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Pressemeldungen

Familienfreundlicher und weltoffener Landkreis Leipzig

vom 07.09.2009 (2009/164)

Landrat Dr. Gey lud zum Symposium nach Kitzscher

Der Landkreis Leipzig verfolgt das Ziel, sich zu einer familienfreundlichen und weltoffenen Region für alle Generationen zu entwickeln. Es werden Möglichkeiten gesucht und erprobt, die dem demographischen Wandel sinnvoll begegnen und den Landkreis als Wirtschafts- und damit Lebensstandort stärken. Zahlreiche Initiativen und Aktionen im Landkreis arbeiten an der Verwirklichung des Zieles mit. Zu nennen ist z. B. das Lokale Bündnis für Familie sowie die Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut".

Mit dem Symposium "Familienfreundlicher und weltoffener Landkreis Leipzig - Zukunftsvisionen gemeinsam realisieren" wurden erneut Zeichen gesetzt um die Bedürfnisse, Ressourcen und auch Schwierigkeiten von Familien in unserem Landkreis stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken. Etwa 120 Vertreter von Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Unternehmen, Schulen, Wohlfahrtsverbänden, Trägern der freien Jugendhilfe, Kooperationspartnern des Lokalen Aktionsplanes folgten dazu der Einladung des Landrats am 1. September 2009 in den Rathaussaal der Stadt Kitzscher.

Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Gerhard Gey hielt der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF), Dr. Hermann Kues ein Referat zum Thema Familienfreundlichkeit als Zukunftsvision. Im anschließenden Podiumsgespräch führten Dr. Hermann Kues, Dr. Gerhard Gey, Dr. Gabriele Lantzsch (Bürgermeisterin Großpösna, Kreisrätin), Katharina Landgraf (Bundestagsabgeordnete, Kreisrätin), Christian Kamprad (Lokaler Aktionsplan) und Mike Kühne (Unternehmer) aus ihrer Sicht und Verantwortungen eine angeregte Diskussion zum Thema. Die Moderation übernahm Heinrich Lillie (Regionalchefredakteur der LVZ). Landrat Dr. Gerhard Gey stellte heraus: "Familienfreundlichkeit im Landkreis Leipzig ist nicht nur eine Vision, sondern in bestimmten Punkten auch schon Realität, z. B. bei der kostenlosen Schülerbeförderung und dem Begrüßungsgeld. Nun gilt es die Familienfreundlichkeit weiter zu forcieren." Mike Kühne regte an: "Das Bündnis für Familien muss genutzt werden, um die regionalen guten Beispiele zu dupliziert und an die Unternehmen heranzutragen." Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass Schulen, Unternehmen, Vereine, Verbände stärken im Netzwerk zusammen arbeiten müssen, da die Familienfreundlichkeit ein wichtiger Standortfaktor für eine zukunftsfähige Region darstellt. Trotz der hohen Temperaturen im Rathaussaal folgten die Gästen sehr aufmerksam den Referaten von Martin Gerlach, Berater der Regiestelle Vielfalt Berlin und Solveig Höppner, Mitglied des Begleitausschusses, zur Arbeit des Lokalen Aktionsplanes. Anschließend erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich zum Thema auszutauschen.

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.

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