Bei Routinekontrollen von Dönerimbissen wurde durch die Lebensmittelkontrolleure des Landkreis Leipzig Fleischspieße gefunden, deren Herkunft sich nicht klären ließ. Das Lebensmittel- und Veterinäramt ist den Spuren nachgegangen und hat den Weg bis in einen Herstellungsbetrieb in Böhlen zurückverfolgt. Der Betrieb hatte weder eine Zulassung für die Herstellung noch den Vertrieb dieser Waren. Da zudem mehrere hygienische Mängel festgestellt wurden, war das Fleisch für den Verzehr nicht mehr geeignet. Die Ware wurde beschlagnahmt und vernichtet.

Im Betrieb wurden insgesamt 140 Spieße und etwa 800 bis 900 kg Frischfleisch, dazu noch Soßen und Gewürze beschlagnahmt. Das lose Fleisch stammte überwiegend von Rindern. Die Spieße bestanden aus Rind-, Hähnchen- und Kalbfleisch. Das Fleisch war durch Hygienemängel nachteilig beeinflusst und musste daher aus dem Verkehr gezogen werden. Alle beschlagnahmten Waren wurden vernichtet und über die Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt.

Derzeit laufen die Ermittlungen weiter. In diesem Zusammenhang suchten die Lebensmittelkontrolleure in den letzten Tagen Dönerimbisse in der Region auf. Dabei wurden weitere 33 Spieße beschlagnahmt, die mutmaßlich aus der Böhlener Produktion stammten. Die betroffenen Imbisse befanden sich im Landkreis Leipzig.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.