Testpflicht in Sachsen

Wenn Sie Krankheitssymptomen haben, ist der Hausarzt ihr erster Ansprechpartner. Im Verdachtsfall bitte immer erst telefonisch anmelden – nicht einfach eine Arztpraxis aufsuchen! Sie können sich auch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Hier wird Ihnen die nächstgelegene Praxis genannt.
Häufige Symptome:

  • Husten,
  • erhöhte Temperatur bzw. Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns,
  • Schnupfen, Halsschmerzen,
  • Kopf- und Gliederschmerzen oder allgemeine Schwäche

08.11.2021

Testpflichten gelten nicht für Kinder unter sieben Jahren.

Medizinisches und betreuendes Personal

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen folgender Einrichtungen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich täglich testen lassen. Für geimpftes Personal wird die tägliche Testung empfohlen.

  • Alten- und Pflegeheimen
  • ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen
  • Krankenhäusern und Rehakliniken
  • stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • ambulanten Pflegediensten
  • Tagespflegeeinrichtungen

Ausgenommen sind Beschäftigte, die keinen Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, betreuten Personen, Patientinnen und Patienten sowie zu Personal mit pflegerischen, betreuenden oder behandelnden Tätigkeiten haben. Dennoch wird die tägliche Testung auch hier empfohlen.

Testpflicht bei Inzidenz über 35

Zusätzlich zu den oben genannten Personengruppen, müssen sich aber einer Inzidenz von über 35 Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt zweimal wöchentlich testen lassen. Der Arbeitgeber ist verplfchtet, die Tests kostenlos zur Verfügung zu stellen. Geimpfte und Genesene sind von der Testpfliocht befreit, es wird allerdings empfohlen.

Testpflicht während Vorwahnstufe und Überlastungsstufe

Zusätzlich zu den oben genannten Regelungen wird empfohlen während der Vorwarnstufe allen Beschäftigten dreimal wöchentlich kostenfrei einen Test anzubieten.

Testpflicht besteht zudem unter folgenden Bedingungen

  • Personal, das nicht geimpft oder genesen ist, muss sich nach Abwesenheit von mindestens fünf Werktagen hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen einem Schnelltest unterziehen
  • Der Nachweis erfolgt entweder durch einen tagesaktueller Negativtest, der in einem Testzentrum gemacht wurde oder durch einen Test, der im Verlauf des ersten Arbeitstages unter Aufsicht durchgeführt wurde
  • Dies gilt nicht für Personen, die sich im Homeoffice befinden und nicht für Geimpfte und Genesene.

 

Zulässig sind die gängigen, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassene, Schnelltests (POC-Tests). Bei einem positiven Testergebnis muss ein PCR-Test zum Nachtesten durchgeführt werden und die Person muss in Quarantäne.

Bei einem positiven Testergebnis muss ein PCR-Test zum Nachtesten durchgeführt werden und die Person muss in Quarantäne. Verlaasen Sie bitte sofort ihren Arbeitsplatz und informieren Sie im Idealfall Ihre Vorgesetzten und Kollegen.

Der/Die Beschäftigte ist verpflichtet, den Test durchzuführen. Eine Pflicht, die Testung dem Arbeitgeber vorzulegen, besteht nicht. Im Fall einer Kontrolle ist die Durchführung der Testung glaubhaft zu machen. Ausreichend ist hierfür, dass der Arbeitnehmer das wahrheitsgemäß ausgefüllte Musterformular über die Durchführung eines Selbsttests vorzeigen kann.

Wenn ein Test positiv ist, besteht die Pflicht der unmittelbaren Absonderung bzw. des sofortigen Verlassens der Betriebsstätte. Des Weiteren hat der Arbeitnehmer die Pflicht, unverzüglich Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen und das Ergebnis durch eine molekularbiologische PCR-Testung überprüfen zu lassen. Ein PCR-Test ist deutlich genauer als der Selbsttest und dient daher zum sicheren Nachweis einer Infektion.

Um Infektionsketten durchbrechen ist es allerdings ratsam, Vorgesetzte und Kollegen zu informieren.

Kundenkontakt ist der unmittelbare physische Kontakt bzw. Kontakt mit tatsächlich persönlicher Begegnung bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Das ist der Fall, wenn der Kontakt mit einer Berührung des Gegenübers verbunden ist (zum Beispiel bei der Physiotherapie). Direkter Kundenkontakt ist auch das persönliche Zusammentreffen zwischen Beschäftigten/Selbstständigen mit anderen Personen, die nicht dem Betrieb angehören, sondern eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Ware kaufen wollen. Klares Merkmal ist ein Kontakt von »Angesicht zu Angesicht« unabhängig von der Zeitdauer.

Darüber hinaus ist direkter Kundenkontakt auch bei einer persönlichen Begegnung gegeben, wenn der Beschäftigte nicht auf Dauer und vollständig durch Hygienevorrichtungen vom Kunden abgeschlossen ist. Ausreichend ist bereits der einmalige kurze Kontakt unter Einhaltung der sonstigen Hygieneregeln.

Richtiges Verhalten bei Verdacht auf Positiv-Testung

Wenn ein Selbsttest beziehungsweise Schnelltest positiv ausfällt, gilt die getestete Person als „Verdachtsperson“. Setzen Sie sich mit ihrem Hausarzt in Verbindung. Hier machen Sie dann einen PCR-Test. Wenn Sie keinen Hausarzt haben, dann wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 116117 an den kassenärztlichen Notdienst oder an ihren Hausarzt.

Ausgehend vom eingehenden (im Gesundheitsamt) Befund vom Arzt oder dem beauftragten Labor erfolgt die Ermittlung. Die Kollegen des Gesundheitsamtes kommen schnellstmöglich (telefonisch) auf Sie zu, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nur das Gesundheitsamt kann eine Quarantäne aussprechen, was bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses erfolgen wird. Dies wird aufgrund des derzeitigen Arbeitsaufkommens zunächst telefonisch vorgenommen, eine schriftliche Bescheinigung (zur Vorlage beim Arbeitgeber) geht Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt in jedem Fall zu.

Regeln zur Absonderung/Quarantäne

  • Positiv getestete Personen (auch Geimpfte und Personen, die schon einmal nachweislich eine Infektion überstanden haben)
  • Wenn Sie vollständig geimpft sind und keine Symptome haben, können Sie am 5. Tag einen PCR-Test (kostenpflichtig) oder am 7. Tag einen Antigenschnelltest in einer Teststelle machen. Wenn der Test negativ ist, ist Ihre Absonderung zu Ende. Heben Sie das Testergebnis auf, falls das Gesundheitsamt das sehen will.
  • deren Hausstandsangehörige, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind
  • Personen, die Erkrankungszeichen zeigen und für die durch das Gesundheitsamt oder einen Arzt eine Testung angeordnet wurde (Verdachtspersonen)
  • Personen, die sich selbst per Schnelltest positiv getestet haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses (Verdachtspersonen)
  • Entwickeln Kontaktpersonen, die von der Pflicht zur Absonderung befreit sind, Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung durchführen lassen (empfohlen wird zunächst ein Selbsttest und bei positivem Ergebnis dann PCR-Testung)
  • Personen, die mindestens 10 Minuten lang engen Kontakt oder (unter 1,5 Meter) mit einer infizierten Person hatten, ohne Mund-Nasen-Schutz (FFP2 oder OP-Maske)
  • Personen, die Kontakt mit Sekreten (beim Husten, Niesen oder Küssen) einer infizierten Person hatten

Wenn Sie vollständig geimpft sind und keine Symptome haben, können Sie am 5. Tag einen PCR-Test oder am 7. Test einen Antigenschnelltest in einer Teststelle machen. Wenn der Test negativ ist, ist Ihre Absonderung zu Ende. Heben Sie das Testergebnis auf, falls das Gesundheitsamt das sehen will.

Wenn Sie mit jemandem zusammenleben, der oder die positiv getestet wurde, sind Sie eine Kontaktperson (Hausstandsangehörige). Sie müssen zu Hause bleiben (sich absondern), wenn Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind.

  • Ihre Absonderung beginnt am ersten Tag nach dem Kontakt und endet nach 10 Tagen, wenn Sie bis dahin nicht selber auch positiv getestet werden oder Symptome haben.
  • Sagen Sie Ihrem Arbeitgeber oder ggf. der Schule Bescheid. Sie können die Information vom Gesundheitsamt an die positiv getestete Person, mit der Sie zusammenwohnen, als Nachweis verwenden.
  • Sie dürfen nur raus, wenn Sie zum Arzt oder Test gehen müssen.
  • Sie können sich am 7. Tag per PCR-Test oder Antigenschnelltest testen lassen, um die Absonderung vorher zu beenden. Das geht in einer Teststelle. Heben Sie das Testergebnis auf, falls das Gesundheitsamt das sehen will.
  • Alle Personen, die mit einer positiv getesteten Personen Kontakt hatten (auch Warnung über die Corona-Warn-App) und nicht abgesondert sind, sollen sich am 4. oder 5. Tag nach dem Kontakt testen lassen und solange nur sehr wenige Menschen treffen.
  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome bei der positiv getesteten Person sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen
  • Symptomfreie, vollständig geimpfte Kontaktpersonen, darunter auch Hausstandsangehörige (ab dem 15. Tag nach Gabe der letzten Impfdosis
  • Genesene Kontaktpersonen, darunter auch genesene Hausstandsangehörige, die nach der Infektion eine Impfdosis erhalten haben
  • Genesene Kontaktpersonen darunter auch genesene Hausstandsangehörige, wenn sie immungesund sind und vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag.

Hinweise

Die von der Absonderung befreite Kontaktperson muss unverzüglich den Nachweis der vollständigen Impfung bzw. der vorangegangenen Infektion gegenüber dem Gesundheitsamt erbringen (E-Mail: hygiene@lk-l.de).
Nach Eingang des positiven Testbefundes vom Labor setzt sich das Gesundheitsamt hinsichtlich des Quarantänezeitraums mit Ihnen in Verbindung.

Positiv getestete Personen:
14 Tage ab Testttag, wenn weiterhin Symptome dann auch darüber hinaus.

Enge Kontaktpersonen (meistens Hausstandsangehörige):

  • 10 Tage ab letztem Kontakt zur positiv getesteten Person oder
  • 10 Tage ab Testtag der positiv getesteten Person oder
  • 10 Tage nach Auftreten der ersten Symptome bei der positiv getesteten Person

Eine frühzeitige Beendigung der Quarantäne ist möglich,

  • wenn PCR-Testung an Tag 7 negativ ausfällt oder
  • wenn Schnelltest-Testung in einem offiziellen Testzentrum an Tag 7 negativ ausfällt

(Das jeweils negative Testergebnis muss an das Gesundheitsamt übermittelt werden (E-Mail hygiene@lk-l.de)

 

Nein, wenn Sie geimpft oder genesen sind und keine Symptome haben, es wird jedoch empfohlen, für fünf Tage einen täglichen Selbsttest zu machen und nur wenige Menschen zu treffen. 
Nein, wenn Sie die Kontaktbeschränkungen und Hygienebestimmungen eingehalten haben (gilt auch für Ungeimpfte, Selbsttest an fünf Tagen werden empfohlen.)

Nein, wenn Sie geimpft oder genesen sind und keine Symptome haben, es wird jedoch empfohlen, für fünf Tagen einen täglichen Selbsttest zu machen
Nein, wenn Sie die Kontaktbeschränkungen und Hygienebestimmungen eingehalten haben (gilt auch für Ungeimpfte, Selbsttest an fünf Tagen werden empfohlen).

Nein, da die Angehörigen keinen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatten und die Kontaktperson vorsorglich in Quarantäne muss, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dennoch ist, wenn möglich, eine räumliche Trennung bzw. Abstand zur Kontaktperson einzuhalten und ggf. regelmäßige Selbsttests.

Nein, wenn Ihr Kind engen Kontakt hatte und als Kontaktperson gilt (siehe „Wer muss in Quarantäne/Absonderung“), dann muss es sich in Quarantäne begeben, um die Entwicklung möglicher Krankheitssymptome zu beobachten und weitere Ansteckungen zu vermeiden  es sei denn, das Kind ist geimpft oder genesen
Hinweis: Für Kontakte in Schulen gelten gesonderte Regelungen, hier wird in der Regel erst bei Ausbruchsgeschehen die gesamte Klasse abgesondert.

Während Sie sich in Quarantäne befinden, weil bei einem Ihrer Haushaltsmitglieder eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurde, kann es vorkommen, dass sich weitere Personen Ihres Haushalts anstecken und ebenfalls erkranken. Dann verlängert sich die Dauer Ihrer Quarantäne jedoch nicht über 10 Tage hinaus. Gezählt wird ab dem Tag, an dem die erste Person Ihres Haushalts erstmals Symptome entwickelt hat. Falls Sie selbst erkranken, wird für Sie eine Isolierung angeordnet.

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.

Nein, die Quarantäne darf nach 14 Tagen beendet werden, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.

Die Quarantäne darf für eine weitergehende medizinische Behandlung oder für einen Rettungstransport verlassen werden. Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.

Regelungen der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, gültig seit 8. November 2021

Grundsätzlich sollte eine Maske getragen werden, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum, auch unter freiem Himmel, begegnen und der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Es wird unterschieden zwischen FFP2-Masken und OP-Masken. Je nach Schwellenwert wird das Tragen einer FFP2-Maske in einigen Bereichen zur Pflicht. Für den öffentlichen Raum reicht allerdings ein einfacher Mnd-Nasen-Schutz aus.

Bei einer Inzidenz unter 10

Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ist nur noch an folgenden Orten Pflicht:

  • in Ladengeschäften und Märkten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • beim Schülerverkehr
  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste und ambulanter Palliativversorgung
  • beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen
  • für Personal und Besucher in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Besuchern

Bei einer Inzidenz über 10

  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten, Behörden und Gerichten, sofern es sich um öffentlich zugängliche Flächen handelt
  • bei der Schülerbeförderung
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind
  • bei körpernahen Dienstleistungen für die Kunden und Dienstleister
  • für die Beschäftigten bei ambulanten Pflegediensten sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen

Wann und wo wird das Tragen einer FFP2-Maske zur Pflicht?

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln (auch Taxen, Patientenbeförderung), gilt für Fahrgäste, Fahrerinnen und Fahrer sowie für das Kontroll- und Servicepersonal
  • während des Aufenthalts in einer zu dem jeweilkigen Verkehr gehörende Einrichtung (z.B. Bahnhöfe)
  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung (für Geimpfte und Genesene reicht eine Op-Maske)
  • Besuch von Tagespflegeeinrichtungen (für Geimpfte und Genesene reicht eine Op-Maske)
  • für Personal und Besuchende in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftiger Menschen (für Geimpfte und Genesene reicht eine Op-Maske)

Für alle Schüler, die im Rahmen der Schülerbeförderung unterwegs sind,reicht eine OP-Maske. Darüber hinaus sind alle Kinder und Jugendlichen unter 14 Jahren von der Pflicht, eine FFP2-Maske in öffentlichen Verkehehrsmiteln zu tragen, befreit.

Generelle Befreiung von der Maskenpflicht

  • bei der "Fortbewegung ohne Verweilen" (z. B. Radfahren) und sportlicher Betätigung
  • für Kinder unter sechs Jahren
  • für Kinder unter zehn Jahren in Fußgängerzonen und auf Spielplätzen
  • für Menschen mit Behinderung, die nicht zum Masketragen in der Lage sind
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie Begleitpersonen
  • Befreiung durch ein ärztliches Attest
  • Personen, die bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften vortrage
  • Personen, denen das Rederecht bei einer Versammlung im Sinne des sächsischen Versammlungsgesetzes erteilt wird
  • Personen,die sich im Badebetrieb von Schwimmbädern oder Saunen aufhalten,
  • bei Veranstaltungen besteht am eigenen Platz keine Pflicht

 

Regeln während der Überlastungsstufe

  • Zusammenkünfte mit Personen des eigenen Hausstandes, der Partnerin oder dem Partner und Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, sind möglich.
  • Zusammenkünfte mit maximal einer weiteren Person eines anderen Hausstandes
  • Kinder unter 16 Jahren sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

Die Regelung gilt aktuell und bedeutet, dass nur geimpfte, genesene und getestete Personen ein Angebot nutzen oder eine Veranstaltung besuchen dürfen. Die 3G-Regelung gilt für:


1. Partei- und Gremiensitzungen
2. dienstliche Veranstaltungen von staatlichen Stellen
3. Aufsuchen von Behörden,
4. Beherbergung zu nichttouristischen Zwecken,
5. Profisport,
6. Vereinssport für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren,
7. Hochschulen,
8. Gottesdienste, Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften,
9. Bibliotheken, Außenbereiche von Zoos und Tierparks,
10. Fahrlehrer

 

Die Regelung bedeutet, dass nur Geimpften oder Genesenen Zutritt zu den folgenden Bereichen erlaubt ist:

1. den Zutritt zu Läden und Geschäften, soweit keine Ausnahmen für die Grundversorgung besteht,
2. den Zugang zur Gastronomie, mit Ausnahme der Verpflegung von Übernachtungsgästen in Beherbergungsbetrieben,
3. Friseure und Barbiere,
4. in Fahrschulen, Bootsschulen und Flugschulen und vergleichbare Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler.

Für für Kunden gilt die 2G-Regelung, also nur Geimpften oder Genesenen ist ein Friseurbesuch gestattet.

 

5. Der Großhandel ist für Gewerbetreibende geöffnet. Ein Impf- oder Genesenennachweis ist nicht erforderlich.

Ja, vorbestellte Waren dürfen in den Geschäften abgeholt werden.

Ja, auch mehrere gemeinsame mobile Verkaufsstände für Lebensmittel sowie Tierbedarf sind zulässig. Durch entsprechende  Abstände zwischen den Ständen, Zugangsbeschränkungen oder andere geeignete Maßnahmen müssen die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Besuchern gewährleistet sein. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen. Weiteres können die Marktbehörden regeln.

Ja, unter den besonderen Bestimmungen für private Zusammenkünfte. Private Zusammenkünfte sind Treffen mehrerer Personen, die weder beruflich noch durch eine selbständige Tätigkeit veranlasst sind. Darunter fallen beispielsweise private Feiern, Treffen mit Freundinnen und Freunden, gemeinsame Ausübung eines Hobbys. Diese sind mit den Angehörigen eines Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und von Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, zulässig.
Für Ungeimpfte gilt eine Kontaktbeschränkung. Es darf nur eine ungeimpfte Person teilnehmen. Geimpfte und Genesene oder Personen unter 16 Jahren zählen nicht mit. Das bedeutet, dass an einer Geburtstagsfeier die Mitglieder des Hausstandes des Geburtstagskindes und maximal ein Ungeimpfter / eine Ungeimpfte sowie eine nicht beschränkte Anzahl von Geimpften oder Genesenen teilnehmen können.
Die Kontaktbeschränkungen gelten unabhängig davon, wo die Zusammenkunft stattfindet. Sie gelten also auch für Treffen in der eigenen Wohnung und unter freiem Himmel.

Ja, der Umzug kann von einem Unternehmen oder in Eigenleistung durchgeführt werden. Sind alle Umzugshelfer geimpft oder genesen, gelten keine Kontaktbeschränkungen. Für Ungeimpfte gelten Kontaktbeschränkungen. Es darf nur eine ungeimpfte Person teilnehmen. Für Kinder unter 16 Jahren gelten keine Beschränkungen.

 

 

Grundsätzlich sind die Pflegeheime für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Beim Besuch brauchen Sie einen Impf- oder Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis. Wenn das Pflegeheim den Service anbietet, ist eine Testung vor Ort zulässig. Der Gesetzgeber empfielt die Testung auch für Geimpfte und Genesene. Viele Einrichtungen fordern diese ein, um die Bewohner bestmöglich zu schützen.

Zudem gilt:

  • FFP2-Maskenpflicht für Personal, Bewohnerinnen und Bewohner, Besucherinnen und Besucher; OP-Masken für Geimpfte und Genesene
  • Ausnahmen für Sterbebegleitung möglich

Bei Inzidenz unter 35

  • Betrieb von Camping- und Caravanplätzen ohne Einschränkungen
  • Vermietung von Ferienwohnungen ohne Einschränkungen
  • Öffnung aller sonstigen Beherbergungsbetriebe

Regeln bei Inzidenz über 35 oder während der Vorwarnstufe

  • Betrieb von Camping- und Caravanplätzen ohne Einschränkungen
  • Vermietung von Ferienwohnungen ohne Einschränkungen
  • Öffnung aller sonstigen Beherbergungsbetriebe (Voraussetzungen: Kontakterfassung der Gäste und tagesaktueller Test bei Anreise bzw. Geimpft- oder Genesenennachweis -> 3G)

Regeln während der Überlastungsstufe

  • Betrieb von Camping- und Caravanplätzen ohne Einschränkungen
  • Vermietung von Ferienwohnungen ohne Einschränkungen
  • Öffnung aller sonstigen Beherbergungsbetriebe (Voraussetzungen: Kontakterfassung der Gäste und Geimpft- oder Genesenennachweis -> 2G)

Regeln bei Inzidenz unter 35

Großveranstaltungen sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Kontakterfassung durch personalisierte Tickets (kann im Hygienekonzept anders genehmigt werden)
  • tagesaktueller Negativtest (Ausnahme für Geimpfte und Genesene)
  • Hygienekonzept erforderlich
  • Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes
  • Begrenzung von Ausschank und Konsum von Alkohol
  • kein Zutritt für erkennbar alkoholisierte Personen

Das Gesundheitsamt kann für landestypische Veranstaltungen Ausnahmen der Besucherhöchstgrenzen festlegen.

Regeln bei Inzidenz über 35

Großveranstaltungen sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Kontakterfassung erfolgt vorzugsweise durch personalisierte Tickets
  • tagesaktueller Negativtest (Ausnahme für Geimpfte und Genesene)
  • Hygienekonzept erforderlich
  • Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes für Besuchende
  • Bei maximal 5.000 Besuchende im Innenbereich darf die Besucheranzahl höchstens 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes betragen. Die Beschränkung der Höchstkapazität entfällt, wenn der Veranstalter die Regelungen für 3G+ (Zutritt für Geimpfte, Genesene oder Getestete mit PCR-Test) oder die 2G-Regelung (Geimpfte oder Genesene) für den Veranstaltungsort festlegt.
  • Bei mehr als 5.000 Besuchenden im Innen- und Außenbereich darf die Besucheranzahl höchstens 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes, maximal aber 25.000 Besucher gleichzeitig, betragen.
  • Begrenzung von Ausschank und Konsum von Alkohol
  • kein Zutritt für erkennbar alkoholisierte Personen

Das Gesundheitsamt kann für landestypische Veranstaltungen Ausnahmen der Besucherhöchstgrenzen festlegen.

Regeln bei Vorwarnstufe und Überlastungsstufe

Großveranstaltungen sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Kontakterfassung erfolgt vorzugsweise durch personalisierte Tickets
  • Zutritt nur mit Geimpft- oder Genesenennachweis (2G)
  • Hygienekonzept erforderlich
  • Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes für Besucher
  • maximal 25.000 Besucher
  • Besucheranzahl darf höchstens 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes betragen
  • Begrenzung von Ausschank und Konsum von Alkohol
  • kein Zutritt für erkennbar alkoholisierte Personen
  • Bei Messen kann der Impf- oder Genesenennachweis durch einen Testnachweis ersetzt werden.

Das Gesundheitsamt kann für landestypische Veranstaltungen Ausnahmen der Besucherhöchstgrenzen festlegen.

Die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen für Präsenzschulungen ist untersagt. Dies gilt nicht für:
• Angebote für Jugendliche unter 16 Jahren,
• Hochschulen, Ausbildungseinrichtungen in Staatlicher Trägerschaft, die Berufsakademie Sachsen,
• unaufschiebbare berufliche oder sicherheitsrelevante oder pandemiebedingte Lehrveranstaltungen und Prüfungen.
Online-Angebote und Fernunterricht sind uneingeschränkt zulässig.

Erwachsenenbildung meint alle organisierten Lernangebote für Erwachsene, die auch in der in der Freizeit stattfinden kann. Erwachsenenbildung schließt unterschiedlichste Bildungsbereiche, wie Familien-, Gesundheits-, Umwelt-, Verbraucher-, Freizeit- oder kulturelle sowie politische Bildung ein, z. B. Sprachschulen, Ballettschulen, Yogaschulen, Bootsschulen. Alle diese Angebote sind zu schließen. Es gelten die gleichen Ausnahmen wie für Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Verbot gilt nicht für Schülerinnen und Schüler von Kunst-, Musik- und Tanzschulen, die vor einer ausschlaggebenden Prüfung stehen, die 2022 ein Studium aufnehmen wollen oder an einem internationalen oder nationalen Wettbewerb teilnehmen wollen.

Nein, untersagt ist nur die Öffnung für den Publikumsverkehr von:
• Reisebüros
• Versicherungsagenturen,
• Vermögensberatungsbüros,
• Unternehmungsberatungsbüros,
• Finanzdienstleistungsbüros.
Diese können ihre Leistungen ohne Publikumsverkehr erbringen (z.B. über das Internet oder telefonisch).

 

Ja, alle Handwerksbetriebe, Werkstätten, Dienstleistungsbetriebe sind grundsätzlich ohne Beschränkungen geöffnet.

Körpernahe Dienstleistungen sind grundsätzlich untersagt sind. Das gilt nicht für solche körpernahen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder gesundheitlichen Zwecken dienen. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. Dazu zählt z. B. die diabetische Fußpflege, Hautbehandlungen bei schwerer Akne.

Ja, sportliche Betätigung ist allein und mit anderen Personen unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Beachtung des Mindestabstandes erlaubt. Für den Freizeit- und Vereinssport sind alle Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs geschlossen.

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind zu schließen. Es sei denn, dort finden medizinisch notwendige Behandlungen statt (z. B. physiotherapeutische Behandlungen).

Ja, es gelten jedoch die Regeln für private Zusammenkünfte.

Übernachtungsangebote sind nur für nicht-touristische, insbesondere notwendige berufliche, soziale oder medizinische Anlässe erlaubt. Umfasst sind alle Übernachtungsangebote wie zum Beispiel in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Camping- und Caravaningplätzen.

Mit der Ausnahmeregelung für nicht-touristische Angebote soll besonderen Lebenslagen und sozialen Erfordernissen entsprochen werden.
Unter die nicht-touristischen Beherbergungen einschließlich der Unterbringung von Gästen auf Camping- und Caravaningplätzen und in Ferienwohnungen fallen etwa Dienst- und Geschäftsreisen sowie Reisen aus notwendigen medizinischen und sozialen Anlässen. Dazu zählen etwa Reisen zum Zweck von Beerdigungen und Hochzeiten enger Verwandtschaft, für Haushaltsauflösungen, zur notwendigen Betreuung Minderjähriger, zur Ausübung des Sorge- und Umgangsrechts, des Besuchs des nicht im Haushalt lebenden Ehepartners oder Lebenspartner oder zur notwendigen Unterstützung pflegebedürftiger Menschen.
Alle Formen der Beherbergung zum Zweck des Privatvergnügens (zum Beispiel Urlaub, Wellness) sind untersagt.

Es sind alle Busreisen untersagt, die nicht dienstlichen oder beruflichen Zwecken dienen. Nicht zulässig sind insbesondere touristische Busreisen wie Ausflugs- und Kaffeefahrten. Erlaubt sind zum Beispiel der Linienverkehr und die Schülerbeförderung.

Welche Personen können grundsätzlich auch einen kostenlosen PCR-Test erhalten?
Alle Personen, die ein positives Ergebnis von einem Antigenschnelltest haben. Darüber hinaus haben folgende asymptomatische Personen nach der Coronavirus-Testverordnung grundsätzlich Anspruch auf eine kostenlose Testung. Diese Testung kann auch durch eine Diagnostik mittels Nukleinsäurenachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, also zum Beispiel eine PCR-Testung, erfolgen. Ein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht jedoch nicht, da auch eine Diagnostik durch Antigen-Tests möglich ist. Aufgrund der derzeitig angespannten Situation der Labore ist die Diagnostik mit Antigentests vorzuziehen, falls keine Pflicht zur PCR-Testung besteht.


• Enge Kontaktpersonen von Menschen, bei denen durch einen Arzt oder den öffentlichen Gesundheitsdienst eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt wurde.
• Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige »erhöhtes Risiko« erhalten haben.
• Wenn in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder einer vergleichbaren Einrichtung außerhalb der regulären Krankenversorgung eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person festgestellt wurde, Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in den betroffenen Bereichen der Einrichtung aufgehalten haben.
• Personen, die in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder in einem vergleichbar vulnerablen Bereich behandelt oder untergebracht werden sollen, und es die jeweilige Einrichtung oder der öffentliche Gesundheitsdienst verlangen. Das gilt für folgende Einrichtungen oder Unternehmen:
• Krankenhäuser
• Rehabilitationseinrichtungen
• stationäre Pflegeeinrichtungen
• Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
• Einrichtungen für ambulante Operationen
• Dialysezentren
• ambulante Pflege
• ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
• ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
• Tageskliniken
• Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation gemäß § 51 Absatz 1 SGB IX
• stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
• Obdachlosenunterkünfte
• Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
Hierfür muss gegenüber der Teststelle nachgewiesen werden, dass der Test gefordert wird.

In der Frage, wie oft man sich pro Woche kostenlos testen lassen kann, ist die Bundesregierung nicht konkret. In § 4a der Testverordnung des Bundes heißt es lediglich, dass nun jeder Bürger (ob geimpft, genesen oder ungeimpft) wieder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche hat. 
Wie oft man sich tatsächlich kostenlos testen lassen kann, hängt letztlich von der Testkapazität der Testzentren ab. Es ist also durchaus möglich, sich mehrmals pro Woche testen zu lassen. 

Der Anspruch besteht auch für Personen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.
Der Anspruch auf den „Bürgertest“ besteht nicht, wenn schon ein anderer gesetzlicher Anspruch besteht. Beispielsweise besteht für Beschäftigte, die einen täglichen Testnachweis vorlegen müssen, kein Anspruch auf einen täglichen Test, weil der Arbeitgeber zwei Tests pro Woche bereitstellen muss.
Personen, bei denen aufgrund typischer COVID-19-Symptome der Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Erkrankung haben, können im Rahmen der Krankenbehandlung getestet werden

Nein. Diese sind kostenfrei, wenn sie in der Einrichtung stattfinden.
Nach Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung müssen die Einrichtungen den Besucherinnen und Besuchern auf Wunsch auch weiterhin die Durchführung oder Abnahme eines Tests anbieten. Dieser kann allerdings nur für den Zutritt zu der jeweiligen Einrichtung genutzt werden und nicht darüber hinaus, wie es bei einem Test aus einem Testzentrum der Fall wäre.

Der Arbeitgeber muss allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich zu Hause arbeiten, zweimal pro Woche Tests anbieten. Grundlage hierfür ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.
Alle Regelungen zu 3G-Testnachweisen am Arbeitsplatz finden Sie beim Internetportals des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Mehr Informationen finden Sie im sächsische Arbeitsschutzportal. -> Sächsisches Arbeitsschutzportal

Der Nachweis kann über folgende Wege erbracht werden:
• Genesenenzertifikat oder
• Laborergebnis des PCR-Tests,
• Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist oder
• ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests
Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein. Der Tag der positiven Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Das digitale Genesenenzertifikat wird in Apotheken ausgestellt.
Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt nur, wenn er für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen. Die Person darf keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen.

Nein, nur ein PCR-Test wird anerkannt. Das Robert Koch-Institut hat beschrieben, warum der Antikörper-Test nicht anerkannt wird: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Nein, der Bund lässt als Nachweis nur den PCR-Test zu.

Alle Informationen zum Vereinssport git aus über den Kreissportbund -> https://www.ksb-ll.de/kreissportbund-leipzig/

Für Fahrschulen gilt 2G für die Schülerinnen und Schüler und 3G für das Lehrpersonal, § 9 Abs. 3 Corona-Notfall-Verordnung.
Erste-Hilfe-Kurse, Aufbau- und Fahreignungsseminare, die Aus- und Weiterbildung der Fahrlehrer sowie die Aus- und Weiterbildung der Berufskraftfahrer fallen als selbstständige Dienstleistungen ebenfalls nicht unter das Verbot nach § 15 Corona-Notfall-Verordnung. Für Teilnehmende und Ausbildende gilt 3G.