Der Landkreis Leipzig besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

                   Sozialarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst (m/w)

des Jugendamtes.

Ziel der Tätigkeit ist u.a. die Förderung der Entwicklung junger Menschen (m/w) sowie die Beratung und Unterstützung von Eltern und anderen Erziehungsberechtigten bei der Erziehung. Der Allgemeine Soziale Dienst soll Ursachen bestehender Notfallsituationen erkennen und zu deren Beseitigung beitragen bzw. verhindern, dass solche erst entstehen. Insbesondere wirken die Sozialarbeiter (m/w) darauf hin, dass die Eigenkräfte der Betroffenen aktiviert werden, dies auch dahingehend, dass gesellschaftliche Leistungen und Hilfsmöglichkeiten angenommen werden. Sie beraten in Partnerschafts-, Sorgerechts- und Umgangsfragen, sie vermitteln Hilfsangebote und entscheiden u.a. über die Gewährung von Hilfen zur Erziehung gemäß SGB VIII bzw. von Hilfen gemäß SGB XII Von besonderer Bedeutung im Rahmen der Tätigkeit sind die Einleitung von Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (m/w) sowie die Sicherung des Kindeswohls gemäß SGB VIII. Die Zielgruppe der Tätigkeit können auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sein. Ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitsaufgaben ist im Außendienst zu erfüllen.

Zur Ausübung der Tätigkeit befähigt sind Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit staatlicher Anerkennung (m/w), Diplompädagogen (m/w) sowie Bewerber (m/w) mit einschlägigen Hochschulqualifikationen, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben können. Hiervon ist auszugehen, wenn mindestens 36 Monate berufliche Erfahrungen erworben wurden im Bereich Hilfen zur Erziehung nach § 27 SGB VIII, der Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen nach § 42 SGB VIII, der Mitwirkung in Verfahren vor den Familiengerichten nach § 50 SGB VIII bzw. im Rahmen von Eingliederungshilfen gemäß SGB XII. Die Bewerbungsunterlagen müssen dies eindeutig belegen.

Neben den fachlichen Voraussetzungen erwarten wir von den Bewerbern (m/w) für diese Stelle insbesondere Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfähigkeit, Belastbarkeit und Stresstoleranz, Motivationsfähigkeit sowie ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Die Bewerber (m/w) müssen über sichere PC-Kenntnisse im Office-Paket verfügen und im Besitz eines PKW-Führerscheins sein. Zur Anwendung kommt die Fachsoftware PROSOZ 14plus. Die Nutzung des Privat-PKW für dienstliche Zwecke ist nach Maßgabe des Sächsischen Reisekostenrechts erforderlich. Die gesundheitliche Eignung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (Untersuchungsgrundsatz G 25) sowie für berufliche Tätigkeiten, bei denen es zu Kontakt mit Infektionserregern kommen kann (Untersuchungsgrundsatz G 42), ist nachzuweisen. Dazu gehört auch entsprechender Impfschutz gegen Mumps, Masern und Röteln.

Die Stelle ist in Vollzeit und befristet für die Dauer von 12 Monaten zu besetzen. Teilzeit ist unter Berücksichtigung dienstlicher Erfordernisse möglich. Es gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Der Stelleninhaber (m/w) erhält Entgelt nach der Entgeltgruppe S 14. Dienstort ist zurzeit Borna, wird perspektivisch aber Grimma sein.

Schwerbehinderte Menschen werden ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind uns willkommen.

Bewerbungszeitraum

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Zufügung entsprechender Nachweise richten Sie bitte (sehr gern auch auf elektronischem Weg) an den Landkreis Leipzig, Landratsamt, Haupt- und Personalamt, 04550 Borna. Bewerbungsende ist der 31.08.2017.

Ihre Ansprechpartnerin für dieses Stellenangebot:

Elisa Hoffmann SG PersonalZimmer: 2.1.29 Stauffenbergstraße 4, Haus 2 04552 Borna Tel.:+49 3433 241-1113 Fax:+49 3437 98499-1113 Location

E-Mail: elisa.hoffmann@lk-l.de

Hinweise

Wir versenden keine Eingangsbestätigungen für eingegangene Bewerbungen, bestätigen Ihnen den Eingang aber gern telefonisch bzw. per Mail, falls Sie diese Versandoption gewählt haben. Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Die Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Anderenfalls werden die Unterlagen nach Ablauf eines halben Jahres ab Ende der Ausschreibung vernichtet.