Die bisherige Regelung, dass Einreisende aus innerdeutschen Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko in Sachsen durch Beherbergungsstätten nicht mehr beherbergt werden dürfen, wird aus der Corona-Schutz-Verordnung gestrichen. Ab Sonnabend, dem 17. Oktober, sind Übernachtungen in sächsischen Beherbergungsstätten wieder uneingeschränkt möglich.

Übernachtungen ab 17. Oktober 2020 im Freistaat uneingeschränkt möglich

Der Freistaat Sachsen streicht das Beherbergungsverbot. Die aktuelle Regelung, dass Einreisende aus innerdeutschen Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko in Sachsen durch Beherbergungsstätten nicht mehr beherbergt werden dürfen, wird aus der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gestrichen. Ab 17. Oktober 2020 sind Übernachtungen in sächsischen Beherbergungsstätten wieder uneingeschränkt möglich.

Einreisende aus ausländischen Risikogebieten sind zu einem Corona-Test verpflichtet 

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind zur Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt, zur Einhaltung häuslicher Quarantäne und zu einem Corona-Test verpflichtet. Ausgenommen sind Personen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Weitere Ausnahmen für bestimmte Anlässe und Personengruppen regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung.

Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben (lt. Rechtsverordnung des Bundes zur Anspruch auf bestimmte Testungen). Die Bestimmungen der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bleiben unberührt von den Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit bestehen. 

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ist zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit mit dem 15. September 2020 beendet.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.