Navigation

Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

Unsere FAQ-Seite hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen. Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566

Montag bis Freitag: 8 bis 16.30 Uhr

Bitte beachten Sie: Über das Landratsamt können keine Termine für Impfungen vereinbart werden! Die sächsische Landesregierung hat ein Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus eingerichtet. Antworten auf viele Fragen rund um die Impfungen sind auf www.coronavirus.sachsen.de zu finden. Impftermine können nur über die Servicehotline 0800 / 089 90 89 (täglich von 8 – 20 Uhr) oder über das Online-Terminportal gebucht werden.

In psychosozialen Krisen/Fällen wenden Sie sich bitte an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises. Zudem ist auch die Telefonseelsorge über die Beratungsnummer: 0800 1110 111 oder 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de erreichbar.

Amtliche Bekanntmachungen des Landkreises Leipzig:

Allgemeinverfügung Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen(PDF, 1,2 MB)- Neu: gültig ab 16.Juli 2021
Allgemeinverfügung Aufhebung Alkoholverbot Landkreis Leipzig(PDF, 413 kB)vom 25.05.2021
Bekanntmachung zur Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen<br />(PDF, 226 kB)Allgemeinverfügung Aufhebung Lockerungen Landkreis Leipzig(PDF, 461 kB) vom 23.04.2021
Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten - Öffentliche Bekanntmachung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes und Zeitpunkt der Geltung der Maßnahmen(PDF, 344 kB) vom 23.04.2021
Allgemeinverfügung Lockerungen von Schutzmaßnahmen und Alkoholverbot(PDF, 1,2 MB) vom 08.04.2021
Allgemeinverfügungen Absonderung in Schulen und Kitas

Verordnungen und Allgemeinverfügungen des Freistaats Sachsen

Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 13. Juli 2021(PDF, 101 kB)
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 22. Juni(PDF, 403 kB), gültig vom 1. bis 28. Juli 2021
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 11. Juni(PDF, 350 kB), gültig vom 14. bis 30. Juni 2021
Allgemeinverfügung Hygieneauflagen vom 11. Juni(PDF, 316 kB), gültig vom 14. bis 30. Juni 2021
Sächsische Verordnung über die Betriebseinschränkung von Schulen und Kitas vom 22. Juni(PDF, 282 kB), gültig vom 1. bis 28. Juli 2021
Sächsische Verordnung über die Betriebseinschränkung von Schulen und Kitas vom 10. Juni(PDF, 150 kB), gültig vom 14. bis 30 Juni 2021<br />(PDF, 259 kB)

Verordnungen der Bundesregierung

Coronavirus-Einreiseverordnung vom 21. Juli(PDF, 219 kB), Änderungen gültig ab 28. Juli 2021
Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung(PDF, 318 kB)vom 8. Mai
Verordnung zum Anspruch auf Testung(PDF, 658 kB) vom 24. Juni
Änderung des Infektionsschutzgesetzes(PDF, 59 kB) vom 22. April 2021

Der Inzidenzwert liegt im Landkreis Leipzig stabil und konstant unter 10. Somit greifen die folgenden Lockerungen der Sächsischen Corona-Schutzverordnung:

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht entfällt unter freiem Himmel komplett. Auch in Ladengeschäften und auf Märkten muss keine Maske mehr getragen werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Lediglich in Bus und Bahn sowie bei körpernahen Dienstleistungen, wie beim Friseur, bleibt der Mund-Nasenschutz weiter Pflicht. Im Pflegeheim müssen Beschäftigte und Besucher nur eine FFP2-Maske tragen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Regelungen in Schulen und Kitas

Seit 1. Juli müssen sich Schüler und Lehrer statt wie bisher zweimal pro Woche nur noch einmal testen lassen. Voraussetzung ist auch hier die Sieben-Tage-Inzidenz von unter zehn. Generell sollen Schulen und Kitas künftig nicht mehr so schnell schließen - auch wenn die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben schnellen sollte. Sie sollen unabhängig von den Inzidenzwerten geöffnet bleiben. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf über 100, gehen laut Kultusministerium Grund- und Förderschulen sowie Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Klassen. An weiterführenden Schulen wird im Wechselmodell unterrichtet.

Regelungen bei Kontakten, Konzerten und Partys

Seit 1. Juli gibt es keine Kontaktbeschränkungen mehr (bei einer Inzidenz unter zehn): Partys mit Freunden, Familienfeiern, Sommerfeste sind dann wieder möglich, ohne auf Hausstände oder die Zahl der geladenen Gäste zu achten. Auch Großveranstaltungen wie Konzerte mit mehr als 1000 Teilnehmern sind erlaubt - aber nur mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und aktuellem Negativ-Test. Bei Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Besuchern muss keine Maske mehr getragen weden. Auch in Musikclubs und Diskotheken darf wieder mit Test, aber ohne Maske getanzt und gefeiert werden, wenn nicht mehr als 1000 Personen zusammenkommen.

 

 



Bei einem Inzidenzwert unter 35:

Kontaktbeschränkungen § 4

  • Familien-, Vereins- und Firmenfeiern in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten und Freiflächen mit bis zu 50 Personen zulässig
  • Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres bleiben unberücksichtigt
  • geimpfte Personen oder genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt


Verkaufsflächen § 6 Absatz 2

  • Verkaufsflächenbeschränkung aus § 6 Absatz 2 entfällt

Großveranstaltungen § 7

  • mehr als 1.000 Besucher, unabhängig von Veranstaltungsort und Veranstaltungsart (ausgenommen Tagungen, Kongresse, Messen, Versammlungen)
  • mit Testpflicht und Kontaktnachverfolgung
  • mit Terminbuchung
  • mit genehmigtem Hygienekonzept
  • bei Großveranstaltungen werden auch Genesene und Geimpfte bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtig (das wird in der AusnahmeSchutzVO geregelt und da sind Großveranstaltungen nicht benannt)

Ladengeschäfte und Märkte (ausgenommen Grundversorgung, Baumärkte) § 10, § 6 Absatz 2

  • keine Testpflicht,
  • keine Kontaktdatenerfassung,
  • keine Verkaufsflächenbeschränkung

Körpernahe Dienstleistungen§ 11

  • keine Testpflicht,
  • mit Kontaktdatenerfassung

Außengastronomie § 12 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3

  • keine Testpflicht,
  • keine Kontaktdatenerfassung

Innengastronomie § 12 Absatz 3

  • keine Testpflicht,
  • mit Kontaktdatenerfassung

Beherbergung§ 13 Absatz 1 Ausgenommen: Camping- und Caravaningplätzen sowie die Vermietung von Ferienwohnungen nach § 13 Absatz

  • keine Testpflicht,
  • aber Kontaktdatenerfassung
  • Camping- und Caravaningplätzen sowie die Vermietung von Ferienwohnungen -> keine Testpflicht und keine Kontakterfassung

Tagungen, Kongresse, Messen § 14

  • im Innenbereich mit Testpflicht
  • im Außenbereich ohne Testpflicht
  • Beides mit Kontakterfassung

Öffentliche Festivitäten § 15

  • das Hygienekonzept soll die dringende Empfehlung für eine Kontakterfassung enthalten
  • auf öffentlichen Plätzen und Anlagen mit Hygienekonzept zulässig
  • bei über 1.000 Personen gleichzeitig im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7)

Beerdigungen und Hochzeiten § 16

  • max. 50 Personen, keine Testpflicht
  • geimpfte Personen oder genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Anzahl der Teilnehmer unberücksichtigt


Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten, Kinos, Theater, Bühnen, Opernhäuser, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Musiktheater und ähnliche Einrichtungen für Publikum sowie Kulturveranstaltungen im Außenbereich§ 18 Absatz 1

  • keine Testpflicht, wenn Mindestabstand eingehalten wird
  • mit Kontakterfassung
  • Bei über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7) auch Genesene und Geimpfte werden bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt

Autokinos, Bibliotheken, Fachbibliotheken, Bibliotheken an Hochschulen, der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek und der Deutschen Nationalbibliothek sowie öffentlichen Archive § 18 Absatz 2

  • keine Testpflicht,
  • keine Kontaktdatenerfassung
  • Bei über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7) auch Genesene und Geimpfte werden bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt

SPORT

ab einer Inzidenz unter 35 gelten keine Personenbegrenzungen mehr

Kontaktfreier Sport und Kontaktsport für Gruppen von Minderjährigen im Außenbereich und auf Außensportanlgen § 19 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1

  • keine Testpflicht
  • Keine Kontaktdatenerfassung

Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen § 19 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2
Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen§ 19 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3
Kontaktsport auf Innensportanlagen § 19 Absatz 5
Kontaktsport auf Außensportanlagen § 19 Absatz 4 Satz 1 Nummer 4

  • Keine Testpflicht,
  • aber Kontaktdatenerfassung

Sport mit Publikum § 19 Absatz 2 und Absatz 6 Satz

  • keine Testpflicht für das Publikum, wenn Mindestabstand eingehalten wird
  • Kontakterfassung,
  • mit Hygienekonzept (siehe AV Hygieneauflagen § 13)
  • bei über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7)

Freibäder § 20 Absatz 2

  • keine Testpflicht,
  • Kontaktdatenerfassung,
  • mit Hygienekonzept

Hallenbäder, Kurbäder, Spaßbäder, Hotelschwimmbäder, Wellneszentren, Thermen § 20 Absatz 1 und 4

  • keine Testpflicht,
  • Kontakterfassung,
  • mit Hygienekonzept

Botanische und zoologische Gärten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen § 21

  • keine Testpflicht,
  • keine Kontakterfassung

Freizeit, Vergnügungsparks, Seilbahn im Ausflugsverkehr, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahn- und Bus-verkehr, Flusskreuzfahrt § 22 Absatz 2

  • keine Testpflicht,
  • mit Kontakterfassung
  • mit Hygienekonzeptbei
  • über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7)


Dampfbäder, Dampfsaunen, Saunen§ 20 Absatz 1 und 5

  • Testpflicht,
  • Kontakterfassung

Diskotheken, Clubs, Musikclubs§ 22 Absatz 1 Nummer 3

  • Testpflicht,
  • Kontakterfassung
  • mit genehmigtem Hygienekonzept
  • bei über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7)

Indoorspielplätze, Zirkusse, sonstige gewerbliche Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen § 22 Absatz 1 Nummer 1, 2 und 6

  • keine Testpflicht, wenn Mindestabstand eingehalten wird,
  • Kontakterfassung
  • mit Hygienekonzept
  • bei über 1.000 Personen im Publikum gelten Regelungen zu den Großveranstaltungen (§ 7


Angebote der Kinder- Familien- und Jugenderholung § 22a

  • keine Testpflicht,
  • keine Kontakterfassung
  • aber Hygienekonzept


Aus- und Fort- und Weiterbildungs- Erwachsenenbildungsein-richtungen sowie ähnliche Einrich-tungen, Volkshochschulen § 2


• keine Testpflicht für Schüler
• mit Kontakterfassung
• mit Hygienemaßnahmen

Maskenpflicht


Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel besteht weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird.
In ambulanten wie stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen kann für Beschäftigte, zu betreuende oder zu pflegende Personen und Besucher, sofern alle genannten als genesen oder vollständig geimpft gelten, die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske aufgehoben werden. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) ist dann ausreichend.
In folgenden Bereichen bleibt die Testpflicht bestehen
o Sport- und Kulturveranstaltungen mit Publikum, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann,
o Messen im Innenbereich,
o Großveranstaltungen,
o Dampfsaunen, Dampfbäder und Saunen
o Beschäftigte in stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
o Beschäftigte und Gäste der Tagespflege dreimal wöchentlich
o Schultestung

 

Testpflicht im Landkreis Leipzig (bei Inzidenzwert unter 10)

Auch die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung sieht noch Testpflichten in einigen Lebensbereichen vor. Derzeit liegt der Inzidenzwert im Landkreis stabil unter 10. Somit muss noch in folgenden Bereichen ein negativer Test vorgelegt werden:

  • Großveranstaltungen (ab 1000 Besucher) unter freiem Himmel
  • Großveranstaltungen (ab 1000 Besucher) im Innenbereich
  • Besuch von Diskotheken, Clubs, Musikklubs
  • Besucher in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Saisonarbeitskräfte

Testzentren im Landkreis Leipzig

 

Im Landkreis gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die wöchentliche kostenlose Testung in Anspruch zu nehmen. Eine ständig aktualisierte Auflistung finden Sie auf derStartseite des Landkreisesunter Pressemeldungen. Da Arzt- oder Zahnarztpraxen sowie Apotheken direkt über das Ministerium beauftragt wurden, sind aus dieser Gruppe nicht alle Anbieter bekannt.

Wer ein neues Testzentrum eröffnen möchte und die ordnungsgemäße Durchführung der PoC-Tests garantieren kann, kann einen Antrag für die Beauftragung stellen. Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen:

Hauptantrag<br />(PDF, 306 kB)Mindestanforderung an Teststellen(PDF, 185 kB)

Hier finden Sie auch die Bescheinigung für den Nachweis an den Patienten(PDF, 2,2 MB), das Meldeformular für postitiv Getestete(PDF, 194 kB) an das Gesundheitsamt sowie das Merkblatt zur Absonderung(PDF, 81 kB)

Pflichten bei positiven Tests

Führt ein Schnelltest oder auch ein Selbsttest zu einem positives Ergebnis ist die Absonderung (Quarantäne) bindend angeordnet. Zudem muss das Ergebnis über ein PCR-Test beim Hausarzt überprüft werden. Die Quarantäne endet wenn ein negativer PCR-Test vorliegt. Rechtsgrundlage ist die Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreis Leipzig. Es gelten zudem Melde- und Verhaltenspflichten.

Infektionsschutzgesetz des Bundes und sächsische Corona-Schutz-Verordnung

vergrößern Bis zum 30.06.2021 gelten die Bundesregelungen zur Notbremse(PDF, 59 kB) um die dritte Coronawelle zu brechen. Die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes gibt die Schutzmaßnahmen vor, die ab einer Inzidenz von über 100 an drei folgenden Tagen gelten. Die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaats trifft in erster Linie Regeln, die ab einer Inzidenz unter 100 gelten, nimmt aber auch weitergehende Schutzmaßnahmen für eine 7-Tage-Inzidenz über 100 vor. Die aktuelle sächsische Verordnung(PDF, 575 kB) tritt am 31. Mai 2021 in Kraft und endet mit Ablauf des 13. Juni 2021.

Wesentliches: Vollständig Geimpfte werden zukünftig Personen gleichgestellt, die einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen können. Genesene erhalten in den sechs Monaten nach Genesung ebenfalls diesen Status bzw. 14 Tage nach Erhalt der ersten Impfdosis auch darüber hinaus.

Zwei Bedingung gelten für alle Lockerungen: Unterschreitung des 7-Tage-Inzidenzwert und der maximalen Bettenkapazität von 1.300 mit COVID-19-Patienten belegten Betten auf der Normalstation.

Was gilt ab 31. Mai nach der Sächsischen Corona-Schutzverordnung?

Bei einer Inzidenz unter 100

  • maximal zwei Hausständen und in Innenräumen maximal fünf Personen, sonst zehn Personen
  • Der gesamte Einzelhandel kann für Kunden öffnen, die einen tagesaktuellen Test vorweisen; Supermärkte, Baumärkte und andere Angebote der Grundversorgung sind weiterhin von der Testpflicht ausgenommen
  • Sport von Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen im Außenbereich ist möglich
  • Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen in Gruppen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung ist erlaubt.
  • Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen und Kontaktsport auf Außensportanlagen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung
  • Bei Kontaktsport auf Außenanlagen bleibt die Testpflicht bestehen
  • Anleitungspersonen beim Sport benötigen grundsätzlich einen tagesaktuellen Test.
  • Die Öffnung von Freibädern ist mit Kontakterfassung und einem Hygienekonzept zulässig; Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen.
  • Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen öffnen und unterliegen den gleichen Auflagen wie Freibäder
  • Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung sind mit Ausnahme von Schulfahrten ebenfalls möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, eine Kontakterfassung stattfindet und die Gäste einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen.
  • Bei einer Inzidenz unter 50
  • Zehn Personen ohne Beschränkung der Anzahl der Haushalte. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen weiterhin nicht mit. Die Regelungen für die Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher zu öffnen; sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen ist mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.
  • alle Klassen gehen wieder in den Regelbetrieb
  • Bei einer Inzidenz unter 35 an 14 aufeinanderfolgenden, fällt die Testpflicht u.a. in den folgenden Bereichen weg:
  • für Kunden im Einzelhandel
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Zoos, Botanische Gärten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, Kulturstätten

Bei einer Inzidenz unter 50

  • Zehn Personen ohne Beschränkung der Anzahl der Haushalte. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen weiterhin nicht mit. Die Regelungen für die Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher öffnet; sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen ist mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.
  • alle Klassen gehen wieder in den Regelbetrieb

Bei einer Inzidenz unter 35 an 14 aufeinanderfolgenden, fällt die Testpflicht u.a. in den folgenden Bereichen weg:

  • für Kunden im Einzelhandel
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Zoos, Botanische Gärten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, Kulturstätten

Alle inzidenzabhängigen Lockerungen sind aufzuheben, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Dann gelten am übernächsten Tag die Regelungen der jeweils höheren Inzidenzstufe (3+2-Regel).

Kita- und Schulbetrieb

Die Regelungen für den Kita- und Schulbetrieb bleiben unverändert bestehen. Über die Novelle des Infektionsschutzgesetzes hat der Bund den Betrieb der Schulen und Kitas nach festen Inzidenzwerten im jeweiligen Landkreis geregelt. Diese vom Bund festgelegten Schwellenwerte gelten bis zum 30. Juni 2021.

Regeln für Schulen
Grundsätzlich gilt für den Schulbetrieb: Ab einer Inzidenz von über 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von über 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt.
Im Einzelnen gilt:

  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist zwingend Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag durchzuführen. Dies gilt für alle Schularten, also auch die Grundschulen. Eine Notbetreuung wird in den Grundschulen angeboten.
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt. Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Lernzeit zu Hause im Distanzunterricht.
  • Ausnahmen gibt es für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen und in den Abschlussklassen. Sie können ihre Schulen weiterhin besuchen.
  • Die jeweiligen Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten ist.

Regeln für Kindertageseinrichtungen

Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung über einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Eine Notbetreuung kann eingerichtet werden. Die in den Einrichtungen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
Bei einer Inzidenz unter 165 können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.
Die jeweiligen Regelungen treten, wie im Schulbereich, am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten ist (5+2-Regel)

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/04/22/bundesnotbremse-regeln-fuer-den-schul-und-kitabetrieb/

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Wie geht es bei einem positiven Testergebnis weiter?

Der Arzt oder das Labor melden positive Covid19-Befunde dem Gesundheitsamt. Dieses nimmt umgehend Kontakt mit der infizierten Person auf. Das Gesundheitsamt meldet sich auch, wenn BürgerInnen bei der Ermittlung unter die engen Kontaktpersonen (siehe Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)) fallen. Es verhängt es eine Quarantäne und leitet gegebenenfalls weitere Maßnahmen ein.

Die wohl wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Gesundheitsamt, ist es Kontaktpersonen zu ermitteln. Hier sind in erster Linie die Kontaktpersonen die engen Kontaktpersonen wichtig, denn das sind Hausstandsangehörige und Personen mit denen man mindestens 10 Minuten lang engen und ungeschützten Kontakt (ohne Mund-Nasen-Schutz) hatte. Hierfür erstellt die positiv getestete Person eine Liste, in der alle Kontaktpersonen eingetragen werden müssen. Anhand dieser Liste informiert das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen verfügt die Anordnung zur Quarantäne.

Neue Regelungen für Verdachtspersonen, positiv Getestete und enge Kontaktpersonen

Die wichtigsten Eckpunkte:

Künftig werden Kontaktpersonen nicht mehr in Kategorie 1 und 2 aufgeteilt, sondern in enge Kontaktpersonen: Kriterien enger Kontaktpersonen (Ausfühliche Infos Enge Kontaktpersonen - Empfehlungen des RKI):

  • Insbesondere Hausstandsangehörige der positiv getesteten Person (Quellfall)
  • wenn mindestens 10 Minuten der Abstand zum Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen,
  • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, < 1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer und ohne adäquaten Schutz,
  • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde (Lüftung alle 20 bis 25 Minuten wird empfohlen).

Quarantäneregeln:

Enge Kontaktpersonen:

  • Nach Kenntnis positiver Quellfall Absonderung für 14 Tage
  • Bei Krankheitsanzeichen -> Meldung beim GSA
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Hausärzte oder andere Testzentren vornehmen)

Verdachtspersonen:

  • Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, die vonseiten des Gesundheitsamtes oder eines Arztes zu Testung aufgefordert wurden
  • Wenn Selbsttest positiv -> PCR-Testung Pflicht bei Arzt oder Testzentrum
  • Wenn Schnelltest (unter fachkundiger Aufsicht in Testzentren, Arzt) positiv -> PCR-Testung dringend empfohlen
  • Bis Ergebnis PCR auf jeden Fall Absonderung -> auch Hausstandsangehörige
  • Wenn negativ, ist Absonderung aufgehoben
  • Wenn positiv -> Regelungen für positiv getestete Personen

Positiv getestete Personen:

  • Unverzügliche Absonderung nach positivem Ergebnis
  • Enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige -> Pflicht zur Absonderung, Angabe beim GSA
  • Absonderung endet nach 14 Tagen
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Ärzte und andere Testzentren vornehmen)
  • Bei fortbestehendem positiven Testergebnis wird die Absonderung um weitere 7 Tage verlängert, eine entisolierende Testung ist dann nicht mehr erforderlich.

Ausnahmen von der Quarantäne:

  • Hausstandsangehörige, die seit Abstrich sowie in den zwei Tagen zuvor keinen Kontakt zum Quellfall hatten
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die vollständig geimpft sind -> ab Tag 15 nach zweiter Impfung
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die eine Erkrankung durchgemacht haben, und die erste Impfung haben
  • Personen, die in den letzten sechs Monaten eineCOVID-19-Erkrankung durchgemacht haben. (Dies gilt nicht, wenn der Verdacht oder der Nachweis besteht, dass Quellfall mit einer besorgniserregenden Variante infiziert ist. Ausgenommen hiervon ist die britische Variante B.1.1.7)
  • Wenn Symptome auftreten -> Selbstisolierung und zeitnahe Testung

Diese Änderungen sind in der Allgemeinverfügung über die Absonderung von Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und von positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen des Landkreises Leipzig(PDF, 1,2 MB) geregelt. Diese wurde auf Grundlage eines entsprechenden Erlasses des Freistaates Sachsen erlassen. Diese tritt am Samstag, dem 17. April 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, dem 23. Mai 2021. Gleichzeitig tritt die Allgemeinverfügung zur Absonderung vom 22. März 2021 außer Kraft.

Priorisierung in Arztpraxen aufgehoben

Niedergelassene Ärzte in Sachsen können seit 24. Mai 2021 mit allen zugelassenen Impfstoffen ohne vorgegebene Priorisierung impfen. Damit können die Mediziner ohne Bindung an die Coronavirus-Impfverordnung frei entscheiden, welche Patienten sie zuerst impfen. Für die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson war die Priorisierung in Arztpraxen bereits aufgehoben worden. In den Impfzentren und bei den mobilen Teams wird die Priorisierung beibehalten. Der Bund beabsichtigt, ab dem 7. Juni 2021 die Priorisierung auch in den Impfzentren aufzuheben.

Corona-Schutzimpfung (Stand 20. April 2021)

Termine sind online und über Telefon-Hotline erhältlich

Seit 11.01.2021 betreibt das DRK Leipziger Land e.V. ein Impfzentrum in der Oststraße 3a, 04552 Borna (ehem. Aldi Markt) und ein Impfzentrum in der Muldentalhalle in Grimma. Das medizinische Wissen steuern Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung bei. Sie beraten zur Impftauglichkeit und nehmen die Impfungen vor. Zudem sind mobile Impfzentren unterwegs, um die Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Auch die Hausärzte können mittlerweile impfen. Die Praxen setzen sich in der Regel mit ihren impfberechtigten Patienten in Verbindung. Weitere Informationen finden Sie unter https://drksachsen.de/impfzentren.html

Weil der Impfstoff noch begrenzt zur Verfügung steht, wird die Corona-Schutzimpfung zunächst Personengruppen angeboten, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Die Impf-Verordnung gibt die Reihenfolge vor. Aktuell wird in Sachsen die höchste und zweithöchste Priorisierungsgruppe geimpft. Außerdem Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben (nur AstraZeneca) und alle Personen, die an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen tätig sind. Ab 21. April 2021 können auch Personen geimpft werden, die in die dritte Priorisierung fallen. (siehe unten).

Terminbuchung für eine COVID-19- Impfung

Individuelle Impftermine können gebucht werden über die

Telefon-Hotline 0800 0899 089 oder die
Website https://sachsen.impfterminvergabe.de/

Schritt 1: Anmeldung
Da die Impfung schrittweise in priorisierten Gruppen erfolgt, wird zunächst überprüft, ob Sie berechtigt sind. Anschließend geben Sie Ihre persönlichen Daten ein, die zur Terminvereinbarung nötig sind. Mit Hilfe eines von Ihnen gewählten Passwortes können Sie im Anschluss auf die Terminvereinbarung zugreifen. Sie erhalten nun an die angegebene E-Mail-Adresse einen Link zur Terminvereinbarung.

Schritt 2: Terminvereinbarung
Wenn Sie sich angemeldet haben, können Sie Ihren Wunschtermin im Impfzentrum wählen. Innerhalb Sachsens ist das Impfzentrum frei wählbar. Die erste und zweite Impfung müssen im selben Impfzentrum vorgenommen werden. Ist die Eingabe aller Angaben positiv, erhalten Sie eine Bestätigung Ihres Impftermins sofort zum Download.
Zum Impftermin mitzubringen sind die Terminbestätigung, den bereits ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen, den Bogen zur Impfaufklärung, das Personaldokument, die Krankenversicherungskarte, den Impfausweis sowie wichtige Unterlagen wie etwa ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste.

Impfung erfolgen nach Priorität (Stand 20.04.2021)

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (Priorität 1)

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen oder in Bereichen medizinischer Einrich-tungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere
    a) auf Intensivstationen,
    b) in Notaufnahmen,
    c) in Rettungsdiensten, inklusive der Notarztdienste, der ärzt-lichen Bereitschaftsdienste sowie der Feuerwehren und Luftrettung Dresden,
    d) als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversor-gung e) in den Impfzentren und mobilen Teams sowie f) in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden. Das betrifft insbesondere das Personal
    • in benannten Corona-Schwerpunktpraxen,
    • in SARS-CoV-2-Testzentren,
    • in Einrichtungen des ÖGD mit Untersuchungs- und Testoption,
    • in Hausarzt- und Kinderarztpraxen,
    • in medizinischen Einrichtungen der Sprach- und Stimmbildung,
    • in HNO-ärztlichen und pneumologischen Fachpraxen,
    • in zahnärztlichen und MKG-Praxen,
    • in Einrichtungen der Geburtshilfe.
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere
    a) in der Onkologie,
    b) in der Transplantationsmedizin,
    c) im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten und
    d) in der Nephrologie und Dialyseeinrichtungen

Schutzimpfungen mit hoher Priorität (Priorität 2)

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
    b) Personen nach Organtransplantation,
    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkran-kung,
    f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulä-ren Erkrankungen,
    g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Leberer-krankung,
    i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    k) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonena) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1CoronaImpfV, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, das betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 70. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der hohen Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden und Kontaktpersonen von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, auch Hebammen und Personal involviert in die Geburtsvorbereitung
  4. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sindoder im Rahmen ambulanter Dienste oder ambulanter Dienste der Eingliede-rungshilfe oder als von Menschen mit Behinderungen angestellte Assistenzkräfte regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, wie z. B. Psychotherapeuten und Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste sofern diese nicht bereits unter der Gruppe der höchsten Priorität erfasst sind, und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen (auch tes-tendes Personal in Teststellen und Testzentren),
  6. Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infekti-onsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (soweit nicht durch den Bund geimpft),
  7. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesund-heitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko aus-gesetzt sind,
  8. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenar-beit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehö-rige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitli-cher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen tätig sind,
  10. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst (sofern nicht in der Gruppe der höchsten Priorität erfasst) oder in besonders relevanter Position zur Aufrechter-haltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  11. Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Einrichtungen zur gemeinschaft-lichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flücht-lingen oder Spätaussiedlern oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslo-senhilfe oder in Frauenhäusern u ntergebracht oder tätig sind,
  12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Un-terstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind sowie persönliche Assistenzkräfte, die im Arbeitgebermodell beschäftigt werden.

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (Priorität 3 - ab 21. April 2021)

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflim-mern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    e) Personen mit Asthma bronchiale,
    f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    • dies betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 60. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der erhöhten Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden
  4. Personen,
    a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organi-sationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bil-dungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    d) die als Wahlhelfer tätig sind
  5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen (Die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur wird durch eine Auflistung durch die Sächsische Staatsregierung festgelegt.).
  6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositi-onsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  8. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, die keine allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen sind,
  9. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Die Priorisierung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Anmeldung – Testpflicht – Absonderung
Bundeseinheitliche Regelungen zur Einreise

Wer nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital anmelden über www.einreiseanmeldung.de. Dort müssen sich alle elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Ist eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich, kann die Anmeldung über die schriftliche Ersatzanmeldung vorgenommen werden. Das Formular finden Sie hier(PDF, 177 kB). Diese senden Sie bitte an einreise@lk-l.de. Falls Sie weitere Fragen zur Einreise haben oder eine Ausnahmegenehmigung für Beschäftigte beantragen wollen, wenden Sie sich bitte ebenfalls an diese E-Mail-Adresse.

Die Risikogebiete werden in drei Kategorien eingeteilt:

• Normales Risikogebiet
• Hochinzidenzgebiet
• Virusvariantengebiet

Eine Übersicht über alle Risikogebiete: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
Für jedes dieser Gebiete gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen. Darüber hinaus gibt es Ausnahmen für bestimmte Personengruppen:

Einreise aus normalen Risikogebieten:

Anmeldepflicht

Bereits vor der Einreise muss eine digitale Einreiseanmeldung durchgeführt werden, wenn sich die Einreisenden innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Testpflicht

Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Quarantäneregeln

Von der häuslichen Absonderung nach Aufenthalt in einem normalen Risikogebiet ist befreit, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.
Auch wer über einen negativen Test verfügt, kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beenden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Einreise aus Hochinzidenzgebieten:

Anmeldepflicht

Bereits vor der Einreise muss eine digitale Einreiseanmeldung durchgeführt werden, wenn sich die Einreisenden innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Testpflicht

Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Quarantäneregeln

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, kann die Quarantäne frühestens am fünften Tag nach der Einreise beendet werden, wenn dann ein negatives Testergebnis vorliegt.

Einreise aus Variantenländern:

Anmeldepflicht

Bereits vor der Einreise muss eine digitale Einreiseanmeldung durchgeführt werden, wenn sich die Einreisenden innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Testpflicht

Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Quarantäne

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann auch nicht vorzeitig beendet werden.

Beförderungsverbot

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvariantengebiete eingestuften Staaten geboten. Ausnahmen gelten beispielsweise für deutsche Staatsbürger.

Wer gilt als genesen?
Das positive Testergebnis darf mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alt sein (nach § 2, 3a, SchAusnahmeVO des Bundes
Wer gilt als geimpft?
14 Tage nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung (nach § 2, 5, SchAusnahmeVO des Bundes)

Für Kinder unter sechs Jahren gilt eine Ausnahme von der Testpflicht sowie von der Nachweispflicht eines negativen Testergebnisses. Sie müssen nicht getestet werden, wenn sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen. Für sie besteht aber ungeachtet dessen die jeweilige Quarantäneverpflichtung.


Ausnahmen von Quarantänepflicht und Einreiseanmeldung:

Personen, die

  • durch ein Risikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
  • bei Einhaltung angemessener Schutz-und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (gilt nicht bei Aufenthalt von mehr als 72 Stunden, wenn das Transportpersonal in den vergangenen zehn Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat),
  • als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben,
  • zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann,
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind (nur, wenn die Tätigkeit zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist),
  • Polizeivollzugsbeamte sind, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren (gilt nicht für Länder mit Virusvarianten),
  • vom Anwendungsbereich des § 54a Absatz1 (Angehörige der Bundeswehr, Soldaten auch außerhalb ihrer Dienstausführung) des Infektionsschutzgesetzes erfasst sind, (gilt nicht für Länder mit Virusvarianten)
  • Angehörige ausländischer Streitkräfte sind (gilt nicht für Länder mit Virusvarianten),
  • bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in
  • Bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik oder in einem Risikogebiet
  • aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen, oder
  • hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht (Voraussetzung ist ein Testnachweis) für:

Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung (gilt nicht für Variantenländer)

  • der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal (gilt nicht für Variantenländer),
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, cc) der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen (gilt nicht für Variantenländer),
  • der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege (gilt nicht für Variantenländer),
  • der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, oder ff) der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen (gilt nicht für Variantenländer),

Personen, die einreisen aufgrund

  • des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts (gilt nicht für Variantenländer),
  • einer dringenden medizinischen Behandlung (gilt nicht für Variantenländer), oder
  • des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen (gilt nicht für Variantenländer),
  • sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (gilt nicht für Variantenländer),
  • zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind (gilt nicht für Variantenländer),
  • zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (gilt nicht für Variantenländer), wenn
    a) am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist, und
    b) der Arbeitgeber die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigt und die ergriffenen Maßnahmen nach den Buchstaben aa und bb dokumentiert.

Explizit für Urlaubsrückkehrer gilt:
Personen, die als Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet, das weder ein Hochinzidenzgebiet noch ein Virusvariantengebiet ist, zurückreisen, und die unmittelbar vor Rückreise in ihrem Urlaubsort einen Test mit negativem Ergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt haben, sind von der Quarantänepflicht befreit:
sofern
a) auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der betroffenen nationalen Regierung vor Ort besondere epidemiologische Vorkehrungen (Schutz- und Hygienekonzept) für einen Urlaub in diesem Risikogebiet getroffen wurden (siehe Internetseite des Auswärtigen Amtes unter https:// www.auswaertiges-amt.de/de/quarantaene-einreise/2371468 sowie des Robert Koch-Instituts www.rki.de)
b) die Infektionslage in dem jeweiligen Risikogebiet einer Befreiung von der Pflicht nach § 4 nicht entgegensteht und
c) das Auswärtige Amt nicht wegen eines erhöhten Infektionsrisikos eine Reisewarnung unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise für die betroffene Region ausgesprochen hat.

Die Einreiseverordnung des Bundes(PDF, 881 kB) gilt bis 30. Juni

Viele weitere Informationen rund ums Reisen und Urlaub finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Seit dem ersten bestätigten Infektionsfall am 07.03.2020 arbeitet das Gesundheitsamt des Landkreis Leipzig intensiv an der Eindämmung der Pandemie. Wegen des großen Informationsbedarfs betreibt der Freistaat Sachsen eine umfangreiche Informationsplattform und unter der Nummer 0800 – 1000 214 eine zentrale kostenlose Hotline.

Bürgertelefon im Landkreis Leipzig
Beratung und Unterstützung finden Sie auch beim Bürgertelefon des Landkreis Leipzig:

Corona-Hotline 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00)
Anfragen an den Landkreis Leipzig können Sie auch per E-Mail an corona-hotline@lk-l.de senden.

Auch die Telefonseelsorge unterstützt : 0800 1110 111, 0800 1110 222 oder per E-Mail: www.telefonseelsorge.de .

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen vorrangig Telefon oder E-Mail. Dafür stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Ihnen bereits bekannten direkten Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner zur Verfügung. Ihren Ansprechpartner finden Sie auch über das Organigramm der Verwaltung oder die Suchfunktion. Dringend erforderliche Behördengänge sind nach wie vor möglich.

Information des Kommunalen Jobcenters

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen über die bereits bekannten direkten Kontaktdaten zur Verfügung. Alternativ erreichen Sie uns an den Standorten wie folgt:

Dienststelle Wurzen kjc-wurzen@lk-l.de 03437 984 10
Dienststelle Grimma kjc-grimma@lk-l.de 03437 984 20
Dienststelle Borna kjc-borna@lk-l.de 03437 984 40
Dienststelle Markkleeberg kjc-markkleeberg@lk-l.de 03437 984 60

Selbstverständlich können Sie Anträge oder sonstige Unterlagen auch per Post übersenden oder in unsere Hausbriefkästen einwerfen. Allgemeine Anfragen können zudem über das E-Mail-Postfach kjc@lk-l.de gestellt werden.

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bleibt für dringende Anlässe bestehen. Bitte melden Sie sich in so einem Fall in den Empfangsbereichen der Standorte oder vereinbaren Sie vorher einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner.
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie online unter www.jobcenter-landkreis-leipzig.de|#

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahmen. Die Erbringung und sichere Auszahlung der Leistungen hat für uns oberste Priorität!

Ausländeramt

Die Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland ändert sich derzeit ständig, es treten immer neue Verdachtsfälle auf. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Kernbereiche der Kreisverwaltung. Daher müssen ab sofort persönliche Vorsprachen im Ausländeramt auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden.

Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen in jedem Fall zuerst telefonisch an unsere Sachbearbeiter*Innen. Diese werden dann entscheiden, ob für Ihr Anliegen eine persönliche Vorsprache unbedingt notwendig ist und ggf. einen Termin vergeben. Die Kontaktdaten und Zuständigkeitsbereiche der Sachbearbeiter*Innen finden Sie auf dieser Homepage unter dem Suchbegriff „Ausländeramt“ oder über den Behördenwegweiser unter der Rubrik „Bürgerservice“.

Im Notfall erreichen Sie das Ausländeramt zu den regulären Dienstzeiten zwecks Prüfung Einlass ins Gebäude unter:

Standort Grimma: 03433 - 241 1711

Standort Borna: 03433 - 241 1731

Schulen im Landkreis Leipzig sind im Regelbetrieb

Präsenzunterricht in allen Fächern ist derzeit im Landkreis Leipzig ohne Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Schülerinnen und Schüler bzw. feste Klassen und Gruppen möglich. Die bekannten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie die zweimal wöchentliche Testung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer in der Schule bleiben wie bisher bestehen.

Da die Abschlussklassen an Oberschulen und Gymnasien derzeit die Prüfungen schreiben ist für die anderen Klassen Präsenzunterricht ab 7. Juni (Gymnasien) beziehungsweise 9. Juni (Oberschulen) vorhergesehen.

Weitere Antworten auf Fragen, die sich aus den Lockerungen ergeben:

Dürfen Schülerbetriebspraktika wieder stattfinden?

Ja. Die Schülerbetriebspraktika an allgemeinbildenden Schulen können mit Aufnahme des Regelbetriebs wieder stattfinden. Die Schulen entscheiden eigenverantwortlich, ob sie noch bis Schuljahresende Praktika durchführen. Eine Pflicht zur Durchführung besteht nicht.

Kann eine feierliche Zeugnisausgabe stattfinden?

Eine feierliche Zeugnisausgabe, wie sie vor allem in Abschlussklassen, Abschlussjahrgängen und in der Klassenstufe vier der Primarstufe am Ende des Schuljahres üblich ist, kann unter Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden.

Hinweis: Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Durchführung dieser Veranstaltungen können allerdings erst auf der Grundlage der dann gültigen Corona-Schutz-Verordnung spezifiziert werden. Da diese Verordnung gegenwärtig noch nicht vorliegt, sollen sich die Schulen bei der Planung und Vorbereitung der Veranstaltungen grundsätzlich an den Vorgaben des vergangenen Schuljahres orientieren.

Was gilt für Abschluss- und Abiturbälle?

Solche Veranstaltungen gehören zu den Schultraditionen, ihre Durchführung ist aber im Unterschied zu Zeugnisausgaben nicht über Schulordnungen oder Verwaltungsvorschriften des SMK geregelt. In den meisten Fällen sind sie privatrechtlich organisiert und finden traditionell in Gaststätten, Hotels oder anderen Event-Lokalitäten statt. Hier ist insbesondere auf Stornoregelungen zu achten. Inwieweit solche Veranstaltungen durchgeführt werden können, muss der Veranstalter auf der Grundlage der dann gültigen Corona-Schutz-Verordnung entscheiden.

Können Schulfahrten bzw. Exkursionen und Fahrten an außerschulische Lernorte wieder stattfinden?

Aktuell ist das noch nicht möglich. Mit der ab 14. Juni 2021 geltenden Corona-Schutz-Verordnung sollen Schulfahrten für den Rest des Schuljahres jedoch wieder grundsätzlich ermöglicht werden. Ziel: Schulfahrten ins Ausland sollen bis 31. Juli 2021 weiterhin nicht möglich sein, ein- oder mehrtägige Fahrten im Inland könnten unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen – insbesondere der vor Ort geltenden Hygienebestimmungen – dann aber wieder stattfinden, sofern sich die jeweilige Schule im Regelbetrieb befindet. Damit sollen insbesondere Abschlussfahrten ermöglicht werden, die zahlreichen Schülerinnen und Schülern nach eineinhalb Jahren außerhalb des „Normalzustandes“ einen besonderen Abschied von ihrer Klasse ermöglichen sollen.Schulfahrten sollten vorrangig in Sachsen verwirklicht werden.

Entsprechend den Regelungen für Schulfahrten im Inland sollen dann auch wieder eintägige Unterrichtsgänge oder Exkursionen bzw. mehrtägige Fahrten an außerschulische Lernorte, zum Beispiel der historisch-politischen Bildung, möglich sein.

Falls sich die Pandemielage ändern sollte, sind folgende Regelungen bei eintsprechender überschreitung der Schwellenwerte festgeschrieben.

Inzidenz Was gilt an Schulen Rechtliche Grundlage
über 165 Häusliche Lernzeit (außer Klassenstufe vier, Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge sowie Förderschulen) Infektionsschutzgesetz
100 bis 165 Wechselunterricht (außer Förderschulen) Infektionsschutzgesetz
50 bis 100 Eingeschränkter Regelbetrieb
Primarstufe und Förderschulen, Wechselunterricht weiterführende und berufsbildende Schulen
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung
unter 50 Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

 

Allgemeine Informationen zu den Regelungen an Schulen und Kitas ab Inzidenz von 100 und 165

Nach dem Beschluss des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes (Novelle des Infektionsschutzgesetzes) und dessen Inkrafttreten am morgigen Freitag, müssen voraussichtlich bereits am kommenden Montag (26.04.2016) in weiten Teilen Sachsens Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder schließen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:
Den Betrieb der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Kinderkrippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflegestellen sowie heilpädagogische Kindertageseinrichtungen) ab Montag, dem 26. April 2021, hat der Bundesgesetzgeber nach festen Inzidenzwerten im jeweiligen Landkreis und der Kreisfreien Stadt geregelt. Damit bestehen für die Bundesländer keine Spielräume mehr, auf lokale Hotspots oder besonderes Infektionsgeschehen vor Ort zu reagieren.

Regeln für Schulen
Grundsätzlich gilt für den Schulbetrieb: Ab einer Inzidenz von über 100 ist Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von über 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt.
Im Einzelnen gilt:

  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist zwingend Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag durchzuführen. Dies gilt für alle Schularten, also auch die Grundschulen. Eine Notbetreuung wird in den Grundschulen angeboten.
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt. Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Lernzeit zu Hause im Distanzunterricht. Ausnahmen gibt es für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen und in den Abschlussklassen. Sie können ihre Schulen weiterhin besuchen.
  • Die jeweiligen Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist.

Diese vom Bund festgelegten Schwellenwerte entscheiden bis zum 30. Juni 2021 darüber, in welcher Weise Schule und Unterricht stattfinden können.

Was sind Abschlussklassen?
Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können die Schulen auch oberhalb einer Inzidenz von 165 im Wechselmodell besuchen. Als Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge gelten neben der Klassenstufe vier der Grundschule die jeweiligen Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge der

  • Oberschulen,
  • Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Berufsschulen (einschließlich Abschlussklassen im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr sowie Vorabschlussklassen, deren Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/2021 am ersten Teil einer in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen durchgeführten Abschlussprüfung teilnehmen),
  • Berufsfachschulen (einschließlich Vorabschlussklassen der Berufsfachschule für anerkannte Ausbildungsberufe),
  • Fachschulen,
  • Fachoberoberschulen,
  • Berufliche Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13),
  • Abendoberschulen,
  • Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12),
  • Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12)
  • Förderschulen, die nach den Lehrplänen für die Oberschule unterrichtet werden,
  • Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen,
  • Studienreferendare im Vorbereitungsdienst an den Lehrerausbildungsstätten.

Notbetreuung ist möglich
Bei geschlossenen Einrichtungen wird für Kinder bestimmter Personen und Berufsgruppen in den Grundschulen eine Notbetreuung eingerichtet. Über die jeweilige Aufnahme in die Notbetreuung wird vor Ort entschieden. Weitere Informationen zum Anspruch auf eine Notbetreuung gibt es hier.
Die in den Grundschulen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
An Förderschulen ist aufgrund der kleinen Klassengrößen in der Regel kein Wechselunterricht und damit auch keine Notbetreuung erforderlich, sondern es kann auch bei einer Inzidenz über 165 grundsätzlich kontinuierlicher Unterricht angeboten werden.

Regeln für Kindertageseinrichtungen
Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung über einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Eine Notbetreuung kann eingerichtet werden. Die in den Einrichtungen bereits vorliegenden Formulare zur Anspruchsberechtigung behalten ihre Gültigkeit unter der Voraussetzung, dass weiterhin die Angaben korrekt sind.
Bei einer Inzidenz unter 165 können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.

Regeln speziell für Horte
Die Hortbetreuung findet bis zu einer Inzidenz bis 165 als eingeschränkter Regelbetrieb statt. Das Angebot besteht für alle Kinder mit einem Hortvertrag, unabhängig vom Wechselmodell und der Notbetreuung. Für Kinder, die den Hort besuchen, jedoch nicht an der Testung im Rahmens des Unterrichts oder der Notbetreuung teilnehmen, werden die die erforderlichen Testkits durch die Schulen an den Hort gegeben.

Werden Elternbeiträge erstattet?
Ja. Wer die Notbetreuung nicht in Anspruch nimmt, dem werden die Elternbeiträge erstattet.

Für wen besteht Testpflicht?
Schülerinnen und Schüler, Hortkinder und Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher müssen sich für den Besuch der Schule oder Kita zweimal pro Woche testen lassen.

Alle weiteren bekannten Schutz- und Hygienemaßnahmen an Schulen und Kitas gelten fort.

 

 

Schulen und Kitas

Schulen öffnen wieder nach Osterferien

Nach den Osterferien starten am 12. April alle Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Unterricht in der Schule. Es gilt jedoch eingeschränkter Regelbetrieb. Das heißt, im Primarbereich werden die Grund- und Förderschüler in festen Klassen unterrichtet. Bei den weiterführenden Schulen findet Wechselunterricht statt. Als zusätzliche Maßnahmen für den Gesundheitsschutz werden die bekannten AHAL-Regeln weiter umgesetzt und es gilt eine Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 5. Hinzu kommen ab dem 12. April die Erweiterung der Selbsttests auf Grundschulen und die Anhebung der Tests auf zweimal pro Woche für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das übrige Schulpersonal. Das Landesamt für Bildung und Schulen stattet die Schulen mit Selbsttestkits aus. Außerdem ist die Schulbesuchspflicht für alle Schularten und Klassenstufen ausgesetzt.

Neu ist auch, dass Schulschließungen nicht mehr an den allgemeinen Inzidenzwerten oder der Bettenbelegung im Freistaat Sachsen festgemacht werden, sondern vom jeweiligen Infektionsgeschehen an der jeweiligen Einrichtung abhängig sind.

Weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Ferien gibt es im Blog: www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/03/30/regeln-fuer-den-schul-und-kita-betrieb-nach-ostern/

Welche Hygieneregeln an Kitas und Schulen gelten finden Sie auf der -> Informationsseite des Freistaats.

Allgemeinverfügungen - Schulen und Kitas

Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis und dient als Nachweis. Hier finden Sie Informationen für Eltern wenn die Einrichtung geschlossen wird.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen (Stand 16.02.2021)

In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kinder und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schupfen) auf. Die Mehrheit dieser Infektionen ist jedoch nicht schwerwiegend. Der Freistaat Sachsen gibt Eltern und pädagogogischem Personal eine Handlungsempfehlung, wie bei Krankheits- und Erkältungssymptomen gehandelt werden kann. Die Handlungsempfehlung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.(PDF, 163 kB)

Weitere Informationen gibt es auch auf www.coronavirus.sachsen.de

Weitere Informationen:

Umgang mit Krankheits- und Erkälrungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuug und in Schulen(PDF, 163 kB)
Musterformular Gesundheitsbestätigung(PDF, 157 kB)

Wichtige Infos finden Sie auch unter:
www.medienbildung.sachsen.de
www.mesax.de
www.lernsax.de

www.coronavirus.sachsen.de/

Für Unternehmen, Einrichtungen und Selbstständige gibt es Corona-Hilfen von Bund und Ländern. Aber auch für Familien und Einzelpersonen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung.

Das Bundesministerium für Arbeit hat einen Lotsen für Coronahilfen erabreitet. Dieser zeigt, wer welche Hilfen in Anspruch nehmen kann und wo die Leistungen beantragt werden können. Der Lotse kann hier als PDF-Datei(PDF, 124 kB) heruntergeladen werden.

Die einzelnen Möglichkeiten im Überblick:

Unterstützung für Unternehmen und Solo-Selbständige

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe sollen Solo-Selbständige unterstützt werden, die aufgrund keiner oder nur geringer Fixkosten bei den anderen Programmen durchfallen. Alternativ zur Überbrückungshilfe III kann so einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Solo-Selbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Die Neustarthilfe ist ein Vorschuss. Wer dann doch mehr verdient als erwartet, muss die Hilfe anteilig zurückzahlen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Neustarthilfe

Überbrückungshilfen

Die Überbrückungshilfe ist ein Hilfsprogramm, das bereits zweimal fortgesetzt wurde. Berechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen. Der Anspruch ergibt sich auch aus der Höhe der Umsatzeinbrüche beziehungsweise -rückgänge.

Überbrückungshilfe II
Auf die Überbrückungshilfe II unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die von April bis August 2020 UND im Förderzeitraum September bis Dezember 2020 hohe corona-bedingte Umsatzeinbußen hatten, bei der Deckung von Fixkosten im Förderzeitraum September bis Dezember 2020.

Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet, maximal 50.000 Euro pro Monat. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe II


Überbrückungshilfe III
Mit dem dritten Aufschlag wurde das Hilfsprogramm erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Überbrückungshilfe III

Die November- und Dezemberhilfen

Diese Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019. Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte (z.B. Steuerberater). Die Antragsfrist endet am 30. April 2021.

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> November- und Dezemberhilfen

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.
Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank -> „Härtefall Kultur“

Stabilisierungsfonds

Mit dem Stabilisierungsfonds sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sind, rekapitalisiert und die Grundlagen für die konjunkturelle Erholung der sächsischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Stabilisierungsfonds ist Bestandteil des von der sächsischen Landesregierung verabschiedeten Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.
Der Stabilisierungsfonds stellt Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in der Regel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft -> http://www.sbg.sachsen.de

Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen -> Corona Start-up-Hilfsfond

Kurzarbeit

Unternehmen können weiterhin Kurzarbeitergeld beantragen. Wer etwa wegen einer angeordneten Quarantäne nicht arbeiten kann, kann außerdem eine Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Alle Infos:

-> Kurzarbeitergeld über www.arbeitsagentur.de
-> Entschädigung über www.lds-sachsen.de

Weitere Informationen:

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, kommen ergänzende Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) in Betracht. Vorrangig sind dabei Kinderzuschlag und Wohngeld.

Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur -> Kinderzuschlag

Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Auch Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Alle Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums -> Wohngeld

Kinder und Jugendliche, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, haben Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Wenn sie im Landkreis Leipzig wohnen können diese beim Kommunalen Jobcenter beantragt werden. Hier -> Bildungs- und Teilhabepaketgibt es viele weitere Informationen.

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter:

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in finanzielle Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II.
Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Um gezielt Kinder und Jugendliche zu Unterstützen gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Junge Menschen, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, soll mit dieser Unterstützung bessere Lebens- und Entwicklungschancen geboten werden. Weitere Informationen -> Bildungs- und Teilhabepaket

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus

 

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:In der aktuellen Coronavirus-Pandemie gilt es besonders, das Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern. Neben den durch Bund und Länder geregelten Corona-Regeln, gilt als wichtigste Maßnahmen, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und die entsprechenden Hygieneregeln (AHA – L) einzuhalten. Dazu zählen

  • Alltagsmaske tragen
  • Handhygiene beachten
  • Abstand einhalten#
  • regelmäßig Lüften
  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf)

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Die dynamische Infektionslage auf der einen Seite und die ebenso dynamischen gesetzlichen Vorgaben auf der anderen Seite ist eine riesige Herausforderung. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informierte, dass bei einem Verdacht auf Covid-19 oder nach einem positiven Antigen- Schnelltest (PoC-Test) zukünftig der behandelnde Arzt, Apotheken und andere testende Einrichtungen verpflichtet sind, die Getesteten auf die Absonderung (Quarantäne) hinzuweisen.

Zudem ist jeder positive Test auf das Corona-Virus ist meldepflichtig und muss dem Gesundheitsamt umgehend mitgeteilt werden.

  • Bitte melden Sie einen positiven PoC-Antigen-Schnelltest anhand des bereitgestellten Vordrucks an das für den Wohnort des Patienten zuständige Gesundheitsamt. (Für den Landkreis Leipzig per Fax an 03437 – 984 7038 oder per E-Mail an gesundheitsamt@lk-l.de)
    -> Download Vordruck(PDF, 223 kB)
  • Wenn ein PoC-Test positiv ist, ist eine bestätigende Testung mittels PCR-Test angezeigt. Sollte dieser Test negativ ausfallen senden Sie den Befund bitte an gesundheitsamt@lk-l.de.
  • Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen, ist es unabdingbar, dass Sie dem Labor auch die Kontaktdaten der Patienten (mindestens Telefonnummer) übermitteln. Die Labore melden mittels einer Schnittstelle (DEMIS) die Testergebnisse inkl. der Kontaktdaten automatisch an das Gesundheitsamt – somit wird der Aufwand der Recherche der Kontaktmöglichkeiten drastisch reduziert.

  • Bitte händigen Sie Ihren Patienten bei positivem Schnelltest bzw. bei erfolgtem PCR-Test das Informationsblatt zur Absonderung aus.
    -> Informationsblatt Absonderung zum Download(PDF, 183 kB)

Bitte bestätigen Sie Ihren Patienten anhand des Vordrucks das Testergebnis des PoC-Schnelltests.

-> Vordruck Bestätigung PoC-Testergebnis(PDF, 2,2 MB)

Sollte der PoC-Test positiv sein, gilt die getestete Person, bis zum Ergbenis des PCR-Test als Verdachtsperson. Bitte händigen Sie Ihren Patienten in diesem Fall das Informationsblatt für Verdachtspersonen aus.

-> Vordruck Verdachtspersonen(PDF, 91 kB)

Das Gesundheitsamt ist mittlerweile so aufgestellt, dass nach dem Eingang eines positiven Befundes zeitnah der Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden kann, um die Ermittlung der erfolgten Kontakte vorzunehmen und die Bescheinigungen zur Quarantäne zu erstellen. Bitte informieren Sie Ihre Patienten, dass das Gesundheitsamt auf sie zukommen wird – eine persönliche Meldung im Gesundheitsamt durch die Bürger ist in aller Regel nicht erforderlich.

Kontaktdaten des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig:
- E-Mail: gesundheitsamt@lk-l.de
- Fax: 03437 – 984 7038
- Allgemeine Anliegen können an das Bürgertelefon: 03433 241 5566 oder per
E-Mail an corona-hotline@lk-l.de gerichtet werden.

Für jede positiv getestete Person, Verdachts- und Kontaktpersonen gilt die „Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreises Leipzig(PDF, 3,1 MB)“.