Das Shamonda-Virus breitet sich derzeit in Deutschland aus. Nachdem das Virus Anfang August erstmals in Deutschland nachgewiesen wurde, hat es sich innerhalb kurzer Zeit aus den südlichen Bundesländern bis nach Nordrhein-Westfalen ausgebreitet. Auch in Sachsen besteht in einem Rinderbetrieb ein erster Verdacht.
Das durch Gnitzen übertragene Orthobunyavirus kann bei Rindern unter anderem Fieber, Milchleistungsrückgang und Durchfall sowie Aborte und fetale Schäden verursachen. Nach aktuellem Kenntnisstand stellt das Virus kein relevantes Infektionsrisiko für den Menschen dar.
Webinar am 10. September 2026
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt informiert am Donnerstag, 10. September 2026, um 14:00 Uhr in einer kostenlosen Online-Veranstaltung über das Krankheitsbild, die Übertragungswege und die aktuelle Situation.
Die Veranstaltung unter dem Titel „Auftreten eines neuartigen Shamondavirus bei Rindern“ richtet sich insbesondere an Rinderhalter und praktische Tierärzte.
Die Teilnahme ist ohne Registrierung möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Webinar wird aufgezeichnet und im Anschluss veröffentlicht. Gegebenenfalls ist bei der Einwahl das Meetingpasswort „Shamonda“ erforderlich.
Webinar-Link:
https://fs-sachsen.webex.com/fs-sachsen/j.php?MTID=m8617efe5ec45e26626b4833ad4549591
Weitere Informationen
Aktuelle Informationen zum Shamonda-Virus stellt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)auf seiner Internetseite bereit.
Auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt informiert über das Virus sowie über Aspekte der Tiergesundheit.
Rinderhalter und Tierärzte sind eingeladen, das Informationsangebot zu nutzen und sich über die aktuelle Entwicklung sowie die wichtigsten Aspekte des Krankheitsgeschehens zu informieren.