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Pressemeldungen

Wertstoffhofnetz des Landkreises vollständig in Betrieb

vom 14.05.2012 (2012/085)

Seit Anfang Mai 2012 ist der letzte neue Wertstoffhof des Landkreises Leipzig in Bad Lausick in Betrieb gegangen. Damit ist die Schaffung eines einheitlichen Abfallwirtschaftssystemes im Landkreis Leipzig abgeschlossen.

Um die Wertstoffhöfe zu errichten, investierte die Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig (KELL) GmbH 2 Mio. EUR. Drei der bestehenden Wertstoffhöfe konnten weiter genutzt werden, sieben Wertstoffhöfe mussten neu angelegt werden. Baubeginn für den ersten neuen Wertstoffhof war am 17. Oktober 2011.

An den Wertstoffhöfen können satzungsgemäß ohne Zuzahlung Sperrmüll im Rahmen der Freimenge, Elektro- und Elektronikaltgeräte (Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernsehgeräte, Computer, Kleinelektronikgeräte wie Fön, Toaster, Staubsauger etc.), Schrott und Papier abgegeben werden. Gegen Gebühr werden Grün- und Gartenabfälle sowie Mehrmengen an Sperrmüll angenommen. An den Wertstoffhöfen in Borna, Grimma, Großpösna und Wurzen können während der Samstagsöffnungszeiten Problemabfälle in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden die Wertstoffhöfe bereits 20.000 mal durch die Bürgerinnen und Bürger genutzt. Dabei konnten 700 t Sperrmüll, 350 t Altholz, 2.000 cbm Grünabfall, 45 t Schrott sowie 20 t Papier erfasst werden. Da nun alle Sammelstellen verfügbar sind, geht der Landkreis von weiter steigenden Erfassungsmengen aus.

Hintergrund: 2010 entschied der Kreistag des Landkreises Leipzig, die abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten zukünftig mit seiner eigenen Gesellschaft durchzuführen. Dazu beauftragte er die KELL Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig GmbH auch mit der Errichtung und anschließenden Bewirtschaftung von Wertstoffhöfen. Aus den Erfahrungen mit Wertstoffhöfen in den ehemaligen Landkreisen Muldentalkreis und Leipziger Land wurde ein konkretes Anforderungsprofil für die neuen Wertstoffhöfe erarbeitet. Dabei standen im Interesse der Bürger neben den gesetzlichen Vorgaben die Platzbefestigung, die Ableitung des Oberflächenwassers sowie die Qualifikation des Personals im Vordergrund.

 

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Brigitte Laux.

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