Februar 2023

Veranstaltungen

Ausstellung mit Cartoons von Christian Habicht „Das Camper, das E-Biker und andere schrullige Wesen“

06.02.202313.04.2023 Markkleeberg, Rathaus Markkleeberg

Ausstellung mit Cartoons von Christian Habicht
„Das Camper, das E-Biker und andere schrullige Wesen“

in dieser skurrilen Artenvielfalt. Sei es als „Das Omi“ mit der Perspektive Altenheim, einer modernen Form der Seniorenklappe. Oder als nach Geld und Geltung strebendes „Das Bossi“, als „Das Raser“, der Kreatur aus Fleisch und Super-Benzin, oder als Radfahren imitierendes „Das E-Biker“. Als „Das Protzer“ mit Bildung als Einbildung oder als „Das Camper“, das es nicht so hat mit der Fellpflege. „Levins Menschenleben“ mit gut zwei Dutzend der skurrilsten Wesen unter der Gattung „Mensch“ ist im Gegensatz zu den nüchternen, zoologischen Abhandlungen in „Brehms Tierleben“ heiter, satirisch, sarkastisch. Manche der hier vorgestellten Arten sind eigentlich keine Art, nicht mal eine Unterart – sondern eine Unart. Christian Habicht hat diesem heutigen Bestiarium mit witzigen Cartoons seinen Stempel aufgedrückt.



Ausstellungsdauer: 24.01. – 13.04.2023
Eintritt frei

Horst Kistner – Dramatische Ereignisse

04.02.202312.03.2023 Markkleeberg, Deutsches Fotomuseum Markkleeberg

Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum Markkleeberg
vom 18. September 2022 bis zum 12. März 2023

Horst Kistner – Dramatische Ereignisse

Horst Kistner ist Geschichtenerzähler, er stöbert im Fundus von Kino und Malerei und inszeniert Fotografie, um fotografische Gemälde zu gestalten: rätselhaft, unergründlich oder verwirrend, manche lassen den Atem stocken.

Deutsches Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11,
täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Bertram Kober – Aufstand der Dinge

04.02.202305.03.2023 Markkleeberg, Deutsches Fotomuseum Markkleeberg

Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum Markkleeberg
vom 10. Juli 2022 bis zum 5. März 2023

Der Leipziger Fotograf Bertram Kober zeigt in brillanten großformatigen Fotografien, wie surreal der Alltag sein kann. Er macht kulturelle Verwerfungen unserer Zivilisation sichtbar, die den Verdacht nähren, dass es vielleicht schon 5 Minuten nach 12 sein könnte.

Mit stilistischer Meisterschaft extrahiert Kober Momente der Realität, die uns den selbst verursachten Wahnsinn des täglichen Lebens bewusst machen. Die eindringlichen Bilder rufen beim Betrachter Unsicherheit, wenn nicht Bestürzung hervor.

Es ist nicht ersichtlich, ob die Plastik-Madonna im Kaufhaus zur Andacht einlädt, oder käuflich ist. Betroffenheit verursacht der Sonnenuntergang am Meer mit ölverpestetem Strand oder ein toter Fuchs auf der Autobahn, der an unser Mitleid appelliert und doch so beiläufig erscheint.

Bertram Kober beobachtet den Aufstand der Dinge, die sich nicht mehr fügen wollen, weil die allgegenwärtige Übergriffigkeit der Menschheit ihr Sein verletzt. Kobers Fotografien zeigen, was Viele nicht wahrhaben wollen: Je intensiver wir die Dinge nutzen, desto mehr entziehen sie sich der Verfügbarkeit.

Als Chronist des Welt-Verbrauchs, öffnet er uns die Augen dafür, dass die Dinge nicht grenzenlos unterdrückbar sind, dass ihre Ausbeutung nicht endlos fortgesetzt werden darf. Die Fotografien bezeugen auch, dass die geschundenen Dinge längst im Begriff sind, sich gegen ihre Unterdrücker zu erheben.

Der Kunsthistoriker Peter Guth nannte Kober „einen Moralisten in bester Tradition der Aufklärung, der sich niemals als Oberlehrer geriert.“ Er wagt es wie kein zweiter, mit feiner Ironie die Legitimität unseres Alltags in Frage zu stellen.


Deutsches Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11,
täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Gemalte Welt - Blickwinkel eines Musikers

06.12.202216.02.2023 Geithain, Stadtbibliothek Geithain

"Gemalte Welt - Blickwinkel eines Musikers"
Malerei von Wolfgang Max / Beucha
Vernissage am 04. Dezember 2022 um 11 Uhr
Stadtbibliothek Geithain, Leipziger Str. 17

Wolfgang Max wohnt im schönen Beucha, einem ehemaligen Steinarbeiterdorf zwischen Leipzig und Mulde.
Gemalt wurde zu Hause und auch unter fachkundlicher Anleitung, z.B. bei Günter Rechn an der Burg Giebichenstein. Es kam aber nicht zu einem Studium der Malerei, sondern der Musik in Weimar.
Nach sechs Jahren Studium wurde er als ausgebildet entlassen und durfte fortan als Bratscher öffentlich auftreten. Das reichte ihm als Lebensinhalt nicht aus, so dass er unter anderem eine Familie gründete, in seiner Freizeit in einem Chor sang, weite Reisen mit dem Fahrrad unternahm, Uhren reparierte und im hohen Alter von 47 Jahren die Malerei wiederentdeckte, als gute Möglichkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Auf vielen Reisen skizziertiert er, oder bewegt in seinen Gedanken Gesehenes, um die Eindrücke vielleicht später malend zu verarbeiten.
Regelmäßig besucht er seinen Freund Peter Franke, der bei Bernhard Heisig studiert hat und malt bei ihm unter Anleitung. So entstehen langsam neue Ölbilder.
Als Sujet dient ihm oft das Muldental, das ihn umgibt, in dem er lebt. Ebenso gern experimentiert er mit Material und Farben. Spiegeln sich dann ungeahnte Wirkungen und mitreißende Lebendigkeit in den Bildern, ist es für ihn erfüllendes Tun.

Die Bilder von Wolfgang Max sehen Sie ab
dem 04. Dezember 2022 in der Stadtbibliothek Geithain.
Ein Gespräch mit dem Maler und Musiker Wolfgang Max wird
um 11 Uhr in die Ausstellung einführen.
Bitte melden Sie sich an.
Stadtbibliothek Geithain, 034341 43168, bibo-geithain@t-online.de, www.bibo-geithain.de
Öffnungszeiten:
Dienstag 10.00 - 12.00 u. 13.00 - 18.00
Mittwoch 10.00 - 12.00 u. 13.00 - 16.00
Donnerstag 10.00 - 12.00 u. 13.00 - 18.00
Freitag 10.00 - 12.00 u. 13.00 - 16.00
Samstag 09.00 - 12.00

Die Ausstellung läuft bis zum 16. Februar 2023.