Während im Wurzener Land bereits seit 2025 eine Energiewerkstatt etabliert ist, führt das Landratsamt dieses Beteiligungsformat bis Ende 2026 in den übrigen 4 Sozialräumen durch. Damit entstehen nun flächendeckend aktuelle Szenarien für das Energiesystem der Zukunft.

Szenarien für das Energiesystem der Zukunft:

  • ENERGIEWERKSTATT WURZENER LAND
    • Zukunftskonzept mit starkem Fokus auf Umsetzung lokaler Potenziale
      • Energiemagistrale Wurzener Land
      • Hackschnitzelhof – Aus Altlast wird Energiezukunft
    • Vernetzung lokaler Energieverbraucher (Unternehmen) und Anlagenbetreibern / Energiedienstleistern
      • Synergieeffekte durch a) Kooperation & b) Sektorenkopplung
      • Aktiv innerhalb der Standortinitiative Wurzen und Wurzener Land e.V.
    • Öffentlichkeitsarbeit u.a. mit interaktiver Energielandkarte
    • Bildungselemente für Schulen "Energiewerkstatt mini", buchbar über den FamilienExpress
    • ausstehend: Energy Sharing, Direktstromleitungen, Netzentgelte als digitaler Zwilling in einem Energiesystem der Zukunft ausgerichtet auf Gemeinwohlkriterien
  • Energiewerkstätten im übrigen Landkreis Leipzig
    • ursprüngliche Ankündigung: Mitreden. Nachfragen. Mitgestalten. Landratsamt startet Beteiligungsinitiative - Landkreis Leipzig
      • Anbahnung durch 4 Bürgerinformationsabende, bei dem zum Projekt informiert wurde und Ängste/Bedenken abgefragt und Wünsche zur Beteiligungsform aufgenommen wurden
    • Nach Abschluss der Projektvorbereitungen steht nun der angepasste Projektplan fest:
      • ab August je 7 Termine in den übrigen 4 Sozialräumen (Raum Grimma, Raum Borna, Partheland, Südraum Leipzig)
      • jeweils 15 feste Teilnehmende aus Bürgerschaft, Politik und Unternehmen
      • Je 2 Szenarios für Energieverbrauch und Energiegewinnung: "Dezentral" & "Vernetzt"
      • Fachliche Begleitung, sodass die Teilnehmenden auch mit Laienwissen teilnehmen können
      • Abstimmung mit weiteren kommunalen / interkommunalen Projekten - z.B. Wärmeplanung
      • Öffentliche Abschlusstermine Ende 2026
  • Erhoffte Ergebnisse
    • emotionale Debatten versachlichen, weg von Individualinteressen - hin zum Allgemeinwohl
    • Auf Basis der aktuellen Verbrauchs- und Erzeugungsdaten werden regionale "glaubwürdige" Energieszenarien erstellt --> Als Karte dargestellt kann das als Grundlage für politische und planerische Diskussionen dienen
    • Veröffentlichung & symbolische Übergabe des Energieszenarios
    • Schulung der kommunalen Mitarbeiter -> kontinuierliche Arbeit mit / an den Ergebnissen