Schon 2010 wurde das Pflegenetzwerk unter Federführung des Sozialamtes des Landkreises Leipzig gegründet. Grund dafür ist der „Demografische Wandel“ und damit auch das Thema „Pflege, Betreuung und Behinderung“. Kaum ein anderes Thema wird unsere Region in den nächsten 20 Jahren so nachhaltig beeinflussen.

Das Pflegenetzwerk im Landkreis Leipzig setzt sich deshalb u.a. für eine vernetzte Pflegeberatung ein, um kostenfrei Kranke und/oder Behinderte schnellstmöglich, bedarfsorientiert und individuell beraten und unterstützen zu können. Im Rahmen der o. g. Netzwerkarbeit entstehen somit transparente, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmte Dienstleistungsketten unter Beteiligung möglichst vieler Partner (u. a. Sozialamt des Landratsamtes, Pflegekassen, alle Leistungserbringer in der Pflege, Kommunen, Krankenhäuser und Ärzte ...).

Die Beratungs- und Versorgungsangebote in den Kommunen, der freigemeinnützigen und privaten Anbieter und der Pflegekassen wurden zum Wohl der Beratungs-, Hilfe- und Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen so vernetzt, um möglichst sofort und passgenau Hilfe anbieten zu können. Gerade in Notfallsituationen ist es wichtig, dass schnellstmöglich vorhandene Hilfen z. B. im Rahmen eines Hausbesuches angeboten werden können ohne zeitaufwendige Recherchen.

Ohne das große Engagement vieler Beteiligter könnten wir kein so positives Resümee ziehen. Mein herzlicher Dank geht daher an die Akteure vor Ort, welche sehr intensiv, engagiert und erfolgreich das Pflegenetzwerk im Landkreis Leipzig begleitet und unterstützt haben.

Karina Keßler
Sozialamtsleiterin und Leiterin des Pflegenetzwerkes Landkreis Leipzig

Karina Keßler Amtsleiterin SozialamtZimmer: 107 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241-2100 Fax:03437 984 99 - 2100 Location

 

Pressemitteilung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.:

„Sesam öffne Dich“

Ein Schlüssel für barrierefreie WC-Anlagen in ganz Europa

Von Peter Reichert

Immer mehr Städte und Gemeinden stellen öffentliche WC-Anlagen für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Diese barrierefreien Sanitärräume sind gerade für Rollstuhlnutzer/-innen unentbehrlich, wenn in Kaufhäusern, Restaurants oder anderen Geschäften kein nutzbares WC zur Verfügung steht. Auch auf Autobahn-Parkplätzen und Bahnhofstoiletten sowie in vielen öffentlichen Gebäuden findet man barrierefreie WC´s.

Zum Schutz vor Vandalismus oder Missbrauch sind die Anlagen mit einem sogenannten Euro-WC-Schloss gesichert. Durch dieses einheitliche Schließsystem können die Besitzer eines Euro-WC-Schlüssels alle Anlagen in Europa nutzen.

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., bei dem der EURO-WC-Schlüssel bestellt werden kann, ist darauf bedacht, dass der Schlüssel nur an Menschen ausgehändigt wird, die auf eine barrierefreie Toilette angewiesen sind. Das sind nicht nur Rollstuhlfahrer/-innen oder blinde Menschen. Ebenfalls sind Personen mit folgenden Erkrankungen berechtigt den Schlüssel zu erwerben: Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, chronische Blasen- oder Darmerkrankung sowie Stomaträger/-innen. Voraussetzung ist, dass im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen: „aG“, „B“, „H“, oder „BL“ unabhängig vom Grad der Behinderung (GdB) sowie „G“ und Grad der Behinderung (GdB) mindestens 70% enthalten ist.

Falls kein entsprechender Grad der Behinderung vorliegt, die Voraussetzungen aber dennoch durch eine der o.g. Erkrankungen erfüllt werden, muss eine ärztliche Bescheinigung unter Angabe der Diagnose vorgelegt werden.

Der Schlüssel ist zum Preis von 26 Euro (für BSK-Mitglieder 21 Euro), einschließlich Schlüsselband, Porto/Verpackung beim Versand innerhalb Deutschlands im Online-Shop des Verbandes unter: http://www.euro-wc-schluessel.de oder per Post: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., EURO-WC-Schlüssel, Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim zu beziehen. Eine Kopie des Schwerbehindertenausweises bzw. die ärztliche Bescheinigung muss beigefügt werden.

 

Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.08.2017:

100 gute Geister im Landkreis als Nachbarschaftshelfer aktiv

Sozialministerium unterstützt Pflegenetzwerk – Koordinator übernimmt Vermittlung

Von Nikos Natsidis

Borna/Grimma. Sie helfen im Haushalt oder erledigen Einkäufe. Oder sie begleiten ältere Menschen aufs Amt: Alltagsbegleiter, die für Senioren da sind, die zwar keinen Pflegegrad haben, aber nicht mehr allzu gut zurechtkommen. Möglich wird ihr Einsatz im Landkreis Leipzig wie in ganz Sachsen im Rahmen eines Projekts, das seit Jahresbeginn läuft, sagt Nils Neu, seines Zeichens Pflegekoordinator im Landratsamt. Bei ihm laufen die Fäden für die Alltagsbegleiter ebenso zusammen wie für Nachbarschaftshelfer, die sich um Pflegebedürftige kümmern. Der Bedarf dafür steigt.

Das macht ein Blick auf die Zahlen im Landkreis Leipzig deutlich, wie Pflegekoordinator Neu sagt. Immerhin gab es im Jahr 2015, aus dem die aktuellsten Zahlen stammen, etwa 10 000 ältere Menschen mit Pflegebedarf. Das sind 1000 mehr als im Jahr 2011. „Das ist der demografische Wandel“, so Neu, auf den das sächsische Sozialministerium mit dem Projekt „Alltagsbegleiter“ reagiert hat. Es ermöglicht Ehrenamtlichen die Betreuung eines Senioren, der noch ohne Pflegedienst zurechtkommt, wofür es einen monatlichen Obolus von 80 Euro für 32 Stunden Betreuungszeit gibt. Voraussetzung dafür: Der Alltagspfleger und der zu betreuende Senioren leben nicht zusammen und sind nicht verwandt. Zudem werden sie von Koordinator Neu nach ihrer Motivation befragt. Derzeit gibt es im Landkreis Leipzig 27 Alltagspfleger, maximal 30 könnten in den Genuss der Förderung innerhalb des Projekts kommen.

Das läuft zunächst bis zum Jahresende, wobei der Pflegekoordinator davon ausgeht, dass es auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Der Bedarf daran dürfte jedenfalls ebenso wenig abflauen wie an den so genannten Nachbarschaftshelfern – Leuten, die sich Senioren widmen, die bereits eine Pflegegrad haben und von einem Pflegedienst betreut werden. Im Landkreis Leipzig sind das 3000 Menschen. Auch hier gehe es darum, den Betroffenen, in der Regel Senioren, so lange wie möglich den Verbleib in den vertrauten eigenen vier Wänden so lange wie es geht zu ermöglichen, so Neu weiter.

Bei den Nachbarschaftshelfern handelt es sich oftmals um eine Person, die Leute aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft betreut. Sie erhalten für ihre Dienste maximale zehn Euro pro Stunde, wobei ihr ehrenamtlicher Einsatz mit bis zu 125 Euro im Monat vergütet werden kann. Das Geld, so Pflegekoordinator Neu weiter, erhalten die betreuten Senioren am Ende von ihrer Pflegekasse.

Gegenwärtig sind im Landkreis 100 Nachbarschaftshelfer aktiv. Die Vermittlung übernimmt im Zweifel der Pflegekoordinator. Zuvor allerdings müssen potenzielle Nachbarschaftshelfer einen Kurs von viermal 90 Minuten belegen, sagt Fachmann Neu.

 

Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2017:

Pflege-Netzwerker kommen miteinander ins Gespräch

Auf Einladung des Kreissozialamtes tauschen sich Partner über bessere Versorgung aus

Von Simone Prenzel

Borna. Wenn Menschen pflegebedürftig werden, gilt es von jetzt auf gleich etliche Dinge zu klären: Für die Beantragung einer Pflegestufe, Zusatzleistungen der Kassen, Betreuungs- oder Hilfemöglichkeiten ist der Informationsbedarf groß. Aber wen fragen? Im Landkreis gibt es seit 2010 ein Pflegenetzwerk, das Angebote bündelt, Akteure vernetzt und eine Plattform des regelmäßigen Austauschs darstellt. Auf Einladung des Sozialamtes kamen kürzlich in Borna mehr als hundert Vertreter von Pflegediensten, Heimen, Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und Behörden zusammen, um neue Gestaltungsspielräume zur Unterstützung Hilfebedürftiger auszuloten.

Eingangs wies Landrat Henry Graichen (CDU) auf die gesetzlichen Neuerungen im Bereich der Pflegeversicherung hin, die seit diesem Jahr gelten. Aber vor allem standen Ideen im Fokus, wie vor Ort Bedingungen im Interesse der Betroffenen und ihrer Angehörigen optimiert werden können. So berichtete Doris Krumbholz, Geschäftsführerin eines privaten Pflegedienstes in Groitzsch, von Bemühungen, den Wechsel vom Krankenhaus ins Heim oder umgekehrt besser zu begleiten. „Wir haben dazu eine Arbeitsgruppe gegründet, die einen Handlungsleitfaden erarbeitet hat.“ Auch ein sogenannter Überleitungsbogen wurde entwickelt, um einen lückenlosen Informationsfluss zu sichern. „Nicht weniger wichtig ist, dass man sich austauscht und die Rahmenbedingungen kennt, unter denen die Partner arbeiten.“, ergänzte Krumbolz.

Einen ganz anderen Ansatz, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen, stellte der Thallwitzer Bürgermeister Thomas Pöge vor. „Wir konnten in Böhlitz ein sogenanntes Multiples Haus installieren.“ Hier kommt regelmäßig der Landarzt oder die Schwester vorbei, so dass ältere Menschen sich den Weg zur Arztpraxis etliche Dörfer weiter sparen können. Gleichzeitig wird das Haus zum Beispiel vom Sozialamt genutzt, das Pflegeberatungen anbietet.

Weitere Projekte wie Alltagsbegleiter oder Nachbarschaftshelfer, die der Freistaat auf den Weg gebracht hat, wurden benannt. Aber auch finanzielle Fördermöglichkeiten, auf die Klaus Büttner vom Kommunalen Sozialverband Sachsen einging. Sozialamtsleiter Karina Keßler betonte, dass es vorrangig darum gehe, Pflegebedürftige so lange wie möglich zu Hause zu betreuen. Dafür gelte es, optimale Bedingungen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die Hilfen schnell und passgenau bei den Betroffenen ankommen. „Die Aufnahme in ein Pflegeheim soll möglichst vermieden werden.“

Die Herausforderungen, vor denen Sachsen steht, thematisierte Jürgen Neumann, Referent des Sächsischen Landkreistages: Um den Bedarf zu decken, müssten im Freistaat in den nächsten Jahren über 650 Heime neu gebaut werden. Im Landkreis würden bis zum Jahr 2050 je nach Szenario 5900 bis 6600 Heimplätze benötigt. Derzeit liege die Kapazität bei rund 3300 Plätzen. Eine Aufgabe, die angesichts der Tatsache, dass es keine staatlichen Förderprogramme für Heimplätze gibt, noch schwieriger erscheint. Als Verbündeter rücken deshalb immer mehr die Wohnungsgesellschaften in den Fokus. „Sie sind ein wichtiger Partner, um künftig genügend bedarfsgerechte Wohnungen anbieten zu können.“

Zudem wurde im Vorjahr auch die Stelle eines Pflegekoordinators im Landkreis geschaffen. Mitarbeiter Nils Neu berät zu allen Themen rund um Pflege, Wohngeld oder Vorsorgevollmacht. „Wir besetzen das Thema also nicht nur in der Amtsstube, sondern kommen auch zu den Menschen“, erklärte Graichen. Der Thallwitzer Ortschef Thomas Pöge bestätigt ebenfalls den großen Beratungsbedarf: „Die Bürger haben schon mehrfach nachgefragt, wann sie im Multiplen Haus ihre Anliegen wieder loswerden können.“

 

Die Leitung des „Pflegenetzwerkes Landkreis Leipzig“ übernimmt Frau Karina Keßler, Kreissozialamtsleiterin.

Frau Christiane Riedel, Sozialplanerin Landkreis Leipzig, und Herr Nils Neu, Pflegekoordinator Landkreis Leipzig, bilden die Koordinierungsstelle des „Pflegenetzwerkes Landkreis Leipzig“. Sie versendet Einladungsschreiben für Netzwerktreffen an alle Netzwerkpartner, fertigt und verteilt Protokolle und koordiniert die Netzwerktätigkeit. Sitz der Koordinierungsstelle ist das Landratsamt Landkreis Leipzig, Sozialamt.

Das „Pflegenetzwerk Landkreis Leipzig“ arbeitet in Facharbeitsgruppen, in denen die Mitglieder über aktuelle Aktionen, Erfahrungen und Erkenntnisse berichten.

1. Facharbeitsgruppe „Soll-Ist-Struktur“

Die Facharbeitsgruppe „Soll-Ist-Struktur“ erfasst den Bestand der regionalen Leistungsangebote, analysiert diese und erstellt eine Datenübersicht als Arbeitsinstrument für die Tätigkeit im „Pflegenetzwerk Landkreis Leipzig“. Sie ermittelt Lücken in der Versorgungsstruktur und formuliert Lösungsansätze.

2. Facharbeitsgruppe „Demenz“

Die Facharbeitsgruppe „Demenz“ bearbeitet aktuelle Schwerpunktthemen aus dem ambulanten, teil- und stationären Bereich zum Thema Demenz und gibt Hilfestellungen für Menschen mit Demenz und (pflegende) Angehörige.

3. Facharbeitsgruppe „Pflegeüberleitung“

Die Facharbeitsgruppe „Pflegeüberleitung“ bearbeitet aktuelle Schwerpunktthemen aus dem ambulanten, teil- und stationären Bereich zum Thema Pflegeüberleitung im Landkreis Leipzig. Ziel der Facharbeitsgruppe „Pflegeüberleitung“ ist die Optimierung des Überleitungs- und Entlassungsmanagements im Landkreis Leipzig.

Das „Pflegenetzwerk Landkreis Leipzig“ bilden Akteure aus folgenden Bereichen:

  • Landkreis Leipzig, Sozialamt (SGB XII)
  • Gesetzliche Pflegekassen (SGB XI)
  • Pflegedienste, Sozialstationen, Pflegeheime (SGB XI)
  • Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK)
  • Krankenhäuser
  • Kreisärztekammer
  • Ansprechpartner der niedrigschwelligen Angebote nach § 45 ff. SGB XI
  • Ansprechpartner für Alltagsbegleiter
  • Wohnungsbaugesellschaften/-genossenschaften
  • Selbsthilfegruppen/Vertreter Ehrenamt
  • Weitere interessierte Körperschaften, Institutionen, Unternehmen, Vereine, etc.

Eine kostenfreie Mitgliedschaft im „Pflegenetzwerk Landkreis Leipzig“ kann jederzeit mittels einer Interessensbekundung erworben werden.

Interessenbekundung(PDF, 367 kB)

 

Um Ihnen eine Übersicht über die medizinischen, pflegerischen und sozialen Angebote in Ihrer Nähe zu erleichtern, hat Ihnen die Netzwerkgruppe „Soll-Ist-Struktur“ eine Übersicht über Beratungs- und Versorgungsstrukturen im Landkreis Leipzig zusammengestellt.

Die aktuelle Übersicht ist für Sie gern nachfolgend aufrufbar:

Übersicht über aktuelle Beratungs- und Versorgungsstrukturen im Landkreis Leipzig(PDF, 2,8 MB) (letzte Aktualisierung: 12/2017)

Für weitere Fragen steht Ihnen gern Frau Senta Liebmann, Sozialplanerin und Koordinatorin der Netzwerke für ältere und behinderte Menschen, zur Verfügung:

Senta Liebmann Sozialplanerin und Koordinatorin der Netzwerke für ältere und behinderte Menschen SozialamtZimmer: 110 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 - 241 2116 Fax:03437 - 984 99 - 2116 Location

Im August 2016 war der Beginn der Beratungsstelle des Kreissozialamtes „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“. Alle Interessierten haben seitdem täglich die Möglichkeit, im Sozialamt im Landratsamt Landkreis Leipzig in Borna kostenlose Beratungen zu folgenden Themen zu erhalten:

  • Demenz
  • Pflegeleistungen (ambulant, teilstationär und stationär)
  • Schwerbehindertenausweis
  • Sozialhilfeleistungen
  • Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung
  • Wohngeld
  • Landesblindengeld
  • finanzielle Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Unterstützung von Senioren
  • Rentenanträge

Zusätzlich zu den genannten Beratungsinhalten erhalten die Interessierten Unterstützung bei entsprechenden Antragstellungen.

Im September 2016 wurde die Beratungsstelle des Kreissozialamtes „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“ in Borna um mobile Beratungsstrukturen erweitert, um alle Regionen des Landkreises Leipzig mit zusätzlichen wohnortnahen Beratungsangeboten zu stärken.

Die nächsten Termine der mobilen Beratungsstelle finden Sie auf unserem aktuellen Handzettel:

Handzettel: mobile Beratungsstelle des Kreissozialamtes(PDF, 222 kB)

Für weitere Fragen steht Ihnen gern Herr Nils Neu, Pflegekoordinator und Leiter der Beratungsstelle des Kreissozialamtes, zur Verfügung:

Nils Neu Pflegekoordinator SozialamtZimmer: 110 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241 - 2137 Fax:03437 984 99 - 2137 Location

Aktuell gibt es in Deutschland 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Deshalb geht das Thema Demenz uns alle an.

Das Kreissozialamt berät Sie gern zum Thema "Demenz" und bietet pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz sowie allen Interessierten in Kooperation mit der Deutschen Alzheimergesellschaft und dem Projekt "Demenz Partner" kostenlose Informationskurse (ca. 90 Minuten) an.

Informieren Sie sich hier über den nächsten Kurstermin:

Handzettel Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige(PDF, 38 kB)

Für weitere Fragen steht Ihnen gern Herr Nils Neu, Pflegekoordinator und Leiter der Beratungsstelle des Kreissozialamtes, zur Verfügung:

Nils Neu Pflegekoordinator SozialamtZimmer: 110 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241 - 2137 Fax:03437 984 99 - 2137 Location

 

In enger Zusammenarbeit mit vielen Netzwerkpartnern des Pflegenetzwerkes Landkreis Leipzig konnten im Rahmen der regionalen Facharbeitsgruppe Pflegeüberleitung folgende Instrumente erarbeitet werden:

Handlungsleitfaden zum Überleitungsbogen Landkreis Leipzig(PDF, 579 kB)

Feedbackbogen zum Überleitungsbogen Landkreis Leipzig(PDF, 189 kB)

Muster HELIOS Überleitungsbogen(PDF, 60 kB)

Gerne möchten wir herausfinden, welche Erfahrungen Sie mit dem erarbeiteten Handlungsleitfaden für den Überleitungsbogen im Landkreis Leipzig und Feedbackbogen sammelten und bitten Sie recht herzlich, den vorbereiteten Fragebogen ausgefüllt an uns zu senden:

Fragebogen Pflegeüberleitung Landkreis Leipzig(PDF, 202 kB)

Für weitere Fragen steht Ihnen gern Frau Karina Keßler, Sozialamtsleiterin und Leiterin des Pflegenetzwerkes Landkreis Leipzig, zur Verfügung.

Karina Keßler Amtsleiterin SozialamtZimmer: 107 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241-2100 Fax:03437 984 99 - 2100 Location

 

Besonders die Gruppe der älteren Menschen und die Gruppe der Menschen mit Behinderung bedürfen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels großer Aufmerksamkeit. Beide Gruppen haben einen besonderen Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und vor allem den Anspruch auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Um dies zu ermöglichen, müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Hierfür ist das Kreissozialamt ein wichtiger Multiplikator und Ansprechpartner. Eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der angebotenen sozialen Dienstleistungen und dem Angebot sozialer Einrichtungen spielt der Fachbereich der Sozialplanung, welcher ebenfalls in das Kreissozialamt eingegliedert ist. Das wichtigste Instrument der Sozialplanung stellt die Sozialberichterstattung dar, welche das Ziel hat, aktuelle Entwicklungen des sozialen Wandels und der allgemeinen Wohlfahrtspflege zu beleuchten und zu beobachten.

Aus diesem Grund fertigte der Fachbereich Sozialplanung im Jahr 2017 den vorliegenden Sozialbericht an, welcher eine vielfältige Auswahl an Themenfeldern beleuchtet und diese in den Kontext der aktuellen demografischen Entwicklungen stellt. Mit dem Sozialbericht des Sozialamtes 2017 wurde beabsichtigt, nicht nur eine gute Informationsquelle und Planungsgrundlage zu schaffen. Mit der Veröffentlichung des vorliegenden Berichts soll ebenso das Interesse an den vorgestellten Inhalten erweckt werden und somit in der Gesamtheit ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität im Landkreis gegangen werden.

Sie können den kompletten Bericht gern nachfolgend abrufen:

Sozialbericht 2017(PDF, 2,2 MB)

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Leipzig,

jeder Mensch wünscht sich, bis ins hohe Alter fit zu sein um sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Deshalb möchte Ihnen das Sozialamt des Landkreis Leipzig gemeinsam mit dem Kreisseniorenbeirat des Landkreis Leipzig diese Broschüre zur Verfügung stellen, welche Ihnen und Ihren Angehörigen die Suche nach Hilfsmöglichkeiten und Ansprechpartnern erleichtert und mit der Sie für alle Fälle gut gerüstet sind.

Neben wichtigen Kontaktadressen haben wir hilfreiche Tipps und Hinweise für Sie in dieser Broschüre zusammengestellt, um Ihnen den Alltag zu erleichtern und das große Angebot an Hilfsmöglichkeiten transparent zu machen.

Nach einer Umfrage in den Städten und Gemeinden des Landkreises gibt es darüber hinaus fast überall Möglichkeiten für ältere Menschen in unserem Landkreis, in ihrer Region aktiv zu sein. Sie können sich in Ihrer Kommune bürgerschaftlich engagieren, Sie können mitwirken und mit gestalten.

In dieser Broschüre finden Sie deshalb auch Hinweise zu Begegnungsstätten, zu speziellen Kultur-, Bildungs- und Sportangeboten. Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen dort bieten. Lernen Sie Neues, aber geben Sie auch Ihre Erfahrungsschätze, Ihr Wissen z.B. an jüngere Generationen weiter.

Des Weiteren steht Ihnen natürlich das Sozialamt selbst als Ansprechpartner und Unterstützer zur Verfügung, wenn es um Fragen der Grundsicherung im Alter, die Heimkostenübernahme, Wohngeld oder die Beantragung eines Schwer-behindertenausweises geht.

Es kann aber auch zu Lebenssituationen kommen, in denen Sie Rat und Hilfe beim Umzug in eine altersgerechte Wohnung brauchen. Hier soll Ihnen die Broschüre ein kleiner Wegweiser sein.

Speziell beim Thema „Wohnen für ältere Menschen“ gibt diese Ihnen Tipps bei der Suche nach geeignetem Wohnraum.

In der Mitte der Broschüre finden Sie Wissenswertes zu „Betreuten Wohnformen für ältere Menschen“ und eine „Checkliste“, die wesentliche Punkte enthält, die Sie bei der Auswahl Ihrer Wohnung beachten sollten. Bei einem Umzug sind nicht nur die Lage und das Umfeld der Wohnung entscheidend, auch Ausstattung, Betreuungsangebote sowie individuelle Betreuungsleistungen und monatliche Kosten müssen betrachtet werden.

Die Checkliste ist herausnehmbar. Sie haben bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Wohnung stets alle wichtigen Fragen dabei, können sich entsprechende Notizen machen und dann zu Hause in aller Ruhe Ihre Entscheidungen treffen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie viele der Informationen nutzen können und wenn es für Sie neue wertvolle Anregungen gibt.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei allen Beteiligten für die Erstellung der Broschüre bedanken.

Mit den besten Wünschen für Gesundheit und persönliches Wohlergehen grüßen Sie herzlich

Ihre Karina Keßler
Sozialamtsleiterin, Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (FH)
und Ihr Paul Janus
Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates

 

Die regelmäßig aktualisierte Version unserer Broschüre finden Sie unter folgendem Link im Internet:

http://www.total-lokal.de/city/borna/data/04552_57_03_16.pdf (PDF-Download)

 

 

Für weitere Fragen zum Pflegenetzwerk Landkreis Leipzig sowie für Ihre Anregungen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Karina Keßler Amtsleiterin SozialamtZimmer: 107 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241-2100 Fax:03437 984 99 - 2100 Location Senta Liebmann Sozialplanerin und Koordinatorin der Netzwerke für ältere und behinderte Menschen SozialamtZimmer: 110 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 - 241 2116 Fax:03437 - 984 99 - 2116 Location Nils Neu Pflegekoordinator SozialamtZimmer: 110 Brauhausstraße 8, Haus 10 04552 Borna Tel.:03433 241 - 2137 Fax:03437 984 99 - 2137 Location