Auf Einladung der Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland unter Sprecher Henry Graichen sowie des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen unter Leitung von Patrick Halka fand heute eine Informationsfahrt zur Braunkohlesanierung iin Leipzig und im Leipziger Südraum statt.

Gemeinsam mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aus dem Sächsischen Landtag und dem Deutschen Bundestag, Kommunalpolitikern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft und Verbänden wurden diverse Stationen im Leipziger Neuseenland besucht. Die Tour führte unter anderem vom neueröffneten Stadthafen Leipzig über den Tagebau Schleenhain und das Kraftwerk Lippendorf bis zum Markkleeberger See.

Im Mittelpunkt stand die Frage, was die Braunkohlesanierung in den vergangenen Jahrzehnten bereits erreicht hat – und wie es angesichts knapper kommunaler Haushalte und auslaufender Förderprogramme künftig gelingen kann, die Region weiterhin zu entwicklen und zu erschließen.

Der Leipziger Südraum ist ein eindrucksvolles Beispiel für erfolgreichen Strukturwandel: Aus ehemaligen Tagebauen sind attraktive Seenlandschaften, touristische Angebote, Freizeit- und Wassersportzentren, neue Wirtschaftsstandorte sowie wertvolle Natur- und Erholungsräume entstanden. Die Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen Standort für Tourismus, Naherholung und wirtschaftliche Entwicklung entwickelt.

Klar wurde aber auch: Die Transformation ist noch nicht abgeschlossen. Damit die begonnenen Projekte fortgeführt, Infrastruktur gesichert und weitere Potenziale erschlossen werden können, braucht es auch in Zukunft verlässliche Rahmenbedingungen und Unterstützung. Denn die Entwicklung der Region ist nicht nur für die Region selbst, sondern für ganz Mitteldeutschland von Bedeutung.

Weitere ausführliche Informationen zur Tour: Informationsfahrt zur Braunkohlesanierung durch das Leipziger Neuseenland - Leipziger Neuseenland

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