Das Webinar zeigte pragmatische praktische Ansätze zur Integration von Klimaanpassung in kommunale Pflichtaufgaben.
- Bericht aus Naunhof
- Beispiel für bestehende Pflichtaufgabe: Schutz der Grundwasserleiter, welche nachezu flächendeckend unter dem dem Stadtgebiet ein Trinkwasserschutzgebiet darstellen
- Klimaanpassungskonzept mit Baumkataster
- Bericht aus Markkleeberg
- Beispiel für bestehende Pflichtaufgabe: städtebauliche Entwicklung von Baugebieten mit Anforderungen des Klimawandels
- Beispiel: B-Plan Supermarkt mit Anforderungen zur klimaangepassten Bauweise -> mehr Infos
- Beispiel: Förderprogramm "Grünes Zuhause" teilt kleine Beträge an Grundstückseigentümer aus -> mehr Infos
- Klimaanpassungskonzept mit Fokus auf Hitze und Wassermanagement
- Bericht aus Borsdorf
- Beispiel für bestehende Pflichtaufgabe: Gewässerunterhaltung
- Klimaanpassungskonzept mit Fokus auf Verkehrssicherungspflicht von Bäumen im öffentlichen Raum und Fokus auf kleine Gewässer rund um die Gemeinde
- Bericht aus dem Landratsamt
- Die involvierten Ämter stellen sicher, dass sämtliche aktuellen Raumentwicklungkonzepte Aspekte des Klimawandels berücksichtigen
- Die Handreichung "Klimafreundliche Bauleitplanung" beinhaltet Musterfestsetzungen für Bauverwaltungen -> zum Download
- Wegen zunehmender Instabilität des Landschaftswasserhaushaltes lässt das Amt Resilienzanalysen erstellen und bahnt mit lokalen Akteuren stabilisierende Maßnahmen an -> mehr Infos
- Bericht vom Kompetenzzentrum Klima
- Weitere praktische Beispiele aus ganz Sachsen zeigt die Karte im Klimainfosystem -> Gute-Praxis-Beispiele – ReKIS
- Am konkreten Beispiel der Großwohnsiedlung Lauta wird deutlich, wie mit durchdachten Maßnahmen sowohl Lebensqualität als auch Wasserhaushalt und Biodiversität verbessert werden können
- Förderung sind auf allen Ebenen möglich - das Team berät auf Anfrage
- Fazit
- Stichwort INSEK - Es besteht großer Bedarf, Fachkonzepte digital zu integrieren und damit sowohl die Überprüfbarkeit von Festlegungen aber auch die Umsetzung von Maßnahmen effizient digital abzuwickeln
- Datenbereitstellung (Stichwort XPlan und Digitaler Zwilling) - zahlreiche Geodaten liegen vor, können aber noch nicht zielgerichtet eingesetzt werden
- Kommunen wünschen sich insbesondere von Ebene LK die zentrale Datenverarbeitung / -bereitstellung und Harmonisierung der Softwarenutzung
- Für die Änderung bestehender Verwaltungsabläufe (z.B. Vertragswesen auf Klimaanpassungsziele ausrichten) und die Einführung digitaler Systeme (Dokumentation & Überprüfung der Zielerreichung) bietet sich eine kreisweite Projektkoordination an
- Fördermittel - Die Akquise und Anbahnung ist bei jedem Einzelprojekt aufwändig und braucht kreisweite Unterstützung
Das Webinar ist eine Kooperation zwischen dem Landkreis Leipzig sowie dem Fachzentrum Klima des LfULG und wurde vom Fachberater mellon Gesellschaft organisiert.
