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Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

Unsere FAQ-Seite hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen.

Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566

Bitte Beachten Sie, dass über das Landratsamt keine Termine für Impfungen vereinbart werden können! Die sächsische Landesregierung hat ein Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus eingerichtet. Antworten auf viele Fragen rund um die Impfungen sind auf www.coronavirus.sachsen.de zu finden. Impftermine können grundsätzlich nur über die Servicehotline 0800 / 089 90 89 (täglich erreichbar von 8 – 20 Uhr) oder über das Online-Terminportal gebucht werden.

In psychosozialen Krisen/Fällen nutzen Sie bitte unser Kriseninterventionstelefon: 03433 241 5565 (Montag – Freitag von 8.00 bis 17.00). Zudem ist auch die Telefonseelsorge über die Beratungsnummer: 0800 1110 111 oder 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de erreichbar.

Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung gilt von 15.02. - 07.03.2021

Informationen des sächsischen Sozial-Ministeriums in Leichter Sprache zur aktuellen Corona-Schutzverordung gibt es hier.

Die aktuellen Corona-Maßnahmen werden grundsätzlich verlängert, die Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie für die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Friseure, Fußpfleger und Fahrschulen können ab 1. März öffnen, Musik-Einzelunterricht im engen Rahmen ist möglich

  • Friseure und Fußpflege-Betriebe dürfen ab 1. März öffnen, wenn sie die wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten gewährleisten, sowie das Tragen medizinischer Masken. Friseure müssen zudem ihr Terminmanagement so staffeln, dass die Ansammlung von Kunden vermieden wird.
  • Fahrschulen für Kraftfahrzeuge dürfen ab 1. März unter den Hygienemaßnahmen wieder öffnen, wenn Unterricht, die praktische Ausbildung sowie Prüfung berufsbedingt erforderlich sind.
  • Erlaubt ist Musik-Einzelunterricht, aber nur für Personen, die 2021 ein Musikstudium aufnehmen wollen, vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen oder die 2021 an nationalen oder internationalen Wettbewerben teilnehmen werden.

Auch Lehrende in Fahrschulen, Musikschulen oder Musikpädagogen müssen sich wöchentlich auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen (Bestandteil der Hygienekonzepte). Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge überschritten, sind Fahrschulen und Musikschulen wieder zu schließen.

Bestellte Ware kann abgeholt werden - click & collect Service
Händler in Sachsen dürfen ab 15. Februar den click & collect-Service anbieten. Dies bedeutet, dass bestellte Ware dann von Kunden im Geschäft abgeholt werden darf. Bedingung ist ein Hygienekonzept inklusive Maßnahmen wie gestaffelte Zeitfenster, um Kundenansammlungen vermeiden.

Maskenpflicht erweitert
Neu eingeführt wird die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind. Dies gilt insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften. Auch der Fahrer muss eine solche Maske tragen. Handwerker und Dienstleister müssen in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber ebenfalls medizinische Masken tragen, sofern dort andere Personen anwesend sind.

In Arbeits- und Betreibsstätten müssen die Beschäftigten medizinische Gesichtsmasken, FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken tragen. Beschäftigte in Schulen und Kitas sind hiervon ausgenommen.

Ausgangsbeschränkung und 15-km-Radius können bei stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 100 aufgehoben werden
Ausgangsbeschränkung und Ausgangssperre gelten weiterhin. Landkreise und Kreisfreie Städte können die nächtliche Ausgangssperre aufheben wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Maßgeblich dafür sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts. Liegen diese Voraussetzungen nicht mehr vor, muss die Aufhebung der Ausgangssperre zurückgenommen werden.
Liegen die oben genannte Voraussetzungen vor, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt auch die Beschränkung zulässiger Einkäufe für Gegenstände des täglichen Bedarfs auf einen Umkreis von 15 Kilometern zum Wohnbereich aufheben. Auch Individualsport und Bewegung im Freien ohne touristische Zwecke und Ziele sind dann unter Beachtung der Kontakt- und Hygieneregeln sowie der Berücksichtigung der in den Nachbarlandkreisen möglicherweise noch geltenden 15 Kilometer-Bewegungsbeschränkung wieder möglich. Liegen die Voraussetzungen nicht mehr vor, sind die abweichenden Maßnahmen zurückzunehmen.

Grundschulen und Kitas ab 15. Februar wieder geöffnet
Schüler der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen können ab dem 15. Februar wieder ihre Schule besuchen. Die Schulbesuchspflicht wurde aufgehoben, die Eltern können über den Schulbesuch entscheiden. Ebenso wird den Schülern der Unterstufe an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung der Schulbesuch wieder ermöglicht. Auch Kitas sind ab dem 15. Februar wieder geöffnet.
Die Corona-Schutz-Verordnung sieht aber auch die Schließung der Einrichtungen vor, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder einer Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Dieser Mechanismus greift frühestens ab dem 8. März. Der Präsenzunterricht an Grundschulen und die Kindertagesbetreuung kann wiederaufgenommen werden, wenn der 100er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird.
Für den Besuch der Bildungseinrichtungen gelten strenge Hygieneauflagen. In Kitas und Schulen der Primarstufe findet nur eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. Nähere Informationen zum Kita- und Schulbetrieb entnehmen Sie bitte der dieser Information des Kultusministeriums.

Die neueSächsische Corona-Schutzverordnung bis 7. März 2021 ist(PDF, 794 kB)hier zu finden.

Allgemeine Regeln gelten weiter z.B.:

  • Kontaktbeschränkungen
  • Schließung der weiterführenden Schulen mit Ausnahme von Abschlussjahrgängen
  • Triftige Gründe zum Verlassen der Wohnung (siehe unten)
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 - 6 Uhr, kann aber bei einer dauerhaften Senkung der 7-Tage-Inzidenz aufgehoben werden.
  • Die Geschäfte und Dienstleister bleiben bis zum 7. März geschlossen. Neu ist die Möglichkeit bestellte Ware abzuholen.
  • Versammlungen nach Versammlungsrecht mit eingeschränkter Teilnehmerzahl (siehe unten)
  • Private Kontakte nur zwischen Familien eines Hausstandes (dazu zählen auch Partner und Personen für die eine Sorge- oder Umgangsrecht besteht) sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand. Ausnahme: Familien oder Nachbarn können sich wechselseitig bei der Kinderbetreuung unterstützen. So dürfen sich Kinder unter 14 Jahren aus maximal zwei Hausständen treffen.
  • Die 15-Kilometer-Regel gilt für Freizeitaktivitäten und Einkäufe weiter, kann aber bei einer dauerhaften Senkung der 7-Tage-Inzidenz aufgehoben werden.
  • Kindswohl gilt als triftiger Grund die Unterkunft zu verlassen. So können Eltern und Familienangehörige ihre Kinder in Wohnheimen, Kinderheimen o.ö. ohne Testung besuchen
  • Kantinen müssen schließen, wenn es die Arbeitsabläufe zulassen. Die Ausgabe zum Verzehr am Arbeitsplatz. Wenn es Mitarbeitern nicht möglich ist, die Mahlzeit am Arbeitsplatz einzunehmen, können Kantinen offenbleiben - mit geeignetem Hygienekonzept
  • Es wird empfohlen nur zwingend notwendige Fahrten mit dem ÖPNV wahrzunehmen
  • Corona-Website der Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.
  • Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Kinderkrankengeld für zehn zusätzliche Tage
Der Bund wird gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.
Weitere Informationen: Informationen der Bundesregierung

Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund z.B.

  • Der Weg zur Arbeit, Schule und Kita (Notbetreuung), Arzt
  • Unaufschiebbare Prüfungen
  • Einkaufen für den täglichen Bedarf und Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs oder des Arbeitsplatzes oder zur nächstgelegenen Einrichtung zur Grundversorgung/für Einkäufe des täglichen Bedarfs
  • Besuche bei Partnern, Hilfsbedürftigen, Kranken oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrecht im privaten Bereich, Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern (in Pflegeheimen ist der Zutritt nur nach einem negativen PoC-Antigenschnelltest erlaubt)
  • Begleitung Sterbender und Beerdigungen
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen
  • ...

Ausgangsbeschränkung von 22 Uhr bis 6 Uhr. Das Verlassen der Wohnungen ist dann nur aus folgenden Gründen erlaubt:

  • Berufsausübung, Präsenzunterricht und Schülerbeförderung
  • Weg zur Kindernotbetreuung
  • Besuch des Ehe- oder Lebenspartners
  • Notwendiger Lieferverkehr
  • Besuch hilfsbedürftiger Menschen und Kranker sowie die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Arztbesuch
  • Begleitung Sterbender
  • Unabdingbare Versorgung von Tieren

Welche Geschäfte müssen schließen und welche bleiben geöffnet?

  • Schließen müssen mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Online-Angebote, ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung:
  • Einkaufszentren,
  • Einzelhandel
  • Ladengeschäfte

Öffnen dürfen folgende Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie zur Grundversorgung z.B.:

  • Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tankstellen, Tierbedarf
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker
  • Sparkassen, Banken und Postfilialen
  • Waschsalons
  • Friseure ab 1. März 2021
  • Fahrschulen, wenn die Ausbildung für berufliche Zwecke benötigt wird, ab 1. März 2021
  • Ladengeschäfte des Zeitungverkaufs
  • selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbaubetriebe und Floristen,
  • Wertstoffhöfe, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen

Einschränkungen für Versammlungen nach Versammlungsrecht
Versammlungen sind nur erlaubt

  • unter freiem Himmel und ortsfest mit höchsten 1000 Teilnehmern
  • wenn alle Teilnehmer, Versammlungsleiter und Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und der Mindestabstand von 1,5, Metern eingehalten wird.
  • steigt der Inzidenzwert an 5 Tagen über 200 sind max. 200 Teilnehmer zugelassen, bei einem Anstieg von über 300 über 5 Tage hinweg sind max. 10 Personen erlaubt.

Die zuständigen kommunalen Behörden sind berechtigt, abhängig von der aktuellen regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Corona-Website der Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.
Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Wer wird getestet?

Eine Orientierungshilfe vom Robert-Koch-Institut gibt es hier als PDF-Datei(PDF, 90 kB) zum Dowload.

Nicht alle Menschen in Deutschland werden bisher auf SARS-CoV-2 getestet. Derzeit wird getestet, wer

  • typische, grippeähnliche Symptome zeigt und
  • in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte
  • oder mindestens eine Vorerkrankung besteht oder derzeitige Atemwegsbeschwerden sich verschlimmern (z.B. Fieber)
  • oder durch Arbeit oder Ehrenamt (zum Beispiel Krankenhaus oder Pflege) mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 haben.

Wer testet?

Wenn Sie Krankheitssymptomen haben ist der Hausarzt ihr erster Ansprechpartner. Das Gesundheitsamt testet selbst nur nach Aufforderung. Für Reiserückkehrer gibt es gesonderte Zentren an Flughäfen oder Autobahnen. Für Negativteste für Arbeitgeber, Reisen oder anders außerhalb von Verdachts- oder Kontaktfällen ist der Hausarzt zuständig. Diese Tests sind kostenpflichtige Individuelle Gesundheitsleistungen (IGL).

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Gesundheitsamt ordnet Test an

Der Arzt oder das Labor melden positive Covid19-Befunde dem Gesundheitsamt. Dieses nimmt umgehend Kontakt mit der infizierten Person auf. Das Gesundheitsamt meldet sich auch, wenn BürgerInnen bei der Ermittlung unter die Kontaktpersonen der Kategorie I (siehe Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)) fallen. Es verhängt es eine Quarantäne und leitet gegebenenfalls weitere Maßnahmen ein.

Die wohl wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Gesundheitsamt, ist es Kontaktpersonen zu ermitteln. Hier sind in erster Linie die Kontaktpersonen der Kategorie 1 wichtig, denn das sind die, mit denen man mindestens 15 Minuten lang engen und ungeschützten Kontakt (ohne Mund-Nasen-Schutz) hatte. Hierfür erstellt die positiv getestete Person eine Liste, in der alle Kontaktpersonen eingetragen werden müssen. Anhand dieser Liste informiert das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen verfügt die Anordnung zur Quarantäne.

Absonderung für Kontakt-, Verdachts- und positiv getestete Personen

Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vom 15.02.2021

Über die Allgemeinverfügung Absonderung kann der Landkreis Leipzig schnell auf die steigenden Infektionszahlen reagieren. So ist die Absonderung (Quarantäne) bindend angeordnet für:

  • positiv auf COVID-19 getestete Personen -> Quarantäne 14 Tage, liegen keine Symptome vor, kann die Absonderung auf 10 Tage verkürzt werden. Dies gilt jedoch nicht bei Verdacht oder Nachweis einer neuartigen Variante von SARS-CoV-2. Hier trifft das Gesundheitsamt die notwendigen Anordnungen.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 -> Quarantäne 14 Tage, wenn symptomfrei. Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person zusammen leben. Ausgenommen sind Hausstandangehörige, die selbst vor maximal 3 Monaten positiv getestet wurden und symptomfrei sind.
  • Verdachtspersonen -> Quarantäne für Personen mit Erkrankungszeichen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die eine Testung angeordnet wurde. Dies gilt auch für positive Befunde von Schnelltests oder sog. Corona-Laien-Tests (diese sind jedoch noch nicht zugelassen). Die Quarantäne endet wenn ein negativer PCR-Test vorliegt.

Die durch einen Antigenschnelltest positiv getestet Personen sollen sich dringend mittels einen PCR-Test nachtesten lassen. Fällt dieser negativ aus, muss das Gesundheitsamt informiert werden.

Es gelten zudem Melde- und Verhaltenspflichten. Die Betroffenen werden auch weiterhin vom Gesundheitsamt telefonisch informiert. Die Allgemeinverfügung ersetzt den Bescheid. Betroffene erhalten eine Bescheinigung über die Dauer der Absonderung.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zur Absonderung(PDF, 3,1 MB) sowie ein Merkblatt mit den wichtigsten Verhaltensregeln(PDF, 461 kB).

Wer ist Kontaktperson der Kategorie I ?

Quarantäne wird ausgesprochen für Personen mit höherem Infektionsrisiko (Kategorie I). Dazu gehören z.B. Personen

  • im Umfeld eines bestätigten COVID-19-Falls z.B. mit mind. 15-minütigem Gesichts-Kontakt, Personen aus demselben Haushalt und andere nahe Kontakte
  • mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten
  • die einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (die Bewertung des Risikos erfolgt durch das Gesundheitsamt)
  • in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation (z.B. Kitagruppe, Schulklasse) unabhängig von der individuellen Risikoermittlung
  • medizinisches Personal mit Kontakt ohne adäquate Schutzkleidung
  • ...Weitere Informationen zum Kontaktpersonenmanagement finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Konktaktpersonen aus dem Umfeld einer infizierten Person, müssen leider auch bei einem negativen Corona-Test in der Absonderung bleiben. Hier besteht eine konkrete Infektionsgefahr. Bei den Reiserückkehrern aus Risikogebieten bestand "nur" die höhere Gefahr auf eine infizierten Person zu treffen. Weil es hier um einen Verdacht handelt, kann die Quarantäne auch nach einen negativen Test beendet werden.

Entschädigung

Das Infektionsschutzgesetz sieht in den §§ 56 ff. vor, dass Betroffene von Maßnahmen, die dem Gesundheitsschutz dienen, in besonderen Fällen für erlittene Nachteile entschädigt werden können. Dies ist z.B. der Fall, wenn jemand wegen der von ihm ausgehenden Ansteckungsgefahr die weitere Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit untersagt wurde. Das gilt nicht für Personen, die aufgrund einer Allgemeinverfügung einem faktischen Tätigkeitsverbot unterliegen.Zuständig in Sachsen ist das Landesdirektion Sachsen. Hier finden Sie weitere Informationen:

Allgemeine Fragen zu Ansprüchen auf Entschädigung nach § 56 IfSG

Erstattung wegen Verdienstausfall aufgrund von Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Entschädigung für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen

Bei Angestellten zahlt in der Regel der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt zunächst weiter. Dieser kann sich das Geld im Nachhinein von der Landesdirektion Sachsen auf Antrag erstatten lassen. Auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Erstattung ihres Verdienstausfalls.

Corona-Schutzimpfung

Termine sind online und über Telefon-Hotline erhältlich

Seit 11.01.2021 betreibt das DRK Leipziger Land e.V.  mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr ein Impfzentrum im ehemaligen Aldi-Nord in der Bornaer Oststr. 3a in Betrieb. Das medizinische Wissen steuern die Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung bei. Sie beraten zur Impftauglichkeit und nehmen die Impfungen vor.

Individuelle Impftermine können gebucht werden über die

Weil der Impfstoff derzeit noch begrenzt zur Verfügung steht, wird die Corona-Schutzimpfung zunächst Personengruppen angeboten, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Die Impf-Verordnung(PDF, 544 kB) gibt die Reihenfolge vor. Aktuell wird in Sachsen die höchste und zweithöchste Priorisierungsgruppe geimpft.

Terminbuchung für eine COVID-19- Impfung

Die Anmeldung für einen Termin ist auf der Website https://sachsen.impfterminvergabe.de/ freigeschaltet
Schritt 1: Anmeldung
Da die Impfung schrittweise in priorisierten Gruppen erfolgt, wird bei der Berechtigungsprüfung zunächst überprüft, ob Sie berechtigt sind. Anschließend geben Sie Ihre persönlichen Daten ein, die zur Terminvereinbarung nötig sind. Mit Hilfe eines von Ihnen gewählten Passwortes können Sie im Anschluss auf die Terminvereinbarung zugreifen. Sie erhalten nun an die angegebene E-Mail-Adresse einen Link zur Terminvereinbarung.

Schritt 2: Terminvereinbarung
Wenn Sie sich angemeldet haben, können Sie Ihren Wunschtermin im Impfzentrum wählen. Innerhalb Sachsens ist das Impfzentrum frei wählbar. Die erste und zweite Impfung müssen im selben Impfzentrum vorgenommen werden. Ist die Eingabe aller Angaben positiv, erhalten Sie eine Bestätigung Ihres Impftermins sofort zum Download.
Zum Impftermin mitzubringen sind die Terminbestätigung, den bereits ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen, den Bogen zur Impfaufklärung, das Personaldokument, die Krankenversicherungskarte, den Impfausweis sowie wichtige Unterlagen wie etwa ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste.

Das DKR Sachsen ist für den Betrieb der Impfzentren zuständig. Weitere Informationen finden Sie https://drksachsen.de/impfzentren.html

DRK Leipziger Land betreibt Impfzentrum in Borna ehem. Aldi Markt
Oststraße 3a
04552 Borna

Die Impfzentren sollen täglich zehn Stunden geöffnet sein, am Wochenende acht Stunden. Ein Impfzentrum ist mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet. Eine Impfung im Impfzentrum ist nur mit Termin möglich

Impfung erfolgen nach Priorität

Weil der Impfstoff derzeit noch begrenzt zur Verfügung steht, wird die Corona-Schutzimpfung zunächst Personengruppen angeboten, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Die aktuell gültige Reihenfolge finden Sie in der Impf-Verordnung des Gesundheitsministeriums(PDF, 544 kB). Dazu zählen z.B.

• Über 80-Jährige
• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen leben oder tätig sind
• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
• Beschäftigte mit hohem Expostitionsrisiko z.B. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, ambulante Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in infektionsrelevanten Tätigkeiten
• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, mit Kontakt zu Menschen mit einem hohen Risiko (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)
• enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen über 70-Jährigen
• Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation und deren enge Kontaktpersonen
• zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
• Beschäftigte von Einrichtungen oder Pflegediensten, die geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
• Personen in medizinischen Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Infektionsrisiko wie Ärztinnen und Ärzte, Personal mit Patientenkontakt, Blut- und Plasmaspendedienst, SARS-CoV-2-Testzentren
• Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
• Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
• Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
• Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Diabetes mellitus, Krebs, COPD
• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore)
• Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
• Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Die Priorisierung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:In der aktuellen Coronavirus-Pandemie gilt es besonders, das Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern. Neben den durch Bund und Länder geregelten Corona-Regeln, gilt als wichtigste Maßnahmen, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und die entsprechenden Hygieneregeln (AHA – L) einzuhalten. Dazu zählen

  • Alltagsmaske tragen
  • Handhygiene beachten
  • Abstand einhalten#
  • regelmäßig Lüften
  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf)

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Wer aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich seit November 2020 vor der Einreise digital anmelden über www.einreiseanmeldung.de. Dort müssen sich alle elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die Gesundheitsämter des Zielort der Reisenden die notwendigen Informationen, um kontrollieren zu können, ob die Quarantänepflicht nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung eingehalten wird. Ist eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich, kann die Anmeldung über die schriftliche Ersatzanmeldung vorgenommen werden. Das Formular finden Sie hier(PDF, 177 kB). Diese senden Sie bitte an einreise@lk-l.de.

Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten.
Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Dies gilt allerdings nicht für Einreisende aus einem Land mit Virusvarianten.

 

Anmelde-, Test und Quarantänepflicht für Einreisende

Es wird unterschieden in drei unterschiedliche Risikogebiete

Länder mit Virusvarianten
Länder und Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Aufkommen von Virusvarianten

Hochinzidenzgebiet
Länder und Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen

„normales“ Risikogebiet
Länder und Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko

 

Was gilt bei Einreise aus Ländern mit Virusvarianten?

Anmeldepflicht: Alle Einreisenden via DEA (ggf. Ersatzmitteilung ans GSA)

Testpflicht:

  • Test bei Einreise mitführen (nicht älter als 48 Stunden)
  • Testergebnis kann bis zu zehn Tage nach Einreise von GSA verlangt werden (auch Polizei kann an Grenze prüfen)

    Ausnahmen (nach EinreiseVO Bund §4):
    - Keine Ausnahmen

Quarantäne

  • 14 Tage nach Einreise

Ausnahmen von der Quarantäne durch amtliche Bescheinigung:

Von der 14-tägigen häuslichen Quarantäne befreien lassen können sich Beschäftigte, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Betrieben der sog. kritischen Infrastruktur unverzichtbar ist. Dies muss durch eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig nachgewiesen werden.Wenn Sie eine Bescheinigung benötigen, nutzen Sie bitte dieses Formular(PDF, 181 kB)und senden es vollständig ausgefüllt an einreise@lk-l.de. Bei Fragen nutzen Sie bitte ebenfalls diese E-Mail-Adresse. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung.

Eine amtliche Bescheinigung brauchen Beschäftigte in folgenden Branchen:

  • Wasser- und Energieversorgung
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft
  • Transport und Verkehrswesen
  • Apothekerwesen
  • Pharmawirtschaft
  • Bestattungswesen
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik
  • Telekommunikationswesen
  • Labore medizinischer Einrichtungen

 

Ausnahmen von der Quarantäne ohne amtliche Bescheinigung

Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne ohne amtliche Bescheinigung gelten bei Einreisenden aus einem Virusvarianten-Gebiet in Sachsen für:

  • Durchreisende, die ohne Aufenthalt den Freistaat durchreisen
  • Transportpersonal wie Lkw-Fahrer deren Aufenthalt im Risikogebiet bzw. in Deutschland weniger als 72 Stunden beträgt, wenn sie beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren." Dies betrifft die LKW-Fahrer, allerdings nur bei grenzüberschreitenden Transporten und der max. 3-tägigen Aufenthaltsdauer. Personen, die einreisen, um in Deutschland im Transportwesen zu arbeiten, benötigen eine entsprechende amtliche Bescheinigung und müssen täglich getestet werden, um keiner Quarantänepflicht zu unterliegen
  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung
  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren

Darüber hinaus sind Personen automatisch von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen, die aus dringenden humanitären Gründen einreisen. Von dieser Ausnahme sind umfasst:

  • Verwandte 1. Grades bei einem Todesfall;
  • Einreise zur Geburt des eigenen Kindes;
  • Zwei Verwandte 1. oder 2. Grades bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten;
  • Einreise zur zwingenden medizinische Behandlung;
  • Einzelfallaufnahme aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben (§ 22 Satz 1, 2. Alternative AufenthG).

Dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Voraussetzung für alle Ausnahmen ist zudem eine tägliche Testung! Für Lkw-Fahrer gilt die Einreise-Testpflicht. Für die LKW-Fahrer gilt die Einreise-Testpflicht. Diese müssen also bei Einreise einen Testnachweis mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt in gleicher Weise auch für Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch Sachsen durchreisen. Testungen, die in Tschechien oder Polen durchgeführt wurden, werden anerkannt, wenn diese den durch das Robert Koch-Institut vorgegebenen Anforderungen genügen.

 

Was gilt bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten?

Anmeldepflicht:

  • Alle Einreisenden via DEA (ggf. Ersatzmitteilung ans GSA)

    Ausnahmen (nach EinreiseVO Bund §2):
    - Durchreisende,
    - Einreise kürzer als 24 Stunden oder Aufenthalt im Risikogebiet kürzer als 24 Stunden
    - Delegationen

Testpflicht:

  • Test bei Einreise mitführen
  • Testergebnis kann bis zu zehn Tage nach Einreise von GSA verlangt werden (auch Polizei kann an Grenze prüfen)

    Ausnahmen (nach EinreiseVO Bund §4):

    - Durchreisende,
    - Personen, die ohne Aufenthalt durch ein Hochinzidenzgebiet durchgereist sind
    - Grenzgänger, Grenzpendler, Testung 2 x wöchentlich
    - Aufenthalt im Risikogebiet oder Einreisedauer kürzer als 24 Stunden
    - Wenn die Einreise kürzer als 72 Stunden kann eine Ausnahme gemacht werden für Personen, die grenzüberschreitend Waren, Personen oder Güter transportieren
    - Delegationen

Quarantäne

  • 10 Tage nach Einreise
  • Vorzeitiges Ende durch Negativtest (PoC oder PCR) am 5. Tag nach Einreise (ist auf Verlangen dem GSA vorzulegen
  • Bei Symptomen Meldung an GSA

    Ausnahmen (nach SächsQuarantäneVO §2):
    - Durchreisende
    - Personen, die Waren, Güter und Personen transportieren (Land-, Seeweg oder Flugzeug) oder deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist UND sich weniger als 72 Stunden in Deutschland oder in einem Risikogebiet aufhalten
    - Grenzpendler und Grenzgänger unter der Voraussetzung, dass diese sich mindestens zweimal wöchentlich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen; die erste Testung muss zwingend vor der Arbeitsaufnahme erfolgen
    - Einreise und Aufenthalt aus triftigem Grund kürzer als 12 Stunden
    - Bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden: Personen, die Verwandte 1. Grades und Lebenspartner besuchen
    - Diplomaten
    - Besatzungen von Binnenschiffen
    - Ärzte, Pflegekräfte, medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte
    - Tätigkeit in öffentlicher Sicherheit und Ordnung
    - Diplomaten
    - Besuch von Verwandten 1. und 2. Grades
    - dringende medizinische Behandlung
    -Bestand oder Pflege von schutz- und hilfsbedürftigen Personen

Was gilt bei Einreise aus „normalen“ Risikogebieten?

Anmeldepflicht:

  • Alle Einreisenden via DEA (ggf. Ersatzmitteilung ans GSA)

    Ausnahmen (nach EinreiseVO Bund §2):
    - Durchreisende
    - Einreise kürzer als 24 Stunden oder Aufenthalt im Risikogebiet kürzer als 24 Stunden
    - Personen, die Waren, Güter und Personen transportieren (Land-, Seeweg oder Flugzeug)
    - Delegationen

Testpflicht:

  • Test jeweils 42 Stunden vor oder nach Einreise (PCR oder PoC
  • Testergebnis kann bis zu zehn Tage nach Einreise von GSA verlangt werden (auch Polizei kann an Grenze prüfen

    Ausnahmen (nach EinreiseVO Bund §4):
    - Durchreisende,
    - Grenzgänger, Grenzpendler
    - Aufenthalt im Risikogebiet oder Einreisedauer kürzer als 24 Stunden
    - Wenn die Einreise kürzer als 72 Stunden kann eine Ausnahme gemacht werden für Besuch von Verwandten 1. Grades oder
    - Personal Gesundheitswesen, Diplomaten etc.

Quarantäne

  • 10 Tage nach Einreise
  • Vorzeitiges Ende durch Negativtest (PoC oder PCR) am 5. Tag nach Einreise (ist auf Verlangen dem GSA vorzulegen)
  • Bei Symptomen Meldung an GSA

    Ausnahmen (nach SächsQuarantäneVO §2):
    - Durchreisende,
    - Personen, die Waren, Güter und Personen transportieren (Land-, Seeweg oder Flugzeug) oder deren Tätigkeit für die - Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist UND sich weniger als 72 Stunden in Deutschland oder in einem Risikogebiet aufhalten,
    - Grenzpendler/-gänger bei Testung einmal wöchentlich
    - Einreise und Aufenthalt aus triftigem Grund kürzer als 12 Stunden
    - Bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden: Personen, die Verwandte 1. Grades und Lebenspartner besuchen
    - Diplomaten
    - Besatzungen von Binnenschiffen
    - Ärzte, Pflegekräfte, medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte
    - Tätigkeit in öffentlicher Sicherheit und Ordnung
    - Diplomaten
    - Besuch von Verwandten 1. und 2. Grades
    - dringende medizinische Behandlung
    - Bestand oder Pflege von schutz- und hilfsbedürftigen Personen

Rechtliches
Die Pflicht zur häuslichen Quarantäne bei Einreise ist in der -> Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung geregelt

Die Anmelde- und Testplicht für Einreisende ist in der -> Corona Einreiseverordnung des Bundes geregelt

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Auswärtige Amt oder Bundesministerium des Inneren und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Reisen und Urlaub

Viele weitere Informationen rund ums Reisen und Urlaub finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Checkliste zur Erarbeitung von Hygienekonzepten

Falls die aktuelle Corona-Schutzverordnung Konzerte, Volksfeste und andere Veranstaltungen zulässt, dann unter der Bedingung, dass ein Hygienekonzept erarbeitet wird und bei Kontrollen vorgelegt werden kann. Um die Planung und Durchführung von Veranstaltung zu vereinfachen, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig eine Checkliste mit Informationen zum Hygiene- und Infektionsschutz zusammengestellt.

Hinweise:

  1. Hygienekonzepte bitte mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung einreichen
  2. Für jede Veranstaltung muss ein gesondertes Hygienekonzept eingereicht werden, auch wenn der Veranstalter für den jeweiligen Veranstaltungsort bereits ein Hygienekonzept eingereicht hat
  3. Für Veranstaltungen Ende November/Dezember wird gebeten, die neue Verordnung abzuwarten, diese wird vorraussichtlich am 3. November 2020 veröfffentlicht

Folgende Bereiche müssen ein Konzept einreichen und vom Gesundheitsamt genehmigen lassen:

  • Tagungs- und Kongresszentren, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser, Musikclubs (ohne Tanz), Zirkusse
  • Freibäder, Hallenbäder, Thermen, Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (z. B. Fitnessstudios) handeltSportwettkämpfe mit Publikum (ausgenommen ist der Bereich Freizeit- und Breitensport mit einer Besucherzahl bis 50 Personen)
  • Volksfeste, Jahrmärkte, Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel,
  • Messen sowie Freizeit-und Vergnügungsparks.

Alle anderen Bereiche sind von der Genehmigungspflicht befreit und müssen die eigenen Hygieneregelungen nicht vorab einreichen, allerdings im Falle einer Kontrolle in schriftlicher Form vorzeigen können.

Die Checkliste kann hier(PDF, 664 kB) heruntergeladen werden.

Seitdem ersten bestätigten Infektionsfall am 07.03.2020 arbeitet das Gesundheitsamt des Landkreis Leipzig intensiv an der Eindämmung der Pandemie. Wegen des großen Informationsbedarfs betreibt der Freistaat Sachsen eine umfangreiche Informationsplattform und unter der Nummer 0800 – 1000 214 eine zentrale kostenlose Hotline.

Bürgertelefon im Landkreis Leipzig
Beratung und Unterstützung finden Sie auch beim Bürgertelefon des Landkreis Leipzig:

Corona-Hotline 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00)
Anfragen an den Landkreis Leipzig können Sie auch per E-Mail an corona-hotline@lk-l.de senden.

Auch die Telefonseelsorge unterstützt : 0800 1110 111, 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de .

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen vorrangig Telefon oder E-Mail. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Ihnen bereits bekannten direkten Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner zur Verfügung. Ihren Ansprechpartner finden Sie auch über das Organigramm der Verwaltung oder die Suchfunktion. Dringend erforderliche Behördengänge sind nach wie vor möglich.

Information des Kommunalen Jobcenters

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen über die bereits bekannten direkten Kontaktdaten zur Verfügung. Alternativ erreichen Sie uns an den Standorten wie folgt:

Dienststelle Wurzen kjc-wurzen@lk-l.de 03437 984 10
Dienststelle Grimma kjc-grimma@lk-l.de 03437 984 20
Dienststelle Borna kjc-borna@lk-l.de 03437 984 40
Dienststelle Markkleeberg kjc-markkleeberg@lk-l.de 03437 984 60

Selbstverständlich können Sie Anträge oder sonstige Unterlagen auch per Post übersenden oder in unsere Hausbriefkästen einwerfen. Allgemeine Anfragen können zudem über das E-Mail-Postfach kjc@lk-l.de gestellt werden.

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bleibt für dringende Anlässe bestehen. Bitte melden Sie sich in so einem Fall in den Empfangsbereichen der Standorte oder vereinbaren Sie vorher einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner.
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie online unter www.jobcenter-landkreis-leipzig.de|#

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen. Die Erbringung und sichere Auszahlung der Leistungen hat für uns oberste Priorität!

Ausländeramt

Die Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland ändert sich derzeit ständig, es treten immer neue Verdachtsfälle auf. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Kernbereiche der Kreisverwaltung. Daher müssen ab sofort persönliche Vorsprachen im Ausländeramt auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden.

Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen in jedem Fall zuerst telefonisch an unsere Sachbearbeiter*Innen. Diese werden dann entscheiden, ob für Ihr Anliegen eine persönliche Vorsprache unbedingt notwendig ist und ggf. einen Termin vergeben. Die Kontaktdaten und Zuständigkeitsbereiche der Sachbearbeiter*Innen finden Sie auf dieser Homepage unter dem Suchbegriff „Ausländeramt“ oder über den Behördenwegweiser unter der Rubrik „Bürgerservice“.

Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt zu den regulären Dienstzeiten zwecks Prüfung Einlass ins Gebäude unter:

Standort Grimma: 03433 - 241 1711

Standort Borna: 03433 - 241 1731

Besuchsverbot in den Muldentalkliniken (Stand am 23. Oktober 2020)

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen müssen die Muldentalkliniken an den Standorten Grimma und Wurzen erneut verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Patienten sowie des Personals ergreifen. Ab Montag, den 26. Oktober 2020 gilt wieder ein generelles Besuchsverbot, auch für die Notaufnahme. Begleitpersonen und Besucher sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt.

Ausnahmen gelten für die Begleitung zur Geburt sowie Eltern der Patienten der Kinderstation, Angehörige der Patienten der Palliativstation sowie Patienten, die im Sterben liegen. Insbesondere für Kinder und Senioren sind Begleitpersonen eine wichtige Stütze. Daher ist in der Notaufnahme maximal eine Begleitperson gestattet.
In den Häusern gelten strenge hygienische Regelungen. Der Zutritt zum Krankenhaus ist für Besucher und Begleitpersonen in den zuvor genannten Ausnahmefällen nur möglich, wenn sie frei von Erkältungssymptomen sind und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer Person mit positivem Nachweis des neuartigen Corona-Virus gehabt haben. Ein Wachdienst führt in den Eingangsbereichen eine Einlasskontrolle durch. Patienten zur ambulanten Behandlung können Termine wie gewohnt wahrnehmen.

Lehrkräfte können sich ab 1. Juni testen lassen - Kosten übernimmt das Land

Der Freistaat Sachsen ermöglicht allen Lehrerinnen und Lehrern, die bereits wieder an öffentlichen Schulen und an Schulen in freier Trägerschaft tätig sind, einen freiwilligen Test auf das Coronavirus. Die Kosten übernimmt das Land, soweit die Gesetzlichen Krankenkassen nicht dafür aufkommen. Die Tests können beim Hausarzt erfolgen. Hinweise zum Antragsverfahren werden die Lehrkräfte in Kürze erhalten. Die Tests sollen ab dem 1. Juni angeboten werden.
Mit den freiwilligen Tests können auch infizierte Patientinnen und Patienten erfasst werden, die zwar keine Krankheitssymptome aufweisen, aber das Virus bereits übertragen können. Eine frühe Diagnose ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine optimale medizinische Betreuung der Betroffenen. Zudem ist diese Maßnahme auch für die Durchbrechung von Infektionsketten an den Schulen von Bedeutung.
Perspektivisch wird daran gedacht, das Angebot der freiwilligen Tests auch auf den Bereich der Kindertageseinrichtungen zu erweitern.

Warnung vor vermeintlichen Wundermitteln

Das Gesundheitsministerium in Sachsen warnt vor vermeintlichen Wundermitteln, die gegen das Coronavirus helfen sollen. Häufig verbergen sich dahinter völlig unwirksame oder im schlimmsten Falle gefährliche Mittel. In diesem Zusammenhang wird aktuell ein vermeintliches Malariaheilmittel auf der Basis von Natriumchlorit, auch unter dem Kürzel MMS (Miracle Mineral Supplement) bekannt, angepriesen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Nachweis für irgendeine positive Wirkung. Vielmehr wird das Natriumchlorid bei der Einnahme aktiviert und es entsteht das als ätzend und sehr giftig eingestufte Chlordioxid.

 

Allgemeine Bestimmungen

Grundschulen und Kitas öffnen zum 15. Februar

Sachsen plant den nächsten vorsichtigen Öffnungsschritt. Die Grundschulen (einschließlich Primarstufe der Förderschulen und der Unterstufe an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderzentren mit den entsprechenden Bildungsgängen) und Kindertageseinrichtungen werden mit strikter Trennung von Gruppen und Klassen und mit festen Bezugspersonen wieder öffnen.

Für Grundschülerinnen und Grundschüler wird die Schulbesuchspflicht aufgehoben. Eltern könnten damit selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.

Schülerinnen und Schüler folgender Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge lernen bereits wieder im Präsenzunterricht:

  • Förderschulen, die nach den Lehrplänen für die Oberschule unterrichtet werden,
  • Oberschulen,
  • Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Fachoberschulen (Klassenstufe 12),
  • Berufliche Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13),
  • Abendschulen,
  • Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Berufsschulen für Schülerinnen und Schüler in der dualen Berufsausbildung (einschließlich Vorabschlussklassen, deren
  • Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/2021 am ersten Teil einer in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführten Abschlussprüfung teilnehmen),
  • Berufsfachschulen,
  • Fachschulen

Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit.

Die Verlängerung der Osterferien bleibt bestehen. Die Osterferien beginnen am 27. März und enden am 10. April.

Welche Hygieneregeln an Kitas und Schulen gelten finden Sie auf der  -> Informationsseite des Freistaats.

Antigen- Test an Schulen

Der Freistaat Sachsen bietet ab 18.01.2021 kostenlose und freiwillige Tests, wenn die SchülerInnen der Abschlussklassen wieder an die Schulen dürfen. Nach den Winterferien soll das Testangebot auch für Schüler ab der siebten Klassenstufe sowie dem pädagogischen Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen bestehen. Die Tests sollen sicherstellen, dass nach dem Lockdown nur gesunde Personen die Schulen besuchen. Durchgeführt werden die Antigen-Tests durch Teams des Deutsche Roten Kreuzes mit personeller Unterstützung anderer Hilfsorganisationen. Die jeweiligen Schulen informieren wann und wo die Tests durchgeführt werden. FAQs zum Testangebot gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Das Gesundheitsamt informiert über ein Merkblatt die betroffenen Schülerinnen und Schüler wie es nach einem positiven Antigentest weiter geht. Bis die Überprüfung durch ein PCR-Test erfolgt ist, müssen sich sich Betroffenen nach der Allgemeinverfügung Absonderung von Kontaktperonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Quarantäne begeben(PDF, 615 kB).(PDF, 1,4 MB)

Allgemeinverfügungen - Schulen und Kitas

Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis und dient als Nachweis. Hier finden Sie Informationen für Eltern wenn die Einrichtung geschlossen wird.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen (Stand 16.02.2021)

In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kinder und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schupfen) auf. Die Mehrheit dieser Infektionen ist jedoch nicht schwerwiegend. Der Freistaat Sachsen gibt Eltern und pädagogogischem Personal eine Handlungsempfehlung, wie bei Krankheits- und Erkältungssymptomen gehandelt werden kann. Die Handlungsempfehlung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.(PDF, 163 kB)

Weitere Informationen gibt es auch auf www.coronavirus.sachsen.de

Weitere Informationen:

Umgang mit Krankheits- und Erkälrungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuug und in Schulen(PDF, 163 kB)
Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen(PDF, 238 kB)
Musterformular Gesundheitsbestätigung(PDF, 157 kB)

Wichtige Infos finden Sie auch unter:
www.medienbildung.sachsen.de
www.mesax.de
www.lernsax.de

www.coronavirus.sachsen.de/

Für Unternehmen, Einrichtungen und Selbstständige gibt es Corona-Hilfen von Bund und Ländern. Aber auch für Familien und Einzelpersonen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung.

Das Bundesministerium für Arbeit hat einen Lotsen für Coronahilfen erabreitet. Dieser zeigt, wer welche Hilfen in Anspruch nehmen kann und wo die Leistungen beantragt werden können. Der Lotse kann hier als PDF-Datei(PDF, 124 kB) heruntergeladen werden.

Die einzelnen Möglichkeiten im Überblick:

Unterstützung für Unternehmen und Solo-Selbständige

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe sollen Solo-Selbständige unterstützt werden, die aufgrund keiner oder nur geringer Fixkosten bei den anderen Programmen durchfallen. Alternativ zur Überbrückungshilfe III kann so einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Solo-Selbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Die Neustarthilfe ist ein Vorschuss. Wer dann doch mehr verdient als erwartet, muss die Hilfe anteilig zurückzahlen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Neustarthilfe

Überbrückungshilfen

Die Überbrückungshilfe ist ein Hilfsprogramm, das bereits zweimal fortgesetzt wurde. Berechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen. Der Anspruch ergibt sich auch aus der Höhe der Umsatzeinbrüche beziehungsweise -rückgänge.

Überbrückungshilfe II
Auf die Überbrückungshilfe II unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die von April bis August 2020 UND im Förderzeitraum September bis Dezember 2020 hohe corona-bedingte Umsatzeinbußen hatten, bei der Deckung von Fixkosten im Förderzeitraum September bis Dezember 2020.

Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet, maximal 50.000 Euro pro Monat. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe II


Überbrückungshilfe III
Mit dem dritten Aufschlag wurde das Hilfsprogramm erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe III

Die November- und Dezemberhilfen

Diese Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019. Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 30. April 2021.

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> November- und Dezemberhilfen

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.
Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank -> „Härtefall Kultur“

Stabilisierungsfonds

Mit dem Stabilisierungsfonds sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sind, rekapitalisiert und die Grundlagen für die konjunkturelle Erholung der sächsischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Stabilisierungsfonds ist Bestandteil des von der sächsischen Landesregierung verabschiedeten Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.
Der Stabilisierungsfonds stellt Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in der Regel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft -> http://www.sbg.sachsen.de

Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen -> Corona Start-up-Hilfsfond

Kurzarbeit

Unternehmen können weiterhin Kurzarbeitergeld beantragen. Wer etwa wegen einer angeordneten Quarantäne nicht arbeiten kann, kann außerdem eine Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Alle Infos:

-> Kurzarbeitergeld über www.arbeitsagentur.de
-> Entschädigung über www.lds-sachsen.de

Weitere Informationen:

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, kommen ergänzende Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) in Betracht. Vorrangig sind dabei Kinderzuschlag und Wohngeld.

Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur -> Kinderzuschlag

Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Auch Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Alle Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums -> Wohngeld

Kinder und Jugendliche, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, haben Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Wenn sie im Landkreis Leipzig wohnen können diese beim Kommunalen Jobcenter beantragt werden. Hier -> Bildungs- und Teilhabepaketgibt es viele weitere Informationen.

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter:

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in finanzielle Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II.
Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Um gezielt Kinder und Jugendliche zu Unterstützen gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Junge Menschen, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, soll mit dieser Unterstützung bessere Lebens- und Entwicklungschancen geboten werden. Weitere Informationen -> Bildungs- und Teilhabepaket

ÖPNV

Busse im Landkreis Leipzig fahren mit spezielle Schutzvorrichtung -
Tickets können wieder beim Fahrer erworben werden (Stand 20. April)

"Bitte steigen Sie beim Busfahrer ein" - so lautet das Motto, mit dem die Regionalbus Leipzig GmbH am 20. April in den Normalbetrieb startete. Dies ist möglich, da Techniker eine Schutzvorrichtung für den Fahrerarbeitsplatz entwickelten. Die neue Abtrennung besteht aus einer ca. 0,5 Millimeter starken Klarsichtfolie, die von den Technikern der Regionalbus Leipzig GmbH entwickelt und in die Fahrzeuge eingebaut wurde. Damit ist ein Schutz sowohl für Fahrgäste als auch Fahrer bestmöglich gewährleistet. Diese Schutzvorrichtung hat die Regionalbus Leipzig GmbH auch anderen Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt. Auch bei der THÜSAC gibt es eine ähnliche Lösung.

Mit dem Einbau der Schutzvorrichtungen können die Fahrgäste auch wieder ihre Tickets beim Fahrer erwerben und entwerten. Darüber hinaus können sich die Fahrgäste weiterhin über easy.GO ihre Tickets kaufen. Die Handy-App bietet das gesamte Ticketsortiment und alle Verbindungen im MDV in Echtzeit, einfach online. Am bequemsten unterwegs sind Abo-Kunden, bei denen das Ticket auf der Chipkarte hinterlegt ist, die nun auch wieder am Bordrechner geprüft werden kann.

Linienbusse fahren wieder nach regulärem Fahrplan

Die Busunternehmen im Landkreis Leipzig, die Regionalbus Leipzig GmbH und die Personennahverkehrsgesellschaft THÜSAC mbH, nahmen den regulären Betrieb ihrer Linien am 20. April wieder auf. Auch bei den Linien, die die LVB und das Unternehmen Omnibusverkehr Heideland im Landkreis Leipzig bedienen, wird der Verkehr wieder hochgefahren. Saison- und einige wenige freigestellte Verkehre sind allerdings noch von einer Betriebsaufnahme ausgenommen. Über deren Betriebsaufnahme wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, da diese Verkehre in Abhängigkeiten zu den Betriebszeiten einiger Ziele beziehungsweise zur Nutzung durch bestimmte Zielgruppen stehen.

Bitte beachten Sie, dass nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung das Tragen einer
Mund-Nasenbedeckung in Bussen und Bahnen angeordnet wurde!

Akkordeon

Gesellschaft, Soziales, Sport und Kultur

Kostenlose Corona-Tests für Flugreisenden aus Risikogebieten (Stand am 5. Oktober 2020)

Informationen zu Flughafen-Testcentern in Dresden und Leipzig/Halle

Asymptomatische Reiserückkehrer aus Nicht-​Risikogebieten haben keinen Anspruch mehr auf einen kostenfreien Coronatest.

Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt ab dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben. Die Testung kann beim Hausarzt oder in Testzentren der KV Sachsen vorgenommen werden.

Solange Sie kein negatives Testergebnis vorweisen können bzw. das Testergebnis positiv ist, sind Sie angewiesen sich unmittelbar nach der Einreise in eine 14-tägige Heimquarantäne zu begeben. Die Quarantäne kann durch das Gesundheitsamt nur mit einem negativen Covid-19-Testergebnis aufgehoben werden. Sie müssen allerdings hierbei beachten, dass möglicherweise ein negativer Test vor Ablauf von 5 Tagen nach Ausreise aus dem Risikogebiet nicht zu einer Aufhebung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt führt. Es wäre also anzuraten, die Testung ab dem 5. Tag durchführen zu lassen.

Informationen des Landessportbundes

Der Landessportbund Sachsen bietet auf seinen Seiten ein Corona FAQ als Handreichung zur ersten Information für Vereine an, unter anderem zu erlaubten Tätigkeiten im Verein, Vergütung von hauptamtlich Angestellten oder Honorarkräften, Umgang mit Mitgliedbeiträgen oder auch Informationen zu Trainingslagern oder GEMA-Beiträgen.

Vereinsberatung - Corona-FAQ

Haustiere und Corona

Aktuelle Forschungserkenntnisse und wichtige Fragen bündelt das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, auf seiner Homepage. Insbesondere unter dem Link https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/coronavirus/gibt es breitgefächerte Informationen.

Inklusion im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache und in Gebärdensprache erhalten Sie auf der Internetseite des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen unter inklusion.sachsen.de

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus

 

Die dynamische Infektionslage auf der einen Seite und die ebenso dynamischen gesetzlichen Vorgaben auf der anderen Seite ist eine riesige Herausforderung. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informierte, dass bei einem Verdacht auf Covid-19 oder nach einem positiven Antigen- Schnelltest (PoC-Test) zukünftig der behandelnde Arzt, Apotheken und andere testende Einrichtungen verpflichtet sind, die Getesteten auf die Absonderung (Quarantäne) hinzuweisen.

Zudem ist jeder positive Test auf das Corona-Virus ist meldepflichtig und muss dem Gesundheitsamt umgehend mitgeteilt werden.

  • Bitte melden Sie einen positiven PoC-Antigen-Schnelltest anhand des bereitgestellten Vordrucks an das für den Wohnort des Patienten zuständige Gesundheitsamt. (Für den Landkreis Leipzig per Fax an 03437 – 984 7038 oder per E-Mail an gesundheitsamt@lk-l.de)
    -> Download Vordruck(PDF, 223 kB)
  • Wenn ein PoC-Test positiv ist, ist eine bestätigende Testung mittels PCR-Test angezeigt. Sollte dieser Test negativ ausfallen senden Sie den Befund bitte an gesundheitsamt@lk-l.de.
  • Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen, ist es unabdingbar, dass Sie dem Labor auch die Kontaktdaten der Patienten (mindestens Telefonnummer) übermitteln. Die Labore melden mittels einer Schnittstelle (DEMIS) die Testergebnisse inkl. der Kontaktdaten automatisch an das Gesundheitsamt – somit wird der Aufwand der Recherche der Kontaktmöglichkeiten drastisch reduziert.

  • Bitte händigen Sie Ihren Patienten bei positivem Schnelltest bzw. bei erfolgtem PCR-Test das Informationsblatt zur Absonderung aus.
    -> Informationsblatt Absonderung zum Download(PDF, 183 kB)

Bitte bestätigen Sie Ihren Patienten anhand des Vordrucks das Testergebnis des PoC-Schnelltests.

-> Vordruck Bestätigung PoC-Testergebnis(PDF, 2,2 MB)

Sollte der PoC-Test positiv sein, gilt die getestete Person, bis zum Ergbenis des PCR-Test als Verdachtsperson. Bitte händigen Sie Ihren Patienten in diesem Fall das Informationsblatt für Verdachtspersonen aus.

-> Vordruck Verdachtspersonen(PDF, 91 kB)

Das Gesundheitsamt ist mittlerweile so aufgestellt, dass nach dem Eingang eines positiven Befundes zeitnah der Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden kann, um die Ermittlung der erfolgten Kontakte vorzunehmen und die Bescheinigungen zur Quarantäne zu erstellen. Bitte informieren Sie Ihre Patienten, dass das Gesundheitsamt auf sie zukommen wird – eine persönliche Meldung im Gesundheitsamt durch die Bürger ist in aller Regel nicht erforderlich.

Kontaktdaten des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig:
- E-Mail: gesundheitsamt@lk-l.de
- Fax: 03437 – 984 7038
- Allgemeine Anliegen können an das Bürgertelefon: 03433 241 5566 oder per
E-Mail an corona-hotline@lk-l.de gerichtet werden.

Für jede positiv getestete Person, Verdachts- und Kontaktpersonen gilt die „Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreises Leipzig(PDF, 3,1 MB)“.