Seit Oktober 2019 rollt der Verkehr auf der Autobahn 72 zwischen Chemnitz und Rötha beidseitig. Seit 2. Juni wird, wie vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASUV) angekündigt, die parallel zur neuen Autobahntrasse verlaufende Bundesstraße 95 wegen der geringeren Verkehrsbelastung von Kesselshain bis nördlich Espenhain zurückgebaut. Die jetzt noch vierspurige B 95 hat künftig einen Fahrstreifen pro Richtung. Parallel dazu entsteht eine durchgehende, neun Kilometer lange Radverbindung. Die Baukosten in Höhe von rund 15 Millionen Euro trägt der Bund.

Der Rückbau der B 95 erfolgt in zwei Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt von Kesselshain bis Gestewitz bleibt die derzeitige Fahrbahn der B 95 Richtung Chemnitz erhalten. Auf der jetzigen Richtungsfahrbahn Leipzig wird ein 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg errichtet. Die restliche Fahrbahn wird zurückgebaut und später begrünt. Die Fertigstellung ist bis Ende Februar 2021 vorgesehen.

Anschließend erfolgt der Rückbau im zweiten Abschnitt von Gestewitz bis nördlich Espenhain. In diesem Bereich bleibt die derzeitige Richtungsfahrbahn Leipzig erhalten, der begleitende Geh- und Radweg wird auf der jetzigen Fahrbahn Richtung Chemnitz angelegt. Der Verkehr kann auch während der Bauzeit rollen.

Weitere Informationen: siehe Faltblatt "Rückbau der B 95 von Borna-Kesselshain bis nördlich Espenhain"

Aktueller Stand zum Neubau der A 72 im Abschnitt Rötha bis A 38:

Die Bauarbeiten am letzten, rund sieben Kilometer langen Abschnitt der A 72 von Rötha bis zur A 38 südlich von Leipzig laufen planmäßig. Die Strecke soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Belinda Reg´n.