Die Krisenresilienz im Landkreis Leipzig soll gestärkt werden, in demVerwaltung, Städte und Gemeinden besser auf Krisen vorbereitet werden – etwa bei Ausfällen kritischer Infrastruktur, Extremwetter oder Cyberangriffen
Um dies zu erreichen erhält, der Landkreis Leipzig als einevon 12 Modellregionen 300.000 Euro vomBundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Das Projekt mit dem NamenBLInK Bevölkerungsschutz – Leuchtturm, Information und Kommunikation soll von 2026 bis 2028 umgesetzt werde. Es baut auf den Ergebnissen des Projekts GeRi (Gestaltung Resilienter Infrastrukturen) auf.
Kernmaßnahmen:
- Aufbau eines Netzes von „Leuchtturm“-Standorten als zentrale Anlaufpunkte im Bevölkerungsschutz
- Entwicklung einheitlicher Krisenprozesse zwischen Landkreis und Kommunen
- Aufbau eines Ressourcen-Katasters mit regionalen Infrastruktur- und Unternehmensdaten
- Verbesserung der Notfallkommunikation (digital und analog)
- Sensibilisierung und Einbindung der Bevölkerung in den Zivil- und Katastrophenschutz
Entstehen soll ein präventives Krisenmanagement mit abgestimmten Strukturen zwischen Kreisverwaltung und den Kommunen. Daher werden in das Projekt fünf Modellkommunen (Grimma, Borsdorf, Bad Lausick, Groitzsch, Elstertrebnitz) eingebunden. Die Kommunen mit ihren ganz unterschiedlichen Strukturen und Bedürfnissen sind wichtiger Teil, um mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen im Krisenfall das Projekt stärken.
