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Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

Unsere FAQ-Seite hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen.

Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566 (in der Woche von 8 - 18 Uhr, Samstag 9 - 15 Uhr)

Bitte Beachten Sie, dass über das Landratsamt keine Termine für Impfungen vereinbart werden können! Die sächsische Landesregierung hat ein Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus eingerichtet. Antworten auf viele Fragen rund um die Impfungen sind auf www.coronavirus.sachsen.de zu finden. Impftermine können grundsätzlich nur über die Servicehotline 0800 / 089 90 89 (täglich erreichbar von 8 – 20 Uhr) oder über das Online-Terminportal gebucht werden.

In psychosozialen Krisen/Fällen wenden Sie sich bitte an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises.

Zudem ist auch die Telefonseelsorge über die Beratungsnummer: 0800 1110 111 oder 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de erreichbar.

Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung sieht weitgehende Testpflichten in unterschiedlichen Lebensbereichen vor. Auch vollständig Geimpfte müssen der Testpflicht nachkommen. Es gibt bisher noch keine Ausnahmen und Sonderregeln. Eine Übersicht:

Beschäftigte

Alle Beschäftigte. Arbeitgeber müssen Test anbieten – freiwillig für Beschäftigte. 1 x wöchentlich Selbsttest.
Beschäftigte mit Kunden-
kontakt
Beschäftigte sind verpflichtet AG ist verpflichtet Tests zur Verfügung zu stellen 2 x wöchentlich Selbst- oder Schnelltest
Lehrkräfte in Kursen der Aus-, Fort- und Weiterbildung und Integration Lehrkräfte sind zur Testung verpflichtet 2 x wöchentlich, wenn Kurs mind.
1 Woche dauert,
sonst 1 x
Selbst- oder Schnelltest
Körpernahe Dienstleistungen, Fahrschulen, Einzelunterricht, Musikschulen Alle Beschäftigte und Betriebsinhaber 2 x wöchentlich Selbst- oder Schnelltest

Kunden, Besucher, Teilnehmer

Kunden körpernaher Dienstleistungen, medizinisch notwendige Behandlungen, Friseurbesuche, Fußpflege, Fahrschulen, Einzelunterricht, Musikschulen Verpflichtung zur Testung, die bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf; das gilt auch für medizinisch notwendige Behandlungen, Friseurbesuche und Fußpflege Bei Inanspruchnahme Schnell- oder Selbsttest
Kunden von Click & Meet im Einzel- und Großhandel (im LK derzeit nicht möglich) Verpflichtung zur Testung, die bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf Bei Inanspruchnahme Schnell- oder Selbsttest
Besucher Botanischer und zoologischer Gärten, Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten (im LK derzeit nicht möglich) Verpflichtung zur Testung, die bei Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf Bei Inanspruchnahme Schnell- oder Selbsttest

Schulen, Kitas, Kinder- und Jugendhilfe

Schule (ab Grundschule) Testverpflichtung für jeden (einschließlich Schülerinnen und Schüler), der das Schulgelände zu den gewöhnlichen Unterrichtszeiten betritt Die Testung darf nicht älter als drei Tage sein PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest
Kindertageseinrichtungen Testverpflichtung für Beschäftigte und Personen, die das Gelände betreten, mit Ausnahme der Eltern, denen das Bringen und Abholen auf dem Gelände und ohne Betreten der Einrichtungsräume ohne Test gestattet ist Die Testung darf nicht älter als drei Tage sein PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest
Personen beim Bringen und Abholen der Kinder in Kindertageseinrichtung Testverpflichtung beim Bringen und Abholen; eine Testung ist nicht erforderlich, wenn zum Bringen oder Abholen des Kindes zwar das Gelände, nicht aber das Kita-Gebäude betreten wird Die Testung darf nicht älter als drei Tage sein PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest
Angebote der stationären und teilstationären Kinder- und Jugendhilfe sowie in Angeboten nach §§ 11 bis 14 und § 16
SGB VIII
Testverpflichtung für die Beschäftigten 2 x wöchentlich Schnelltest oder Selbsttest

Testzentren im Landkreis Leipzig

Im Landkreis gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die wöchentliche kostenlose testung in Anspruch zu nehmen.

Eine ständig aktualisierte Auflistung finden zum Download hier -> Corona-Testzentren im Landkreis Leipzig. Da Arzt- oder Zahnarztpraxen sowie Apotheken direkt über das Ministerium beauftragt wurden, sind aus dieser Gruppe nicht alle Anbieter bekannt.

Infektionsschutzgesetz des Bundes und sächsische Corona-Schutz-Verordnung

vergrößern Bis zum 30.06.2021 gelten die Bundesregelungen zur Notbremse(PDF, 59 kB) um die dritte Coronawelle zu brechen. Die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes gibt die Schutzmaßnahmen vor, die ab einer Inzidenz von über 100 an drei folgenden Tagen gelten.

Die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaats trifft in erster Linie Regeln, die ab einer Inzidenz unter 100 gelten, nimmt aber auch weitergehende Schutzmaßnahmen für eine 7-Tage-Inzidenz über 100 vor. Die sächsische Verordnung(PDF, 613 kB) tritt am 10. Mai 2021 in Kraft und endet mit Ablauf des 30. Mai 2021.

Wesentliche Änderung: Vollständig Geimpfte werden zukünftig Personen gleichgestellt, die einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen können. Genesene erhalten in den sechs Monaten nach Genesung ebenfalls diesen Status bzw. 14 Tage nach Erhalt der ersten Impfdosis auch darüber hinaus. -> Hierzu wird es auch eine Regelung des Bundes geben, die aktuell noch nicht bekannt ist.

Zwei Bedingung gelten für alle Lockerungen: Unterschreitung des 7-Tage-Inzidenzwert und der maximalen Bettenkapazität von 1.300 mit COVID-19-Patienten belegten Betten auf der Normalstation.

In Ergänzung zu den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes des Bundes greifen nach einer Überschreitung des Schwellwertes von 100 und auch bei niedrigerer Inzidenz u.a. die folgenden Regelungen:

  • Nehmen mehr als zehn Personen einer Beerdigung teil, benötigen alle Anwesenden einen Negativtest.
  • Testpflichten für Belegschaft und Inhaber von Friseurbetrieben und Fußpflege gelten weiterhin. Sonstige körpernahe Dienstleistungen müssen zusätzlich zu den Vorgaben nach IfSG eine Kontaktdatenerfassung und -nachverfolgung gewährleisten.
  • Bei zulässigen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben ist eine Kontaktdatenerfassung und -nachverfolgung vorzunehmen.
  • Bis zu einem Inzidenzwert von 165 ist Einzelunterricht in Tanz- und Musikschulen möglich, wenn eine Kontakterfassung oder -nachverfolgung stattfindet, sich Beschäftigte testen lassen und die Schüler einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, gilt ab dem übernächsten Tag (5+2-Regel):

  • Private Zusammenkünfte von Angehörigen zweier Hausstände sind mit maximal fünf Personen in geschlossenen Räumen bzw. zehn Personen insgesamt zulässig, wobei Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitgezählt werden.
  • Eheschließungen sind auf max. 20 Teilnehmende beschränkt. Bei mehr als zehn Personen müssen alle Beteiligten einen tagesaktuellen Test vorweisen und der Mindestabstand von 1,5m ist einzuhalten.
  • Im ÖPNV ist entweder eine medizinische, FFP-2- oder vergleichbaren Maske zu tragen.
  • Geschäftsinhaber oder Veranstalter sollen überall dort, wo eine Kontakterfassung und -nachverfolgung nach Verordnung erforderlich ist, digitale Systeme, aber insbesondere die Corona-Warn-App, nutzen.
  • Die bisherigen Testpflichten bleiben bestehen.
  • Neben der Abholung und Lieferung von Speisen, kann der Außenbereich von Gastronomiebetrieben mit Terminbuchung, Kontakterfassung und ggf. tagesaktuellen Test, wenn mehr als zwei als zwei Hausstände an einem Tisch sitzen, genutzt werden.
  • Campingplätze und Ferienwohnungen unterliegen nicht dem Beherbergungsverbot, eine Kontakterfassung und -nachverfolgung ist erforderlich.
  • Ergänzend zu den bisher bei dieser Öffnungsstufe zulässigen Kulturstätten können Open Air-Veranstaltungen mit Terminbuchung, Kontakterfassung und -nachverfolgung sowie Testpflicht stattfinden.
  • Für Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten sind zusätzlich zu den sonstigen Hygieneregelungen eine Kontaktdatenerfassung oder -nachverfolgung einzuführen und Besucher benötigen einen tagesaktuellen Nachweis über einen negativen Test
  • Fitnessstudios dürfen für medizinisch notwendigen Behandlungen und kontaktfreien Sport öffnen. Bei nicht medizinisch notwendigem Sport in Fitnessstudios benötigen die Sportler einen tagesaktuellen negativen Test und eine Kontakterfassung ist vorzusehen.
  • Gruppentraining von bis 20 Minderjährigen ist im Außenbereich möglich sowie kontaktfreier Sport im Innenbereich. Liegt ein tagesaktuelles negatives Testergebnisses und die Kontaktverfolgung vor, ist auch Kontaktsport im Außenbereich zulässig
  • Schwimmunterricht in der Primarstufe ist möglich.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen infolge unter dem Schwellwert von 50 entfallen ab dem übernächsten Tag die Auflagen für (5+2-Regel):

  • Außenbereich der Gastronomie
  • Zoologische und botanische Gärten
  • kontaktfreien Sport auf Innen- und Außensportanlagen; im Außenbereich und -sportanlagen zudem bei kontaktfreien Sport in kleinen Gruppen von maximal 20 Personen.
  • Bei vorheriger Buchung, einem Testnachweis und der Kontakterfassung und -nachverfolgung sind touristische Übernachtungen möglich.

Alle inzidenzabhängigen Lockerungen sind aufzuheben, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Dann gelten am übernächsten Tag die Regelungen der jeweils höheren Inzidenzstufe (3+2-Regel).

Kita- und Schulbetrieb

Die Regelungen für den Kita- und Schulbetrieb bleiben unverändert bestehen. Über die Novelle des Infektionsschutzgesetzes hat der Bund den Betrieb der Schulen und Kitas nach festen Inzidenzwerten im jeweiligen Landkreis geregelt. Diese vom Bund festgelegten Schwellenwerte gelten bis zum 30. Juni 2021.

Regeln für Schulen
Grundsätzlich gilt für den Schulbetrieb: Ab einer Inzidenz von über 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von über 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt.
Im Einzelnen gilt:

  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist zwingend Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag durchzuführen. Dies gilt für alle Schularten, also auch die Grundschulen. Eine Notbetreuung wird in den Grundschulen angeboten.
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt. Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Lernzeit zu Hause im Distanzunterricht.
  • Ausnahmen gibt es für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen und in den Abschlussklassen. Sie können ihre Schulen weiterhin besuchen.
  • Die jeweiligen Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten ist.

Regeln für Kindertageseinrichtungen

Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung über einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Eine Notbetreuung kann eingerichtet werden. Die in den Einrichtungen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
Bei einer Inzidenz unter 165 können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.
Die jeweiligen Regelungen treten, wie im Schulbereich, am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten ist (5 + 2-Regel)

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/04/22/bundesnotbremse-regeln-fuer-den-schul-und-kitabetrieb/

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Wie geht es bei einem positiven Testergebnis weiter?

Der Arzt oder das Labor melden positive Covid19-Befunde dem Gesundheitsamt. Dieses nimmt umgehend Kontakt mit der infizierten Person auf. Das Gesundheitsamt meldet sich auch, wenn BürgerInnen bei der Ermittlung unter die engen Kontaktpersonen (siehe Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)) fallen. Es verhängt es eine Quarantäne und leitet gegebenenfalls weitere Maßnahmen ein.

Die wohl wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Gesundheitsamt, ist es Kontaktpersonen zu ermitteln. Hier sind in erster Linie die Kontaktpersonen die engen Kontaktpersonen wichtig, denn das sind Hausstandsangehörige und Personen mit denen man mindestens 10 Minuten lang engen und ungeschützten Kontakt (ohne Mund-Nasen-Schutz) hatte. Hierfür erstellt die positiv getestete Person eine Liste, in der alle Kontaktpersonen eingetragen werden müssen. Anhand dieser Liste informiert das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen verfügt die Anordnung zur Quarantäne.

Neue Regelungen für Verdachtspersonen, positiv Getestete und enge Kontaktpersonen

Die wichtigsten Eckpunkte:

Künftig werden Kontaktpersonen nicht mehr in Kategorie 1 und 2 aufgeteilt, sondern in enge Kontaktpersonen: Kriterien enger Kontaktpersonen (Ausfühliche Infos Enge Kontaktpersonen - Empfehlungen des RKI):

  • Insbesondere Hausstandsangehörige der positiv getesteten Person (Quellfall)
  • wenn mindestens 10 Minuten der Abstand zum Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen,
  • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, < 1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer und ohne adäquaten Schutz,
  • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde (Lüftung alle 20 bis 25 Minuten wird empfohlen).

Quarantäneregeln:

Enge Kontaktpersonen:

  • Nach Kenntnis positiver Quellfall Absonderung für 14 Tage
  • Bei Krankheitsanzeichen -> Meldung beim GSA
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Hausärzte oder andere Testzentren vornehmen)

Verdachtspersonen:

  • Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, die vonseiten des Gesundheitsamtes oder eines Arztes zu Testung aufgefordert wurden
  • Wenn Selbsttest positiv -> PCR-Testung Pflicht bei Arzt oder Testzentrum
  • Wenn Schnelltest (unter fachkundiger Aufsicht in Testzentren, Arzt) positiv -> PCR-Testung dringend empfohlen
  • Bis Ergebnis PCR auf jeden Fall Absonderung -> auch Hausstandsangehörige
  • Wenn negativ, ist Absonderung aufgehoben
  • Wenn positiv -> Regelungen für positiv getestete Personen

Positiv getestete Personen:

  • Unverzügliche Absonderung nach positivem Ergebnis
  • Enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige -> Pflicht zur Absonderung, Angabe beim GSA
  • Absonderung endet nach 14 Tagen
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Ärzte und andere Testzentren vornehmen)
  • Bei fortbestehendem positiven Testergebnis wird die Absonderung um weitere 7 Tage verlängert, eine entisolierende Testung ist dann nicht mehr erforderlich.

Ausnahmen von der Quarantäne:

  • Hausstandsangehörige, die seit Abstrich sowie in den zwei Tagen zuvor keinen Kontakt zum Quellfall hatten
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die vollständig geimpft sind -> ab Tag 15 nach zweiter Impfung
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die eine Erkrankung durchgemacht haben, und die erste Impfung haben
  • Personen, die in den letzten sechs Monaten eineCOVID-19-Erkrankung durchgemacht haben. (Dies gilt nicht, wenn der Verdacht oder der Nachweis besteht, dass Quellfall mit einer besorgniserregenden Variante infiziert ist. Ausgenommen hiervon ist die britische Variante B.1.1.7)
  • Wenn Symptome auftreten -> Selbstisolierung und zeitnahe Testung

Diese Änderungen sind in der Allgemeinverfügung über die Absonderung von Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und von positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen des Landkreises Leipzig(PDF, 1,2 MB) geregelt. Diese wurde auf Grundlage eines entsprechenden Erlasses des Freistaates Sachsen erlassen. Diese tritt am Samstag, dem 17. April 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, dem 23. Mai 2021. Gleichzeitig tritt die Allgemeinverfügung zur Absonderung vom 22. März 2021 außer Kraft.

Corona-Schutzimpfung (Stand 20. April 2021)

Termine sind online und über Telefon-Hotline erhältlich

Seit 11.01.2021 betreibt das DRK Leipziger Land e.V. ein Impfzentrum in der Oststraße 3a, 04552 Borna (ehem. Aldi Markt) und ein Impfzentrum in der Muldentalhalle in Grimma. Das medizinische Wissen steuern Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung bei. Sie beraten zur Impftauglichkeit und nehmen die Impfungen vor. Zudem sind mobile Impfzentren unterwegs, um die Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Auch die Hausärzte können mittlerweile impfen. Die Praxen setzen sich in der Regel mit ihren impfberechtigten Patienten in Verbindung.  Weitere Informationen finden Sie unter https://drksachsen.de/impfzentren.html

Weil der Impfstoff noch begrenzt zur Verfügung steht, wird die Corona-Schutzimpfung zunächst Personengruppen angeboten, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Die Impf-Verordnung gibt die Reihenfolge vor. Aktuell wird in Sachsen die höchste und zweithöchste Priorisierungsgruppe geimpft. Außerdem Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben (nur AstraZeneca) und alle Personen, die an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen tätig sind. Ab 21. April 2021 können auch Personen geimpft werden, die in die dritte Priorisierung fallen. (siehe unten).

Terminbuchung für eine COVID-19- Impfung

Individuelle Impftermine können gebucht werden über die

Telefon-Hotline 0800 0899 089 oder die
Website https://sachsen.impfterminvergabe.de/

Schritt 1: Anmeldung
Da die Impfung schrittweise in priorisierten Gruppen erfolgt, wird zunächst überprüft, ob Sie berechtigt sind. Anschließend geben Sie Ihre persönlichen Daten ein, die zur Terminvereinbarung nötig sind. Mit Hilfe eines von Ihnen gewählten Passwortes können Sie im Anschluss auf die Terminvereinbarung zugreifen. Sie erhalten nun an die angegebene E-Mail-Adresse einen Link zur Terminvereinbarung.

Schritt 2: Terminvereinbarung
Wenn Sie sich angemeldet haben, können Sie Ihren Wunschtermin im Impfzentrum wählen. Innerhalb Sachsens ist das Impfzentrum frei wählbar. Die erste und zweite Impfung müssen im selben Impfzentrum vorgenommen werden. Ist die Eingabe aller Angaben positiv, erhalten Sie eine Bestätigung Ihres Impftermins sofort zum Download.
Zum Impftermin mitzubringen sind die Terminbestätigung, den bereits ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen, den Bogen zur Impfaufklärung, das Personaldokument, die Krankenversicherungskarte, den Impfausweis sowie wichtige Unterlagen wie etwa ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste.

Impfung erfolgen nach Priorität (Stand 20.04.2021)

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (Priorität 1)

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen oder in Bereichen medizinischer Einrich-tungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere
    a) auf Intensivstationen,
    b) in Notaufnahmen,
    c) in Rettungsdiensten, inklusive der Notarztdienste, der ärzt-lichen Bereitschaftsdienste sowie der Feuerwehren und Luftrettung Dresden,
    d) als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversor-gung e) in den Impfzentren und mobilen Teams sowie f) in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden. Das betrifft insbesondere das Personal
    • in benannten Corona-Schwerpunktpraxen,
    • in SARS-CoV-2-Testzentren,
    • in Einrichtungen des ÖGD mit Untersuchungs- und Testoption,
    • in Hausarzt- und Kinderarztpraxen,
    • in medizinischen Einrichtungen der Sprach- und Stimmbildung,
    • in HNO-ärztlichen und pneumologischen Fachpraxen,
    • in zahnärztlichen und MKG-Praxen,
    • in Einrichtungen der Geburtshilfe.
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere
    a) in der Onkologie,
    b) in der Transplantationsmedizin,
    c) im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten und
    d) in der Nephrologie und Dialyseeinrichtungen

Schutzimpfungen mit hoher Priorität (Priorität 2)

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
    b) Personen nach Organtransplantation,
    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkran-kung,
    f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulä-ren Erkrankungen,
    g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Leberer-krankung,
    i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    k) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonena) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1CoronaImpfV, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, das betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 70. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der hohen Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden und Kontaktpersonen von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, auch Hebammen und Personal involviert in die Geburtsvorbereitung
  4. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sindoder im Rahmen ambulanter Dienste oder ambulanter Dienste der Eingliede-rungshilfe oder als von Menschen mit Behinderungen angestellte Assistenzkräfte regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, wie z. B. Psychotherapeuten und Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste sofern diese nicht bereits unter der Gruppe der höchsten Priorität erfasst sind, und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen (auch tes-tendes Personal in Teststellen und Testzentren),
  6. Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infekti-onsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (soweit nicht durch den Bund geimpft),
  7. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesund-heitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko aus-gesetzt sind,
  8. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenar-beit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehö-rige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitli-cher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen tätig sind,
  10. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst (sofern nicht in der Gruppe der höchsten Priorität erfasst) oder in besonders relevanter Position zur Aufrechter-haltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  11. Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Einrichtungen zur gemeinschaft-lichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flücht-lingen oder Spätaussiedlern oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslo-senhilfe oder in Frauenhäusern u ntergebracht oder tätig sind,
  12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Un-terstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind sowie persönliche Assistenzkräfte, die im Arbeitgebermodell beschäftigt werden.

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (Priorität 3 - ab 21. April 2021)

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflim-mern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    e) Personen mit Asthma bronchiale,
    f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    • dies betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 60. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der erhöhten Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden
  4. Personen,
    a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organi-sationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bil-dungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    d) die als Wahlhelfer tätig sind
  5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen (Die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur wird durch eine Auflistung durch die Sächsische Staatsregierung festgelegt.).
  6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositi-onsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  8. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, die keine allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen sind,
  9. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Die Priorisierung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Wer nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital anmelden über www.einreiseanmeldung.de. Dort müssen sich alle elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die Gesundheitsämter des Zielort der Reisenden die notwendigen Informationen, um kontrollieren zu können, ob die Quarantänepflicht nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung eingehalten wird. Ist eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich, kann die Anmeldung über die schriftliche Ersatzanmeldung vorgenommen werden. Das Formular finden Sie hier(PDF, 177 kB). Diese senden Sie bitte an einreise@lk-l.de.

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet (gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise) aufgehalten haben, sind verpflichtet:

  • Einreisende müssen bereits bei Einreise einen Nachweis über ein negatives Testergebnis (Selbsttests sind nicht zulässig) vorlegen
  • Grundsätzlich müssen alle Personen, die im Flugzeug einreisen, sich vor der Einreise testen lassen, dies gilt für Einreisende aus allen Ländern
  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und für einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer Einreise abzusondern (für Einreisende aus Virus-Variantengebieten gilt ein erweiterter Zeitraum von 14 Tagen)
  • Die Dauer der Quarantäne kann durch einen weiteren negativen Test verkürzt werden. Der Test selbst darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Das Testergebnis ist für mindestens 10 Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem per E-Mail vorzulegen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses muss die häusliche Quarantäne eingehalten werden. Einreisende aus Virus-Variantengebieten können sich nicht vorzeitig freitesten und müssen die 14 Tage in Quarantäne verbleiben. Die Kosten der Testungen müssen von den Einreisenden selbst getragen werden.
  • Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten.

Welche Apotheken in Sachsen Corona-Schnelltests anbieten sehen sie auf der interaktiven Karten auf www.coronavirus.sachsen.de

Ausnahmen von der Quarantänepflicht in Sachsen

Es wird unterschieden in drei unterschiedliche Risikogebiete

Länder mit Virusvarianten
Länder und Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Aufkommen von Virusvarianten

Hochinzidenzgebiet
Länder und Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen

„normales“ Risikogebiet
Länder und Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko

Welche Länder und Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, ist auf der Seite des RKI zu finden.

Ausnahmen von der Quarantäne bei Einreise aus allen Risikogebieten nach § 2 der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung finden sie hier –> PDF(PDF, 435 kB)
Ausnahmen von der Quarantäne bei Einreise aus „normalen“ Risikogebieten und Hochinzidenz-Gebieten nach § 2 der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung finden sie hier -> PDF(PDF, 439 kB)


Einreise für systemrelevante Berufsgruppen und sonstige dringend erforderliche und unabdingbare Beschäftigte

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig stellt diesen Berufsgruppen für die Einreise eine Bescheinigung zur Systemrelevanz aus. Die bereits in der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung vom 12. Februar 2021 berücksichtigten systemrelevanten Beschäftigten in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens, in Betrieben der Nutztierhaltung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie Lehrkräfte an Schulen im Freistaat Sachsen und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen müssen das Formular nicht einreichen.


Personen, die zu einer der unten aufgeführten Ausnahmen gehören, sind verpflichtet, die Bescheinigung bei Einreise vorzuweisen. Für nachfolgend aufgeführte Beschäftigte kann die Bescheinigung unter der Voraussetzung erteilt werden, dass deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

  • Wasser- und Energieversorgung
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft
  • Transport- und Verkehrswesen
  • Apothekenwesen
  • Pharmawirtschaft
  • Bestattungswesen
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik
  • Telekommunikationswesen
  • Labore in medizinischen Einrichtungen
  • sonstige Beschäftigte unter der Voraussetzung einer vom Arbeitgeber anzubietenden täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus


Voraussetzung ist die Einreichung des Formulars als Nachweis der Unabdingbarkeit für das Unternehmen.
Das Formular sollte eingescannt über die E-Mail Adresse das einreise@lk-l.de eingereicht werden. Nach Bestätigung durch das Gesundheitsamt erhalten Sie dieses ebenfalls elektronisch zurück. Die amtliche Bescheinigung ist bei Grenzübertritt mitzuführen.
Download Formular (PDF)(PDF, 97 kB)

Rechtliches
Die Pflicht zur häuslichen Quarantäne bei Einreise ist in der -> Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung(PDF, 72 kB) geregelt

Die Anmelde- und Testplicht für Einreisende ist in der -> Corona Einreiseverordnung des Bundes geregelt

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Auswärtige Amt oder Bundesministerium des Inneren und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Reisen und Urlaub

Viele weitere Informationen rund ums Reisen und Urlaub finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Seit dem ersten bestätigten Infektionsfall am 07.03.2020 arbeitet das Gesundheitsamt des Landkreis Leipzig intensiv an der Eindämmung der Pandemie. Wegen des großen Informationsbedarfs betreibt der Freistaat Sachsen eine umfangreiche Informationsplattform und unter der Nummer 0800 – 1000 214 eine zentrale kostenlose Hotline.

Bürgertelefon im Landkreis Leipzig
Beratung und Unterstützung finden Sie auch beim Bürgertelefon des Landkreis Leipzig:

Corona-Hotline 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00)
Anfragen an den Landkreis Leipzig können Sie auch per E-Mail an corona-hotline@lk-l.de senden.

Auch die Telefonseelsorge unterstützt : 0800 1110 111, 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de .

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen vorrangig Telefon oder E-Mail. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Ihnen bereits bekannten direkten Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner zur Verfügung. Ihren Ansprechpartner finden Sie auch über das Organigramm der Verwaltung oder die Suchfunktion. Dringend erforderliche Behördengänge sind nach wie vor möglich.

Information des Kommunalen Jobcenters

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen über die bereits bekannten direkten Kontaktdaten zur Verfügung. Alternativ erreichen Sie uns an den Standorten wie folgt:

Dienststelle Wurzen kjc-wurzen@lk-l.de 03437 984 10
Dienststelle Grimma kjc-grimma@lk-l.de 03437 984 20
Dienststelle Borna kjc-borna@lk-l.de 03437 984 40
Dienststelle Markkleeberg kjc-markkleeberg@lk-l.de 03437 984 60

Selbstverständlich können Sie Anträge oder sonstige Unterlagen auch per Post übersenden oder in unsere Hausbriefkästen einwerfen. Allgemeine Anfragen können zudem über das E-Mail-Postfach kjc@lk-l.de gestellt werden.

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bleibt für dringende Anlässe bestehen. Bitte melden Sie sich in so einem Fall in den Empfangsbereichen der Standorte oder vereinbaren Sie vorher einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner.
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie online unter www.jobcenter-landkreis-leipzig.de|#

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen. Die Erbringung und sichere Auszahlung der Leistungen hat für uns oberste Priorität!

Ausländeramt

Die Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland ändert sich derzeit ständig, es treten immer neue Verdachtsfälle auf. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Kernbereiche der Kreisverwaltung. Daher müssen ab sofort persönliche Vorsprachen im Ausländeramt auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden.

Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen in jedem Fall zuerst telefonisch an unsere Sachbearbeiter*Innen. Diese werden dann entscheiden, ob für Ihr Anliegen eine persönliche Vorsprache unbedingt notwendig ist und ggf. einen Termin vergeben. Die Kontaktdaten und Zuständigkeitsbereiche der Sachbearbeiter*Innen finden Sie auf dieser Homepage unter dem Suchbegriff „Ausländeramt“ oder über den Behördenwegweiser unter der Rubrik „Bürgerservice“.

Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt zu den regulären Dienstzeiten zwecks Prüfung Einlass ins Gebäude unter:

Standort Grimma: 03433 - 241 1711

Standort Borna: 03433 - 241 1731

Stationäre Einrichtungen & Gesundheitswesen

Besuchs- und Hygienekonzepte ermöglichen den Kontakt zu Angehörigen (Stand 09.03.2021)

Für die Menschen, welche in stationären Einrichtungen leben, soll auch in der Pandemie möglichst viele ihrer Kontakte und ihrer Bewegungsfreiheit erhalten bleiben. Für die Einrichtungen bedeutet dies stets eine Abwägung mit dem Wunsch und der Pflicht, ihre Bewohner vor einer möglichen Corona-Infektion zu schützen.
Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung müssen die Einrichtungen ein Besuchskonzept erstellen, das Testungen, Hygienemaßnahmen und die Kontaktnachverfolgung ermöglicht um Besuche und Betretungen sicherzustellen.
Das sächsische Sozialministerium hat nun hierzu ein Informationsblatt mit den Eckpunkten für die Besuchskonzepte erarbeitet sowie auch zur Abwägung des Nutzens von Schutzmaßnahmen gegenüber den psychosozialen Folgen für die Bewohner. Damit sollen die Einrichtungen sicherstellen, dass die Bewohner sowohl Besuche empfangen können als auch die Einrichtung verlassen dürfen. Das heißt insbesondere:

  • Die Einrichtungen haben grundsätzlich Besuche mindestens 2x wöchentlich an allen Wochentagen inklusive Feiertagen auch innerhalb der Einrichtung sowie auf dem Bewohnerzimmer tagsüber sicherzustellen.
  • Auch für immobile Bewohnerinnen und Bewohner sind Besuche von Angehörigen und nahestehenden Personen zu ermöglichen.
  • Bei Besuchen ist die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner (vor allem in deren Zimmer) mit ihren Besuchenden zu wahren. Eine Beaufsichtigung durch Mitarbeitende der Einrichtung während des Besuchs ist nicht durchzuführen.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen dürfen die Einrichtungen verlassen, z. B. um ihre Familien zu besuchen. Sie sind am Tag der Rückkehr von Besuchsaufenthalten gemäß den Hygiene- und Testregelungen zu testen und maximal bis zum Vorliegen eines negativen Wiederholungstests am übernächsten Tag auf ihrem Zimmer zu versorgen.

Bei den Besuchen ist zu beachten:

  • Weder Bewohner, Besucher noch Einrichtung stehen unter Quarantäne. Der/die Besuchende darf nicht im Kontakt zu einer SARS CoV-2 infizierten Person stehen, bzw. der Kontakt ist länger als 14 Tage her.
  • Die/der Besuchende weist keine Erkältungssymptome auf.
  • Die/der Besuchende weist das negative Ergebnis eines tagesaktuellen PoC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, vor. Selbsttests (Laientests) werden nicht anerkannt. Alternativ führt die Einrichtung einen PoC-Antigen-Schnelltest vor Ort unmittelbar vor Besuch und Aufenthalt durch.
  • Die/der Besuchende wurde durch die Einrichtung in eine gründliche Basis- und Händehygiene eingewiesen und hat sich vor bzw. unmittelbar nach dem Betreten der Einrichtung die Hände gewaschen oder desinfiziert.
  • Die/der Besuchende hält zum Bewohner, wo immer möglich, einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und trägt beim Aufenthalt in der Einrichtung und im Kontakt mit der Bewohnerin oder dem Bewohner eine FFP2-Maske oder eine Maske mit vergleichbarem Standard.

Die Pflicht zum Test, zu zum Tragen einer FFP2-Maske und zum Einhalten von Abständen bleiben trotz erfolgter Impfungen bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Besuchenden vorerst bestehen, da eine Übertragung der Infektion noch nicht sicher ausgeschlossen werden kann.

Angebote nach Impfungen

Zwei Wochen nach abgeschlossener Zweitimpfung und einer Impfquote von 90 % der Bewohnerinnen und Bewohner können Besuchsmöglichkeiten in Einrichtungen ohne Ausbruchsgeschehen wieder erweitert und - nach den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort - auch wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote sowie Gemeinschaftsveranstaltungen wieder durchgeführt werden.

Die Angebote und Erleichterungen sind sowohl geimpften als auch ungeimpften Bewohnerinnen und Bewohnern zu ermöglichen. Der Schutz ungeimpfter Bewohnerinnen und Bewohner ist durch die allgemeinen Hygieneregeln und das Hygienekonzept der Einrichtung sicherzustellen.

Hier finden Sie das ausführliche Informationsblatt des Sächsischen Gesundheitsministeriums zu den Besuchen Angehöriger in stationären Einrichtungen(PDF, 277 kB)

Warnung vor vermeintlichen Wundermitteln

Das Gesundheitsministerium in Sachsen warnt vor vermeintlichen Wundermitteln, die gegen das Coronavirus helfen sollen. Häufig verbergen sich dahinter völlig unwirksame oder im schlimmsten Falle gefährliche Mittel. In diesem Zusammenhang wird aktuell ein vermeintliches Malariaheilmittel auf der Basis von Natriumchlorit, auch unter dem Kürzel MMS (Miracle Mineral Supplement) bekannt, angepriesen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Nachweis für irgendeine positive Wirkung. Vielmehr wird das Natriumchlorid bei der Einnahme aktiviert und es entsteht das als ätzend und sehr giftig eingestufte Chlordioxid.

 

Allgemeine Informationen zu den Regelungen an Schulen und Kitas ab Inzidenz von 100 und 165

Schulschließungen sind im Landkreis Leipzig (noch) kein Thema, Wechselunterricht auch für Grundschulen ab Montag (Stand am 22. April 2021)

Nach dem Beschluss des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes (Novelle des Infektionsschutzgesetzes) und dessen Inkrafttreten am morgigen Freitag, müssen voraussichtlich bereits am kommenden Montag (26.04.2016) in weiten Teilen Sachsens Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder schließen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:
Den Betrieb der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Kinderkrippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflegestellen sowie heilpädagogische Kindertageseinrichtungen) ab Montag, dem 26. April 2021, hat der Bundesgesetzgeber nach festen Inzidenzwerten im jeweiligen Landkreis und der Kreisfreien Stadt geregelt. Damit bestehen für die Bundesländer keine Spielräume mehr, auf lokale Hotspots oder besonderes Infektionsgeschehen vor Ort zu reagieren.

Regeln für Schulen
Grundsätzlich gilt für den Schulbetrieb: Ab einer Inzidenz von über 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von über 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt.
Im Einzelnen gilt:

  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist zwingend Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag durchzuführen. Dies gilt für alle Schularten, also auch die Grundschulen. Eine Notbetreuung wird in den Grundschulen angeboten.
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt. Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Lernzeit zu Hause im Distanzunterricht. Ausnahmen gibt es für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen und in den Abschlussklassen. Sie können ihre Schulen weiterhin besuchen.
  • Die jeweiligen Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist.

Diese vom Bund festgelegten Schwellenwerte entscheiden bis zum 30. Juni 2021 darüber, in welcher Weise Schule und Unterricht stattfinden können.

Was sind Abschlussklassen?
Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können die Schulen auch oberhalb einer Inzidenz von 165 im Wechselmodell besuchen. Als Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge gelten neben der Klassenstufe vier der Grundschule die jeweiligen Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge der

  • Oberschulen,
  • Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Berufsschulen (einschließlich Abschlussklassen im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr sowie Vorabschlussklassen, deren Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/2021 am ersten Teil einer in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführten Abschlussprüfung teilnehmen),
  • Berufsfachschulen (einschließlich Vorabschlussklassen der Berufsfachschule für anerkannte Ausbildungsberufe),
  • Fachschulen,
  • Fachoberoberschulen,
  • Berufliche Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13),
  • Abendoberschulen,
  • Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12)
  • Förderschulen, die nach den Lehrplänen für die Oberschule unterrichtet werden,
  • Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen,
  • Studienreferendare im Vorbereitungsdienst an den Lehrerausbildungsstätten.

Notbetreuung ist möglich
Bei geschlossenen Einrichtungen wird für Kinder bestimmter Personen und Berufsgruppen in den Grundschulen eine Notbetreuung eingerichtet. Über die jeweilige Aufnahme in die Notbetreuung wird vor Ort entschieden. Weitere Informationen zum Anspruch auf eine Notbetreuung gibt es hier.
Die in den Grundschulen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
An Förderschulen ist aufgrund der kleinen Klassengrößen in der Regel kein Wechselunterricht und damit auch keine Notbetreuung erforderlich, sondern es kann auch bei einer Inzidenz über 165 grundsätzlich kontinuierlicher Unterricht angeboten werden.

Regeln für Kindertageseinrichtungen
Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung über einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Eine Notbetreuung kann eingerichtet werden. Die in den Einrichtungen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
Bei einer Inzidenz unter 165 können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.

Regeln speziell für Horte
Die Hortbetreuung findet bis zu einer Inzidenz bis 165 als eingeschränkter Regelbetrieb statt. Das Angebot besteht für alle Kinder mit einem Hortvertrag, unabhängig vom Wechselmodell und der Notbetreuung. Für Kinder, die den Hort besuchen, jedoch nicht an der Testung im Rahmens des Unterrichts oder der Notbetreuung teilnehmen, werden die die erforderlichen Testkits durch die Schulen an den Hort gegeben.

Werden Elternbeiträge erstattet?
Ja. Wer die Notbetreuung nicht in Anspruch nimmt, dem werden die Elternbeiträge erstattet.

Für wen besteht Testpflicht?
Schülerinnen und Schüler, Hortkinder und Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher müssen sich für den Besuch der Schule oder Kita zweimal pro Woche testen lassen.

Alle weiteren bekannten Schutz- und Hygienemaßnahmen an Schulen und Kitas gelten fort.

 

 

Schulen und Kitas

Schulen öffnen wieder nach Osterferien

Nach den Osterferien starten am 12. April alle Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Unterricht in der Schule. Es gilt jedoch eingeschränkter Regelbetrieb. Das heißt, im Primarbereich werden die Grund- und Förderschüler in festen Klassen unterrichtet. Bei den weiterführenden Schulen findet Wechselunterricht statt. Als zusätzliche Maßnahmen für den Gesundheitsschutz werden die bekannten AHAL-Regeln weiter umgesetzt und es gilt eine Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 5. Hinzu kommen ab dem 12. April die Erweiterung der Selbsttests auf Grundschulen und die Anhebung der Tests auf zweimal pro Woche für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das übrige Schulpersonal. Das Landesamt für Bildung und Schulen stattet die Schulen mit Selbsttestkits aus. Außerdem ist die Schulbesuchspflicht für alle Schularten und Klassenstufen ausgesetzt.

Neu ist auch, dass Schulschließungen nicht mehr an den allgemeinen Inzidenzwerten oder der Bettenbelegung im Freistaat Sachsen festgemacht werden, sondern vom jeweiligen Infektionsgeschehen an der jeweiligen Einrichtung abhängig sind.

Weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Ferien gibt es im Blog: www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/03/30/regeln-fuer-den-schul-und-kita-betrieb-nach-ostern/

Welche Hygieneregeln an Kitas und Schulen gelten finden Sie auf der -> Informationsseite des Freistaats.

Allgemeinverfügungen - Schulen und Kitas

Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis und dient als Nachweis. Hier finden Sie Informationen für Eltern wenn die Einrichtung geschlossen wird.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen (Stand 16.02.2021)

In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kinder und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schupfen) auf. Die Mehrheit dieser Infektionen ist jedoch nicht schwerwiegend. Der Freistaat Sachsen gibt Eltern und pädagogogischem Personal eine Handlungsempfehlung, wie bei Krankheits- und Erkältungssymptomen gehandelt werden kann. Die Handlungsempfehlung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.(PDF, 163 kB)

Weitere Informationen gibt es auch auf www.coronavirus.sachsen.de

Weitere Informationen:

Umgang mit Krankheits- und Erkälrungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuug und in Schulen(PDF, 163 kB)
Musterformular Gesundheitsbestätigung(PDF, 157 kB)

Wichtige Infos finden Sie auch unter:
www.medienbildung.sachsen.de
www.mesax.de
www.lernsax.de

www.coronavirus.sachsen.de/

Für Unternehmen, Einrichtungen und Selbstständige gibt es Corona-Hilfen von Bund und Ländern. Aber auch für Familien und Einzelpersonen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung.

Das Bundesministerium für Arbeit hat einen Lotsen für Coronahilfen erabreitet. Dieser zeigt, wer welche Hilfen in Anspruch nehmen kann und wo die Leistungen beantragt werden können. Der Lotse kann hier als PDF-Datei(PDF, 124 kB) heruntergeladen werden.

Die einzelnen Möglichkeiten im Überblick:

Unterstützung für Unternehmen und Solo-Selbständige

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe sollen Solo-Selbständige unterstützt werden, die aufgrund keiner oder nur geringer Fixkosten bei den anderen Programmen durchfallen. Alternativ zur Überbrückungshilfe III kann so einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Solo-Selbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Die Neustarthilfe ist ein Vorschuss. Wer dann doch mehr verdient als erwartet, muss die Hilfe anteilig zurückzahlen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Neustarthilfe

Überbrückungshilfen

Die Überbrückungshilfe ist ein Hilfsprogramm, das bereits zweimal fortgesetzt wurde. Berechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen. Der Anspruch ergibt sich auch aus der Höhe der Umsatzeinbrüche beziehungsweise -rückgänge.

Überbrückungshilfe II
Auf die Überbrückungshilfe II unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die von April bis August 2020 UND im Förderzeitraum September bis Dezember 2020 hohe corona-bedingte Umsatzeinbußen hatten, bei der Deckung von Fixkosten im Förderzeitraum September bis Dezember 2020.

Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet, maximal 50.000 Euro pro Monat. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe II


Überbrückungshilfe III
Mit dem dritten Aufschlag wurde das Hilfsprogramm erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe III

Die November- und Dezemberhilfen

Diese Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019. Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 30. April 2021.

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> November- und Dezemberhilfen

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.
Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank -> „Härtefall Kultur“

Stabilisierungsfonds

Mit dem Stabilisierungsfonds sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sind, rekapitalisiert und die Grundlagen für die konjunkturelle Erholung der sächsischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Stabilisierungsfonds ist Bestandteil des von der sächsischen Landesregierung verabschiedeten Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.
Der Stabilisierungsfonds stellt Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in der Regel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft -> http://www.sbg.sachsen.de

Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen -> Corona Start-up-Hilfsfond

Kurzarbeit

Unternehmen können weiterhin Kurzarbeitergeld beantragen. Wer etwa wegen einer angeordneten Quarantäne nicht arbeiten kann, kann außerdem eine Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Alle Infos:

-> Kurzarbeitergeld über www.arbeitsagentur.de
-> Entschädigung über www.lds-sachsen.de

Weitere Informationen:

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, kommen ergänzende Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) in Betracht. Vorrangig sind dabei Kinderzuschlag und Wohngeld.

Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur -> Kinderzuschlag

Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Auch Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Alle Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums -> Wohngeld

Kinder und Jugendliche, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, haben Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Wenn sie im Landkreis Leipzig wohnen können diese beim Kommunalen Jobcenter beantragt werden. Hier -> Bildungs- und Teilhabepaketgibt es viele weitere Informationen.

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter:

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in finanzielle Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II.
Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Um gezielt Kinder und Jugendliche zu Unterstützen gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Junge Menschen, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, soll mit dieser Unterstützung bessere Lebens- und Entwicklungschancen geboten werden. Weitere Informationen -> Bildungs- und Teilhabepaket

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus

 

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:In der aktuellen Coronavirus-Pandemie gilt es besonders, das Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern. Neben den durch Bund und Länder geregelten Corona-Regeln, gilt als wichtigste Maßnahmen, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und die entsprechenden Hygieneregeln (AHA – L) einzuhalten. Dazu zählen

  • Alltagsmaske tragen
  • Handhygiene beachten
  • Abstand einhalten#
  • regelmäßig Lüften
  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf)

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Die dynamische Infektionslage auf der einen Seite und die ebenso dynamischen gesetzlichen Vorgaben auf der anderen Seite ist eine riesige Herausforderung. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informierte, dass bei einem Verdacht auf Covid-19 oder nach einem positiven Antigen- Schnelltest (PoC-Test) zukünftig der behandelnde Arzt, Apotheken und andere testende Einrichtungen verpflichtet sind, die Getesteten auf die Absonderung (Quarantäne) hinzuweisen.

Zudem ist jeder positive Test auf das Corona-Virus ist meldepflichtig und muss dem Gesundheitsamt umgehend mitgeteilt werden.

  • Bitte melden Sie einen positiven PoC-Antigen-Schnelltest anhand des bereitgestellten Vordrucks an das für den Wohnort des Patienten zuständige Gesundheitsamt. (Für den Landkreis Leipzig per Fax an 03437 – 984 7038 oder per E-Mail an gesundheitsamt@lk-l.de)
    -> Download Vordruck(PDF, 223 kB)
  • Wenn ein PoC-Test positiv ist, ist eine bestätigende Testung mittels PCR-Test angezeigt. Sollte dieser Test negativ ausfallen senden Sie den Befund bitte an gesundheitsamt@lk-l.de.
  • Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen, ist es unabdingbar, dass Sie dem Labor auch die Kontaktdaten der Patienten (mindestens Telefonnummer) übermitteln. Die Labore melden mittels einer Schnittstelle (DEMIS) die Testergebnisse inkl. der Kontaktdaten automatisch an das Gesundheitsamt – somit wird der Aufwand der Recherche der Kontaktmöglichkeiten drastisch reduziert.

  • Bitte händigen Sie Ihren Patienten bei positivem Schnelltest bzw. bei erfolgtem PCR-Test das Informationsblatt zur Absonderung aus.
    -> Informationsblatt Absonderung zum Download(PDF, 183 kB)

Bitte bestätigen Sie Ihren Patienten anhand des Vordrucks das Testergebnis des PoC-Schnelltests.

-> Vordruck Bestätigung PoC-Testergebnis(PDF, 2,2 MB)

Sollte der PoC-Test positiv sein, gilt die getestete Person, bis zum Ergbenis des PCR-Test als Verdachtsperson. Bitte händigen Sie Ihren Patienten in diesem Fall das Informationsblatt für Verdachtspersonen aus.

-> Vordruck Verdachtspersonen(PDF, 91 kB)

Das Gesundheitsamt ist mittlerweile so aufgestellt, dass nach dem Eingang eines positiven Befundes zeitnah der Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden kann, um die Ermittlung der erfolgten Kontakte vorzunehmen und die Bescheinigungen zur Quarantäne zu erstellen. Bitte informieren Sie Ihre Patienten, dass das Gesundheitsamt auf sie zukommen wird – eine persönliche Meldung im Gesundheitsamt durch die Bürger ist in aller Regel nicht erforderlich.

Kontaktdaten des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig:
- E-Mail: gesundheitsamt@lk-l.de
- Fax: 03437 – 984 7038
- Allgemeine Anliegen können an das Bürgertelefon: 03433 241 5566 oder per
E-Mail an corona-hotline@lk-l.de gerichtet werden.

Für jede positiv getestete Person, Verdachts- und Kontaktpersonen gilt die „Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreises Leipzig(PDF, 3,1 MB)“.