Das Thema "frei laufende Hunde" erhitzt viele Gemüter. So liegen dem Landratsamt von Naturschutzverbänden mehrere Meldungen vor, dass z. B. bei Püchau auf den Feldflächen beim "Schusterbusch" rastende bzw. äsende Vögel durch frei laufende Hunde, teilweise absichtlich, aufgescheucht werden. Dabei handelt es sich vorwiegend um Schwäne, darunter Singschwäne, die besonders geschützt sind.

Aber nicht nur Vögel sind solchen Attacken ausgesetzt. Seit Jahren beklagen Jagdbezirksinhaber die zunehmende Präsenz von unbeaufsichtigt frei laufenden Hunden im Jagdbezirk. Ein aufklärendes Gespräch zwischen Hundehalter und Jagdbezirksinhaber ist oft nicht möglich, da meistens eine emotionsgeladene Diskussion entsteht. Einsicht wird kaum gezeigt.

Dabei ist es ein Thema, worüber jeder Hundehalter nachdenken sollte! Es muss nicht zum Extremfall kommen, dass ein Hund Wild verletzt. Schon die verursachte Unruhe im Revier kann das Wild hoch schrecken und flüchten lassen. Oftmals ist das die Ursache der vielen Wildunfälle auf den Straßen, weil ein flüchtiges Tier vom Fahrzeug erfasst wird.

Das unbeaufsichtigte freie Laufenlassen von Hunden im Jagdbezirk stellt nach dem Sächsischen Landesjagdgesetz ein Bußgeldtatbestand dar. Aber dazu sollte es nicht kommen - gegenseitige Rücksichtnahme wäre das Gebot der Stunde!

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Petra Klaeffling.