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB) beteiligt sich mit einem speziellen Beratungsangebot in Leipzig, Dresden und Chemnitz vom 21. bis 23. Juni 2022 an den Aktionstagen. Vorgestellt werden hierbei die Fördermöglichkeiten des Freistaats sowie als ein wichtiger Baustein bei der Übernahmefinanzierung auch der „Sachsenkredit“ der SAB.

23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau vom 1. bis 3. Juli 2022 im Prima Einkaufspark PEP Grimma

Der Prima-Einkaufspark Grimma wurde in den zurückliegenden Monaten einer Verjüngungskur unterzogen und erstrahlt nun im neuen Glanz. Die Silhouetten von Grimma in grün-weißen Farben versprühen mit ihrem einladenden Charme Vorfreude auf ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Wir laden Sie recht herzlich ein – vom 1. bis 3. Juli bei der 23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau dabei zu sein. Die Neuheit dabei ist, dass die beiden Schauen gleichzeitig stattfinden – einerseits werden regionale Produkte vorgestellt, andererseits präsentieren die Handwerker ihr Können.

Die Herkunft der Produkte wird für die Verbraucher zunehmend wichtiger. Das was auf dem Teller landet, soll nicht mehr 10.000 km durch die Welt fliegen, sondern am besten zu Fuß erreichbar sein. Brot und Brötchen vom Bäcker aus der Umgebung, den Gerstensaft aus der Brauerei direkt von nebenan, das Steak von der Weide um die Ecke. Das ist die heutige Vorstellung der Kunden auf dem regionalen Marktplatz. Nicht utopisch, sondern regional, nachhaltig und machbar; das beweisen die Aussteller der diesjährigen Produkt- und Handwerkerschau.

Die Grundidee der Produkt- und Handwerkerschau ist es, den Blick für die Erzeugnisse und Leistungen vor Ort zu schärfen und die Weichen für eine kundenorientierte und anwendungsbezogene Entwicklung der Produkte und Leistungen zu stellen. Suchen Sie den persönlichen Kontakt zu den Herstellern, überzeugen Sie sich von der Qualität aus der Region und genießen Sie die Atmosphäre im PEP Grimma.

Der Schirmherr der 23. Muldentaler Produktschau ist Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig .

Eröffnet wird die Schau am Freitag, den 01.07.2022, um 10.00 Uhr.

Öffnungszeiten der Produktschau:
Freitag, 01.07. – 9.00 bis 19.00 Uhr
Sonnabend, 02.07. – 9.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 03.07. – 13.00 bis 18.00 Uhr

Bio-Erlebnistage 2022 bieten Öko-Betrieben Plattform, sich zu präsentieren

(Medieninformation des SMEKUL vom 01.06.2022)

Auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft in Kooperation mit dem Bündnis Ökolandbau Sachsen finden vom 4. September bis zum 9. Oktober die Bio-Erlebnistage 2022 statt. Mit dem Format, das im vergangenen Jahr erfolgreich als Öko-Aktionswochen durchgeführt wurde, soll sächsischen Betrieben des Öko-Landbaus und der Verarbeitung von Öko-Lebensmitteln eine Plattform geboten werden, sich zu präsentieren.

Das SMEKUL begleitet die Bio-Erlebnistage 2022 mit Werbemaßnahmen, darunter mit Anzeigenschaltungen, Social-Media-Werbung sowie Plakaten. Angemeldete Veranstaltungen werden zudem auf der Webseite https://www.bio.sachsen.de veröffentlicht.

Im Rahmen der Förderrichtlinie Absatzförderung (AbsLE/2019) ist es möglich, Unternehmen der sächsischen Landwirtschaft mit angeschlossener Direktvermarktung über den Fördergegenstand »Produktpräsentationen, Ausstellungen und Märkte« für Aktionen zur Öffnung ihrer Unternehmen zu unterstützen.

Interessierte Betriebe, die an den Bio-Erlebnistagen teilnehmen möchten, können sich bis zum 30.06.2022 unter https://mitdenken.sachsen.de/1027832 anmelden.

Investitionsförderung zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur neu aufgestellt

(Medieninformation des SMWA vom 31.05.2022)

Das sächsische Kabinett hat die Neufassung der GRW RIGA für die Förderperiode ab 2022 beschlossen. In der kommenden Woche soll dann die GRW Infra folgen.

Das Förderprogramm GRW RIGA unterstützt Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Unternehmen der Tourismuswirtschaft bei ihren Investitionsvorhaben zur Errichtung oder Erweiterung von Betriebsstätten, zur Ausweitung der Produktpalette oder auch beim Erwerb einer geschlossenen oder von Schließung bedrohten Betriebsstätte.

Die Beantragung von Fördermitteln ist nach Veröffentlichung der Richtlinie im Sächsischen Amtsblatt voraussichtlich Ende Juni elektronisch über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) möglich.

Auf Expansionskurs: Huboo entscheidet sich für Standort im Landkreis Leipzig

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH vom 23.05.2022)

Der britische E-Commerce Fulfillment-Dienstleister Huboo eröffnet im Landkreis Leipzig eine neue Niederlassung. Das stark wachsende Unternehmen leitet damit die nächste Phase seiner Entwicklung ein: den Zugang zum deutschen und osteuropäischen Markt.

Das 2017 von Martin Bysh (CEO) und Paul Dodd (CTO) gegründete Unternehmen Huboo hatte von Anfang an die Vision, das Onlinegeschäft für Händler mit einer Mischung aus Multichannel-Dienstleistungen und technischer Innovation zu revolutionieren. Huboo´s Wachstumskurs fußt einerseits auf der erfolgreichen Idee, durch die eigens entwickelte Software hochkomplexe Vorgänge als nutzerfreundliche End-to-End-Dienstleistung für Kunden anzubieten. Andererseits profitiert das Unternehmen von den Entwicklungen im E-Commerce-Markt.

Der neue Standort im Landkreis Leipzig ist logistisch perfekt gelegen: optimal an das Straßennetz angebunden und nur wenige Kilometer entfernt vom zweitgrößten Frachtflughafen Deutschlands und Top-4-Cargo-Hub in Europa sowie dem Güterverkehrszentrum. Diese Kriterien machten die Entscheidung, einen Standort in Leipzig zu eröffnen, leicht. “Leipzig ist ein Knotenpunkt für Logistik, Supply Chain, eCommerce, Tech-Start-ups und innovative Unternehmen. Damit passt es perfekt zu unserem innovativen Geschäftsansatz, basierend auf unserer führenden Technologie und unserem weltweit einzigartigen Micro Hub-Modell.“, sagt der CEO Martin Bysh über die Standortwahl.

Der Mietvertrag, für den mit 10.000 m² bisher größten Standort von Huboo, wurde Anfang April unterzeichnet, nun geht es daran die Fläche mit Leben zu füllen. Huboo ist bestrebt, vor Ort auch die lokale Wirtschaft zu stärken. Das lässt sich auch daran erkennen, dass Huboo sich für die Anmietung der Halle des lokal stark verwurzelten, mittelständischen Speditionsunternehmens LOTH entschied. Das Unternehmen möchte mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten und neue Arbeitsplätze schaffen. An allen Standorten begreift sich Huboo als Teil des lokalen Standortes. Perspektivisch sollen in der Region Leipzig 250 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bundesumweltministerium startet neue Förderrunde der „Exportinitiative Umwelttechnologien“ (EXI)

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 10.05.2022)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat eine neue Förderrunde der “Exportinitiative Umwelttechnologien” (EXI) gestartet. Projektskizzen können ab sofort eingereicht werden. Für den Bereich „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien fungiert die NOW GmbH als Ansprechpartner. Das Förderprogramm unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der internationalen Marktvorbereitung.

Gefördert werden Projektideen in den Bereichen
• Wasser- und Abwasserwirtschaft,
• Kreislauf-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Ressourceneffizienz,
• Umweltmanagement und nachhaltiger Konsum,
• umweltfreundliche Mobilitätslösungen,
• nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung,
• „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sowie
• innovative Querschnittstechnologien.

Insbesondere deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – ausdrücklich auch kleine und mittlere Unternehmen -, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können sich mit ihrer GreenTech-Projektidee um eine Förderung bewerben.

Projektskizzen können bis zum 20. Mai 2022 eingereicht werden. Förderinhalte und -bedingungen können Sie der Förderrichtlinie entnehmen und den Informationen für Antragstellende.

Die EXI-Projekte sollen wegweisend sein hin zur Anwendung smarter GreenTech-Komponenten und innovativer Lösungen im Bereich der Umwelttechnologien „Made in Germany“. Der Transfer von deutschem Know-how, Produkten und Dienstleistungen im GreenTech-Bereich kann so zur Umsetzung höherer Umweltstandards und gesetzlicher Vorgaben beitragen. Die Projekte der BMUV-Exportinitiative Umwelttechnologien tragen durch die Unterstützung geeigneter Infrastrukturen dazu bei, grüne Daseinsvorsorge und umweltgerechte Dienstleistungen weltweit zu implementieren.

Steigende Energiepreise - Was ist zu tun? Was bietet die Sächsische Energieagegentur Unternehmen an?

(Medieninformation der SAENA vom 05.05.2022)

Eine Vielzahl von Unternehmen fragt sich, was angesichts dramatisch steigender Energiepreise zu tun ist. Was ist sinnvoll für mein Unternehmen und wo erhalte ich entsprechende Informationen? Eine Quelle ist die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH.

»So verständlich in der aktuellen Situation der Wunsch nach kurzfristigen Lösungen ist, müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden. Als Landesenergieagentur können wir Unternehmen bei ihren aktuellen Sorgen und Fragen bezüglich Energie und Klimaschutz in vielerlei Hinsicht unterstützen.« so der Geschäftsführer der SAENA Dr. Tilman Werner
«In einem Informationsteil auf unserer Internetseite wollen wir kompakt und klar zeigen, wo und wie das möglich ist”, so Werner weiter.

Zudem wurden zusammen mit den IHKs aus Chemnitz, Dresden und Leipzig die vorhandenen Möglichkeiten, Angebote und notwendige zukünftige Maßnahmen besprochen.

Dazu gehören Antworten auf sehr häufig gestellte Fragen wie z.B.:
• Wie können wir unsere Energiekosten langfristig und nachhaltig reduzieren?
• Unser Unternehmen möchte in 2030 einen klimaneutralen Standort betreiben. Was sind dafür die ersten Schritte?
• Wir möchten den Anteil an Eigenenergieerzeugung am Standort erhöhen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Für die Beantwortung solcher, aber auch sehr individueller Fragen in den komplexen Themenfeldern Energie und Klimaschutz können Unternehmen die kostenfreien Informations- und Beratungsangebote der SAENA und der IHKs nutzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SAENA .

Bei Fragen kontaktieren Sie die SAENA unter
Beratertelefon: 0351 4910 3179
E-Mail: info@saena.de

Start für Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS)

(Medieninformation des SMWA vom 02.05.2022)

Fragt man nach den größten Herausforderungen für Unternehmen in Sachsen, antworten die meisten der überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen: Fachkräfte! Ob Klempner, Pflegekraft, Ingenieurin oder IT-Spezialist – das Thema Fachkräftebedarf steht in vielen Branchen ganz weit oben auf der Agenda. Fachkräftesicherung, Fachkräftegewinnung und die Schaffung bestmöglicher Arbeitsbedingungen in Unternehmen zählen deshalb seit mehreren Jahren zu den zentralen Anliegen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). Um die vielfältigen Aufgaben noch effektiver umsetzen zu können, hat Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig heute in Chemnitz das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) eröffnet.

Als Institution, die sich ausschließlich mit den zentralen Herausforderungen der Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie der Gestaltung guter Arbeitsbedingungen befasst, wird das ZEFAS eine wichtige Unterstützungsstruktur für Unternehmen, Beschäftigte und Akteure sein. Als landesweite Servicestelle kann sie die bestehenden Angebote zusammenführen, bekannter machen, passgenau vermitteln sowie die Akteure stärker zusammenbringen und vernetzen. Zu den konkreten Aufgaben des ZEFAS zählen neben der Tarifauskunft auch die Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte, die Unterstützung bei Aus- und Weiterbildungsfragen, die Beratung zu gesunden und sicheren Arbeitsbedingungen sowie die Unterstützung bei der strategischen Personalarbeit und bei der Positionierung sächsischer Unternehmen als attraktive Arbeitgeber.

Weitere Informationen unter www.zefas.sachsen.de

Energie ist teuer geworden! Und woher kommt zukünftig der Strom? SAENA stellt neues Solarkataster für Sachsen bereit und zeigt Ertragsmöglichkeiten

(Medieninformation der SAENA vom 29.04.2022)

Energie ist teuer geworden! Lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe? Ist ein Elektroauto die Alternative? Und woher kommt der Strom? »Für den Strom können viele Menschen selber sorgen! Mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach oder mit einer Investition in eine Bürgersolaranlage bestehen vielfältige Möglichkeiten.« sagt Stefan Thieme-Czach von der Sächsischen Energieagentur – SAENA. Zur Orientierung, ob sich das eigene Hausdach oder eine Freifläche dafür eignet, Solarstrom zu erzeugen, hat die SAENA diese Woche das Informationsportal unter https://solarkataster-sachsen.de veröffentlicht.

Mit dem für den gesamten Freistaat Sachsen zur Verfügung stehenden sogenannten Solarkataster kann nun jeder, der sich diese Fragen stellt, eine Antwort finden. Über eine einfache Kartenanwendung im Informationsportal können Interessierte sich Dachflächen von Häusern oder andere Flächen anschauen und erhalten eine Einschätzung zu Eignung und Ertrag der jeweiligen Fläche. Mithilfe eines im Portal integrierten Rechenmoduls ist es möglich, belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Photovoltaikanlage zu be-rechnen und weitere Schritte für Ihr Projekt einzuleiten. Auch können Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge oder Stromspeicher in die Berechnung einbezogen werden. Die Rechenmodule sind mit Hintergrundinformationen und Planungstipps (bspw. zur Nutzung von Batterien) hinterlegt. Es ist wichtig zu wissen, wie Heizung, Strom und Mobilität in Zukunft zusammenspielen. Mit dem Online-Rechner des Solarkatasters lässt sich dies bereits heute abbilden und in Investitionsentscheidungen einbeziehen. Ein 10-Schritte-Plan beschreibt Schritt für Schritt den Weg zur eigenen Solaranlage.

Machbarkeitsstudie schlägt länderübergreifendes Wasserstoffnetz Mitteldeutschland vor

(Pressemitteilung der Europäischen Metropolregion vom 28.04.2022)

Mehr als ein Dutzend Industrieunternehmen, Energieversorger, Netzbetreiber und kommunale Partner haben eine gemeinsame Studie für den Aufbau eines mitteldeutschen Wasserstoffnetzes vorgelegt. Die von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und dem Wasserstoff-Netzwerk HYPOS koordinierte Untersuchung sieht ein 339 Kilometer langes Netz zur Verbindung der Erzeuger und Nachfrager von grünem Wasserstoff in der Region Leipzig-Halle-Bitterfeld-Leuna-Zeitz-Chemnitz vor.

Im Rahmen der von der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und INFRACON Infrastruktur Service GmbH & Co. KG erstellten Machbarkeitsstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland“ wurden die potenziellen Bedarfe industrieller Akteure an grünem Wasserstoff und mögliche Erzeugungskapazitäten mittels Wind- und Solarstrom erfasst. Auf dieser Grundlage untersucht die Studie den Aufbau eines Wasserstoffnetzes zur Verknüpfung potenzieller Erzeuger und Abnehmer unter Einbindung der bestehenden Erdgasinfrastruktur sowie die damit verbundenen Kosten.

Für die Verbindung der identifizierten potenziellen Erzeuger und Nachfrager von grünem Wasserstoff skizziert die Studie ein mitteldeutsches Wasserstoffnetz mit 13 Leitungsabschnitten auf einer Gesamtlänge von 339 Kilometern. Basis für dieses Netz sind die Projektideen der an der Studie beteiligten Unternehmen. Für den Fall eines kompletten Neubaus wären damit Gesamtkosten in Höhe von rund 610 Mio. Euro verbunden. Diese ließen sich durch die Umwidmung bestehender Erdgasleitungen und mögliche Trassenbündelungen auf rund 422 Mio. Euro reduzieren. Bei optimalen Planungs- und Baubedingungen geht die Studie von einem Realisierungzeitraum von rund fünf Jahren pro neuem Leitungsabschnitt aus. Für die Umstellung bestehender Leitungen werden zwei bis drei Jahre veranschlagt. Einzelne Teile des geplanten Netzes sollen dabei parallel gebaut bzw. umgestellt werden, so dass regionale Wasserstoff-Cluster bereits vor Fertigstellung des Gesamtnetzes in Betrieb gehen können. Um den über die regionale Wasserstofferzeugung hinausgehenden Bedarf, insbesondere der industriellen Kerne in der Region, durch Importe zu decken, soll das Netz an den entstehenden European Hydrogen Backbone angeschlossen werden. Dies würde zusätzlich zu den genannten Kosten weitere Investitionen notwendig machen.

Die von der Metropolregion Mitteldeutschland koordinierte und vom Wasserstoffnetzwerk HYPOS fachlich begleitete Machbarkeitsstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland“ wurde im Auftrag von mehr als einem Dutzend regionaler Akteure und Unternehmen erstellt. Zu den Kooperationspartnern gehören BMW Group Werk Leipzig, DHL Hub Leipzig GmbH, Siemens AG, VNG AG, Südzucker Gruppe, Flughafen Leipzig/Halle GmbH, Leipziger Gruppe, Stadtwerke Halle GmbH, MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH, MITNETZ Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH, ONTRAS Gastransport GmbH, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG und die Stadt Leipzig.

Die Studie zum Download.

Führendes Unternehmen der Fertigungsindustrie BANTBORU kommt in den Landkreis Leipzig

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH)

4 von 100 weltweit hergestellten Automobilen sind mit BANTBORU-Produkten bestückt. Das türkische Familienunternehmen BANTBORU San. Tic. A.S. ist einer der fünf weltweit etablierten Global Player in der Entwicklung und Produktion von Präzisionsrohren, die in der modernen Automobil- und Kühlindustrie eingesetzt werden. Jetzt hat sich das Unternehmen für eine Ansiedlung in die Region Leipzig entschieden.

Hauptschwerpunkt des Unternehmens ist das Entwerfen, Entwickeln und die Fertigung von Präzisionsbauteilen für die Industrie. Als Lieferant weltweit führender Automobilmarken, wie BMW, Ford, Mercedes, Magna, Peugeot oder Renault hat sich BANTBORU einen Namen gemacht und beteiligt sich an wichtigen Produktionsprogrammen, einschließlich der neuen Generation von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Nicht nur in der Türkei ist das Unternehmen ebenso im Bereich „Weiße Ware“ bekannt und Partner großer Namen wie Arçelik, BSH (Bosch Siemens Hausgeräte), Bundy Refrigeration oder Vestel.

Am Standort in Machern, OT Gerichshain, ist geplant, die hochkomplexen Maschinen, die die Stahlrohre herstellen, eigens zu produzieren, um diese anschließend in die Türkei zu exportieren. Dafür sucht BANTBORU Fachkräfte im Bereich Feinwerkmechanik sowie technisches Produktdesign, Mechatronik, Maschinenbau (Ingenieure) und Logistik. Hier kann das Unternehmen auf den Fachkräfteservice der IRL zählen. Mit intensiver Recherche im Bereich Fachkräfte-Support und der Vernetzung mit der Arbeitsagentur und dem Berufsförderungswerk Leipzig (BFW) ist der nächste Schritt zur Realisierung der Standorteröffnung getan. BANTBORU zeichnet sich durch einen hohen Wertekodex aus. „Unser Unternehmen wächst mit seinen Mitarbeitern. Abschlussnoten sind bei uns nicht ausschlaggebend, auf die Fähigkeiten und Lernbereitschaft kommt es an. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen, welche wir gerne einstellen.“, bestätigt Herr Bruno. Er selbst blickt auf eine jahrelange Erfahrung als Ausbilder und Dozent zurück, sodass in Gerichshain zukünftig auch ein Ausbildungsbetrieb entstehen könnte. BANTBORU setzt klaren Fokus auf Flexibilität und Dynamik, Nachhaltigkeit und Diversity, nimmt seine sozialen Verpflichtungen ernst. So hat das Unternehmen beispielsweise eine aktuelle Frauenquote von 35% und ist Member der WEPs / Women Empowerment Principals UN Global Compact. Zu den Hauptschwerpunkten des Engagements von BANTBORU für eine nachhaltige Umwelt und als Mitglied des Global Compact Turkey sowie als Climate Ambition Accelerator, gehört die Verringerung des CO2-Fußabdrucks. Dafür setzte es im Jahr 2021 eine Million Euro in Umweltinvestitionen ein und deckte z.B. 35 % des Energieverbrauchs aus erneuerbarer Solarenergie.

Leipziger Gründungsnacht 2022 – Jetzt bewerben!

Gesucht werden wieder die pfiffigsten Gründungsideen und die erfolgversprechendsten Existenzgründungen der Jahre 2019 - 2022. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro ausgelobt. Alle Gründer:innen und Jungunternehmer:innen aus der Stadt Leipzig und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen können sich ab sofort bewerben. Das regionale Gründungsevent wird getragen von SMILE – die gründungsinitiative an der Universität Leipzig, der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13, der Sparkasse Leipzig, dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.

Für die Kategorie „Idee“ können sich alle bewerben, die einen innovativen Plan für eine Gründung und ihren Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Mai 2022. Für die Kategorie „StartUp“ können sich Existenzgründer:innen, Jungunternehmer:innen und Freiberufler:innen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung bewerben. Bedingung ist, dass die Bewerber:innen ihren Standort in der Stadt Leipzig oder in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen haben und die Gründung zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 1. Mai 2022 erfolgt ist. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai 2022. Weitere Informationen sowie die Onlinebewerbungsformulare für beide Wettbewerbe gibt es unter: https://www.leipziger-gruendungsnacht.de/wettbewerb/

Die Leipziger Gründungsnacht wird am 5. Juli 2022 im Mediencampus „Villa Ida“ stattfinden. Sie ist eine Prämierungsveranstaltung für herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer der Leipziger Wirtschaftsregion. Ziel ist es, ein positives Klima für Existenzgründungen in unserer Region zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.

SAB-DIALOG: Auf dem Weg zur digitalen Transformation - Möglichkeiten einer Förderbank

Die Digitalisierung ist ein starker Treiber für die mittelständische Wirtschaft in Sachsen. Welche Herausforderungen und Investitionsbedarfe gibt es dabei? Wir laden zum SAB-DIALOG in die Gerberstraße 5, 04105 Leipzig am Donnerstag, 5. Mai 2022 von 17.00 bis 19.00 Uhr ein. Sie haben aber auch die Möglichkeit den SAB DIALOG als Liveübertragung mit zu verfolgen.

Programm sowie Anmeldung finden Sie auf der SAB-Website.

Virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig – 1. Online Zukunftsmesse „Stay Here“ am 03. Mai 2022

Am 3. Mai 2022 findet von 8:00 bis 14:00 Uhr im Rahmen des digitalen Projektes „Virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig“ zur Fachkräftesicherung und -gewinnung die 1. Online-Zukunftsmesse „Stay Here“ statt. Unterstützt wird das Event von der Oberschule Markkleeberg und der Stadt Markkleeberg. Die virtuelle Fachkräftesafari Landkreis Leipzig und damit die 1. Online Zukunftsmesse „Stay Here" sind ein Projekt des Landkreises Leipzig, der Agentur für Arbeit Borna und der KlickNet GmbH, welche im Rahmen der Fachkräfteallianz Landkreis Leipzig vom Land Sachsen gefördert werden.

Unternehmen sind herzlich eingeladen mit einem kurzen Beitrag von 15 min kostenfrei an der Messe teilzunehmen. Jedes Unternehmen erhält die Möglichkeit Ausbildungsstellen, Praktika oder Jobs online kurz zu präsentieren, bspw. In Form von einer Powerpoint-Präsentation, einem Video oder einem Talk (Frage/Antwort) mit der Event-Moderation.
Bei Interesse wenden sich die Unternehmen bis zum 06. April an Frau Klickermann von der KlickNet GmbH (Tel.: 0160/97319937 | E-Mail: g.klickermann@klicknet.de), die auch gern für Rückfragen zum Ablauf zur Verfügung steht. Für Unternehmen wird vorab eine technische Einführung, Beratung und ein Briefing stattfinden.
Weitere Informationen zur Fachkräftesafari und zur Veranstaltung werden demnächst auf der Website veröffentlicht.

7-Seen-Wanderung: 80% der thematischen Touren ausgebucht

In rund einem Monat ist es wieder soweit: Hunderte von Wanderfans werden sich vom 6. bis 8. Mai auf die rund 74 Wanderstrecken bei der 7-Seen-Wanderung begeben. Auch wenn bereits 80% der thematischen-, Kinder- und Gesundheitstouren ausgebucht sind, kommen immer noch neue, spannende Wanderungen dazu. So kann man seit ein paar Tagen die T20 MIBRAG-Tagebautour, die urbane Geocaching Tour K17 oder die G6 Sportexperten-Wanderung mit umfassenden Outdoor-Markentests buchen.

Zusammen mit dem Markkleeberger Stadtfest laufen nun seit Monaten die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wir sind momentan dabei die Wanderbuttons drucken zu lassen, die Wanderstrecken und Markierungen zu prüfen und unsere vielen Partner und Vereine zu briefen“, so Henrik Wahlstadt Vereinsvorsitzender des Sportfreunde Neuseenland e.V. „Zum Start im Mai erwarten wir keine G-Regeln mehr und schauen nun positiv in die Zukunft. Wir möchten gerne mit diesem traditionellen Event ein Zeichen der Normalität und Stabilität senden, und freuen uns sehr auf unsere Wanderfreunde aus der gesamten Republik. Bisher sind alle Kontrollpunkte mit großer Freude dabei, und wir geben unser Bestes, das wir allen ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen können“, freut sich Wahlstadt.

Start und Ziel ist, wie im letzten Jahr, an der Elektrotechnischen Sammlung in Markkleeberg. Der erste Startschuss fällt um 16 Uhr zur Maikäfertour für die Kleinsten. Die Langstreckenwanderfreunde, welche bis zu 105 Kilometer in bis zu 32 Stunden zu Fuß das Leipziger Neuseenland erkunden, starten als letzte Gruppe im Massenstart um 18 Uhr. Jeder angemeldete Teilnehmer*in erhält einen Gutscheincode von Intersport Hübner und einen Code für die Wanderregion Leipzig für die Wanderapp komoot. Somit ist die Navigation auf den individuellen Strecken gesichert, und niemand kommt vom Wege ab. Unterwegs werden die Teilnehmer*innen mit regionalen Leckereien, wie der traditionellen Puddingsuppe vom Seepark Auenhain oder der Kartoffelsuppe in Thierbach versorgt. „Wir reagieren auch auf die Ansprüche und Wünsche unserer Wanderer und bieten nun tendenziell mehr vegetarische Gerichte an“, so Wahlstadt.
Gesucht werden noch fleißige Helfer*innen, welche als Dankeschön gerne eine Wanderung Ihrer Wahl laufen können. Momentan sind noch Positionen als Wanderbegleiter bei der W5-Mondschein West oder der W3-Costa Cospuda offen. Helfende Hände für die Startkarten- und Urkundenausgabe werden ebenfalls noch gesucht. Bewerben kann man sich gerne unter info@7seen-wanderung.de

Die Anmeldung ist noch bis kurz vor dem Event möglich.

Europa fördert Sachsen – neuer Internetauftritt zu den Strukturfonds EFRE/ESF in Sachsen

Die Website präsentiert u.a. allgemeine Informationen zu den Strukturfonds sowie konkrete Informationen zum aktuellen Förderzeitraum 2021-2027. Außerdem ermöglicht die integrierte Projektdatenbank eine sachsenweite Übersicht zu bereits geförderten Projekten.

7. Förderaufruf für erfolgreiche sächsische Gründungsförderung InnoStartBonus ist gestartet

(Medieninformation SMWA vom 17.03.2022)

Bewerbungen sind bis zum 11. Mai 2022 möglich!

Der Freistaat Sachsen stärkt mit der Gründungsförderung InnoStartBonus seine innovative Gründerszene. Seit dem Auftakt im März 2019 haben bereits sechs Förderaufrufe (»Calls«) stattgefunden. Heute ist der nächste Call gestartet, sodass nun Gründungsinteressierte mit einer innovativen Geschäftsidee bis 11. Mai 2022 die Möglichkeit haben, sich zu den neuen Konditionen mit ihrer innovativen Geschäftsidee für den InnoStartBonus zu bewerben. Sowohl die Förderhöhe als auch der Kinderbonus wurden um 50 Euro pro Monat erhöht – auf fortan 1.050 Euro bzw. 150 Euro. Eine Nebentätigkeit von bis zu 20 Wochenarbeitsstunden ist nunmehr neben dem Gründungsvorhaben möglich.

Begleitend zum Bewerbungszeitraum tourt die futureSAX GmbH mit der »GründenRoadshow – InnoStartBonus« durch Sachsen, um den InnoStartBonus vorzustellen und die Fragen der Gründungsinteressierten zu beantworten. Sowohl reine Informationsveranstaltungen als auch Expertensprechtage und Workshops sind geplant. Neben gemeinsamen Events mit Partnern aus dem »futureSAX-Start-up-Partner-Netzwerk« vor Ort finden zwei Frage-Antwort-Sessions (»Q&A«) online statt. Immer mit dabei sind Geförderte der bisherigen Calls, die ihre Geschäftsidee vorstellen und ihre Erfahrungen, aber auch Tipps zur Bewerbung teilen.

Q&A für Bewerbende I für individuelle Fragen zum InnoStartBonus

• 29.03.2022 | 15.00 – 16.00 Uhr | Online
• 26.04.2022 | 16.00 – 17.00 Uhr | Online

Mit dem Ende des Bewerbungszeitraumes folgt die Bewertungsphase, in welcher das vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) berufene Fachgremium aus Expertinnen und Experten die eingereichten Konzepte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren bewertet. Nach einer Vorauswahl der besten Geschäftsideen werden die ausgewählten potenziellen Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen im Rahmen eines Pitchs am 29. bzw. 30. Juni 2022 zu präsentieren und sich den Fragen des Gremiums zu stellen.

Im Ergebnis wird das Votum zur Förderwürdigkeit vergeben, mit welchem die ausgewählten potenziellen Gründerinnen und Gründer schließlich ihren formalen Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) bis spätestens 7. Juli 2022 einreichen können. Mit dem geplanten Förderbeginn im August 2022 beabsichtigt der Freistaat Sachsen die dann ausgewählten Gründerinnen und Gründer in Höhe von jeweils 1.050 Euro pro Monat zuzüglich eines monatlichen Kinderbonus in Höhe von 150 Euro pro unterhaltspflichtigem Kind zu unterstützen. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten. futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet dabei die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell.

Ideen gefragt: «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” geht in die zweite Runde

(Medieninformation SMWK vom 03.03.2022)

Mit der zweiten Runde von «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” werden erneut kreative Ideen für die nachhaltige Weiterentwicklung von Kultur und Tourismus im Freistaat Sachsen gesucht. Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (3. März 2022) die Akteure in Kultur und Tourismus dazu aufgerufen, sich kreativ für den wirtschaftlichen Aufschwung in der Branche zu engagieren und am Wettbewerb zu beteiligen.

Bei den einzureichenden Ideen und Konzepten kann es sich um ganz neue oder die Weiterentwicklung und Aufwertung vorhandener touristischer Angebote sowie um Lösungen für eine verbesserte touristische Leistungsfähigkeit handeln, die einem zukunftsorientierten, nachhaltigen Tourismusmanagement gerecht werden. Die Bewerbungen sind in sieben Kategorien möglich wie zum Beispiel Digitalisierung, Fachkräftegewinnung oder innovative Erlebnisangebote.

Der Zeitraum für den «Sachsen geht weiter. Innovationswettbewerb Tourismus 2022” erstreckt sich vom 3. März bis 2. Oktober und ist damit großzügiger angelegt als im Vorjahr. So erfolgt er nach Auskunft der federführend zuständigen Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) in zwei Stufen. In der ersten Phase von März bis Mai wird aus allen Bewerbungen eine Vorauswahl von bis zu 50 erfolgversprechenden Ideen getroffen, die alle mit einer «Entwicklungsprämie” in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet werden. Das Geld fließt in den Ausbau ihrer Ideen. Zusätzlich wird allen Bewerberinnen und Bewerbern in dieser Entwicklungsphase eine Mentorin/ein Mentor an die Seite gestellt - unter anderem in einer eintägigen Innovationswerkstatt. In der zweiten Phase wählt die Jury daraus im Oktober bis zu 25 weiterentwickelte Ansätze aus und prämiert diese nach erfolgreicher Präsentation durch die Bewerberinnen und Bewerber im Dezember mit Prämien von 10.000 bis 25.000 Euro.

Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine und Verbände, Kommunen und Regionen sowie alle Unternehmen und Anbieter aus den Bereichen Beherbergung und Gastronomie, Freizeit und Kultur, Gesundheit und Wellness, aber auch aus den Bereichen Event, Messe und Kongress. Zur interdisziplinär zusammengesetzten, fachkundigen Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter der Tourismus-, Kreativ- und Kulturbranche, der sächsischen Wirtschaft, des Sächsischen Landtags sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Bewerbungsplattform gibt es auf der Website www.sachsen-geht-weiter.de. Bewerbungen können ab sofort über dieses Portal erfolgen.

BMUV-Förderprogramm für nachhaltigen Strukturwandel in Braunkohlegebieten geht in die 2.Runde

(Pressemitteilung BMUV vom 16.02.2022)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützt mit dem Förderprogramm "Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) die nachhaltige Strukturwandelpolitik in Braunkohlegebieten und stellt insgesamt 100 Millionen Euro als Fördermittel für Kommunen und andere lokale Akteure zur Verfügung.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: "Der Strukturwandel stellt insbesondere die Braunkohlereviere vor große Herausforderungen. Die Politik ist gefordert, hierfür Lösungen zu finden. Mit dem Förderprogramm KoMoNa unterstützen wir Kommunen und die Menschen vor Ort dabei, diesen Wandel auf einen nachhaltigen, ökologischen und damit zukunftsfähigen Weg zu bringen und neue Chancen zu schaffen. Damit wollen wir gemeinsam die Lebensqualität und Attraktivität in den Regionen sichern und weiterentwickeln. Die große Resonanz auf den ersten Förderaufruf hat gezeigt, dass dies ein erfolgreicher Ansatz ist."

KoMoNa fördert schwerpunktmäßig investive Maßnahmen wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung von Flächen und Gewässern sowie die Entsiegelung von Flächen oder die Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen. Auch Projektideen im Sinne eines nachhaltigen Tourismus oder für mehr Umweltgerechtigkeit in Quartieren und Stadtteilen werden durch das Förderprogramm unterstützt. Neben investiven Projektideen fördert das BMUV auch konzeptionelle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) umzusetzen. Hierzu gehören etwa kommunale Nachhaltigkeitskonzepte, Personalstellen für ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, Projektideen zur Vernetzung und solche, die das bürgerschaftliche Engagement stärken. Des Weiteren können außerschulische Bildungs- und Kulturprojekte mit Fokus auf der Stärkung des Bewusstseins und Engagements von Jugendlichen ("Empowerment"), im Bereich Bürgerwissenschaft (Citizen Science) oder nachhaltigkeitsbezogene Wettbewerbe und Kampagnen gefördert werden.

Kommunen, kommunale Zusammenschlüsse, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Akteurinnen und Akteure aus den drei Revieren können sich bis zum 15. Mai 2022 mit ihren Projektskizzen für die 2. Förderrunde bewerben. Ausgewählte vielversprechende Projektansätze werden dann im zweiten Schritt im Herbst 2022 zur Antragstellung aufgefordert. Der Start der bewilligten Projekte ist ab dem zweiten Quartal 2023 geplant. Über das Förderprogramm KoMoNa und die Ausarbeitung der Projektskizzen wird in zwei digitalen Informationsveranstaltungen am 22. Februar und am 1. März 2022 informiert. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Projektträgerin Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG), die mit der Orientierungsberatung und Betreuung von KoMoNa beauftragt ist.

23. Muldentaler Produkt- und Handwerkerschau

Wollen auch Sie als Aussteller mit Ihrer Firma dabei sein?

Vom 01. – 03. Juli 2022 findet die Schau der Handwerker und Gewerbetreibenden im PEP Prima-Einkaufspark in Grimma unter dem Motto „Gemeinsam für die Region mit Qualität von hier“ statt. Insbesondere einheimische Unternehmen, sollen hier eine Chance erhalten, ihre Leistungen und Erzeugnisse zu präsentieren, um den potentiellen Kunden zu sagen – wir sind noch da. Kaufen sie regional vor Ort.

Wenn Sie interessiert sind, dann melden Sie sich bitte in der Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung (telefonisch unter 03433/241-1054 oder per Mail an martina.klugmann@lk-l.de).

Hier finden Sie auch das Anmeldeformular für die Teilnahme(PDF, 46 kB).

Endspurt für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022

Noch bis 14. März 2022 können neuartige Produkte, Dienstleistungen und Verfahren für den 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland eingereicht werden. Welche positiven Effekte eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb mit sich bringt, zeigt das Beispiel der Leipziger eCovery GmbH.

„Die zentrale Aufgabe des IQ-Wettbewerbs ist es, Sichtbarkeit für Innovationen aus Mitteldeutschland zu schaffen. Die erfolgreiche Teilnahme geht mit großer öffentlicher Wahrnehmung einher. Potenzielle Bewerberinnen und Bewerber sollten deshalb jetzt die Chance nutzen, um von zusätzlichem Schub für die Finanzierung und Markteinführung ihrer Innovation zu profitieren“, ruft IQ-Projektleiterin Hanka Fischer von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland zur Teilnahme auf.

Die positiven Effekte einer erfolgreichen Teilnahme am IQ Innovationspreis Mitteldeutschland kann auch Benedict Rehbein, Geschäftsführer und Mitgründer der eCovery GmbH, bestätigen: „Der Sieg beim lokalen IQ-Wettbewerb Leipzig war ein großer Werbeeffekt für unsere Arbeit. Dank der Teilnahme sind sofort passende Partner auf uns zugekommen und wir konnten unser Projekt schneller voranbringen.“ Die eCovery GmbH bietet mit ihrer gleichnamigen App medizinisch fundiertes Physiotherapie-Training für zuhause. Patientinnen und Patienten mit Gelenkschmerzen erhalten maßgeschneiderte Trainingspläne und Übungsvideos, um die Lücke zwischen dem Heimtraining und der Behandlung beim Physiotherapeuten oder Arzt bestmöglich zu schließen und die Genesung zu fördern. Inzwischen hat das Leipziger Startup zahlreiche namhafte Partner aus der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung sowie weiteren Versicherungsunternehmen gewonnen. So übernehmen unter anderen die Audi BKK, Signal Iduna, Hallesche und Barmenia die Kosten der Therapie-App für ihre Versicherten.

Noch bis zum 14. März 2022 können Bewerbungen für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 und die lokalen Innovationspreise Halle (Saale) und Leipzig online eingereicht werden. Der mit insgesamt über 60.000 Euro dotierte Wettbewerb ist in den fünf Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie ausgeschrieben. Die Preisträger des 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 30. Juni 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft der Region. In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

Der Sächsische Gründerpreis ist gestartet - jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022

Mit dem 22. Sächsischen Gründerpreis prämiert der Freistaat Sachsen 2022 die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte – unabhängig davon, ob diese bereits am Markt umgesetzt werden oder die Gründung noch bevorsteht. Der Wettbewerb ist branchen- und technologieoffen.

Die Teilnehmenden erhalten die Chance auf insgesamt 50.000 Euro Preisgeld, steigern ihre Reichweite durch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und profitieren vom Zugang zu den über 8.500 Kontakten des futureSAX-Netzwerkes – u. a. mit zahlreichen Kapitalgebenden.

Jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022.

Sachsen führt Programm »Regionales Wachstum« fort

(Medieninformation SMWA vom 08.02.2022)

Der Freistaat setzt das stark nachgefragte Investitionsprogramm »Regionales Wachstum« fort. Zielgruppe des Programms sind kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz und Sitz oder Niederlassung in den Landkreisen des Freistaates Sachsen. Die Förderung unterstützt deren Investitionsvorhaben zur Errichtung, Erweiterung oder Modernisierung einer Betriebsstätte mit dem Ziel, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes zu steigern. Dafür stehen 2022 rund 11,7 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Die Beantragung bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ist voraussichtlich ab 1. März 2022 möglich.

Der Freistaat bezuschusst Maßnahmen zur Erweiterung des Angebotes, der Umsatzausweitung, der Prozessoptimierung (z. B. durch Digitalisierung) oder Verbesserung der Angebotsqualität mit bis zu 50.000 Euro. Die Höhe des Fördersatzes beträgt in der Regel 25 Prozent. Die Höhe der Investition muss mindestens 20.000 Euro betragen. Für Neuinvestitionen nach Betriebsübernahmen gilt ein erhöhter Fördersatz von 40 Prozent. Die Förderung ist auch bei der ausschließlichen Sicherung vorhandener Arbeitsplätze möglich. Der Absatzradius der geförderten Unternehmen muss weniger als 50 Kilometer betragen. Einzelne Wirtschaftszweige sind aus beihilferechtlichen Gründen nicht förderfähig (u.a. Land- und Forstwirtschaft, Bergbau, Stahlindustrie, Schiffbau, Kunstfaserherstellung, Verkehrssektor).

Kabinett verabschiedet Richtlinie zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft

(Medieninformation SMWA vom 08.02.2022)

Das sächsische Kabinett hat die Richtlinie zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft verabschiedet. Damit können die unter dem Dach von KREATIVES SACHSEN entwickelten Maßnahmen für verbesserte Rahmenbedingungen der kultur- und kreativwirtschaftlichen Unternehmen projektbezogen weiter gefördert werden. Mit der Förderrichtlinie bekennt sich der Freistaat Sachsen klar zur gezielten Wirtschaftsförderung der Kultur- und Kreativwirtschaft und bietet ihr auch in den kommenden Jahren die so wichtige Unterstützung. Für die Förderung stehen allein im Haushaltsjahr 2022 rund eine Million Euro zur Verfügung.

Zukünftig soll der Wissenstransfer zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Wirkungsfeldern – sei es im Bereich der Wirtschaft, bei der Gestaltung des Strukturwandels oder in der innovativen Regionalentwicklung – mehr Gewicht im Wirkungsprofil des Zentrums erhalten. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt aufgrund der Verwendungsbreite und der vielfältigen Einsatzbereiche ihrer Produkte, Dienstleistungen, Arbeitsformen und Arbeitsmethoden als Innovationstreiber und Katalysator für Innovationsprozesse. Die Branche verfügt im Rahmen der Digitalisierung und im Bereich von nichttechnischen Innovationen über großes Transformationspotential. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und Unternehmen aus anderen Branchen führt oft zu innovativen Lösungen. Hier spricht man von sog. Crossover, Sekundär- oder Übertragungseffekten sowie von Cross Innovationen. Vor diesem Hintergrund soll die geplante Förderung gezielt die positiven Effekten der Branche auf das Innovationsökosystem am Standort Sachsen stärken.

Digitalagentur Sachsen (DiAS) eröffnet

(Medieninformation SMWA vom 03.02.2022)

Digitalminister Martin Dulig und die neue Beauftragte der Staatsregierung für Digitales (Chief Digital Officer – CDO), Staatssekretärin Ines Fröhlich, haben heute in Dresden die neue Digitalagentur Sachsen (DiAS) eröffnet. Als Denkfabrik sowie als ein zentraler Dienstleister und Ansprechpartner zu Fragen der digitalen Transformation wird die DiAS ein vielseitiges Aufgabenspektrum bedienen. Gemeinsam mit dem Projektträger des Bundes wird die Agentur den Breitbandausbau in Sachsen begleiten – insbesondere durch die Beratung von Kommunen. Damit gehen die Aufgaben des einstigen sächsischen Breitbandkompetenzzentrums auf die DiAS über. Als marktunabhängiger Ansprechpartner in Digitalisierungsfragen soll die Agentur außerdem bei der Suche nach passenden Unterstützungsangeboten helfen.

An der Schnittstelle zwischen der Landesverwaltung, der sächsischen Wirtschaft und Gesellschaft begleitet die Agentur außerdem Beteiligungsprozesse zur Digitalpolitik im Freistaat Sachsen. Alle Interessierten können ab heute an der Weiterentwicklung der sächsischen Digitalstrategie mitarbeiten.
Perspektivisch soll bei der DiAS zudem in Umsetzung der Künstlichen Intelligenz (KI)-Strategie des Freistaates Sachsen eine KI-Kompetenzstelle etabliert werden. Damit ist eine zentrale Plattform vorgesehen, über die KI-Akteure vernetzt sind und sich zu KI-Themen in Sachsen informieren und austauschen.

Zur Website der DiAS.

Freistaat führt erfolgreichen »InnoStartBonus« fort

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Neue sächsische Gründungsförderung übertrifft die Erwartungen.« – Nächster Förderaufruf ab 17. März 2022

Das einstige Modellprojekt »InnoStartBonus« ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden. Deshalb hat das Kabinett heute die vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) vorgelegte neue Förderrichtlinie zur Weiterführung des Programms bestätigt. Sowohl die Förderhöhe als auch der Kinderbonus werden um 50 Euro pro Monat erhöht – auf fortan 1.050 Euro bzw. 150 Euro. Eine Nebentätigkeit von bis zu 20 Wochenarbeitsstunden ist nunmehr neben dem Gründungsvorhaben möglich. Erstmals können Gründungsvorhaben zu den neuen Konditionen im Zeitraum vom 17. März bis zum 11. Mai 2022 im Bewerbungsportal der futureSAX GmbH eingereicht werden. Bewilligungsstelle der Förderung ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).

»Der InnoStartBonus hat die Erwartungen übertroffen und die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht«, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. »In den insgesamt sechs Förderaufrufen der abgeschlossenen Modellphase haben 771 Interessenten aus zwölf verschiedenen Branchen 297 Konzepte eingereicht. Diese große Resonanz auf den InnoStartBonus beweist: Der Optimismus zur Umsetzung eines Gründungsvorhabens ist in Sachsen ungebrochen. Menschen mit dem Mut zum Gründen brauchen wir in dieser schwierigen Zeit umso mehr. Existenzgründungen stärken die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ich wünsche den Gründerinnen und Gründern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.«

Hier finden Sie die kompletteMedieninformation SMWA vom 01.02.2022.

Kurzarbeiterregelungen werden bis 30.Juni 2022 verlängert

(Medieninformation SMWA vom 01.02.2022)

Minister Dulig: »Wichtige Maßnahme zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Unternehmen«

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute angekündigt, den vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis zum 30. Juni dieses Jahres zu verlängern. Die erleichterten Bedingungen wären sonst am 31. März ausgelaufen. Verlängert wird auch die mögliche Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitergeld von 24 auf bis zu 28 Monate und die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und siebten Bezugsmonat.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig, der sich für eine Verlängerung der Sonderregelungen eingesetzt hatte, begrüßt den Schritt: »Mit dieser wichtigen Entscheidung können viele Beschäftigte und vor allem kleinere Unternehmen aufatmen. Die Sonderreglungen für die Kurzarbeit sichern Arbeitsplätze und Unternehmen. Die pandemiebedingte Krise ist für manche Branchen noch nicht vorbei. Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, in der Veranstaltungswirtschaft, in der Reisebranche, im Einzelhandel und in der gewerblichen Wirtschaft aufgrund unterbrochener Lieferketten wird die Kurzarbeit weiter benötigt. Sie ist das wirksamste Instrument zur Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung und hat bisher hunderttausende Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer vor drohenden Entlassungen geschützt.«

Nach wie vor stabilisiert die Kurzarbeit den sächsischen Arbeitsmarkt. Im Oktober 2021 waren nach Angaben der Bundeagentur für Arbeit 37.765 Personen in 5.788 Betrieben von Kurzarbeit betroffen (2,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen).
Für den Zeitraum November bis Januar werden nochmals steigende Zahlen prognostiziert, da etwa 9.000 Betriebe für 88.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld neu angezeigt haben – die meisten davon in der Gastronomie, der Beherbergung, den persönlichen Dienstleistungen und im Einzelhandel.

Außenwirtschaftliche Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH 2022

Auch unter den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen unterstützt die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) sächsische Unternehmen bei der Erschließung von Absatzmärkten und dem Aufbau internationaler Kooperationen. Dazu hat die WFS gemeinsam mit ihren Partnern im In- und Ausland erneut ein umfangreiches Programm außenwirtschaftlicher Veranstaltungen geplant. Dieses umfasst Unternehmerreisen, Markteinstiegsprojekte, Informations- und Kooperationsveranstaltungen sowie Firmengemeinschaftsstände auf international bedeutenden Messen.

Hier können Sie die Übersicht der geplanten außenwirtschaftlichen Angebote 2022(PDF, 161 kB) herunterladen. Diese sowie alle weiteren Projekte der AWIS-Partner finden Sie auch in dem Online-Veranstaltungskalender.

Die Sächsische Außenwirtschaftswoche, die von der AWIS - Außenwirtschaftsinitiative Sachsen organisiert wird, findet dieses Jahr vom 4. April bis 8. April 2022 statt und vermittelt Unternehmen aller Branchen Informationen rund um das erfolgreiche Auslandsgeschäft.

Vom Hof zum Handel – Agentur unterstützt Absatz regionaler Erzeugnisse

(Medieninformation SMEKUL vom 28.01.2022)

Mit einem drei Personen umfassenden Team stärkt AgiL – Sächsische Agentur für regionale Lebensmittel künftig den Absatz sächsischer Agrarerzeugnisse im Lebensmitteleinzelhandel des Freistaates und in der Direktvermarktung. Die Agentur, die nach der Beauftragung am 1. Januar nun ihre Arbeit aufgenommen hat, soll regionale Marken stärken und die Verarbeitung sächsischer Rohprodukte durch regionale Handwerks- oder andere Verarbeitungsbetriebe ausweiten helfen. AgiL informiert, berät, vernetzt und unterstützt dafür Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf regionalen Bio-Produkten.

Die Agentur AgiL hat ihren Sitz in Leipzig und ist mit drei Stellen ausgestattet. AgiL bietet allgemeine Beratung, Workshops, Schulungen und Exkursionen an und stellt Informationsmaterial zur Verfügung. Sie vernetzt Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gruppen von Unternehmen mit dem Ziel, Wertschöpfungsketten zu organisieren und zu entwickeln. Die Agentur unterstützt somit Marktkooperationen und Vermarktungsstrukturen.

Weitere Informationen.

Von der Idee zum erfolgreichen Geschäftsmodell mit den futureSAX-Gründerforen

(Medieninformation futureSAX vom 27.01.2022)

Mit den drei futureSAX-Gründerforen im Frühjahr 2022 haben Gründende die Möglichkeit, ihre innovativen Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und im Austausch mit Expertinnen und Experten wichtige Impulse und Erfahrungen dazuzugewinnen. Die Veranstaltungen sind zudem eine gezielte Vorbereitung für die Teilnahme am Sächsischen Gründerpreis 2022.

Gründerforum I: Geschäftsmodelle entwickeln und kommunizieren
03. Februar 2022 | 15:00 - 17:30 Uhr | online
Die erste Veranstaltung thematisiert Fragen rund um die Geschäftsmodellentwicklung. Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie sie innovative Ideen in tragfähige Geschäftskonzepte umwandeln und weiterentwickeln, welches das passende Geschäftsmodell ist und wie sie es erfolgreich kommunizieren.
Alle Informationen zur Online-Veranstaltung und zur Anmeldung.

Gründerforum II: Ein investorenfähiges Finanzierungskonzept entwickeln
03. März 2022 | 15:00 - 19:00 Uhr | online
Das zweite Gründerforum dreht sich rund um das Thema Finanzierungskonzepte. Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Gründungen und Erwartungen potenzieller Kapitalgebenden an das Konzept, aber auch, was den perfekten Pitch ausmacht, werden Schwerpunkte der Veranstaltung sein.
Alle Informationen zur Online-Veranstaltung und zur Anmeldung.

Gründerforum III: Die eigene Idee überzeugend präsentieren
03. Mai 2022 | 11:00 - 19:30 Uhr | Leipzig
Im Gründerforum III erfahren die Teilnehmenden, wie sie ihre innovative Geschäftsidee erfolgreich kommunizieren. Neben Impulsen von Kommunikationsexpert/-innen steht das praktische Trainieren der eigenen Präsentationsfähigkeiten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Nominierten des Sächsischen Gründerpreises 2022 erhalten zudem ein spezielles Pitchtraining in Vorbereitung auf die zweite Wertungsrunde des Sächsischen Gründerpreises.
Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung.

Der Freistaat Sachsen prämiert bereits zum 22. Mal die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis. Das Bewerbungsportal ist bis zum 9. März 2022 geöffnet.

Kabinett macht Weg frei für Landeszuschuss »Sachsen Plus«

(Medieninformation SMWA vom 25.01.2022)

Die Landesregierung hat weitere Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht. Das Kabinett stimmte dem vom Wirtschaftsministerium (SMWA) initiierten Programm »Corona-Zuschuss Sachsen Plus« zu, das für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Freiberufler eine Lücke schließen wird. Sachsen finanziert das Programm mit Landesmitteln, die für das im Frühjahr 2021 gestartete Härtefallprogramm bislang nicht abgerufen wurden.

Das Zuschuss-Programm richtet sich an Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, Selbstständige und Angehörige der freien Berufe in Sachsen, die aufgrund der Corona-Notfall-Verordnung im Dezember 2021 mindestens 70 Prozent coronabedingte Umsatzeinbrüche verzeichneten. Wegen niedriger betrieblicher Fixkosten erhalten sie lediglich geringe Zuschläge (Personalkostenpauschale und Eigenkapitalzuschuss) zur fixkostenorientierten Überbrückungshilfe des Bundes. Unternehmen, die mehr als einen Mitarbeiter (ein Vollzeitäquivalent) beschäftigen, sind im Bundesprogramm »Neustarthilfe« nicht antragsberechtigt.

Der Freistaat Sachsen wird die Überbrückungshilfe in den drei Monaten auf jeweils mindestens 1.500 Euro aufstocken. Da nur ein Teil der Überbrückungshilfe angerechnet wird, kann der Gesamtbetrag aus Überbrückungshilfe und Landes-Zuschuss auch deutlich über 1.500 Euro pro Monat liegen. Die Personalkostenpauschale und der Eigenkapitalzuschuss – das sind frei verwendbare Aufschläge auf die Überbrückungshilfe – werden nicht angerechnet, sondern gehen ungemindert an das Unternehmen.

Auch die anteilige Erstattung der Kosten für Auszubildende sowie für Hygienemaßnahmen und für Marketing- und Werbekosten, des Wertverlusts von verderblichen Waren und Saisonwaren sowie die branchenspezifischen Hilfen – etwa für die Veranstaltungs- und Kulturwirtschaft sowie die Reisebranche – erhält das Unternehmen zusätzlich.

Förderaufruf „Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe einschließlich Garten- und Weinbau“ – Anträge bis 14. April 2022 einreichen

(Medieninformation SMEKUL vom 21.01.2022)

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat am Donnerstag (20.01) einen neuen Aufruf für den Bereich Investitionsförderung in landwirtschaftlichen Betrieben (RL LIW/2014) gestartet. Zur Verfügung stehen insgesamt zwölf Millionen Euro.

Gefördert werden Unternehmen mit Betriebssitz in Sachsen. Das Mindestvolumen für eine Antragsstellung liegt bei 20.000 Euro, die förderfähige Höchstsumme pro Betrieb wurde aufgrund der langen Übergangszeit, von drei auf fünf Millionen Euro angehoben. Der allgemeine Zuschuss beläuft sich auf 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Gefördert werden beispielsweise umweltschonende und innovative Spezialtechnik, Investitionen in Gebäude und Anlagen, Technik der Innenwirtschaft und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in den Bereichen Nutztierhaltung, Pflanzliche Erzeugung und Verarbeitung und Vermarktung. Im Bereich Nutztierhaltung entfällt die Basisförderung, d. h. es werden ausschließlich Vorhaben im Bereich Premium gefördert.

Die bewilligende Stelle ist das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Weitere, ausführlichere Informationen zur Richtlinie und Antragsstellung finden Sie hier.

Interessierte Betriebe sind dazu aufgerufen, Ihre Anträge fristgerecht bis zum 14.04.2022 bei der Bewilligungsstelle einzureichen (es zählt der Posteingang in der Bewilligungsstelle, daher ist die Dauer des Postwegs zu beachten).

Online Veranstaltung: Die Welt ändert sich und wir mit ihr. Betrieb und Gesundheit in schwierigen Zeiten

Die andauernden Herausforderungen, wie sie die Corona-Pandemie mit sich bringt, macht vor keinem Lebensbereich halt. Im unternehmerischen Kontext gibt es in diesen Zusammenhang unzählige sofort umzusetzende Verordnungen, Regelungen und stetige Anpassungen. Für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen steht das Thema Gesundheit mehr denn je im Fokus. Das Seminar soll Raum geben, sich über dieses so wichtige Thema auszutauschen, die persönliche Widerstandskraft als wichtige Ressource zu erkennen und zu stärken sowie zu erfahren, wer Sie unterstützen kann.

Die Welt ändert sich und wir mit ihr.
Betrieb und Gesundheit in schwierigen Zeiten.

Organisator: Informationsstelle Gesundheit in der Arbeitswelt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V.
Termin: Mittwoch, 09.02.2022, 9:00 – 12:30 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: bis zum 07.02.2022 hier
Weitere Informationen können Sie dem Programmflyer(PDF, 409 kB) entnehmen.

Förderaufruf Existenzgründung und Hofnachfolge

(Medieninformation SMEKUL vom 19.01.2022)

Für das im September 2021 verabschiedete Förderprogramm für Existenzgründungen und Hofnachfolgen (RL EHP/2021) können ab Mittwoch (19.01.) Anträge eingereicht werden. Mit der Förderung werden sächsische Landwirtinnen und Landwirte bei der Neugründung und der Übernahme bestehender landwirtschaftlicher Unternehmen unterstützt. Förderanträge können bis zum 20. Juli 2022 beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Junglandwirtinnen und Junglandwirte in Sachsen (Einzelunternehmen oder Personengesellschaften), die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 40 Jahre sind, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügen und sich erstmals in einem landwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsinhabende niederlassen. Gefördert wird die Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebes anhand eines fünfjährigen Geschäftsplans. Die Förderung beträgt 70.000 Euro als Einkommensunterstützung. Die Auszahlung erfolgt degressiv in drei Raten über fünf Jahre.

Die Förderrichtlinie ist hier zu finden.

Sachsen beschließt Wasserstoffstrategie

(Medieninformation SMEKUL vom 18.01.2022)

Sachsens Kabinett hat am Dienstag (18.01.) die Sächsische Wasserstoffstrategie beschlossen. Mit ihr wird das Ziel des sächsischen Koalitionsvertrags umgesetzt, eine Wasserstoffwirtschaft mit möglichst geschlossenen, sächsischen Wertschöpfungsketten aufzubauen. Die Strategie zeigt auf, welche zusätzlichen Maßnahmen in Sachsen über die Angebote von EU und Bund hinaus dafür benötigt werden. Ein Maßnahmenkatalog mit 24 Vorhaben unterstützt die Akteure vor Ort, damit das bereits bis 2030 erreicht werden kann und damit die Voraussetzungen geschaffen werden können, grünen Wasserstoff als Energieträger zu verwenden.

Die Strategie enthält folgende Teilziele für die Bereiche Energie, Wissenschaft, Industrie, Mobilität und Strukturentwicklung:

• Wasserstoff in Wissenschaft und Forschung stärken
• Wasserstoff in Industrieanwendungen vorantreiben
• Wasserstoff in Mobilitätsanwendungen forcieren
• Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale der Wasserstoffwirtschaft nutzen und Wasserstofftechnologien ausbauen
• sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) einrichten
• regionale, landesübergreifende und europaweite Wasserstoffinfrastruktur ausbauen, Importmöglichkeiten sichern
• Referenzprojekte beschleunigen und Förderung ausbauen
• Wasserstoff als Chance für Strukturwandel und Standortentwicklung nutzen
• politische und technische Rahmenbedingungen für Wasserstoff verbessern

Als zentrale Einrichtung soll eine sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) aufgebaut werden, die zeitnah ausgeschrieben wird. Sie koordiniert zukünftig alle Wasserstoffakteure und -projekte und die Vernetzung zu Sachsens Nachbarländern und -staaten.

Link zur Wasserstoffstrategie<br />

Sachsen schließt Förderlücke für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Freiberufler

(Pressemeldung SMWA vom 22.12.2021)

Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums (SMWA) hat sich das sächsische Kabinett mit einer frei verwendbaren Betriebskostenpauschale befasst. Damit möchte der Freistaat sächsische Unternehmerinnen und Unternehmer, die von den fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen kaum oder nicht profitieren können, unterstützen. Die Unterstützung soll sich auf pauschal 4.750 Euro je Antragsteller belaufen: insgesamt 4.500 Euro für drei Monate plus einmalig 250 Euro für Steuerberater-Ausgaben. Die Finanzierung des Programms »Sachsen Plus« soll aus den im Mai 2021 gestarteten Corona-Härtefallhilfen erfolgen, die je zur Hälfte vom Bund und Freistaat Sachsen getragen werden. Deshalb muss der Bund der Einführung der neuen Hilfe noch zustimmen.

Das Kabinett hat das SMWA beauftragt, die Abstimmungen mit dem Bund vorzunehmen. Die geplante Unterstützung »Sachsen Plus« soll die bestehenden Hilfsinstrumente aus Überbrückungshilfen für Unternehmen und Neustarthilfen für Soloselbstständige ergänzen und pauschal für drei Monate gewährt werden. Voraussetzung ist, dass ein coronabedingter Umsatzrückgang von mehr als 60 Prozent im November oder Dezember 2021 im Vergleich zu 2019 vorgelegen hat.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Der Bund ist den Ländern in der vierten Infektionswelle durch die Verlängerung der Überbrückungshilfe einschließlich der Neustarthilfe bis März 2022 entgegengekommen. Weitere Bundesprogramme sind derzeit nicht geplant. Niemand soll aber durch das Raster fallen. Deshalb nehmen wir mit ,Sachsen Plus‘ auch die ganz kleinen sächsischen Unternehmen fest in den Blick und schließen damit eine noch verbliebene Förderlücke.«

Das trifft etwa auf Unternehmen zu, die kaum Fixkosten ansetzen können, aber Personalaufwendungen haben (z. B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker). Ebenso auf den Freiberufler, der kaum Fixkosten hat, aber Angestellte – und somit keine Neustarthilfe beantragen kann.

»Die geplante Unterstützung ist für viele Unternehmer sicherlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen auf grünes Licht durch den Bund und verständigen uns innerhalb der Landesregierung zugleich über weitere Hilfen«, so Dulig weiter.

Das sächsische Kabinett soll die entsprechende Richtlinie »Sachsen Plus«, welche derzeit erarbeitet wird, Mitte Januar beschließen. In dem Zeitraum erfolgt auch eine Abstimmung mit dem Bund. Eine Antragstellung über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – soll dann zeitnah ermöglicht werden.

Wirtschaftsministerium veröffentlicht Standortbericht Sachsen 2021

(Pressemeldung SMWA vom 12.12.2021)

Martin Dulig: "Sachsen bleibt ein attraktiver Standort für Investitionen und wird gestärkt aus der Krise hervorgehen."

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat die Broschüre »Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2021« veröffentlicht. Sie zeigt auf 80 Seiten in über 100 Tabellen, Diagrammen und Landkarten den Entwicklungsstand Sachsens im deutschen und europäischen Vergleich. Dargestellt werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, der Arbeitsmarkt, die sektorale Entwicklung und regionale Struktur, Mittelstand, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Energie, Außenwirtschaft und öffentliche Finanzen.

Die sächsische Wirtschaft steht weiterhin vor enormen Herausforderungen. Nahezu alle Branchen sind durch die Corona-Pandemie und deren Begleiterscheinungen beeinflusst. Durch die fortlaufende Anpassung und Ausweitung der Wirtschaftshilfen ist es jedoch gelungen, die jeweiligen Wirtschaftsbereiche weitgehend zu stabilisieren und die Konjunktur zu stimulieren. Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Die sächsischen Unternehmen und wir als Staat und Gesellschaft werden diese Herausforderungen meistern und die aus der Krise und der weiteren Entwicklung entstehenden Chancen nutzen. Ich bin zuversichtlich, dass Sachsen vom zu erwartenden Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren besonders profitiert.«

Die Voraussetzungen hierzu wurden in den vergangenen Jahren geschaffen. Der Bericht attestiert dem Freistaat infolge einer im bundesweiten Vergleich außerordentlich hohen Investitionsquote eine hervorragende Infrastruktur. Die sächsische Straßennetzdichte liegt sowohl flächen- als auch einwohnerbezogen deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Ähnliches gilt in Bezug auf die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der Breitbandversorgung. Hier ist der Freistaat insbesondere bei der vor allem für Unternehmen im EDV-Bereich wichtigen Versorgung mit Glasfaser optimal aufgestellt. Hervorzuheben ist in diesem Kontext ebenso die im Freistaat sehr gut ausgebaute Forschungs- und Entwicklungslandschaft (FuE). Der Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,0 Prozent; hier erreicht Sachsen im bundesweiten Vergleich den siebten Platz. Nahezu die Hälfte aller FuE-Beschäftigen in den neuen Bundesländern ist dabei in Sachsen angestellt.

Minister Dulig weiter: »Wir werden die Corona-Pandemie bewältigen und die sächsische Wirtschaft weiterentwickeln. Mit der Kombination aus einem gewachsenen industriellen Kern, einer ausgebauten Forschungs- und Innovationslandschaft sowie qualifizierten und hochmotivierten Fachkräften werden wir die positive Entwicklung Sachsens fortschreiben."

Hintergrund:

Die Broschüre »Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2021« erscheint zum 18. Mal. Sie ist in Deutsch sowie in der komprimierten englischen Fassung »Location of Saxony in comparison with other regions 2021« verfügbar.

Der Sächsische Gründerpreis ist gestartet - jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022

Mit dem 22. Sächsischen Gründerpreis prämiert der Freistaat Sachsen 2022 die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte – unabhängig davon, ob diese bereits am Markt umgesetzt werden oder die Gründung noch bevorsteht. Der Wettbewerb ist branchen- und technologieoffen.

Die Teilnehmenden erhalten die Chance auf insgesamt 50.000 Euro Preisgeld, steigern ihre Reichweite durch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit und profitieren vom Zugang zu den über 8.500 Kontakten des futureSAX-Netzwerkes – u. a. mit zahlreichen Kapitalgebenden.

Jetzt online bewerben bis zum 9. März 2022.

Bund unterstützt sächsische Unternehmen und Soloselbstständige auch in der 4. Pandemie-Welle

(Pressemeldung SMWA vom 24.11.2021)

Auch Händler auf Weihnachtsmärkten können Überbrückungshilfe III Plus beantragen – Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware – Hilfen bis 2022 verlängert

Der Bund hat die bewährten Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, wird das aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die aktuell geltende Neustarthilfe Plus für Selbstständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgesetzt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachtsmärkten die Überbrückungshilfe III Plus erhalten; für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware. Hierbei geht es aber nicht um steuerliche Abschreibungen, die Gewinne und damit die Steuerlast im kommenden Jahr reduzieren. Vielmehr sind die Beträge Grundlage für die Berechnung der Überbrückungshilfe und werden im Rahmen der Fixkostenerstattung berücksichtigt. Gleichzeitig erleichtert der Bund im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV den Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten. Künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen.

Sachsen lobt Wettbewerb für Pop-Musik aus

(Pressemeldung SMWA vom 24.11.2021)

Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN startet den neuen Wettbewerb für Popularmusik in Sachsen. Gesucht werden kreative Konzepte, neue Kooperationen und beispielhafte Vorhaben, die zur Stärkung der Wertschöpfungspotenziale der Musikwirtschaft am Standort Sachsen beitragen. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt den Wettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro.

Der Wettbewerb für Pop-Musik in Sachsen gibt den Musikerinnen und Musikern sowie Musikschaffenden die Möglichkeit, die persönliche Professionalisierung zu vervollkommnen und Impulse zur Umsetzung beispielhafter Ideen und Vorhaben für die sächsische Musikwirtschaft zu setzen.

Am Wettbewerb können Musikerinnen und Musiker, selbst produzierende DJs und Musikschaffende sowie Unternehmen aus der Musikwirtschaft (zum Beispiel Labels, Booking-Agenturen, Musikverlage, Management) teilnehmen. Voraussetzungen sind, dass sie sich den Bereichen Rock, Pop, Jazz oder Elektro zuordnen, volljährig und in Sachsen ansässig sind.

Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15. Dezember 2021. Die Gewinnerinnen und Gewinner erwarten Preisgelder zwischen 1.500 Euro und 12.000 Euro in insgesamt fünf Kategorien: »Neue Künstlerinnen und Künstler auf Sachsens Bühnen«, »Album-Kooperationen«, »Beispielhafte Marketingformate«, »Internationale Kooperationen« und »Ideen für die Popularmusik in Sachsen«.

Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Website von KREATIVES SACHSEN zu finden.

Aufruf für HeimatGenuss im Schaufenster

Beim Projekt HeimatGenuss handelt es sich um ein flächendeckendes, länderübergreifendes „Genusstourismus-Konzept“, das Netzwerke schafft und mit einer gemeinsamen Werbe- und Qualitätsoffensive die Attraktivität der gesamten mitteldeutschen Region verbessert. Das Projekt verbindet Gastronomen und Einzelhändler mit lokalen Primärerzeugern, Lebensmittelhandwerkern, Winzern und Manufakturen. Einheimische und Touristen sollen für regionale Genuss-Angebote begeistert werden. Der Innenstadthandel soll belebt und die heimischen Gastonomen und Erzeuger gestärkt werden.

Initiiert von Christine Klauder und Thomas Marbach wurde das länderübergreifende HeimatGenuss-Projekt beim öffentlichen Ideenwettbewerb Unternehmen Revier, ausgeschrieben von der Metropolregion Mitteldeutschland und dem Burgenlandkreis, von der Jury aus allen beteiligten 9 Regionen als Siegerprojekt ausgewählt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Vom 15. bis 28. November finden in allen drei Bundesländern die HeimatSchaufenster-Wochen statt. Damit soll das Genussnetzwerk auch in den Regionen sichtbar gemacht werden. Regionale Produkte sorgen dann in den Schaufenstern von Fachhandel, Kultur- und Gastronomieorten oder Hofläden für Hingucker, unterstützt mit besonderen Regalen und Aufstellern. Bei der Aktion sollen mindestens 5 regionale Spezialitäten zusammen mit Handwerks- und Manufakturprodukten der Region in einem echten Schaufenster, oder Präsentationsmöbeln oder Angebotsflächen zum Kennenlernen, probieren und kaufen präsentiert werden. Zusammen mit den ausgewählten Manufakturempfehlungen soll die Schaufenster Aktion in 9 Regionen an vielen verschiedenen Präsentationsorten zu einer einzigartigen Genussreise durch Mitteldeutschland entführen.

Bei Interesse an einer Heimatschaufenster-Teilnahme wenden Sie sich gern bis zum 12.11. um 16 Uhr an Christine Klauder (Tel.:0160/94968121,
Mail: thueringer-genuss@t-online.de).

Die Kriterien für die Teilnahme können Sie hier(PDF, 322 kB)herunterladen.

IQ-Wettbewerb 2022 startet mit Auftakt-Event in Leipzig

(Pressemeldung IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vom 29.10.2021)

Am 6. Dezember startet der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 mit dem offiziellen Auftakt im Kupfersaal Leipzig. Im Mittelpunkt der Hybrid-Veranstaltung steht das Thema „Nachhaltige Finanzierung“ für Startups und Gründer. Bewerbungen für den IQ sind bis zum 14. März 2022 möglich.

Der Auftakt zum IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 findet im hybriden Format statt. Neben der Präsenzteilnahme im Kupfersaal Leipzig wird die Veranstaltung auch per Livestream unter www.iq-mitteldeutschland.deübertragen. Die Anmeldung für beide Formen der Teilnahme ist bis zum 24. November 2021 unter www.mitteldeutschland.com/iq-auftaktmöglich.

Mit dem Wettbewerbsstart können bis zum 14. März 2022 Bewerbungen in den fünf Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie online eingereicht werden. Prämiert werden marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Preisträger werden im Frühjahr in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 30. Juni 2022 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

Mit dem Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb mit regionalem Fokus bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Halle (Saale) und Leipzig ein.
Alle weiteren Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2022 finden Sie hier.

Die Wasserstoffregion Mitteldeutschland stellt sich vor

Auf dem 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress am 2. November 2021 präsentieren die Metropolregion Mitteldeutschland und der HYPOS e.V. die vielfältigen Aktivitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und fördern die länderübergreifende Vernetzung der regionalen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Wasserstoff-Region Mitteldeutschland.

Das Programm des 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongresses wird ergänzt durch eine begleitende Poster-Ausstellung. Sie gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die Wasserstoff-Projekte und -Akteure in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen .

Datum: 2. November 2021 (11.30-17.30 Uhr)
Ort: cCe Kulturhaus Leuna (Spergauerstraße 41A, 06237 Leuna) + Livestream

Programm und das Anmeldeformular.

Für eine digitale und grüne Zukunft: Sachsen fördert »Transformationsmanagement« in Unternehmen

(Medieninformation SMWA vom 20.10.2021)

Im Rahmen der Technologieförderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) ab sofort das »Transformationsmanagement« in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das geförderte Personal hat die Aufgabe, im Unternehmen ein Projekt zur Unterstützung der Krisenbewältigung und zur Vorbereitung einer digitalen, grünen und stabilen Erholung der Wirtschaft durchzuführen.

Das neue Förderprogramm knüpft an die bestehende ESF-Förderung an und ermöglicht die Beschäftigung von hochqualifiziertem Personal in KMU. Wie in der bisherigen »ESF-Technologieförderung 2014 – 2020« werden Unternehmen mit einem Personalkostenzuschuss von bis zu 50 Prozent für Projekte bis zum Jahresende 2022 unterstützt. Da es sich hierbei um ein Sonderprogramm handelt, ist die Umsetzung der Projekte auch mit Bestandspersonal möglich. Die zusätzlichen Mittel bilden eine Brücke zur kommenden Förderperiode, die im Jahr 2022 starten wird.

Anträge können ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Alle relevanten Informationen zum Transformationsmanagement, wie die notwendigen Voraussetzungen und entsprechenden Formulare, finden Interessierte auf der Homepage der SAB.

WirtschaftsDialog am Morgen (07.10.2021): Klima 2021 - Chancen & Risiken für regionale Unternehmen

Die aktuelle Klimasituation beeinflusst auch das Handeln der wirtschaftlichen Akteure im Landkreis Leipzig. Landrat Henry Graichen lud deshalb regionale Unternehmerinnen und Unternehmer zum gemeinsamen Austausch über künftige Entwicklungen und Fördermöglichkeiten ein. Beim Klimawandel seien alle gefragt, auch die Verwaltung, so der Landrat in der Begrüßung. "Wir übernehmen seit Jahren verstärkt Verantwortung für Energieeinsparung und Klimaschutz. Dabei spielen auch für die Verwaltung und die angegliederten Betriebe immer die wirtschaftliche Situation und die Fördermittel eine Rolle", so Graichen.

Wie sich die Klimaveränderungen im Landkreis für jedermann nachvollziehen lassen, verdeutlichte Falko Haak, Klimaschutzmanager des Landkreises, anhand lokaler Messwerte. "Seit 2013 ist die Parthe an der Messstelle Albrechtshain nahezu trockengefallen, der Grundwasserpegel Colditz unterschreitet seit 6 Jahren auffallend häufig den Niedrigwasserstand und seit 1850 stieg die mittlere Lufttemperatur an der Wetterstation Leipzig-Holzhausen von 8,5°C auf 10,2°C", so Haak. Mit jedem Zehntel Grad Erwärmung steige die Wahrscheinlichkeit für Hagelschäden, Sturmextreme, Sturzfluten und Überschwemmungen an. In der neuen Klimawirkungs- und Risikoanalyse bewerte das Bundesumweltamt die verschiedenen Branchen. Bei den naturnahen Wirtschaftsbereichen seien die Risiken wie Ernteausfälle oder sich ausbreitende Krankheitserreger offensichtlich. Aber auch naturferne Bereiche, wie das produzierende Gewerbe, müssen sich auf klimabedingte Unsicherheiten einstellen, wenn etwa Wetterextreme die Produktion stilllegen oder schlicht die Arbeitsleistung der Belegschaft nachlässt, so Haak.

Auf der Chancenseite stehen Innovationen und Investitionen, um die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Unternehmen modernisieren zu können, darüber war sich die Teilnehmer einig. Dennoch herrscht eine gewisse Verunsicherung, wann welche Technik zum Zug kommen könne. "Meistens bringt ein Unternehmensbesuch vor Ort entscheidende Erkenntnisse, die die Unternehmen dann weiter voran bringt", so Sven Börjesson vom Umwelt- und Transferzentrum der Handwerkskammer zu Leipzig. Sowohl HWK als auch IHK bieten inzwischen professionelle Hilfe und Vernetzung bei den Themen Energietechnik und den neuen Klimaregularien. Börjesson rief dazu auf, die Angebote der zuständigen Kammern rege zu nutzen und Termine mit den Beratern auszumachen.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Pressemeldung zur Veranstaltung.

Invest Region Leipzig auf der EXPO REAL 2021

(Pressemitteilung der Invest Region Leipzig GmbH vom 06.10.2021(PDF, 361 kB))

Die Invest Region Leipzig GmbH präsentiert eine der dynamischsten Regionen Deutschlands auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa.

Leipzig/München, 6. Oktober 2021 – Nach coronabedingter Zwangspause im letzten Jahr findet vom 11. bis 13. Oktober mit der EXPO REAL in München die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa wieder statt. Wie in den Jahren zuvor nimmt auch die Invest Region Leipzig (IRL) erneut mit einem Stand an der Großmesse teil und präsentiert vor Ort eine der dynamischsten Regionen Deutschlands – als Premium-Partner im Flächenpool der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland.

Mit der Invest Region Leipzig GmbH ist der Wirtschaftsraum Leipzig auf der EXPO REAL zum wiederholten Male bestens vertreten. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der regionalen Gesellschaft und den lokalen Wirtschaftsförderungen können Leipzig und sein Umland kontinuierlich Ansiedlungserfolge verzeichnen, die maßgeblich zur enormen Dynamik des Standorts beitragen. Seit 2013 gewinnen, beraten und betreuen die Branchenspezialisten der IRL Unternehmer, Gründer und Investoren, die sich in der Region Leipzig ansiedeln wollen.

Rundum-Sorglos-Paket für Ansiedlungen in der Region

Grundlegend für Ansiedlungen im mittlerweile dreistelligen Bereich sind vielfältige Service-Leistungen, mit denen die Invest Region Leipzig Unternehmen und Investoren auf ihrer Suche nach dem optimalen Wirtschaftsstandort unterstützt. Dieses – im Übrigen kostenfreie – Leistungsspektrum reicht von der Standortauswahl über die Organisation von Terminen mit Behörden und Ämtern bis zur Kontaktvermittlung zu Fördermittelgebern und Vernetzung bei der Fachkräftegewinnung. Als Experte vor Ort hilft die IRL dabei, die bestehenden Strukturen und Potenziale der Region voll auszuschöpfen und Investitionen zum Erfolg zu führen.

Synergien zwischen Metropole und Umland

Zentral für die Aktivitäten der Invest Region Leipzig ist der regionale Gedanke, den sie verkörpert. Sowohl die Stadt Leipzig als auch die Landkreise Leipzig und Nordsachsen nutzen erfolgreich gemeinsame Synergien. Während die Menschen in den umliegenden Gemeinden von der Infrastruktur sowie dem Sport- und Kulturangebot der Metropole profitieren, genießen die Leipziger die Natur im Umland, wo sie mitunter auch arbeiten. „In Kombination verfügen Leipzig und die beiden Landkreise über einen einzigartigen Schatz an attraktiven Gewerbe- und Büroflächen zu erschwinglichen Preisen und bieten eine tolle Lebensqualität“, fasst IRLGeschäftsführer Michael Körner einen der großen Standortvorteile der Region zusammen. Projekte wie EThrila in Thallwitz oder das Großprojekt der KAPPIS-Gruppe Generationenpark in Bad Lausick werden als Beispiele für diese Win-Win-Situation im Rahmen der EXPO REAL potenziellen Investoren vorgestellt.

Laut Hamburgischem Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) gehört die Stadt Leipzig neben München in Deutschland zu den Metropolen mit den größten Zukunftschancen. Die Messestadt bietet demnach das höchste Wachstum bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unter allen 30 bewerteten Städten. Dem Prognos-Zukunftsatlas 2019 zufolge sind Leipzig und Umland gar die dynamischsten Regionen Deutschlands. Die Kombination aus Synergien zwischen Stadt und Umland einerseits und der professionellen Unterstützung durch die Invest Region Leipzig andererseits bildet einen entscheidenden Faktor für diese agile Standortentwicklung in und um Leipzig.

Über die Invest Region Leipzig GmbH: Als Gesellschaft der Stadt Leipzig, der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig sowie der Landkreise Nordsachsen und Leipzig ist die Invest Region Leipzig GmbH als offizielle Ansiedlungs- und Akquisitionsagentur für die Wirtschaftsregion Leipzig aktiv.

Kontakt Invest Region Leipzig GmbH:

Susann Laue
Tel. +49 341 2682 7774
E-Mail:s.laue@invest-region-leipzig.de

Pressekontakt:

Jan Zimmermann
Tel. +49 341 9809090
E-Mail: zimmermann@agenda17.de

Sachsen fördert Existenzgründungen und Hofnachfolgen in der Landwirtschaft

(Medieninformation SMEKUL vom 22.09.2021)

Sachsen fördert Existenzgründungen und Hofnachfolgen mit einer eigenen Förderrichtlinie. Mit der Förderung werden sächsische Landwirtinnen und Landwirte bei der Neugründung und der Übernahme bestehender landwirtschaftlicher Unternehmen unterstützt.

Antragsberechtigt sind Junglandwirtinnen und Junglandwirte im Freistaat Sachen (Einzelunternehmen oder Personengesellschaften), die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 40 Jahre sind, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügen und sich erstmals in einem landwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsinhabende niederlassen. Gefördert wird die Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebes anhand eines fünfjährigen Geschäftsplans. Die Förderung beträgt 70.000 Euro als Einkommensunterstützung. Die Auszahlung erfolgt degressiv in drei Raten über fünf Jahre.

Die Förderrichtlinie ist hier zu finden.

Sachsen beteiligt sich am Zukunftsprogramm Kino der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

(Medieninformation Sächsische Staatskanzlei vom 21.09.2021)

Sachsen wird sich am Zukunftsprogramm Kino der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) beteiligen. Insgesamt werden vom Freistaat für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 je 250.000 Euro als Kofinanzierung zur Verfügung gestellt.

Mit der Förderung aus dem Zukunftsprogramm werden die Kinos in Sachsen bei der Finanzierung von Investitionen unterstützt. Die Förderung ermöglicht unter anderem Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem SARS-CoV-2-Virus, die Verbesserung der Barrierefreiheit und die Modernisierung der Projektions- und Tontechnik. Erfasst sind auch Investitionen in eine Aufwertung der Ausstattung der Besucherbereiche sowie energieoptimierte Heiz- und Lüftungsanlagen sowie nachhaltiges Wasser- und Verpackungsmanagement (Grünes Kino).

Förderberechtigt sind ortsfeste Kinos mit bis zu sieben Leinwänden, die ihren Sitz in einer Gemeinde mit maximal 50.000 Einwohnern haben oder sich durch ein besonderes Engagement für die Kinokultur auszeichnen.

Antrags- und Bewilligungsstelle für das Zuwendungsverfahren ist die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation der Sächsische Staatskanzlei vom 21.09.2021.

Sechs Millionen Euro REACT-EU-Mittel für Förderprogramm "Berufliche Weiterbildung Sachsen" - Antragsstellung ab 15. September

(Medieninformation SMWA vom 12.09.2021)

Sachsen steht vor einem tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt. Die fortlaufenden technologischen Entwicklungen führen zu einer automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt bei gleichzeitig größer werdenden ökologischen Herausforderungen. Weiterbildung ist zentral für die Bewältigung dieser Transformationsprozesse. Die COVID-19-Pandemie hat zu Einschnitten auf dem Arbeitsmarkt geführt und auch die berufliche Weiterbildung erheblich beeinträchtigt. Es fehlen u. a. erforderliche Qualifikationen, um die Krisenbewältigung und den Aufschwung der Wirtschaft mit voller Kraft voranzubringen. Hier setzt das neue Förderprogramm »Berufliche Weiterbildung Sachsen« an.

Das neue Förderprogramm »Berufliche Weiterbildung Sachsen« unterstützt bis 2023 die Teilnahme an Angeboten der beruflichen Weiterbildung, insbesondere zum Erwerb, Auf- und Ausbau digitaler Kompetenzen sowie von fachlichen und fachübergreifenden Kompetenzen, die für den ökologischen und strukturellen Wandel benötigt werden. Dabei werden insbesondere Zielgruppen mit einem erhöhten Förderbedarf unterstützt. Es werden Maßnahmen der individuell berufsbezogenen und der betrieblichen Weiterbildung gefördert, die den spezifischen Bedarfen der Beschäftigten beziehungsweise der Unternehmen und sonstigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern entsprechen.

Anträge können ab dem 15. September 2021 bei der SAB gestellt werden.

Corona-Hilfsfonds für sächsische Start-ups ausgeweitet: MBG hat bis Jahresende insgesamt 40 Millionen Euro an Jungunternehmen im Freistaat zu vergeben

(Medieninformation SMWA vom 03.08.2021)

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) unterstützt pandemiebetroffene Start-ups im Freistaat nun mit noch mehr Kapital. Der von der MBG verwaltete Corona-Start-up-Hilfsfonds (CSH) wurde zwischenzeitlich auf 40 Millionen Euro aufgestockt und die maximale Finanzierungssumme auf 2 Millionen Euro pro Start-up angehoben. Dafür hatten sich die MBG, die SAB, das Land und der Bund gemeinsam eingesetzt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Laufzeit des Fonds ausgedehnt: Gründerinnen und Gründer können noch bis zum 31.12.2021 von dem Hilfsfonds profitieren.

Mit dem CSH sollen die finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie abgefedert und der sächsische Wirtschaftsnachwuchs gestärkt werden. Der Fonds richtet sich gezielt an junge Unternehmen, denen es oftmals an Sicherheiten für Bankkredite und Eigenkapitalrücklagen mangelt. Die Finanzmittel stammen vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), vom Freistaat Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB) und der MBG. Anträge werden von der MBG entgegengenommen, die den Fonds aktiv managt.

Weitere Informationen zum CSH sowie den Antrag finden Sie hier.

Kennzeichnung sächsischer Produkte mit dem Regionalfenster startet

(Medieninformation SMEKUL vom 18.07.2021)

Ab sofort steht Landwirtschaftsbetrieben und Unternehmen der Lebensmittelbranche das neue Sächsische Regionalfenster als Kennzeichen für die regionale Herkunft von sächsischen Produkten zur Verfügung.
Um die regionale Herkunft zu garantieren, finden unabhängige, mit bereits vorhandenen Kontrollsystemen verschränkte Kontrollen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette statt. Die Herkunft aller Zutaten wird in einer Datenbank erfasst.

Die Voraussetzungen, nach denen die Produkte das Zeichen tragen können, sind klar geregelt: Bei so genannten Monoprodukten wie Äpfeln bestätigt das Zeichen, dass das Produkt aus Sachsen kommt. Bei verarbeiteten Mischprodukten müssen die erste Hauptzutat und wertgebende Zutaten vollständig aus Sachsen stammen.

Der Leitfaden „Sächsisches Regionalfenster“.

Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben: Förderrichtlinie und Förderaufruf veröffentlicht

(Pressemitteilung der NOW GmbH vom 03.08.2021)

Die vom Bundesverkehrsministerium zur Notifizierung vorgelegte Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben kann nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission starten. Damit steht für batterie-, brennstoffzellen- und (Oberleitungs-) hybridelektrische Fahrzeuge, entsprechende Tank- und Ladeinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien ein attraktives Förderprogramm bereit.

Konkret umfasst die Förderrichtlinie als Teil der Umsetzung des Gesamtkonzepts klimafreundliche Nutzfahrzeuge drei Elemente:

Förderung der Anschaffung von neuen klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3,
Förderung der für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur,
Förderung der Erstellung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung bzw. Erweiterung entsprechender Infrastruktur.

Weitere Informationen rund um Förderrichtlinie und Förderaufruf.

NOW-Online-Seminar: Förderung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge

Datum: 12. August 2021, 14.00-15.00 Uhr

Anmeldung: hier

Der erste Förderaufruf des Förderprogramms für klimafreundliche Nutzfahrzeuge wurde veröffentlicht. Wie genau diese Förderung aussieht, wer sich fördern lassen kann und was beachtet werden muss, erfahren Sie am 12. August 2021 in einem kostenfreien Online-Seminar mit dem Bundesamt für Güterverkehr und der NOW GmbH.

Nähere Informationen zum Seminar.

Weißbuch „Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen“ erschienen

(Medieninformation SMWA vom 25.07.2021)

In Sachsens Nahrungsmittelwirtschaft arbeiten rund 32.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in etwa 360 Betrieben und erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund sechs Milliarden Euro (Stand 2020). Gerade in den ländlichen Räumen sind diese Unternehmen oft ein Anker für Beschäftigung, Wirtschaftskraft und regionale Wertschöpfung. Damit kommt der Branche nicht nur für die Versorgung, sondern auch für Sachsens Wirtschaft insgesamt eine große Bedeutung zu. Zugleich steht die Nahrungsmittelindustrie als wachsender Wirtschaftszweig mit steigenden Beschäftigten- und Umsatzzahlen vor großen Herausforderungen. Treiber für Veränderungen in den Unternehmen und der Branche sind der demografische Wandel und damit einhergehend die Fachkräftesicherung, die Digitalisierung sowie die ökologischen und regionalspezifischen Erfordernisse.

Das Weißbuch »Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen« wurde im Rahmen des Projekts »Qualifizierung der Mitbestimmung in der Nahrungsmittelindustrie Sachsens (QuMiNaSa)« erstellt. Zentrale Aspekte sind zum Beispiel: Wertschätzung der Lebensmittel, der Arbeitskräfte und der Unternehmen in der Branche, eine breite Beteiligung und Einbeziehung von Akteuren in den Wandel, transparente Wertschöpfungsketten, das Setzen eines ordnungspolitischen Rahmens sowie ein höheres Akzeptanzmanagement zur Mitnahme aller Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess.

Das Weißbuch „Nachhaltige Nahrungsmittelwirtschaft in Sachsen“ können Sie hier herunterladen.

Aufholprogramm: Jetzt nach Ferienpraktika suchen

(Medieninformation SMK vom 05.07.2021)

In den Sommerferien startet das Kultusministerium die »Offensive Ferienpraktika«. Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen, die pandemiebedingt noch kein reguläres Betriebspraktikum absolvieren konnten, können sich ab sofort um einen Praktikumsplatz bemühen. Dazu wurde eigens eine online Praktikumsbörse eingerichtet. Die Plattform soll die Suche in der verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien erleichtern. Schülerinnen und Schüler müssen zur beruflichen Orientierung von der 7. bis zur 10. Klasse mindestens ein Pflichtpraktikum absolvieren.

Um Schülerinnen und Schüler vorrangig im ländlichen Raum den finanziellen Aufwand zu verringern, gibt es vom Kultusministerium einen Fahrtkostenzuschuss für Ferienpraktika von bis zu 30 Euro pro Schüler. Der Zuschuss kann direkt beim Kultusministerium beantragt werden. Antragsformulare gibt es an den Schulen sowie über das Praktikumsportal.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMK vom 05.07.2021

Förderstart für Lastenfahrräder

(Medieninformation SMWA vom 28.06.2021)

Seit März dieses Jahres kann ein Förderzuschuss für die Anschaffung eines Lastenfahrrads oder Lastenpedelecs beantragt werden. Um den Einsatz von Lastenrädern weiter voranzubringen, fördert der Freistaat Sachsen Lastenfahrräder als modernes Verkehrsmittel für den städtischen Raum. Antragsberechtigt sind Vereine, kleinere und mittlere Unternehmen, Kommunen und Zweckverbände.

Gefördert wird die Neuanschaffung von fabrikneuen Lastenfahrrädern und elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern (Pedelecs) bis 1 Kubikmeter Transportvolumen und/oder bis 150 Kilogramm Nutzlast. Für die Anschaffung eines Lastenfahrrads gibt es einen Zuschuss in Höhe von bis zu 500 Euro. Der Zuschuss je Lastenpedelec beläuft sich auf bis zu 1.500 Euro. Je Antragsteller sind jährlich bis zu fünf Lastenfahrräder oder Lastenpedelecs förderfähig. Die Räder können als baulich einspurige oder mehrspurige Fahrräder konstruiert sein und müssen eine Lasten-Zuladung von mindestens 40 Kilogramm (zuzüglich Fahrergewicht) ermöglichen.

Von Antragstellung bis zur Auszahlung der Fördermittel

Die Antragsformulare stehen auf der Webseite des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) zum Download zur Verfügung. Die Antragsteller reichen die ausgefüllten Förderanträge beim LASuV ein.

Nach Prüfung eines eingereichten Förderantrages wird dem Antragsteller das Prüfergebnis (förderfähig bzw. nicht förderfähig) mitgeteilt. Mit Vorliegen eines positiven Prüfergebnisses (entspricht zugleich der Eingangsbestätigung) kann der Antragsteller das beantragte Lastenfahrrad/Lastenpedelec kaufen und anschließend die Rechnung im LASuV einreichen.

Im nächsten Schritt erhält der Antragsteller einen Zuwendungsbescheid. Sobald dieser rechtskräftig ist (Verwaltungsakt mit einer einmonatigen Widerspruchsfrist), erfolgt die Zahlung. Erklärt der Antragsteller aktiv einen Widerspruchsverzicht kann die Auszahlung nach Vorlage dieser Erklärung auch eher veranlasst werden.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 28.06.2021

Neues Landesmesseprogramm 2022 – Unterstützung bei Erschließung wichtiger Auslands- und Branchenmärkte vor allem für KMU

(Medieninformation WFS vom 23.06.2021)

Mit dem neuen Landesmesseprogramm 2022 können sich sächsische Unternehmen im kommenden Jahr auf 47 Messen der verschiedensten Branchen präsentieren. Etwa die Hälfte dieser Messen findet in attraktiven Auslandsmärkten statt, wo Produkte »Made in Saxony« gefragt sind und gute Exportchancen bestehen. Ergänzt wird das Programm durch wichtige internationale Messen und Weltleitmessen in Deutschland. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren dabei von einem direkten Zugang zu einzelnen Märkten und vom persönlichen Kontakt mit potentiellen Geschäftspartnern.

Das Landesmesseprogramm besteht aus Firmengemeinschaftsständen und -beteiligungen des Freistaats Sachsen und der sächsischen Kammern, die im Rahmen der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) die Unternehmen gemeinsam bei der Erschließung internationaler Märkte unterstützen. Neben der WFS organisieren auch die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die sächsischen Handwerkskammern zahlreiche Firmengemeinschaftsstände im Rahmen dieses Landesmesseprogramms.

Außerdem können sich Anbieter von Tourismusleistungen an den Gemeinschaftsständen, die die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWKT) organisiert und durchführt, anschließen und unter dem Motto »Sachsen. Land von Welt!« ihre Angebote präsentieren und um neue Gäste werben.

Das vollständige Landesmesseprogramm 2022 steht Ihnen hier zur Verfügung.

Regionalprodukte aus dem Leipziger Muldenland per App

(Pressemitteilung der LEADER Region Leipziger Muldenland vom 04.05.2021)

Immer mehr Verbraucher schätzen gesunde und hochwertige Lebensmittel aus der Region. Gerade in diesen Zeiten werden sie sich der fragilen Lieferketten globaler Netzwerke bewusst und suchen gezielt nach Versorgungsstrukturen abseits von Discountern und Supermärkten. Um ihnen den Zugang zu regionalen Erzeugnissen zu erleichtern, hat sich das Regionalmanagement der LEADER-Region Leipziger Muldenland im September 2020 zu einer Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung entschieden und lässt seitdem die Daten zahlreicher regionaler Partner in die RegioApp integrieren.

Bei der RegioApp handelt es sich um eine bundesweit erfolgreiche Anwendung für Smartphones, Notebooks und Tablets, die dem Nutzer eine schnelle und umfangreiche Suche nach regional erzeugten und verarbeiteten Produkten ermöglicht. Sie ist für alle Direktvermarkter aus der Land- und Forstwirtschaft und dem Lebensmittelhandwerk, das heißt Obst- und Gemüsebauer, Gärtner, Tierzüchter, Fleischer, Bäcker usw., für alle Verkaufsstellen, wie eigene Hof- oder ein Dorfladen, Wochenmärkte und kleine Geschäfte mit regionalem Angebot aber auch für gastronomische Betriebe, die sich auf die Verwendung und Verarbeitung heimischer Produkte spezialisiert haben, gedacht.

Betriebe, die ihren Sitz in der LEADER-Region Leipziger Muldenland haben, steht das innovative Marketinginstrument zur Verfügung. Sie werden kostenlos in die App aufgenommen. Der Aufnahmeprozess ist sehr kurz: vom Einreichen der Unterlagen bis zur Freischaltung für die Öffentlichkeit vergehen meist nur ein paar Stunden.

Alle Direktvermarkter aus der Region, deren Angebot noch nicht in der App auffindbar ist, sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls registrieren zu lassen und ihr regionales Angebot so digital sichtbar zu machen. Interessenten für die RegioApp melden sich bitte beim Regionalmanagement der LEADER-Region Leipziger Muldenland unter Telefon 03437 707071 oder per E-Mail regionalmanagement@leipzigermuldenland.de.

 

Informationsveranstaltung
Additive Fertigung im Mittelstand – für Industrie und Handwerk

Sie haben „Scheu“ vor 3D-Verfahren?
Aus Sorge vor zu hohen Kosten verpassen Sie die Entwicklung?
Sie denken, 3D-Verfahren passen nicht in Ihren betrieblichen Kontext?

Am 21. Juli 2021 richtet die bsw-Fachschule für Technik Leipzig mit Unterstützung des building-3D e.V. eine Infoveranstaltung zum Thema Additive Fertigung im Mittelstand - für Industrie und Handwerk aus. Unternehmen, die sich für die Thematik interessieren, sind eingeladen, sich über die Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen Geschäfts mithilfe von 3D-Technologien zu informieren.

Die kostenlose Veranstaltung findet sowohl in Präsenz als auch online statt.

Weitere Informationen sowie die Agenda können Sie dem Flyer(PDF, 3,6 MB) und der Website der bsw-Fachschule entnehmen.

 

Strukturwandel-Studie empfiehlt Jokerflächen für Ansiedlungen und „grüne“ Gewerbestandorte

Die Metropolregion Mitteldeutschland und ihre Partner haben eine Potenzialstudie zu Industrie- und Gewerbeflächen im Mitteldeutschen Revier erstellt. Die Untersuchung analysiert zukünftige Flächenbedarfe und gibt Handlungsempfehlungen für die abgestimmte Entwicklung von Gewerbestandorten in der Region.

Die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Portfolios an Industrie- und Gewerbeflächen ist ein wichtiger Impulsgeber des Strukturwandels und bietet ansässige Unternehmen sowie Neuansiedlungen Möglichkeiten der Expansion. Die vorliegende Potenzialstudie zeigt u.a. detailliert auf, dass die vorhandenen Flächen gezielt weiterentwickelt werden müssen. So sollten bereits heute sogenannte Jokerflächen von 200 Hektar planungsrechtlich vorgehalten werden, um der sich abzeichnenden Angebotsverknappung in besonders nachgefragten Teilregionen entgegenzuwirken und auch in Zukunft größere Ansiedlungen zu ermöglichen.

Die im Rahmen des Strukturwandelsprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ erarbeitete Studie analysierte die Flächenangebote und zukünftigen Bedarfe an Industrie- und Gewerbeflächen in den Landkreisen Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie den Städten Halle (Saale) und Leipzig. Danach stehen für Ansiedlungs- und Erweiterungsvorhaben insgesamt 146 bestehende und geplante Standorte (ab 5 Hektar Fläche) mit einer Gesamtfläche von 3.870 Hektar für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung. Davon kommt 35 Standorten mit insgesamt rund 2.400 Hektar Fläche aufgrund ihrer Größe, der überregionalen Verkehrsanbindung und ihrer Lage an einer der Entwicklungsachsen der Region eine besondere Bedeutung für den Strukturwandel zu. Demgegenüber prognostiziert die Studie bis zum Jahr 2038 einen Bedarf an Industrie- und Gewerbeflächen zwischen 2.545 und 2.840 Hektar. Dabei fällt die zukünftige Flächennachfrage in den einzelnen Teilregionen unterschiedlich hoch aus und konzentriert sich vor allem auf den Ballungsraum Leipzig – Halle (Saale) – Bitterfeld-Wolfen. Im Ergebnis der Analyse gibt die Studie eine Reihe an Handlungsempfehlungen für die Industrie- und Gewerbeflächenpolitik bis 2038:

▶ Etablierung eines einheitlichen Gewerbeflächenmonitorings für die gesamte IRMD
▶ Umsetzung einer bedarfsgerechten Flächenentwicklung
▶ Vertiefende Untersuchung und Beseitigung von Verwertungsbeschränkungen
▶ Erarbeitung von Standortprofilen als Steuerungsinstrument der Ansiedlungspolitik
▶ Interkommunale Zusammenarbeit – Koordinierte Flächenpolitik und -entwicklung
▶ Strategischer Flächenerwerb
▶ Umsetzung einer nachhaltigen und flächenschonenden Standortentwicklung

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Kurzfassung(PDF, 1,1 MB).

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in der Langfassung.

SAENA – Informationsveranstaltungen zu Energie- und Klimaschutz für Unternehmen

Die Sächsische Energieagentur (SAENA) bietet im Mai zwei Informationsveranstaltungen für Unternehmen zum Thema Energie- und Klimaschutz an:

Steuerliche Aspekte bei der Nutzung von Solarstrom im Unternehmen

Datum: 19.05.2021, 15:45 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Anmeldefrist: 18.05.2021
Anmeldung: hier

Mit der Installation einer Photovoltaikanlage können Unternehmen ihre Stromkosten senken und leisten zudem einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Im Vorfeld sind verschiedene Fragen zu klären, so u.a. zur Statik, zur Dimensionierung oder zur Finanzierung. Nicht zuletzt sind auch steuerliche Fragen bzw. Begünstigungen zu berücksichtigen. Die Veranstaltung informiert zu den zu berücksichtigenden steuerlichen Aspekten im Zusammenhang mit der Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage. Das Online-Seminar richtet sich an Unternehmen die eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung errichten sowie an Photovoltaik-Installateure für Ihre Kundenberatung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Veranstaltungen finden Sie hier.

Online-Workshops für Energie- und Klimaschutz in sächsischen Unternehmen 2021

Datum: 26.05.2021, 14:00 bis 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Anmeldung: hier
Thema: Aktuelle Entwicklungen im Energierecht.

Das Jahr 2021 stellt die sächsischen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Neben der Energieeffizienz kommen Themen wie Klimaneutralität, CO2-Abgabe und eine größere Flexibilisierung in den Fokus, um die aktuelle Krise zu überwinden und die Zukunft zu gestalten. Um dies umzusetzen sind auch aktuelle Förderprogramme und die energierechtlichen Entwicklungen nicht zu vernachlässigen. In der gemeinsamen Workshopreihe der Sächsischen Energieagentur und der Sächsischen Industrie- und Handelskammern werden diese Themen aufgegriffen und durch Vorträge, Interviews und Diskussionsrunden werden praxisbezogene Wege für mehr Energie- und Klimaschutz in Sachsen gezeigt. Die Workshops sind kostenfrei.

Die Veranstaltungsreihe der SAENA finden Sie hier.

 

»ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE« widmet sich der Nachvollziehbarkeit von Lieferketten

(Medieninformation SMWA vom 07.04.2021)

Die »ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE«, initiiert vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA), untersucht in ihrem aktuellen »ZukunftsImpuls« die zentralen Treiber und die Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung von Lieferketten. Im Fokus steht, mittels welcher Technologien eine Lieferkette nachvollziehbarer und damit potenziell resilienter gestaltet werden kann.

Hier finden Sie den vollständigen Zukunftimpuls zur Nachvollziehbarkeit von Lieferketten.

Vom LKL gesucht – Imagekampagne zur Fachkräftegewinnung startet in die 4. Runde

Die Imagekampagne Vom LKL gesucht, hinter der der Landkreis Leipzig und die ZAROF GmbH stehen, startet dieses Jahr bereits in die 4. Projektphase. Ab sofort ist eine Bewerbung auf eine Teilnahme an der Kampagne möglich.

Sie sind ein kleines, mittelständisches Unternehmen mit Standort im Landkreis Leipzig? Sie suchen dringend Fachkräfte und wollen Ihre Sichtbarkeit für Bewerber und Bewerberinnen erhöhen, haben aber kaum Kapazitäten für Marketing und PR? Dann passen Sie perfekt zur Imagekampagne 2021.

Zwischen Frühjahr 2021 und Ende 2022 erfolgt die Umsetzung. In dieser Zeit besucht ein Team aus zwei medienaffinen Werkstudenten Ihr Unternehmen vor Ort, führt Interviews und sammelt Foto- und Videomaterial. Daraus entsteht ein Unternehmensprofil sowie Reportagen, die über Social Media und die Projektwebsite veröffentlicht werden.

Nutzen Sie Ihre Chance und präsentieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber des Landkreis Leipzig!

Sie möchten ein Teil der Kampagne werden? Dann melden Sie sich mit einer Interessensbekundung bis 22. März 2021 bei: Lara Klar | ZAROF GmbH (klar@zarof-gmbh.de)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kampagne.

Verbesserter Schutzschirm des Bundes für Ausbildungsplätze

(Medieninformation SMWA vom 17.03.2021)

Das Bundeskabinett hat heute die Verlängerung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" gebilligt. Ziel ist es, die betriebliche Berufsausbildung zu stabilisieren und zu stärken. Ausbildungs- und Übernahmeprämien werden verdoppelt. Die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit und die Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung werden verbessert und ein Sonderzuschuss hilft Kleinstunternehmen. Kosten für externe Vorbereitungskurse werden anteilig übernommen.

Die wichtigsten Änderungen können Sie hiernachlesen.

KOFA- Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim Aufbau eines innovativen und modernen Personalwesens. Dazu zählt die gesamte Wertschöpfungskette von der Situations- und Unternehmensanalyse über die Positionierung als Arbeitgeber bis hin zum Finden, Binden und Qualifizieren von Fachkräften.

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern sowie Medienwirtschaftlern erheben Zahlen zur Fachkräftesituation in Deutschland, erstellen wissenschaftliche Studien, praxisnahe Handlungsempfehlungen sowie Checklisten und berichten von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen. Diese werden auf der Website der KOFA veröffentlicht und über Social Media Plattformen und den Newsletter verbreitet.

Zu den spannenden und aktuellen Themen zählt zum Beispiel Ausbildungsmarketing über Social Media oder die Durchführung von Online-Schüler-Praktika.

Daneben organisiert das Team Veranstaltungen und Vorträge zu Personalthemen. Die aktuelle Veranstaltungsübersicht finden Sie hier.

Grüner Wasserstoff als Schlüssel für den Strukturwandel

Der Landkreis Leipzig initiiert zusammen mit dem HYPOS e.V. und dem Center for Resposible Research and Innovation(CeRRI) des Fraunhofer IAO das WIR!-Bündnis H2‑Transferregion Leipzig, dass vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ gefördert wird, um ein Konzept für den innovationsbasierten Strukturwandel in der Region zu entwickeln. Das Bündnis setzt dafür auf Grünen Wasserstoff als Schlüsselenergieträger für die Energiewende und den erfolgreichen Strukturwandel in der Region.

Anfang Februar fand der Leitbildworkshop des Projekts statt. Dieser wurde online mit mehr als 50 interessierten und engagierten Teilnehmern durchgeführt, um eine Vision und Ziele im Rahmen von sechs Handlungsfeldern zu erarbeiten. Einen kurzen Bericht zu dem Workshop können Sie hiernachlesen.

Fortan finden Sie das Projekt H2-Transferregion Leipzig auch auf unserer Website im Bereich Wirtschaftsförderung – Netzwerktätigkeit

Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

(Pressemitteilung BMWi vom 10.02.2021)

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit heute Nachmittag freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Pressemitteilung des BMWi vom 10.02.2021

Industry‘s Hidden Champions Conference 2021

Am Puls der Transformation – Wie Weltmarktführer Resilienz & Innovation verbinden

Die Konferenz findet als virtuelles Format am 2. März 2021 im Rahmen der Leipziger digitalen Messen „Intec/Z connect“ vom 2. bis 3. März 2021 statt. Thematisch geht es diesmal um die Kombination von Widerstandsfähigkeit und unverminderter Innovationskraft speziell in Krisenzeiten. Best Practices und Use Cases weltweit führender Unternehmen zeigen auf, wie eine nachhaltige und stabile Organisation über alle Unternehmensgrößen und Organisationsformen hinweg möglich ist. Ziel ist es, vom Wissen sowie den Methoden echter Hidden Champions zu profitieren, um selbst in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten schlagkräftig zu bleiben.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

Die Frist für die Registrierung ist der 01.03.2021.

Den Link zur Registrierung und weitere Informationen finden Sie hier.

Mehrwert-Initiatve "Nachhaltig aus der Krise" (SMEKUL)

Einen Mehrwert für Sachsen schaffen. Die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Mit diesem Ziel hat das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) die Mehrwert-Initiative „Nachhaltig aus der Krise“ gestartet.

Gesucht werden innovative, beispielhafte oder modellhafte Projekte, welche insbesondere die nachhaltige Land-, Forst und Fischereiwirtschaft stärken, Klimafolgen bewältigen oder in die zukunftsfähige Energieversorgung investieren. Dafür stehen im Rahmen der Förderrichtlinie „Nachhaltig aus der Krise“ insgesamt 26,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Projekte können bis einschließlich 31. März 2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

IOSax – Internationalisierungsoffensive Sachsen

Ein Projekt der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen - AWIS

Sachsen ist Exportland. Allein 2019 wurden Waren im Wert von über 40 Milliarden Euro von hier aus in alle Welt ausgeführt. Gleichzeitig sind aber nur rund 8% der heimischen Unternehmen exportaktiv (Stand 2016). Hier setzt die Internationalisierungsoffensive (IOSax) an.

Die Partner der Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOSax) unterstützen Ihr Unternehmen bei den ersten Schritten ins Auslandsgeschäft und knüpfen mit Ihnen Kontakte zu potentiellen Kunden und Partnern. Für sächsische Unternehmen sind die meisten Leistungen kostenlos oder zumindest förderfähig. Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern.

Weitere Informationen und Ihren Ansprechpartner.

20 neue Forscheraufträge und Experimente auf der Schulplattform der SAENA

(Medieninformation Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH vom 08.02.2021)

Mit Kreativität, abstraktem Denken und nachhaltigen Ideen Schülerinnen und Schüler auch zu Hause fördern

Wie können Energiethemen einfach und spielerisch das Home-Schooling ergänzen, ohne dass Pädagoginnen und Pädagogen viel Zeit und Aufwand in die Recherche und Aufbereitung der Themen stecken müssen?

Auf der Schulplattform der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH stehen mittlerweile 20 Aufgabenpakete unter der Rubrik »Aufgaben des Monats« zum Download zur Verfügung. In Form von Experimenten, Forscheraufträgen, Rätseln und Infoseiten rund um die Themen Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz können sich Schülerinnen und Schüler ausprobieren und Fragen wie: Warum kann man aus Milch Schneemänner bauen? Wie wird aus Wind Strom gewonnen? und Biogas im Glas – geht das eigentlich? nachgehen.

Die Schulplattform der SAENA wurde im Herbst 2020 mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Menschen die Energiewelt vorzustellen, ihnen verantwortungsvolles Handeln aufzuzeigen und sie durch «learning-by-doing” für den Klimaschutz und die Energieeffizienz zu begeistern; denn: die Energiewelt ist komplex, technologisch vielfältig und oft erklärungsbedürftig. Das Lernangebot der SAENA richtet sich dabei an Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Jahrgangsstufen.

»Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand«: Sachsen belegt im Bundesvergleich den zweiten Platz

(Medieninformation SMWA vom 07.02.2021)

Sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind beim »Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand« (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiter sehr erfolgreich. Im Zeitraum 2015 bis 2020 konnten sie über 500 Millionen Euro Fördermittel für innovative Entwicklungsprojekte einwerben. Im Bundesvergleich belegt der Freistaat Sachsen damit den zweiten Platz hinter Baden-Württemberg. Wirtschaftsminister Martin Dulig zeigt sich erfreut über diese Erfolge: »Ich bin stolz auf den Ideenreichtum und das Innovationspotenzial unserer sächsischen Unternehmen als auch der Forschungseinrichtungen sowie deren bundesweite Kooperationen und internationale Vernetzung, die mit dem ZIM-Programm gefördert werden. Wir danken dem Bund, dass er mit diesem Förderprogramm Unternehmen gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie unterstützt.«

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 07.02.2021

Endspurt im sächsischen Ideenwettbewerb »Innovationszentren der ZUKUNFT«

(Medieninformation SMWA vom 05.02.2021)

Freistaat will regionale Kooperationen zwischen Innovationszentren und Industrie stärken. Wirtschaftsminister Dulig: »Wollen den vielen Akteuren, die das Innovationsland Sachsen ausmachen, eine Bühne geben.«

Der Countdown läuft: Noch bis zum 15. März 2021 können sich Technologie- und Gründerzentren, Acceleratoren, Hubs, Inkubatoren oder vergleichbare Innovationszentren beim sächsischen Ideenwettbewerb »Innovationszentren der ZUKUNFT« einbringen. Gefragt sind Ideen, die neuartige Kooperationen zwischen Innovationszentren und der vor Ort ansässigen Industrie anregen und stärken, um noch nicht ausgeschöpfte Potenziale zu heben. Die »ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE«, initiiert vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), organisiert diesen im November 2020 gestarteten Wettbewerb. Dafür sind insgesamt bis zu 30.000 Euro ausgelobt.

Die Antragsteller sollen innovative Ansätze oder erweiterte Dienstleistungsportfolios entwickeln sowie neue Kooperationspartner, die bislang keine Berührungspunkte zu Innovationszentren hatten, identifizieren. Ein wichtiges Ziel ist dabei, Kooperationsgeflechte – insbesondere mit industriellen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den sächsischen Regionen – aufzubauen und den Mehrwert für die vor Ort ansässige Industrie zu beschreiben. Im Ergebnis sollen positive Synergieeffekte für die ansässige Industrie generiert und somit regionale Innovationsstrukturen gestärkt werden.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 05.02.2021

Exzellent, visionär, interdisziplinär: Sächsisches Projekt »SaxoCell« ist einer der Gewinner im BMBF-Wettbewerb um Zukunftscluster und erhält Millionenförderung

(Gemeinsame Pressemitteilung von SMWK und SMWA vom 03.02.2021)

Aus exzellenter Forschung sollen technologische und soziale Innovationen der Zukunft entstehen, die schneller im Alltag der Menschen ankommen: Dafür steht der Zukunftscluster-Wettbewerb (Clusters4Future) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Heute gab das BMBF die Gewinner der ersten von insgesamt zwei Wettbewerbsrunden bekannt. Einer der sieben Gewinner ist das sächsische Projekt »SaxoCell«, mit dem in Sachsen ein Zentrum für Zell- und Gentherapie entstehen soll.

Im Cluster »SaxoCell« haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um neue Anwendungsgebiete und Produktionsmethoden für personalisierte Gen- und Zelltherapeutika, so genannte »lebende Arzneimittel«, zu erschließen. Das Cluster will dazu die Bereiche Gen- und Zelltherapie, Künstliche Intelligenz, Automatisierung sowie regulatorische Bereiche aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen.

Das Zukunftscluster »SaxoCell« wird koordiniert von der TU Dresden; Partner sind Universität Leipzig; Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig; Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden; Universitätsklinikum Leipzig.

Vielfältige Unterstützung für Sachsens Gründungsszene, Transferakteure und Innovatoren

(Medieninformation SMWA vom 03.02.2021)

In diesem Jahr richtet futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, erneut die drei Sächsischen Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation aus. Die Wettbewerbsausschreibung wie auch die vielfältigen Unterstützungsangebote sollen der sächsischen Gründungsszene, Transferakteuren und Innovatoren gerade in der aktuellen Krisenzeit Mut und Zuversicht geben, Ideen und Visionen weiterhin zu verwirklichen. Einreichungsfrist der Bewerbungen für die Staatspreise ist der 7. März 2021. Begleitend dazu finden die futureSAX-Gründerforen, die Sächsischen Transfer Roadshows und das futureSAX-Innovationsforum statt, um Austausch und Vernetzung im sächsischen Innovationsökosystem intensiv zu fördern und Sachsens Innovationskraft sichtbar zu machen.

Modellprojekt beendet: Erfolgreicher "InnoStartBonus" wird fortgeführt

(Medieninformation SMWA vom 02.02.2021)

Neue sächsische Gründungsförderung übertrifft die Erwartungen – nächster Förderaufruf ab 11. März 2021

In der heutigen Kabinettssitzung hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) den positiven Abschlussbericht über den Verlauf des »Modellprojekts Gründerförderung InnoStartBonus« vorgelegt. Der InnoStartBonus ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden und hat die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht. Deshalb wurde das SMWA heute durch das Kabinett beauftragt, die Fortführung dieses Projektes zu konzipieren. Im Übergangszeitraum bis zur Verstetigung wird ein weiterer Förderaufruf umgesetzt, der am 11. März 2021 startet. Bis zum 9. Mai 2021 können neue Gründungsvorhaben eingereicht werden.

Im Bewerbungszeitraum vom 11. März bis 9. Mai 2021 tourt futureSAX mit der »GründenRoadshow – InnoStartBonus« durch Sachsen, um in allen Regionen des Freistaates die Gründungsförderung InnoStartBonus vorzustellen und die Fragen der Gründungsinteressierten direkt zu beantworten.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 02.02.2021

Abschreibungen für Saisonware: Bund setzt Forderung aus Sachsen um

(Medieninformation SMWA vom 20.01.2021)

Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III – Wirtschaftsminister Dulig: »Sonderabschreibungen sind jetzt endlich möglich!«

Der Freistaat Sachsen und die Bundesregierung unterstützen die von der Corona-Pandemie betroffenen sächsischen Unternehmen und Selbstständigen mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Eine besonders wichtige Säule ist dabei die Überbrückungshilfe, die seit Anfang der Pandemie zur Verfügung steht und als Überbrückungshilfe III bis Mitte 2021 verlängert wurde. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hatte sich in den vergangenen Wochen beim Bund für Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III eingesetzt und u.a. bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nachdrücklich Abschreibungsmöglichkeiten für Saisonware gefordert. Auch auf diese sächsische Initiative hin hat der Bund die Überbrückungshilfe III nun entsprechend angepasst.

Unternehmen können nun bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten. Der Höchstbetrag der Abschläge wird auf 100.000 Euro angehoben, um Unternehmen schnell und effektiv helfen zu können. Für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/21 (z. B. Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper, Winterkleidung) wird eine Sonderregelung eingeführt: Einzelhändler können ihre Warenabschreibungen zu 100 Prozent als Fixkosten ansetzen.

Wo liegen Potenziale für Sachsens Industrie?

(Medieninformation SMWA vom 05.01.2021)

»Themenmonitor« der ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE gibt Antworten

In welchen Bereichen sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Freistaat Sachsen besonders stark aufgestellt? Wo liegen Potenziale für die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Sachsen? Mit diesen Fragen hat sich die vom sächsischen Wirtschaftsministerium initiierte ZukunftsWerkstatt INDUSTRIE befasst und dazu den »Themenmonitor: Industrierelevante Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Sachsen« erarbeitet. Die Studie liefert einen Überblick über die thematische Ausrichtung wissenschaftlicher und industrieller Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Freistaat.

Sachsen profitiert von einem breiten und hochentwickelten Innovationssystem, was sich auch in den Ergebnissen der Studie widerspiegelt. Die wichtigsten sind:

Sachsen verfügt weiterhin über eine im nationalen Vergleich ausgeprägte Spezialisierung, insbesondere in den für die sächsische Industrie wichtigen Technologiefeldern Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnik, Fertigungstechnologie sowie Material- und Werkstoffforschung.

Die Innovationslandschaft im Freistaat differenziert sich zunehmend aus. Sächsische Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen erweitern ihr Kompetenzspektrum erkennbar, insbesondere im Hinblick auf die Megatrends »Digitalisierung« und »Nachhaltigkeit«.

Aus dieser Differenzierung ergeben sich erhebliche Potenziale für eine Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Freistaates. Dabei können künftig vor allem Synergien aus der sektorübergreifenden und interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsarbeit genutzt werden. Für Sachsen ergeben sich demnach vor allem in den Feldern »Nachhaltige Fertigungstechnik« und »Lösungen für transparente Liefer- und Wertschöpfungsketten« neue Chancen.

Hier finden sie die komplette Studie.

 

Studie Arbeit 4.0 in Sachsen

(Medieninformation SMWA vom 29.12.2020)

Minister Dulig: »Digitalisierung ist Umbruch und den müssen wir gestalten«

Der sächsische Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Fachkräfte sind gesucht und Unternehmen werben um Auszubildende. Auch die Arbeit selbst befindet sich im Wandel und durch die Corona-Pandemie haben Home-Office, digitale Vernetzung und flexible Arbeitsformen einen zusätzlichen Schub erhalten.

Vor allem die Digitalisierung prägt mittlerweile unseren Arbeitsalltag. Sie bildet die Grundlage für neue Produkte, Produktions- und Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Zahlreiche Tätigkeiten verändern sich grundlegend oder fallen weg. Gleichzeitig entsteht neue Beschäftigung mit veränderten Anforderungen an Kompetenzen und Qualifikationen von Beschäftigten und auch für die Unternehmensführung.

Mit der Studie »Arbeit 4.0 – Wie gestalten sächsische Unternehmen gute digitale Arbeit?« hat das SMWA anhand von qualitativen Fallanalysen in 60 sächsischen Unternehmen konkrete Lösungen für diese Fragen untersucht. Dabei interessierten die Sichtweisen sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber auf die »digitale Arbeit« zu Themen wie flexible Arbeitszeiten und -orte, neue Belastungen und Arbeitsschutz, Mitbestimmung und Führungskultur, berufliche Weiterbildung, Datenschutz und die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.

Für weitere Informationen finden Sie hier die Medieninformation des SMWA vom 29.12.2020

Produkt- und Handwerkerschau wird auf 2021 verschoben

Die 23. Schau vom 6. - 8. 11. 2020 im Prima Einkaufs-Park (PEP) Grimma wird nicht stattfinden. Die gesetzlich vorgeschriebenen Hygieneregeln für Veranstaltungen mit Publikumsverkehr, so u. a. 1,5 m Abstand und die Festlegung einer Obergrenze für die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen, sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im PEP Grimma nicht realisierbar.

Geplant ist, die Schau auf das Wochenende vom 05. - 07.11.2021 zu verschieben.

Wir freuen uns dann auf ein Wiedersehen und bitte bleiben Sie gesund.

Sommer
Leiterin der Stabsstelle

Coronavirus 2019/2020 - BVMW Wirtschaftstag 2020 verlegt

Landkreise Burgenlandkreis/Leipzig/Altenburger Land

Der Veranstalter des BVMW Wirtschaftstages hat auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes und gemeinsam mit den Initiatoren des Mittelstandsverbands BVMW entschieden, den diesjährigen BVMW Wirtschaftstag zu verlegen. Das Netzwerktreffen sollte am 19.03.2020 im Chemie- und Industriepark Zeitz/Alttröglitz stattfinden. Hintergrund sind die, mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus, veröffentlichten, umfassenden Maßnahmen der Gesundheitssicherung auf Veranstaltungen. Fiebermessstationen am Eingang oder auch eine umfangreiche Überprüfung von Besuchern stehen dem störungsfreien Charakter und dem Veranstaltungszweck eines Netzwerktreffens entgegen. Veranstalter sowie Initiatoren sind den Partnern, Ausstellern und Besuchern verpflichtet und kommen mit der präventiven Verlegung ihrer Sorgfaltspflicht und Verantwortung nach. Man hofft auf Verständnis und positives Feedback bei den beteiligten Akteuren. Das Organisationsteam wird zeitnah den neuen Termin für den traditionellen Mittelstandstreff bekannt geben.

Ideenwettbewerbe der Sächsischen Mitmach-Fonds starten am 1. Februar 2020

vergrößern Im Rahmen der Sächsischen Mitmach-Fonds sucht der Freistaat Sachsen in diesem Jahr zum zweiten Mal Ihre Ideen! Bewerben Sie sich zu den Themen zivilgesellschaftliches Engagement, Mobilität, Musik, Sport, Kunst, Soziales und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Gesucht werden Projekt- und Geschäftsideen, die den Strukturwandel in der Braunkohleregion Mitteldeutschland (u.a. Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Stadt Leipzig) positiv gestalten.

Aus den Erfahrungen der Ideenwettbewerbe 2019 wurden nur leichte Modifizierungen für die zweite Runde vorgenommen. Projektideen können wie bisher in den Kategorien "ReWIR" zur Förderung des Miteinander und Zusammenlebens der Menschen sowie "Zukunft MINT" zur Förderung von Kindern und Jugendlichen eingereicht werden. Mobile Projektideen mit einem Fokus auf ein besseres Zusammenleben oder auf eine bessere Erreichbarkeit von Kinder- und Jugendangeboten bewerben sich ebenfalls in den Kategorien "ReWIR" sowie "Zukunft MINT".

Zwei Neuerungen gibt es in diesem Jahr: mit der neuen Kategorie "Kommunen" öffnen sich die Ideenwettbewerbe der Sächsischen Mitmach-Fonds für Projekte der kommunalen Ebene. Hier werden Projektideen von Kommunen und kommunalen Einrichtungen prämiert, welche die Vernetzung mit den Bürgern und somit die Lebensqualität sowie Mobilität in der Region verbessern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der interkommunalen Kooperation.

Neu hinzugekommen ist zudem die Kategorie "Existenzgrüner" als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase. Es werden regionale innovative Geschäftsideen prämiert, welche nachhaltig zur Aufwertung der Region Mitteldeutschland beitragen und somit einen positiven Einfluss auf den Strukturwandel haben.

Machen Sie mit beim Strukturwandel!
- www.mitmachfonds-sachsen.de aufrufen und von den Preisträgern 2019 inspirieren lassen
- Projektideen entwickeln und vom 1. Februar bis 15. März 2020 per Online-Formular bewerben
- Eines von über 200 Preisgeldern im Wert von 15.000 € gewinnen

(Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel des Freistaates Sachsen auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes)