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Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

Unsere FAQ-Seite hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen.

Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566

Bitte Beachten Sie, dass über das Landratsamt keine Termine für Impfungen vereinbart werden können! Die sächsische Landesregierung hat ein Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus eingerichtet. Solange Impfstoff noch begrenzt verfügbar ist, hat das Bundesgesundheitsministerium in einer Verordnung geregelt, welche Personengruppen zuerst geimpft werden. Vorrangig erhalten Menschen über 80 Jahren und Personal von Pflegeeinrichtungen und krankenhäusern eine Impfung. Im Anschluss wird die Impfung für weitere Risikogruppen und später für alle möglich sein.

Neu ab 11. Januar: Sächsische Corona-Schutzverordnung

Alle Maßnahmen gelten bis einschließlich 7. Januar.

Alle aktuell gültigen Regelungen gelten weitwehin:

  • Kontaktbeschränkungen
  • Schließung der Schulen, Kitas und Internate sowie Notbetreuung
  • Triftige Gründe zum Verlassen der Wohnung
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 Uhr - 6 Uhr
  • Schließung der Geschäfte
  • Versammlungen nach Versammlungsrecht

Neu hinzu kommen vom 11. Januar bis 7. Februar:

Private Kontakte sind nur noch zwischen Familien eines Hausstandes (dazu zählen auch Partner und Personen für die eine Sorge- oder Umgangsrecht besteht) sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand
Ausnahme: Familien oder Nachbarn können sich wechselseitig bei der Kinderbetreuung unterstützen. So dürfen sich Kinder unter 14 Jahren aus maximal zwei Hausständen treffen.

  • Die Winterferien werden vorgezogen und um eine Woche verkürzt, also vom 1. bis 7. Februar
  • Die 15-Kilometer-Regel gilt für Freizeitaktivitäten und Einkäufe uneingeschränkt weiter und soll auch während der vorgezogenen Winterferien gelten
  • Alle Geschäfte und Dienstleister, die bisher geschlossen bleiben mussten, müssen jetzt bis zum 7. Februar geschlossen bleiben
  • Kindswohl gilt nun als triftiger Grund die Unterkunft zu verlassen. So können Eltern und Familienangehörige ihre Kinder in Wohnheimen, Kinderheimen o.ö. ohne Testung besuchen
  • Solarien und Sonnenstudios müssen schließen
  • Kantinen müssen schließen, wenn es die Arbeitsabläufe zulassen. Die Ausgabe zum Verzehr am Arbeitsplatz. Wenn es Mitarbeitern nicht möglich ist, die Mahlzeit am Arbeitsplatz einzunehmen, können Kantinen offenbleiben - mit geeignetem Hygienekonzept
  • Es wird empfohlen nur zwingend notwendige Fahrten mit dem ÖPNV wahrzunehmen
  • Arbeitgebern wird dringend empfohlen ihre Mitarbeitern Homeoffice-Lösungen zu ermöglichen

    Die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung gilt vom 11. Januar bis 7. Februar und ist hier zu finden.

Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis zum 7. Februar geschlossen.

Fogende Schülerinnen und Schüler können die Schulen ab 18. Januar besuchen:

  • Abschlussklaasen Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden),
  • Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13),
  • Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12)

Der Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden.

Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 - 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

Die Listen der Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung sowie die Formblätter zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für die Notbetreuung gibt es auf der Corona-Website der Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.
Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb sowie zu den Winterferien gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Kinderkrankengeld für zehn zusätzliche Tage

Der Bund wird gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Weitere Informationen: Informationen der Bundesregierung

Eine Notbetreuung kann nur in Anspruch genommen werden,

  • wenn beide Sorgeberechtigten oder der alleinige Sorgeberechtigte in einem systemrelevanten Beruf tätig ist und aus betrieblichen oder dienstlichen Gründen an der Betreuung des Kindes gehindert wird; für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur eine der Sorgeberechtigten in einem systemrelevanten Beruf tätig sind.
  • wenn das Jugendamt eine drohende Kindswohlgefährdung feststellt.

    Welche Berufe als systemrelevant gelten und das Formblatt zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit sind hier zu finden.

Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund

Triftige Gründe sind:

  • Der Weg zur Arbeit, Schule und Kita (Notbetreuung), Arzt
  • Unaufschiebbare Prüfungen
  • Einkaufen für den täglichen Bedarf und Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Umkreis von 15 Kilometern desWohnbereichs oder des Arbeitsplatzes oder zur nächstgelegenen Einrichtung zur Grundversorgung/für Einkäufe des täglichen Bedarfs
  • Besuche bei Partnern, Hilfsbedürftigen, Kranken oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrecht im privaten Bereich, Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern (in Pflegeheimen ist der Zutritt nur nach einem negativen PoC-Antigenschnelltest erlaubt)
  • Begleitung Sterbender und Beerdigungen
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen

Wenn der Inzidenzwert fünf Tage infolge höher ist als 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner, gelten weitere Beschränkungen (maßgeblich sind die veröffentlichten Zahlen des tagesaktuellen Lageberichts des Robert-Koch-Instituts):

Ausgangsbeschränkung von 22 Uhr bis 6 Uhr.

Das Verlassen der Wohnungen ist dann nur aus folgenden Gründen erlaubt:

  • Berufsausübung
  • Weg zur Kindernotbetreuung
  • Besuch des Ehe- oder Lebenspartners
  • Notwendiger Lieferverkehr
  • Besuch hilfsbedürftiger Menschen und Kranker sowie die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Arztbesuch
  • Begleitung Sterbender
  • Unabdingbare Versorgung von Tieren
  • Vom 24. Bis 26. Dezember zur Teilnahme an einem Gottesdienst
  • An Heiligabend und Silvester gilt die Ausgangssperre nicht (Stand am 12.12.)

Welche Geschäfte müssen schließen und welche bleiben geöffnet?

Schließen müssen mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Online-Angebote, ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung:

  • Einkaufszentren,
  • Einzelhandel
  • Ladengeschäfte

Öffnen dürfen folgende Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie zur Grundversorgung:

  • Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tankstellen, Tierbedarf
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker
  • Sparkassen, Banken und Postfilialen
  • Friseure (Stand 12.12.2020)
  • Waschsalons
  • Ladengeschäfte des Zeitungverkaufs
  • Verkauf von Weihnachtsbäumen, selbstproduzierende und-vermarktende Baumschulen, Gartenbaubetriebe und Floristen,
  • Wertstoffhöfe, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen

Einschränkungen für Versammlungen nach Versammlungsrecht

Versammlungen sind nur erlaubt

  • unter freiem Himmel und Ortsfest mit höchsten 1000 Teilnehmern
  • wenn alle Teilnehmer, Versammlungsleiter und Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und der Mindestabstand von 1,5, Metern eingehalten wird.

Wenn der Inzidenzwert an 5 Tagen infolge steigt, gilt bei folgenden Überschreitungen:

  1. Höher als 200 -> maximal 200 Personen
  2. Höher als 300 -> maximal 10 Personen.

Die Sächsische Corona-Schutzverordnung gilt vom 11. Januar bis 7. Februar 2021.

Die zuständigen kommunalen Behörden sind berechtigt, abhängig von der aktuellen regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Wer wird getestet?

Eine Orientierungshilfe vom Robert-Koch-Institut gibt es hier als PDF-Datei(PDF, 90 kB) zum Dowload.

Nicht alle Menschen in Deutschland werden bisher auf SARS-CoV-2 getestet. Derzeit wird getestet, wer

  • typische, grippeähnliche Symptome zeigt und
  • in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte
  • oder mindestens eine Vorerkrankung besteht oder derzeitige Atemwegsbeschwerden sich verschlimmern (z.B. Fieber)
  • oder durch Arbeit oder Ehrenamt (zum Beispiel Krankenhaus oder Pflege) mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 haben.

Wer testet?

Zu den Corona-Test gibt es verschiedene Szenarien: Bei der Kontaktnachverfolgung kümmert sich das Gesundheitsamt um die Corona-Tests. Bei Krankheitssymptomen sind es die Hausärzte. Für Reiserückkehrer gibt es gesonderte Zentren an Flughäfen oder Autobahnen. Für Negativteste für Arbeitgeber, Reisen oder anders außerhalb von Verdachts- oder Kontaktfällen ist der Hausarzt zuständig. Diese Tests sind kostenpflichtige Individuelle Gesundheitsleistungen (IGL).

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Gesundheitsamt ordnet Test an

Der Arzt oder das Labor melden positive Covid19-Befunde dem Gesundheitsamt. Dieses nimmt umgehend Kontakt mit der infizierten Person auf. Das Gesundheitsamt meldet sich auch, wenn BürgerInnen bei der Ermittlung unter die Kontaktpersonen der Kategorie I (siehe Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)) fallen. Es verhängt es eine Quarantäne und nennt den Termin für eine Testung (am 5. Tag nach Kontakt mit der bestätigt infizierten Person).

Die wohl wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Gesundheitsamt, ist es Kontaktpersonen zu ermitteln. Hier sind in erster Linie die Kontaktpersonen der Kategorie 1 wichtig, denn das sind die, mit denen man mindestens 15 Minuten lang engen und ungeschützten Kontakt (ohne Mund-Nasen-Schutz) hatte. Hierfür bekommt die positiv getestete Person eine Liste, in der alle Kontaktpersonen eingetragen werden müssen. Anhand dieser Liste informiert das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen verfügt die Anordnung zur Quarantäne.

Absonderung für Kontakt-, Verdachts- und positiv getestete Personen

Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vom 10.12.2020

Die Infektionszahlen steigen weiterhin stark an. Damit das Gesundheitsamt und die Betroffenen schnell reagieren können, hat der Landkreis Leipzig eine Allgemeinverfügung zur Absonderung erlassen. Diese Regelung schafft für die Betroffenen Handlungssicherheit in dieser besonderen Situation. Die Verordnung regelt, die Pflicht der Absonderung für

  • positiv auf COVID-19 getestete Personen -> 10 Tage (Testtag ist Tag 1)
  • Kontaktpersonen der Kategorie -> 14 Tage, wenn symptomfrei
  • Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, und für die eine Testung angeordnet wurde (Verdachtspersonen) -> mit negativen Testergebnis sofort, spätestens fünf Tage nach Testung

sowie Melde- und Verhaltenspflichten. Für alle ab dem 11.12.2020 neu bekannt gewordenen Fälle, ersetzt diese Allgemeinverfügung den Bescheid. Die Betroffenen werden auch weiterhin vom Gesundheitsamt telefonisch informiert. Sie erhalten künftig eine Bescheinigung über die Absonderung nach § 30 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz in dem die Dauer der Quarantäne festgelegt wird.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zur Absonderung(PDF, 615 kB) sowie ein Merkblatt mit den wichtigsten Verhaltensregeln(PDF, 461 kB).

Quarantäne

Die häusliche Quarantäne ist eine angeordnete Schutzmaßnahme um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. In diesem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie wichtige Hinweise, die Sie während der angeordneten Quarantäne beachten sollten.

Quarantäne wird ausgesprochen für Personen mit höherem Infektionsrisiko (Kategorie I). Dazu gehören z.B. Personen

  • im Umfeld eines bestätigten COVID-19-Falls z.B. mit mind. 15-minütigem Gesichts-Kontakt, Personen aus demselben Haushalt und andere nahe Kontakte
  • mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten
  • die einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (die Bewertung des Risikos erfolgt durch das Gesundheitsamt)
  • in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation (z.B. Kitagruppe, Schulklasse) unabhängig von der individuellen Risikoermittlung
  • medizinisches Personal mit Kontakt ohne adäquate Schutzkleidung
  • ...Weitere Informationen zum Kontaktpersonenmanagement finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Konktaktpersonen aus dem Umfeld einer infizierten Person, müssen leider auch bei einem negativen Corona-Test in der Absonderung bleiben. Hier besteht eine konkrete Infektionsgefahr. Bei den Reiserückkehrern aus Risikogebieten bestand "nur" die höhere Gefahr auf eine infizierten Person zu treffen. Weil es hier um einen Verdacht handelt, kann die Quarantäne auch nach einen negativen Test beendet werden.

Entschädigung

Das Infektionsschutzgesetz sieht in den §§ 56 ff. vor, dass Betroffene von Maßnahmen, die dem Gesundheitsschutz dienen, in besonderen Fällen für erlittene Nachteile entschädigt werden können. Dies ist z.B. der Fall, wenn jemand wegen der von ihm ausgehenden Ansteckungsgefahr die weitere Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit untersagt wurde. Das gilt nicht für Personen, die aufgrund einer Allgemeinverfügung einem faktischen Tätigkeitsverbot unterliegen.Zuständig in Sachsen ist das Landesdirektion Sachsen. Hier finden Sie weitere Informationen:

Allgemeine Fragen zu Ansprüchen auf Entschädigung nach § 56 IfSG

Erstattung wegen Verdienstausfall aufgrund von Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Entschädigung für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen

Bei Angestellten zahlt in der Regel der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt zunächst weiter. Dieser kann sich das Geld im Nachhinein von der Landesdirektion Sachsen auf Antrag erstatten lassen. Auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Erstattung ihres Verdienstausfalls.

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:

  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Abstand halten
  • Häufig lüften
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf).

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Mund-Nasen-Schutz (MNS)

Hier finden Sie das Informationblatt des sächsischen Sozialministeriums zur Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung und den Ausnahmeregelung z.B. für Menschen mit Behinderungen

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Wer aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich seit November 2020 vor der Einreise digital anmelden. Dies geschieht über die Internetseite www.einreiseanmeldung.de. Dort müssen sich alle elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die Gesundheitsämter des Zielort der Reisenden die notwendigen Informationen, um kontrollieren zu können, ob die Quarantänepflicht nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung eingehalten wird.
Ist eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich, kann die Anmeldung über die schriftlichen Ersatzanmeldung erfüllt werden.
Seit dem 31. Dezember 2020 benötigten diese Reisenden bei der Einreise zudem einen Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus und müssen das Ergebnis unverzüglichen beim zuständigen Gesundheitsamt vorlegen. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann auch bei der Einreise abgenommen werden oder, wenn das nicht möglich ist, bis zu 48 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden.
Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten.
Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.
Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind gleichzeitig Ausnahmen festgelegt, die beispielsweise für sächsische Grenzpendler ins Ausland und den sogenannten kleinen Grenzverkehr gelten.
Ab dem 18. Januar 2021 gilt für Grenzpendler und Grenzgänger: Alle Personen, die aus Sachsen in die Nachbarländer Tschechien und Polen einreisen oder ausreisen, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder um zu studieren, müssen sich regelmäßig und auf eigene Kosten (zum Beispiel durch den Arbeitgeber) auf den Virus SARS-CoV-2 testen lassen, mindestens einmal wöchentlich.

Reiserückkehrer und Einreisende - Wer muss wann in Quarantäne?

Wer aus dem Ausland einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet,

  • eine Test auf das Corona-Virus nachzuweisen,
  • sich nach der Einreise sofort und auf direktem Weg in die Unterkunft zu begeben und sich dort für zehn Tage abzusondern und
  • unverzüglich das für den Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren. Seit dem 08.11.2020 kann auch auch die digitale Einreiseanmeldung https://www.einreiseanmeldung.de genutzt werden.

Information des Gesundheitsamtes im Landkreis Leipzig - Bitte senden Sie folgende Daten per Mail an reiserueckkehrer@lk-l.de:
• Identität einschließlich des Geburtsdatums
• Reiseroute
• Kontaktdaten einschließlich Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift oder voraussichtlicher Aufenthaltsort
• Haben Sie typischen Symptome (Fieber, Husten, Atemnot, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn), die auf das Virus hindeuten?
• Ärztliches Zeugnis über eine Testung in Bezug auf SARS-CoV-2 / Ergebnis der Testung (wenn Sie zu den unten genannten Personen gehören)

Abkürzung der Quarantäne
Die Absonderung kann frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test  verkürzt werden. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Er ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen dem Gesundheitsamtsamt unverzüglich vorzulegen.

Negativer Corna-Test bei der Einreise
Grundsätzlich müssen sich alle, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreisen, für zehn Tage in Quarantäne begeben. Die Vorlage eines negativen Corona-Tests bei der Einreise ist u.a. ausreichend für Personen,

  • die aufgrund des Besuchs von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ein- bzw. ausreisen,
  • die in der Rechtspflege oder öffentlichen Verwaltung arbeiten,
  • die wegen einer dringenden medizinischen Behandlung ein- oder ausreisen und
  • die zum Zwecke des Beistands oder der Pflege schutz- oder hilfsbedürftiger Personen einreisen.

Für Urlaubsrückkehrer aus ausländischen Risikogebieten ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests zur Befreiung von der Quarantänepflicht nur ausreichend, wenn aufgrund einer Vereinbarung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung im Urlaubsgebiet getroffen wurde und keine Reisewarnung für das Gebiet vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wurde. Hinweise darauf, ob eine solche Vereinbarung besteht, finden sich zu den Reiseinformationen zum jeweiligen Land auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Beendigung der Quarantäne - Sobald der negative Befund (Test frühestens 5 Tage nach Einreise durchgeführt) an das Gesundheitsamt übersendet wurde, kann die häusliche Quarantäne bei Symptomfreiheit beendet werden. Sie erhalten keinen gesonderten Bescheid über den Zeitraum der häuslichen Absonderung.Übersendung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt (reiserueckkehrer@lk-l.de)

Rechtliches
Die Pflicht zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind auch Ausnahmen für sächsische Grenzpendler ins Ausland u.ä. sowie für die Vorlage eines negativen Corona-Tests geregelt.Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18892#ef

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Auswärtige Amt oder Bundesministerium des Inneren und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Reisen und Urlaub

Viele weitere Informationen rund ums Reisen und Urlaub finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Checkliste zur Erarbeitung von Hygienekonzepten

Falls die aktuelle Corona-Schutzverordnung Konzerte, Volksfeste und andere Veranstaltungen zulässt, dann unter der Bedingung, dass ein Hygienekonzept erarbeitet wird und bei Kontrollen vorgelegt werden kann. Um die Planung und Durchführung von Veranstaltung zu vereinfachen, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig eine Checkliste mit Informationen zum Hygiene- und Infektionsschutz zusammengestellt.

Hinweise:

  1. Hygienekonzepte bitte mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung einreichen
  2. Für jede Veranstaltung muss ein gesondertes Hygienekonzept eingereicht werden, auch wenn der Veranstalter für den jeweiligen Veranstaltungsort bereits ein Hygienekonzept eingereicht hat
  3. Für Veranstaltungen Ende November/Dezember wird gebeten, die neue Verordnung abzuwarten, diese wird vorraussichtlich am 3. November 2020 veröfffentlicht

Folgende Bereiche müssen ein Konzept einreichen und vom Gesundheitsamt genehmigen lassen:

  • Tagungs- und Kongresszentren, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser, Musikclubs (ohne Tanz), Zirkusse
  • Freibäder, Hallenbäder, Thermen, Saunen, soweit es sich nicht um Beherbergungsbetriebe, Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen mit Mitgliedern (z. B. Fitnessstudios) handeltSportwettkämpfe mit Publikum (ausgenommen ist der Bereich Freizeit- und Breitensport mit einer Besucherzahl bis 50 Personen)
  • Volksfeste, Jahrmärkte, Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel,
  • Messen sowie Freizeit-und Vergnügungsparks.

Alle anderen Bereiche sind von der Genehmigungspflicht befreit und müssen die eigenen Hygieneregelungen nicht vorab einreichen, allerdings im Falle einer Kontrolle in schriftlicher Form vorzeigen können.

Die Checkliste kann hier(PDF, 664 kB) heruntergeladen werden.

Seitdem ersten bestätigten Infektionsfall am 07.03.2020 arbeitet das Gesundheitsamt des Landkreis Leipzig intensiv an der Eindämmung der Pandemie. Wegen des großen Informationsbedarfs betreibt der Freistaat Sachsen eine umfangreiche Informationsplattform und unter der Nummer 0800 – 1000 214 eine zentrale kostenlose Hotline.

Bürgertelefon im Landkreis Leipzig
Beratung und Unterstützung finden Sie auch beim Bürgertelefon des Landkreis Leipzig:

Corona-Hotline 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00)
nfragen an den Landkreis Leipzig können Sie auch per E-Mail an corona-hotline@lk-l.de senden.

Auch die Telefonseelsorge unterstützt : 0800 1110 111, 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de .

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen vorrangig Telefon oder E-Mail. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Ihnen bereits bekannten direkten Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner zur Verfügung. Ihren Ansprechpartner finden Sie auch über das Organigramm der Verwaltung oder die Suchfunktion. Dringend erforderliche Behördengänge sind nach wie vor möglich.

Information des Kommunalen Jobcenters

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen über die bereits bekannten direkten Kontaktdaten zur Verfügung. Alternativ erreichen Sie uns an den Standorten wie folgt:

Dienststelle Wurzen kjc-wurzen@lk-l.de 03437 984 10
Dienststelle Grimma kjc-grimma@lk-l.de 03437 984 20
Dienststelle Borna kjc-borna@lk-l.de 03437 984 40
Dienststelle Markkleeberg kjc-markkleeberg@lk-l.de 03437 984 60

Selbstverständlich können Sie Anträge oder sonstige Unterlagen auch per Post übersenden oder in unsere Hausbriefkästen einwerfen. Allgemeine Anfragen können zudem über das E-Mail-Postfach kjc@lk-l.de gestellt werden.

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bleibt für dringende Anlässe bestehen. Bitte melden Sie sich in so einem Fall in den Empfangsbereichen der Standorte oder vereinbaren Sie vorher einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner.
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie online unter www.jobcenter-landkreis-leipzig.de|#

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen. Die Erbringung und sichere Auszahlung der Leistungen hat für uns oberste Priorität!

Ausländeramt

Die Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland ändert sich derzeit ständig, es treten immer neue Verdachtsfälle auf. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Kernbereiche der Kreisverwaltung. Daher müssen ab sofort persönliche Vorsprachen im Ausländeramt auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden.

Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen in jedem Fall zuerst telefonisch an unsere Sachbearbeiter*Innen. Diese werden dann entscheiden, ob für Ihr Anliegen eine persönliche Vorsprache unbedingt notwendig ist und ggf. einen Termin vergeben. Die Kontaktdaten und Zuständigkeitsbereiche der Sachbearbeiter*Innen finden Sie auf dieser Homepage unter dem Suchbegriff „Ausländeramt“ oder über den Behördenwegweiser unter der Rubrik „Bürgerservice“.

Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt zu den regulären Dienstzeiten zwecks Prüfung Einlass ins Gebäude unter:

Standort Grimma: 03433 - 241 1711

Standort Borna: 03433 - 241 1731

Besuchsverbot in den Muldentalkliniken (Stand am 23. Oktober 2020)

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen müssen die Muldentalkliniken an den Standorten Grimma und Wurzen erneut verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Patienten sowie des Personals ergreifen. Ab Montag, den 26. Oktober 2020 gilt wieder ein generelles Besuchsverbot, auch für die Notaufnahme. Begleitpersonen und Besucher sind nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt.

Ausnahmen gelten für die Begleitung zur Geburt sowie Eltern der Patienten der Kinderstation, Angehörige der Patienten der Palliativstation sowie Patienten, die im Sterben liegen. Insbesondere für Kinder und Senioren sind Begleitpersonen eine wichtige Stütze. Daher ist in der Notaufnahme maximal eine Begleitperson gestattet.
In den Häusern gelten strenge hygienische Regelungen. Der Zutritt zum Krankenhaus ist für Besucher und Begleitpersonen in den zuvor genannten Ausnahmefällen nur möglich, wenn sie frei von Erkältungssymptomen sind und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer Person mit positivem Nachweis des neuartigen Corona-Virus gehabt haben. Ein Wachdienst führt in den Eingangsbereichen eine Einlasskontrolle durch. Patienten zur ambulanten Behandlung können Termine wie gewohnt wahrnehmen.

Lehrkräfte können sich ab 1. Juni testen lassen - Kosten übernimmt das Land

Der Freistaat Sachsen ermöglicht allen Lehrerinnen und Lehrern, die bereits wieder an öffentlichen Schulen und an Schulen in freier Trägerschaft tätig sind, einen freiwilligen Test auf das Coronavirus. Die Kosten übernimmt das Land, soweit die Gesetzlichen Krankenkassen nicht dafür aufkommen. Die Tests können beim Hausarzt erfolgen. Hinweise zum Antragsverfahren werden die Lehrkräfte in Kürze erhalten. Die Tests sollen ab dem 1. Juni angeboten werden.
Mit den freiwilligen Tests können auch infizierte Patientinnen und Patienten erfasst werden, die zwar keine Krankheitssymptome aufweisen, aber das Virus bereits übertragen können. Eine frühe Diagnose ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine optimale medizinische Betreuung der Betroffenen. Zudem ist diese Maßnahme auch für die Durchbrechung von Infektionsketten an den Schulen von Bedeutung.
Perspektivisch wird daran gedacht, das Angebot der freiwilligen Tests auch auf den Bereich der Kindertageseinrichtungen zu erweitern.

Warnung vor vermeintlichen Wundermitteln

Das Gesundheitsministerium in Sachsen warnt vor vermeintlichen Wundermitteln, die gegen das Coronavirus helfen sollen. Häufig verbergen sich dahinter völlig unwirksame oder im schlimmsten Falle gefährliche Mittel. In diesem Zusammenhang wird aktuell ein vermeintliches Malariaheilmittel auf der Basis von Natriumchlorit, auch unter dem Kürzel MMS (Miracle Mineral Supplement) bekannt, angepriesen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Nachweis für irgendeine positive Wirkung. Vielmehr wird das Natriumchlorid bei der Einnahme aktiviert und es entsteht das als ätzend und sehr giftig eingestufte Chlordioxid.

Ein Faktencheck und weitere Hinweise finden Sie auf einer Seite der EU: https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/health/coronavirus-response/fighting-disinformation_de

Antigen- Test an Schulen

Der Freistaat Sachsen bietet ab 18.01.2021 kostenlose und freiwillige Tests, wenn die SchülerInnen der Abschlussklassen wieder an die Schulen dürfen. Nach den Winterferien soll das Testangebot auch für Schüler ab der siebten Klassenstufe sowie dem pädagogischen Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen bestehen. Die Tests sollen sicherstellen, dass nach dem Lockdown nur gesunde Personen die Schulen besuchen. Durchgeführt werden die Antigen-Tests durch Teams des Deutsche Roten Kreuzes mit personeller Unterstützung anderer Hilfsorganisationen. Die jeweiligen Schulen informieren wann und wo die Tests durchgeführt werden. FAQs zum Testangebot gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Das Gesundheitsamt informiert über ein Merkblatt die betroffenen Schülerinnen und Schüler wie es nach einem positiven Antigentest weiter geht. Bis die Überprüfung durch ein PCR-Test erfolgt ist, müssen sich sich Betroffenen nach der Allgemeinverfügung Absonderung von Kontaktperonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Quarantäne begeben(PDF, 615 kB).

Allgemeinverfügungen - Schulen und Kitas

Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis und dient als Nachweis. Hier finden Sie Informationen für Eltern wenn die Einrichtung geschlossen wird.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen (Stand 21.10.2020)

In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kinder und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schupfen) auf. Die Mehrheit dieser Infektionen ist jedoch nicht schwerwiegend. Der Freistaat Sachsen gibt Eltern und pädagogogischem Personal eine Handlungsempfehlung, wie bei Krankheits- und Erkältungssymptomen gehandelt werden kann. Die Handlungsempfehlung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.(PDF, 163 kB)

Weitere Informationen gibt es auch auf www.coronavirus.sachsen.de

Allgemeine Bestimmungen

Der Zugang zu Schulen und Kitas ist Personen nicht gestattet, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind oder mindestens ein Symptom erkennen lassen, das auf eine SARS-CoV-2-Infektion hinweist oder innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person persönlichen Kontakt hatten. Gleiches gilt nun auch für Personen, die sich in den vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keinen negativen Corona-Test vorlegen können.

Für Schulen gilt:

  • Es besteht Schulbesuchspflicht.
  • Eltern und externe Partner sind grundsätzlich verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Wer in Schulgebäuden oder auf dem übrigen Schulgelände keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen hat, ist verpflichtet, eine solche Bedeckung zumindest bei sich zu führen.

Für Kitas gilt:

  • Eltern sind verpflichtet, täglich gegenüber der Einrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Symptom der Krankheit Covid-19 (Fieber, Husten, Durchfall, Erbrechen oder allgemeines Krankheitsgefühl) aufweist. Wird die Erklärung nicht vorgelegt, wird das Kind an diesem Tag nicht in Betreuung genommen.
  • Eltern müssen während des Aufenthaltes in Gebäuden der Einrichtung und auf dem übrigen Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten.

Für Horte gilt:

  • Eine schriftliche Erklärung über den Gesundheitszustand des dort betreuten Kindes müssen Eltern nicht abgeben.
  • Einrichtungsfremde Personen müssen grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Einrichtung tragen.

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Das sieht die Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die bis zum 21. Februar 2021 gilt.

Weitere Informationen:

Umgang mit Krankheits- und Erkälrungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuug und in Schulen(PDF, 163 kB)
Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen(PDF, 238 kB)
Musterformular Gesundheitsbestätigung(PDF, 157 kB)

Wichtige Infos finden Sie auch unter:
www.medienbildung.sachsen.de
www.mesax.de
www.lernsax.de

www.coronavirus.sachsen.de/

Antragstellung auf »Novemberhilfe« (Stand 25.11.2020)

Die vom Teil-Lockdown betroffenen Branchen können nun die Novemberhilfe der Bundesregierung beantragen. Antragstellung und Auszahlung erfolgen voll elektronisch über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Novemberhilfe bietet zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Pro Schließungswoche werden den betroffenen Unternehmern und Betrieben Zuschüsse in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Konkret geht es um die Deckung der Fixkosten, die trotz der temporären Schließung anfallen. In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 % der beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller.

Die »Überbrückungshilfen II« des Bundes können ebenfalls weiter beantragt werden. Dies sind die fortlaufenden Unterstützungen für die Monate September bis Dezember, die per Steuerberater auch über die Plattform des Bundes beantragt werden können.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:
1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020
4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.
Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Andere Leistungen für den Förderzeitraum November, wie Überbrückungshilfe und Kurzarbeitergeld, welche in dem Monat gewährt werden, werden auf die Novemberhilfe angerechnet. Auch Umsätze, welche im November 2020 etwa durch den Außerhaus-Verkauf oder die Beherbergung von Geschäftsreisenden erzielt wurden und mehr als 25 % des Monatsumsatzes entsprechen, werden auf die Umsatzerstattung angerechnet. Damit soll eine Überkompensation ausgeschlossen werden.
Davon ausgenommen sind Restaurants, für die es eine Sonderregelung gibt. Umsätze des Außerhausverkaufs werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Damit wird die Ausweitung des Geschäfts während der Schließung begünstigt.

Link und weitere Informationen
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html
FAQ zu Novemberhilfe und Neustarthilfe für Soloselbstständige
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Sachsen verlängert und erweitert Soforthilfe-Programm für Kultureinrichtungen

Neue Förderperiode bis 31.12.2021 - Auch Musik-Clubs und Spielstätten von Einzelpersonen können jetzt Förderung beantragen

Die Förderrichtlinie für Corona - Härtefälle in der Kultur ist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert sowie auf Musik-Clubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden. Eine Klarstellung erfolgt hinsichtlich Personengesellschaften, die nunmehr ausdrücklich in der Richtlinie als Zuwendungsempfänger benannt sind. Das Sächsische Kabinett hat heute den Änderungen des Förderprogramms zugestimmt.
Grund für die Änderung ist, dass die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 für große Unsicherheiten im Kulturbereich sorgen wird.

Mit der Richtlinie »Corona - Härtefälle Kultur« werden freie Träger im Bereich Kunst und Kultur in der Corona-Pandemie unterstützt. Bisher konnten bereits unter anderem freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine Gelder beantragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, bei Darlegung eines höheren Bedarfes mittels eines qualifizierten Liquiditätsplans können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden.

Zuwendungen können nun auch Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik erhalten, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind. Voraussetzung ist, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist, die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann, die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) besitzt.
Das Antragsverfahren und die Auszahlung erfolgt über die SAB. Antragstellungen seitens der von Einzelpersonen betriebenen Spielstätten sind bei der SAB ab Anfang der 48. Kalenderwoche möglich. Alle übrigen Antragsberechtigten können ihre Anträge weiterhin fortlaufend einreichen.
Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31.12.2020 gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für das Jahr 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden.
Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite der SAB unter https://www.sab.sachsen.de/ zu finden.

Wirtschaft und Soforthilfen

Für Unternehmer, Selbstständige und Privatpersonen gibt es unterschiedliche Unterstützungsangebote auf Bundes- und Landesebene. Hier finden Sie einen Überblick:

Das Bundesministerium für Arbeit hat einen Lotsen für Coronahilfen erabreitet. Dieser zeigt, wer welche Hilfen in Anspruch nehmen kann und wo die Leistungen beantragt werden können.

Der Lotse kann hier als PDF-Datei(PDF, 124 kB) heruntergeladen werden.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Ministeriums.

Informationen für Sebstständige und Unternehmer

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Informationen zu Kinderbetreuung, Lohnfortzahlung und Gesundheitsschutz

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld II für Soloselbständige/Freiberufler, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter: Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Unbürokratische steuerliche Hilfen für Unternehmen in der Corona-Krise

Ergänzend zu den bereits getroffenen Maßnahmen haben die Finanzministerien der Länder in Abstimmung mit dem Bund gemeinsam die steuerlichen Hilfen für Betroffene der Corona-Pandemie in Kraft gesetzt. Damit wurde jetzt ein bundeseinheitliches Vorgehen verabredet, das Unternehmen unbürokratisch unterstützt. Hierbei geht es vor allem um zinslose Steuerstundungen sowie die Anpassung von Steuervorauszahlungen. Von Vollstreckungsmaßnahmen soll in diesen Fällen vorübergehend abgesehen werden.

Betroffene können sich mit einem formlosen Antrag direkt an ihr zuständiges Finanzamt wenden. Die Regelungen gelten bis 31. Dezember 2020 und werden in Sachsen auch auf Landessteuern angewendet.

Zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen kann das Finanzamt auf Antrag den Gewerbesteuermessbetrag mindern. Stundungs- und Erlassanträge für die Gewerbesteuer sind an die jeweiligen Gemeinden zu richten. Auch für den Erlass oder die Stundung der Grundsteuer sind die Gemeinden zuständig.

Weiterführende Informationen zu allen Fragen zum Thema Coronavirus unter coronavirus.sachsen.de

Soforthilfe für Sportvereine

Mitgliedsvereine des Landessportbund Sachsen, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie unverschuldet in ihrer Existenz bedroht sind, können ab sofort finanzielle Unterstützung in Form einer einmaligen Soforthilfe-Zahlung sowie eines Liquiditätsdarlehens beantragen. Dazu hat das Sächsische Innenministerium eine entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Die Soforthilfe-Zuschüsse für Vereine können bis zu 10.000 Euro, die Darlehen zur Liquiditätssicherung bis zu 350.000 Euro betragen.

Für die Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung ist die Sächsische Aufbaubank - www.sab.sachsen.de - zuständig. Die Soforthilfe zur Existenzsicherung in Höhe von bis zu 10.000 Euro können Vereine über den Landessportbund Sachsen beantragen. Das entsprechende Formular sowie weiterführende Informationen ist unter www.sport-fuer-sachsen.de/soforthilfe zu finden.

Einfluss der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft in Sachsen

Info des Statistischen Landesamtes für das 1. Halbjahr 2020

Das statistische Landesamt hat die Entwicklung von Umsätzen und Beschäftigtenzahlen analysiert. Deutlich wurden, dass sich die Corona-Pandemie im Verlauf des 1. Halbjahres 2020 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich auswirkte.
Im Verarbeitenden Gewerbe1) lag der Gesamtumsatz im 1. Halbjahr 2020 rund 15 % bzw. 4,5 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert.
Dagegen war im Bauhauptgewerbe2) (Rohbau) eine positive Umsatzentwicklung zu beobachten. Im 1. Halbjahr 2020 betrug der Zuwachs gut 3 %, darunter im Wohnungsbau knapp 4 %.
Im Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) weisen die vorläufigen Daten für das 1. Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang in der Größenordnung von einem Drittel aus. Das Beherbergungsgewerbe allein hatte nur rund die Hälfte an Gästen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Im Bereich Handel war vor allem im Kraftfahrzeughandel der Umsatzrückgang mit reichlich einem Zehntel besonders hoch. Die Sparten des Einzelhandels wiesen am Ende des 1. Halbjahres 2020 zusammen indes einen um 6 % Prozent höheren Umsatz aus.
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1) Betriebe mit 50 und mehr tätigen Personen.
2) Betriebe mit im Allgemeinen 20 und mehr tätigen Personen.

Weitere Informationen https://www.statistik.sachsen.de/html/statistischbetrachtet-corona.html

ÖPNV

Busse im Landkreis Leipzig fahren mit spezielle Schutzvorrichtung -
Tickets können wieder beim Fahrer erworben werden (Stand 20. April)

"Bitte steigen Sie beim Busfahrer ein" - so lautet das Motto, mit dem die Regionalbus Leipzig GmbH am 20. April in den Normalbetrieb startete. Dies ist möglich, da Techniker eine Schutzvorrichtung für den Fahrerarbeitsplatz entwickelten. Die neue Abtrennung besteht aus einer ca. 0,5 Millimeter starken Klarsichtfolie, die von den Technikern der Regionalbus Leipzig GmbH entwickelt und in die Fahrzeuge eingebaut wurde. Damit ist ein Schutz sowohl für Fahrgäste als auch Fahrer bestmöglich gewährleistet. Diese Schutzvorrichtung hat die Regionalbus Leipzig GmbH auch anderen Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt. Auch bei der THÜSAC gibt es eine ähnliche Lösung.

Mit dem Einbau der Schutzvorrichtungen können die Fahrgäste auch wieder ihre Tickets beim Fahrer erwerben und entwerten. Darüber hinaus können sich die Fahrgäste weiterhin über easy.GO ihre Tickets kaufen. Die Handy-App bietet das gesamte Ticketsortiment und alle Verbindungen im MDV in Echtzeit, einfach online. Am bequemsten unterwegs sind Abo-Kunden, bei denen das Ticket auf der Chipkarte hinterlegt ist, die nun auch wieder am Bordrechner geprüft werden kann.

Linienbusse fahren wieder nach regulärem Fahrplan

Die Busunternehmen im Landkreis Leipzig, die Regionalbus Leipzig GmbH und die Personennahverkehrsgesellschaft THÜSAC mbH, nahmen den regulären Betrieb ihrer Linien am 20. April wieder auf. Auch bei den Linien, die die LVB und das Unternehmen Omnibusverkehr Heideland im Landkreis Leipzig bedienen, wird der Verkehr wieder hochgefahren. Saison- und einige wenige freigestellte Verkehre sind allerdings noch von einer Betriebsaufnahme ausgenommen. Über deren Betriebsaufnahme wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, da diese Verkehre in Abhängigkeiten zu den Betriebszeiten einiger Ziele beziehungsweise zur Nutzung durch bestimmte Zielgruppen stehen.

Bitte beachten Sie, dass nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung das Tragen einer
Mund-Nasenbedeckung in Bussen und Bahnen angeordnet wurde!

Akkordeon

Gesellschaft, Soziales, Sport und Kultur

Kostenlose Corona-Tests für Flugreisenden aus Risikogebieten (Stand am 5. Oktober 2020)

Informationen zu Flughafen-Testcentern in Dresden und Leipzig/Halle

Asymptomatische Reiserückkehrer aus Nicht-​Risikogebieten haben keinen Anspruch mehr auf einen kostenfreien Coronatest.

Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt ab dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben. Die Testung kann beim Hausarzt oder in Testzentren der KV Sachsen vorgenommen werden.

Solange Sie kein negatives Testergebnis vorweisen können bzw. das Testergebnis positiv ist, sind Sie angewiesen sich unmittelbar nach der Einreise in eine 14-tägige Heimquarantäne zu begeben. Die Quarantäne kann durch das Gesundheitsamt nur mit einem negativen Covid-19-Testergebnis aufgehoben werden. Sie müssen allerdings hierbei beachten, dass möglicherweise ein negativer Test vor Ablauf von 5 Tagen nach Ausreise aus dem Risikogebiet nicht zu einer Aufhebung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt führt. Es wäre also anzuraten, die Testung ab dem 5. Tag durchführen zu lassen.

Informationen des Landessportbundes

Der Landessportbund Sachsen bietet auf seinen Seiten ein Corona FAQ als Handreichung zur ersten Information für Vereine an, unter anderem zu erlaubten Tätigkeiten im Verein, Vergütung von hauptamtlich Angestellten oder Honorarkräften, Umgang mit Mitgliedbeiträgen oder auch Informationen zu Trainingslagern oder GEMA-Beiträgen.

Vereinsberatung - Corona-FAQ

Haustiere und Corona

Aktuelle Forschungserkenntnisse und wichtige Fragen bündelt das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, auf seiner Homepage. Insbesondere unter dem Link https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/coronavirus/gibt es breitgefächerte Informationen.

Inklusion im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache und in Gebärdensprache erhalten Sie auf der Internetseite des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen unter inklusion.sachsen.de

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus