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Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

UnsereFAQ-Seite hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen. Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag: 8 bis 16.30 Uhr)

Impfungen

Bitte beachten Sie: Über das Landratsamt können keine Termine für Impfungen vereinbart werden! Antworten auf viele Fragen rund um die Impfungen sind auf www.coronavirus.sachsen.de zu finden. Wenn Sie sich impfen lassen wollen, können Sie sich an Ihren Hausarzt wenden. Außerdem ist das DRK mit mobilen Impfteams im Landkreis unterwegs. Alle Termine finden Siehier. Auch Auffrischungsimpfungen (Booster) sind möglich.

Hilfe in Krisensituationen

In psychosozialen Krisen/Fällen wenden Sie sich bitte an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises. Zudem ist auch die bundesweite Telefonseelsorge in schwierigen Zeite da. Alle Kontaktmöglichkeiten sind auf www.telefonseelsorge.de zu finden. 

Sächsische Corona-Notfall-Verordnung vom 19.11.2021

Angesichts der dramatisch steigenden Infektionszahlen in Sachsen hat das Kabinett am Freitag Abend eine Notfallverordnung beschlossen. Sie sieht verschärfende Maßnahmen insbesondere für Ungeimpfte vor, um die 4. Welle der Corona-Pandemie einzudämmen wie flächendeckende 2G-Regelungen, Schließungen von Einrichtungen und Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte und Nicht-Genesene in Hotspot-Regionen. Angebote und Einrichtungen für Kinder bleiben so weit wie möglich geöffnet. Die Verordnung tritt ab dem 22. November 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 12. Dezember 2021.

Landkreise und Kreisfreie Städte können über die Corona-Notfall-Verordnung hinausgehende verschärfende Regelungen erlassen. Zudem gilt ein Verbot für den Alkoholausschank und -konsum auf öffentlichen Plätzen.

Überall dort, wo ein Impf- oder Genesenennachweis für den Zutritt erforderlich ist, gilt eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr sowie Personen, die aufgrund einer fehlenden Impfempfehlung der STIKO nicht geimpft werden können.

Hotspot-Regelung

Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.000, greift ab dem nächsten Tag zwischen 22 und 6 Uhr des Folgetages eine Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte und Nicht-Genesene. Es bedarf eines triftigen Grundes, um in dieser Zeit die häusliche Unterkunft zu verlassen. Dies können sein:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
  • berufliche oder schulische Tätigkeiten und kommunalpolitische Funktionen,
  • notwendiger Lieferverkehr, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum Stützpunkt oder Einsatzort,
  • Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken
    oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • medizinische, psychosoziale und veterinärmedizinische Versorgung sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder bei erforderlicher seelsorgerischen Betreuung,
  • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, Sterbender im engsten Familienkreis, und
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Kontaktbeschränkungen

Private Zusammenkünfte sind im öffentlichen wie privaten Raum nur zwischen einem Hausstand und einer weiteren Person zulässig. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, geimpfte oder genesene Personen zählen nicht mit.

Arbeitsplatz

Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Palliativversorgern müssen unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus täglich einen Testnachweis führen.

Die 3G-Regelung für den Arbeitsplatz sowie die Home-Office-Pflicht werden durch den Bund geregelt.

Einzelhandel, Dienstleistungen

Der Zugang zu Einzel- und Großhandelsgeschäften ist nur mit Impf- oder Genesenennachweis zulässig. Die täglichen Öffnungszeiten sind von 6 und 20 Uhr zu beschränken. Click-and-collect ist zulässig.

Ausnahmen von der 2G-Regelung und den eingeschränkten Öffnungszeiten gelten für den Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Tankstellen und Großhandel für Gewerbetreibende.

Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unterliegen einer Kapazitätsbeschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter. Bei über 800 Quadratmetern darf für die über der Grenzmarke liegenden Fläche ein Kunde pro 20 Quadratmeter eingelassen werden.

Körpernahe Dienstleistungen, ohne medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Notwendigkeit, sind untersagt. Für die notwendigen körpernahen Dienstleistungen bedarf es eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises, der durch die Betreiber zu kontrollieren ist. Ausnahmen gelten für Friseur- und Bartpflegedienstleistungen - hier gilt die 2G-Regel.

Schüler von Fahrschulen und ähnlichen Einrichtungen unterliegen der 2G-Regelung und Kontakterfassung. Das Lehrpersonal muss einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen. In beiden Fällen hat der Betreiber die Kontrolle der Nachweise zu gewährleisten

Reisebüros, Versicherungsagenturen, Finanzdienstleister und andere müssen mit Ausnahme von Sparkassen und Banken für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben.

Prostitution ist ebenso untersagt.

Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Sport, Tourismus, außerschulische Bildung

Ähnlich dem Einzelhandel gilt für den Zutritt zu gastronomischen Einrichtungen die 2G-Regel und die täglichen Öffnungszeiten sind auf 6 bis 20 Uhr zu begrenzen.

Ausnahmen gelten unter anderem für folgende gastronomische Einrichtungen:

  • Versorgung obdachloser Menschen,
  • Bewirtung von Fern(bus)fahrerinnen und Fern(bus)fahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachweisen können,
  • nichtöffentliche Personalrestaurants, Kantinen und Mensen,
  • Lieferangebote und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke,
  • Bewirtung von Gästen in Beherbergungsbetrieben.

Sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Diskotheken, Clubs und Bars, Spielhallen, Wettbüros bleiben geschlossen. Untersagt bleiben die Proben von Laienchören und Amateurschauspielern. Nur die Bibliotheken sowie die Außenbereiche von Tierparks und zoologischen Gärten bleiben geöffnet, bei Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises.

Ebenso fallen Kunst-, Musik- und Tanzschulen wie auch Volkshochschulen und Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen unter das Öffnungsverbot. Bestimmte Ausnahmen sind möglich. Angebote für Kinder unter 16 Jahren bleiben zulässig.

Bäder, Solarien und Saunen, die nicht rehabilitations- oder medizinischen Zwecken oder für das Schulschwimmen genutzt werden, müssen geschlossen bleiben.

Fitnessstudios, Anlagen und Einrichtungen für die Sportausübung sind geschlossen zu halten. Angebote für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres können unabhängig davon weiterhin stattfinden. Das Anleitungspersonal muss einen Nachweis entsprechend der 3G-Regel vorweisen und eine Kontakterfassung durch Betreiber hat zu erfolgen. Veranstaltungen des Profisports sind ohne Publikum weiterhin möglich.

Beherbergungsstätten, auch Ferienwohnungen, dürfen nur nicht-touristische Gäste aufnehmen. Die Gäste müssen einen Nachweis nach 3G-Regel vorweisen und eine Kontakterfassung vornehmen. Campingplätze müssen geschlossen bleiben. Auch touristische kommerzielle und gewerbliche Reisen, Bus- und Bahnfahrten sind untersagt.

Feste, Großveranstaltungen

Die Durchführung sämtlicher (Groß-)veranstaltungen, Messen, Feste und landestypischen Veranstaltungen - Weihnachtsmärkte eingeschlossen - ist unzulässig.

Versammlungen

Versammlungen im Sinne des Sächsischen Versammlungsgesetzes können ausschließlich ortsfest mit maximal 10 Teilnehmern durchgeführt werden.

Kirchen und Religionsgemeinschaften

Zusätzlich zu den bisher gültigen Bestimmungen sind alle Beteiligten verpflichtet für den Zugang zu Kirchen, Religionsgemeinschaften und deren Zusammenkünften einen Nachweis nach 3G-Regel mitzuführen, welcher durch den Verantwortlichen kontrolliert werden muss.

Die Verordnung finden Sie hier(PDF, 276 kB) oder unter dem folgenden Link:
https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

Bei Coronafällen in Kitas und Schulen sollen künftig gezielt Quarantänemaßnahmen angeordnet werden und eine pauschale Klassen- oder Kitagruppenquarantäne möglichst vermieden werden. Weiterhin gilt, dass es keine Quarantäneanordnung für vollständig geimpfte und genesene Kontaktpersonen gibt.

Tritt ein Coronafall in der Schule oder Kita auf, wird dieser Fall wie bisher dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet. Das Gesundheitsamt wird dann entsprechend der neuen Leitlinien die Quarantänemaßnahmen vor Ort anordnen. Letztlich bleibt es aber in jedem Einzelfall eine Entscheidung des Gesundheitsamtes entsprechend der Infektionslage vor Ort. Je nach Lage, bzw. ob es sich um ein Ausbruchsgeschehen handelt, kann das Gesundheitsamt entsprechend entscheiden. Hier kommt es auch darauf an, wie übersichtlich sich die Infektionslage und die Kontaktnachverfolgung darstellt.

In der Altersgruppe bis 12 Jahre an Schulen soll beispielsweise grundsätzlich nur der positiv getestete Schüler in Quarantäne, gegebenenfalls (ungeimpfte) Erwachsene mit engem Kontakt. Die anderen Schüler – sofern nicht genesen – sollen unter Einsatz einer erhöhten Testfrequenz (dreimal wöchentlicher Antigenschnelltest) über 14 Tage beobachtet werden. Dies gilt auch für den betroffenen Lehrer.
In der Altersgruppe ab 12 Jahre an Schulen soll gemäß der Leitlinie nur der betroffene Schüler in Quarantäne. In der Klasse sollen nur die direkten Sitznachbarn der infizierten Person sowie Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal, die in engem Kontakt standen, als "enge Kontaktpersonen" mit Quarantänepflicht gelten, sofern keine Maske getragen wurde. Ausnahme sind Geimpfte und Genesene. Die anderen Schüler – sofern nicht geimpft oder genesen – sollen über 14 Tage dreimal wöchentlich getestet werden. Sofern eine Maske getragen wurde und alle anderen empfohlenen Standard-Maßnahmen eingehalten wurden, gelten sowohl Sitznachbarn als auch alle weiteren Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonal grundsätzlich nicht als enge Kontaktpersonen, aber als beobachtungspflichtige Kontaktpersonen (wie auch die übrigen Schüler der Klasse). Bei erhöhter Testfrequenz (Antigentest alle zwei Tage) kann auf eine Quarantäne von weiteren Schülern verzichtet werden.

In Kitas sollen das betroffene Kind und gegebenenfalls ungeimpfte Betreuer mit engem Kontakt in Quarantäne. Für weitere symptomlose Kinder der Gruppe soll keine Quarantäne angeordnet werden. Die Kinder und Betreuer der Gruppe sind für 14 Tage von anderen Gruppen der Einrichtung räumlich zu trennen.

Schulen und Kitas bleiben geöffnet

Feste Lerngruppen spätestens ab 29. November in Kitas und Grundschulen – Schulbesuchspflicht wird ausgesetzt

Trotz weitreichender Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin geöffnet. Kitas sowie Grund- und Förderschulen müssen jedoch bis einschließlich der Weihnachtsferien in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Zudem wird für alle Schülerinnen und Schüler bis Weihnachten die Schulbesuchspflicht ausgesetzt. Einen Anspruch auf Beschulung in der Lernzeit zuhause gibt es jedoch nicht. Das sieht die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung(PDF, 227 kB) vor, die seit dem 22. November gilt.

Übergangszeit für Einführung des eingeschränkten Regelbetriebs

Mit der neuen Schul- und Kita-Coronaverordnung wird für Grund- und Förderschulen (Primarbereich) sowie für Kindertageseinrichtungen der eingeschränkte Regelbetrieb, also feste Lerngruppen, wieder eingeführt. Danach müssen Klassen und Gruppen einschließlich des Personals streng voneinander getrennt werden. Zur Umsetzung der Maßnahmen gibt es für die Einrichtungen eine Übergangsfrist bis zum 29. November, spätestens dann ist der eingeschränkte Regelbetrieb verpflichtend. Offene pädagogische Konzepte sind damit in den Kindertageseinrichtungen nicht mehr möglich.

Schulbesuchspflicht wird ausgesetzt

Alle Schülerinnen und Schüler können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden. Die Abmeldung muss durch Belange des Infektionsschutzes begründet sein. Ein etwaiges Ab-und Anmelden für einzelne Wochentage kommt nicht in Betracht. Die Kinder oder Jugendlichen verbringen dann die Lernzeit zuhause. Einen Anspruch auf Beschulung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, gibt es jedoch nicht. Das ist in der angespannten Situation von den Schulen nicht zu leisten.

Testpflicht bleibt bestehen

Für den Zutritt zum Schul- und Kitagelände müssen sich nicht vollständig geimpfte Personen dreimal wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 testen oder mit einem aktuellen Testnachweis belegen, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Für Geimpfte und Genesene wird die regelmäßige Testung empfohlen.

Auch für Etern und schulfremde Personen gilt nunmehr, dass der Zurtritt nur mit einer medizinischen Maske für und für nicht vollständig geimpfte oder nicht genesene Personen nur mit einem aktuellen Testnachweis gestattet ist.

Maskenpflicht auch im Unterrich

Für Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 5 besteht weiterhin die Pflicht, eine OP-Maske (oder FFP2-Maske) im Unterricht zu tragen. Für Grundschüler besteht hingegen keine Maskenpflicht im Unterricht.

Absage außerschulischer Aktivitäten

Außerschulische Aktivitäten sind sehr restriktiv zu handhaben. Weitere Informationen dazu erfolgen direkt an die Schulen.
Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb bis einschließlich der Weihnachtsferien gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog).

Quarantäneregeln werden angepasst (Stand 19.11.2021)

Ab 22. November 2021 gelten im Landkreis Leipzig neue Quarantäneregeln. Dazu wird die 11. Allgemeinverfügung zur Absonderung von engen Kontaktpersonen(PDF, 373 kB), von Verdachtspersonen und von auf positiv auf das Coronavirus getesteten Personen hiermit bekanntgegeben.

Grundsätzlich ist es so, dass positiv getestete Personen sowie ungeimpft Haustandangehörige per Allgemeinverfügung dazu verpflichtet sind, sich unverzüglich abzusondern, d.h. sich eigenverantwortlich in häusliche Quarantäne zu begeben. Für diese Eigenverantwortung bedarf es keinen Anruf mehr aus dem Gesundheitsamt. Die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes werden sich jedoch auf jeden Fall mit den Betroffenen in Verbindung setzen, um weitere Details zu besprechen. Dies geschieht derzeit innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Eingang des Testergebnisses. Bitte bedenken Sie, dass aufgrund der vielen positiven Befunde, auch die Labore ein höheres Aufkommen haben und somit die Meldung an das Gesundheitsamt etwas länger dauern kann.

Alle Regelungen auf einen Blick – Infoblatt zum Download(PDF, 239 kB)

Ihr Selbsttest (ohne Aufsicht) oder der Schnelltest war positiv oder Sie haben COVID-Symptome und einen PCR-Test gemacht?

  • Sie müssen zu Hause bleiben (d. h. sich absondern).
  • Sie dürfen Ihre Wohnung oder Unterkunft nur verlassen, wenn Sie medizinische Hilfe brauchen (teilen Sie der Arztpraxis mit, dass bei Ihnen der Verdacht auf eine Infektion besteht).
  • Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenleben, halten Sie Abstand.
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen erhalten, die nicht mit Ihnen zusammenleben.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arbeitgeber, dass bei Ihnen der Verdacht besteht, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten.
  • Wenn der PCR-Test negativ ist, endet die Absonderung sofort. Heben Sie sich das negative Testergebnis auf. Wenn der PCR-Test positiv ist, müssen Sie weiterhin in Absonderung bleiben (-> 2. positives Testergebnis).

2. Bei einem positiven Testergebnis:

  • Sie müssen für mind. 14 Tage zu Hause bleiben (d. h. sich absondern). Wenn Sie noch Symptome haben, verlängert sich die Zeit.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt gehen müssen.
  • Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenleben und in den letzten zwei Tagen mit ihnen auch engen Kontakt hatten, müssen Sie ihnen sofort sagen, dass Sie positiv sind und diese ebenfalls zu Hause bleiben müssen ( -> 3. Kontaktpersonen).
  • Sagen Sie allen anderen (auch geimpften und genesenen) Personen Bescheid, mit denen Sie zwei Tage vor dem Test oder Ihren Symptomen Kontakt hatten. Alle sollen sich am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt mit Ihnen testen lassen. Das geht in einer Teststelle.
  • Vermeiden Sie die Nähe zu den Menschen in Ihrer Wohnung, damit Sie diese nicht anstecken.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder ggf. der Schule Bescheid.
  • Aktivieren Sie die Corona-Warn-App und teilen Sie Ihr Testergebnis.
  • Wenn Sie vollständig geimpft sind und keine Symptome haben, können Sie am 5. Tag einen PCR-Test oder am 7. Test einen Antigenschnelltest in einer Teststelle machen. Wenn der Test negativ ist, ist Ihre Absonderung zu Ende. Heben Sie das Testergebnis auf, falls das Gesundheitsamt das sehen will.

3. Bei engem Kontakt zu einer positiv getesteten Person (Kontaktperson):

  • Wenn Sie mit jemandem zusammenleben, der oder die positiv getestet wurde, sind Sie eine Kontaktperson (Hausstandsangehörige). Sie müssen zu Hause bleiben (sich absondern), wenn Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind.
  • Ihre Absonderung beginnt am ersten Tag nach dem Kontakt und endet nach 10 Tagen, wenn Sie bis dahin nicht selber auch positiv getestet werden oder Symptome haben.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder ggf. der Schule Bescheid. Sie können die Information vom Gesundheitsamt an die positiv getestete Person, mit der Sie zusammenwohnen, als Nachweis verwenden.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt oder Test gehen müssen.
  • Sie können sich am 7. Tag per PCR-Test oder Antigenschnelltest testen lassen, um die Absonderung vorher zu beenden. Das geht in einer Teststelle. Heben Sie das Testergebnis auf, falls das Gesundheitsamt das sehen will.
  • Alle Personen, die mit einer positiv getesteten Personen Kontakt hatten (auch Warnung über die Corona-Warn-App) und nicht abgesondert sind, sollen sich am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt testen lassen und solange nur sehr wenige Menschen treffen.

Bescheinigungen zur Vorlage beim Arbeitgeber

Die schriftliche Bescheinigung (zur Vorlage beim Arbeitgeber) geht Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zu. Arbeitgeber haben 12 Monate Zeit, die Entschädigung bei der Landesdirektion zu beantragen. Das gleiche gilt für Selbstständige. Auch Verdachtspersonen, die auf das PCR-Test-Ergebnis warten erhalten eine Bescheinigung, egal, ob der PCR-Test positiv oder negativ ist (nicht geimpfte Kontaktpersonen, die sich absondern müssen, haben nur in Ausnahmefällen Anspruch auf Entschädigung) Weitere Informationen zur Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz sind auf der Homepage der Landesdirektion Sachsen zu finden.

 

Impftermine im Landkreis Leipzig -> Hier finden Sie die aktuelle Liste

Impfung in 14 Arztpraxen im Landkreis Leipzig: https://www.kvs-sachsen.de/buerger/corona-virus/impfende-praxen/#c8586895

Empfehlung für Auffrischung der COVID-19-Impfung

Ständige Impfkommission benennt Personengruppen für Booster-Impfung

Die COVID-19-Impfstoffe schützen effektiv und anhaltend vor schweren Erkrankungen durch COVID-19. Die Impfung schützt auch vor Infektionen, so dass das Übertragungsrisiko von Geimpften auf deren Kontaktpersonen reduziert wird. Es hat sich gezeigt, dass der Impfschutz mit der Zeit vor allem bei der Verhinderung asymptomatischer Infektionen und milder Krankheitsverläufe nachlässt. Zudem fällt im höheren Alter fällt die Immunantwort nach der Impfung insgesamt geringer aus.

Daher soll nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) folgenden Personen eine Auffrischung der Impfung zur Optimierung des Impfschutzes (sog. Booster-Impfung) angeboten werden:

  • Personen ab 70 Jahren, bzw. für Personen unter 70 Jahren, wenn diese in einer Pflegeeinrichtung wohnen oder betreut werden.
  • Personal in Pflege- oder medizinischen Einrichtungen, wenn diese mit direktem Kontakt mit mehreren zu Pflegenden oder Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben
  • Personen mit einer Immundefiziens
  • Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden unabhängig vom Alter.

Zur Optimierung des Impfschutzes empfiehlt die Stiko in allen Fällen einen mRNA-Impfstoff (BioN Tech/Pfizer oder Moderna).

Die Impfungen können jeweils am Mittwoch im Gesundheitsamt Borna, Brauhausstr. 8 (Eingang unter den Arkaden) von 9 - 17 Uhr durchgeführt werden. Bei weitergehenden Fragen oder Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an Ihre hausärztliche Praxis.

Lassen Sie sich impfen, schützen sie sich und andere

Impfen ohne Termin möglich vergrößern Inzwischen ist im Freistaat ausreichend Impfstoff vorhanden, so dass sich jeder sofort impfen lassen kann. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Je mehr die Impfstoffe in Anspruch genommen werden, desto schneller kann ein guter Gemeinschaftsschutz im Freistaat Sachsen erreicht werden. Auch angesichts der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus ist ein schnelles Impfen vieler Bürgerinnen und Bürger enorm wichtig.

Standard-Impfangebote in den Impfzentren
Es besteht freie Wahl der Impfstoffe in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit, der Impfstoffzulassung und einer ärztlichen Entscheidung. Folgende Impfangebote sind in den Impfzentren sowohl über das zentrale Buchungssystem als Termin als auch ohne Termin erhältlich:

  • Für Impfwillige ab dem 12. Lebensjahr:
  • Erst- und Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer bzw. Moderna, gemäß Zulassungsvoraussetzungen)
  • Für Impfwillige ab dem 60. Lebensjahr:
  • Heterologe Impfung (sogenannte Kreuzimpfung):
  • Erstimpfung mit dem Vektor-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca,
  • Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer bzw. Moderna), nach 28 Tagen

Folgende Möglichkeiten gibt es in allen Impfzentren bei einer Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung:

  • Heterologe Impfung (Astrazeneca/mRNA) (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige))
  • Erst- und Zweitimpfung mit dem Vektorimpfstoff von Astrazeneca (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige)
  • Einmalimpfung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige)

Über die Durchführung entscheidet ausschließlich der Impfarzt nach einem ausführlichem Aufklärungsgespräch.

Für jede Form der Impfung gilt grundsätzlich: Die Entscheidung, ob die Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall die Impfärztin bzw. der Impfarzt. Wer kann, sollte möglichst trotzdem einen Termin buchen, um Wartezeiten zu vermeiden und die Planung zu erleichtern. Vorgebuchte Termine werden vorrangig durchgeführt.

Informationen und Merkblätter

Testmöglichkeiten im Landkreis Leipzig

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, ist am 13. November in Kraft getreten. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche - und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Im Landkreis Leipzig sind weiterhin zahlreiche Testzentren registriert. Hinzu kommen viele Ärzte und Apotheken, die ebenfalls Tests anbieten. Eine aktualisierte Liste finden Sie im Dokument Download (geändert wurden die Öffnungszeiten der DRK-Teststellen in Grimma, Wurzen und Geithain).

In den Teststellen des Gesundheitsamtes in Borna und Grimma werden nur noch Personen getestet, die im Rahmen eines Infektionsgeschehen einen Termin erhalten haben. Darüber hinaus bietet das Gesundheitsamt PCR-Testungen als Privatleistung an. Termine können für das Testzentrum in Borna unter 0171 5658984 und für Grimma unter 0170 6323359 vereinbart werden. Der Test kostet etwa 110 Euro, die getestete Person erhält eine Rechnung vom Gesundheitsamt.

Personen, die sich weiterhin kostenlos testen lassen können

Testzentren im Landkreis Leipzig Übersichtskarte

In dieser Pressemitteilung ist eine PDF-Datei mit den Testzentren zu finden.

Wer ein neues Testzentrum eröffnen möchte und die ordnungsgemäße Durchführung der PoC-Tests garantieren kann, kann einen Antrag für die Beauftragung stellen. Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen:

Hauptantrag(PDF, 305 kB)

Mindestanforderung an Teststellen(PDF, 82 kB)

Informations- und Datensicherheit von Corona-Testzentren(PDF, 154 kB)

Meldeformular für postitiv Getestete(PDF, 194 kB)

Pflichten bei positiven Tests

Führt ein Schnelltest zu einem positives Ergebnis ist die Absonderung (Quarantäne) bindend angeordnet. Zudem muss das Ergebnis über einen PCR-Test beim Hausarzt überprüft werden. Die Quarantäne endet wenn ein negativer PCR-Test vorliegt. Rechtsgrundlage ist die Allgemeinverfügung zur Absonderung(PDF, 4,2 MB) des Landkreis Leipzig. Es gelten zudem Melde- und Verhaltenspflichten.

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Wie geht es bei einem positiven Testergebnis weiter?

Der Arzt oder das Labor melden positive Covid19-Befunde dem Gesundheitsamt. Dieses nimmt umgehend Kontakt mit der infizierten Person auf. Das Gesundheitsamt meldet sich auch, wenn BürgerInnen bei der Ermittlung unter die engen Kontaktpersonen (siehe Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)) fallen. Es verhängt es eine Quarantäne und leitet gegebenenfalls weitere Maßnahmen ein.

Die wohl wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter im Gesundheitsamt, ist es Kontaktpersonen zu ermitteln. Hier sind in erster Linie die Kontaktpersonen die engen Kontaktpersonen wichtig, denn das sind Hausstandsangehörige und Personen mit denen man mindestens 10 Minuten lang engen und ungeschützten Kontakt (ohne Mund-Nasen-Schutz) hatte. Hierfür erstellt die positiv getestete Person eine Liste, in der alle Kontaktpersonen eingetragen werden müssen. Anhand dieser Liste informiert das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen verfügt die Anordnung zur Quarantäne.

Reiserückkehr und Einreisen - Hier finden Sie eine Kurzübersicht zu den Corona-Einreiseregeln seit 1. August 2021:

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Anmeldung – Testpflicht – Absonderung

Neue Regelungen zur Einreise aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten ab dem 1. August
Wer sich in den letzten zehn Tagen in einem Hochrisiko- oder Virusvarianten aufgehalten hat und nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital über www.einreiseanmeldung.deanmelden.
Ist eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich, kann sie auch schriftlich erfolgen. Das Formular dazu finden Sie hier .(PDF, 197 kB) Dies senden Sie bitte an einreise@lk-l.de. Falls Sie weitere Fragen oder Anliegen zur Einreise haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an einreise@lk-l.de

Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen:
• Hochrisikogebiete und
• Virusvariantengebiete
Eine Übersicht über alle Risikogebiete: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Anmeldepflicht
Die digitale Einreiseanmeldung erfolgt bereits vor der Einreise, wenn Sie sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben.
Auf der Seite www.einreiseanmeldung.de geben Sie bitte alle Aufenthalte der letzten zehn Tage an. Sind alle erforderlichen Informationen vollständig erfasst, erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung.

Die Anmeldepflicht gilt für alle Einreisen, egal sie ob über Luft, Land oder zu Wasser erfolgen. Der Beförderer hat vor der Beförderung zu kontrollieren, ob die Einreisenden eine Bestätigung vorweisen können, andernfalls kann eine Beförderung nicht erfolgen. Auch die Bundespolizei kann Kontrollen durchführen.

Nachweisepflicht für Test, Impfung oder Genesung

  • Hochrisikogebiet: Alle Personen ab 12 Jahren müssen bei Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen aktuellen Testnachweis (max. 72h PCR-Test, 48h Antigentest) - es sei denn, sie sind geimpft oder genesen.
  • Virusvariantengebiet: Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen alle Personen über 12 Jahren einen aktuellen Test (PCR-Test max. 72h, Antigentest max. 24h) nachweisen. Der Nachweis über eine Impfung oder Genesung reicht nicht aus.

Hintergrund: Als Virusvariantengebiete gelten Länder und Regionen, in denen besonders gefährliche Virusvarianten nachgewiesen sind, insbesondere Varianten, gegen die in Deutschland eingesetzte Impfstoffe keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz bieten.

Quarantäneregeln
Alle Einreisenden, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise absondern (in Quarantäne begeben).

  • Hochrisikogebiet: Quarantänedauer 10 Tage. Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Nachweis über die Genesung oder Impfung über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann die Quarantäne durch einen negativen Test verkürzen. Dieser Test ist frühestens ab dem 5. Tag nach der Einreise möglich. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch nach dem 5. Tag.
  • Virusvariantengebiet: Quarantänedauer 14 Tage. Nach dem Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann auch nicht vorzeitig beendet werden.

Hinweis: Das RKI kann die Wirksamkeit bestimmter Impfstoffe gegen die Virusvarianten ausdrücklich feststellen. Dann sind für einreisende Personen, die vollständig mit einem entsprechenden Impfstoff geimpft ist, Verkürzungen möglich. Das RKI hat noch keine Festlegungen dazu getroffen, welcher Impfstoff nach § 4 Abs. 2 Satz 5 der Corona-EinreiseVerordnung hinreichend wirksam ist. Siehe: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Beförderungsverbot aus dem Virusvariantengebiet

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvariantengebiete eingestuften Staaten geboten. Ausnahmen gelten beispielsweise für deutsche Staatsbürger.

Ausnahmen von der Einreiseanmeldung und Quarantänpflicht

Von der Quarantänepflicht und Einreiseanmeldung sind bestimmte Personengruppen (nicht Urlaub) ausgenommen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Personen, die
• durch ein Risikogebiet lediglich ohne Zwischenaufenthalt durchgereist sind
• zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und das Land auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
• bei Einhaltung angemessener Schutz-und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
• Grenzpendler oder Grenzgänger sind
• …
Die Ausnahmen finden Sie in § 6 der Einreiseverordnung

Viele weitere Informationen rund ums Reisen und Urlaub finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Unterstützung für Unternehmen und Solo-Selbständige

Für Unternehmen, Einrichtungen und Selbstständige gibt es Corona-Hilfen von Bund und Ländern. Aber auch für Familien und Einzelpersonen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung.

Überprückungshilfe III Plus (Information des Freistaats vom 24.11.2021):

Auch Händler auf Weihnachtsmärkten können Überbrückungshilfe III Plus beantragen – Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware – Hilfen bis 2022 verlängert

Der Bund hat die Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, wird die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die Neustarthilfe Plus für Selbstständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgesetzt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachtsmärkten die Überbrückungshilfe III Plus erhalten; für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware. Hierbei geht es aber nicht um steuerliche Abschreibungen, die Gewinne und damit die Steuerlast im kommenden Jahr reduzieren. Vielmehr sind die Beträge Grundlage für die Berechnung der Überbrückungshilfe und werden im Rahmen der Fixkostenerstattung berücksichtigt. Gleichzeitig erleichtert der Bund im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV den Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten. Künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen.

Die Überbrückungshilfe muss über einen prüfenden Dritten (z. B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) beantragt werden. In den meisten Fällen erfolgt eine Auszahlung der Zuschüsse zügig. Bei Abschlagszahlungen ist der Prozess nochmal verkürzt. Diese können bei Erstantragstellung in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt werden (maximal 100.000 Euro pro Monat bzw. insgesamt bis zu 600.000 Euro.

Informationen des Finanzministeriums zur Überbrückungshilfe III Plus

Neustarthilfe 

Mit der Neustarthilfe sollen Solo-Selbständige unterstützt werden, die aufgrund keiner oder nur geringer Fixkosten bei den anderen Programmen durchfallen. Alternativ zur Überbrückungshilfe III kann so einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Solo-Selbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Die Neustarthilfe ist ein Vorschuss. Wer dann doch mehr verdient als erwartet, muss die Hilfe anteilig zurückzahlen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Neustarthilfe

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.
Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank -> „Härtefall Kultur“

Stabilisierungsfonds

Mit dem Stabilisierungsfonds sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sind, rekapitalisiert und die Grundlagen für die konjunkturelle Erholung der sächsischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Stabilisierungsfonds ist Bestandteil des von der sächsischen Landesregierung verabschiedeten Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.
Der Stabilisierungsfonds stellt Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in der Regel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft -> http://www.sbg.sachsen.de

Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen -> Corona Start-up-Hilfsfond

Kurzarbeit

Unternehmen können weiterhin Kurzarbeitergeld beantragen. Wer etwa wegen einer angeordneten Quarantäne nicht arbeiten kann, kann außerdem eine Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Alle Infos:

-> Kurzarbeitergeld über www.arbeitsagentur.de
-> Entschädigung über www.lds-sachsen.de

Weitere Informationen:

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, kommen ergänzende Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) in Betracht. Vorrangig sind dabei Kinderzuschlag und Wohngeld.

Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur -> Kinderzuschlag

Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Auch Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Alle Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums -> Wohngeld

Kinder und Jugendliche, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, haben Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Wenn sie im Landkreis Leipzig wohnen können diese beim Kommunalen Jobcenter beantragt werden. Hier -> Bildungs- und Teilhabepaketgibt es viele weitere Informationen.

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter:

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in finanzielle Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II.
Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Um gezielt Kinder und Jugendliche zu Unterstützen gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Junge Menschen, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, soll mit dieser Unterstützung bessere Lebens- und Entwicklungschancen geboten werden. Weitere Informationen -> Bildungs- und Teilhabepaket

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus

 

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:In der aktuellen Coronavirus-Pandemie gilt es besonders, das Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern. Neben den durch Bund und Länder geregelten Corona-Regeln, gilt als wichtigste Maßnahmen, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und die entsprechenden Hygieneregeln (AHA – L) einzuhalten. Dazu zählen

  • Alltagsmaske tragen
  • Handhygiene beachten
  • Abstand einhalten#
  • regelmäßig Lüften
  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf)

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Die dynamische Infektionslage auf der einen Seite und die ebenso dynamischen gesetzlichen Vorgaben auf der anderen Seite ist eine riesige Herausforderung. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informierte, dass bei einem Verdacht auf Covid-19 oder nach einem positiven Antigen- Schnelltest (PoC-Test) zukünftig der behandelnde Arzt, Apotheken und andere testende Einrichtungen verpflichtet sind, die Getesteten auf die Absonderung (Quarantäne) hinzuweisen.

Zudem ist jeder positive Test auf das Corona-Virus ist meldepflichtig und muss dem Gesundheitsamt umgehend mitgeteilt werden.

  • Bitte melden Sie einen positiven PoC-Antigen-Schnelltest anhand des bereitgestellten Vordrucks an das für den Wohnort des Patienten zuständige Gesundheitsamt. (Für den Landkreis Leipzig per Fax an 03437 – 984 7038 oder per E-Mail an gesundheitsamt@lk-l.de)
    -> Download Vordruck(PDF, 223 kB)
  • Wenn ein PoC-Test positiv ist, ist eine bestätigende Testung mittels PCR-Test angezeigt. Sollte dieser Test negativ ausfallen senden Sie den Befund bitte an gesundheitsamt@lk-l.de.
  • Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen, ist es unabdingbar, dass Sie dem Labor auch die Kontaktdaten der Patienten (mindestens Telefonnummer) übermitteln. Die Labore melden mittels einer Schnittstelle (DEMIS) die Testergebnisse inkl. der Kontaktdaten automatisch an das Gesundheitsamt – somit wird der Aufwand der Recherche der Kontaktmöglichkeiten drastisch reduziert.

  • Bitte händigen Sie Ihren Patienten bei positivem Schnelltest bzw. bei erfolgtem PCR-Test das Informationsblatt zur Absonderung aus.
    -> Informationsblatt Absonderung zum Download(PDF, 183 kB)

Bitte bestätigen Sie Ihren Patienten anhand des Vordrucks das Testergebnis des PoC-Schnelltests.

-> Vordruck Bestätigung PoC-Testergebnis(PDF, 2,2 MB)

Sollte der PoC-Test positiv sein, gilt die getestete Person, bis zum Ergbenis des PCR-Test als Verdachtsperson. Bitte händigen Sie Ihren Patienten in diesem Fall das Informationsblatt für Verdachtspersonen aus.

-> Vordruck Verdachtspersonen(PDF, 91 kB)

Das Gesundheitsamt ist mittlerweile so aufgestellt, dass nach dem Eingang eines positiven Befundes zeitnah der Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden kann, um die Ermittlung der erfolgten Kontakte vorzunehmen und die Bescheinigungen zur Quarantäne zu erstellen. Bitte informieren Sie Ihre Patienten, dass das Gesundheitsamt auf sie zukommen wird – eine persönliche Meldung im Gesundheitsamt durch die Bürger ist in aller Regel nicht erforderlich.

Kontaktdaten des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig:
- E-Mail: gesundheitsamt@lk-l.de
- Fax: 03437 – 984 7038
- Allgemeine Anliegen können an das Bürgertelefon: 03433 241 5566 oder per
E-Mail an corona-hotline@lk-l.de gerichtet werden.

Für jede positiv getestete Person, Verdachts- und Kontaktpersonen gilt die „Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreises Leipzig(PDF, 3,1 MB)“.