Damit stützt er die Stellungnahme des Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVNL), welcher aus Anlass der sich in den letzten Wochen häufenden Zugausfälle auf der RB 110 (Leipzig-Grimma-Döbeln) erklärt:

Die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs auf der RB 110 (Strecke Leipzig-Grimma-Döbeln) kritisieren die sich in den letzten Wochen häufenden Zugausfälle auf das Schärfste. Die Transdev Regio Ost GmbH, als Betreiber dieser Linie, nennt als Grund für die Zugausfälle fehlendes Personal bei den Triebfahrzeugführern aufgrund von kurzfristigen Krankmeldungen. Trotz versprochener Gegenmaßnahmen sind Verbesserungen nicht eingetreten, somit sind die genannten langanhaltenden Personalprobleme nicht mehr hinnehmbar. Hier ist das Management des Unternehmens gefordert, durch eine ausreichende Personalausstattung und eine vorausschauende Einsatzplanung einen regulären Zugbetrieb sicher zu stellen. Im Falle eines Zugausfalles ist ein planmäßiger Ersatzverkehr mit Bussen zu gewährleisten. In erster Linie ist das Verkehrsunternehmen dazu verpflichtet, Zugverkehrsleistungen stabil und pünktlich zu erbringen. Leider mussten wir feststellen, dass trotz der Zahlung von Vertragsstrafen und vielen mit den Aufgabenträgern geführten Abstimmungen zu Qualitätsverbesserungen sowie der vom ZVNL mit erheblicher Unterstützung verbesserten Fahrzeugkapazität die Transdev Regio Ost GmbH wiederholt nicht ihre vertraglichen Leistungsverpflichtungen erfüllt. Daher haben sich die Aufgabenträger zur Prüfung von weitergehenden rechtlichen Schritten entschlossen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Betriebs auf der RB 110 zwischen Leipzig, Grimma und Döbeln.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Konstanze Morgenroth.