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Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

COVID-19 ⇒ Bin ich betroffen und was ist zu tun? Hier finden Sie eine Orientierungshilfe(PDF, 90 kB)

Bitte nutzen Sie die Informationen auf dieser Seite. Ein Großteil der Fragen können so beantwortet werden. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Anfragen an das Landratsamt:

E-Mail: corona-hotline@lk-l.de
Corona-Hotline: 03433 - 241 5566 (Montag bis Freitag: 8.30 bis 15.30 Uhr)

Hilfe in Krisensituationen

In psychosozialen Krisen/Fällen wenden Sie sich bitte an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises. Zudem ist auch die bundesweite Telefonseelsorge in schwierigen Zeite da. Alle Kontaktmöglichkeiten sind auf www.telefonseelsorge.de zu finden.

Alle Informationen zur Einrichtungsbezogenen Impfpflicht gibt es hier -> https://www.landkreisleipzig.de/impfpflicht_einrichtungen.html

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung bleiben die derzeit bekannten Basisschutzmaßnahmen bis zum 31. Mai 2022 bestehen. Lediglich für den Bereich der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wurden geringfügige Anpassungen vorgenommen:

  • So gilt für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, dass diese anstatt einer FFP2-Maske auch einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen können, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den betreuten, behandelnden oder gepflegten Personen eingehalten wird.
  • Wie in der bisherigen, ausgelaufenen Schul- und Kita-Coronaverordnung geregelt, wird für den Zutritt zu heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen zweimal wöchentlich ein negativer Testnachweis benötigt. Dies gilt nicht für die betreuten Kinder oder Personen, die betreute Kinder zum Bringen oder Abholen kurzzeitig begleiten.

Allgemeine Basisschutzmaßnahmen

Es bleibt zudem bestehen:

  • FFP2-Maskenpflicht in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV (Kinder und Jugendliche wie gehabt medizinischer Mund-Nasen-Schutz)
  • Testpflicht in ausgewählten Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Einzelheiten lesen Sie in der Verordnung.(PDF, 462 kB)

So geht es in den Schulen und Kitas weiter

  • Vom Präsenzunterricht können sich Schülerinnen und Schüler weiterhin nur mit einem ärztlichen Attest abmelden.
  • Häusliche Lernzeit oder Schulschließungen nur bei hohem Infektionsgeschehen.

Ab 3. April gilt:
Die Maskenpflicht entfällt komplett. Das heißt, die Maske muss nun auch nicht mehr auf dem Schul- oder Kitagelände getragen werden. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und andere externe Personen, die die Schule oder Kindertageseinrichtung betreten.
In den Hygieneplänen der einzelnen Einrichtungen kann aber eine Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verankert werden.

Ab 28. April – nach den Osterferien – gilt:

Nach den Osterferien fällt die zweimalige Testpflicht pro Woche weg.
Nur wenn ein positiver Fall in einer Klasse auftritt, besteht für die restlichen Schüler eine tägliche Testpflicht an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Das gilt auch für geimpfte und genesene Lehrer und Schüler.

Weitere Informationen zu den Regelungen in Kitas und Schulen finden Sie hier: Bildungsserver Sachsen

Aktuelle Quarantäne-Regelungen seit dem 25.04.2022

Bei Symptomfreiheit wird Quarantäne auf fünf Tage verkürzt - Quarantäne mehr für Kontaktpersonen entfällt

Seit dem 25. April 2022 gelten folgende gelockerte Quarantäne- und Isolationsregeln:

  • Infizierte Personen müssen sich eigenständig absondern. Durch das Gesundeitsamt erfolgen keine Anrufe mehr, um die Quarantäne auszusprechen. Es wird zudem dringend empfohlen, dass sie ihre engen Kontaktpersonen selbständig informieren.
  • Die Absonderung für Corona-Infizierte kann bereits nach fünf Tagen beendet werden, wenn seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen. Dann muss auch keine Freitestung mehr erfolgen.
  • Bestehen am fünften Tag noch Symptome, verlängert sich die Absonderung solange bis die 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind – maximal aber auf zehn Tage.
  • Infizierte Personen müssen sich weiterhin eigenständig absondern. Es wird dringend empfohlen, dass sie ihre engen Kontaktpersonen selbständig informieren.
  • Für alle Kontaktpersonen entfällt die Quarantäne vollständig. Bislang galt die Ausnahme nur für geimpfte und genesene Personen. Alle engen Kontaktpersonen – insbesondere Hausstandsangehörige - sind jedoch weiterhin dazu aufgefordert, Maßnahmen des Infektionsschutzes einzuhalten. Dies bedeutet, so gut wie möglich Kontakte zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich zu testen.
  • Personen, die in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder Eingliederungshilfe arbeiten, müssen bei Wiederaufnahme der Tätigkeit einen negativen Test (Fremdtestung; Schnell- oder PCR-Test) vorlegen. Dies gilt nur, wenn die Arbeit vor dem oder am zehnten Tag der Absonderung aufgenommen wird. Wer für zehn Tage abgesondert war, muss keinen negativen Test vorlegen. Hier gilt die Regelung wie bisher.
  • Übergangsregelung: Ab dem 25. April 2022 gelten diese Regelungen für alle Personen. Das heißt, die Absonderung als Kontaktperson ist beendet und positiv getestete Personen, deren Absonderung bereits mindestens fünf Tage dauert und die für 48 Stunden symptomfrei sind, können ihre Absonderung beenden.

Hier finden Sie alle weiteren Regeln der neuen Allgemeinverfügung zur Absonderung ab dem 25.04.2022(PDF, 1,5 MB) im Landkreis Leipzig.

Genesenenzertifikate über Apotheken

Zertifikate zur Genesung werden für alle Neuinfektionen ab dem 01.05.2022 nicht mehr durch das Gesundheitsamt erstellt. Wer ein solches Zertifikate benötigt, kann sich dieses wie auch die Impfzertifikate in den Apotheken ausstellen lassen. Als Nachweis über die Infektion dient das positive PCR-Testergebnis, das vorgelegt werden muss. Apotheken, die diesen Service anbieten, finden Sie unter www.mein-apothekenmanager.de.

Regelung bis zum 25.04.2022

In ganz Sachsen gelten seit 28. März 2022 weitere geänderte Quarantäne-Regelungen. Deshalb wurde die Allgemeinverfügung des Landkreises Leipzig zur Absonderung von Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen angepasst. Diese Allgemeinverfügung kann hier -> AV Absonderung LK Leipzig(PDF, 2,0 MB) nachgelesen werden. Sie wurde am 22. April 2022 durch neue, gelockerte Regelungen ersetzt (siehe oben). Zudem werden nun keine alle Quarantäne-Bescheide mehr bearbeitet und versendet.

Es galten bis zum 25.04.2022 folgende Quarantäne Regelungen:

Positiv getestet Personen

  • 10 Tage Quarantäne (ohne Testnachweis am Ende der Quarantäne)
  • Berechnung ab Tag nach Testtag, auch schon ab Tag nach Schnelltest
  • Testtag zählt nicht mit für Berechnung, aber für Quarantäne
  • Freitestung am 7. Tag wenn 48 Stunden vorher keine Symptome (mehr) da sind, hier reicht ein Schnelltest

 

Immunisierte Kontaktpersonen

  • keine Quarantäne, empfohlen wird die Selbstbeobachtung für 14 Tage und Test am 3./4. Tag nach Kontakt

Wer zählt zu immunisierten Personen?

1. Für den Zeitraum vom 90 Tagen:
a. zweifach geimpfte Personen, ab 15. Tag nach letzter Impfdosis
b. genesene Personen, ab 28. Tag nach PCR-Test
c. einfach geimpfte Personen und danach genesen, ab 28. Tag nach PCR-Test
d. genesene (mit PCR -Test oder Antikörpernachweis vor Impfung nachgewiesen) und danach einfach geimpfte Personen
sofort nach der Impfstoffgabe

2. Zeitlich unbegrenzt:
a. geboosterte Personen, d.h. dreifach geimpft
b. zweifach geimpfte Personen und danach genesen, ab 28. Tag nach PCR-Test
c. genesene (mit PCR-Test oder Antikörpernachweis vor Impfung nachgewiesen) und danach zweifach geimpfte Personen, sofort nach Impfstoffgabe
d. Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, die zweifach geimpft sind

Nicht immunisierte Personen

  • 10 Tage Quarantäne
  • ein Testnachweis am Ende der Quarantäne ist nicht notwendig, Berechnung ab Tag nachTesttag der positiven Person, auch schon ab dem Tag nach dem Schnelltest
  • Freistestungsmöglichkeiten:
    1. grundsätzlich ab 7. Tag mit negativem Schnelltest (bevorzugt) oder PCR-Test
    2. für Schülerinnen und Schüler oder Kita-Kinder, die in der Schule oder Kita gestestet werden, ab dem 5. Tag mit negativem PoC oder PCR (nachrangig)
    3. für Kita-Kinder ab 5. Tag mit negativem PCR oder ab 7. Tag mit negativem PoC

Was ist, wenn es innerhalb einer Familie zu zeitversetzten Infektionen kommt?

Die Absonderungszeit für Hausstandangehörige wird nicht verlängert, wenn während der Absonderungszeit innerhalb eines Hausstandes weitere Personen positiv getestet werden. Das betrifft auch frisch genesene Personen, deren positive Testung nicht länger als 28 Tage zurückliegt.

Bescheinigungen zur Vorlage beim Arbeitgeber

Die schriftliche Bescheinigung (zur Vorlage beim Arbeitgeber) geht Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zu. Arbeitgeber haben 12 Monate Zeit, die Entschädigung bei der Landesdirektion zu beantragen. Das gleiche gilt für Selbstständige. Auch Verdachtspersonen, die auf das PCR-Test-Ergebnis warten erhalten eine Bescheinigung, egal, ob der PCR-Test positiv oder negativ ist (nicht geimpfte Kontaktpersonen, die sich absondern müssen, haben nur in Ausnahmefällen Anspruch auf Entschädigung) Weitere Informationen zur Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz sind auf der Homepage der Landesdirektion Sachsen zu finden.

Impftermine im Landkreis Leipzig -> Hier finden Sie die aktuelle Liste

Impfung in 14 Arztpraxen im Landkreis Leipzig: https://www.kvs-sachsen.de/buerger/corona-virus/impfende-praxen/#c8586895

Empfehlung für Auffrischung der COVID-19-Impfung

Ständige Impfkommission benennt Personengruppen für Booster-Impfung

Die COVID-19-Impfstoffe schützen effektiv und anhaltend vor schweren Erkrankungen durch COVID-19. Die Impfung schützt auch vor Infektionen, so dass das Übertragungsrisiko von Geimpften auf deren Kontaktpersonen reduziert wird. Es hat sich gezeigt, dass der Impfschutz mit der Zeit vor allem bei der Verhinderung asymptomatischer Infektionen und milder Krankheitsverläufe nachlässt. Zudem fällt im höheren Alter fällt die Immunantwort nach der Impfung insgesamt geringer aus.

Daher soll nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) folgenden Personen eine Auffrischung der Impfung zur Optimierung des Impfschutzes (sog. Booster-Impfung) angeboten werden:

  • Personen ab 70 Jahren, bzw. für Personen unter 70 Jahren, wenn diese in einer Pflegeeinrichtung wohnen oder betreut werden.
  • Personal in Pflege- oder medizinischen Einrichtungen, wenn diese mit direktem Kontakt mit mehreren zu Pflegenden oder Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben
  • Personen mit einer Immundefiziens
  • Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden unabhängig vom Alter.

Zur Optimierung des Impfschutzes empfiehlt die Stiko in allen Fällen einen mRNA-Impfstoff (BioN Tech/Pfizer oder Moderna).

Die Impfungen können jeweils am Mittwoch im Gesundheitsamt Borna, Brauhausstr. 8 (Eingang unter den Arkaden) von 9 - 17 Uhr durchgeführt werden. Bei weitergehenden Fragen oder Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an Ihre hausärztliche Praxis.

Lassen Sie sich impfen, schützen sie sich und andere

Impfen ohne Termin möglich vergrößern Inzwischen ist im Freistaat ausreichend Impfstoff vorhanden, so dass sich jeder sofort impfen lassen kann. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Je mehr die Impfstoffe in Anspruch genommen werden, desto schneller kann ein guter Gemeinschaftsschutz im Freistaat Sachsen erreicht werden. Auch angesichts der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus ist ein schnelles Impfen vieler Bürgerinnen und Bürger enorm wichtig.

Standard-Impfangebote in den Impfzentren
Es besteht freie Wahl der Impfstoffe in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit, der Impfstoffzulassung und einer ärztlichen Entscheidung. Folgende Impfangebote sind in den Impfzentren sowohl über das zentrale Buchungssystem als Termin als auch ohne Termin erhältlich:

  • Für Impfwillige ab dem 12. Lebensjahr:
  • Erst- und Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer bzw. Moderna, gemäß Zulassungsvoraussetzungen)
  • Für Impfwillige ab dem 60. Lebensjahr:
  • Heterologe Impfung (sogenannte Kreuzimpfung):
  • Erstimpfung mit dem Vektor-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca,
  • Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer bzw. Moderna), nach 28 Tagen

Folgende Möglichkeiten gibt es in allen Impfzentren bei einer Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung:

  • Heterologe Impfung (Astrazeneca/mRNA) (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige))
  • Erst- und Zweitimpfung mit dem Vektorimpfstoff von Astrazeneca (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige)
  • Einmalimpfung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson (gemäß SIKO-Empfehlung in der Regel nur für über 60-Jährige)

Über die Durchführung entscheidet ausschließlich der Impfarzt nach einem ausführlichem Aufklärungsgespräch.

Für jede Form der Impfung gilt grundsätzlich: Die Entscheidung, ob die Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall die Impfärztin bzw. der Impfarzt. Wer kann, sollte möglichst trotzdem einen Termin buchen, um Wartezeiten zu vermeiden und die Planung zu erleichtern. Vorgebuchte Termine werden vorrangig durchgeführt.

Informationen und Merkblätter

Testmöglichkeiten im Landkreis Leipzig

Alle Testzentren und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.landkreisleipzig.de/testzentren_im_landkreis.html

Alle Informationen zum Thema Einreise und Corona finden sie auf der Seite des Bundesgesungeheitsministeriums:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Verdacht auf Infektion und/oder Krankheitsanzeichen

Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur bzw. Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche haben, kann dies auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen.

  • Bleiben Sie zu Hause und schränken auch dort den Kontakt ein, schützen Sie insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören
  • Halten Sie die empfohlenen Hygieneregeln (AHA-Formel) ein
  • Melden Sie sich telefonisch bei einer Kontaktstelle.
    -> Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Telefonnummer 116 117
    -> lokale Corona-Hotline, Gesundheitsamt Landkreis Leipzig: 03433 241 5566
    -> die Hausarztpraxis oder eine andere behandelnde Ärztin bzw. einen Arzt

Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. Melden Sie sich immer erst telefonisch in der Arztpraxis an. Sie werden dann über das weitere Vorgehen informiert. Weisen Sie darauf hin, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören.
In Notfällen, z.B. bei akuter Atemnot, rufen Sie bitte Notfallnummer 112 an.

  • Folgen Sie den ärztlichen Anweisungen. Die Ärztin bzw. der Arzt beurteilt zunächst den Schweregrad Ihrer Erkrankung und bespricht mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist. Falls erforderlich, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In der Regel erfolgt bei Krankheitszeichen der Atemwege und anderen Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Außerdem wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.

Der wichtigste Hinweis: Im Verdachtsfall bitte immer erst telfonisch anmelden - nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Bitte wenden Sie sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, kann sich auch direkt in vielen Flughäfen und Bahnhöfen in speziell eingerichteten Testzentren auf eine mögliche Infektion testen lassen.

Unterstützung für Unternehmen und Solo-Selbständige

Für Unternehmen, Einrichtungen und Selbstständige gibt es Corona-Hilfen von Bund und Ländern. Aber auch für Familien und Einzelpersonen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung.

Überprückungshilfe III Plus (Information des Freistaats vom 24.11.2021):

Auch Händler auf Weihnachtsmärkten können Überbrückungshilfe III Plus beantragen – Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware – Hilfen bis 2022 verlängert

Der Bund hat die Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, wird die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die Neustarthilfe Plus für Selbstständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgesetzt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachtsmärkten die Überbrückungshilfe III Plus erhalten; für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware. Hierbei geht es aber nicht um steuerliche Abschreibungen, die Gewinne und damit die Steuerlast im kommenden Jahr reduzieren. Vielmehr sind die Beträge Grundlage für die Berechnung der Überbrückungshilfe und werden im Rahmen der Fixkostenerstattung berücksichtigt. Gleichzeitig erleichtert der Bund im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV den Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten. Künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen.

Die Überbrückungshilfe muss über einen prüfenden Dritten (z. B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) beantragt werden. In den meisten Fällen erfolgt eine Auszahlung der Zuschüsse zügig. Bei Abschlagszahlungen ist der Prozess nochmal verkürzt. Diese können bei Erstantragstellung in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt werden (maximal 100.000 Euro pro Monat bzw. insgesamt bis zu 600.000 Euro.

Informationen des Finanzministeriums zur Überbrückungshilfe III Plus

Neustarthilfe 

Mit der Neustarthilfe sollen Solo-Selbständige unterstützt werden, die aufgrund keiner oder nur geringer Fixkosten bei den anderen Programmen durchfallen. Alternativ zur Überbrückungshilfe III kann so einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Solo-Selbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Die Neustarthilfe ist ein Vorschuss. Wer dann doch mehr verdient als erwartet, muss die Hilfe anteilig zurückzahlen.
Alle Informationen gibt es auf der Seite des Finanzministeriums -> Neustarthilfe

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.
Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.
Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank -> „Härtefall Kultur“

Stabilisierungsfonds

Mit dem Stabilisierungsfonds sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von Corona bedingten Einschränkungen betroffen sind, rekapitalisiert und die Grundlagen für die konjunkturelle Erholung der sächsischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Stabilisierungsfonds ist Bestandteil des von der sächsischen Landesregierung verabschiedeten Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.
Der Stabilisierungsfonds stellt Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in der Regel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.
Alle Informationen gibt es auf der Seite der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft -> http://www.sbg.sachsen.de

Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen -> Corona Start-up-Hilfsfond

Kurzarbeit

Unternehmen können weiterhin Kurzarbeitergeld beantragen. Wer etwa wegen einer angeordneten Quarantäne nicht arbeiten kann, kann außerdem eine Verdienstausfallentschädigung beantragen.

Alle Infos:

-> Kurzarbeitergeld über www.arbeitsagentur.de
-> Entschädigung über www.lds-sachsen.de

Weitere Informationen:

Homepage der Bundesregierung:
www.bundesregierung.de

Homepage der Sächsischen Aufbaubank:
www.sab.sachsen.de

Offizielle Corona-Seite der Sächsischen Staatsregierung:
www.coronavirus.sachsen.de

Industrie- und Handelkammer zu Leipzig:
www.leipzig.ihk.de

Handwerkskammer zu Leipzig:
www.hwk-leipzig.de

Beratungsstelle für ausländische beschäftigte in Sachsen:
www.babs.sachsen.de

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende:
www.kreative-sachsen.de

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, kommen ergänzende Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Wohngeld oder Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) in Betracht. Vorrangig sind dabei Kinderzuschlag und Wohngeld.

Kinderzuschlag

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, u.a. durch Kurzarbeit, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

Alle Informationen gibt es auf der Seite der Arbeitsagentur -> Kinderzuschlag

Wohngeld

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Auch Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Alle Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums -> Wohngeld

Kinder und Jugendliche, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, haben Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets. Wenn sie im Landkreis Leipzig wohnen können diese beim Kommunalen Jobcenter beantragt werden. Hier -> Bildungs- und Teilhabepaketgibt es viele weitere Informationen.

Arbeitslosengeld I und II

Arbeitsagentur: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I für gekündigte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer: 0800 4 5555 00
Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
www.arbeitsagentur.de

Kommunales Jobcenter:

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in finanzielle Not geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II.
Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Landkreis Leipzig haben und einen Antrag auf Grundsicherung (ALG II) stellen möchten, finden unter folgendem Link mehr Informationen: https://www.landkreisleipzig.de/jobcenter.html#article-9871-7668|#

Um gezielt Kinder und Jugendliche zu Unterstützen gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Junge Menschen, deren Eltern Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld sind, soll mit dieser Unterstützung bessere Lebens- und Entwicklungschancen geboten werden. Weitere Informationen -> Bildungs- und Teilhabepaket

Aktuelle Informationsquellen

  • Robert-Koch-Institut Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aber auch Informationen zu den Risikogebieten, zur Risikoeinschätzung von Veranstaltungen und vieles mehr.
  • Sächsisches Ministerium für Soziales Hier finden Sie weitere Informationen für Sachsen, die landesweite Statistik für die Infektionen, aktuelle Erlasse u.a.
  • Infektionsschutz Informationen und Material für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Zu Kita, Schulen, Bildungseinrichtungen und Tourismus

 

Bewährte Hygieneregeln

Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen. Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:In der aktuellen Coronavirus-Pandemie gilt es besonders, das Infektionsgeschehen zu bremsen und eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern. Neben den durch Bund und Länder geregelten Corona-Regeln, gilt als wichtigste Maßnahmen, Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und die entsprechenden Hygieneregeln (AHA – L) einzuhalten. Dazu zählen

  • Alltagsmaske tragen
  • Handhygiene beachten
  • Abstand einhalten#
  • regelmäßig Lüften
  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf)

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Die Seite Infektionsschutz.de bietet Erläuterungen, die auch für Kinder geeignet sind, sowie Hinweise auf Fachinformationen z.B. zum Arbeitsschutz.

Die Technische Universität Freiberg hat ein Video zur Wirkung von Masken beim Atmen und Reden veröffentlicht. Im Video erkennt man die unterschiedlichen Strömungsrichtungen der Atemluft, je nach Masken- oder Visierty. Zum Video

Infektionsschutz für Bildungs- und Pflegeeinrichtungen

Informationen, Material oder Aushänge für in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen auch in anderen Sprachen finden sie auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Die dynamische Infektionslage auf der einen Seite und die ebenso dynamischen gesetzlichen Vorgaben auf der anderen Seite ist eine riesige Herausforderung. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informierte, dass bei einem Verdacht auf Covid-19 oder nach einem positiven Antigen- Schnelltest (PoC-Test) zukünftig der behandelnde Arzt, Apotheken und andere testende Einrichtungen verpflichtet sind, die Getesteten auf die Absonderung (Quarantäne) hinzuweisen.

Zudem ist jeder positive Test auf das Corona-Virus ist meldepflichtig und muss dem Gesundheitsamt umgehend mitgeteilt werden.

  • Bitte melden Sie einen positiven PoC-Antigen-Schnelltest anhand des bereitgestellten Vordrucks an das für den Wohnort des Patienten zuständige Gesundheitsamt. (Für den Landkreis Leipzig per Fax an 03437 – 984 7038 oder per E-Mail an gesundheitsamt@lk-l.de)
    -> Download Vordruck(PDF, 223 kB)
  • Wenn ein PoC-Test positiv ist, ist eine bestätigende Testung mittels PCR-Test angezeigt. Sollte dieser Test negativ ausfallen senden Sie den Befund bitte an gesundheitsamt@lk-l.de.
  • Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen, ist es unabdingbar, dass Sie dem Labor auch die Kontaktdaten der Patienten (mindestens Telefonnummer) übermitteln. Die Labore melden mittels einer Schnittstelle (DEMIS) die Testergebnisse inkl. der Kontaktdaten automatisch an das Gesundheitsamt – somit wird der Aufwand der Recherche der Kontaktmöglichkeiten drastisch reduziert.

  • Bitte händigen Sie Ihren Patienten bei positivem Schnelltest bzw. bei erfolgtem PCR-Test das Informationsblatt zur Absonderung aus.
    -> Informationsblatt Absonderung zum Download(PDF, 183 kB)

Bitte bestätigen Sie Ihren Patienten anhand des Vordrucks das Testergebnis des PoC-Schnelltests.

-> Vordruck Bestätigung PoC-Testergebnis(PDF, 2,2 MB)

Sollte der PoC-Test positiv sein, gilt die getestete Person, bis zum Ergbenis des PCR-Test als Verdachtsperson. Bitte händigen Sie Ihren Patienten in diesem Fall das Informationsblatt für Verdachtspersonen aus.

-> Vordruck Verdachtspersonen(PDF, 91 kB)

Das Gesundheitsamt ist mittlerweile so aufgestellt, dass nach dem Eingang eines positiven Befundes zeitnah der Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden kann, um die Ermittlung der erfolgten Kontakte vorzunehmen und die Bescheinigungen zur Quarantäne zu erstellen. Bitte informieren Sie Ihre Patienten, dass das Gesundheitsamt auf sie zukommen wird – eine persönliche Meldung im Gesundheitsamt durch die Bürger ist in aller Regel nicht erforderlich.

Kontaktdaten des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig:
- E-Mail: gesundheitsamt@lk-l.de
- Fax: 03437 – 984 7038
- Allgemeine Anliegen können an das Bürgertelefon: 03433 241 5566 oder per
E-Mail an corona-hotline@lk-l.de gerichtet werden.

Für jede positiv getestete Person, Verdachts- und Kontaktpersonen gilt die „Allgemeinverfügung zur Absonderung des Landkreises Leipzig(PDF, 3,1 MB)“.