Wer sich über das Vorhaben und aktuelle Baugeschehen zur A 72 informieren möchte, findet in Straße des Aufbaus 7a in Rötha einen Anlaufpunkt. Ein Teil der Containerburg für die Bauleitung wurde als Informationscenter eingerichtet und kann für Vorträge und Beratungen genutzt werden.  Feste Öffnungszeiten mit Sprechstunden sind für einen späteren Zeitpunkt geplant. Der aktuelle Abschnittes 5.2 gestaltet sich wegen des unverdichteten Kippengeländes als besonders aufwendig und wird voraussichtlich erst 2026 fertig gestellt sein.

Das Großprojekt sei ohne Einschränkungen und Nachteile für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer nicht machbar, aber kein Selbstzweck, so Doris Drescher die neue Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV). Es gehe um die Anbindung und Erschließung der Region, die möglichst im Einvernehmen mit den hier Lebenden erfolgen soll. "Wir wollen informieren, was wir tun und warum wir es tun", so Drescher. Das Informations- und Kommunikationsbedürfnis sei groß und dem wolle das LASuV nachkommen.

Die Fertigstellung des letzten Abschnitts der A 72 zwischen Borna und der A 38 südlich von Leipzig soll bis Ende 2026 gelingen und den Bund nach aktuellem Stand rund 237,5 Millionen Euro kosten.

Der Abschnitt 5.1 von Borna-Rötha wird bei weiterhin planmäßigem Verlauf der Bauarbeiten Ende 2019 unter Verkehr gehen, Restarbeiten werden noch bis Ende 2020 erfolgen. Der Abschnitt von Borna bis Rötha ist rund 10 Kilometer lang und wird rund 145 Millionen Euro kosten.

Im Internet ist auch ein Bautagebuch mit Fotodokumentation zu finden: www.a72-bautagebuch.de

Bildunterschriften:

Der Röthaer Bürgermeister Stephan Eichhorn und sein Böhlener Amtskollege Dietmar Berndt im Gespräch vor dem Luftbild ihrer Kommunen. .

Doris Drescher, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr und der Beigeordnete des Landrats, Gerald Lehne.

Bilder (Download)

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.