Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten sowie der Lebensräume wird stetig kleiner. Dies hat eine Reihe von Gründen. Dementsprechend müssen viele, unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden, diesen Rückgang zu bremsen und die Vielfalt zu bewahren. Um auf bedrohte Natur aufmerksam zu machen und angestrebte Gegenmaßnahmen zu veranschaulichen, werden alljährlich Landschaften, Pflanzen und Tiere des Jahres gekürt, die stellvertretend auf einen bestimmten Missstand verweisen. In diesem Jahr sind dies:
  • Vogel des Jahres - Der Habicht
  • Wildtier des Jahres - Der Feldhase
  • Reptil des Jahres - Die Europäische Sumpfschildkröte
  • Fisch des Jahres - Der Huchen
  • Insekt des Jahres - Der Silbergrüne Bläuling
  • Schmetterling des Jahres - Das Rote Ordensband
  • Libelle des Jahres - Die Gefleckte Heidelibelle
  • Wildbiene des Jahres - Die Zaunrüben-Sandbiene
  • Spinne des Jahres - Die Vierfleck-Zartspinne
  • Weichtier des Jahres - Die Mantelschnecke
  • Einzeller des Jahres - Die Vampiramöben
  • Höhlentier des Jahres - Die Keller-Glanzschnecke
  • Gefährdete Nutztierrasse des Jahres - Das Deutsche Karakul
  • Baum des Jahres - Der Feldahorn
  • Blume des Jahres - Der Gewöhnliche Teufelsabbiss
  • Orchidee des Jahres - Das Fleischfarbene Knabenkraut
  • Pilz des Jahres - Die Becherkoralle
  • Flechte des Jahres - Die Gelbfrüchtige Schwefelflechte
  • Moos des Jahres - Das Leuchtmoos
  • Alge des Jahres - Der Meersalat
  • Mikrobe des Jahres - Das Knöllchenbakterium
  • Regionale Streuobstsorten des Jahres - Die Benjaminler (Kirsche, Baden-Württemberg), Der Anhalter (Apfel, Hessen), Die Köstliche aus Charneu (Birne, Saarland/Rheinland-Pfalz), Die Frühe Rote Meckenheimer (Kirsche, Pfalz)
  • Gemüse des Jahres (2015/16) - Chili und Paprika (Capsicum)
  • Heilpflanze des Jahres - Die Gemüsezwiebel
  • Arzneipflanze des Jahres - Das Echte Johanniskraut
  • Giftpflanze des Jahres - Der Rittersporn
  • Staude des Jahres - Die Segge
  • Boden des Jahres - Der Pseudogley
  • Waldgebiet des Jahres - Der Grunewald
Die Zusammenstellung erfolgte durch Sven Möhring, Sachgebiet Natur- und Landschaftsschutz des Umweltamtes

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.