Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die sich mit vorurteilsbezogener Gewalt bzw. Hasskriminalität gegen homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle, transgende, intersexuelle oder queere Menschen (LSBTTIQ*) und deren polizeilicher Erfassung im Bundesland Sachsen beschäftigen. Deshalb führt die LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida dazu die erste wissenschaftliche Studie im Freistaat durch.

Folgender Link führt zur Onlinestudie: https://www.surveymonkey.de/r/StudieGewalterfahrungenLSBTTIQinSachsen_2019

Außerdem liegen die Fragebögen in gedruckter Form in ganz Sachsen an ausgewählten und geschützten Standorten aus, so zum Beispiel auch im Büro der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Leipzig, Konstanze Morgenroth (Zimmer 1.1.3, Haus 1, Stauffenbergstraße 4, 04552 Borna).

Eine Liste der Standorte kann bei der LAG Queeres Netzwerk Sachsen (0351/33204696, info@queeres-netzwerk-sachsen.de) erfragt werden.

Der Fragebogen ist absolut anonym und das Ausfüllen wird ca. 10-15 Minuten dauern.

Mit den Ergebnissen soll eine wissenschaftliche Diskussionsgrundlage über Hasskriminalität, geeignete Hilfen und einen angemessenen Opferschutz in Sachsen geschaffen werden.

 

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Konstanze Morgenroth.