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Radwandern im Landkreis

Mulderadweg

Auf dem „Mulderadweg" sind zunehmend all jene unterwegs, die das romantische, mit Naturschönheiten reiche Gebiet des „Naturpark Muldenland" mit dem Fahrrad erkunden wollen. Dabei sieht man historische Ortsbilder mit schönen Kirchen, Schlössern, informativen Museen und interessante technische Denkmäler. Besonders faszinierent sind eine Vielzahl von Schlössern, die sich wie eine Perlenkette im so genannten „Tal der Burgen" aufreihen. Bekannt sind die Gedenkstätten, die an das Wirken bedeutender Persönlichkeiten erinnern. Dazu gehören beispielsweise das Archiv zu Ehren des sächsischen Chemie- Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald in Großbothen, in Grimma das ehemalige Landhaus des Klassik-Verlegers Georg Joachim Göschen, auch Göschenhaus genannt, oder die Ringelnatz-Ausstellung in Wurzen.

Der Radfernweg hat zwei Startpunkte: Die Strecke entlang der Zwickauer Mulde beträgt 180 km, beim Start an der Freiberger Mulde nur 120 km. Nördlich von Colditz treffen beide an der Muldenvereinigung Sermuth zusammen und schlängeln sich weitere 130 km entlang der Vereinigten Mulde bis zur Mündung in die Elbe bei Dessau. Er führt über 80 km durch das Muldental im Landkreis Leipzig.

Zusätzliche Informationen finden Sie hier.


Elsterradweg

Besonders für Familien eignet sich die Route des „Elsterradweges", welche zum größten Teil am Elster-Ufer entlang führt und durch unterschiedliche Wegbeschaffenheiten gekennzeichnet ist.

Von der Quelle im tschechischen Asch bis zur Mündung der Elster in die Saale bei Halle hat der Radfernweg eine Länge von 250 Kilometer, davon tangieren über 50 Kilometer Leipzig und das Leipziger Neuseenland – durch Schkeuditz, durch die wunderschönen Auenwälder nördlich und südlich von Leipzig, vorbei an den neu entstandenen Seen, durch Pegau und vorbei an Groitzsch mit der historischen Wiprechtsburg.

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Leipzig-Elbe-Radroute

Bei einer Fahrt auf der „Leipzig-Elbe-Radroute" mit 85 km Länge, sollte man genügend Zeit für die Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zwischen Leipzig und Schirmenitz an der Elbe einplanen. Es sind zahlreiche Windmühlen, alte Schlösser und sehenswerte Dorfkirchen zu erkunden ebenso wie schattige Waldstücke mit idyllisch gelegenen Teichen.

Die Radroute führt in Richtung Osten aus der Stadt hinaus. In Beucha, sehenswert durch seine imposante Wehrkirche, kreuzt die „Parthe-Mulde-Radroute" den Weg. Dadurch bieten sich verschiedene Rundkurse an. Die Tour führt weiter über Brandis und Machern nach Wurzen, wo die Möglichkeit des Weiterradelns auf dem „Muldental-Radwanderweg" besteht. Das sehenswerte Städtchen Wurzen mit dem majestätischen Dom und die Ausläufer der Dahlener Heide bis nach Schirmenitz wird durch die "Leipzig-Elbe-Radroute" passiert, wo das Ziel „Elberadweg" erreicht wird.

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Parthe-Mulde-Radroute

Vom Leipziger Stadtzentrum führt die 51 km lange „Parthe-Mulde-Radroute" entlang der Parthe über Thekla, Taucha durch die Umgebung von Naunhof in die kulturhistorisch interessante Stadt Grimma zum „Mulderadweg".

Gesäumt wird die Radroute von einer Reihe sehenswerter Bauwerke, vor allem Kirchen und Museen. Auch eine Radfahrerkirche lädt kurz vor Naunhof in Erdmannshain zu einem Besuch ein. Von Grimma aus kann der „Mulderadweg" befahren werden, aber nur in nördliche Richtung verläuft von hier aus der „Muldentalbahn-Radweg".

Die „Parthe-Mulde-Radroute" ist von Grassdorf bis Beucha identisch mit dem „Äußeren Grünen Ring", der im weiteren Verlauf bis Grimma ausgeschildert ist. Zwischen Beucha und Albrechtshain verschmilzt sie für ein kurzes Stück mit der
                                                       „Leipzig-Elbe-Radroute".

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Dahlener-Heide-Radroute

Die „Dahlener Heide-Radroute" beginnt in Kühnitzsch im Nordosten des Landkreises Leipzig und führt als Abzweig von der „Leipzig-Elbe-Radroute" über 34 km durch den nördlichen Teil der Dahlener Heide bis an die Elbe bzw. an den „Elberadweg". Die verläuft auf wenig befahrenen Straßen, vorwiegend auf unbefestigten Wegen durch leicht welliges Gelände.

Auf zwei Rädern gibt es zwischen Kühnitzsch, Schildau, Taura oder Belgern und Bennewitz viel zu entdecken und zu genießen. Die Route kann ab Taura auf zwei Wegen fortgesetzt werden. Einer führt über 8 km von Taura nach Belgern und wer es eilig hat, sollte den ebenfalls landschaftlich schönen Weg über 4 km nach Bennewitz wählen. Sowohl von Belgern als auch von Bennewitz aus kann die Entdeckungsreise nun auf dem „Elberadweg" weiter gehen.

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Altenburg-Colditz-Radroute

Die „Altenburg-Colditz-Radroute" steht als jüngste touristische Radroute erst seit Mai 2009 zur Verfügung.

Mit einer Gesamtlänge von 50 km führt die in beide Richtungen ausgeschilderte Radroute vorwiegend auf flacher Strecke vom thüringischen Altenburg durch den Leinawald in das „Kohrener Land" nach Gnandstein mit einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden romanischen Burganlage. Danach geht es weiter nach Kohren-Sahlis, wo das Töpferhandwerk eine lange Tradition hat, danach wird nach Frohburg geradelt, wo sich ein Besuch von Schloss mit Museum lohnt. Über Prießnitz, den Thermalkurort Bad Lausick und durch den Colditzer Forst geht es auf romantischen, manchmal etwas hügeligen Waldwegen zur Stadt Colditz, deren Stadtsilhouette weithin vom geschichtsträchtigen Schloss geprägt ist.

Hier ist der Anschluss an den „Mulderadweg" möglich, auf dem man in Richtung Norden Grimma oder in Richtung Süden Rochlitz erreicht. Weitere Anschlussmöglichkeiten sind in Kombination mit verschiedenen Teilstücken der vorhandenen Radroutennetze in Sachsen und Thüringen gegeben, z. B. an den „Pleißeradweg", die „Neuseenland-Radroute", den „Grünen Ring Leipzig", den „Elsterradweg" oder auch an den „Ko-Ro-La-Radroute", der das Kohrener Land mit dem Rochlitzer Muldental verbindet.

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Mulde-Elbe-Radroute

Die „Mulde-Elbe-Radroute" beginnt in Trebsen am „Mulderadweg". Sie erstreckt sich auf 45 km zwischen Mulde und Elbe und führt durch ein landschaftlich reizvolles Wandergebiet Nordsachsens. In Trebsen an der Mulde beginnt die Radroute als Abzweig des „Mulderadweges" und begleitet zu Beginn den Lauf des Mutzschener Wassers durch die Orte Nerchau, Cannewitz und Mutzschen. Ab Wermsdorf geht es mitten durch Waldgebiete und an Seen vorbei über Collm nach Oschatz und weiter nach Strehla bis zur Elbe. In Strehla kann man auf den „Elberadweg" abbiegen, die Radtour dort fortsetzen und erreicht nach zehn Kilometern südöstlich Riesa. Ein großer Teil der Strecke verläuft auf Straßen mit z. T. auch einigen herausfordernden Steigungen, da das nordwestsächsische Porphyrhügelland durchquert wird.

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Pleißeradweg

Der „Pleißeradweg“ ist besonders gut geeignet für überregionale Touren und Interessierte an vergangenen Industriekulturen. Dieser führt zwischen alten und neuen Landmarken vom Altenburger Land ins Leipziger Neuseenland sowie durch Leipzig. Sie mündet in Markkleeberg in die Kohle-Dampf-Licht-Radroute. An der Kohle-Dampf-Licht-Radroute reihen sich erlebbare Meilensteine der Industriegeschichte, wie Ferropolis – die „Stadt aus Eisen“, aneinander.

Den Radler erwartet eine sehenswerte Tour, die an eindrucksvollen Siedlungs-, Industrie-, Auen- und Bergbaulandschaften vorbeiführt – eine Tour durch idyllische Ortschaften im Leipziger Umland, wie das EXPO-Dorf Dreiskau-Muckern.

Zwischen der Stadt Leipzig, dem thüringischen Ponitz und der Stadt Zwickau verläuft der ca. 80 km lange „Pleißeradweg“ vom flachen Neuseenland über das abwechslungsreiche Altenburger Land bis ins Erzgebirgsvorland.

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Neuseenland-Radroute

Auf der „Neuseenland-Radroute“ kann der Radfahrer auf über 100 Kilometer Länge die einem stetigen Wandel unterworfene Region gut erkunde. Die Rundtour, bei der verschiedene Start- und Zielpunkte möglich sind, führt entlang des Markkleeberger Sees mit der Wildwasseranlage „Kanupark“ und des sich in Flutung befindlichen Störmthaler Sees, vorbei an aktiven Tagebaufeldern bis hin zum Cospudener See mit dem längsten Sandstrand Sachsens. Landschaftswandel pur!

Die „Neuseenland-Radroute" gliedert sich in das bereits bestehende Radnetz ein und wird vom „Pleißeradweg“ (in Nord-Süd-Richtung) und vom „Äußeren Grünen Ring Leipzig“ (in West-Ost-Richtung) geschnitten. Dadurch entstehen vier Sektoren, die vielfältige Wegekombinationen zulassen.

Ein ausgedehntes Radwegenetz im Leipziger Neuseenland ermöglicht den Radlern somit Anschlussmöglichkeiten an die Stadt Leipzig und an das Kohrener Land und lädt durch die überwiegend flache Landschaft sowohl zu gemütlichen Radtouren als auch zum sportlich ambitionierten Radfahren ein.

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Ko-Ro-La (Kohrener-Rochlitzer Land)

Die „Ko-Ro-La“ – Radroute (Kohren-Rochlitzer Land) verbindet über 43 km das Kohrener Land mit dem Rochlitzer Muldental. Hier kann man entlang der malerischen Fluss- und Bachtäler auf wenig befahrenen kommunalen Straßen, Rad-, Feld- und Waldwegen eine einzigartige Landschaft, verwoben mit gepflegten Vierseithöfen, historischen Fachwerkhäusern, beeindruckenden Schlössern und Kirchen oder manch Mühlenbauten entdecken.

Der Einstieg in die Route ist frei wählbar. Sie führt über die Töpferstadt Kohren-Sahlis, die mit diesem Handwerk eine sehr alte Tradition fortsetzt, über Gnandstein mit der ältesten und besterhaltenen Burg Sachsens weiter nach Geithain mit seiner schönen Silhouette und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Das Bindeglied zum Rochlitzer Muldental ist der Ort Narsdorf mit typischen Fachwerkhäusern und Bauerngütern. Hier erschließt sich dem Radler wieder das bezaubernde
                                                       Muldental und bietet interessante Einblicke in die Traditionen und Geschichte der Region um Rochlitz.

Lohnende Ziele sind Wechselburg mit seiner Basilika und die Stadt Rochlitz. Hier besteht der Anschluss an den „Muldental-Radwanderweg“, der in nördliche Richtung nach Colditz oder in südliche Richtung nach Glauchau verläuft.


Muldentalbahn-Radweg

Wo einst der Zug fuhr, erstreckt sich heute der „Muldentalbahn-Radweg“. Er wurde größtenteils auf dem Gleisbett der ehemaligen Muldentalbahn zwischen Wurzen und Grimma komplett asphaltiert angelegt. Er verläuft auf 19 km Länge am Ostufer der Mulde über Dorna, Golzernmühle, Nerchau, Neichen und Dehnitz und kann auf dieser Strecke alternativ zum Mulderadweg genutzt werden.

Abstecher führen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, u. a. nach Döben, Trebsen, und Nitzschka, zur Deditzhöhe, zum Sonnenmühlwall und zum Wachtelberg, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands. Besonders Naturliebhaber kommen auf dieser Strecke voll auf ihre Kosten.

Die „Mulde-Elbe-Radroute“ wird in der Nähe von Nerchau gekreuzt. In Wurzen ist die Verbindung zur „Leipzig-Elbe-Radroute“ gegeben. Der „Muldentalbahn-Radweg“ bietet ideale Voraussetzungen, eine Tour über den „Mulderadweg“ nördlich über Wurzen hinaus in die Muldenaue nach Nischwitz, Canitz und Thallwitz oder südlich von Grimma über Nimbschen, Großbothen nach Colditz fortzusetzen und Abstecher zu Stadtgängen und Ausflügen beiderseits der Mulde zu machen. Die historischen Altstädte von Wurzen und Grimma sind dabei ein „Muss“ für jeden Radler.

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Grüner Ring Leipzig

„Grüner Ring Leipzig“ – ist eine Radstrecke mit rund 165 km auf dem „Äußeren Grünen Ring“ und 65 km auf den „Inneren Grünen Ring“ rund um die Stadt Leipzig. Eine Tour durch idyllische Ortschaften im Leipziger Umland, wie das EXPO-Dorf Dreiskau-Muckern, bietet der „Äußere Grüne Ring".

Durch dem Leipziger Zentrum näher gelegene Ortschaften führt der „Innere Grüne Ring", der reizvolle Touren zu kulturell und historisch sehenswerten Städten ermöglicht. Die rund 65 km lange Route bietet dem Radler eine ganz andere Facette des Leipziger Neuseenlandes, denn die Strecke führt entlang des südlichen Schlachtfeldes der Völkerschlacht 1813 bei Leipzig.

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