Ein Punkt dieser Beschwerden betrifft einen Brief, den die Bürgermeisterin an einen Verlag gesendet haben soll. Weiterhin wird behauptet, dass dieses Schreiben zur Einstellung eines Anzeigenblattes führte und einen Redakteur dieses Blattes denunziert worden sei. Die Echtheit diees Briefes ist jedoch Gegenstand eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens, da die Urheberschaft von der Bürgermeisterin bestritten wird. Das staatsanwaltliche Verfahren dauert an, eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Echtheit des bislang nur in Kopie vorgelegten Schreibens wurde bisher nicht nachgewiesen, insbesondere wurde das Originalschreiben durch die Anzeigenden nicht vorgelegt.

Zur Versachlichung der Diskussionen weist das Landratsamt darauf hin, dass bis zur Entscheidung im staatsanwaltliches Verfahren die Unschuldsvermutung zugunsten der Unterzeichnerin des Schreibens gilt, alles andere käme einer Vorverurteilung gleich, was den Grundsätzen des deutschen Rechtssystems zuwider laufen würde. Das Landratsamt macht deutlich, dass das Verfahren ordnungsgemäß weiter bearbeitet wird und entsprechend der staatsanwaltlichen festgestellten Erkenntnisse entscheiden wird.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.