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Kommunales Jobcenter Landkreis Leipzig

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jobNEWS - Jobs in der Region

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Kommunalen Jobcenters Landkreis Leipzig.

Seit dem 01.01.2012 ist der Landkreis Leipzig alleiniger Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende. In dieser Aufgabe berät, betreut und vermittelt das Jobcenter erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem Sozialgesetzbuch II. Darüber hinaus unterstützt das Kommunale Jobcenter Arbeitgeber der Region, bei ihrer Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern und kooperiert mit freien Trägern und Institutionen bei der gemeinsamen Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen.

Vier auf den Landkreis verteilte Standorte bieten Ihnen die Möglichkeit, mit dem für Sie zuständigen Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen und sich persönlich, telefonisch oder per E-Mail beraten zu lassen. Unterden weiterführenden Links können Sie sich als Bürger, Arbeitgeber und freie Träger über die Serviceangebote des Kommunalen Jobcenters Landkreis Leipzig informieren.

Aktuelles

Tag der Jobcenter am 09.05.2017 in Berlin

Das diesjährige Motto zum Tag der Jobcenter, zu welchem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einmal jährlich einlädt und der auch dieses Jahr an gewohnter Stelle im Berliner Congress Center stattfand, lautete “Integration von Geflüchteten“. Eingeladen und gekommen waren ca. 950 Gäste (Führungskräfte der Jobcenter, Arbeitsagenturen, die Spitzenverbände aus der Wirtschaft und Politik sowie der Kammern und die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt) aus der ganzen Bundesrepublik.

Aufgrund der im Jahr 2016 beschleunigten und nunmehr fortlaufenden Anerkennungsverfahren ist bereits rund eine halbe Million anerkannte Flüchtlinge in das Leistungssystem des SGB II eingemündet und ihre Zahl steigt weiter. Entgegen der ersten Euphorie sind die Herausforderungen beim Sprach- und Qualifikationserwerb dieser Menschen sehr unterschiedlich und komplex, so dass eine kurzfristige Integration in den Arbeitsmarkt für einen Großteil dieser Menschen nicht möglich sein wird.

Die „Integration dieser Flüchtlinge ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf“ machte die Arbeitsministerin Andrea Nahles bei Ihrer Eröffnungsrede deutlich. Von denjenigen, die zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 nach Deutschland geflohen waren, hatte im vergangenen Jahr erst jeder Zehnte einen Job, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelt hat. Um diesen „Dauerlauf“ zu bewältigen, müssten die finanziellen und personellen Ressourcen über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Dies sei allerdings in der Ressortabstimmung mit dem Finanzminister nicht immer einfach, zumal wegen der guten Ergebnisse bei der Erwerbsintegration in den vergangenen Jahren der politische Fokus eher auf anderen Gebieten und Ministerien liege und deshalb ein harter Kampf um jeden Euro geführt werden müsse. Ihr Ziel sei es auf jeden Fall, die „soziale Teilhabe in das Regelgeschäft der Jobcenter zu überführen“.

Einen fachlichen Input mit aktuellen Daten und Fakten zu Flucht, Asyl, Migration und Integration in Deutschland lieferte Prof. Dr. Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB). Er verwies darauf, dass die Fluchtmotive sehr unterschiedlich seien und auch während der Flucht wechseln würden. Sei in vielen Fällen zunächst Krieg, Verfolgung und Gewalt das Fluchtmotiv für die Flucht in Nachbarländer der Region gewesen, hätte die weitere Flucht nach Europa oft die schlechte wirtschaftliche und soziale Situation der Flüchtlinge in diesen Nachbarländern als Ursache. Es seien wegen der gefährlichen Fluchtrouten überwiegend männliche Flüchtlinge nach Europa gekommen. Es bestehe ein deutliches Bildungsgefälle bei den Geflüchteten im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, dessen sich die Geflüchteten aber durchaus bewusst seien. Rund zwei Fünftel wollten noch einen Schulabschluss, zwei Drittel einen Berufs- oder Hochschulabschluss in Deutschland nachholen.

In der anschließenden Diskussion stellte die Bundesministerin Andrea Nahles das Erlernen der deutschen Sprache als Fundament für eine erfolgreiche Integration der Geflüchteten heraus. BA-Vorstandschef Detlef Scheele prognostizierte: „2020 haben wir die Hälfte derjenigen, die gekommen sind, in Arbeit.“ Allerdings werde die große Gruppe der Flüchtlinge, „die wir jetzt nicht in Ausbildung bekommen“, lediglich Hilfsjobs finden.

Laut IAB-Forscher Prof. Dr. Herbert Brücker ist das Bildungsniveau der Flüchtlinge in der Regel deutlich höher als im Schnitt der Herkunftsländer, allerdings auch deutlich geringer als im Schnitt der deutschen Bevölkerung. Dies zeichnete eine repräsentative Studie von ca. 4000 Geflüchteten ab. Der Präsident des Deutschen Landkreistages Reinhard Sager bezeichnete die Flüchtlinge als Chance- etwa für das Handwerk und das Dienstleistungsgewerbe. Zum Abschluss resümierte die Bundesministerin: „Ich bin
zuversichtlich, aber nicht entspannt, weil ich nicht davon ausgehe, dass irgendetwas, was wir hier prognostizieren, ein Selbstläufer sein wird.“

Am Nachmittag wurden die Themen in verschiedenen Workshops die Verzahnung von Sprachförderung mit den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten, die Integration geflüchteter Frauen und die Zusammenarbeit der Behörden in Jugendberufsagenturen, Integrationsanlaufstellen und in den Netzwerken für Aktivierung, Beratung und Chancen vertieft.

Im Forum „Integration von Geflüchteten – wo stehen wir, wo wollen wir hin?“ diskutierten Staatssekretär Thorben Albrecht, Detlef Scheele (Vorstandsvorsitzender der BA), Jutta Cordt (Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge), Ulrich Weinbrenner (Leiter des Stabes „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration“ im Bundesministerium des Innern) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, Pit Clausen, über die Zusammenarbeit der Behörden bei der Integration von Geflüchteten.

Der abschließende Vortrag von Staatssekretär Thorben Albrecht unter dem Titel „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken – Qualifizierung fördern“ richtete sich an die Leiter der Jobcenter, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern müssten sich ständig weiterqualifizieren, damit die Integration von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung bzw. Arbeit gelingen kann. Diese Aufgabe bedarf aber der Unterstützung durch die Politik, die Wirtschaft und die Kommunen.

Der Tag der Jobcenter hat mit dem diesjährigen Thema den Stand der Flüchtlingsintegration und die vor den Jobcentern liegenden Aufgaben deutlich gemacht. Einfache Lösungen wird es dafür nicht geben.

Gert Hütel
Beauftragter für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

 

Das Kommunale Jobcenter auf dem 11. Wirtschaftstag „Perspektive Mittelstand“ in Zeitz

Der 11. Wirtschaftstag „Perspektive Mittelstand“ des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und den Landkreisen Leipzig, Altenburger Land und Burgenlandkreis fand am 16.03.2017 in den Klinkerhallen von Zeitz statt. Diese jährlich in einem der drei Landkreise stattfindenden Wirtschaftstage bieten regionalen Mittelständlern, Entscheidern und Wirtschaftslenkern eine Plattform zum fachlichen Austausch, des Kennenlernens und der Vernetzung. Sie sind inzwischen ein fester Bestandteil der Netzwerkarbeit der Unternehmen in Mitteldeutschland.

vergrößern Auch dieses Jahr waren wieder mehr als 50 Aussteller aus den drei Landkreisen mit ihren Ständen vertreten. Das Kommunale Jobcenter Landkreis Leipzig war wieder mit einem eigenen Stand, betreut vom Team Arbeitsmarkt, präsent, um Arbeitgeber der Region über das vom Jobcenter betreute Arbeitskräftepotential zu informieren, potentiell einstellungsbereite Arbeitgeber zu akquirieren und Kontakte zu knüpfen.

Unter dem Motto des diesjährigen Wirtschaftstages „Perspektive Mitteldeutschland“ ging es vor allem um Ideen und Perspektiven des regionalen Mittelstandes zur Gewinnung von Fachkräften, die in vielfältiger Weise und mit unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurden. Die Begrüßung der Teilnehmer und Gäste übernahmen Constanze Weiß und Gerd Woldmann vom BVMW. In der kurzen Ansprache verwiesen sie auf die Erfolge des 10. Wirtschaftstages im vergangenen Jahr, mahnten aber gleichzeitig, dass beim diesjährigen Wirtschaftstag auch die noch bestehenden Probleme angesprochen und angepackt werden sollten. Ein zentrales Problem sei aktuell der Fachkräftemangel in der Region, welcher sich in den nächsten Jahren weiter verstärken werde. Danach hob der Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Herr Christian Thieme, das Stadtbild von Zeitz als familien- und gastgeberfreundliche Stadt hervor und verwies auf die großen Anstrengungen, die unternommen wurden, um den Strukturwandel in Zeitz nach 1990 zu bewältigen und für Unternehmen attraktiv zu machen.

Bei der Podiumsdiskussion mit Unternehmen und Vertretern der drei Landkreise ging es dem Moderator und Redaktionsleiter des Naumburger Tageblatts, Albrecht Günther, zunächst darum, den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu beleuchten. Auf seine Frage „Wie ist es um das Verhältnis von Bildung und Wirtschaft bestellt?“ schilderte die Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, Frau Elke Simon Kuch, ihre Wahrnehmung so: „Mir fehlt bei den jungen Leuten heutzutage der Biss, die Freude und die Leistungsbereitschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir als Unternehmer mit den Schulen in Kontakt treten.“

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zeigten die drei Landräte sowie Vertreter/innen der mittelständischen Wirtschaft die schwierige, aber – bei entsprechenden Rahmenbedingungen – durchaus zu meisternde Situation bei der Gewinnung von Fachkräften in der Region auf. Im anschließenden gemeinsamen Rundgang wurden die einzelnen Aspekte in den Gesprächen der Landräte mit den Ausstellern an den Ständen noch intensiver besprochen. Einen guten Rahmen für einen ungezwungenen Austausch boten darüber hinaus auch die vom Veranstalter angebotenen Führungen durch den Schlosspark von Zeitz, bei denen deutlich wurde, dass für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften auch das soziale und kulturelle Angebot am Wohn- und Arbeitsort ein entscheidender Faktor ist.

Am Nachmittag begann die Workshop-Phase, in der Ideen und Perspektiven des regionalen Mittelstandes zur Gewinnung von Fachkräften durch Impulsvorträge und Best-Practice-Workshops praxisnah dargestellt und diskutiert wurden. Ein Impulsvortrag von Prof. Lothar Abicht, der sich mit der Entwicklung der digitalen Arbeitswelt auseinandersetzte, zeigte dabei auf sehr anschauliche Weise, wie die zukünftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt unter dem Blickwinkel „Arbeitsmarkt 4.0“ aussehen wird.

Beim Workshop zum Thema „1000 Mal gehört … lohnt sich Betriebliches Gesundheitsmanagement (für mich)?“ wurden die Möglichkeiten für die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit von Beschäftigten unter den heutigen Bedingungen des Arbeitsmarktes auf sehr anschauliche Art und Weise aufgezeigt.

Der 11. BVMW Wirtschaftstag hat mit neuen Impulsen bekannte Themen aufgegriffen und zu einem regen Austausch der Teilnehmenden geführt. Im Ergebnis bleibt als wichtigste Aufgabe, trotz der noch auftretenden Probleme, die Fachkräftegewinnung als wichtigsten Faktor für den Erhalt und die Ansiedelung von Unternehmen gemeinsam anzupacken.

Gert Hütel
Beauftragter für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Öffnungszeiten / Leitung

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

zusätzliche Servicezeiten der Empfänge an den jeweiligen Standorten

Montag 09:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr

Dr. Jörg Altmann Amtsleiter Kommunales Jobcenter Landkreis LeipzigZimmer: 424 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 984-2701 Fax:03437 - 984 99 2701 Location Katrin Meister Sekretariat Amtsleitung Kommunales Jobcenter Landkreis LeipzigZimmer: 425 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2701 Fax:03437 - 984 99 2701 Location Katja Herfurth Controlling Kommunales Jobcenter Landkreis LeipzigZimmer: 427 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2713 Fax:03437 - 984 99 2713 Location Gert Hütel Beauftragter für Chancengleichheit (BCA) Kommunales Jobcenter Landkreis LeipzigZimmer: 423 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2757 Fax:03437 - 984 99 2757 Location Tobias Kade Fachbereichsleiter / stellv. AL FB RechtsverkehrZimmer: 327 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2751 Fax:03437 - 984 99 2751 Location Elke Ritter Sekretariat FB RechtsverkehrZimmer: 309 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2751 Fax:03437 - 984 99 2751 Location Manuela Nerkelun Teamleiterin Team HaushaltZimmer: 411 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2844 Fax:03437 - 984 99 2844 Location Cornelia Lau SB Sekretariat Team HaushaltZimmer: 410 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 984 - 2844 Fax:03437 - 984 99 2844 Location Christian Kaupke Fachbereichsleiter FB LeistungsgewährungZimmer: 208b Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2901 Fax:03437 - 984 99 2901 Location Ulrike Böhme Sekretariat FB LeistungsgewährungZimmer: 208 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2901 Fax:03437 - 984 99 2901 Location Jens Ranft Fachbereichsleiter FB ArbeitsintegrationZimmer: 207 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2801 Fax:03437 - 984 99 2801 Location Lisa Krauß Sekretariat FB ArbeitsintegrationZimmer: 208 Südstraße 80, Gebäude 62 04668 Grimma Tel.:03437 - 984 2801 Fax:03437 - 984 99 2801 Location

Organigramm

Organigramm(PDF, 127 kB)

Veröffentlichungen

Kreistagsbeschlüsse

Richtwerte für die Unterkunftskosten nach SGB II und XII ab 01.04.2017(PDF, 117 kB)

Richtwerte für die Unterkunftskosten nach SGB II und XII vom 01.03.2015 bis 31.03.2017(PDF, 49 kB)

Richtlinie zur Projektförderung (§ 16f SGB II) von Maßnahmen für Jugendliche im SGB II(PDF, 79 kB)

Pauschalierung einmaliger Leistungen nach SGB II und XII(PDF, 34 kB)