Über 40 Bürgerinnen und Bürger kamen Mitte März auf Einladung des Landratsamtes in der Aula des Regenbogen-Gymnasiums in Zwenkau zusammen, um über die Zukunft der Energieversorgung in der Region zu sprechen. Unter dem Motto „Mitreden. Nachfragen. Mitgestalten.“ stand der Abend nicht im Zeichen eines Vortrags, sondern lud die Teilnehmenden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ideen einzubringen.

Menschen mit unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen zu erneuerbaren Energien diskutierten konstruktiv über Chancen, Sorgen und Perspektiven. Dabei standen folgende Themen im Fokus:

  • Erneuerbare Energien: Möglichkeiten lokaler Energieerzeugung und -speicherung wurden beleuchtet.
  • Perspektiven: Neben Sorgen über steigende Energiekosten und mögliche Auswirkungen auf Landschaft und Tourismus wurden auch Chancen durch mehr Unabhängigkeit vom globalen Energiemarkt diskutiert.
  • Beteiligung: Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, aktiv mitzugestalten, zum Beispiel durch Bürgerenergie-Projekte, die im Landkreis bereits erfolgreich umgesetzt werden.
  • Netzwerk: Unternehmerinnen und Unternehmer berichteten, wie sie Synergien schaffen, um gemeinsam in neue Energietechnologien zu investieren und diese zu nutzen.

Mit dabei waren Landrat Henry Graichen, Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz, der Leiter des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen Patrick Halka sowie die Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises Leipzig Anastasia Neustadt. Sie beantworteten nicht nur Fragen, sondern diskutierten aktiv mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Der Zwenkauer Abend bildete den Abschluss von insgesamt vier Veranstaltungen, die zuvor in Borna, Bad Lausick und Brandis stattfanden. Die Diskussionen zeigten deutlich: Die Menschen möchten aktiv die Energiewende in ihrer Region mitgestalten. Im Laufe des Jahres werden sogenannte „Energiewerkstätten“ stattfinden, in denen konkrete Ansätze für die jeweilige Region entwickelt werden.

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