Wo einst der Zug fuhr, erstreckt sich heute der „Muldentalbahn-Radweg“. Er wurde größtenteils auf dem Gleisbett der ehemaligen Muldentalbahn zwischen Wurzen und Grimma komplett asphaltiert angelegt. Er verläuft auf 19 km Länge am Ostufer der Mulde über Dorna, Golzernmühle, Nerchau, Neichen und Dehnitz und kann auf dieser Strecke alternativ zum Mulderadweg genutzt werden.

Abstecher führen zu interessanten Sehenswürdigkeiten, u. a. nach Döben, Trebsen, und Nitzschka, zur Deditzhöhe, zum Sonnenmühlwall und zum Wachtelberg, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands. Besonders Naturliebhaber kommen auf dieser Strecke voll auf ihre Kosten.

Die „Mulde-Elbe-Radroute“ wird in der Nähe von Nerchau gekreuzt. In Wurzen ist die Verbindung zur „Leipzig-Elbe-Radroute“ gegeben. Der „Muldentalbahn-Radweg“ bietet ideale Voraussetzungen, eine Tour über den „Mulderadweg“ nördlich über Wurzen hinaus in die Muldenaue nach Nischwitz, Canitz und Thallwitz oder südlich von Grimma über Nimbschen, Großbothen nach Colditz fortzusetzen und Abstecher zu Stadtgängen und Ausflügen beiderseits der Mulde zu machen. Die historischen Altstädte von Wurzen und Grimma sind dabei ein „Muss“ für jeden Radler.

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