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Die „Altenburg-Colditz-Radroute" steht als jüngste touristische Radroute erst seit Mai 2009 zur Verfügung.
Mit einer Gesamtlänge von 50 km führt die in beide Richtungen
ausgeschilderte Radroute vorwiegend auf flacher Strecke vom
thüringischen Altenburg durch den Leinawald in das „Kohrener Land" nach
Gnandstein mit einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden romanischen
Burganlage. Danach geht es weiter nach Kohren-Sahlis, wo das
Töpferhandwerk eine lange Tradition hat, danach wird nach Frohburg
geradelt, wo sich ein Besuch von Schloss mit Museum lohnt. Über
Prießnitz, den Thermalkurort Bad Lausick und durch den Colditzer Forst
geht es auf romantischen, manchmal etwas hügeligen Waldwegen zur Stadt
Colditz, deren Stadtsilhouette weithin vom geschichtsträchtigen Schloss
geprägt ist.
Hier ist der Anschluss an den „Mulderadweg" möglich, auf dem man in
Richtung Norden Grimma oder in Richtung Süden Rochlitz erreicht.
Weitere Anschlussmöglichkeiten sind in Kombination mit verschiedenen
Teilstücken der vorhandenen Radroutennetze in Sachsen und Thüringen
gegeben, z. B. an den „Pleißeradweg", die „Neuseenland-Radroute", den
„Grünen Ring Leipzig", den „Elsterradweg" oder auch an den
„Ko-Ro-La-Radroute", der das Kohrener Land mit dem Rochlitzer Muldental
verbindet.
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